Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verstand'

In der Kabbala sind die Meilensteine auf unserem Weg für unser Auge unsichtbar

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt ein Problem bei dem Kabbalastudium: es ist nicht offensichtlich, was man machen muss. Andere Methoden geben einem verschiedene Übungen für den Körper oder den Verstand, aber in der Kabbala ist es total unklar, was man von einem praktischen Standpunkt her machen sollte. Soll man einfach studieren und das ist alles?

Meine Antwort: Sie haben Recht. In dieser Methode kann der Student nicht klar erkennen, was er machen soll. Der Grund dafür ist, dass er die Kunst des Gebens lernt, welche eine dem Auge unsichtbare Absicht ist. Ihr physischer Körper nimmt daran nicht teil, nur Ihr Herz.

Doch was ist nun das Herz? Es ist eine Ansammlung all Ihrer Verlangen. In der Kabbala müssen Sie tief in Ihr Herz schauen und seine Eigenschaften kennenlernen. Sie müssen sehen, welche Einstellung aus Ihrem Herzen sich auf sich selbst richtet, auf andere Menschen und auf den Schöpfer. Sie müssen Ihr Herz erweitern und darin wie in einem Labor arbeiten, wo Sie verschiedene Kräfte, Wünsche und Gedanken leiten und miteinander verbinden und mischen. Dies ist etwas, was ein Mensch allmählich lernt und auf diese Weise vergrößert sich das Herz mit der Hilfe des Einflusses des Höheren Lichtes.

Bei den anderen Methoden ist alles offensichtlich.

Es gibt dort physische Zeichen, damit man klar sehen kann. Wenn man jedoch mit der Kabbala anfängt, sieht man gar nichts! Darum wird sie auch „Verborgene Weisheit“ genannt, und die Anfangsperiode im Studium heißt die „Zeit der Verhüllung“ , weil wir nicht sehen, wie wir voranschreiten, was uns hilft voranzuschreiten und wir können auch nicht sagen, ob wir nicht einfach noch still stehen.

Doch gibt es hier einen Weg herauszufinden, ob man korrekt vorankommt. Man muss sich fragen, ob man noch irgendetwas anderes möchte als die Verbindung mit den anderen Seelen. Unsere gesamte spirituelle Arbeit ist in keiner Weise mit unserer körperlichen Arbeit verbunden, sondern vielmehr versteckt sie sich im Innern der Dinge. In anderen Worten arbeiten wir mit Kräften, die die Dinge von innen her lenken, und darum fühlen wir sie noch nicht. Wir haben Einfluss auf unsere Dinge, doch nur durch Kräfte, die vor uns verborgen sind.

Darum haben die Menschen Recht, wenn sie verlangen „Sag mir, was ich tun soll! Gib mir eine Arbeit die ich sehen kann und für die ich je nach meinen Bemühungen belohnt werde! Ich brauche eine Art Wegweiser auf dem Weg, also wo sind die?“ Ein Mensch muss jedoch nach neuen Kriterien des Vorankommens suchen, die nicht auf der Materie, sondern auf der Spiritualität basieren. Er muss eine Art Spuren des Gebens finden.

Ein Beispiel: Obwohl ich nichts empfange, komme ich dennoch zum Unterricht und nehme an der Arbeit teil. Ich akzeptiere den Rat der Kabbalisten, was „über dem Verstand“ heißt und ich studiere gemäß ihrem Rat. Ich öffne ein Buch, von dem mir gesagt wurde, dass es das Licht der Korrektur enthält. Ich weiß noch nicht einmal, was dieses Licht ist, aber ich will, dass es auf mich wirkt! Ich will mich unter diesen Wasserfall des Lichtes stellen! Möge mich dieses Licht ändern und mich von all den äußeren Schalen oder Verhüllungen (Klipa) reinigen!

Wenn du nach spirituellen Änderungen in dir schaust, dann ist die Präsenz dieses Wunsches der Weg, dir zu sagen, ob du vorankommst oder nicht.

