Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verlangen'

Die Gefahr und die Enttäuschung bei virtuellen Affären


In den Nachrichten (übersetzt aus The Times Online): „Hilfe, mein Freund benutzt Online-Sex-Chatrooms“ – … das Muster der Cybersex-Abhängigkeit – definiert nach Dr. Kimberly Young, einer anerkannten Expertin für Internet-Abhängigkeit – zeigt, dass Enthemmung, beschleunigte Intimität und hypersexuelles Online-Verhalten ziemlich genau Verstöße in der realen Welt prognostizieren. Ellen Helsper, eine Kollegin in der Forschung am Oxford Internet Institute der Universität von Oxford, sagt: „ Ehepaare machen keinen Unterschied zwischen Online- oder Offline-Seitensprüngen, denn die Gefühle und die Wahrnehmung vom Treuebruch sind die gleichen.“

Mein Kommentar: Ein Mangel an Kritik, Fantasie, Wunschdenken, das Nichtvorhandensein von Grenzen etc., sind die gefährlichen Eigenschaften der virtuellen Affären. Die Kabbala betrachtet virtuelle Verbindungen als wirklich, denn sie enthüllen die inneren Verlangen eines Menschen. Nicht verwirklichte Bestrebungen sind gefährlicher, als verwirklichte, denn sie verfolgen den Menschen fortwährend, erlauben keine Verwirklichung und die Folge ist Enttäuschung.

Es heißt, „Сомнения согрешить труднее, чем сам грех“ „Versuchungen zu sündigen sind schwerer, als die Sünde selbst“, denn Zweifel verfolgen einen Menschen und lassen den Menschen in Enttäuschung zurück oder offenbaren zumindest seine Unvollkommenheit, genau wie jede andere sogenannte Erfüllung in dieser Welt.

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Was ist Ausgewogenheit in der Natur?

Eine Frage, die ich erhielt: Worte wie „beiderseitige Ausgewogenheit“ und „gegenseitige Bürgschaft“ sind sehr schöne Worte und sehr bewundernswert. Jedoch ist nicht klar, was sie bedeuten. Können Sie es mit bestimmten Beispielen erklären?

Meine Antwort: Ausgewogenheit in der Natur bedeutet, dass alle gleich sind und alles allen gehört, einschließlich des Landes und alles, was es enthält (wie Öl, Gas, Wasser und so weiter). Ausgewogenheit herrscht dann, wenn jeder die gleiche Einstellung zum Verbrauch der natürlichen Ressourcen hat.

Es ist notwendig, diese Ausgewogenheit aufrechtzuerhalten, wenn man von der Natur konsumiert: jede Person darf nur die Dinge erhalten, die sie braucht, um ein normales Leben zu führen. Außerdem sollten die Menschen nicht etwas herstellen, was für die Existenz ihres tierischen Körpers nicht gebraucht wird. Jede Maßlosigkeit ist schädlich und ein Gegensatz zum Gesetz der Ausgewogenheit der Natur.

Unter den Menschen kommt das Gesetz der Ausgewogenheit richtig zum Ausdruck, wenn jeder nach seinem grundlegenden Bedarf erhält, seinen natürlichen Bedürfnissen. Und wir sind in dieser Hinsicht nicht gleich, da jeder Mensch unterschiedliche angeborene Eigenschaften und Bedürfnisse hat.

Die Natur oder der Schöpfer hat uns mit Absicht unterschiedlich erschaffen, damit wir die Bedürfnisse, Wünsche und Gedanken eines jeden anderen erkennen können. Damit wir ein Verlangen entwickeln, die Seelen von anderen zu spüren, ihr inneres Wesen und ihre Verlangen zu spüren. Dann, wenn wir eine gerechte Versorgung mit Ressourcen für alle erreichen wollen, müssen wir die Menschen um uns herum in gleicher Weise spüren, wie wir uns selbst spüren. Nur dann werden wir fähig sein, Zellen eines einzigen Körpers zu werden.

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Warum gibt es so viele Menschen auf der Welt?

