Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Familie, Kinder, Arbeit und Kabbala

Eine Frage die ich erhalten habe: Ich bin eine Frau, die viel Zeit und Mühe in ihre akademische Ausbildung und Arbeit investiert hat. Gleichzeitig habe ich ein großes Bedürfnis, mich um mein Kind zu kümmern. Darüber hinaus habe ich viele Talente, die ich bis jetzt noch nicht in meiner Arbeit verwirklicht habe. Auf der Suche nach Antworten, stieß ich auf Kabbala-Bücher, die mich berührt und erfüllt haben. Aber noch habe ich dieses Problem nicht gelöst.

Meine Antwort: Jetzt haben sie noch ein zusätzliches Problem: Wie verwirklichen sie sich in der Kabbala? Mein Rat ist: Studieren sie Kabbala, ziehen sie ihre Kinder auf und treiben sie ihre Karriere voran. Nach und nach werden sie das Gleichgewicht zwischen all dem finden. Unsere Existenz in dieser Welt verpflichtet uns, es so zu machen.

Eine Frage die ich erhalten habe: Seit Kurzem bedauere ich mich selbst: Wie bringe ich Haushalt, Familie, Kinder und Spiritualität unter einen Hut? Was schlagen sie mir vor, wie ich damit umgehen soll? Seit ich Kabbala studiere finde ich es außerdem langweilig, unter Freunden zu sein. Aber ebenso habe ich ein Verlangen, zu einer Gruppe zu gehören.

Meine Antwort: Jeder, der Kabbala studiert, macht diese Phase durch. Diese Wissenschaft korrigiert uns in jedem Bereich unseres Lebens, einschließlich Familie, Arbeit, Kinder usw. Neben all dem müssen wir die Frage der Suche des Schöpfers und der Vereinigung mit Ihm lösen. Dann werden wir Ihn in allem, was uns umgibt, entdecken.

Eine Frage die ich erhalten habe: Sie lehren, dass eine Frau zuerst ihre irdischen Pflichten erfüllen sollte und nur in ihrer persönlichen freien Zeit, ihren Interessen gemäß, studieren sollte, ohne es irgend jemanden sonst aufzubürden. Hat eine Frau überhaupt persönliche Zeit? Woher sollte ich Zeit für mich nehmen, wenn mir praktisch keine bleibt?

Meine Antwort: Unter Tausenden Frauen, die in unserem Netzwerk studieren, habe ich keine einzige gefunden, die nicht, wenn sie es möchte, eine halbe Stunde am Tag zum Lesen oder Hören aufgebracht hätte. Sie können sich zum Beispiel etwas anhören, während sie den Haushalt erledigen…

Verwandtes Material:
Spiritueller Aufstieg der Frau 
 

Enthülle Perfektion in dir selbst

Eine Frage, die ich erhielt: Ich studiere Kabbala über Internet, TV und Bücher. Meine komplette Weltanschauung hat sich verändert – nun sehe ich alles anders und verstehe die Schöpfung viel besser. Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dennoch finde ich es schwierig, die Qualität der Wut zu meistern. Ich realisiere, wie nachteilig sie ist und dass sie mich leiden lässt. Wie kann ich meine Wut bewältigen?

Meine Antwort: Ein Mensch sollte an sich selbst nichts ändern und versucht er es doch, wird er nur noch mehr Schaden anrichten. Alles in ihnen ist von Oben gegeben, durch das Licht und ihrem Höheren Zustand. Sie unterscheiden sich von diesem Höheren Zustand in einfacher Weise: durch „ihre Einstellung gegenüber dem, was außerhalb ist“ (zur Natur, der Gesellschaft oder dem Schöpfer). Anstelle von Geben und Liebe, fiel unsere Einstellung auf Empfang und Hass.

Das einzige, was wir in diesem Leben zuwege bringen sollen und der Grund, warum uns das Leben gegeben wurde, ist, zu dieser ursprünglichen Einstellung, gegenüber allem was außerhalb von uns ist, zurückzukehren. Indem ich zu diesem Zustand (des Gebens und der Liebe zu meinem Umfeld) zurückkehre, fange ich an zu spüren, dass ich mit ihnen ein Ganzes bilde und die Qualität (Geben und Liebe), die uns zusammenschweißt, heißt „der Schöpfer“. Er hat uns zunächst erschaffen und absichtlich in die gegensätzliche Qualität „sinken“ lassen, damit wir die ganze Perfektion des Zustandes, in dem er uns erschaffen hat, bewerten und diesen selbst anstreben könnten. Und in dem Maß, in dem sie in seine Richtung streben, werden sie ihn in ihrem Inneren enthüllen.

ms

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Schicksale großer Kabbalisten

Eine Frage, die ich erhielt: Die Geschichte der Kabbala zeigt, dass jene, die große spirituelle Errungenschaften erlangten, tragische Schicksale hatten. Wo sind die positiven Beispiele? Und wie kann dies Menschen anziehen, die bereits genug Elend in ihren Leben haben?