(Aus der Vorbereitung des Täglichen Morgenunterrichtes)

In der Wahrnehmung der Spiritualität leben

Eine Frage, die ich erhielt: Was werden die Menschen fühlen, wenn sich der Schöpfer zwischen ihnen enthüllt?

Meine Antwort: Stell dir vor, du bist ein ein-Tag-altes Baby. Deine erste Wahrnehmung ist, dass sich jemand um dich sorgt. Es ist ein ähnliches Gefühl, da es jemanden Großen gibt, der dich mit Freundlichkeit, Fürsorge, Zärtlichkeit und Wärme umsorgt. Du bist nicht fähig, Ihn zu verstehen, aber du stehst vollständig unter Seiner Macht. Du weißt genau, dass Er es ist und niemand anders, der sich um dich kümmert und dich mit all den guten Dingen versorgt.

Stufenweise wird die gesamte Menschheit den fürsorglichen und lenkenden Einfluss der Höheren Kraft, der Einzigen in der Welt, zu fühlen beginnen. Sie werden fühlen, dass sie sich innerhalb dieser einzigen Kraft, dieses Verlangens und Programms befinden.

Wir haben nur einen kritischen Punkt, über den König David in den Psalmen schrieb. Er wusste nicht, weshalb uns das gegeben wurde. Es ist die Kluft zwischen dem, was ewig existiert („jesh mi jesh„) und der Existenz aus Abwesenheit („jesh mi eijn“). Aus diesem Blickwinkel kann ein Mensch bereits außerhalb von sich selbst sein und sowohl die Handlungen des Schöpfers beobachten, wie auch seine eigenen. Ein Mensch wird dann in der Wahrnehmung des Spirituellen existieren und innerhalb seines Herzens und nicht seines Verstandes erkennen, dass er mit dem gesamten System verbunden ist. Er wird seine Mitmenschen nicht als Fremde fühlen, sondern wahrhaftig als seine engen Freunde.

Das Verschwinden der Bienen ist ein weiteres Symptom für das Ungleichgewicht des Menschen mit der Natur


In den Nachrichten (aus The Guardian): „Bombe im Bienenstock“ – „Wenn die Biene von der Oberfläche der Weltkugel verschwindet, dann würde der Mensch nur noch vier Jahre zu leben haben. Keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Das ist, was Einstein angeblich gesagt haben soll … und die Empfindung klingt immer noch nach. Ein Drittel von allem, was wir essen und vieles von dem, was wir anziehen, beruht auf der Bestäubung durch die Bienen, jedoch sterben sie an allen Plätzen der Welt in einem verheerenden Ausmaß. In 2007 erschien das „Bienenvölkersterben“ plötzlich in den Schlagzeilen. Fantasiereiche Theorien über „Bienen Aids“ und was dahinter steckt, reichen von einem Plot der Al-Qaida und Bestrahlung durch Mobiltelefonmasten bis hin zu einem himmlischem Eingriff in Form einer „Honigbienenverzückung“.

Mein Kommentar: Das Ungleichgewicht in der Natur ist ein Resultat des stets wachsenden Egoismus des Menschen und des Hasses unter den Leuten. Wir sind der mächtigste Faktor, der einen Bruch des Gleichgewichts in der Natur verursacht.

Die Ursache dafür ist, dass je mächtiger eine Kraft ist, desto subtiler und unscheinbarer ist sie. Demzufolge ist die mächtigste und einflussreichste Kraft in der Welt unser Verlangen und unsere Gedanken (Herz und Verstand). Folglich, wenn wir nicht versuchen, eine harmonische Beziehung mit anderen und der uns umgebenden Welt zu schaffen, dann begehen wir eine Sünde und zerstören das ökologische und spirituelle Gleichgewicht der Natur.

Wir spüren nicht, woher die Kräfte, die uns bewegen und zur Balance treiben, herkommen, aber sie wirken. Das ist kein Mystizismus. In der Tat ist das Leiden, das wir verspüren, ein Ergebnis des Einflusses dieser Kräfte, und unglücklicherweise manifestieren sich die Ergebnisse auf der physischen Ebene.