Eine Frage, die ich erhielt: Weshalb musste die Weltbevölkerung auf sieben Milliarden Menschen anwachsen? Liegt der Grund darin, um die Menschheit für den Sprung auf eine neue Stufe vorzubereiten?

Meine Antwort: Der gesamte Weg, den die Menschheit durchschreiten musste, war nur für eine Sache notwendig: Um die Menschen zur Erkenntnis des Bösen zu bringen. Von diesem Punkt an beginnt die Korrektur.

Das Wachstum der Weltbevölkerung steht in Beziehung zum konstanten Wachstum unseres „Willens zu empfangen“ oder dem Verlangen Genuss zu empfinden. Dieses Verlangen musste unter Milliarden von Menschen aufgeteilt werden, da es andernfalls zu groß für jeden Menschen wäre und unmöglich es zu korrigieren. Wenn es auf eine große Anzahl von Menschen aufgeteilt wird, wird es für jeden Menschen möglich, seinen persönlichen, kleinen Egoismus zu korrigieren. Folglich ist es die Stufe des Egoismus, die die Größe der Weltbevölkerung bestimmt.

Alles ist geplant. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass eine kleinere Anzahl von Menschen eine größere Korrektur ausführt, wird dies Krieg verursachen. In Zeiten großer Not werden Menschen einfühlsamer gegenüber anderen und sind mehr dazu bereit, Zugeständnisse zu machen. Die Korrektur kann dann durch eine kleinere Anzahl von Menschen erreicht werden und daher stirbt ein großer Teil der Bevölkerung.

Alles wird bestimmt vom Grad des Willens zu empfangen und der Notwendigkeit ihn zu korrigieren. Dies wird nicht auf der Stufe unserer Welt entschieden, sondern durch die Höhere Lenkung bestimmt.

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Es ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn jeder von uns das gewünschte Gleichgewicht erreichte, wäre es dann möglich, Naturkatastrophen zu verhindern? Wir haben die Welt schon genug zerstört.

Meine Antwort: Wir haben einen Großteil der Welt zerstört und den Punkt, von dem an es kein Zurück mehr gibt, schon längst überschritten. Allen Berechnungen zufolge nähern wird uns dem Ende, und dies mit großer Geschwindigkeit.

Indem wir in unseren Gedanken und Verlangen eine Harmonie mit der Natur erreichen, werden wir jedoch in der Lage sein, all die „irreversiblen“ Ungleichgewichte in der Natur zu verhindern. Diese ganzen Phänomene wurden nicht durch unsere materiellen Vergehen verursacht, wie zum Beispiel exzessiver Konsum oder Raubbau und die Verschmutzung der Umwelt, sondern durch unsere egoistischen Einstellungen, Gedanken und Verlangen.

Die aktuellsten wissenschaftlichen Informationen zeigen, dass des Menschen Versuche, Veränderung auf der physischen Ebene zu bewirken, wenig Auswirkungen auf die Umwelt zeigte. Demnach können es nicht diese materiellen Handlungen sein, die für die derzeit von uns in der Natur beobachtbaren Verlagerungen verantwortlich sind. Die Veränderungen in der Natur werden vielmehr durch das Schöpfungsprogramm festgelegt: um uns auf das höchste Existenzniveau zu bringen. Und es ist unumgänglich, dass wir dieses erreichen werden.

Wir können ein Gleichgewicht mit der Natur erlangen, indem wir Rücksicht aufeinander nehmen, indem wir zu einer „gegenseitige Bürgschaft“ gelangen. Und in dem Ausmaß, in dem wir dieses Gleichgewicht erzielen, werden wir die niederen Stufen der Natur – die tierische, pflanzliche und unbelebte Stufe – ebenso beeinflussen. Dann werden alle negativen Erscheinungen und Vorkommnisse abklingen. Alle dieser Probleme oder Störungen in der Natur treten nur aufgrund der mangelnden zwischenmenschlichen Harmonie in Erscheinung. Alle Katastrophen und Krisen, die sich auf der Welt abspielen, sind lediglich ein Ausdruck unausgeglichener Kräfte. Und es ist unsere egoistische Haltung, welche die negativen Folgen auf dem unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Niveau der Natur bedingt.

