Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Ziel'

Eine weibliche Unterstützung für das schwache Geschlecht

Eine Mitteilung (www.eurekalert.org) der Zeitschrift Psychological Science : Die Wissenschafter der Kolumbianischen Universität haben bewiesen, dass die Berührung einer Frau einen Mann zwingen kann, für sie zu riskieren, was sich mit dem entstandenen Gefühl der Geborgenheit erklärt, wie bei einem Kind, das die Mutter berührt und die Geborgenheit weitergibt.

Die Gruppe der Freiwilligen nahm an den Sportspielen teil. Vor dem Spielanfang trafen sich die Testpersonen mit einem Mann oder einer Frau, die sie entweder mit dem Händedruck berührten, oder ohne jeglichen physischen Kontakt begrüßten.

Die Wissenschafter haben festgestellt, dass die Berührung einer Frau die Spieler beider Geschlechter zwang, während des Spiels mehr zu riskieren, in der Hoffnung, später mehr Belohnung zu bekommen.

Wenn die Frau die Schulter berührte, dann verstärkte sich der Effekt und beim Händedruck war er schwächer. Das Verhalten des Mannes wurde aber durch den physischen Kontakt keineswegs verändert.

Weil dieser Effekt mit dem Gefühl der Geborgenheit verbunden ist, das bei den Kindern infolge der mütterlichen Berührung entsteht, zwingt gerade diese Empfindung die Kinder, nach Abenteuern zu suchen.

Meine Antwort: Die Kabbala teilt die spirituelle Arbeit der Geschlechter in zwei Teile: wobei der weibliche Teil hilft, begeistert, richtet an, gibt ihren Wunsch (Malchut) weiter, und der männliche Teil (Bildschirm und Or Choser), welcher vom weiblichen Teil an das Ziel (an die Beute) gerichtet wird, auf „die Jagd“ geht und ist bereit zu riskieren, sowie über die Natur zu herrschen. Ohne weibliche Teilnahme wird es den Männern und den Frauen nicht gelingen, das angestrebte Ziels zu erreichen.

„Die Wissenschafter haben festgestellt, dass die Berührung einer Frau die Spieler beider Geschlechter zwang, während des Spiels mehr zu riskieren, in der Hoffnung, später mehr Belohnung zu bekommen“.

Die Frauen sind auch dazu fähig, sich gegenseitig zu begeistern, und in ihrer Umgebung die großen Wünsche aufzuziehen – darin besteht eben das Ziel der Aufbau weiblicher kabbalistischen Organisation, und nicht im individuellen Einfluss einer Frau auf „ihren“ Mann.

Die richtige Wechselwirkung der beiden Geschlechter kann uns die bessere Zukunft gewährleisten.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Ich sage euch ein Geheimnis…

Frage: Worin besteht das Geheimnis, wie man das Ziel erreicht? Denn nur ein kleines Prozent aller Menschen, die zur Kabbala kommen, erreichen das?

Antwort: Ich sage euch ein kleines Geheimnis: Der, der den Weg nicht verlässt, unabhängig davon, was auf dem Weg passiert – der erreicht das Ziel! Es gibt keine andere Erfolgsformel.

Der Mensch muss manchmal sehr schwierige Zustände durchlaufen und kann ab und zu selbst nicht glauben, dass sowas mit ihm passiert. Er schaut zurück und weiss nicht, ob es wirklich mit ihm alles geschehen ist.

Aber jeden Moment, egal was passiert, muss er vor sich nur ein Ziel sehen – das ist der Schlüssel zum Erfolg. Ausserdem – alles ist unwichtig.

Deshalb wenn mich jemand fragt, was ich einem Menschen wünschen würde, sage ich: „Nur eine Sache! Sturheit – um das Ziel zu erreichen!“

Nichts anderes kann hier helfen: weder ein hoher IQ, noch besondere Sensibilität und Kenntnisse, nicht mal Freunde, die sich neben dir befinden.

Nur wie eine Bulldogge das Ziel ergreifen und – egal was passiert – sich daran festhalten!

