Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Warum am täglichen Kabbala Unterricht teilnehmen?


Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich das Meiste aus dem Umgebenden Licht machen – durch den täglichen Kabbala Unterricht, dem Fernsehprogramm oder anderen Medien?

Meine Antwort: Im Augenblick ist der tägliche Kabbala Unterricht das kraftvollste Mittel dafür. Besonders für Beginner ist das Studium der einzige Weg, das Umgebende Licht und die Kraft der Verbindung zu erhalten. Nichts kann das ersetzen.

Baal HaSulam schreibt in Punkt 4 in der „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“, dass der Schöpfer die Hand des Menschen auf den spirituellen Weg legt und ihm sagt: „Wähle dir diesen Weg!“ Er bringt den Menschen zu einer Gruppe, den Büchern und dem Lehrer, damit er den Schöpfungszweck erkennt. Doch das ist nur möglich, wenn ein Mensch den täglichen Kabbala Unterricht als Mittel dazu gebraucht.

Sollte man aufhören, Seifenopern anzusehen, wenn man weiß, dass man damit seine Zeit verschwendet?

Eine Frage, die ich erhielt: Warum ist es so, dass ich zu Hause nicht fähig bin, ein Kabbala Buch zu öffnen und ich stattdessen lieber Zeit damit verbringe, mir im Fernsehen Seifenopern anzusehen? Aber wenn ich zu den Unterrichten komme, um zu studieren, würde ich den Unterricht nicht für den besten Film eintauschen.

Meine Antwort: Wenn Sie aus der Gruppe hinausgehen, finden Sie sich in der Mitte des materiellen Lebens wieder, einem unbewussten Zustand verglichen mit dem Spirituellen. Es ist der Wille zu empfangen, welcher mit uns spielt und uns blockiert, um den spirituellen Fortschritt in unserem Leben zu behindern.

Auf der anderen Seite zeigt Ihnen das, wie Sie Ihre Zeit verschwenden und jeder Genuss, den Sie dadurch erhalten, sofort wieder spurlos verschwindet. Dadurch können Sie erkennen, wie die Umgebung Ihnen helfen kann. Wenn Sie von Menschen umgeben sind, welche nur einander unterstützen wollen, dann werde Sie nicht in der Lage sein, Seifenopern zu sehen, wenn Sie zu Hause sind, aufgrund der Wichtigkeit der Spiritualität, die auf Sie übertragen wird. Sie fühlen, dass diese Handlung ein Rückschritt ist, wie wenn Sie in die Kindheit zurückfallen und ein Haus aus Bauklötzen bauen.

Sie sind nicht schuld an der Zeit, die Sie vor dem Fernseher verbringen. Ihr einziger Fehler ist das Versäumnis, eine Umgebung um sich herum aufzubauen, die Sie beeinflusst, damit Sie Ihre Zeit nicht sinnlos verschwenden.

Es bedeutet nicht, dass Sie den Fernseher abschalten müssen. Die Kabbala ist gegen jede Art von Zwang. Ein Mensch muss arbeiten, studieren und das Leben eines ganz gewöhnlichen Menschen leben. Sie sollten nicht versuchen, etwas gewaltsam an sich zu ändern, sondern nur den Sinn der Wichtigkeit Ihrer Umgebung für die Spiritualität erhalten.

Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität! Sie können sich nicht an Händen und Füßen fesseln und sich als ein Gerechter sehen. Dies ist keine Korrektur!

Sie werden sich nur dann korrigieren, wenn Sie Ihr Verlangen ändern und sich über diese TV-Serien erheben. Nur das Licht kann Sie korrigieren und nicht die Einschüchterung oder Drohung mit dem Feuer der Hölle nach dem Tod. Die Wissenschaft der Kabbala ist keine Religion und spricht nur von der Korrektur. Das einzige Mittel um dies zu tun, ist, den Einfluss der Umgebung auf sich zu vergrößern. Dies ist die einzige freie Wahl, die Sie haben und eine notwendige Voraussetzung für den spirituellen Fortschritt.

Jetzt können Sie weiter fernsehen…

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Du denkst also, du bist ein Kabbala-Wunderkind?

