Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bitte'

Gebet und Gebetsbücher

Frage: Eine Frage zum Gebet. Wenn man um etwas bitten möchte, gibt es dann sprachliche Grenzen? Wie kann man seine Bitte erweitern?

Antwort: Erstens kann man darüber mit seinen Freunden sprechen. Zweitens gibt es Texte, die von Kabbalisten verfasst wurden und als kanonische Gebete gelten. Sie enthalten nichts Besonderes – einfach eine Bitte an den Schöpfer für verschiedene Arten der Unterstützung. Das Definieren von Verbindungen, Entwicklung und so weiter.

Jede solcher Anrufung fördert den Menschen, wenn er über die Worte nachdenkt, die die Kabbalisten geschrieben haben. Alle Gebete wurden von großen Kabbalisten verfasst.

Vor mehr als zweitausend Jahren existierte in Jerusalem eine Vereinigung von Kabbalisten, die als „Große Versammlung“ (Knesset ha-Gdola) bezeichnet wurde. Vor ihrer Zeit gab es überhaupt keine Gebete, da jeder Mensch wusste, wie er den Schöpfer bitten musste, um seine Verbindung mit anderen zu verbessern. Daher gab es keinen Bedarf an Gebetssammlungen.

Aber diese Kabbalisten spürten, dass die Menschen ihren spirituellen Stand verlieren würden, und schrieben deshalb eine Sammlung von Gebeten. Diese nutzen wir heute.

Worum geht es grundsätzlich in diesen Gebeten? Nur um die Verbindung zwischen uns. Man muss diese Worte verstehen. Im Allgemeinen preisen sie den Schöpfer als Eigenschaft des Gebens, der Liebe, als die höchste Eigenschaft der Natur. Es wird gesagt, dass Er uns nicht vergisst, dass Er versucht, uns einander näher zu bringen, um in uns zu verweilen. Und wir versuchen all das zu verwirklichen, um wie gute Kinder unseren Eltern Freude zu bereiten. Das ist alles, es gibt nichts anderes.

Ihr könnt diese Gebetsbücher also verwenden. Im Wesentlichen ist ein Gebet jedoch das, was der Mensch in seinem Herzen empfindet. Das ist das Erste.

Und das Zweite: Ein Gebet ist eine richtige Selbsteinschätzung des Menschen. Denn das Verb „beten“ („lehitpalel“) bedeutet „sich selbst beurteilen“. Das ist die Essenz des Gebetes. Dass ich meine Handlungen und die Umstände, in denen ich mich befinde, beurteile und wie ich mich aus ihnen erheben kann.

Man muss verstehen, dass der Aufstieg nach einem unerschütterlichen Prinzip erfolgt: „Von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer“. Nur auf diese Weise und nicht anders. Wir können uns nur an ihn wenden. Wenn wir eine Gruppe von Zehn sind, und wir uns bemühen, die gesamte Menschheit in einer solchen Zehnergruppe zu versammeln und dadurch dem Schöpfer die Möglichkeit zu geben, diese zu erfüllen.

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Aus dem Unterricht zum Thema „Fragen des Weltkli“

Ein Spiegel der mir nicht schmeichelt

Frage: Wenn man Mängel bei anderen sieht, sieht man sich selbst wie in einem Spiegel. Ist es der richtige Weg, sich sofort an den Schöpfer zu wenden, um sich zu korrigieren? Wie kann man dieses Rezept in Automatismus umwandeln, oder wird der Automatismus hier eher kontraproduktiv sein?

Antwort: Das hängt davon ab, worum man bittet. Wenn man darum bittet, diese Eigenschaft in sich zu korrigieren, dann sollte man natürlich erwarten, dass man sich irgendwie verändert. Wenn man für seine Freunde bittet, sollte man sehen, wie sehr sie sich verändern. In jedem Fall wird es eine Veränderung geben.

Frage: Muss man automatisch sagen: „Ich bin es, ich bin es, der korrigiert werden muss“?

Antwort: Ja.

Frage: Folgt daraus, dass es bei jeder Bitte darum geht, sich zu korrigieren?