Aus dem Gespräch in Toronto, 11.05.2010

Zur Kabbala Akademie—>

 

Wie auf Adlersflügeln nach oben

Heute, nach dem Kongress (Mai 2010, amer. Kongress), stehen wir am Anfang einer neuen Ära. Der Kongress hat in uns große Veränderungen hervorgerufen, und wir fühlen auch, welche Veränderungen in der Welt angesichts der letzten Ereignisse stattfinden. Die Menschheit wird sich weiterhin immer mehr Probleme bewußt werden.

Und in der Tat müssen wir zum Endziel kommen. Stellt euch vor, die Menschheit wäre ein Läufer, der während des Laufs geschlagen wird und dadurch Kraft bekommt, ans Ziel zu kommen. Aber er muss laufen und das Ziel erreichen.

Es wurde eine Zeit festgesetzt, in der er das Ziel erreichen muss. Er muss ans Ziel, er hat keine Wahl. Seine einzige Wahl besteht darin, zu laufen und das Ziel herbeizusehnen oder auf die Schläge zu warten und vorwärtszulaufen, weil er noch vor den Schlägen wegläuft.

Aber es gibt noch einen dritten Weg: Durch unsere Vereinigung können wir in uns eine Kraft hervorrufen, die den Aufstieg zum Ziel leicht macht. Sie trägt uns wie ein Adler seine Jungen auf Flügeln und bringt uns nach oben!

Doch das Problem besteht darin, dass wir die Welt nicht verlassen und selbst auf Flügeln dieses Adlers, der Bina, aufsteigen können. Wir müssen die Verbindung mit der ganzen Welt halten.

Und wenn wir an alle Menschen denken und uns ihnen hingeben, werden wir genau in diesem Moment aufsteigen! Ein scheinbarer Widerspruch.

Die Menschheit steht am Abgrund und wir müssen ihr helfen, auf diesen Adlersflügel aufzusteigen…

Aus der Lektion in Toronto, 11.05.2010

Zum Kabbalalernzentrum–>

Der Kontaktpunkt mit dem Licht

Der Sohar, Abschnitt „Miketz“, Punkt 101: „Und all ihre Wege sind Frieden.“ Ihre Wege sind die Spuren, die von Oben hervortreten, aus Aba we Ima (AWI), dem Türschloss, welches in Aba we Ima dient, von dem die Schrift sagt, „Und Euer Weg in den großen Wassern.“ Sie werden so genannt, weil sie nicht jedem, sondern nur einigen wenigen offen stehen. Und alle werden nur durch das Bündnis zusammen gehalten, gemeint ist Jessod, welches „Frieden“ genannt wird – Frieden zu Hause. Und es bringt sie in das große Meer, wenn es an der Macht ist, und dann bringt es ihm Frieden. Das ist die Bedeutung von „Und alle ihre Wege sind Frieden“. Josef war das Friedensbündnis, er wurde mit diesen Wegen belohnt, und er war ein König in Ägypten und der Herrscher über das Land.

Das Ziel all dieser Eigenschaften ist, sich zu vereinigen mit der Hilfe von Jessod und der Arbeit Malchuts. Es besteht Oben keine Notwendigkeit zur Korrektur und Vereinigung der Sefirot. All dies ist die Arbeit von Malchut, welche zu verstehen versucht und sich auf die gleiche Weise entwickeln muss, wie ein Kind, wenn es spielt und lernt. Gelingt ihm das Zusammensetzen der Legosteine, lernt es dadurch, wie man es richtig macht. Aber dies bedeutet nicht, dass das Spiel selbst kaputt ist. Dies ist absichtlich so gemacht, damit das Kind lernen kann, wie man es wieder zusammenfügt.

Auf die gleiche Weise gibt es keine Beschränkungen oder kleinen Zustände in den Höheren Parzufim. Nur Malchut, welche ein „Abbild des Schöpfers“ genannt wird, fühlt all diese Phänomene und beschließt, dass Seir Anpin sie auf diese Weise behandelt und entsprechend ihrer eigenen Grenzen beurteilt.