Meine Antwort: Das stimmt. Wenn wir von außerhalb auf die Schicksale von Kabbalisten sehen, stellen wir fest, dass sie verfolgt wurden, verurteilt, von Krankheit geplagt usw. – nicht weniger als andere Menschen. Wo in all dem sehen wir demnach die Hilfe des Schöpfers!?

Tatsache ist, dass ein Kabbalist sehr stark mit der gesamten Welt verbunden ist und die Leiden von jedem empfängt. Allerdings erhebt er die Leiden, die er empfindet, dann zum Schöpfer und empfängt ebenso die Entlohnung für jeden. Dadurch sieht er, wenn er die Leiden spürt, auch ihre Perspektive, die künftige Erlösung – genauso wie ein sehr hart arbeitender Mensch sich im voraus freut, da er weiß, dass er für seine Mühe eine große Belohnung erhalten wird. Aber wir, die wir von außen beobachten, sehen nur sein Leiden und seine Anstrengungen, wohingegen er in Wirklichkeit in allem die Präsenz und Gnade des Schöpfers spürt.

Sind sie auf diesem Bild?

Scham bringt uns dem Schöpfer näher

Eine Frage, die ich erhalten habe: In welchem Zusammenhang steht das Leiden, die Verlegenheit und das Schamgefühl, das jemand gegenüber der Gesellschaft empfindet, mit seinem Hass auf die Gesellschaft?

Meine Antwort: Wir lernen, dass Scham die Basis der Korrektur ist. Das Gefühl der Scham durch Malchut in der Welt der Unendlichkeit führte zu Tzimtzum Aleph – der Zurückweisung, für sich selbst zu empfangen. Danach drängte dasselbe Schamgefühl Malchut dazu, einen Weg des Gebens zu finden -zu empfangen, um des Schöpfers willen.

Als sich dieses Schamgefühl weiter entwickelte, zeigte es nach und nach dem Geschöpf, der Seele von Adam, wie es dem Schöpfer ähnlich werden kann. Dieselbe Scham veranlasste Adam zu sündigen: Adam wollte ein für allemal die Scham überwinden und als Ergebnis offenbarte er nicht nur seine ganze egoistische Natur (für sein eigenes Wohl zu empfangen), sondern auch die Möglichkeit, diese Scham zu korrigieren (empfangen um des Schöpfers willen). Das muss jedoch schrittweise geschehen, im Laufe von Tausenden von Jahren, in vielen individuellen Seelen (während ihrer Lebenszyklen), indem sie die gegenseitige Ablehnung überwinden.

Wenn jemand beginnt Kabbala zu studieren, enthüllt er nach einer gewissen Zeit seinen Egoismus, der größer und größer wird. Wenn er weiter studiert, lernt er ständig, dass dieser Egoismus böse ist, aber er fühlt dies auf keine Weise. Er lernt, was Spiritualität bedeutet: Geben, Liebe zu seinem Freund – und dass er den Schöpfer nur durch diese Eigenschaft fühlen kann. Oder um es genauer zu sagen, dass der Schöpfer diese Eigenschaft ist.

Mit der Zeit beginnt er, den Egoismus als böse zu empfinden, weil er nach und nach entdeckt, wie der Egoismus mit der Spiritualität zusammenhängt, wie gegensätzlich die beiden sind und dass es unmöglich ist, samt Egoismus Spiritualität zu erreichen.

Nachdem noch mehr Zeit vergangen ist, wird er von Oben auf solch eine Weise „ausgerüstet“, dass er sich fühlt, als ob er vor „Scham brennen würde“ und dass er sich nur an den Schöpfer anheften kann, wenn er seine ursprünglichen Eigenschaften ablegt. Dann beginnt seine Korrektur. Er ist bereit, ein Gefühl brennender Scham zu empfinden, um die Eigenschaft von Liebe und Geben anzunehmen!