Jeder Mensch und die Menschheit als Ganzes können von nichts überzeugt werden, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie es klar wahrnehmen können. Deshalb ist es so wichtig für uns, die Weisheit der Kabbala zu entwickeln und zu verbreiten, denn es ist die Wissenschaft der Offenbarung des Schöpfers, der allgemeinen, lenkenden Kraft der Natur. Diese Offenbarung wird uns überzeugen, unsere Beziehungen zu korrigieren – und wir werden überleben.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Jeder von uns kann die Welt mit seinen Gedanken verändern
 
Kabbala Akademie

 

Vorgeschlagene Strafe für Politiker und Bürokraten, die das Wort „Krise“ benutzen


Artūras Zuokas, der ehemalige Bürgermeister von Vilnius und jetzige Führer der Liberalen Union schlug vor, jeden Politiker, der das Wort „Krise“ in seinen öffentlichen Vorträgen verwendet, mit einer Strafe zu belegen. „Heutzutage liegt die Hauptkrise in den Köpfen der Regierungspolitiker und Bürokraten. Die Krise ist der positive Beweis für unsere eigene Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Darum sollten wir das Wort „Krise“ in „Herausforderung“ umbenennen.

Mein Kommentar: Er hat durchaus recht – dies ist eine Herausforderung für uns, unseren Egoismus und Verstand. Wir müssen den Grund für diese „Herausforderung“ begreifen und dies durch die Korrektur unserer Verbindung zur Natur beseitigen und es in unserer Einstellung zueinander zum Ausdruck bringen. Die Krise oder „Herausforderung“ ist ein Zeichen dafür, wie sehr wir uns mit dem allgemeinen Naturgesetz im Ungleichgewicht befinden, dessen Teil wir sind und mit welchem wir in völliger Übereinstimmung und Harmonie handeln müssen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist Ausgewogenheit in der Natur?
Blog-post: Welchen Anfang wird die Gesellschaft von morgen nehmen?
Blog-post: Ein perfektes Leben wird für uns bereit gehalten

Zum letzten Mal in den Abgrund des Egoismus fallen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ein Mensch, der die Krise heute erlebt, begreifen, dass er an einem Wendepunkt ist, einer Gelegenheit, die ihm zum spirituellen Aufstieg verhilft, anstatt in eine sich immer mehr verschlimmernde Krise zu fallen?

Meine Antwort: Die gesamte Schöpfung besteht aus Licht (Freude, die Energie des Gebens) und dem Gefäß, (das Verlangen, mit Licht gefüllt zu werden). Das Licht entwickelt unser egoistisches Verlangen bis zu seinem Endzustand, wo das Verlangen anfängt zu spüren, dass es unmöglich ist, direkt mit Licht gefüllt zu werden. Der Grund dafür ist, dass der Genuss das Verlangen annulliert. Beispielsweise wenn man aus Durst trinkt, dann annulliert man den Genuss, indem man das Verlangen nach Wasser erfüllt.

Die gegenwärtige Krise zeigt uns, dass unsere egoistische Entwicklung ihr Ende erreicht hat, und wir können das Licht nicht weiter verwenden, um unserem Egoismus zu dienen. Um es anders zu sagen, entdecken wir, dass es unmöglich ist, unser Ego zu befriedigen. Und während unser Ego uns immer noch weiter zur Erfüllung treibt, begreift unser Verstand, dass dies vergeblich ist.

Ohne Erfüllung können wir jedoch nicht existieren und sind daher gezwungen, den Befehlen unseres Egos zu gehorchen, auch wenn es gegen unseren Willen ist. Wir sind nicht begeistert davon, doch sind wir durch unsere Umgebung dazu gezwungen. Wir tun es gegen unseren Willen und sind dadurch deprimiert und unglücklich. Darum greifen die Menschen auch zu Drogen.

