Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bildung&Erziehung'

Kampf der Geschlechter – Teil 4

Spirituelles Nest

Frage: Heute bekommen  Mann und Frau einen Genuss, wenn sie über einander herrschen und sich gegenseitig dominieren. Wie können wir denn unsere Gleichheit genießen und uns gegenseitig ergänzen?

Meine Antwort: Nur dann, wenn wir einander ergänzen, kommen wir auch zum wahrhaftigen sexuellen Genuss. Wenn sich die Partner über die tierischen, sexuellen Genüsse stellen und sich auf der korrigierten spirituellen Stufe verbinden, dann verwandeln sie sich in einen spirituellen Mann und eine spirituelle Frau, die einander ergänzen, um die Höhere Kraft zwischen sich zu offenbaren und ein ewiges Leben zu erlangen.

Diese Lebenskraft offenbart sich zwischen den Zweien in dem Maße, in dem sie bereit sind, die Korrektur vorzunehmen: „Mann und Frau, die Shechina zwischen ihnen“. So bauen sie die höhere Welt auf und existieren darin, und sie existiert in ihnen.

Frage: Was müsste eine Frau machen, damit sie sich dem Mann gleichgestellt fühlt und es möglich wird, einander zu ergänzen?

Meine Antwort: Die Frau sollte dem Mann helfen, und der Mann sollte der Frau helfen, sich tatsächlich gleich zu fühlen: Gleich in Bezug auf die Korrektur und die Verschmelzung mit der Höheren Kraft. Wir werden nie in einem anderen Sinne gleich sein. Nur durch die Offenbarung des Schöpfer zwischen ihnen, wenn sich alle Verlangen von Mann und Frau gegenseitig ergänzen, erlangen sie den vollkommenen Zustand, den “Garten Eden“.

Um dies zu erreichen, muss man an einander denken und einander helfen, das richtige spirituelle Verhalten zu erreichen. Wobei eine Frau hierbei eine viel wichtigere Mission als ein Mann hat. Schließlich soll sie ihm zeigen, was sie von ihm erwartet, und zwar, dass die Offenbarung des Schöpfers für ihn viel wichtiger sein muss als über seine Frau zu herrschen, sei es im Spirituellen, Materiellen oder Sexuellen.

Eine Frau möchte sich an den spirituellen Mann anhaften. Und ein Mann sollte eine entsprechende Erziehung bekommen, in der er die Wichtigkeit des Schöpfers erkennt. Und weil er nicht im Stande ist, das Ziel ohne die Frau zu erreichen, braucht er sie, ihre innere Kraft und ihre Unterstützung.

Er braucht eine Frau, die ihn unterstützt und gemeinsam mit ihm ein spirituelles Nest aufbaut – nicht für die körperliche Verschmelzung, sondern für die spirituelle. Die spirituelle Verbindung zwischen Mann und Frau nennt man Verschmelzung, wo jeder sich einbringt, um das Ziel zu erreichen.

Es geht nicht um die Macht des einen über den anderen, sondern um eine besondere gegenseitige Ergänzung jenseits des eigenen und des gemeinsamen Egoismus. Der gemeinsame Egoismus bringt eine körperliche Verschmelzung, als würde man zu einem Körper werden. Aber das ist nur die physische Verbindung. Sie wollen sich jedoch spirituell verbinden. Wenn ein Mann und eine Frau so einen Zustand erreichen, gelangen sie tatsächlich zu einem vollkommenen Leben.

„Neues Leben“, Folge Nr. 708

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Krieg der Geschlechter, Teil 3

Küchenschlacht

Frage: Warum streiten Männer und Frauen immer miteinander?

Meine Antwort: Weil wir nicht verstehen, dass wir genau aus dem Grund unterschiedlich erschaffen wurden, um uns gegenseitig zu vervollständigen. Anstatt den Ursprung dieses Problems zu erkennen, laufen wir vor ihm davon wie die Kinder. Als Folge davon wächst es weiter und belastet uns so sehr, dass Familien auseinander fallen.

Wir bewegen uns voneinander weg und wollen weder heiraten noch Kinder haben. Wir verstecken uns vor dieser Herausforderung, weil wir die wahre Lösung nicht kennen; wir realisieren nicht, dass diese Erkenntnis das wichtigste ist. Kämen wir zur Lösung der gegenseitigen Vervollständigung, würden wir ein ewiges und perfektes Leben erreichen. Das sind nicht nur schöne Worte. Unsere irdische Existenz würde sich drastisch verbessern und wir würden den Himmel hier und jetzt spüren.

Aber momentan befinden wir uns eher in einer Art Kriegszustand, anstatt uns gegenseitig zu vervollständigen. Wir möchten das andere Geschlecht kontrollieren. Etwas anderes erlaubt uns unser Egoismus nicht – auch dann nicht, wenn wir unseren Partner lieben. Vielleicht ist man dazu bereit, sich zu beugen und die Autorität des Partners zu akzeptieren, aber nur unter der Bedingung, dass letzterer versteht, in welcher Weise er seine Verantwortung wahrnehmen soll. Darin läge eine besondere Freude, ähnlich der eines Kindes, das sich in den Armen seiner Mutter wärmt.

