Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Ziel'

Wovon hängt die Zukunft des Menschen ab?

Frage: Wovon hängt die Zukunft des Menschen ab?

Antwort: Die Zukunft interessiert zweifellos alle. Sie dringt jeden Augenblick in die Gegenwart ein.

Deshalb ist die Zukunft immer mit uns verbunden und bestimmt die Gegenwart. Wenn uns bekannt wird, dass etwas passieren soll, wenn es auch nicht gleich sein wird, warten wir darauf und unser Zustand wird davon beeinflusst. Das betrifft besonders unsere Gemütslage, die Einstellung gegenüber der Welt und gegenüber dem Leben. Aus diesem Grund ist die Zukunft ein Faktor, welcher unser Leben entscheidend beeinflusst.

Frage: Unterscheidet das uns von den Tieren?

Antwort: Tiere ahnen die Zukunft voraus, aber nicht in dem Maß wie die Menschen. Tiere lassen sich nicht so stark davon beeinflussen.

Die Zukunft eines Menschen hängt davon ab, wie er seine Gegenwart aufbaut. In Wirklichkeit gibt es keine Zukunft. Wenn wir passiv leben, bestimmen wir die Zukunft, wie sie sein wird – abhängig von anderen Menschen, von den Umständen, von allem.

Wenn wir dagegen spirituell leben, dann gibt es weder Zukunft noch Gegenwart. Über die Vergangenheit können wir noch sprechen, da wir in einem Zustand waren, in der die Zeit floss und in uns Veränderungen stattfanden. Wenn ich mich hingegen in der Gegenwart befinde, kann ich mich sicher zu einem Wesen umwandeln, das keine Zukunft hat.

In unserer Welt klingt es sehr unschön: „Du hast keine Zukunft. So etwas einem Menschen zu sagen bedeutet ihn zu töten. In der Kabbala ist das Gegenteil der Fall. Du hast keine Zukunft, da du sie jetzt selbst gestaltest. Mache sie, baue sie auf, zeichne ein Bild davon und so wird sie auch sein. Wann wird das sein? – Wann immer du willst.

Wenn es aber keine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt, gibt es die Welt nicht. All das wird lediglich von unseren Eigenschaften auf einem weißen Hintergrund des höheren Lichts gezeichnet, dann stellt sich die Frage: „Wovon hängt die Zukunft des Menschen ab? Sie hängt vom Menschen ab!

Es ist nicht so einfach, wenn wir mit Ergriffenheit sagen: „Der Mensch gestaltet seine Zukunft selbst!“ – Nein. Tatsache ist, man muss diesen Algorithmus, mit dem man sich selbst beeinflussen kann kennen. Durch die inneren Verlangen werden die eigenen und die äußeren Wünsche gebildet und dann die der umgebenden Welt. Auf diese Weise erschafft sich der Mensch selbst in der Welt. Deshalb hängt die Zukunft ausschließlich von ihm ab und zwar mit allen Bestandteilen und Einzelheiten.

Es ist nicht einfach, diesen Punkt zu erreichen. Es ist uns jedoch gegeben und eines Tages werden wir es verwirklichen können. In der Zwischenzeit erscheint es uns fantastisch zu sein.

Aus dem Unterricht vom 28.04.2019

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Wie reagiere ich auf den Antrieb des Schöpfers?

Frage: Wie kann ich richtig, auf den vom Schöpfer geweckten inneren Antrieb reagieren? Soll ich nicht mit dem, was er mir schickt, einverstanden sein? Er ist doch gut und Gutes tuend. Wie kann ich gegen das sein, was er in mir weckt?

Antwort: Auf keinen Fall. Du sollst zwischen uns mit einer noch stärkeren Kommunikation reagieren. Nur so kannst du seinen Einfluss auf uns, positiver und gütiger zu sein, erzwingen. Wir beeinflussen Ihn in der Kommunikation zwischen uns so, dass wir seine Führung auf eine gute Weise ändern.

Frage: Woher weiß ich, dass Er mich dazu drängt? Ist es das, was Er korrigiert?

Antwort: Dazu muss man den Kabbalisten zuhören. Bis du das System enthüllt hast, erkennst du nichts.

 

Aus dem Unterricht 17.03.2019

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Kann ein Nichtjude Kabbala studieren?


