Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verlangen'

Wie wird es der Presse und dem Internet während der Krise ergehen?

In den News: (aus The Associated Press): „Sarkozy bietet den französischen Printmedien Hilfe an“. Eine von Sarkozy’s Lösungen, um der Industrie zu helfen, ist ein Pilotprojekt, bei dem Teenagern, die ihren achtzehnten Geburtstag feiern, ein einjähriges, kostenloses Abonnement für eine allgemeine Tageszeitung ihrer Wahl gegeben wird. „Die Angewohnheit Zeitungen zu lesen, wird schon in jungen Jahren angeeignet“ sagte Sarkozy.

Mein Kommentar: Die Basis der Natur ist das Verlangen. Unsere Verlangen haben sich verändert und verlangen nach Kommunikation. Dies wird am besten durch das Internet erreicht, wo die Jungen heutzutage „herum hängen“. Deshalb denke ich nicht, dass Sarkozy’s Anstoß der Printindustrie helfen wird.

In den News (übersetzt aus Utro): „Eine Million Seiten sind aus dem Internet verschwunden“ Nach 15 Jahren des Website-Wachstums sind seit Dezember 2008 mehr als eine Million Seiten aus dem Internet genommen worden. Die Statistiken zeigen, dass es weniger Aktivität auf dem Internet gibt.

Mein Kommentar: Das Internet passt sich der neuen Welt an. Es muss zu einem wirklichen World Wide Web werden, wo alle in einer positiven Art verbunden sind.

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Blog-post: Die französische Fernsehereform ist eine lobenswerte Initiative

Ritalin ist gefährlicher als Kokain


In den Nachrichten (aus National Institute of Drug Abuse): „Gemeinsamkeiten und Unterschiede [von Ritalin] zu Kokain wurden im Vergleich gefunden.“ Forscher, die durch das National Institute on Drug Abuse finanziert werden, haben gezeigt, dass das Medikament Ritalin, welches üblicherweise zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssstörung (ADHS) verschrieben wird, physische Veränderungen in den Neuronen verursachen kann – in manchen Fällen deckten sich die Effekte mit denjenigen von Kokain.

Mein Kommentar: Alles in der Natur ist ein Verlangen, erfüllt zu werden. In den Menschen unterliegt dieses Verlangen einer konstanten Entwicklung und determiniert unseren ganzen Fortschritt.

Unsere Kinder haben neue, globale Verlangen, welche wir unterdrücken, weil wir nicht wissen, wie wir mit ihnen umgehen sollen oder wie wir sie richtig entwickeln können. Als Resultat davon enden wir mit einer Generation, die durch uns verstümmelt wurde, deren Leben voller Leiden ist, und die sehr zum Gebrauch von Drogen neigt.

Die Lösung ist die Errichtung einer globalen, kabbalistischen Erziehung von frühester Kindheit an. Diese Erziehung ist spezifisch für die neuen globalen Verlangen gedacht, die unsere Kinder haben. Wir bei Bnei Baruch haben mit unseren Kindern bereits über mehrere Jahre damit gearbeitet, und wir sehen die wunderbaren Resultate dieser Art von Erziehung. Zu Beginn des nächsten Jahres werden wir unsere eigene Schule für vierhundert Kinder eröffnen.

Meine jüngere Tochter (auf dem Foto oben mit mir) wurde mit einer kabbalistischen Erziehung großgezogen und hat einen Doktortitel in Philosophie und Kabbala erhalten. Meine älteste Tochter hat einen Doktortitel in Biologie und Genetik inne. Mein Sohn ist ein Herausgeber.

Kinder in den Gesetzen der Natur auszubilden, ihnen eine kabbalistische Erziehung zu geben, die ihnen diese Gesetze enthüllt, hilft ihnen zu Personen zu werden, die in Harmonie mit der Natur sind.

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Blog-post: Gewalt und sozialer Unfriede kann nur durch eine neue globale Erziehung abgewendet werden

Unsere Verlangen werden durch Leiden geläutert


In den Nachrichten (übersetzt aus CloudWatcher): Während der letzten Jahrzehnte haben sich nicht viele dafür interessiert, Themen über Solidarität und gegenseitige Hilfe im Fernsehen anzuschauen. Die Medien wollten Glamour, Blut und Gewalt. Jedoch heute – wegen der Krise und ihrer Auswirkungen – sind die gefragtesten und dringlichsten Themen keine anderen als gegenseitige Hilfe und Selbstaufopferung.