Eine Frage, die ich erhalten habe: Auf der einen Seite wächst der Egoismus während der Vorbereitungsphase, bevor man aus Ägypten auszieht (den Machsom überschreitet). Aber auf der anderen Seite, muss man vollkommen rein sein, um den Machsom zu überschreiten! Man muss von grundlosem Hass zur Liebe kommen. Wie kann dies gleichzeitig geschehen? Führt der Prozess der Korrektur während der Vorbereitungsphase zu der Erkenntnis, dass man unfähig ist, zu lieben? Aber in diesem Fall wäre man in einer verzweifelten Lage. Wie sollte man aus dieser herauskommen? Wie kann jemand durch den Prozess der Reinigung gehen, der Trennung vom Egoismus?

Meine Antwort: Wenn die „ganze Welt“ die schlimmsten Taten einer Person offenbart, wird sein ganzer Egoismus zur Schau gestellt. Das beinhaltet auch den kollektiven Egoismus der Welt. Eine Person fühlt dann die ursprüngliche Sünde von Adam und enthüllt, wie sie davon loskommen kann – indem sie sich an den Schöpfer heftet.

Wer sind die Kabbalisten von Jerusalem?

Eine Frage, die ich erhalten habe: Wer sind die „Kabbalisten von Jerusalem“, die sie in ihren Unterrichten öfter erwähnen?

Meine Anwort: Die Antwort erscheint in Baal HaSulam’s „Vorwort zum Buch ‘Mund des Weisen'“. Hier in einer von mir gekürzten Version:

Kabbalisten sagen, dass jeder verpflichtet ist, Kabbala zu studieren. Selbst wenn jemand jedes Detail der Tora gelernt hat und einer der größten Gerechten dieser Welt ist, aber nicht Kabbala studiert hat, muss er in diese Welt zurückkehren, um Kabbala zu studieren.

Dies deswegen, weil die enthüllte Tora nicht mehr als eine Vorbereitung darauf ist, den verborgenen Teil zu meistern, die Erreichung der Gleichheit mit dem Schöpfer. Wenn jemand dieses Ziel nicht erreicht hat, muss er zurückkommen und es erlangen. Deshalb ist das ganze Volk regelrecht dazu verpflichtet, Kabbala zu studieren, um dieses Ziel zu erreichen.

Unsere Generation steht am Beginn der vollkommenen Korrektur. Sie verzögert sich jedoch, weil die Leute das Studium der Kabbala ablehnen. Es gibt mehrere Gründe dafür: Die kabbalistische Sprache ist schwierig. Das Material dazu ist schlecht organisiert und die Leute sind unbelesen und mit Erfüllung auf der materialistischen Ebene beschäftigt. Um die Korrektur voranzutreiben, hat der Schöpfer die dazu benötigte Methode durch mich enthüllt.

Aber Licht wird erst durch die Dunkelheit offenbar und das ist geschehen, als ich von Warschau nach Jerusalem kam. Ich sah die Armut des Volkes, den Mangel an Erkenntnis und den Stolz der Verrückten, die behaupteten die Wissenschaft der Kabbala wäre absolut ohne Vernunft, Erkenntnis und Logik. Sie wäre nur eine Ansammlung von Worten, ohne jede verhüllte Bedeutung. Wörter, die nur geäußert werden sollten, wie sie geschrieben sind. Und wenn die Zahl derjenigen, die die wortgetreue Bedeutung der Texte studieren, zunehmen würde, würde der Messias kommen und die Korrektur abgeschlossen werden.

Ich habe mich mit diesen berühmten „Kabbalisten“ getroffen. Diese hatten viele Jahre damit verbracht, die Werke von ARI und den Sohar zu studieren. Sie wussten auswendig, was dort geschrieben steht! Ich fragte sie: Hat euer Lehrer die innere Essenz erreicht? Sie antworteten, neben dem Geschriebenen gäbe es keine innere Essenz und keiner aus der gesamten Kabbalistenreihe seit dem ARI hätte irgendetwas erreicht. Auch der ARI hätte die Höhere Welt nicht erreicht, sondern seine Erkenntnis vom Propheten Elijah erhalten, der ihm erschienen wäre und ihn gelehrt hätte. Elijah hätte den inneren Teil gekannt, weil er ein Engel wäre.

So wurde ich sehr zornig über sie und trennte mich für immer von ihnen.