Wenn ein Vulkan ausbricht oder sich plötzlich ein Tsunami erhebt – geschehen diese Dinge in Deinem Inneren. Es ist in Dir, dieses Ungleichgewicht auf dem unbelebten, pflanzlichen und tierischen Niveau. Dies ist der Grund dafür, warum Du diese äußeren Bilder siehst, die jedoch Reflektionen dessen sind, was in Dir geschieht!

Die Welt wird nicht „enden“. Wir werden jedoch einen Zustand erreichen, der „nahezu“ das Ende der Welt ist. Dies wird ein Umkehrpunkt sein und der Beginn eines neuen Lebens. Kabbala bietet uns einen Fundus von Wissen und Ratschlägen zum Verhalten in dieser kritischen Situation. Sie versorgt uns mit einer Methode, die uns die perfekte Existenz schneller und einfacher erlangen lässt.

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Der Mensch ist Schuld an dem anomalem Verhalten in der Natur


In den Nachrichten (übersetzt aus Naukanews): Das anomale Verhalten der Sonne, das in den letzten Jahren beobachtet wurde, passt zu keinem der existierenden Muster und ist voller unvorhersehbarer Folgen. Die Anomalien scheinen endlos zu sein. Wir sehen in der modernen Wissenschaft zunehmend Anzeichen von grundlegenden Missverständnissen über die Prozesse, die in Sternen im Allgemeinen und in der Sonne im Besonderen stattfinden.

Mein Kommentar: Der Mensch, als das höchste Wesen der Natur, beeinflusst das Verhalten der unbeweglichen, pflanzlichen und tierischen Stufen der Natur mit seinen Verlangen und Gedanken. Das Verhalten der Sonne und der Natur als Ganzes hat seine Wurzeln im Verhalten des Menschen – daher sollten wir keine guten Resultate erwarten!

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Die Gruppe ist die Errettung von allem


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man mit Schwierigkeiten, egoistischen Verlangen und Abstiegen umgehen soll:

Frage: Sie haben einmal eine Geschichte über eine Person erzählt, die ein Lotterielos kaufte und dachte, sie hätte die ganze Welt in ihrer Hand. Dann ging sie und setzte sich betrunken hinter das Lenkrad ihres Autos und wurde in einen Unfall verwickelt. Sie machte das, weil sie spürte, dass nur ein Unglück sie „ernüchtern“ könnte.

Wie kann uns das Studium der Kabbala vor solch einem Entschluss bewahren? Und wie bringen Sie das in Übereinstimmung mit der Tatsache, dass alles vorherbestimmt ist und dass niemand „seinem Schicksal entfliehen“ kann? Wird nicht diese Betrachtungsweise einen furchtlos machen – sogar bis hin zum Tod?

Meine Antwort: Die Gruppe ernüchtert uns von all unseren Verwirrungen. Bleib öfters mit deinen Freunden in Verbindung.

Frage: Wie soll man mit egoistischen Verlangen umgehen, die einem Leiden bringen? Diese Verlangen werden manchmal von der Angst verursacht, sie nicht überwinden zu können und nicht fähig sein zu können, sich auf eine spirituelle Stufe zu erheben. Und trotzdem werden diese Gefühle manchmal von dem Verlangen ersetzt, mit dem Schöpfer eins zu sein und in Ihm Trost zu finden.

Frage: Obgleich ich mit Ihnen jetzt seit zwei Jahren studiere, spüre ich jeden Tag dieses immense Gefühl der Leere. Manchmal möchte ich überhaupt nicht aus dem Bett aufstehen, weil ich spüre, dass es nichts Gutes in der Welt gibt und das Leben nichts als ein Spiel ist, das ich nicht mehr spielen will! Was soll ich tun?!

Meine Antwort: Lesen Sie das Buch Shamati und spüren Sie, wie es über Sie spricht. Stellen Sie sich außerdem auf die Gruppe ein – das ist die einzig mögliche Errettung.