Frage: Was will Mann und Frau in diesem Geschlechterkampf gewinnen?

Meine Antwort: Sie sind beide Egoisten und wollen mit allen Mitteln das andere Geschlecht dominieren. Eine Frau will, dass der Mann ihr dient und umgekehrt. Beide drücken das lediglich in einer anderen Form aus. Ein Mann fordert alle notwendigen Dinge für Zuhause ein, weil die Frau das Zuhause ist. Und eine Frau fordert von dem Mann, dass er immerzu an sie denkt und ihr vollkommen ergeben ist, als wäre sie die Königin der Welt.

Das ist einfache, irdische, egoistische Psychologie, der jedes Paar folgt, vom liebenswertesten bis zum erfolglosesten. Beide sind Egoisten, die sich auf demselben Territorium befinden, und um dieses wird gestritten. Ein Paar ist durch gemeinsame Kinder, Eigentum und sozialen Status miteinander verbunden. Deshalb kämpfen beide auf unterschiedliche Art und Weise um ihre Unabhängigkeit in der Familie. Eine Frau ist es noch eher gewohnt, vom Mann abhängig zu sein, aber sie erwartet auch Zuwendung und Anerkennung von ihm.

Dem Mann jedoch ist es unmöglich, diesen Wunsch zu erfüllen. Sein ganzes Leben lang soll er sich der Sorge um die Familie widmen. Er ist zu einem gewissen Maß an Fürsorglichkeit bereit, aber gleichzeitig möchte er sich unabhängig und ungebunden fühlen. Und hier taucht naturgemäß der Konflikt auf.

Der Mann erwartet von der Frau, dass sie sich um die Kinder, das Haus und ihn widmet, ohne seine Freiheit einzuschränken.

Aus KabTV “Neues Leben” 3/31/16

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Krieg der Geschlechter, Teil 2

Mann und Frau kehren in den Garten Eden zurück

Frage: Geht der Krieg der Geschlechter weiter, um uns schließlich zur vollständigen gegenseitigen Ergänzung zu bringen?

Meine Antwort: Einer kann nicht ohne den Anderen existieren. Am Anfang schuf der Schöpfer Mann und Frau, zwei Kräfte, plus und minus, damit sie einander ergänzen. Wir können ohne einander nicht existieren. Wir müssen selbst diese gegenseitige Ergänzung anstreben und uns das ganze Leben darauf konzentrieren.

Wäre Verbindung kein Grundelement unseres Lebens, gäbe es kein Leben auf diesem Planeten und jeder würde für sich alleine leben.

Der Sinn des Lebens besteht darin, zu lernen, wie man sich in perfekter, idealer Weise mit anderen verbindet; wenn wir uns einander angleichen, erreichen wir einen perfekten Zustand, wie geschrieben steht: „Mann und Frau und die Shechina zwischen ihnen“. Das bedeutet, dass die Höhere Kraft zwischen Mann und Frau unter der Bedingung enthüllt wird, dass die beiden sich korrekt miteinander vereinen.

Es geht nicht um einen speziellen Mann oder eine spezielle Frau, sondern um die Vorstellung eines zusammengesetzten Bildes, das männliche und weibliche Eigenschaften einschließt. Wenn sie korrekt miteinander verbunden sind, enthüllen sie genau in dieser Form die Höhere Kraft, das vollkommene und ewige Leben.

Dadurch wird offensichtlich, dass wir einem gewaltigen Problem gegenüberstehen, für dessen Lösung die ganze Welt erschaffen wurde.

Aber meistens versuchen wir, vor diesem Spiel wegzulaufen, weil wir nicht verstehen, was wir damit anfangen sollen. Jeder versucht in seinem Privatleben, diesen Konflikt zu verschleiern uns so zu tun, als wäre alles in Ordnung; in Wirklichkeit verbergen sich in vielen Familien aber tatsächlich menschliche Abgründe.

Wir wissen noch nicht einmal, was die ideale Beziehung zwischen Mann und Frau ist. Wir sind so gegensätzlich zueinander, dass eine Lebenszeit nicht reicht, um alle Wünsche des anderen Geschlechts zu erfüllen. Ein Mann hat im Allgemeinen wenig Verständnis für die Belange einer Frau und kann ihr deshalb auch nicht auf halbem Weg entgegenkommen.

Und hier sollte die Korrektur ansetzen.

Auch eine Frau kann mit ihren Erwartungen an einen Mann sehr anspruchsvoll sein, weil sie ihre Abhängigkeit von ihm spürt. Das erfordert ebenfalls eine Korrektur. Nicht unter der Bedingung, dass sie sich von ihm distanziert, sondern indem sie ihre Forderung in einer anderen Form vorbringt. Sie hat dabei das Ziel im Blick, das zu erreichen ist.

