Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Beziehungen'

Die stärkste aller Kräfte

Ob in Partnerschaften, bei der Arbeit, in der Gesellschaft, im eigenen Land oder auf der ganzen Welt, kann man in den verschiedensten Beziehungen und auf jeder beliebigen Stufe Macht, Ausbeutung und Kontrolle beobachten. Woher kommt das und wie können wir mit diesen zerstörerischen Impulsen besser umgehen?

Das Material, aus dem wir gemacht sind, ist das Verlangen zu genießen. Deshalb setzen wir ständig Normen, die eine übermäßige Aktivierung unseres Verlangens zu empfangen auf Kosten anderer als zwanghaft und untauglich definieren. Im Gegensatz zu Tieren, die nach dem Instinkt handeln, hat die Natur dem Menschen die Freiheit der Wahl gegeben, zu entscheiden, wie er andere innerhalb der Gesellschaft behandelt.

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10 Eindrücke aus dem Jahr 2020, und darüber hinaus

2020 war ein Jahr voller Ereignisse. Viele waren traumatisierend, andere wiederum revolutionär und ganz sicher waren sie alle unvorhersehbar. Wir sind in eine neue Ära eingetreten in der wir die Dinge anders sehen werden, als bisher. Daher möchte ich einige Einblicke in betroffene Bereiche geben, sowie einige Gedanken über unsere Zukunft als menschliche Gesellschaft.

1. Familiäre Beziehungen: Im Jahr 2020 haben wir erfahren, wie wichtig die Familie ist, um die wir uns wirklich kümmern sollten. Die Familie ist unser erstes, engstes und natürlichstes Umfeld. Wir haben viel über die Familie nachgedacht und ich denke, dass daraus solidere Verbindungen entstehen werden.

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Die Pandemie hat den sehnlichsten Wunsch der Menschheit demaskiert

Wenn ein neues Jahr beginnt, sind die Menschen bestrebt, die Erinnerungen an die Pandemie weit hinter sich zu lassen, aber das Virus ist unerbittlich. Auch wenn bereits Millionen von Covid-19-Impfstoffen auf der ganzen Welt verabreicht wurden, sollten einige vorbeugende Maßnahmen wie das Tragen von Masken gemäß der Gesundheitsbehörden noch eine Zeit lang beibehalten werden. Wie wird sich eine maskenbedeckte Gesellschaft auf unsere persönlichen Interaktionen auswirken, insbesondere innerhalb der jungen Generation? Wir werden bald feststellen, dass Vertrauen und Nähe nicht durch das Tragen oder Nichttragen von Masken bedingt sein werden. Der Fortschritt auf allen Ebenen wird von guten Verbindungen mit anderen abhängen, von unserem inneren Wunsch, sinnvolle Beziehungen aufzubauen.

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Jobsharing ist eine großartige Idee (in der Theorie)

Jobsharing ist seit Jahrzehnten ein bekanntes Arbeitsmodell. Das Teilen eines Arbeitsplatzes auf zwei oder mehr Personen wurde durch das Coronavirus und das Schwinden der Arbeitsplätze noch beliebter. Es gibt die Möglichkeit auf der einen Seite das Einkommen zu sichern und auf der anderen Seite andere Lebensbereiche wie Familie und Freizeit zu erhalten. Große Unternehmen wie Qualcomm und sogar das U.S. Federal Government nutzen dieses Modell.

Für den ein oder anderen mag es sogar, für eine gewisse Zeit, bequem sein. Jobsharing wird sogar als Lösung, für die schwindenden Arbeitsplätze in der Corona-Pandemie, angepriesen. Allerdings halte ich es, für die Beschäftigung der Massen, für untauglich. Ich glaube nicht, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit den Ergebnissen dieses Experiments zufrieden sein werden, wenn es in diesem Ausmaß eingesetzt wird. Das hat auch einen guten Grund.

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Ein Friedensvertrag oder nur Stückwerk?

Der neue Begriff für einen Friedensvertrag ist „Normalisierungsabkommen“. In den letzten Monaten hat Israel mehrere solcher „Verträge“ unterzeichnet, und weitere sind in Arbeit. Ich bin für Frieden, aber ich fürchte, dass die derzeitige Art wirklich bedeutet, dass die Länder nur ein Stück vom Kuchen haben wollen: von den wirtschaftlichen und technologischen Vorteilen des jeweils anderen zu profitieren. Das ist kein wirklicher Frieden und wird Israel keinen Seelenfrieden geben.
Oberflächlich betrachtet scheint es, als ob die arabischen Länder endlich begriffen haben, dass Israel zwar ein kleines Land ist, aber einen bedeutenden Einfluss auf das Geschehen in der Welt hat, und es sieht nicht so aus, als ob es in absehbarer Zeit verschwinden würde, wie unsere Feinde es sich wünschen. Obwohl Israel nicht sehr beliebt ist, ist sein Einfluss in jedem Land und jeder Region der Welt zu spüren. Das heißt die diplomatischen Beziehungen zu Israel sind für jedes Land von Bedeutung.