Schwarze Katzen und Parapsychologie


Eine Frage, die ich erhalten habe: Der Mensch ist das intelligenteste Wesen auf dem Planeten. Doch je intelligenter und entwickelter er ist, desto mehr glaubt er an den größten Unsinn. Die Leute akzeptieren Aberglauben ohne jede Kritik. Dasselbe geschieht, wenn „kluge“ Leute – mit einem akademischen Grad und hohen Positionen – plötzlich über Gott und den Glauben reden, spucken, wenn sie eine schwarze Katze sehen oder mit ihrer „Glückshand“ würfeln. Warum ist das so? Warum wird eine rationale Person vollkommen hirnlos, wenn sie mit dem Unerklärbaren konfrontiert wird?

Meine Antwort: Intelligent ist jemand, der versteht, dass er tatsächlich nichts versteht und niemals verstehen wird. Er erkennt die Grenzen und die begrenzte menschliche Fähigkeit, sie zu erreichen. Das ist ein Zeichen großen Fortschritts und der Grund hinter dem heutzutage neuen Interesse an Religion. Dieses Interesse wird allerdings kurzlebig sein. Es wird ersetzt werden durch Enttäuschung und die Enthüllung der Kabbala, die Wissen darüber liefert, wie man die höheren Welten, die Ewigkeit und die Kontrolle über sein eigenes Schicksal erreicht.

Eine Frage, die ich erhalten habe: Wie erklärt die Kabbala die Existenz von Parapsychologen und ihre Fähigkeiten?

Meine Antwort: Parapsychologische Fähigkeiten sind nichts mehr als Empfindungen auf der tierischen Stufe unserer Welt: eine Empfindung des menschlichen Organismus, der Natur und der Gesellschaft. Kabbala beschäftigt sich nicht mit dieser Stufe, weil sie letztendlich verschwinden wird.

 

Liebe zu Freunden, Liebe zum Schöpfer

Zwei Fragen erreichten mich – als Erwiderung zu meinem Post „Zur Liebe„:

Frage 1: Wenn ich nicht spüre, dass meine Beziehung zu meinen Freunden auf Liebe basiert, ist dann meine Einstellung ihnen gegenüber nicht so wie sie sein sollte?

Meine Antwort: Allerdings – es hängt einzig von Ihnen ab.

Frage 2: Wenn Liebe nur zwischen dem Schöpfer und dem Menschen möglich ist, wie kann man dann wissen, wann der Schöpfer innerhalb der Beziehungen der Geschöpfe ist?

Meine Antwort: Sie enthüllen es durch Ihre Liebe zu Ihm.

ms

Verwandtes Material:
Auszüge aus Rabash’s Artikeln über die Gesellschaft

Liebe unter Freunden in Bnei Baruch

Folgende Frage habe ich erhalten: Wenn man sich Bnei Baruch ansieht, ist es offensichtlich, dass ihr euch an „Liebe deinen Nächsten“ haltet. Jedoch tut ihr das nur in eurer Gruppe und nicht gegenüber der ganzen Welt. Warum? Ist das nicht wie in einer Sekte?

Meine Antwort: Die Kabbalisten der Vergangenheit, unsere großartigen Lehrer, sorgten für strenge und detaillierte Anweisungen darüber, wie wir unser Studium, unser Leben, unsere Einstellung gegenüber uns selbst und unseren Freunden, der Gesellschaft und der Welt arrangieren sollen. Natürlich studieren und brauchen wir nur ihre Ratschläge, weil außer ihnen niemand den Schöpfer, die Welt, in der wir leben und den Weg, den wir gehen, versteht.

Und zu dem Vorwurf, wir seien eine Sekte: einige Menschen profitieren davon und sind daher bereit, unser Ansehen in jeder möglichen Art zu beschmutzen. Das sind vor allem Menschen, die fühlen, dass sie ihren festen Untergrund verlieren, weil sie entdeckt haben, dass die normale Religion mangelhaft ist, sie aber trotzdem unwillig sind, sie durch die Kabbala zu ersetzen.

Heute sind Menschen nicht mehr die Einfallspinsel, die sie einmal waren und die Einstellung, die durch unsere Kritiker aufgezeigt wird, zeigt schlichtweg nur ihre Ignoranz, den Plan des Schöpfers zu verstehen und ihre Ablehnung der Tora als Korrekturmethode des Egoismus im Menschen. Können Sie mir – abgesehen von Bnei Baruch – irgendjemanden zeigen, der auch die Notwendigkeit von „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ als das Grundgesetz der Tora erklärt? Welche andere Gesellschaft kennen Sie, in der Menschen nach diesem Prinzip erzogen werden?

