Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geben'

Das Geheimnis des Erfolges

Eine Frage, die ich erhielt: Viele Menschen beschäftigen sich weltweit mit Kabbala und stellen sich folgende Frage: Warum ist gerade Ihre Organisation im Vergleich zu den anderen erfolgreich?

Meine Antwort: Weil wir an das Geben, an die Verbreitung denken. Wir sind bereit, für das eigene Geld, Millionen von Zeitungen zu verteilen, und noch viel mehr zu tun.

Je wirksamer wir die finanziellen Ressourcen, die Menschen und die Zeit verwenden werden, desto mehr kommen wir in der Spiritualität voran. Gerade deshalb haben wir den eigenen Fernsehsender und alle übrigen Möglichkeiten.

Unser Erfolg ist durch unsere Verbreitung bedingt, die auf das Geben gerichtet ist, und wir sind auf die Hilfe des Schöpfers, d.h. des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, angewiesen. Das sind eben unsere Grundlagen: wir bemühen uns das Mittel der Korrektur zu sein, und vom Wege nicht abzuschreiten.

Im Endeffekt schließen sich immer mehr Menschen an, sie möchten zu uns kommen, wobei sie selbst nicht wissen, warum. Es ist nicht unser Verdienst, denn so wirkt das Licht ein, indem es sich in Kreisen vom Zentrum ausbreitet. Es ist das Naturgesetz, und es gibt hier keinen Erfolg oder die Protektion.

Man muss den unkommerziellen Vertrieb noch wirksamer fortsetzen – und wir werden die neuen Erfolge erlangen. Weil das Licht mit uns ist! Wir können das Licht heranziehen!

Aus dem Gespräch über die Erziehung, 01.10.2010

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Der wahre Altruismus und die Hilfe für den Nächsten

Eine Frage, die ich erhielt: Baal HaSulam schreibt, dass man den Nächsten so sehr lieben muss, dass man ihm sogar das letzten Kissen geben sollte. Bedeutet das, dass wir die materiellen Verlangen voneinander erfüllen sollen?

Meine Antwort: Ich habe aber nichts, womit ich diese Verlangen erfüllen könnte! Wo soll ich sieben Milliarden Kissen für die ganze Menschheit hernehmen?

Wenn jeder sich nur um das Geben sorgt, wird er von nichts zu viel haben – nur das Nötigste, um ein normales Leben für sich zu sichern. Was kann er dann an die Anderen geben?

Es gibt ein Gesetz, nach dem ich nichts Notwendiges, ohne das ich selbst nicht existieren kann, weggeben darf. Das bezieht sich auf die Existenz des tierischen Körpers, der nicht vernachlässigt werden darf.

Also habe ich gar nichts, was ich an die Anderen geben kann. Das wird von mir auch nicht verlangt! Wenn ich mich in Bezug auf den Korrekturprozess richtig organisiere, habe ich kein Gramm, keinen Groschen zu viel – ich lebe nur um des Gebens willen und nehme für mich selbst nicht zu viel.

Wir vergessen aber, dass wir nichts selbst tun müssen – alles wird vom Licht geregelt. Wir müssen nur die Verbindung erschaffen, damit das Licht durch uns wirkt.

Wenn ich daran denke, dass der Andere etwas haben soll, dann wird er es auch haben. Ich habe das für ihn arrangiert, dadurch bin ich dem Schöpfer ähnlich geworden, denn ich habe eine Handlung des Gebens ausgelöst.

Ich kann nichts Größeres tun, als das Licht zum Handeln zu erwecken. Das bedeutet, dass ich ein MaN, eine Bitte erhebe. Und mein MaN (meine Bitte) aus Malchut funktioniert so, wie MaD (eine Antwort) aus Bina. Ich erhebe mein gesamtes Verlangen zu Bina, von der gleichen Stärke wie SaT de Bina.

Alles wird in Gedanken geregelt, von mir geht das Verlangen, den Nächsten zu erfüllen, aus, erfüllt wird er aber vom Schöpfer. Ich bin nur ein Bindeglied zwischen einem anderen Menschen und dem Schöpfer. Die Welt ist in dieser Form in meiner Vorstellung erschaffen worden, damit ich mich korrigieren kann.