Jessod wird als „alles“ bezeichnet, weil darin alle Eigenschaften, Zustände und Kräfte, welche im Höheren existieren, eingeschlossen sind. Entsprechend dem Gesetz der Gleichheit der Form müssen wir uns dem angleichen. Dies ist nur möglich, wenn wir alle das Verlangen haben, uns in einem Punkt zu vereinigen, welcher Jessod entspricht – einer gegenüber dem anderen.

Wenn sich die Seelen innerhalb Malchuts vereinigen und bereit sind, sich zu annullieren, um zu einem Punkt in Bezug auf Jessod zu verschmelzen, einer gegenüber dem andern, dann können wir das Licht der Korrektur und das Licht der Erfüllung von Jessod empfangen. Daher ist das Einzige, was man braucht, um das Licht von Jessod zu empfangen, die Vereinigung zu einem Punkt, wie ein Mann mit einem Herzen. Dies ist die Bedingung, um uns ihm angleichen zu können.

Das ist, wenn der erste Kontakt mit dem Licht stattfinden wird, und dieser Kontakt wird als Empfang der Tora bezeichnet.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Weltweiter Sohar Kongress vom 7. bis 9. Mai 2010 –>

Unglücksfälle sind verkleidete Hilfen

Der Sohar: Zahlreich waren die Leiden, die Jakob dulden musste, um nicht an der bösen Neigung haften zu bleiben. Und wie viele Leiden müssen die Rechtschaffenen in dieser Welt erdulden, Krankheiten über Krankheiten und Leiden über Leiden, um sich für die nächste Welt zu läutern?

Die Enthüllung der bösen Neigung ist nötig, denn wie sonst könnte der Mensch vorankommen? Der Zustand des „Gerechten“ ist ein Zustand der Reglosigkeit. Es ist der Zustand, in dem man fühlt, dass man nichts braucht, dass alles perfekt in Ordnung ist und was auch immer passiert, nur zum Besten ist. Der Mensch kann jedoch, wenn er so fühlt, nicht vorankommen.

Gerade die Unglücksfälle, die zu uns kommen, werden zum „Motor der Entwicklung“. Wir müssen sie als Formen der Hilfe sehen, die exakt zum gewünschten Effekt führen.

Es hängt jedoch alles von der eigenen Vorbereitung ab. Wenn sich eine Person richtig darauf vorbereitet, um das „Böse“ (verschiedene negative Verlangen, Schwächen und Verwirrtheit) zu enthüllen, dann ist sie fähig, sie als Güte zu akzeptieren. Indem der Mensch Erfahrung sammelt, sieht er, dass, indem er einen Weg aus diesen Abstiegen sucht, er immer schlauer und stärker wird, und sich so über den gegenwärtigen Zustand erheben kann. Das ist es, weshalb der Mensch aus dem Zustand der Rechtschaffenheit herausgezogen wird und durch fremde Gedanken und Wünsche verwirrt wird; es geschieht, weil ihm dies das Material für den Fortschritt gibt.

Wir müssen unsere Einstellung gegenüber dem ändern, was passiert. Es ist sehr wichtig, alle Störungen als Hilfe auf dem Weg zum Ziel zu empfinden. Schließlich zwingen sie uns dazu, nach den Kräften zu bitten, die uns Unterstützung bringen und uns in Zeiten der Not helfen werden. Die Gruppe, die Verbreitung, das Studium und ein geeigneter Tagesplan sind die Mittel, die uns zwingen werden, stärker zu werden und Kräfte zu sammeln, anstatt im stillen Wasser unserer eigenen Rechtschaffenheit zu stagnieren.

Der Sohar kann nur mit dem Herzen gefühlt werden


Wenn wir das Buch Sohar lesen, müssen wir die Verbindung zwischen den Kräften erkennen, die in den Geschichten erwähnt werden und versuchen, diese in unserem Innern in Ordnung zu bringen, denn alles existiert in unserem Innern. Der Sohar gibt uns ein Bild von einer anderen, nicht körperlichen, spirituellen Wirklichkeit. Wir müssen versuchen, sie zu finden und in unserem Innern zu erkennen.