Antwort: So ist es. Man soll sich keine Sorgen machen. Die Hauptsache ist, dass man darum bittet.

Frage: Bedeutet das, wenn man um die Korrektur eines Freundes bittet, ohne einen Mangel an ihm zu sehen, ich dann auch keinen habe?

Antwort: Das kommt vor.

Frage: Muss man nicht immer versuchen, jeden Mangel auf sich zu beziehen?

Antwort: Nein. Aber wenn man um die Korrektur eines Mangels bittet, kann man gleichzeitig auch für sich selbst bitten.

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Aus dem Unterricht nach den Notizen von Rabash Notizen, 11.08.2024.

Ich bat Gott, mich vor Schmerzen zu bewahren

Kommentar: „Ich bat Gott, mich und meine Lieben vor Schmerzen zu bewahren.“ Und Gott sagte zu mir: „Nein, wir leiden und überwinden das Leiden gemeinsam.“

Stanislaw Jerzy Lec

Frage: Wenn man diese Zitate betrachtet, gibt Gott keine Antworten auf direkte Fragen. Er sagt nicht: „Hier! Bitte.“ Er sagt: „Nein, das musst du selbst tun.“ Ist das die Aufgabe?

Antwort: Ja, das ist unsere Arbeit.

Frage: Das heißt, Er gibt uns die ganze Zeit Arbeit und keine direkten Geschenke?

Antwort: Er hat absichtlich Hindernisse für uns geschaffen. Der Egoismus ist schließlich das wichtigste Hindernis.

Kommentar: Es heißt, dass der Mensch darum bittet, vom Schmerz befreit zu werden und der Schöpfer antwortet: „Wir leiden und überwinden das Leiden gemeinsam. Das ist es, was du tun musst.“ Es stellt sich also heraus, dass der Schmerz notwendig ist.

Antwort: Ja, natürlich! Wenn es keinen Schmerz gäbe, wüssten wir nicht, was wir tun könnten!

Kommentar: Aber wenn man Schmerzen empfindet, bittet man natürlich: „Befreie mich vom Schmerz!“.

Antwort: Das ist es, was es braucht – dass man den Schmerz fühlt und um Befreiung bittet.

Frage: Das nennt man, sich über den Schmerz erheben?

Antwort: Richtig.

Frage: Ist es überhaupt möglich, einen Zustand zu erreichen, in dem man keinen Schmerz mehr spürt?

Antwort: Wenn man vorher sieht und weiß, wie man handeln muss, wird man so handeln, dass man keinen Schmerz fühlt.

Frage: Wenn man eine Krankheit, einen Schmerz hat, kann man damit irgendwie umgehen, ohne Pillen zu nehmen?

Antwort: Ich denke, das ist möglich.

Frage: Man kann sich also in irgendeiner Weise über den Schmerz erheben?

Antwort: Ich glaube, dass ein Mensch mit Hilfe innerer Anstrengungen alle Krankheiten überwinden kann.

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Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 01.07.2024.

Trotz der Verwirrung

Frage: Es gibt viele Abstiege, Verwirrung und nicht genug Zeit, den eigenen Zustand zu ergründen. Wie kann man sicherstellen, dass man richtig vorankommt? Antwort: Es spielt keine Rolle, ob es Verwirrung oder Abstiege gibt. Das Wichtigste ist, dass man in seinen Gedanken ständig auf den Schöpfer ausgerichtet ist. Das ist ein Zeichen dafür, dass man sich auf dem spirituellen Weg befindet.

Frage: Können wir mit der Einbeziehung des Schöpfers in unseren Beziehungen, darum bitten uns den Weg zu zeigen?

Antwort: Ja, das können wir. Wir können den Schöpfer bitten, uns den Weg zu zeigen, uns zu helfen und zu prüfen, ob wir die richtige Richtung einschlagen.

Frage: Unsere Analysen verwirren uns immer wieder. Kann man den Schöpfer bitten, ohne Klärungen im Glauben über den Verstand zu gehen?