Frage: Durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch versuchen die Frauen eine Art Gleichgewicht in der Beziehung zu Männern zu erreichen. Deshalb kämpfen sie für Unabhängigkeit und Gleichheit. Müssen beide Seiten Unabhängigkeit erreichen, um sich nachher miteinander zu verbinden?

Meine Antwort: Auf diese Weise entwickeln wir uns auseinander und rennen vor dem Problem davon. „Unisex“ zu sein und die Familie zu vernachlässigen sind mittlerweile modern. Wir wollen nicht verstehen, dass wir durch die richtige Beziehung zwischen uns ein ewiges, wunderbares Leben erreichen können. Stattdessen nehmen wir Beziehungen als Probleme wahr, vor welchen wir mit allen Mitteln davonlaufen.

Das Ergebnis ist eine enorme Anzahl von alleinlebenden Menschen – Singles. Wir treffen uns, wenn uns danach ist, egal wann, wie und mit wem. Wir reduzieren die Wichtigkeit der Verbindung von Mann und Frau auf die alleinige Befriedigung sexueller Bedürfnisse. Aber das ist falsch.

Es muss ein System von sinnlichen, gefühlvollen Beziehungen geben, durch welche wir mithilfe der gegenseitigen Ergänzung zu einer Seele werden. Wir müssen uns auf ein ganz anderes Niveau begeben und das tierische, das sich ganz auf die Befriedigung körperlicher Bedürfnisse beschränkt, verlassen.

Ich bestreite nicht die Notwendigkeit der sexuellen Beziehung – ein normaler Mensch kann ohne sie nicht sein. Aber wir müssen die Verbindung zwischen Mann und Frau auf die Stufe der Seelen erheben, damit die Shechina, die Höhere Kraft, unter ihnen weilen kann. Wir müssen uns für dieses Ziel vereinen, weil wir nur durch die korrekte Verbindung zwischen uns das ewige Leben erlangen können.

Zu Anfang im Garten Eden waren Mann und Frau wie ein Mensch, so wie sie der Schöpfer erschuf. Aber dann verbannte Er sie aus dem Garten Eden, indem Er sie voneinander entfernte. Deshalb stiegen sie voneinander getrennt vom Garten Eden in unsere Welt hinunter. Wenn wir uns wieder korrekt miteinander wie ein Mensch mit einem Herzen verbinden, werden wir erneut zum Garten Eden aufsteigen und zu einem Zustand gelangen, wo wir unser Leben als ewig und vollkommen empfinden werden!

Genau das ist der Weg zum Himmel. Ich verstehe nicht, warum die Leute glauben, dass es verschiedene Methoden gibt, um dorthin zu kommen. Die Menschen irren sich gewaltig, wenn sie denken, dass sie den Himmel erlangen können, indem sie religiöse Rituale ausführen. Wir müssen korrekte Beziehungen jetzt und hier auf diesem Planeten aufbauen, und genau dadurch, so steht es in der Tora geschrieben, werden wir in den Himmel zurückkehren.

Was ist der Garten Eden? Er ist ein Mann und eine Frau, die wieder zu einem Menschen geworden sind. Sie leben in einem gemeinsamen Wunsch. Darin verweilt die Höhere Kraft – der Schöpfer.

Aus KabTV “Neues Leben” 3/31/16

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Krieg der Geschlechter, Teil 1

Freiheit und Instinkt

Frage: Der Krieg der Geschlechter ist ein faszinierender Kampf, der schon in frühester Kindheit beginnt. Bereits im Alter von 5-7 Jahren sehen wir zwischen Jungen und Mädchen einen großen Unterschied. Konfrontationen und Konflikte zwischen diesen beiden Gruppen stehen an der Tagesordnung, andererseits fühlen sie sich voneinander angezogen. Wie können wir dieses Spiel erklären, das sich durch das ganze Leben hindurch fortsetzt?

Meine Antwort: Der Mensch ist der fehlerhafteste und elendste Teil der Natur. Schließlich verhalten sich die ganze unbelebte Natur, Pflanzen und Tiere gemäß ihrer innewohnenden Instinkte. Der Löwe und die Löwin, oder der Elefantenbulle und die Elefantenkuh hinterfragen nicht, wie sie miteinander umgehen. Alles ist für sie klar und alles geschieht nach den Naturgesetzen, die sie kontrollieren. Alle wissen, was zu tun ist und handeln innerhalb ihres Systems. Ihr Leben ist viel einfacher als das eines Menschen.