Betreffend einer liebenden Einstellung lediglich gegenüber unseren Freunden: wir haben die gleiche Einstellung gegenüber jedem, der sich in Richtung des selben Ziels bewegt – das ist es, was einen Menschen zu unserem Freund macht. Und so sehr wie jeder Mensch sich in Richtung des selben Ziels bewegen möchte, dann wird jeder der will, in dieses Prinzip und in unsere Vorstellung von Liebe eingeschlossen werden!

Baal HaSulam. Igeret (Brief) 49 (1927). Pri Chacham: Igrot (Frucht der Weisheit: Briefe).

Ich übertrage dir die Aufgabe, verpflichte dich, alle meine Anweisungen in der Befolgung von Tora und Mitzwot [1], richtig und mit Hingabe zu befolgen. Ich richte dich darauf aus, all deine Kraft aufzuwenden, um andere wie dich selbst zu lieben, zu leiden, wenn dein Freund leidet und glücklich zu sein, wenn dein Freund glücklich ist.

Was die Liebe zwischen euch betrifft, spreche ich eindeutig über die Liebe unter Freunden in unserer kabbalistischen Gruppe, da geschrieben steht: „deinen Nächsten lieben“.

[1] Baal HaSulam hält die Liebe für seinen Freund – zum Wohle des Erreichens der Liebe zum Schöpfer – als das Hauptgebot in der Befolgung von Tora und Mitzwot.

cs

Die Risse im Fundament einer Vermutung und die sichere Basis der Errungenschaft

Nachrichtenartikel: Außerirdische sind unsere Brüder „Der Glaube, das Universum könne außerirdisches Leben enthalten, steht nicht im Widerspruch zum Glauben an Gott“, sagte der Chefastronom des Vatikans in einem am Dienstag veröffentlichten Interview.

Jesuitenpater José Gabriel Funes, Leiter der vatikanischen Sternwarte, soll gesagt haben, die unermessliche Weite des Universums bedeute die Möglichkeit, dass es außerhalb der Erde andere Lebensformen geben könnt, sogar intelligente…Funes sagte, dass so eine Ansicht „nicht unserem Glauben widerspricht“, da auch Aliens dennoch Geschöpfe Gottes wären.

Funes drängte die Kirche und die wissenschaftliche Gemeinschaft die Spaltung, die durch Galileo’s Verfolgung vor 400 Jahren verursacht wurde, hinter sich zu lassen, mit den Worten, der Vorfall hat „Wunden verursacht“.

Im Jahre 1633 wurde der Astronom als Ketzer vor Gericht gestellt und gezwungen, seine Theorie, die Erde umkreise die Sonne, zu widerrufen. Die kirchliche Lehre platzierte zu dieser Zeit die Erde ins Zentrum des Universums.

„Die Kirche hat irgendwie ihre Fehler erkannt“, sagte er. „Möglicherweise hätte sie es besser machen können, aber jetzt ist es an der Zeit, jene Wunden zu heilen und dies kann durch ruhigen Dialog und Zusammenarbeit getan werden.“

Meine Antwort: Entsprechend uns und diesem Handlungsprogramm sagt Kabbala, dass wir die Einzigen im Universum sind. Dies ist so, da die Menschheit eine erschaffene Seele bildet und indem wir uns selbst und die Höhere Welt innerhalb dieser Seele erreichen, entdecken wir, dass wir in eine Gesamtheit mit dem Schöpfer verbunden sind. Mehr als das können wir nicht entdecken (lesen sie hierzu das weiter unten aufgeführte verwandte Material über die Errungenschaft der Wirklichkeit). Es erklärt, dass alles, was wir erreichen, alles, was wir als existierend wahrnehmen, das ist, was wir innerhalb von uns selbst enthüllen und alles, was wir nicht spüren, bleibt außerhalb von uns, als wäre es nicht existierend. Alles existiert entsprechend dem Betrachter. Die Religionen werden solche Rückschläge immer wieder erleben, da sie auf Vermutungen basieren und nicht auf Errungenschaft.

ms

Verwandtes Material:
Ich sah eine umgedrehte Welt
Quantum Kabbala