Durch unsere Anstrengungen müssen wir einen Zustand erreichen, in dem die Dinge, die im Buch Sohar beschrieben werden, anfangen, sich in unseren Gefühlen und in unserem Herzen einzunisten. Dann werden wir beginnen, die Charaktere und Objekte als Formen von Eigenschaften zu verstehen und alle beschriebenen Handlungen als einen Ausdruck von Handlungen des Gebens und Empfangens. Zum Beispiel, wenn wir die Wörter „Yesod,“ „Jerusalem,“ „Jacob“ und „gut“ hören, werden wir uns nicht deren körperliche Bilder vergegenwärtigen, sondern unmittelbar deren innere Eigenschaften empfinden.

Plötzlich werden wir begreifen: „Wow! Die ganze Welt ist in mir!“ Es wird eine große Überraschung für uns sein, dies zu entdecken. Beispielsweise werden wir fühlen „Gerade jetzt steige ich eine Leiter hinab und gehe nach Jerusalem.“ Und es wird klar sein, dass wir dies alles innerlich ausführen.

Dies wird stufenweise geschehen, als ein Ergebnis der Lektüre des Buches Sohar. Wir haben keine anderen Mittel zur Verfügung, wie Baal HaSulam im Artikel 155 der „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“ erklärt. Daher sollten wir immer bestrebt sein, alles im Innern zu „erkennen“ und „anzuordnen.“

Wir wurden in diese Welt geboren und haben für Jahrzehnte gelebt und sind davor durch viele Reinkarnationen gegangen. Wir besitzen Reshimot (Erinnerungen) von allen vorherigen Reinkarnationen und wir befinden uns immer in dieser verwirrenden und falschen Wahrnehmung dieser Welt. Allerdings können wir begreifen, dass es eine Lüge ist.

Diese Bewusstwerdung wird graduell geschehen, indem wir dem Licht erlauben, an uns zu arbeiten. Dies geschieht nicht alles auf einmal, da die Veränderungen, die das Licht in uns durchführen muss, extrem sind. Das Licht will uns nicht bloß verändern, sondern es muss uns bewusst zu dieser Wahrnehmung hinführen. Es muss uns helfen, die Veränderung zu verstehen und ihr zuzustimmen, klüger zu werden und sich dessen wirklich bewusst zu sein.

Deshalb müssen wir uns anstrengen. Indem wir das tun, nehmen wir am Prozess teil und sind bereit für größeren Druck und Einfluss vom Licht.

Unser Fleiß liegt in der Verbindung mit der Gruppe, um von ihr die Wichtigkeit des Ziels und die richtige Wahrnehmung zu empfangen. Dies geschieht am meisten, während wir das Buch Sohar lesen, vorausgesetzt, dass wir die richtige Einstellung zum Studium haben, wie Baal HaSulam im „Vorwort zum Buch Sohar“ schreibt.

Zum Kabbalalernzentrum –>

“Und sie bauten einen Turm, welcher bis zum Himmel ragte”

Der Sohar, Abschnitt Noach, Punkt 384:

Und der Schöpfer sprach: „Und es gab auf der ganzen Erde eine Sprache und einerlei Worte.“ Und sie zogen von Osten her, von den alten Tagen der Welt.

Und sie erkannten, wie man die geheime Weisheit der ersten Menschen, der Generation der Flut, anwendet, so dass sie sich nicht dem Schöpfer würden unterwerfen müssen. Und sie erbauten eine Stadt und einen Turm.

„Kommt, lasset uns bauen eine Stadt, mit einem Turm, der bis zum Himmel reicht.“ Sie beschlossen entsprechend ihres Egos zu handeln und selbst über alles zu herrschen hinauf bis zum Himmel. Dies steht im völligen Gegensatz dazu, sich über sein Ego zu erheben, um den Schöpfer zu enthüllen und in der Höheren Welt zu leben.