Drei Fragen, die ich von neuen Studenten erhielt:

Frage: Wir sind im Zentrum der Philippinen zu Hause und es gibt hier keine anerkannten Kabbalisten. Können wir von Ihnen Kabbala lernen? Benötigen wir eine reale Person, um die 10 Sefirot unserer Körper zu aktivieren? Wer ist unser Initiator, wenn es hier keine Repräsentanten des Kabbala Zentrums gibt?

Meine Antwort: Wenn ihr mit unserem Studium, der Gruppe, der Vereinigung und Verbreitung im Internet verbunden seid, wird euch das mit allem versorgen, was ihr benötigt, um spirituell voranzukommen.

Frage: Ich habe immer nach dem Sinn meines Lebens gesucht, doch ich konnte nie eine Lehre finden, die gut genug war, die Lücke zu füllen und die fehlenden Teile des Puzzles zu vervollständigen, bis ich Sie und Ihre wunderbare Lehre fand. Ich möchte nur meine Dankbarkeit dem Schöpfer und Ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen, dass Sie der Welt das Licht bringen und es mit Blinden wie mir teilen.

Meine Antwort: Halten Sie an dieser Bewunderung fest. Sie wird Ihnen Stärke für die Annäherung an den Schöpfer geben. Viel Erfolg!

Frage: Was sollte ich tun, wenn ich spüre, dass ich ein Kabbala-Wunderkind mit 20 Jahren bin? Sollte ich einfach weiter lernen oder ist es mir erlaubt, mit meinen eigenen Analogien über das, was ich bis jetzt weiß, zu lehren?

Meine Antwort: Deine Erkenntnis ist eine Selbsttäuschung. Du musst die Kabbala-Texte durch dich hindurchgehen lassen und wenn du das tust, wirst du bald erkennen, wie sehr du dich geirrt hast.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Korrektur geschieht durch nur das Licht, das man während des Studiums der Kabbala empfängt
Blog-post: Wie Sie überprüfen, ob Sie in der Spirtualität fortschreiten
Blog-post: Die beste Ausbildung ist jene, die einen Studenten zu einem Menschen macht

Nur darüber sollte man enttäuscht sein

Eine Frage, die ich erhielt: Jedes Neujahr erweckt neue Hoffnung in mir, dass ich die spirituelle Welt erreiche und jedes Mal spüre ich Enttäuschung. Wie kann ich weiter hoffen?

Meine Antwort: Neue Hoffnung und erneute Enttäuschung sind beide gut! Man muss die beiden nur miteinander verbinden und verstehen, dass uns die spirituelle Welt nicht auf einem Silbertablett serviert wird.

Es gibt keinen Schöpfer außerhalb von uns. Außerhalb des Menschen gibt es keine Welt. Wir können von nirgendwo her empfangen. Ein Mensch wird alles in seinem korrigierten Selbst enthüllen.

Wenn man sein Kli korrigiert, enthüllt man den Schöpfer darin. Alles wird im korrigierten (vorher egoistischen) Verlangen (dem Kli) offenbart.

Diesem ist nicht leicht zuzustimmen, doch steht uns niemand im Wege, die spirituelle Welt zu erreichen – die Eigenschaft des Gebens und der Liebe.

Wir existieren nur in einer Wirklichkeit, an einem Ort – in unseren Wünschen. Wenn wir sie ändern, spüren wir, dass wir uns in einer anderen Welt befinden. Wenn wir die Wünsche von „für mich“ zu „geben wollen“ verwandeln, dann enthüllen wir die Höhere Welt!

Alles ist in deinem Innern – diese Welt und auch die zukünftige. Diese Welt ist so, wie ich sie jetzt wahrnehme. Wenn ich mein Kli korrigiere, dann werde ich anfangen, die spirituelle Welt zu empfinden – meine kommende Welt.

Es gibt nur ein Gesetz, von dem ich gelenkt werde: man spürt immer nur seine eigenen Eigenschaften und nichts anderes. Darum braucht man niemanden anderes zu bitten, die Welt zu verändern oder dich zu verändern. Man kann sich nur dadurch verändern, indem man die Naturgesetze anwendet.