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Wenn der Egoismus keine Grenzen kennt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie ist unser anwachsendes Ego mit den Dingen verbunden, über die wir jeden Tag in den Nachrichten lesen: „Vater vergewaltigt Tochter“, „Lehrerin belästigt ihre Schüler“ und so weiter?

Meine Antwort: Die Nachrichten berichten uns nur einen kleinen Teil von dem, was tatsächlich geschieht. Über vieles wird schweigend hinweggegangen. Seit Jahren kommen Leute wegen ihrer persönlichen Probleme zu mir und jedes Jahr sprechen sie offener über die Dinge, die sie vorher nicht ansprechen konnten. Sie haben innere Impulse, Verlangen, Gedanken, Verwirrungen und Abweichungen enthüllt, die niemals vorher in solch einem großen Maß und solcher Qualität enthüllt wurden.

All das wird durch unser ständig anwachsendes egoistisches Verlangen, Genuss zu empfangen, verursacht. Dieses Verlangen wird größer und größer und es gibt nichts, was wir dagegen tun können. Das einzige, was wir tun können, ist anzufangen, es zu korrigieren.

Jetzt erkennen wir die gesamte „Dicke“ unseres egoistischen Verlangens, das uns vom Schöpfer trennt und uns niederdrückt. Das wird die Verschlimmerung des Exils, Verhüllung oder Trennung von der Spiritualität genannt. Und so wird es weitergehen, bis wir solche Monster werden, dass wir uns selbst nicht mehr ausstehen können.

Dieses Böse muss entweder durch Handeln oder durch die Erkenntnis des Egoismus enthüllt werden. Letzeres kann durch Erziehung oder Bildung geschehen. Ein Mensch kann nur durch die Enthüllung des Bösen in seinem Innern korrigiert werden, indem er spürt, dass sein Egoismus böse und nachteilig für ihn ist. Nur dann wird ein Mensch fähig sein, das Böse zu korrigieren, das er anderen antut.

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Wir müssen erkennen, dass der Egoismus die Ursache der Krise ist, bevor es zu spät ist

Wir müssten nicht durch die gegenwärtige Krise gehen, wenn wir uns der vorherigen Krisen bewusst gewesen wären. Das schließt die Krisen in der Familie, der Erziehung, Depression, Drogen, Terrorismus, Wirtschaft und viele andere ein, die in der Mitte des 20sten Jahrhunderts begannen. Alles, was wir hätten tun müssen, war zu erkennen, dass eine gute Verbindung untereinander uns Frieden zuhause, eine gute Erziehung für unsere Kinder und eine richtige Einstellung zur Natur und der Umwelt geben würde.

Wir haben jedoch nicht erkannt, dass die Ursache unserer Probleme in der Verbindung zwischen uns liegt und dass wir deshalb in unserem jetzigen Zustand angelangt sind – der Finanzkrise. Heute beginnen nicht nur die Politologen, Ökonomen und Psychologen zu erkennen, was die Ursache der Krise ist, sondern jeder fängt an, dies zu sehen.

Wenn die Menschen jedoch nicht in der Lage sein werden, die Gesellschaft zu beeinflussen und ihre Einstellung von „an sich selbst denken“ zu „wir alle sind eine Familie“ verändern, dann wird die Entfernung zwischen uns (der Zerbruch der Seele von Adam) noch klarer enthüllt. Das bedeutet, dass wir einander nicht nur im Bereich der Finanzen Schaden zufügen werden, sondern wir werden uns buchstäblich auffressen. Das wird so weitergehen, bis wir die Ursache für unseren Zustand finden – unseren anfänglichen Egoismus – und dann anfangen, ihn zu korrigieren und uns über ihn zu erheben.

Dieser Finanzkrise wird eine Phase folgen, in der die Verbindung zwischen den Menschen in einer noch hässlicheren Form enthüllt wird. Sie wird unsere Abhängigkeit voneinander in einem noch größeren Ausmaß zeigen und wir werden noch viel schlimmer dran sein als jetzt. Selbst unsere Vorstellung ist nicht in der Lage zu ergründen, was geschehen kann. Und all das wird geschehen, um unseren gewaltigen Egoismus zu enthüllen, der die Menschen voneinander trennt, denn genau dort geschah der Zerbruch.