Antwort: Wie kann man das tun, ohne Klarheit zu schaffen?

Wir müssen uns darüber im Klaren sein wo die Verbindung zum Schöpfer ist. Durch welchen Punkt der Empfindung sie kommt. Das ist es, worauf wir warten, wonach wir bitten und uns Ihm nähern. Am Ende offenbart Er es uns.

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Aus einer Lektion über Rabashs Notizen, 02.07.2024.

Wende dich nur an den Schöpfer!

Frage: Wie kann der Schöpfer mir helfen, meine Freunde mehr verbunden zu sehen?

Antwort: Es ist sehr einfach! Bitte darum und das ist alles.

Wende dich mit allem, was du hast, nur an den Schöpfer. Nicht an mich, nicht an deine Freunde – nur an Ihn. Das ist der absolut zuverlässigste Weg. Du wirst sehen, dass alle Antworten, die Erlösung, alles von dort zu dir kommen wird.

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Aus dem Unterricht „Vorbereitung auf den Kongress“.

Was erwartet der Schöpfer von uns?

Frage: Es gibt Zustände, in denen es einem Menschen überhaupt nicht schwer fällt, sich anzustrengen und die Arbeit selbst ist ihm eine Freude. Wenn aber das Verlangen zunimmt, kann er nicht einmal ein Gramm von dem tun, was er früher getan hat.

Warum wird die spirituelle Arbeit für ihn zu einer schweren Last?

Antwort: Man soll den Schöpfer um Hilfe bitten und herausfinden, warum einem solche schweren Bedingungen gegeben werden, die durch tausende von Problemen verursacht werden können.

Frage: Was für eine Reaktion erwartet der Schöpfer von uns, wenn er Aufgaben und Bedingungen schickt?

Antwort: Der Schöpfer möchte das man in vollkommener Verbindung zueinander steht, damit Er sich darin offenbaren kann. Dann wird man Ihn spüren, man wird alle Seine Gesetze klar erfüllen und entsprechend ihrer Erfüllung wird man auf den Stufen der Sefirot und der Welten immer höher aufsteigen.

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Aus der Lektion zum Artikel aus dem Buch „Shamati“, 19.03.2024

Die Besonderheit der spirituellen Arbeit

Warum können wir den spirituellen Weg nicht im Voraus erkennen und auf ihm vorankommen, so wie wir es auf dem materiellen Weg tun, indem wir Kraft, Wissen und Intelligenz erlangen? Weil das überall in der Wissenschaft und in allen materiellen Unternehmungen so funktioniert, nur nicht im spirituellen Bereich.

Und das Spirituelle verlangt von uns, dass wir eine Handlung ausführen, bevor wir sie überhaupt verstehen, und sogar bevor wir die Kraft haben, sie auszuführen.

Das heißt, wir haben nicht die Kraft, uns zu verbinden, aber wir versuchen es, wir haben nicht die Kraft, die Handlung zu verstehen, und wir tun trotzdem so, als würden wir sie verstehen. Nur in dieser Form ist ein Vorankommen möglich.
Es ist eine große Schwierigkeit, dass wir in Ermangelung von Kraft, Verstand, Verständnis vom Sinn für spirituelles Handeln dennoch gezwungen sind, es zu tun. Dies ist ein ernsthaftes Hindernis. Jede Anweisung, die von einem Lehrer gesagt oder in einem kabbalistischen Buch geschrieben wird, wird von unseren gegenwärtigen Sinnen noch nicht wahrgenommen, entspricht nicht unserem Verstand und unserer Kraft, und deshalb können wir nichts erfüllen.

Aber wir brauchen nichts zu erfüllen, unsere Aufgabe besteht nur darin, zu versuchen zu erfüllen, uns unserer Unfähigkeit bewusst zu werden, Verlangen zu sammeln und uns mit diesen Verlangen an den Schöpfer zu wenden, indem wir ihn um Kraft, Verstand und Gefühl bitten. Genauer gesagt, bitten wir ihn, uns bei der Ausführung der Handlung zu helfen. Ich bitte um nichts weiter als um die Fähigkeit, das zu erfüllen, was mir anvertraut ist.