Aber dem Menschen bleibt die Freiheit der Handlung, da er auf einer höheren Stufe der Entwicklung als das Tier steht. Der Mensch kann selbst entscheiden, wie eine korrekte Beziehung zwischen Mann und Frau sein sollte. Ebenso entscheidet er über viele andere Verhaltensweisen und Einstellungen gegenüber der Gesellschaft, der Natur, der Höheren Kraft und dem ganzen Leben im Allgemeinen. All das stört die Tiere nicht, und noch nicht einmal die Menschen, solange sie nicht eine gewisse Reife erlangt haben.

Entwickelte Menschen denken sehr wohl darüber nach, und in ihren Beziehungen folgen sie nicht ausschließlich ihren Instinkten. Wir müssen die Natur von Mann und Frau studieren, und uns über unseren gegenwärtigen Zustand und den Endzustand, den wir erreichen sollten, bewusst zu sein. Basierend darauf müssen wir selbst ein Beziehungssystem zur gegenseitigen Vervollkommnung zwischen Mann und Frau aufbauen, das den Gesetzen der Natur folgt.

Darüber müssen wir noch viel lernen, denn wir finden keine richtige Lösung, solange wir die Naturgesetze, die Natur des Menschen und das hohe Ziel unserer Entwicklung nicht richtig kennen.

Es ist notwendig, die Natur von Mann und Frau zu verstehen. Wir müssen herauszufinden, warum wir so sind, wie wir sind, und welche Formen gegenseitiger Beziehungen wir anstreben sollten. Es ist offensichtlich, dass wir uns einander ergänzen.

Aber es sieht nicht danach aus, dass die Leute das schon verstehen. Die Psychologie der Geschlechter ist ein junges Forschungsfeld in seinen Anfängen. Und außerdem wissen wir nichts über die allgemeine Natur und die innere Psychologie eines Menschen: Grundeinstellung, das eigene Selbst, Perspektive auf die Welt.

Wir haben keine Zukunftsvision von Männern und Frauen, wie und was sie in hundert oder tausend Jahren sein werden. Daher müssen wir überlegen, wie die ideale Beziehung zwischen Männern und Frauen in jedem Augenblick auf der Zeitachse aussehen sollte.

Da uns hier Wissen fehlt, können wir unseren Kindern keine richtige Erziehung zu diesem Thema geben. Auf den Stundenplänen der Schulen ist dieses Thema ebenfalls nicht zu finden. All das bringt Unordnung, Enttäuschungen, Probleme und sogar Tragödien in unser Leben.

Es ist klar, dass eine solche Erziehung notwendig ist und hierbei könnte die Weisheit der Kabbala eine unschätzbare Hilfe sein..
Aus KabTV “Neues Leben” 3/31/16

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Die Zukunft der EU

Frage: Die Briten debattieren scharf über das Thema, ob es sich lohnt, aus der Eurounion auszutreten. Der berühmte Physiker Stephen Hawking und noch 150 Wissenschaftler haben sich gegen den Austritt geäußert. Sie meinen, dass dank des EU-Beitritts die Bezuschussung der Wissenschaft erweitert wurde und dadurch gäbe es mehr Profis im Land. Was meinen Sie? Soll England diesen Schritt wagen?

Meine Antwort: Ihr Austritt spielt keine Rolle mehr, weil die EU in kürzester Zeit sowieso zerfallen wird. Das ist ein künstliches internationales Kaffeekränzchen, das nichts Relevantes entscheidet. Zwischen ihnen gibt es keine gegenseitige Verbindung, die Grenzen werden geschlossen, man beginnt zu streiten, zu diskutieren, man munkelt hinter verschlossenen Türen. Sie haben den Beweggrund zur Vereinigung verloren – ein gemeinsamer Europäischer Markt. Deswegen bin ich der Meinung, dass egal, was sie unternehmen, diese Konstruktion zerfallen wird. Weil sie nicht auf der inneren Verbindung, nicht auf der Vereinigung der Völker bzw. deren Annäherung basiert, sondern nur auf der Selbstbereicherung auf Kosten der anderen.

Was ist das für eine Verbindung? Was ist das für ein gemeinsamer Markt, wenn 5 Länder noch 25 Länder annehmen, damit sie daran noch mehr verdienen. Das ist eine Ausnutzung anderer, und zwar in ihrer frechsten Form. So ein System ist zum Zerfall verurteilt. Die Natur hat dies so vorgesehen, damit die Menschen sich vergewissern können, dass eine Verbindung auf so einer Basis in unserer Welt nicht mehr existieren kann.

Genau wie die Sowjetunion solch einer Verbindung nicht standhielt, so zerfällt auch Europa, weil es das gleiche Model ist, das gleiche System, dessen Grundstein der Egoismus ist. Die Verbindung kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Völker von alleine danach streben. Ohne die Einheit auf dem Niveau der Völker zerfallen alle Überbauten. Wir brauchen das Verständnis, dass wir mithilfe der Verbindung ein höheres menschliches Niveau erreichen, ein spirituelles Niveau. Unsere Verbindung bringt mehr Licht in die Welt! So sollte man das Volk bilden! Dafür muss man die Kabbalah offenbaren und beginnen, die Menschen aufzuklären. Also kann England ruhig in der EU bleiben. Bald endet das Ganze.