In der Tat führt dies zu Krisen in allen unseren Lebensbereichen. Immerhin basiert unser Leben darauf, das Licht zur Erfüllung unseres egoistischen Verlangens zu verwenden. Während das Verlangen sich unter dem Einfluss des Lichtes entwickelt hat, haben wir danach gestrebt voranzukommen. Wir meinten, dass wir durch die Befriedigung des nächsten Wunsches erfüllt werden würden, und diese Lüge half uns dabei, uns zu entwickeln.

Sobald jedoch das Verlangen aufhört, sich auf egoistische Art zu entwickeln, entdecken wir, dass es leer bleibt. Das Licht zeigt uns, dass es einfach unmöglich ist, auf diese Art erfüllt zu werden. Das nennen wir „Krise“. Darum müssen wir aufhören, uns in die Irre zu führen und anfangen, zu begreifen, dass der einzige Weg derjenige ist, die Eigenschaft des Lichtes anzunehmen – die Absicht zu geben und zu lieben.

Unsere „irdische“ Entwicklung ist zu Ende, und als Zeugnis dafür sehen wir die vielen Fabriken, die nun geschlossen sind, weil wir nicht mehr diese unnötigen, überflüssigen Güter produzieren brauchen. Die Größe deiner Yacht oder die Zahlen auf deinem Bankkonto sind nicht mehr beneidenswert.

Die Menschen sehen keine wahren Genüsse mehr auf dieser Welt. Letztendlich wird jeder Stern – wie sehr er auch strahlen mag – immer schwächer. Und auch wir schwinden beim Fall in den Abgrund, bekannt als letzte Stufe des Egoismus. Der Egoismus verzehrt alles, läßt nichts aus und hat nur Dunkelheit in sich.

Die Verbreitung der Weisheit der Kabbala ist das Einzige, was uns die Möglichkeit gibt, unsere Natur wieder aufzubauen -„Und die Dunkelheit wird scheinen wie das Licht“.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Krise ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben
Blog-post: Fragen über den Pharao- unseren Egoismus(fortgeschritten)
Kabbala Blog: Spirituelle Erziehung
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Ist die Untersuchungsmethode der Kabbala wirklich wissenschaftlich?


Eine Frage, die ich erhielt: In Ihrem Blogeintrag „Glaube und Wissenschaft sind unvereinbar“ haben Sie geschrieben: „Kabbala ist eine Wissenschaft: Eine Person enthüllt eine neue Realität und erforscht diese dann wissenschaftlich (experimentell).“

Als Wissenschaftler (Physiker, der auf dem Gebiet der Gehirnfunktionen forscht) stimme ich nicht zu, dass die Methode der Kabbala wissenschaftlich ist. In der herkömmlichen, irdischen Wissenschaft enthüllt und erforscht man simultan. Die Enthüllung erfolgt aufgrund der Untersuchung, anstatt ihr voranzugehen. Worauf sonst könnte die Enthüllung der neuen Realität beruhen, wenn nicht auf der wissenschaftlichen Untersuchung?

In der Kabbala jedoch ist es unmöglich, religiöse Erklärungen zu vermeiden. Alles, was in den heiligen Büchern geschrieben steht, erfordert eine gewisse Art von Glauben, wohingegen auf meinem Arbeitsgebiet ich nichts dem Glauben überlasse.

Meine Antwort: In der Kabbala enthüllt man eine neue Realität in dem Ausmaß, in dem man sich ihr angleicht. Dies geschieht durch die Heranbildung neuer Eigenschaften – jenen des Gebens und der Liebe – in seinem Herzen.

Danach aktiviert man das Gehirn (seine Gedanken und Intelligenz) um zu interpretieren, was die Sinne erlangt haben. Folglich gibt es in der Kabbala keinen Platz für Glauben, ganz zu schweigen von Religion.

Die Wissenschaft der Kabbala gründet sich auf:

1. Die stufenweise Umwandlung der eigenen Eigenschaften, indem man durch das Studienmaterial (das Höhere Licht, Or Makif) beeinflusst wird.

