Über die Kraft von Nebensächlichkeiten
Eine Frage, die ich erhielt: Warum können scheinbar unbedeutende Verlangen den Menschen vom Weg abbringen?
Meine Antwort: Am Anfang entsteht der Eindruck, dass ich durch ernsthafte Probleme, die nicht unberücksichtigt gelassen werden können, vom Ziel abgelenkt werde. Doch später erkenne ich immer deutlicher, dass auch kleinere Hindernisse mich vom Ziel abbringen.
Und dennoch haben diese kleineren Hindernisse eine viel genauere Ausrichtung. Es geht noch nicht einmal darum, dass ich schwächer geworden bin und nicht damit fertig werden kann.
Selbstverständlich fühle ich mich wie ein Jammerlappen, weil ich ein immer größer werdendes eigenes Unvermögen feststellen muss. Allerdings ist das meine subjektive Sicht der Dinge. Im Grunde genommen arbeite ich mit viel größeren Verlangen.
Früher konnte mich irgendein ernsthaftes Lebensproblem von dem spirituellen Weg abbringen, doch nun reicht eine kleine Schwierigkeit aus und ich stelle fest, dass ich nicht mehr die Wichtigkeit des Ziels erkenne und keine Lust habe, zu solchen Mitteln wie die Gruppe und das Studium zu greifen.
Das geringste Hindernis kann mich vom Ziel abbringen. Ich spüre, dass ich viel schwächer geworden bin.
In Wirklichkeit stellst du fest, dass du jetzt viel mehr Kraft als früher aufwenden musst, um auf dem spirituellen Weg zu bleiben. Du kommst voran, deswegen wird von dir eine größere Genauigkeit im Ausrichten auf das Ziel verlangt.
Die Gruppe durchläuft ebenfalls ähnliche Zustände. Jedes Hindernis ist genau auf die jeweilige spirituelle Stufe, eigens für deinen Zustand eingestellt, und du hast immer die Möglichkeit, dich über sie zu erheben, du kannst im nächsten Augenblick zu einer neuen Stufe aufsteigen.
Es ist schade, dass die Menschen diese Möglichkeiten verpassen. Hier hilft die Verbreitung sehr, sie treibt den Menschen nach vorne. Wenn du dich nicht an der Verbreitung, am Leben der Gruppe beteiligst, kann sich die Verzögerung über Monate hinziehen.
Und der eigentliche Gewinn von der Umsetzung der Kabbala besteht darin, die gesamte Korrektur in diesem Leben und nicht im Laufe von mehreren Reinkarnationen abzuschließen.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 22.09.2010







Natürlich ist dieses Buch in einer solchen Form nicht für uns geeignet, denn wir befinden uns am Ende des letzten Exils, völlig von der spirituellen Welt getrennt, wir wissen nicht, wie wir dieses Buch öffnen und damit an uns arbeiten sollen.
Eine „Sünde“ wird danach bestimmt, ob du den Schöpfer um die Kraft, dich über deine Wahrnehmung von „Gut“ und „Böse“ erheben zu können, gebeten oder nicht gebeten hast. Beim ersten Mal ist es noch keine Sünde! Vielleicht konntest du noch nicht unterscheiden, wo Gut und wo Böse ist, und wo deine Beziehung zu Ihm liegt.

Wenn man den Sohar liest, muss man sich vorstellen, dass man sich in einem System, einem Mechanismus befindet, an den sich mein Punkt im Herzen, mein spirituelles Gen (Reshimo), das seine praktische Umsetzung erreichen will, anschließt.
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