Aus dem TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“ , 11.03.2016

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Nimm die Rosarote Brille ab

Kommentar: Dr. Emma Seppala, wissenschaftliche Direktorin der Stanford Universität, Zentrum für Mitgefühl und Altruismus, forscht und unterrichtet. Sie präsentiert eine Weltanschauung, die entgegengesetzt zu Ihrer Sicht ist. Auf die Frage, ob die menschliche Natur egoistischer Art ist, erwidert sie, dass es solche gibt, die glauben, dass die Menschen von Natur aus egoistisch sind und der harte Konkurrenzkampf der Schlüssel zu ihrem Erfolg sei, jedoch ist das Überlebensprinzip des Stärkeren nicht richtig. Es ist ein Fortschritt ohne Abwertung und Erniedrigung von anderen möglich. Jeder Mensch kann sich ein Leben lang für das Wohl anderer Menschen engagieren. Aus ihrer Perspektive heraus, sind Menschen gutherzig und dankbar und nicht egoistisch.

Meine Antwort: Ist damit gemeint, dass Menschen ihren Verstand einsetzen, um sich untereinander freundlich und verständnisvoll zu verhalten? Legt dies die Beziehung zwischen Staaten und Nationen fest? Erkennen wir, dass es das ist, was uns ständig durch die menschliche Geschichte lenkt und motiviert? Unsere Verbindung basiert ausschließlich aus individuellem Verlangen. Wir wollen uns über andere erheben, auf Kosten anderer besser sein und sie benutzen. Wir sollten studieren um herauszufinden, wie die tierische Stufe der Natur arbeitet. Wir unterscheiden uns nicht von Tieren. Wir benutzen, wo auch immer, unseren Verstand nur für den Zweck der egoistischen Entwicklung. Aus diesem Grund sind die Menschen das größte Übel, die schlimmste Kreatur in der Natur.

Wenn Dr. Emma Seppalla eine rosarote Brille trägt, können wir nichts dagegen tun. Die Natur basiert auf Egoismus und das ist was die Tora sagt: „Ich habe den bösen Trieb erschaffen und die Tora als Gewürz.“ Solange der Mensch die Tora nicht richtig verwendet, er das erneuernde Licht während seines Studiums nicht anzieht, ist er vollkommen egoistisch.

Wir sind in einem teuflischen Kreislauf eingeschlossen, aus dem wir außer durch den Einfluss des höheren Lichts, welches uns da herausziehen kann, nicht flüchten können. All unser Streben und Impulse, die uns gut erscheinen, sind völlig egoistisch.

Von Kab TV „Neues mit Michael Laitman“, 7/4/16

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Höre auf die Ratschläge der Kabbalisten!

Wenn ich in meinen Unterrichten über die Naturgesetze spreche, wollen das die Leute nicht hören, sie ignorieren meine Worte an die Menschheit. Die Naturgesetze sind feststehend und unumstößlich und wir müssen ihnen folgen oder wenigstens auf die Weisheit der Kabbala hören, die auf einem 6000 Jahre alten Wissen basiert.

Wir müssen diese Gesetze ausführen, da sie die gesamte Natur am Laufen halten. Wenn wir sie nicht einhalten, werden wir stattdessen stark unterdrückende Kräfte heraufbeschwören. Der Plan der Naturgesetze und ihre Erfüllung zwingen uns dazu, uns harmonisch an den allgemeinen Naturmechanismus anzuschließen. Was die Menschheit und unsere umgebende Natur bewegt, hängt von unseren Anstrengungen ab, wie wir auf die nächste Stufe aufsteigen, in die nächste Dimension, in ein vollkommen anderes System. Erst jetzt beginnen die Physiker neue Möglichkeiten zu entdecken, wie man in eine andere Realität übergeht. Aber die Weisheit der Kabbala spricht seit 6000 Jahren darüber.

Die Kabbalisten erfahren den Prozess des Übergangs. Sie sehen, fühlen und betreten neue Dimensionen, und leben gleichzeitig auch in unserer Welt. Obwohl sie uns das nicht vormachen können, fordern sie uns dazu auf, uns um unserer selbst willen klüger zu verhalten. Die Kabbalisten rufen die Menschheit nicht nur wegen des Weltfriedens zur Vereinigung auf. Das ist nicht genug in unserem System unserer Entwicklung. Wir müssen uns vereinen, um unsere momentane Stufe der Existenz zu verlassen und die nächste Stufe zu erreichen, weil wir dazu bereit sind und der Übergang für die ganze Natur unentbehrlich ist.