2. Die Wahrnehmung der neuen Realität in seinen neu erworbenen Eigenschaften.

3. Untersuchung und Erlangung der neuen Realität.

4. Im Ausmaß dessen, was man erreicht hat, schreiten Herz und Verstand dann zu einer tieferen Anheftung voran – zu einem tiefgreifenderen Eindringen in den neuen Zustand.

Die obere Abfolge von Zuständen wiederholt sich auf allen 125 Stufen der spirituellen Welt, welche Stufen der Veränderung in unseren Eigenschaften, Verlangen und Absichten sind. Sie wandeln sich von „um meinetwillen“ zu „um der anderen willen – für den Schöpfer“ um. Das setzt sich so lange fort, bis die Seele vollständig korrigiert ist, wodurch sie das Ziel, für das sie geschaffen wurde, erlangt.

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Blog-post: Deutet der Schmetterlingseffekt auf Chaos oder Harmonie hin?
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Eine Lektion für jeden, der Pech hat

Der Egoismus hat seine maximale Entwicklung auf der persönlichen Ebene erreicht und der persönliche Egoismus hat begonnen, sich zu verbinden. Darum haben die Menschen begonnen zu enthüllen, dass sie miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Hier ist eine Lektion für jeden, der Pech hat: Wenn deine Wünsche und Gedanken auf das gemeinsame Wohl ausgerichtet sind, dann wirst du in allem, was du tust, Erfolg haben.

Das Erfolgsrezept ist, alles zu tun, was du kannst, um an andere zu geben. Das bedeutet, dass du nur das Notwendige für dich behältst, um ein normales Leben zu führen. Für ein Geschäft bedeutet „arbeiten, um zu geben“, dass der einzige Erlös, den es macht, der Betrag ist, der zur Deckung seiner Ausgaben notwendig ist. Auf diese Weise sollten die Menschen den Verkaufspreis von Gütern und Dienstleistungen festsetzen. Keiner sollte einen Profit machen, der nur auf ihrem Bankkonto „herumliegt“.

Dieser Ansatz ist das völlige Gegenteil zu dem, was heute geschieht. Jedoch am Ende der Krise wird jedermann zu diesem System wechseln. Nicht ein einziges Unternehmen wird fähig sein, auf andere Weise zu funktionieren.

Das ist so, weil alles, was man über das Notwendige hinaus bekommt, eine Störung im Gleichgewicht mit der Natur ist. Um mit der Natur im Gleichgewicht zu sein, sollte ein Mensch soviel verbrauchen, wie er benötigt, um zu existieren, genau wie jedes andere Tier. Das Leiden, das Menschen spüren, und die Erklärung der Kabbala über die Ursache des Leidens werden den Menschen helfen zu verstehen, dass es die beste Art der Existenz ist, anderen zu dienen – auf die gleiche Art, wie es Zellen, Organe und Körperteile tun.

Auf die eine oder andere Weise wird die Natur (der Schöpfer) sich durchsetzen. Das kann entweder mit Zwang geschehen – durch Leiden unsererseits – oder freiwillig, mit Verständnis, weil die Menschen erkennen werden, dass sie der Natur und ihren Gesetzen der Harmonie Folge leisten müssen.

Sobald wir mit der Natur zusammenarbeiten, wird sie uns anders behandeln und unsere Situation wird sich verändern. Wir werden plötzlich genug Wasser, Nahrung und all die anderen Dinge, die jeder braucht, haben.

 

Die mächtigste Kraft in der Welt


In den Nachrichten (aus MSN News): Toyota hat eine Methode zur Lenkung eines Rollstuhls mittels Gehirnwellenerkennung entwickelt, ohne dass der Mensch einen Muskel bewegen oder ein Kommando rufen muss … Die Person im Rollstuhl trägt eine Kappe, die Gehirnsignale lesen kann und diese an einen Elektroenzephalograph(EEG)- Gehirnscanner weiterleitet und in einem Computerprogramm analysiert.