Wenn ein Mensch an einer roten Ampel wartet und es nach fünf Minuten noch immer rot ist, fängt er dann an zu fluchen und seine Fäuste dagegen erheben? Nein, denn die Ampel lebt ja nicht. Früher gab es Polizisten, die man fragen konnte.

Alles hängt von der Vorstellung ab, was man vor sich sieht – ein lebendiges Wesen oder ein Gesetz. Wir meinen, dass der Schöpfer „lebendig“ ist wie wir und wir Ihn beeinflussen oder um etwas bitten können. Tausende von Jahren der Geschichte sollten uns jedoch etwas anderes zeigen.

Frage (fortgesetzt). : Und was ist mit Gebeten?

Meine Antwort: Beten bedeutet, sich selbst zu beurteilen. Durch das Gebet verändert der Mensch seine Verlangen und Eigenschaften. Durch sein Flehen setzt er das System, in welchem er lebt, in Bewegung. Dieses System beeinflusst ihn und bis zu diesem Grade ändert sich dann auch sein Verlangen.

Frage (fortgesetzt): Und das Licht, welches verändert?

Meine Antwort: Das Licht zu enthüllen bedeutet, dass man eine Wahrnehmung in seinem korrigierten Verlangen erhält – die Eigenschaft des Gebens. Diese Wahrnehmung deines korrigierten Zustandes ist das eigentliche Licht!

Wenn man das Licht innerhalb des Kli enthüllt, dann enthüllt das Kli selbst seine korrigierten Eigenschaften. Wenn das Licht, welches verändert, auf dich scheint, dann enthüllst du deinen zukünftigen Zustand, der dir nun bereits im gegenwärtigen Zustand beleuchtet wird.

Frage (fortgesetzt): Ein Mensch fühlt sich aber müde, enttäuscht…

Meine Antwort: Aber ein Mensch ist nur durch die Tatsache enttäuscht, dass er sich nicht genug anstrengt. Sonst wäre er in der Lage, sich zu ändern und diese Veränderung auch zu spüren – die Höhere Welt oder höheren Zustand.

Genau diese Anstrengung bringt mich zu meiner eigenen Unzulänglichkeit, ich habe keine Kraft, und ich werde aus eigener Kraft nie die spirituelle Welt erreichen. Diese Kraft kann ich nur in der Gruppe erreichen. Ein Mensch kann alleine vor sich hin weinen, aber dies wird ihm nichts helfen.

Man muss die Stärke von anderen erfahren, sich mit ihnen zusammentun, und dann wird man genug Kraft haben, seine Eigenschaften zu verändern, eine neue Welt in ihnen zu offenbaren.

Sei dein eigener Schöpfer


Es gibt zwei Kräfte die uns zu unserem Ziel bringen. Eine Kraft ist die unseres Verlangens und Wünsche unserer Umgebung, die wir in unserer Welt entwickeln. Die zweite Kraft jedoch gehört nicht zu dieser Welt, sie zieht den Menschen in etwas Unbekanntes und bringt ihn zu einer besonderen geistigen Umgebung – ein Lehrer, eine Gruppe und kabbalistische Bücher.

In der richtigen Beziehung damit baut man dadurch eine spirituelle Welt für sich, die auch seine zukünftige Welt sein wird. Der Körper bleibt in der materiellen Welt, während die Seele in der geistigen Welt geboren wird. Dies ist der einzige Bereich in der ein Mensch eine freie Wahl hat.

Der Mensch ist immer im Bereich dieser beiden Kräfte und er muss dazwischen die Waage halten. Allerdings sollte der Mensch auch nicht versuchen, die eine durch die andere zu ersetzten, da man sein Leben und das Verlangen zu genießen braucht!

Auf dem spirituellen Weg findet man sich immer zwischen zwei unterschiedlichen Kräften. Durch den Ausgleich dessen in sich selbst, verwendet der Mensch seine freie Wahl sein wahres „Ich“ zwischen diesen beiden Kräften aufzubauen. Er tut dies frei und unabhängig.

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Die Verlangen kennen keine Distanz

Eine Frage, die ich erhielt: Es gibt tausende von Menschen, die zusammen mit uns auf der ganzen Welt durch Fernsehen und Internet lernen. Sie können sich die Lektionen ansehen und Kabbala Bücher kaufen. Aber was sollen sie tun, falls sie keine physische Gruppe in der Nähe haben, der sie sich anschließen können, um die nötigen Kräfte zu erhalten?