Das Problem ist, dass man sich gegen seinen Verstand und sein Herz stellen muss, gegen das Wissen und die Empfindungen. Ich fühle Ablehnung meinen Freunden gegenüber, aber ich muss mich mit ihnen vereinen. Mein Verstand rät mir, genau das Gegenteil von dem zu tun, was der Lehrer sagt, aber ich bin bereit, seinen Anweisungen zu folgen, wie ein kleines Kind, das instinktiv seinen Eltern gehorcht.

Das nennt man Glauben über dem Verstand. Der Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen ist, dass wir im Spirituellen keine Möglichkeit haben, uns von unserem eigenen Verstand und unseren Empfindungen leiten zu lassen. Im Gegenteil, man sollte sich freuen, wenn man über den Verstand und die Sinne hinausgeht.

Denn wenn man nach seinem Verstand und seinen Gefühlen handelt und mit seinem Verstand und seinem Herzen einverstanden ist, wird es eine materielle Handlung sein, aus der nichts Spirituelles erwachsen kann.

Lasst uns versuchen, dieses einzigartige Prinzip zu verstehen. Baal HaSulam sagt: „Der Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen ist, dass im Materiellen die Kraft der Handlung vorausgeht, wie es heißt: „Bevor ihr ruft, werde ich antworten.“”

Das heißt, wir handeln nach der Logik, dem Verstand, den Gefühlen, dem Verständnis. Und wenn wir nicht verstehen, handeln wir auch nicht. „Denn dort gilt die gleiche Ordnung wie am Ende der Korrektur (Gmar Tikkun), wenn nichts getan wird, bevor nicht die Kraft da ist, das zu tun, was erforderlich ist.“

Dies wird am Ende der Korrektur der Fall sein, da unsere Kelim bereit sein werden, alles zu empfangen. In unserer Welt machen wir erst dann eine neue Entdeckung, wenn unsere Wahrnehmung bereit ist, sie zu akzeptieren. Und so leben wir in einem winzigen Bereich des gesamten riesigen Universums, der als imaginäre Welt bezeichnet wird, da wir nichts tun, solange wir nicht die Kraft haben, es zu tun.

Und im Spirituellen bist du verpflichtet, zu versuchen, das zu erfüllen, wozu dir die Kraft fehlt. Du wirst versuchen, wirst sicherstellen, dass du keine Kraft hast, und du wirst genau herausfinden, welche Kraft dir fehlt und zu welchem Zweck. Daraus wird dein Gebet entstehen, durch das du mit dem Schöpfer in Kontakt treten wirst.

Das ist eigentlich der Sinn der spirituellen Realität: Nicht die Kraft geht dem Handeln voraus, sondern unser Handeln ist notwendig, um Kraft zu erhalten. Wir sind gezwungen, mit der spirituellen Arbeit zu beginnen, ohne die Kraft, den Verstand, die Sinne, das Verständnis, irgendeinen Wunsch danach dafür zu haben. Wie es heißt: „Tu, was geboten ist, um die Stimme dessen zu hören, der geboten hat.“

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Aus der Lektion über „Shamati“ Artikel #164, „Der Unterschied zwischen Materiellem und Spirituellem“, 01.11.2018

An einem gedeckten Tisch

Die Sache ist die, dass der Tisch ein Ort ist, an dem man isst, d.h. der Ort, von dem man sich ernährt, und auf dem verschiedene Köstlichkeiten gedeckt werden, um sie zu genießen. Das nennt man einen „Tisch“. Er darf nicht leer sein, sondern muss etwas haben, an dem man sich erfreuen kann, und nur dann kann man den Schöpfer segnen. (Rabash. Artikel 16. (1989). Was bedeutet das Verbot, einen leeren Tisch zu segnen, in der Arbeit?)

Frage: Wenn der Tisch, den wir segnen sollen, leer ist, bedeutet das, dass es eine Gelegenheit zum Bitten gibt?