Frage: Ich bin Jude. Wie kann ich zusammen mit Nichtjuden (Leute, die nicht von Geburt an jüdisch sind) die Kabbala studieren? Das Buch Sohar sagt, dass jeder Mensch der einem Nichtjuden auch nur einen Buchstaben der Tora lehrt, für die Zerstörung in der Welt verantwortlich ist und dass ein Nichtjude der lernen will, zuerst zum Judentum übertreten muss. Was soll ich machen?

Antwort: „Jude“ kommt von dem Wort „Ever“ (zu überschreiten), ein Jude ist also ein Mensch, der den Machsom überschritten hat. Israel ist ein Mensch, der die Absicht hat, „Ishar-El“ – „direkt zum Schöpfer“ zu gelangen. „Hebräisch“ kommt von dem Wort „Ihud„, d.h. „Einheit“ (mit dem Schöpfer). All diese Begriffe sind Eigenschaften der Liebe, des Schenkens, oder des Altruismus.

Goy“ (Nichtjude) bedeutet auf Hebräisch „eine Nation“. Was nicht anstößig heißt, sondern die unkorrigierte, egoistische Stufe unterstreicht. In der Tora oder der Kabbala, bezieht sich „Goy“ (Nichtjude) auf den Egoismus und Jude, Israel, oder Hebräer bezieht sich auf die Liebe und das Beschenken.

Wir alle fangen als Nichtjuden (unkorrigiert) an. Wenn wir das spirituelle Ziel wählen und mit der Korrektur beginnen (auch wenn wir diese noch nicht erreicht haben), werden wir zu Israel (Isra-El, direkt zum Schöpfer). Wenn wir den Machsom überqueren, werden wir jüdisch. Und wenn wir das Ziel erreichen (Einheit mit dem Schöpfer), werden wir Hebräer.

Wir alle kamen aus Babylon, wir sind alle Egoisten und wir müssen uns alle selbst korrigieren und so wie der Schöpfer werden. Wenn ein Nichtjude (ein Egoist) die Tora (Kabbala) für seinen eigenen Nutzen studiert, dann schadet er nur sich selbst. Ein Mensch sollte die Tora (Kabbala) nur studieren, um die Spiritualität, die Eigenschaft des Schenkens zu erreichen. Folglich sollten Sie mit den Leuten studieren, die dieses Ziel anstreben!

Zusätzlich sollten Sie sich fragen: „kann und soll ich die Tora (Kabbala) alleine studieren?“ Vielleicht sind Sie ein Nichtjude (in Ihren Absichten und Bestrebungen)? Zuerst sollten sie überprüfen, ob Sie wie der Schöpfer werden und „Liebe für Ihren Nächsten“ erreichen wollen. Wenn ja, dann können Sie Kabbala studieren, denn dies ist die einzige Korrektur, welche die Kabbala an einem Menschen vollzieht. Wenn Sie jedoch ein anderes Ziel haben (für Ihren eignen Nutzen), dann sind Sie ein Nichtjude und die Tora (Kabbala) ist nichts für Sie. Es steht geschrieben: „Ein Nichtjude, der die Tora studiert, muss sterben“, da er Licht anzieht und diesem dadurch noch gegensätzlicher wird. So töten sie ihren Nichtjuden in ihrem Inneren. Es steht geschrieben, dass die gesamte Tora nur eine Regel beschreibt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Fazit: Jeder sollte ungeachtet seiner Absicht die Kabbala studieren! Wenn sie die Absicht eines Nichtjuden haben, dann werden sie den Nichtjuden in sich töten und vom „Nutzen für sich selbst“ zum „Nutzen des Schöpfers“ übergehen.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Kabbala ist für die ganze Welt
Blog-Post: Liebe deine Nächsten wie dich selbst – Das ist deine Belohnung!
Blog-Post: Die Nationalität resultiert aus den Eigenschaften der Seele
 
Kabbala Akademie

Wie verbinden wir unsere Punkte im Herzen?


Drei Fragen, die ich über die Arbeit in der Gruppe erhielt:

Frage: Sie sagen: „Verbindet euch nicht durch eure Körper, sondern durch die ‚Punkte im Herzen‘ – ihr müsst spüren, dass sie zusammen sind“. Wie sollen wir das machen?