Ich spüre, dass ich selbst nichts außer dem Geben an den Nächsten brauche. Ich fühle mein Verlangen über seinem und noch höher das Verlangen des Schöpfers, die Möglichkeit, Ihn zu erfüllen und Ihm Genuss zu bereiten.

Wenn ich meine Verlangen auf diese Weise organisiere, bedeutet das, dass ich meine Handlungen vollziehe. Der Schöpfer wird diese Handlungen vollziehen, und wir werden die Einheit erlangen. Ich habe Ihn darum gebeten, uns verschmelzen zu lassen, und es ist geschehen. Ich muss nur darum bitten.

Der Schöpfer macht es absichtlich, dass dem Nächsten an etwas fehlt – damit ich Ihn darum bitten will, das auszugleichen, damit ich mich mit Ihm verbinden und Ihm ähnlich werden will.

Er hat das ganze Übel in der Welt erschaffen und will, dass ich als Beschützer eines jeden auftrete und mich um alle kümmere. Er füllt die Welt mit dem Licht der Unendlichkeit aus und verschwindet anschließend und gibt mir die Möglichkeit, das Licht in diese Welt zurückzuholen.

Ich muss aber begreifen, dass die Welt sich mir in meiner „Matrix“, in meiner Einbildung auf diese Weise vorstellt, damit ich korrigiert werde.

Wenn ich aber versuche, etwas zu geben, d.h. nicht mich, sondern die Welt zu korrigieren, dann lasse ich die Welt noch schlechter werden – um mir später meines Fehlers bewusst zu werden und anzufangen, doch mich selbst zu korrigieren.

Wir sehen deutlich, dass jegliche „humanitäre Hilfe“ nur Schaden anrichtet und Terrorismus, Diebstahl und Faulheit zur Folge hat.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 04.10.2010



So hat mich nun mal meine Mutter zur Welt gebracht…

Bericht (Personality and Social Psychology Review): Egoistische Genen werden von der Mutter geerbt, die altruistische von dem Vater.

Bemerkung: Entsprechend der Wissenschaft der Kabbala, der maennlicher Teil ist fuer die Eigenschaft und Kraft des Gebens verantwortlich, wobei der weibliche Teil fuer die Eigenschaft und Kraft des Empfangens.

Der maennliche Teil ist der Schirm, der weibliche ist das Verlangen, deshalb ragt der maennliche Organ hervor, der weibliche herein usw. ..

Aber es gibt keinen Vorteil von eine Geschlecht ueber dem anderen, ohne beiden kommt man nicht zurecht, der Egoismus ist nicht weniger wichtig als der Altruismus. Und man baut sich auf, indem man beide richtig kombiniert – in der mittleren Linie.

Auch die Kabbala ruft uns dazu auf, sich mit unseren Problemen zum Schoepfer, der dich gemacht hat hat (Lech le uman she asani), und nicht zu den Eltern.

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Springe hoch und erstarre

Es ist schwer für uns, die Sprache von Kabbalisten zu verstehen. Der zu behandelnde Gegenstand selbst ist vor uns verborgen, wir wissen nicht, was Licht und Kli, Schöpfer und Schöpfung, spirituelle Welt, richtige und falsche Beziehungen bedeuten.

Wir können das, was im Buch steht, nicht mit unserer Realität vergleichen, weil die spirituelle Realität auf das Geben gerichtet ist und sich noch nicht in unseren Empfindungen, die egoistisch sind, befindet.

Indem wir versuchen, uns die Worte von Kabbalisten zu merken, ergründen wir nicht deren Wesen, sondern sprechen in Mustern, die wir im Voraus festgelegt haben.

Selbst wenn wir ein gewisses Verständnis hineinbringen, woher sollen wir wissen, dass es richtig ist? Denn die spirituellen Zustände, von denen die Wissenschaft der Kabbala spricht, haben in uns noch keine Empfindung, keinen Eindruck hinterlassen.

Und alles, was von uns in unserem egoistischen Verlangen wahrgenommen wird, hat nichts mit der Realität zu tun. Um den Sinn von kabbalistischen Büchern zu verstehen, müssen wir innerlich über unseren Egoismus springen, in diesem inneren Sprung erstarren und beginnen, den Sinn ihrer Worte in uns aufzunehmen.