Mein Kommentar: Die Kabbala hat immer vertreten, dass es genau unsere Gedanken sind, die die ganze Welt kontrollieren. Ein Mensch muss lernen, wie er seine Verlangen und Gedanken gebrauchen muss. Die Kabbala lehrt, wie man richtig (mit dem Herzen und dem Verstand) verlangt und denkt, um positive Ergebnisse hervorzurufen. Aber der Mensch hatte beständig einen Mangel an Führung und als Ergebnis davon, hat er die Welt mit seinen Gedanken negativ beeinflusst.

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Blog-post: Jeder von uns kann die Welt mit seinen Gedanken verändern
Kabbala Blog: Ich sah eine umgedrehte Welt

Umherschweifende Gedanken und Entscheidungen in unseren Träumen


In den Nachrichten (übersetzt aus Insciences.org): „Schlaf hilft uns, relevante Informationen zu speichern“ – Unser Gehirn ist nicht faul, wenn wir schlafen. Während unser Körper relativ ruhig ist, arbeiten die Neuronen in unserem Gehirn weiter. Diese Aktivität ist wichtig, denn während des Schlafes verarbeiten wir unterbewusst Erinnerungen, damit sie in unserem Verstand gespeichert werden können.

Im Gehirn arbeitet der Hippokampus als ‚vorläufiges‘ Gedächtnis, d.h. als erste Struktur, in der eine neue Erfahrung gespeichert wird. Im Laufe der Zeit wird diese Erfahrung in die Großhirnrinde zur langfristigen Speicherung verschoben. Das geschieht durch einen Prozess, der als Gedächtnisspeicherung bezeichnet wird. Das findet während der Phasen körperlicher Inaktivität statt, zum Beispiel während des Schlafes.

Mein Kommentar: Die Kabbala sagt, dass das Gehirn während des Schlafes alles verarbeitet, was geschehen ist – es ordnet, speichert, erlebt alles noch einmal und schlussfolgert. Wenn dies nicht geschieht, verliert ein Mensch die Möglichkeit, Information zu empfangen und zu verarbeiten. Unsere Träume sind das Ergebnis von „umherschweifenden“ Gedanken und Entscheidungen.

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Blog-post: Träume: Die spirituelle Bedeutung
Blog-post: Sind träume das Leben der Seele?
Kabbala Blog: Über Träume

Durch die Kabbala ist es möglich, mit Verständnis und Liebe zu leiden


Fragen, die ich über den Einfluss des Lichtes und die Schwierigkeiten während des Kabbalastudiums erhielt:

Frage: Ist es möglich, dass das Licht uns sogar beeinflusst, wenn wir nichts über die Kabbala wissen, uns aber davon angezogen fühlen? Vielleicht erwachen unterbewusst in uns vorherige Lebenszyklen, in denen wir uns intensiv mit der Kabbala beschäftigt haben, und bringen uns dazu, nach der Kabbala zu suchen?

Meine Antwort: Das Erwachen eines Menschen, um Kabbala zu studieren, ist die Folge des Reshimo, das in ihm erscheint. Vielleicht ist es das erste Mal für ihn oder möglicherweise eine Fortführung in diesem Leben von dem, was vorher begann. Die Abfolge der Reshimot enthüllt sich eine nach der anderen und führt uns zur Kabbala, selbst wenn wir noch gar nichts davon wissen.

Frage: Würden die Schwierigkeiten, die wir während unseres Kabbalastudiums erleben, welche kurze Leiden in komprimierter Form sind, auch zu uns kommen, wenn wir keine Kabbala studieren?

Meine Antwort: Mit Sicherheit. Doch wenn wir Kabbala studieren, leiden wir nicht in der Realität, sondern im Verstand und mit Verständnis und Liebe.

Frage: Die Kraft, die auf uns wirkt, welche unserem Verlangen gegeben wurde, um spirituell voranzuschreiten, wird „Licht“ genannt, denn es „erhellt“ die Dunkelheit, d.h. das Unbewusste. Wird es danach bewusst?

Meine Antwort: Ja, in dem Maße, in dem wir ihm gleich werden.

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Blog-post: Ein Reshimo ist der vollendete künftige Zustand eines Menschen
Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns
Shamati #3: Das Wesen der spirituellen Erkenntnis