Antwort: Der Punkt im Herzen ist ein Reshimo (Erinnerung) des vergangenen spirituellen Zustandes. Jetzt jedoch verlangt es in egoistischer Weise nach dem Schöpfer, nach spiritueller Erfüllung. Mit der Hilfe der Gruppe sollten Sie versuchen, diese Sehnsüchte nach dem Schöpfer zu verbinden, selbst wenn sie egoistisch sind. Zusammen mit der Gruppe halten Sie all Ihre anderen Sehnsüchte für diese Welt nieder. Sie erheben den Schöpfer und erniedrigen diese Welt.

Dadurch beginnen alle zu spüren, dass es lebenswichtig ist, Ihn zu enthüllen und dies wird Sie ans Ziel bringen. Siehe Seite 70 vom Baal HaSulam Brief „Ich bin krank vor Liebe“. Es ist eine egoistische Sehnsucht, genau so wie ein Mann sich danach sehnt, mit der Frau zusammen zu sein, die er liebt! Weiter wird von uns nichts verlangt, denn die tatsächliche Korrektur unserer egoistischen Natur zur Angleichung an den Schöpfer geschieht durch das Höhere Licht (Or Makif) – siehe Punkt 155 von „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“. Es hat uns erschaffen und darum kann nur das Höhere Licht uns korrigieren! Es wartet jedoch auf unser Verlangen und unsere Bereitschaft, dass dies geschieht.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen „sich selbst annullieren“ vor der Bnei Baruch Gruppe und dem „sich selbst annullieren“ vor anderen Gruppen, die ähnliche Gedanken der Gleichheit haben?

Antwort: Der Unterschied besteht im Ziel der Gruppen und der Methode, es zu erreichen.

Frage: Was sollen wir tun wenn wir uns mit den Freunden treffen, es aber keine Verbindung zwischen den Punkten im Herzen gibt und das Treffen sich zu einer schmerzhaften und langweiligen Vortäuschung verwandelt? Wird das immer noch als Streben nach der Bürgschaft (gegenseitiger Garantie), Einheit und der Überwindung des Egos betrachtet? Oder ist es überhaupt besser, nicht einmal mehr zu diesen Treffen zu gehen?

Antwort: Es geschieht nicht von allein, Sie müssen Anstrengungen machen und daran arbeiten. Wir arbeiten schließlich gegen unser Ego; und das ist nicht gerade „Liebe auf den ersten Blick“.

Kabbala Akademie

Eine spirituell unbelebte Stufe

Frage: Wir wissen, dass sich die unbelebte Stufe selbst erhalten will. Wie kommt man von diesem Zustand zur pflanzlichen Stufe? Kombinieren wir sozusagen zwei Verlangen?

Antwort: Die unbelebte Stufe bezieht sich auf die gesamte Natur. Die spirituell unbelebte Stufe ist hingegen eine Empfindung, dass es in mir keine spirituelle Bewegung, keine Möglichkeit zu geben und jemanden zu erfüllen gibt. Ich habe keine Möglichkeit, dem Schöpfer irgendwie ähnlich zu sein. Es gibt jedoch ein Verständnis davon, dass ich mich unter der Macht meiner egoistischen Wünsche befinde, die mir vom Schöpfer gegeben wurden und über die Er herrscht.

Mit anderen Worten, die spirituell unbelebte Stufe ist die Erkenntnis, dass alle meine Verlangen vom Schöpfer kommen, von ihm bestimmt werden und ich mich vollkommen in seiner Macht befinde! Ich bin ein Egoist, da Er mich so erschaffen hat, dann sage ich, dass ich mich in der Macht des Pharaos befinde. Das ist immer noch der Schöpfer, nur in der umgekehrten Form…

Ich fühle, dass ich mich unter der Macht des Egoismus befinde, den mir der Schöpfer gegeben hat. Alle meine Wünsche, alle meine Bewegungen, alles, was ich mache: wie ich sitze, wie ich gehe, wie ich handle, wie ich denke – alles in mir wird vom Schöpfer gebildet.

Dann kann ich sagen, dass ich mich auf der spirituell unbelebten Stufe befinde. Das heißt, das es eine spirituelle Stufe ist, da sie mit dem Schöpfer verbunden ist, unbelebt ist und es in mir keine einzige eigene Bewegung gibt, sondern alles von Ihm kommt. 

Das ist ein sehr interessanter Zustand. Er bezieht sich aber nicht auf alle Menschen, die überhaupt nicht spirituell sind.