Das ist der Grund, warum wir die Worte von Kabbalisten in Richtung sinnlicher Wahrnehmung lenken sollten. In der Welt der Unendlichkeit ist alles einfach: das Licht füllt das Gefäß.

Und in den Entwicklungsphasen von unten nach oben, während man den Text studiert, ihn aber nicht spürt, ist es unmöglich, sich vorzustellen, worum es geht, ihn zu verstehen, ja noch nicht einmal ihn sich mechanisch zu merken – weil das, was uns die Kabbalisten enthüllen, mit uns noch nicht geschieht.

Infolge des Studiums bleiben einige Vorstellungen in unserem Gedächtnis hängen. Weil sie aber in den Gefühlen nicht vorhanden sind, geraten wir durcheinander und verlieren sie. Das läuft so weiter, bis wir es schaffen, die beschriebenen spirituellen Zustände in dem Maße der Ähnlichkeit mit ihnen in den Eigenschaften des Gebens wahrzunehmen.

Erreichen kann man das nur durch die Arbeit mit den Freunden, weil die Liebe zum Nächsten uns zur Liebe zum Schöpfer führt.

Während wir uns im Egoismus befinden, müssen wir zuerst durch das Streben nach der Verbindung mit den Freunden den Hass enthüllen und diesen anschließend korrigieren, bis wir zur Liebe wie zu einer Brücke über dem Abgrund des Hasses gelangen.

Dank dieser Korrektur füllt sich der Abgrund mit Licht.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 06.10.2010

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Eine Schule, die dem Wohl der ganzen Welt dient

In letzter Zeit werden viele Fragen über unser System gestellt. Wir erschaffen ein neues Erziehungssystem und müssen es um des Gebens willen, für die Verbreitung nutzen.

Dadurch werden wir eine erfolgreiche Entwicklung, Unterstützung und Anerkennung dieses Systems erreichen. Das Liebste, was wir haben, unsere Kinder, werden sich dem Prozess, das auf die Hilfe für die Kinder in der ganzen Welt gerichtet ist, anschließen.

Wir benutzen unser teuerstes Gut, unsere Kinder, für die Verbreitung als Beispiel für eine korrekte Erziehung.

Genau das ist der Schlüssel zum Erfolg: wir kümmern uns nicht nur um das Wohl unserer Kinder, sondern um das Wohl der ganzen Welt. Also besteht unsere erstrangige Aufgabe nicht darin, unsere eigene Schule zu gründen, sondern virtuelle Musterklassen zusammenzustellen, damit diese als Beispiel für die Bildung eines Menschen aus einem Kind dienen.

Auf dieser Grundlage werden wir Bildungs- und Erziehungsvideoprogramme erstellen, damit Kinder auf der ganzen Welt entweder im Internet oder im lokalen Fernsehen, nach dem normalen Schulunterricht, danach lernen können.

Durch dynamische Programme mit unterschiedlichen Formaten, angepasst an Altersstufen, werden wir uns als eine ernsthafte Organisation auf dem Gebiet der Aufklärung präsentieren, die sich wirklich um die Erziehung kümmert.

Wir werden der Welt eine Reihe von Erziehungsprogrammen in verschiedenen Sprachen bieten – natürlich ohne die Wissenschaft der Kabbala zu erwähnen; wir werden lediglich ihre globale integrale Herangehensweise an die Enthüllung der Welt verwenden.

Dieses System liegt in keinem Widerspruch mit dem Schulprogramm, sondert formt im Gegenteil einen Menschen aus dem Kind. Allmählich werden wir alle schulischen Disziplinen ebenfalls in unser Programm aufnehmen – aus der Sicht einer globalen Weltanschauung in Bezug auf die Realität und die Welt.

Man muss dem Kind beibringen, die Relativität der Wahrnehmung der Welt zu verstehen, ihm zeigen, dass die Welt anders empfunden und verstanden werden kann, ohne sich dabei von den erstarrten Vorurteilen einmauern zu lassen.

Während man den Kindern von der Natur erzählt, soll man ihnen eine vergleichende Wahrnehmung beibringen, in ihnen Fragen über sich selbst wachrufen, sie an die Realität näher kommen lassen, die Welt für sie öffnen.