Nun hatte die ganze Welt eine Sprache und gemeinsame Worte. Dies war die Situation in Babylon. Obwohl sie Egoisten waren, war ihr Ego so klein und unterentwickelt, dass sie alle wie ein Volk lebten, in völligem Verstehen, als ob sie eine Sprache sprechen würden.

Und da sie alle ein Herz und ein Verlangen hatten und die heilige Sprache (die Sprache des Gebens und der Liebe) sprachen, waren sie in der Lage, alles was ihnen in den Sinn kam, zu erfüllen. Und niemand konnte sie davon abhalten.

Diese Menschen stehen in Opposition zum Schöpfer und wollen nichts mit Ihm zu tun haben, aber da sie durch den Bund der Liebe miteinander verbunden sind, sind sie unbesiegbar. Sie sind wie eine Bande von Kriminellen, die gut aufeinander Acht geben bis zum bitteren Ende. Ihre Verbindung ist loyal und ehrlich, aber ihr Ziel ist egoistisch – eine Stadt mit einem Turm zu errichten.

Sie benutzen ihre Verbindung nicht, um sich dem Schöpfer anzugleichen, dennoch erschufen sie ihre Verbindung über der Eigenschaft des Gebens, welche sie unzerstörbar machte! Dies ist es, was der Schöpfer „beklagte“.

Diese Verbindung ist gleich und doch entgegengesetzt zu Ihm, und genau dies ist der Grund, warum die Menschen dies erlangen mussten. Es geschieht, um es danach wieder auseinander zu reißen und neu aufzubauen, aber dieses Mal in Angleichung an den Schöpfer.

Dies ist der momentanen Situation in unserer Welt sehr ähnlich. Es ist das Gleiche, als ob wir uns jetzt entscheiden würden, die Krise zu bewältigen und all unsere egoistischen Interessen zurückzunehmen, indem wir eine Verbindung zwischen allen Nationen errichten, aber dies tun, ohne dabei an den Schöpfer oder das Ziel der Schöpfung zu denken. Dadurch würden wir zum Zustand des antiken Babylon zurückkehren. Heute entdecken wir, dass die Welt global und jeder damit verbunden ist und wir uns gegenseitig gut behandeln müssen, da wir uns ansonsten gegenseitig zerstören. Wenn wir jedoch beginnen, gute Beziehungen untereinander herzustellen, ohne daran zu denken, uns dabei mit der Höheren Kraft zu verbinden und ohne die Ausrichtung auf die Erreichung des Schöpfungsziels (der Offenbarung des Schöpfers), führt uns all dies zur Selbstzerstörung, genauso wie es sich im Alten Babylon ereignete.

Der Schöpfer würde unsere Verbindung zerbrechen, wie er es bereits in Babylon tat, als er die „Sprachen verwirrte“ (dies bedeutet, als sich der Egoismus zwischen den Menschen entwickelte) und dadurch sich die Menschen untereinander nicht mehr verstanden. Dies alles würde in der Absicht geschehen, damit wir begreifen, dass unsere Verbindung einen anderen Zusatz benötigt – den Schöpfer. Nur Er kann uns mit einer wahren Verbindung vereinen und uns ermöglichen, das Leben auf der Höheren Stufe zu fühlen – ein Leben, welches vollkommen und ewig ist.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Ein Buch der Abenteuer


Ein Mensch, welcher wirklich Spiritualität erreichen möchte, wird sich nicht mit einem kleinen Fortschritt beruhigen. Er wird immer fühlen, dass er nichts versteht oder weiß, da er keine Spiritualität fühlen kann. Der Punkt im Herzen drückt sich deutlich durch die Sehnsucht aus, die Höhere Welt spüren zu wollen.