„Spirituell“ setzt Verbindung mit dem Schöpfer voraus. Wobei die Verbindung eindeutig ist: Ich fühle, dass der Schöpfer meine Hände, Beine, Gedanken, Gefühle bewegt und alles was ich um mich herum wahrnehme, – ist Er. Durch all die „Marionetten“, durch mein ganzes Leben, wirkt Er so auf mich ein. All das ist eine spirituelle unbelebte Stufe. 

Das ist kein einfacher Schritt, um das Universum und den Schöpfer zu verstehen.

Aus dem Unterricht, vom 09.04.2019

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Ein Eseltreiber für die ganze Menschheit

Das Buch Sohar. Das Vorwort. Art. „Der Eseltreiber“, P.74: „Ein Mensch ging ihnen nach und führte ihre Esel“ – d.h. lenkte (richtete) ihre Esel.

„Rabbi Aba sagte: „Lasst uns die Tore der Tora öffnen, denn ihre Stunde und die Zeit unseren Weg zu korrigieren ist gekommen“. „Esel zu führen“ bedeutet sie zu „stechen“.

Und dieser Name wurde für den Eseltreiber genommen, denn seine Funktion besteht darin, die Esel mit der Stockspitze zu stechen, damit sie sich beim Laufen mehr beeilen.“

Die ganze Schöpfung muss zur Verschmelzung mit dem Schöpfer gebracht werden. Alles, was in der Realität geschieht, einschließlich das Drehen von jedem Atom, bewegt sich nur zu diesem Ziel. Es gibt keine anderen Handlungen auf der Welt, außer solchen, welche die Geschöpfe, mit ihrer Zustimmung oder auch ohne, zu der Verschmelzung mit dem Schöpfer bringen sollen. Und wir werden zu diesem Ziel durch eine besondere Kraft von oben geführt, die der „Eseltreiber“ genannt wird. Wenn wir uns dem Wissen angleichen, von dem uns der Sohar erzählt, werden wir gemeinsam mit dem „Eseltreiber“ gehen und er wird uns auf unserem Weg helfen.

Wenn nicht, wird der gleiche „Eseltreiber“ unsere „Esel“ bzw. unser Verlangen zu Genießen mit seinem spitzen Stock stechen. Das sind gerade all die Leiden, denen die Welt ausgeliefert wird, wenn sie zum Ziel nicht bewusst, mit einem Verständnis, gehen möchte.

Aus einem Unterricht über das Buch Sohar. Das Vorwort, 10.1.2011

Kabbala Akademie

Führen Kriege zum Fortschritt?

Frage: Sie sagen, dass die gegenseitige Zerstörung zu einem Rückschritt in der Entwicklung der Gesellschaft führt. Stimulieren Kriege normalerweise fortschreitende Kräfte?

Antwort: Das stimmt. Aber es geht nicht um Kriege, sondern um die Entwicklung der Gesellschaft. Insofern tragen Kriege nicht zur inneren Entwicklung des Menschen bei. Im Gegenteil, sie führen uns in eine Doppelspirale und liefern daher nur einen technischen Fortschritt.

Natürlich, wenn es keine Kriege oder Bedrohungen gäbe, hätte sich die Menschheit technisch gesehen um ein Vielfaches langsamer entwickelt, auch in wissenschaftlichen und anderen Bereichen, aber keineswegs im sozialen Bereich.

Die Gesellschaft schreitet auf keinen Fall durch Kriege voran, sondern weist Regression auf. Die Wunden, die ein Krieg hinterlässt, heilen sehr langsam und sind fast unheilbar. Sie lauern in unserem Inneren, obwohl wir sie ignorieren möchten, erlauben sie es uns nicht, normale Beziehungen aufzubauen.

 

Aus dem Unterricht, 13.01.2019

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Siebe das ganze Tierische aus

Frage: Wenn der Mensch in sich das Böse offenbart, wird es dann für ihn noch schwieriger sein, die Nächstenliebe zu empfinden?

Antwort: Du enthüllst das Böse gerade in Bezug auf die Liebe, auf die Einigkeit mit dem Nächsten. Das ganze übrige Übel gehört zum tierischen Niveau.

Es gibt beispielsweise Hunde, welche beißen, und außerdem gibt es die guten, netten Haushunde. Die Tiere können eben auch verschiedene Charaktere haben. Wir sprechen jedoch nicht über das gute oder das schlechte Gemüt, sondern darüber, wie der Mensch das wahre Böse offenbart, nachdem er sich mit seinem Nächsten verbindet. Gerade dann, in der inneren Abstoßung des Ziels – zeigt sich der wahre böse Trieb.