Mein Kommentar: Die Krise läutert die Menschen. Ein kabbalistischer Text erklärt: „Fleisch wird durch Salz rein und die Verlangen der Menschen werden durch Leiden rein.“ Es gibt jedoch zwei Arten des Leidens:

  • Unfreiwilliges Leiden, das eine lange Zeit andauert und die Menschen gegen ihren Willen weise macht, weil sie das Leiden vermeiden wollen. Aber allmählich beginnen die Menschen, die Ursache und den Zweck des Leidens zu erkennen.
  • Bewusstes Leiden, wenn ein Mensch etwas über die Eigenschaften der Höheren Welt lernt, indem er die Kabbala studiert und sich selbst mit diesen Eigenschaften vergleicht. Dann leidet er, weil er diesen Eigenschaften nicht gleicht. Und sobald er diese Art des Leidens empfindet, wird er sofort korrigiert und mit Güte erfüllt.

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Blog-post: Wir sind Pioniere!

Der Vatikan akzeptiert Darwins Theorie – die Kabbala tut es nicht

In den Nachrichten (aus Times Online): Der Vatikan hat die Theorie Darwins, dass die Menschen vom Affen abstammen, akzeptiert. Der offizielle Vertreter der Kirche merkte an, dass die Evolutionstheorie dem christlichen Glauben nicht widerspricht. „Tatsächlich meinen wir mit Evolution, dass die Welt von Gott erschaffen wurde“, erklärte Erzbischof Gianfranco Ravasi, Leiter des päpstlichen Kulturrates.

Mein Kommentar: Niemand stammt von irgendetwas anderem als von seinen eigenen Reshimot – Informationsgenen – ab. Die Reshimot wickeln sich auseinander wie eine Kette – von klein nach groß – und bringen alles hervor, was existiert.

Weil wir jedoch die Kette der Reshimot nicht sehen, sehen wir ein Bild, wo die Spezies „eine von der anderen“ abstammen, wobei sie in Wirklichkeit „eine nach der anderen“ entstehen. Kabbalisten haben das schon vor Jahrtausenden erklärt – siehe Teil 3 von Talmud Esser HaSfirot.

Die Welt wurde vom Schöpfer erschaffen und jedes Geschöpf wurde ebenso vom Schöpfer oder der Natur erschaffen. Das einzige Schöpfungsmaterial ist das Verlangen, das sich entwickelt und sich ausdrückt, indem es sich entsprechend seiner Eigenschaften eine äußerliche Erscheinung (eine körperliche Hülle) erschafft. Wir nehmen jedoch nicht die Kräfte des Verlangens wahr und sehen nur die äußerlichen Hüllen. Darum denken wir, dass sie voneinander abstammen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Schöpfung und Evolution
Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns
Blog-post: Kabbala über Evolution
 

Spirituelle Erkenntnis schaltet einen neuen Sinn und einen neuen Verstand ein

Zwei Fragen, die ich über das Bewusstsein erhielt:

Frage: Wenn wir erst den sechsten Sinn erworben haben, in die spirituellen Welten gelangen und den Machsom überqueren, wird dann unser physisches Gehirn beginnen, Teil dieser Erlangung zu sein? Wenn die Reaktion unserer fünf Sinne auf das Licht sich im Gehirn widerspiegelt, wie wird dies mit dem sechsten Sinn geschehen?

Meine Antwort: Sie werden einen neuen Sinn und einen neuen Verstand einschalten, welche Ihre körperlichen Sinne und den Verstand ergänzen und erweitern werden. Es ist unmöglich, dies auszudrücken, doch jeder Mensch ist in der Lage, das zu spüren.

Frage: Albert Einstein – möglicherweise das größte Genie aller Zeiten, sagte, dass Materie Energie ist, Energie schwankende Atome sind und Atome sich aus Quarks zusammensetzen (Quantenphysik) und dass es dann Bewusstsein gibt. Bedeutet des, dass Bewusstsein ebenfalls Energie ist?