Aus diesem Grund übt die Natur Druck auf uns aus, zuerst auf die Juden und dann auf alle anderen Menschen. Die Welt hat ihre Entwicklung auf dem positiven Weg abgeschlossen. Das wird nicht mehr lange so weiter gehen. Wir werden bald Zeugen einer graduellen Zerstörung der Bande zwischen Staaten und Nationen, zwischen verschiedenen Unternehmen usw. werden. Und so bleibt uns kein Ort, an den wir flüchten könnten; wir müssen uns entsprechend den Naturgesetzen verhalten.

Ich nehme mir die Freiheit, die unangenehmsten Dinge zu äußern, weil es die Wahrheit ist. Ich möchte euch warnen. Und vergleicht mich nicht mit sozialen und politischen Akteuren. Jeder von ihnen verfolgt sein eigenes Wohlergehen und so vermarktet er sich selbst. Ich bin nicht an einer Selbstdarstellung interessiert, und es ist sogar besser, wenn ihr meinen Namen überhaupt nicht erwähnt. Hauptsache ist, dass ihr das Ziel der Natur, die ihren Kurs nicht ändert und uns wie eine Dampfwalze zermalmen kann, versteht. Deshalb appelliere ich an euch, wenn wir unsere Kinder und Enkelkinder diesen Weg der Entwicklung auf korrekte und leichte Art und Weise und mit Verständnis gehen lassen wollen.

Ich schaue mir die Menschen an, die mich angreifen, und interessanterweise sind sie sich alle sicher, dass sie wissen, was die Weisheit der Kabbala ist. Aber wenn die Weisheit der Kabbala über Dinge spricht, die ihren Wünschen entgegengesetzt sind, dann behaupten sie, dass ich nichts verstehe und dass meine Worte unglaubwürdig sind. Die Weisheit der Kabbala ist die Wissenschaft der Natur, der Naturgesetze und wie sich die Natur entwickelt. Wir müssen uns damit noch ernsthafter verbinden!

Wenn ich mich an die Massen wende, dann glauben sie, dass ich damit meine eigene Politik nach vorne bringen will. Es geht nicht um die Politik von Politikern aus verschiedenen Ländern, die meinen, dass wir uns auf die eine oder andere Weise verhalten müssen.

Es handelt sich nicht um meine persönliche Meinungen – ich übermittle lediglich das Programm der Natur, seine Gesetze, seine Methode und seine Entwicklung. Ich zeige das in einer einfachen, zugänglichen Weise auf, damit wir die natürlichen Gegebenheiten trotz des  Druckes der Natur einfach und konstruktiv durchleben können. Es geht nicht um meine persönliche Meinung, obwohl diese Dinge zu meiner Person gehören. Ich bin nur der „Übersetzer“, der die Geheimnisse der Natur übermittelt. Es gibt nichts, was ich möchte, bei dem, was ich sage, und diejenigen, die glauben, dass ich in meinen Unterrichten meine eigenen Meinungen vertrete, täuschen sich.

Öffnet die authentischen kabbalistischen Bücher, lest sie und begreift, was sie sagen. Ich übermittle euch das, was die authentischen ursprünglichen kabbalistischen Quellen, die in 6000 Jahren geschrieben wurden, sagen. Diese Quellen haben sich selbst enthüllt und sich die ganze Geschichte durch vollzogen.

Ich sage euch einfach, was heute geschieht und was morgen geschehen wird und vielleicht übermorgen, damit wir dem morgigen Tag einfacher gegenüber treten können! Ihr solltet versuchen, euch bewusster und verantwortungsvoller mit dem zu verbinden, was die Weisheit der Kabbala sagt. Es ist nur zu unserem eigenen Nutzen. Ich mache nur meinen Job und erwarte keine Bezahlung oder Anerkennung.

Frage: Was erwartest du von jemandem, der dir zuhört?

Meine Antwort: Zuallererst, dass er es unterlässt, mich zu verurteilen, weil sich derjenige selbst von dem korrekten Verständnis darüber abschneidet, was in der Welt nach kabbalistischer Interpretation passiert.

Ich bin wie ein Lackmusteststreifen, anhand dessen der Mensch durch seine Beziehung zu mir seine Beziehung zur Natur bestimmt. Die Hauptsache ist, dass ihr erkennt, dass alles, was ich sage, keinesfalls meine eigenen Gedanken sind. Es steht in den kabbalistischen Büchern geschrieben, beginnend mit Abraham, einschließlich dem Buch Sohar, den Schriften von Ari, Ramchal, Baal HaSulam, Rabash, Rav Kook und anderen. Ihre Hauptaussage ist der Ruf zur Vereinigung, zur Verbindung, ungeachtet unserer Impulse nach Trennung, Konkurrenz und gegenseitiger Bedrängnis. Unsere Rolle besteht in der Vereinigung über der Trennung. Das ist das Ziel.

Frage: Was sollte jemand, der diesen Ruf hört, tun?