Doch Korrektur ist möglich – sie kann mit der Hilfe des Lichtes geschehen, indem man sich der kabbalistischen Quellen bedient. Dieses Studium enthüllt uns unsere egoistischen Verlangen und gibt uns die Kraft, sie zu korrigieren und sich miteinander zu verbinden.

Tausende Jahre von Leiden haben uns nun zu einer Erkenntnis geführt

Jahrtausendelang existierte die Menschheit in dieser Welt und alle Wiedergeburten waren ausschließlich dazu da, um uns zu einer einzigen Erkenntnis zu bringen – dass das egoistische Verlangen, nach dessen Erfüllung wir ständig streben, dem wir uns jeden Moment des Lebens unterwerfen und für das wir immer wieder reinkarnieren, niemals erfüllt werden kann.

Die Menschen haben sich dieser Erkenntnis über Generationen hinweg genähert und wurden immer wieder enttäuscht, weil sie feststellen mussten, dass jedes Mal, wenn sie etwas geniessen, der Genuss nach wenigen Momenten verschwindet. Diese Erfahrung macht jeder durch und in unserer Generation sind wir zu der Schlussfolgerung gekommen, dass es nichts mehr gibt, dem wir nachjagen können. Darum sind die Menschen deprimiert, es gibt Terrorismus, Scheidungen und allgemeine Ernüchterung. Und all dies kommt nur aus der Unfähigkeit, sich zu erfüllen.

Und heute entdecken wir etwas Zusätzliches – dass wir nicht durch unsere Verbindungen erfüllt werden können. Die unzureichende Verbindung unter uns erlaubt uns nicht, Handel oder Geschäfte miteinander abzumachen, und noch weniger unsere grundlegendsten Bedürfnisse zu erfüllen. Heute ist das Problem nicht nur der Mangel an Genuss, sondern uns fehlt das Notwendigste zum Überleben. Dazu hat uns unsere Entwicklung gebracht.

All dies zwingt uns nun festzustellen, dass es sich nicht lohnt, für den Egoismus zu arbeiten. Es führt uns nur zu Enttäuschungen und zur Frage: „Was ist der Sinn meines Lebens?“. Und wenn das nicht ausreicht, werden die Menschen durch größeres Leiden, wie Hungersnöte, zur richtigen Schlussfolgerung gelangen.

Wie dem auch sei, die Leere, die ein Mensch in seinem Verlangen nach Genuss fühlt, ist der Anfangspunkt seiner spirituellen Entwicklung.

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Leben aus der Kabbala,  Kappitel 8: „Die Struktur der Spiritualität. Trügerische Genüsse“

Musik, die Verbindung fördert, beruhigt zu früh geborene Babys


In den Nachrichten (übersetzt aus BBC): „Musik ‚nährt‘ zu früh geborene Babys“ Sich verdichtende Hinweise lassen darauf schließen, dass Musik zu früh geborene Babys wachsen und gedeihen hilft.

Der Gewinn sind ruhigere Säuglinge und Eltern, so wie eine schnellere Gewichtszunahme bei den Babys und kürzerer Klinikaufenthalt.

Ein kanadisches Team prüfte neun Studien und fand heraus, dass Musik Schmerzen reduzierte und ein besseres Stillen förderte.

Mein Kommentar: Musik hilft, denn in ihr ist Harmonie, die aus der Verbindung zwischen Gegensätzen geboren wird. Genau dann, wenn sich diese Gegensätze verbinden, erzeugen sie Harmonie, die zerstörerische Gedanken, Verlangen und Eigenschaften korrigieren. Nach außen manifestiert sich das als Entspannung, Ablenkung, und so weiter. Jedoch diese Eigenschaft befindet sich nur in Musik mit großer innerer Harmonie, wie klassische Musik (Mozart) und nicht in Musik, die sich auf Zerstörung aufbaut (Rock, Pop etc.).

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