Meine Antwort: Materie ist eine äußere Manifestation des Verlangens oder seine Hülle. Bewusstsein ist die Wahrnehmung des Verlangens seiner selbst, seiner eigenen Existenz. In der Kabbala wird die Materie vom Verlangen bestimmt – das Einzige, das durch das Licht, dem Genuss, erschaffen wurde.

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Blog-post: Das Verstand ist ein Diener des Verlangens
Blog-post: Am Anfang schuf G-tt die Himmel und die Erde
Artikel: In sich den Schöpfer finden

Was ist zu tun, wenn dich die Verzweiflung überkommt


Eine Frage, die ich erhielt: Ich weiß nicht was zu tun. Ich fühle mich als hätte ich meine ganze Energie verloren und würde „in der Luft hängen“. Nichts interessiert mich bei der Arbeit. Auch wenn ich alles Mögliche bei meiner geistigen Arbeit tue, fühle ich eine Art der Verzweiflung wie nie zu vor. Ich habe keinen „Brennstoff“. Nichts betrifft mich mehr. Ich fühle kein Verlangen nach irgendetwas in dieser Welt, der einzige Wunsch, den ich habe, ist irgendwohin zu flüchten, aber ich weiß nicht wohin. Mein Herz sagt mir, dass dieser Platz existiert aber ich bin noch immer nicht dort. Ich studiere mit euch seit mehr als drei Jahren und ich kann mir das Leben ohne Kabbala nicht vorstellen. Ich werde immer verzweifelter und es kommt mir so vor als würde sich in mir nie etwas verändern. Im Gegenteil, die Verlangen meines äußeren Umfeldes berühren mich und machen mich immer schwächer. Was kann ich tun? Ich kann so nicht mehr weitermachen! Was soll jetzt geschehen?

Meine Antwort: Der Grund, warum Sie sich so schwach auf dem geistigen Pfad fühlen, besteht darin, dass Sie einen Mangel in der Verbindung mit der Gruppe haben. Sie erhalten die Wichtigkeit der Absicht der Umgebung nicht, das aber ist das Wichtigste – es ist das Fundament unserer Weiterentwicklung! Sie können mehr über diese Zustände in den Artikeln Shamati und in den Briefen von Baal HaSulam lesen. Es gibt Reshimot, (Informationen oder die Gene unserer geistigen Entwicklung) die in uns verborgen sind und sich ständig offenbaren, indem sie unsere egoistischen Verlangen verursachen und diese ständig größer werden lassen. Wir müssen ständig versuchen, über dieses Reshimot aufzusteigen, indem wir unsere Absicht verwenden, die Liebe zum Schöpfer zu erreichen. Genau darum wächst unser Egoismus: um uns die Gelegenheit zu geben, sich darüber zu erheben und sich von unserer Welt bis auf das Niveau des Schöpfers zu erheben. Erst dann werden wir Ihn verstehen, da geschrieben steht, „Weil sie mich alle kennen werden, vom kleinsten unter ihnen bis hin zum größten“ (Yirmiyahu 31:33). Aber der Prozess ist immer derselbe: Die Reshimot, die in uns offenbart werden, sind immer egoistisch und jedes Mal, wenn wir Kraft brauchen, um uns über sie zu erheben, schaffen wir das, indem wir unsere Verbindung mit der Umgebung (die Gruppe) vergrößern.

Verwandtes Material: 
Blog-post: Freude bringt dich näher zum Schöpfer
Blog-post: Willensfreiheit besteht nur in unserer Umgebung
Blog-post: Warum schickt uns der Schöpfer soviel Leid in dieser Welt?

Die bevorstehenden Stufen bis zum Ende der Krise – erklärt von Ökonomen und von der Kabbala


Eine Frage, die ich erhielt: Durch welche Stufen werden wir gehen müssen, um zum Ende der Krise zu gelangen?

Meine Antwort:
1. Ökonomen und Industrielle glauben, dass die Krise offenbar notwendig ist, um unsere Welt zu „verändern“: uns von übermäßigen Produktionsanlagen zu befreien, hinzubewegen zu neuen Technologien und Produktionsmitteln und die Qualifikation der Konsumenten anzuheben, was die Anpassung der neuesten Formen von Produktion und Dienstleistungen betrifft. Darum muss die Krise durch die Zustände gehen, die da sind: Einschränkung der Produktion, Optimierung der Geschäfte, Einführung von neuen Technologien, Eliminierung von physisch und moralisch überholten Produkten, vorsichtiges Wachstum und Anpassung von neuen Produkten.