Meine Antwort: Es gibt eine Methode der Vereinigung für die Massen. Im Grunde wird diese Methode durch das Diskutieren verschiedener Themen gemäß der Weisheit der Kabbala in einem Gesprächskreis erfüllt. Die Menschen fühlen sich einander näher in einem Kreis, und dadurch wird eine besondere Kraft zwischen ihnen enthüllt. Es ist ein Gefühl von Begeisterung über unsere Welt.

Es gibt eine Methode der Vereinigung für die Massen, die hauptsächlich im Kreis ausgeführt wird. Wenn man sich im Kreis hinsetzt und über kabbalistische Ratschläge diskutiert, dann fühlen sich die Menschen einander näher, und diese Annäherung ruft eine Art besonderer Kraft und Wärme hervor. Sie fühlen sich so, als würden sie sich über unsere Welt erheben.

Deshalb würde ich sehr gerne im Kreis Menschen sehen, die meine Worte ernsthaft aufnehmen anstatt mich zu verunglimpfen. Es wird uns besser gehen, wenn wir diese historische Periode bewusst durchlaufen, sodass am Ende etwas von uns übrig bleibt.

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Die Legalisierung von Cannabis erzielt Milliarden Dollar

Kommentar: Heutzutage wird Cannabis auf der ganzen Welt zunehmend legalisiert. Jetzt beispielsweise in London. Man sagt, dass das Land dabei eine Milliarde Dollar durch die Besteuerung von Cannabis erzielt. Abgesehen davon sinken dadurch Kriminalität und Verwaltungsaufwand.

Meine Antwort: Cannabis zu legalisieren wird die Menschen beruhigen. Sich dagegen zu entscheiden wäre völlig irrational.

Frage: Was erwartet uns dann in Zukunft?

Meine Antwort: Unsere Zukunft gleicht einem Rauschschlaf. Die Einnahme weicher Drogen wird die richtige Arznei für solche Zustände sein, die wir jetzt langsam erleben. Weil wir starkem Stress ausgesetzt sind und uns in einer ständigen Krise befinden. Und deren Lösung liegt nicht auf unserer Ebene. Das Ego frisst sich selber, ähnlich wie die Schlange, die ihren Schwanz frisst. Uns bleibt nichts anderes übrig, als uns zu beruhigen. Deswegen billigt man den Stressabbau mithilfe einigermaßen harmloser Rauschgifte.

Menschen, die nach vorne schreiten möchten, erlangen Erkenntnis der höheren spirituellen Ziele. Und alle anderen bleiben auf ihrem bisherigen Niveau, bis auch sie endlich begreifen werden. Wir sehen, dass die Menschheit mit weichen Drogen und Antidepressiva ganz natürlich umgeht. Die Menschen unterdrücken ihre schlechte Laune oder verbessern sie ein wenig mithilfe von Alkohol und Fußball. Es ist unwichtig womit, denn die Menschen nutzen alle Möglichkeiten, um die Hoffnungslosigkeit in sich zu dämpfen und die Stimmung irgendwie zu heben.

Frage: Es klingt so, als ob Sie jede Beschäftigung in dieser Welt als Rauschgift bezeichnen würden.

Meine Antwort: Ich weiß nicht, wo hier die Grenze liegt. Im Prinzip muss jeder Mensch diese Grenze für sich selber festlegen, solange er damit den anderen nicht schadet. Und außerdem hängt alles von der Erziehung ab! Mit der richtigen Bildung kann man die Gesellschaft langfristig ändern. So, dass sie sich selber einen gewissen Rahmen stellt und ihr Verhältnis zum höheren Ziel betrachtet: Wie sie sich an das Ziel herantasten kann und wann sie „Beruhigungsmittel“ braucht.

Heute aber ist die Zivilisation noch nicht bereit, ohne Drogen auszukommen. Die Menschen können nicht entsprechend dem Ziel leben, wenn es ihnen noch nicht offenbart wurde. Sie begreifen nicht, dass sich gerade jetzt das Tor zum höheren Zustand bzw. in die Höhere Welt vor ihnen öffnet. Und deswegen haben sie gar keine andere Wahl, als diese Aussichtslosigkeit irgendwie zu betäuben.

Aus dem TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“ 13.03.2016

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Lernen menschlich zu sein

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Zusammenfassung

Wir haben eigentlich keine Schulen, die wirklich für Kinder geeignet sind; wir behandeln sie im Moment eher wie Flaschen auf einem Fließband. Die Schule ist kein guter Platz sondern ein Ort voller Angst, Schmerz, Auseinandersetzungen, Aggressionen und Wettkampf. Wir bilden damit keine menschlichen Wesen; wir bringen ihnen nicht bei, wie sie gegenseitige Beziehungen aufbauen oder wie sie einen geeigneten Beruf auswählen. In der Gesellschaft sehen wir, dass wir durch die Schule nicht den notwendigen Sinn für Zusammengehörigkeit und Verbindung untereinander schaffen.