Sie müssen das spirituelle Bild in sich selbst fühlen. Der Sohar ist ein Buch der Abenteuer. Aber es ist nicht ein Buch, das man einfach so liest, oder ein Film, den man sich am Bildschirm ansieht. Sie müssen in den Sohar eindringen. Dies ist nicht so, wie wenn wir in unsere illusorische Welt eindringen, sondern geschieht nur, wenn man alle Einbildungen und Phantasien ablegt. Sie brauchen keine spezielle 3-D Brille, um zu fühlen, dass sie sich in diesem Film befinden (wie zum Beispiel beim Anschauen des Films „Avatar“).

Diese Forderung kommt nur aus dem Punkt im Herzen und kann nur durch die Gruppe vergrößert werden. Nur die Gruppe kann einem Menschen die nötige Kraft verleihen, zusätzlich zum Punkt im Herzen das Ziel zu erreichen. Wenn er sich selbst nicht vor der Gruppe annulliert, um diese Kraft von ihr zu erhalten, wird er nichts erreichen. Dies festigt unsere gegenseitige Bürgschaft, ohne welche keiner von uns ein spirituelles Gefäß (Kli) haben würde.

Die Vorbereitungszeit hängt von der Wurzel der jeweiligen Seele ab


Eine Frage, die ich erhielt: Ist die Zeit der Vorbereitung abhängig von der Wurzel einer Seele? Kann der Sohar diesen Abschnitt beschleunigen, von dem es heißt, dass er gewöhnlich „drei bis fünf Jahre“ dauert?

Meine Antwort: Wenn Sie Ihre freie Wahl nutzen und auf das Ziel ausgerichtet arbeiten, dann kann der Sohar helfen, die Zeit der Vorbereitung zu verkürzen, um Ihnen dadurch mehrere langwierige Inkarnationen zu ersparen. Dies ist die Bedeutung des Verses, „Ich habe mich angestrengt und habe gefunden“. Wenn Sie Anstrengungen machen, werden Sie belohnt werden.

Wie viel Mühe sollte man auf sich nehmen? So viel wie entsprechend der Wurzel Ihrer Seele notwendig ist. Niemand weiß im Voraus, wie viel davon notwendig ist. Es steht geschrieben: „Das Heil des Schöpfers kommt zu uns im Bruchteil einer Sekunde.“ Es geschieht plötzlich, wie der Auszug aus Ägypten.

Der richtige Ansatz für jedes Problem im Leben

Eine Person, die spirituell voranschreitet, muss verstehen, dass all die Probleme, denen sie auf dem spirituellen Weg begegnet, von Oben kommen. Probleme werden uns auf verschiedenen Ebenen gegeben und sie können von verschiedener Art sein. Dies ist abhängig von der spezifischen Seele und was sie braucht, um Korrektur zu erlangen.

Wir sollten nicht analysieren, warum wir diese besonderen Probleme erhalten. Wir werden nie fähig sein, sie zu verstehen, solange wir uns auf ihrer Ebene befinden. Wir müssen über sie aufsteigen, als ob wir sie nicht beachten würden, und sollten nur an das spirituelle Ziel denken. Auf dem Weg zum Ziel müssen wir manchmal Flüsse überqueren, manchmal eine Kluft im Felsen, dann wieder einen Abgrund und manchmal einen Zyklon. Indem wir die Hindernisse überwinden, um das Ziel zu erreichen, verwandeln wir sie in eine Hilfe und bilden präzise das Ziel aus ihnen heraus!

Keine der Hindernisse kommen zu uns per Zufall. Sie sind alle durch die Eigenschaften der Seele bestimmt. Die Seele ist zerbrochen und ihr Bruch bestimmt die Art des Problems, das enthüllt wird, damit wir es korrigieren.

Wenn du das spirituelle Ziel trotz Hindernisse anstrebst, dann korrigierst du sie und sie werden mit Wissen, Verstehen und Verbindung gefüllt. Genau so schreitet eine Person voran. Aber der Weg ist immer übersät mit Hindernissen und dies wird sich bis ans Ende der Korrektur fortsetzen. Deshalb wird er „der Weg der Korrektur“ genannt.

Zum Kabbalalernzentrum–>