2. Kabbala sagt, dass die Krise unsere Gesellschaft verändern wird: Jeder Mensch wird seinen objektiven, vernünftigen Platz in der integralen menschlichen Gesellschaft einnehmen. Dies wird geschehen durch die Wirkung des eigenen Verlangens, das zu erhalten, was man braucht, und alles zu geben, was man kann. Man wird das Wohlsein der Gesellschaft genießen, sowie die Enthüllung der Höheren Quelle der Füllung, den Schöpfer, welcher durch „ Liebe für den Nächsten “ enthüllt wird. Der Weg kann lang und schwierig sein, begleitet von Kriegen und Hungersnot (dies ist die natürliche egoistische Entwicklung), oder er kann kurz und angenehm sein, durch die Hilfsmittel, die den Schöpfer und seinen Plan enthüllen, und durch die Annäherung an Ihn (die kabbalistische Entwicklung).

Siehe den Artikel „Freier Wille“ und andere.

Verwandtes Material:
Blog-post: die Ursache aller Probleme dieser Welt
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)

Der spirituelle Weg ist mit Abstiegen gepflastert, denen Aufstiege folgen


Zwei Fragen, die ich über die Arbeit mit spirituellen Abstiegen erhalten habe:

Frage: Manchmal bekomme ich dieses schreckliche Gefühl, dass alles, was ich in diesem Leben habe (mein Job, Familie, Gesundheit, die Welt, in der ich lebe) vor dem Kollaps steht und dieses Gefühl verändert meine Lebensanschauung. Wie nutzen wir solche Stadien?

Meine Antwort: Du musst beginnen zu verstehen, dass die Geburt eines neuen Stadiums nur durch diesen Weg der „Abstiege und Aufstiege“ entsteht.

Frage: Was bedeutet „fallen, um aufzusteigen“? Wenn eine Person plötzlich beginnt, Dinge zu tun, die sie vorher nie zu tun gewagt hätte, ist das ein Abstieg?

Meine Antwort: Wenn diese Person in ihrer Freizeit Kabbala studiert hat, dann ist das ein Anzeichen für angestiegenen Egoismus. Es steht geschrieben: „Wenn jemand höher als andere ist, ist sein Egoismus größer als deren.“ Hier geht es um das „Fallen, um aufzusteigen“. Das ist der richtige Prozess, unsere Natur zu enthüllen! Der Nutzen davon ist, dass jemand ein enormes Verlangen benötigt, um den Schöpfer zu erreichen, und eben auf diese Art wird ein solches Verlangen geschaffen. Diese Periode wird vorübergehen und von einem spirituellen Aufstieg gefolgt werden. Dieser wird dann durch einen neuen Abstieg ersetzt und so weiter – den ganzen Weg entlang bis zur vollkommenen Korrektur, der höchsten Stufe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers
Shamati #6: Was bedeutet in spiritueller Arbeit „Hilfe der Tora“?
Leben aus der Kabbala, Kapitel 14: Offenbarung und Verhüllung/Egoismus in Altruismus verwandeln
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Wir können uns entwickeln, ohne auf das Kommen von Leiden zu warten


Zwei Fragen, die ich über die Entwicklung mittels Kabbala erhielt:

Frage: In einem Buch von Rav Kook wird erklärt, dass es zwei Arten von Erlösung gibt: Erlösung, die zu vorgegebener Zeit eintritt (בעיתה – Beito), und Erlösung, die als Antwort auf die Bitte einer Person kommt (אחישנה – Ahishena). So oder so wird die Erlösung letzten Endes kommen. Gemäß der Kabbala müssen wir uns von innen heraus verändern und dann werden wir Freude erreichen. Und indem wir die Weisheit der Kabbala verbreiten, werden wir alle glücklich machen, weil sie dasselbe Licht erhalten werden. Aber dann würde es den Anschein haben, dass Kabbala im Widerspruch mit der Vorstellung über das Bestehen von Zeit für die Korrektur steht.