Kinder sollten entsprechend dem Wert, ein menschliches Wesen zu sein, erzogen werden. Wir sollten ihnen etwas über zwischenmenschliche Beziehungen und Sozialpsychologie beibringen. Wir müssen den Eltern die Ausbildung anbieten, wie sie ihre Kinder richtig erziehen und sozial kompetent machen können. Zum Beispiel durch Gesprächskreise, gemeinsame Diskussionen und Spiele können Kinder geeignete soziale Interaktionen lernen.

Die Schule der Zukunft muss sich von den heutigen Schulen unterscheiden. Ein Drittel der Zeit sollte sich aus Gesprächskreisen ergeben. Ein weiteres Drittel der Zeit sollte mit dem Kennenlernen von Strukturen des öffentlichen Lebens verbracht werden. Schließlich sollte sich das letzte Drittel der Zeit den klassischen Schulfächern wie Mathematik etc. widmen. Wenn die Kinder Orte außerhalb der Schule besuchen, werden sie verschiedene Dinge lernen und Unterschiede spüren. Das Wichtigste, das ein Kind lernen sollte, ist, ein menschliches Wesen und ein Teil der Gesellschaft zu sein, der mit jedem in Verbindung steht.

Ein Schüler, der gelernt hat, mit anderen gut voran zu kommen, hat die richtige soziale Verbindung. Ein Mensch, der weiß, wie er sich richtig mit anderen verbinden kann, wird in allem, was er in seinem Leben vollbringt, erfolgreich sein. In Zukunft wird in den meisten höheren Berufen ein soziales Vorbild gesucht, ein Experte, der Menschen darin unterrichtet, gemeinsam weiter zu kommen.

Aus KabTV „Neues Leben“ 25/8/15

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Blitz Fragen-Antworten

Frage: Ist es denn notwendig, wenn man eine Beziehung angeht, dem Partner zu sagen, dass man sich mit der Kabbalah beschäftigt?

Meine Antwort: Ja, natürlich. Sogar, wenn man jemanden erst kennenlernt, sollte man wissen uns spüren, wie derjenige dazu steht. Am besten sollte man nicht vergessen, dass in der Regel ein Mensch „von außen“ nicht unbedingt als geeigneter  Partner passen wird. Es ist besser, jemanden aus unserer Gruppe auf der ganzen Welt zu wählen.

Frage: Warum muss ein Mann eine Frau versorgen?

Meine Antwort: So war es in jeder Kultur. Die Frau-bedeutet „Haus“, sie bekommt Kinder, zieht sie groß, kümmert sich um den Haushalt. Und der Mann muss „auf die Jagd gehen und das Mammut nach Hause bringen“

Frage: Hindert Sex die spirituelle Entwicklung?

Meine Antwort: Nein.

Frage: Viele Menschen stellen fest, besonders im hohen Alter, dass sie sich ihr ganzes Leben lang mit sinnlosen Sachen beschäftigt haben. Warum ist es so?

Meine Antwort: Es hängt davon ab, womit sie ihr Leben füllen. Sie können es wie „Tiere“ leben, oder aber auch als „Engel“.

Frage: Kann ein Ehepaar ohne Gruppe sich verbinden?

Meine Antwort: Ja, kann es. Aber es ist nicht einfach.

Frage: Nach welchen Kriterien sollte eine Frau einen Kabbalisten-Partner aussuchen?

Meine Antwort: Maximale Zielstrebigkeit, Gruppe, Unterrichte, usw. Wenn, dann nur so jemanden auswählen.

Frage: Wenn ein Mann seine Frau materiell nicht versorgen kann, er sich aber mit der Spiritualität beschäftigt – ist das normal? Heißt das, die Frau muss sich selbst versorgen?

Meine Antwort: In unserer Zeit kann ein  Mann in der Regel nicht alleine für die Familie sorgen. Wir haben solche Umstände, wo wir, um die Familie zu versorgen,  zwei Gehälter brauchen. Das ist nichts Neues. Daher sollte die Frau keine derartigen solche Bedingung stellen: “Du wirst dich erst dann mit Kabbalah beschäftigen, nachdem du mich versorgt hast“. Wenn der Mann eine Arbeit hat, ein Gehalt bekommt, ist das in Ordnung – mehr darf man von ihm nicht  verlangen.

Frage: Wenn ein Mann für seine spirituelle Entwicklung eine Frau braucht, wird der Schöpfer ihn zu einer Verbindung führen oder ist es die Wahl des Menschen?

Meine Antwort: Nein, der Mann muss sich selbst darum kümmern, eine Frau an seiner Seite zu haben. Man braucht das Gefühl der Verpflichtung, Verantwortung, Fürsorge, dass man zusammen ein Paar bildet. Es ist sehr wünschenswert für die spirituelle Entwicklung.

Aus der russischen Lektion.

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