Der Eigenschaft des Gebens dienen

Und sie traten vor den Schöpfer. Und Josua sagte zum ganzen Volk, was Gott Israels gesagt hatte: Über dem Fluss lebten seit Urzeiten eure Vorfahren, Terach, der Vater Abrahams und der Vater Nahors, und sie dienten anderen Göttern. (Propheten, Buch Josua, 24:1-2)
Es gibt nur zwei Möglichkeiten des Seins: Entweder im eigenen Egoismus, in dem wir geboren wurden und uns entwickelt haben, oder über den Fluss zu ziehen und das Land Israel zu betreten, d.h. auf einer ganz anderen Stufe, in einem anderen Verlangen – „in einem anderen Land.“
Deshalb heißt es, dass der Vater Abrahams und der Vater Nahors anderen Göttern dienten, also nicht der Eigenschaft des Gebens und der Liebe, sondern des gewöhnlichen Egoismus.
Das Land ist das „Razon“ (Wunsch). Israel leitet sich vom Wort „direkt zum Schöpfer“ ab.
Wenn der Mensch beabsichtigt, die Stufe, die Eigenschaft des Schöpfers zu erreichen, wird er zu einem vollkommen anderen Menschen. Dafür ist es notwendig, an sich zu arbeiten.
Frage: In der Tora handelt es sich doch um einen Menschen. Was bedeutet es, dass ich einmal gelebt und anderen Göttern gedient habe? Was ist das in mir?
Antwort: Das bedeutet, dass der Mensch ein Egoist war und nur an sich selbst gedacht hat. Doch mit der Zeit erkannte er, dass es in der Welt ein höheres Ziel gibt – ein Ziel, das größer, bedeutender und wahrhaft erfüllender ist. Der Mensch nimmt dieses Ziel an, passt sein Verhalten schrittweise an, um diesem Ziel näherzukommen.
Frage: Von welchen anderen Göttern ist hier die Rede?
Antwort: Von allen egoistischen Götzen, sie sind zahlreich. Jeder verehrt das, was er begehrt – Geld, Macht, Ruhm und andere materielle Wünsche. Diese Götzen sind die Manifestationen unseres Egoismus.
Diejenigen, die die Stufe der Gebens und der Liebe zum Nächsten erreichen wollen, haben nur einen Schöpfer.
[288793]
Aus der Fernsehsendung „Geheimnisse des Ewigen Buches“





RSS Feed abonnieren