Alles Vorangegangene sind keine haltlosen Phantasien, sondern reale Ergebnisse, die wir bereits seit einigen Jahren an unseren Kindern deutlich beobachten können.

Aus dem Gespräch über die Erziehung vom 01.10.2010

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Die Unabhängigkeit und die Ähnlichkeit

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist „die Trennung der Nukwa“ von Seir Anpin? Warum hat S“A zwei Nukwas?

Meine Antwort: Die Trennung fängt damit an, dass in der Nukwa die zusätzlichen Wünsche geöffnet werden, wodurch sie versteht, was ihr fehlt, um die Stufe des Schöpfers zu erreichen.

Ich befand mich also innerhalb der Bina zusammen mit S“A und Er erfüllte mich vollkommen. Aber plötzlich entschied ich mich, genauso unabhängig, wie Er zu werden, sich an die Bina anzuheften.

Dann enthüllte ich, dass ich es alleine nicht schaffen kann. Es heißt die Offenbarung der Beschränkung (DIN). Wenn ich also jetzt diese Beschränkungen übernehme und sie korrigiere, dann werde ich dadurch der Bina angeglichen.

Folglich müssen wir dasselbe machen: Мalchut steigt in Bina hinauf, und Bina fällt in Malchut herab, und sie arbeiten zusammen an der Korrektur.

Маlchut kann zur Bina alle ihre Bitten erheben, und Bina gibt Malchut ihre Kräfte über, damit Malchut alle notwendigen Eigenschaften des Gebens bekommt.

Jetzt wird uns klar, warum es in S“A zwei Nukwas gibt – denn Bina teilt sich auch in 2 Teile auf. Alles stammt aus Bina und sie bestimmt alles, was mit Malchut geschehen wird.

Bina ist die Kraft des Gebens, die oben geöffnet wird. Der Schöpfer hat das Verlangen, alles zu geben – es heißt „das Licht Chochma“. Aber Er will auch, dass die Schöpfung vollkommen wird, dass sie dieses Licht bekommt und als die unabhängige Persönlichkeit, bzw. als der Gast gegenüber dem Gastgeber auftritt, und nicht wie das von der Natur verwaltete Tier.
So ist der Wunsch von Bina, und deshalb gibt es darin zwei Teile: der obere und der untere, GAR und SAT. GAR ist Bina selbst, und SAТ – ist ihr Wunsch, anderen zu geben.

Und genau aus solchen Teilen soll auch Malchut bestehen. Es soll darin ihren eigenen korrigierten Teil geben, der keinen Mangel aufweist und vom Gastgeber ganz unabhängig ist, der keinen Genuss wünscht, weil er vollständig und vollkommen ist.

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Formatieren sie sich für das Spirituelle

In dem Maß, in welchem ihre Absichten beim Sohar Lesen richtiger werden, werden Sie auch beginnen, die spirituellen Bilder innerhalb dieser Absichten zu offenbaren.

Sie werden beginnen, nicht die materiellen Gestalten, sondern die ganze Entwicklung der Ereignisse in ihrem Inneren – in den Wünschen, in den Empfindungen, in den Absichten, in den Beziehungen zu empfinden.

Denn das Bild muss im Inneren geschaffen werden. Die Spiritualität ist alles, was innerhalb des Wunsches geschieht. Entsprechend der richtigen Absicht beginnt der Wunsch, innere Formen anzunehmen.

Folglich „zeichnet“ sich die Absicht im Wunsch, formatiert ihn auf die Annahme der richtigen spirituellen Formen. Alles Geschriebene wird im Wunsch, als mit ihm Geschehendes empfunden.

Im Computer bspw. gibt es ein Programm, das die Textdateien im „Word“ Format öffnet. Wenn mir jedoch das Bild im Format „jpg“ oder die Tabelle im Format „xls“ gesendet wird, dann kann ich sie mit dem „Word“ Programm nicht öffnen.

Und obwohl es darin eine wichtige und nützliche Information gibt, kann ich sie nicht herausziehen. Ich soll also zunächst das neue Programm erwerben, es in den Wunsch kopieren – auf meine „Festplatte“, auf meinen „Computer“, wonach es alle Dateien öffnen kann, die in verschiedenen Formaten gesendet wurden.