Meine Antwort: Was macht es für einen Unterschied, wo sich die Person befindet, wenn sie sich die Lektion anhört- vor dem Fernseher, oder im Vorlesungsraum wo ich live lehre? Eine Person befindet sich dort, wo ihr Verlangen ist. Deshalb fühle ich tausende von Menschen und ihre Verlangen in meiner Nähe, aber jemand anderes könnte neben mir sitzen und ich würde ihn nicht einmal spüren.

Es macht keinen Unterschied, auf welchem Teil der Erde sich eine Person befindet. Die Distanz könnte ihr sogar helfen. Ich fühle, wie die Leute, die sich in den verschiedenen Teilen des Planeten treffen, eine enorme Kraft beisteuern, weil sie an den täglichen Kabbala Lektionen teilnehmen.

Dies geschieht, weil sich die individuelle Kraft jeder Person durch die Distanz und die Schwäche, die sie fühlt multipliziert, weil sie keinen direkten Einfluss spürt. Dies summiert sich zu einer enormen Kraft.

Somit spielt es keine Rolle, in welcher Ecke der Welt sich unsere Freunde befinden, denn sie sind uns wirklich sehr nahe.

(Aus dem 3. Teil der täglichen Kabbala Lektion)

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Ein Meer der spirituellen Erfüllung befindet sich direkt vor unserer Nase


Die Erschöpfung, die wir spüren, wurde uns absichtlich von Oben gesandt. Es erscheint uns, als ob es nicht Gutes an der Spiritualität gibt und der heutige Unterricht über genau das Gleiche wie gestern spricht. Und diese Erschöpfung, die wir spüren, wird nur noch größer. Wenn ein Mensch keine Kraft von seiner Umgebung (der Gruppe und den Büchern) erhält, wird er nicht fähig sein, spirituell weiterzukommen.

Doch die größte Kraft kommt daher, dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Wenn ihr das tut, werdet ihr erholt und viel stärker aus dem Unterricht kommen, als vorher. Das ist so, weil ihr euch mit den Verlangen vieler Menschen verbindet und ihr miteinander das Material durcharbeitet.

Innerhalb eurer neuen Verlangen, werdet ihr die Welt auf einer tieferen Existenzebene enthüllen und ihr werdet diese Enthüllung als neue Kraft und Energie, als Wiederbelebung eurer Seele erfahren.

Doch wenn ihr keinen Genuss und die Kraft des Lebens vom Unterricht und der Verbreitung verspürt, verbindet ihr euch nicht mit den Verlangen der Freunde. Die Korrektur liegt nur darin, die zerbrochene Verbindung zwischen den Seelen zu einen. Wir müssen korrigieren, was zerbrochen wurde. Sobald wir zu der ersten Verbindung untereinander kommen, werden wir in dem Maße sofort die Höhere Welt empfinden.
Das Licht, das Empfinden der Verbindung, des Gebens und der Liebe, kommt nicht von irgendwoher, sondern es erscheint in unserm Innern, sobald wir diese Eigenschaft erlangen. Diese Eigenschaft kommt vom Schöpfer und umgibt uns.

Tatsache ist, dass wir immer in ein Meer von Licht getaucht sind! Deshalb spüren wir nicht, dass überall um uns herum Wasser ist. Das können wir nur in unserm Glas wahrnehmen. Verbindet also einige Seelen miteinander. Ihr werdet dann ein Gefäß formen und die spirituelle Welt spüren!

Das ist so einfach. Wenn es erst einmal einem Menschen enthüllt wird, ist er verblüfft, weil er erkennt, dass es immer genau vor seiner Nase war und er fragt sich: Warum habe ich das nicht vor zehn Jahren gemacht?

Wer ist in einer kabbalistischen Gruppe dein Freund?

Eine Frage, die ich von einem meiner Studenten erhielt: Sie sagen, dass man seinen Freund in der Gruppe als Kind behandeln soll, mit Liebe und ohne ihn zu verurteilen. Wir müssen uns zu einer höheren Stufe des Verständnisses erheben und erkennen, dass es das Wichtigste ist, unsere Freunde mit der Regel „Liebe deinen Freund wie dich selbst“ zu behandeln.