Antwort: Sie haben alles miteinander vermischt! Kabbala wurde uns gegeben, damit wir, anstatt uns „zu vorgegebener Zeit“ zu entwickeln, die Zeit beschleunigen (Fortschritt durch אחישנה – Ahishena). Das bedeutet, dass wir uns entwickeln können, ohne auf das Kommen des Leidens zu warten (ohne בעיתה- Beito).

Frage: Was meinen Sie mit dem Punkt im Herzen? Sind Sie außerdem der Meinung, dass das Schicksal – oder schwierige Umstände in unserem Leben – uns zu diesem Punkt vorantreiben, damit wir unsere Bestimmung erkennen?

Antwort: Leiden und Leere führen einen Menschen zur Frage über deren Bedeutung, Grund und Zweck. Schrittweise beginnt eine Person zu fühlen, dass sie ein Bedürfnis hat, den Grund für alles was passiert zu verstehen, und dieses Gefühl ist ein unbewusster Wunsch den Schöpfer zu enthüllen. Ein Mensch entdeckt dann die Quelle dieses Wissens (die Bücher, die Gruppe und den Lehrer) und erreicht das Ziel.

Der Punkt im Herzen ist das Verlangen, den Schöpfer zu enthüllen, und Kabbala ist die Methode oder das Mittel Ihn zu enthüllen. Der Punkt im Herzen ist das anfängliche Verlangen deiner Seele und dann beginnt sich deine Seele von diesem Punkt aus zu entwickeln. Der Punkt im Herzen ist gleich einem Samenkorn: Wenn er in eine Umgebung gegeben wird, die gut für seine Entwicklung ist (die Gruppe, die Bücher und der Lehrer), beginnt er sich zu einem Gefäß der Seele zu entwickeln – ein Verlangen, worin ein Mensch die Höhere Kraft – den Schöpfer – zu spüren beginnt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Willensfreiheit liegt in der Beschleunigung

Wie Sie das Licht in sich hineinlassen


Eine E-Mail, die ich am 18. Dezember 2008 erhielt: Ich schreibe Ihnen, weil ich verzweifelt bin, auch wenn ich mich extrem schuldig fühle, Ihre Zeit in Anspruch zu nehmen. Ich habe seit langer Zeit tiefe Depressionen und das einzige, was ich stets spüre, ist ein Fehlen des Wunsches zu leben und Leere. Sonst fühle ich gar nichts mehr.

Ich höre die Lektionen jeden Tag, aber sogar wenn ich plötzlich etwas höre und verstehe, verschwindet es sofort wieder,bevor ich mich daran erinnere oder es fühlen kann. Ich beteilige mich an Bnei Baruch Verbreitungprojekten, aber es gibt mir keine Kraft. Ich stürze rapide ab. Jeder denkt über die Krise nach und wie man aus ihr heraus kommt, aber ich komme nicht einmal aus mir selbst heraus. Alles was ich fühle ist unerträglicher Schmerz und Groll. Ich weiß nicht was zu tun ist. Bitte antworten Sie mir auf Ihrem Blog!

Meine Antwort: Die zwei Kräfte, die in der Schöpfung wirken, sind das Licht und das Verlangen. Alles, was existiert, besteht nur aus diesen beiden. Sie interagieren auf eine Weise, bei der manchmal das Licht dominiert und manchmal das Verlangen. Wir nehmen den Wechsel zwischen ihnen als den Kontrast zwischen Freude / Erfüllung und Bitterkeit / Leere wahr.

Da Sie nicht aus Ihrer Depression heraus kommen, rate ich Ihnen, sich darin sogar noch mehr zu vertiefen, als wirklich vorhanden ist: Stoßen Sie sich künstlich in noch größere Selbstvorwürfe und Gefühle von Ärger, Groll und Schuld. Auf diese Weise, indem Sie sich mit aller Kraft herunterziehen, werden Sie die Kontrolle über die Depression erlangen. Dann werden Sie entdecken, wie künstlich all Ihre Empfindungen sind, und wie sehr sie von Ihrer subjektiven Wahrnehmung abhängen. Und dann, auf dem Tiefpunkt Ihres Abstieges, werden Sie Freude und Licht fühlen.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Der einzige Punk, an dem Freiheit möglich ist Ihre Reaktion gegenüber den Schöpfer.