Das Gleiche machen wir im Kabbalastudium. Denn was beinhaltet eigentlich die Wissenschaft der Kabbala? – Du erwirbst das neue Programm für deinen Wunsch, für dein Gefäß der Wahrnehmung (Kli). Wenn du es erneut formatierst, dann kannst du die neuen Bilder, die neuen Informationen wahrnehmen.

Früher wurde dein Programm vollständig auf das Erhalten formatiert, und jetzt wurde in dich das neue Programm angelegt, das versteht, was das Geben bedeutet.

Es sind andere Werte, andere Beziehungen zwischen den Wünschen, den Absichten, den Einstellungen, den Vorstellungen über den Aufstieg und das Fallen, über die rechte und die linke Linie – alles bekommt die neue Einschätzung, eine neue Bestimmung. Das neue Programm tauscht alles um.

Und was bleibt dir noch erhalten? – Der Wunsch, zu genießen. Aber die Verbindung zwischen allen seinen Teilen verwirklicht sich entsprechend der neuen Formel: wie viel jeder den Anderen gibt, und nicht wie viel er von den Anderen bekommt.

Da es in mir das neue Programm gibt, nach dem alle meine Wünsche im gegenseitigen Geben funktionieren, verstehe ich die kommenden Informationen des Gebens, in ihrem beliebigen Format (Text, Video, Audio) – ich kann sie öffnen und verstehen, jede beliebige Mitteilung ist für mich klar.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 03.10.2010

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Aus der Illusion hinauszugehen

Eine Frage, die ich erhielt: Woher weiß ich, dass ich den Sohar mit der richtigen Absicht lese?

Meine Antwort: Man muss an die Bedingungen für die Offenbarung des Schöpfers denken. Die grundlegende Bedingung ist eine Ähnlichkeit der Eigenschaften.

Ferner bedeutet die Ähnlichkeit der Eigenschaften, dass innerhalb meines Wunsches „zu genießen“ das Verlangen zum Geben offenbart wird, die Absicht des Gebens, die Bestrebung zu geben.

Ich warte ab, bis mein inneres Programm – vom Erhalten auf das Geben umgeschaltet wird, wonach ich die verschiedenen Formen des Gebens wahrnehmen kann. Und ich will gerade das.

Ich befinde mich jetzt im Ozean der geistigen Informationen, nehme aber nichts wahr. Denn mir fehlt das Programm für ihre Wahrnehmung. Aber wenn ich danach strebe, wenn ich mir wünsche, das Programm zu finden, dann komme ich dem Verständnis näher.
Alles, worüber ich im Buch Sohar lese, sind die Handlungen des Gebens, die in der Realität geschehen. Somit ist das die einzige Realität, die tatsächlich existiert.

Und unsere materielle Wirklichkeit existiert nur in unserem Unterbewusstsein, sie ist die Illusion, in der wir uns jetzt aufhalten.

Die wahrhafte Realität befindet sich über diesem unterbewussten Niveau, oberhalb dieser erdachten Wirklichkeit, sie existiert im Geben. Und das Erhalten in den Wunsch existiert gar nicht – nur in unserem „Traum“.

Deshalb wünsche ich so sehr, in meinen Empfindungen zur wahrhaften Realität hinaufzusteigen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 03.10.2010

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Die richtige Umgebung

Während wir auf dem spirituellen Weg voranschreiten, fangen wir an, die Eigenschaft des Gebens auf egoistische Art und Weise zu schätzen. Sie befreit und erfüllt, sie erlaubt, von allem unabhängig zu sein.

Diese Einstellung der Eigenschaft des Gebens gegenüber nennt sich „lo liShma“. Später, unter Einwirkung des Lichts, wird die Eigenschaft des Gebens an sich wertvoll für uns. Diese Einstellung der Eigenschaft des Gebens gegenüber nennt sich „liShma“.

Um das zu erreichen, müssen wir lediglich den Empfehlungen von Kabbalisten folgen. Der Punkt im Herzen bringt uns in eine neue Umgebung, in eine Gruppe, und ob wir es wollen oder nicht, fangen wir an, uns mit den anderen zu verbinden.