Aber bedeutet das, dass wir Beleidigungen durch unsere „Freunde“ ignorieren müssen und sie nicht tadeln sollen, selbst wenn ihre Handlungen uns moralisch und physisch schaden? Jedesmal, wenn mir dies geschieht, möchte ich die Situation klären und ich habe das Gefühl, dass diese Person nicht mein Freund ist. Oder soll ich mich in solchen Fällen von dieser Person distanzieren, um die negativen Gefühle zu vermeiden, auch wenn wir beide Kabbala studieren?

Meine Antwort: Rabash hat geschrieben, wenn du aufrichtig versuchst, die Situation mit dieser Person zu klären und deine Versuche scheitern, dass du sie alleine lassen und so handeln sollst, als ob du sie nicht bemerkst. Du musst warten, dass die Person sich entwickelt und wenn das der Fall ist, wird sie dein Freund werden. Wenn du diese Einstellung behältst, wird dir das helfen!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Hass und das Böse sind Widerspiegelungen unserer inneren Zustände
Blog-post: Der Zweck unserer Abhängigkeit und Entfremdung
Baal HaSulam Artikel: „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“

Die verborgene Kraft der Tora


Eine Frage, die ich erhielt: Könnte man sagen, dass die Kabbalisten, die eine Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf herstellten und Bücher für uns schrieben, die Methode schufen, welche Tora genannt wird?

Meine Antwort: Diese großen Kabbalisten schrieben Bücher für uns. Allerdings sind dies keine Bücher im herkömmlichen Sinn, sondern sie offenbaren die Verbindung zwischen uns und dem Schöpfer. Die Kabbalisten gaben uns dadurch die Möglichkeit, durch den Zusammenhang der Buchstaben und Wörter, die sie auf Seiten aus Papier schrieben, selbst Teil der dadurch entstehenden Verbindung zu werden.

Was ist eigentlich ein Buch und die Worte, die darin geschrieben sind? Wir wissen nicht, was es ist. Wie Kinder berühren wir etwas. Die Kabbalisten ordneten all dies so an, dass, wenn wir in Kontakt mit diesen Büchern kommen, in uns ein Verlangen entsteht, uns mit dessen Inhalt zu verbinden. Wir können die Kraft, die in dieser Verbindung entsteht, somit nutzen.

Es ist wahr, dass sie die Tora auf diese Weise erschaffen haben. Die Tora ist uns für die Korrektur des Egoismus von den Kabbalisten und speziellen Seelen gegeben worden, die diese Gelegenheit für uns vorbereitet haben: ihre Verbindung. Hätten sie diese Handlungen nicht durchgeführt, wären wir nicht in der Lage, unsere eigene Korrektur zu erreichen, welche die Verbindung unter uns ist. Ohne die Taten der Kabbalisten wären wir nicht in der Lage, das verbessernde Licht zu erwecken.

Hier ist ein einfaches physikalisches Gesetz in Aktion: Wenn du in der Eigenschaft des Gebens bist, scheint das Licht auf dich; bist du nicht in der Eigenschaft des Gebens, scheint das Licht nicht auf dich.

Daher ist es notwendig zu verstehen, dass ohne die Offenbarung der Wissenschaft der Kabbala in den Bücher, sowie deren Studium, der Mensch nicht in der Lage sein wird, das korrigierende Licht auf sich zu ziehen. Er kann zwar versuchen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und sich eine wunderschöne Welt zu erschaffen, aber dadurch wird er nicht die Kraft des Lichtes, die Kraft der Korrektur erhalten.

Man braucht für den Anschluss an dieses System, die authentischen Bücher, eine Gruppe, Verständnis und eine Verbindung nach den Ratschlägen der Kabbalisten. Ansonsten ist es unmöglich die Korrektur zu erreichen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Shamati – Das wertvollste Buch in der Welt
Blog-post: Das Sytem der Seelen ermöglicht, dass zwischen ihnen Licht fließt

Zur Erinnerung an Baal HaSulam


Wir können erkennen, wie das System der Schöpfung Schritt für Schritt erschaffen wurde. Ein Mensch ist immer mit einer bestimmten Stufe verbunden und dann schreitet er zur nächsten Stufe voran und so weiter. Den Einfluss, den er von Oben erhält, geht durch alle Stufen hindurch, um ihn zu erreichen. Sein Weg in Richtung Ziel ist ein Aufstieg über alle Stufen von unten nach oben und in diesem Prozess wird man allmählich der Welt der Unendlichkeit gleich.