Ich verbinde mich mit dem Nächsten, um das Ziel bzw. den Schöpfer zu erreichen. Nur in der Bestrebung auf das Ziel können wir das Böse offenbaren. Und ohne Verbindung mit dem Ziel wird unser Böses nicht gezeigt. Möglicherweise, habe ich einen schlechten Charakter, bin ungeduldig und reizbar, jedoch wird es nicht als „Böse“ bezeichnet und bezieht sich nicht auf das Spirituelle.

Wenn ich mich bemühe, die Liebe zu den Freunden zu erreichen, um die Liebe zum Schöpfer zu empfinden, und offenbare inwiefern sie mich anwidert, dann ist dieses Maß der Abstoßung, der Abtrennung das wahre Übel. Die Abneigung zur Einheit ist das Böse!

Siebe durch den Filter alle Eigenschaften des Menschen durch und sondere das ganze Tierische ab. In uns befinden sich „die Hunde“, „die Hasen“, „und die Esel“, lasse sie alle in Ruhe, rechne mit ihnen nicht. Die Propheten haben darüber folgendes gesagt: „Ich kam und fand keinen Menschen“. Das Übel bezieht sich nur auf die Vereinigung, die auf den Schöpfer gerichtet ist.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel von Rabash „Was bedeutet das Brot des Mißgünstigen in der spirituellen Arbeit“, 11.01.2011

Kabbala Akademie

Neues Leben # 962 – Wahre Identität 

Neues Leben # 962 – Wahre Identität
 Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Zusammenfassung

Was ist unsere wahre innere Identität, wie ist es möglich, diese Identität zu entdecken und warum ist sie uns nicht von Geburt an klar? Jeder Mensch will seine eigene, einzigartige Identität, die sich aus dem menschlichen Egoismus ergibt erkennen. Heute lebt jeder so, als ob er in einem Theater wäre, das eine gefälschte Rolle spielt, und denkt, dass es seine wahre Identität ist. Das Ziel ist, dass jeder Mensch seine wahre, einzigartige, spirituelle Identität erreicht, indem er die Wurzel seiner Seele entdeckt. Diese Wurzel ist verborgen und kann nur entdeckt werden, wenn wir lernen, die Seele in der richtigen Art von Umgebung zu öffnen.

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Aus KabTVs „Neues Leben #962 – “Wahre Identität“, 2.11.18.

Wie kann man das Leben schöner machen?

Frage: Wie kann man 99% der Menschen erklären, was ein gutes Leben ist?

Antwort: Ein gutes Leben nennt man das, was einem gut tut.

Heutzutage sind wir schlecht mit anderen verbunden, daher kann es uns nicht gut gehen. Wir sehen, dass die Welt auseinander fällt. Sie spürt, dass das höhere Licht, welches hinabsteigt um die Menschen zu füllen, nicht diesem Licht entspricht.

Je näher sich unsere Welt dem spirituellen Wohl annähert, umso schlechter geht es uns. Die Abstimmung des höheren Lichtes gibt uns das Gefühl der Dunkelheit, da wir nicht korrigiert, sondern diesem Licht entgegengesetzt sind.

Um das Gute zu spüren und nicht in Krisen und Probleme zu versinken, müssen wir uns dem höheren Licht angleichen. Mit anderen Worten, wir müssen uns auf der Stufe dieser Welt verbinden.

Die Menschen sollten das Gefühl haben in Gefahr zu sein, als hörten sie zum Beispiel in den Nachrichten, dass ein Asteroid auf die Erde fliegt und die Erde in Bedrängnis ist,– das hohe Licht kommt uns nahe, da sich der Schöpfer in den Geschöpfen manifestieren möchte, deshalb werden wir „die letzte Generation“ genannt.

Wir sind in eine Phase eingetreten, in der auf uns der Druck zunimmt. Uns offenbart sich die Kabbala und erklärt, dass wir uns dem höheren Licht anpassen, ihm auf irgendeine Weise ähnlich werden müssen.

Wir sind ein Kli (ein Gefäß der Seele), der Schöpfer ist das Licht. Das Kli kann nur durch die Verbindung zwischen uns dem Schöpfer ähnlich werden. Mit anderen Worten, wenn wir eine bessere Zukunft wünschen, müssen wir uns verbinden.

 

Aus dem Unterricht, 11.02.2019