Antwort: Der „Tisch“ ist alles, was wir vom Schöpfer erhalten. Wenn er leer ist, bedeutet das, dass der Schöpfer uns nichts anbietet. Wir sollten das Gefühl haben, dass wir immer an einem gedeckten Tisch sitzen, d.h. alles, was wir erhalten, von Ihm kommt.

Bemerkung: Sie haben gesagt, dass der Schöpfer sich freut, wenn wir uns an Ihn wenden.  Wenn der Tisch gedeckt ist, dann wende ich mich nicht an Ihn.

Antwort: In diesem Fall ist deine Ansprache keine Bitte, sondern eine Danksagung, denn alles befindet sich vor dir.

Frage: Wie weckt man jedes Mal den Appetit auf einen gedeckten Tisch, wenn man enthüllt, dass er gedeckt ist?

Antwort: Man erkennt nicht sofort, dass der Tisch gedeckt ist. Zuerst muss man mit seinen Freunden in Kontakt treten, sich mit ihnen verbinden, ein Gefühl des Hungers entwickeln und erst dann wird man den gedeckten Tisch vor sich sehen.

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Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabash, 16.12.2023

Das Herz auf den Schöpfer ausrichten

Frage: In Artikel 241 von Shamati schreibt Baal HaSulam: Rufet Ihn an, während Er nahe ist. An welchen Zeichen können wir erkennen, dass der Schöpfer uns nahe ist?

Antwort: Wenn wir an den Schöpfer denken, wenn wir uns Ihm nähern wollen, wenn wir eine gewisse Einstellung zu Ihm haben – dann bedeutet das, dass wir Ihm nahe sind. Zu diesem Zeitpunkt sollten wir uns unbedingt an Ihn wenden und unsere Bitten an Ihn richten.

Frage: In dem Artikel heißt es auch, dass ein Mensch, der die Gelegenheit nicht ergreift, wieder so bleibt wie vorher. Was bedeutet es, „die Gelegenheit nicht zu nutzen“?

Antwort: Wenn man die Gelegenheit hatte, den Schöpfer zu bitten, sich Ihm anzunähern und es nicht getan hat, bedeutet das, dass man die Gelegenheit nicht genutzt hat.

Man sollte deshalb sein Herz ständig darauf ausrichten, sich an den Schöpfer zu wenden, vor allem zusammen mit seinen Freunden, dann wird man mit Sicherheit eine Gelegenheit haben, mit Ihm in Kontakt zu treten. Es wird eine Antwort auf die Bitte von Ihm kommen.

Man sollte immer versuchen, das Gefühl zu haben, das man in seinem Herzen auf diese Welle eingestimmt ist, dann wird die Bitte nicht ins Leere laufen.

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Aus dem Unterricht zum Artikel aus dem Buch „Shamati“, 02.11.2023

Gebet aus reinem Herzen

Kommentar: Wie wir in der materiellen Welt sehen – es gibt diejenigen, die durch ihre Arbeit verdienen, und es gibt diejenigen, die durch das Gebet verdienen, denn dadurch, dass er um etwas bittet, wird ihm die Möglichkeit gegeben, etwas zu verdienen. (Baal HaSulam. Shamati 161. Über das Geben der Tora – 2)

Frage: Ist es möglich, in der materiellen Welt um ein Verdienst zu beten, ohne etwas physisch zu tun?

Antwort: Wenn du es schaffst, richtig zu bitten, dann tu es und sieh. Vielleicht wird es für dich reichen.

Im Bitten, im Gebet, in der Hinwendung zum Schöpfer gibt es eine solche Gelegenheit, wenn man nichts anderes braucht als zu bitten. Das Problem ist, wie man ein solches Gebet erreicht, damit der Schöpfer einem das gibt, was für die Korrektur der Seele notwendig ist. Mit einem Gebet würde man alles in der Welt erreichen.   

Frage: Was ist dieses Gebet, mit dem alles erreicht werden kann?

Antwort: Ein Gebet, das aus dem reinen Herzen des Menschen kommt.

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Aus einer Lektion über einen Artikel aus dem Buch von Shamati, 03.11.2023