Jeder von uns ist das Ergebnis Jahrtausende der Entwicklung unserer Ahnen. Doch die direkte Verbindung eines Menschen ist die zu seinen Eltern. Sie geben ihm die Eigenschaften und die Erziehung, die ihn in seinem Innern und auch äußerlich formt.

Das gleiche geschieht in der Wissenschaft der Kabbala. Sie hat sich über Jahrtausende hinweg entwickelt und jeder einzelne Kabbalist aus Tausenden von Kabbalisten, tat etwas Einzigartiges, um diese Weisheit heute an uns zu übermitteln, der Zeit, in der die gesamte Welt erwachen muss.

Trotzdem besteht unsere engste Verbindung zu den allerletzten der Kabbalisten: Baal HaSulam und Rabash. Sie sind unsere Eltern. Sie sind diejenigen, die uns das Leben und die Erziehung geben, die uns formen. Sie verbinden uns mit dem System, dass zur Unendlichkeit führt und wir führen diesen Aufstieg mit ihrer direkten Hilfe und kraft ihrer Lehre durch.

Deshalb ist es für uns so wichtig, die Methode, die sie an uns weitergegeben haben, auszuführen – ihre Erziehung. Wenn wir die Stärke haben, an diesen großartigen Eltern festzuhalten, die uns vom Schöpfer gesandt wurden, dann werden wir ganz sicher Erfolg haben.

Wir sehen schon, wie sehr sie für uns sorgen. Wir werden erkennen, dass ihre Seelen immer mit uns verbunden sind und für uns sorgen. Alles „Höhere“ empfangen wir nur durch sie und nur in dem Maße, wie wir ihren Rat ausführen.

Lasst uns hoffen, dass wir das, was sie erlangt und an uns weitergegeben haben, verdienen und wert sind. Das gesamte Licht ihrer Stufe ist bereit, von uns entgegen genommen zu werden. Durch sie werden wir fähig sein, eine Verbindung mit dem Licht – dem Schöpfer – aufzubauen.

Baal HaSulam sprach darüber, wie die Wissenschaft der Kabbala, angefangen mit dem Jahr 1995, beginnt, enthüllt zu werden und wie Tausende Mensch zu ihr finden werden. Er sprach über uns. Es gibt keine andere Gruppe, die jeden akzeptiert, der die Höhere Welt enthüllen möchte und die seine Lehre verbreitet. Darum müssen wir stolz darauf sein und uns weiterhin gleichzeitig bemühen, damit wir solch eine wohlwollende Behandlung von Oben verdienen.

Baal HaSulam schreibt in „Die Lösung“, dass ein Mensch versuchen muss:

1. selbst die Spiritualität zu erlangen und/oder
2. sie zu verbreiten und anderen dabei zu helfen, sie zu erlangen.

Ein Mensch korrigiert seine Seele auf beide Weisen. Wenn wir versuchen, seine Lehre an andere weiterzugeben, erreichen wir mit unserer Handlung eine Korrektur, egal wie sehr wir Spiritualität erlangen und das ist eine große Erfüllung der Aufgabe, auf die wir stolz und worüber wir froh sein müssen.

So lasst uns einen Toast auf diese große Seele aussprechen, die uns mit dem Schöpfer verbindet. Jeder einzelne von uns wurde wahrhaftig von Oben erwählt. Jeder einzelne von uns hat das Vorrecht und Privileg empfangen, eine Verbindung mit dieser Seele herzustellen, mit dieser Lehre verbunden zu sein und sie zu verbreiten.

Erweisen wir uns würdig, Bnei Baruch genannt zu werden. Denn Baruch – Gesegnet – ist der Name des Schöpfers.
(Aus meiner Rede am Grab Baals HaSulams am Morgen des 29.09 2009)

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