Dank dieser Handlungen ziehen wir sofort das umgebende Licht (O“M) an. Es befindet sich ständig um uns herum, doch jetzt ziehen wir es bewusst an.

Je mehr Anstrengungen zur Vereinigung mit den anderen ich unternehme, desto stärker wirkt das Licht auf mich ein, und ich fange an, neue Eindrücke zu gewinnen.

Letztendlich gelange ich zu der Einschätzung, dass das Geben gut ist. So wird es jetzt von mir empfunden – als etwas von hohem und besonderem Stellenwert. Genau das ist der Einfluss der Umgebung.

Denn Umgebung bedeutet nicht die Menschen. Unsere Anstrengungen, unsere gemeinsamen Verlangen erlauben es, das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen.

Wir alle befinden uns in einem Ozean des Lichts und können es anziehen. Das bedeutet die richtige Umgebung – die Umgebung, die mir hilft, das Licht anzuziehen, und ebenso das Licht selbst.

Es wirkt auf uns ein, selbst wenn wir nichts tun, doch in diesem Fall verläuft der Prozess langsam, in dem natürlichen Tempo der Entwicklung von Reshimot.

Wenn wir aber anfangen, das Licht mit Hilfe des Studiums, der Verbreitung und der Einheit zwischen den Freunden anzuziehen, erwecken wir seine Umgebung.

Aus dem Unterricht nach dem Shamati-Artikel Nr. 8 vom 06.09.2010

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Die Stufe des Zitterns

„Es gibt in der Schatzkammer des Schöpfers keinen anderen Reichtum, außer dem Zittern vor dem Schöpfer“ (Schamati 38).

Es gibt vier Stufen der Entwicklung:

Die erste Stufe – ist diese Welt, die Welt, wo wir uns befinden.

Die zweite Stufe – ist die Periode (das Niveau) der Vorbereitung. Darin befinden sich die Menschen mit dem Punkt im Herzen, die seine Wichtigkeit über diese Welt, über die Selbstsucht stellen.

Die dritte Stufe – ist die Rückkehr (die Korrektur) aufgrund des Zitterns, die Stufe Bina, Chafez Chessed, wo der Mensch zum Gerechten wird. Hier geschieht die reale Korrektur der 613 Wünsche der Seele im „Geben für das Geben“.

Die vierte Stufe – ist die Rückkehr (die Korrektur) aufgrund der Liebe, die Stufe des vollkommenen Gerechten. Hier werden 613 Wünsche auf „das Empfangen um zu geben“ – für die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer korrigiert.

Dabei ist die Stufe des Zitterns sehr wichtig, weil sie die Einführung für die Erreichung der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer ist. Das Licht vergrößert stufenweise die egoistischen Wünsche, und der Mensch steigt über sie hinauf, weil er ständig seine Verbindung mit dem Punkt im Herzen bevorzugt. Danach beginnt er auf der Stufe der Liebe, seine Wünsche mit der Absicht „des Empfangens um zu geben“ zu verwenden.

So stellt die Stufe des Zitterns ein Gefäß dar, worin der Mensch in der folgenden Etappe, auf der Stufe der Liebe, die Offenbarung des Schöpfers, das Licht der Unendlichkeit bekommt.

Die Etappen der Entwicklung ändern sich ununterbrochen, und wir sollen uns nur um das Zittern kümmern. Denn „das Zittern“ ist eine unermüdliche Arbeit an dem Schirm und dem widergespiegelten Licht, um die ganze Zeit über dem Wunsch zu bleiben.

Natürlich, wird die ganze Arbeit vom Licht erledigt, aber von uns soll die Bitte darum ausgehen. In der Gruppe muss man dieses Ziel unaufhörlich erhöhen, die Einheit und die Verbindung, woraus das allgemeine Gefäß, die Absicht des Gebens entsteht, die den Aufstieg über der Selbstsucht unterstützt.

Dadurch helfen wir einander, vereinigen unsere Punkten in den Herzen und schaffen unser Gefäß für den Empfang des Reichtums. Und wenn unsere Einheit realisiert wird, dann wird darin sofort das Licht offenbart.

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