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Die Zukunft der Welt hängt von den Frauen ab

Wir werden in diese Welt geboren, in der schlimmsten aller Welten. Wir können uns beruhigen, schlimmer als hier wird es nirgendwo sein. Alle anderen Zustände sind viel besser als dieser. Deshalb lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie man aus dem Gefühl dieser Welt herauskommt. Dafür muss man nicht sterben, man muss nur die Wahrnehmung ändern, wie sich manchmal ein Zustand der Verzweiflung plötzlich in Glück und Freude verwandelt.

Lassen Sie uns versuchen, zu einem besseren Zustand aufzusteigen. Der Schöpfer will, dass wir uns freuen, so dass wir durch die Verbindung die Welt des absolut Guten erreichen können, die höhere Welt voller Licht, in der das Böse nicht einmal Erinnerungen hinterlässt. Wir sollten versuchen, diesen Geist in der Gruppe zu etablieren. Der Schöpfer wird sich uns sonst nicht annähern. Er kommt nur an den Ort, an dem man versucht, Freude, Glück und gute Einstellungen untereinander zu haben. [Rest des Beitrags lesen →]

Wie kann man Demokratie korrigieren?

Einer der Schlüsselbegriffe in der Kabbala heißt „Erkennung des Bösen“. Es bedeutet, dass man erkennt, dass etwas so korrupt ist, dass man es einfach ändern muss. Es bezieht sich gewöhnlich auf Eigenschaften, die man in sich selbst findet, wenn man ehrlich zu sich selbst ist. Aber manchmal bezieht sich die Erkennung des Bösen auf das ganze System, wenn man erkennt, dass eine Veränderung längst überfällig ist. Das ist heute der Stand der Demokratie, nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt. Die Frage ist, was sie ersetzen wird.

Die Demokratie war eine anständige Idee, solange sie funktionierte. Sie ist verschiedenen Formen der Autarkie vorzuziehen, weil die Menschen sich relativ frei äußern können, das Justizsystem mehr oder weniger verlässlich ist, die Menschen das Gefühl haben, im Leben des Landes mitzubestimmen, sie sich nicht unterdrückt fühlen und ihr Lebensstandard in der Regel besser ist als in undemokratischen Ländern.

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Warum greifen Kinder zu Drogen?

In Berlin nehmen bereits 11-jährige Mädchen Ecstasy. Dabei steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen die zu Drogen greifen, sowohl für Politiker als auch für Wissenschaftler wird dies zu einem wachsenden Problem.

Wenn man diese Drogen nimmt, wird man geselliger, aufgeschlossener den anderen gegenüber, man fühlt sich verliebt. Wenn die Wirkung jedoch nachlässt, kommt es zu Irritationen, Depressionen, Kraftverlust und Konzentrationsstörungen. Und dieser Kater kann mehrere Tage anhalten.

Zugleich gibt es in Berlin ein wachsendes Drogenumfeld. Jeder kann zu einem Ort kommen, an dem man Drogen auf ihre Reinheit testen und reinigen lassen kann, um einen tödlichen Ausgang zu vermeiden.

11-jährige Kinder, das ist die vierte Klasse, Grundschule. Wieso greifen Kinder eher zu Drogen, als zu Spielen, was ihnen Spaß macht und was positive Emotion hervorruft? Das gehört doch zur Kindheit. Ein kleiner Mensch möchte sich wohlfühlen. Ihm geht es gut, wenn die Welt, die ihn umgibt, interessant, fröhlich und nett ist, aber das findet er in dieser Welt nicht und das vermisst er wirklich. In seinem normalen Alltag wird die Welt nicht freundlicher. Mit dieser Droge baut
er seine Welt auf.

Diesen Menschen fällt es sehr schwer, mit sich selbst umzugehen, sie können es einfach nicht! Früher sind sie in einer Reihe gestanden und waren damit zufrieden, sie haben hart gearbeitet und das hat sie in ihre Schranken gewiesen. Aber die junge Generation ist anders, sie will das nicht. Sie will sich auf eine andere Art und Weise befriedigen. Generationen wechseln sich und der deutsche Geist erfährt einen Wandel.

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Das Virus verbreitet sich durch Gedanken

21Wenn ich es zulasse, dass meine schlechten Gedanken über andere nach außen dringen, zum Ausdruck gebracht und dadurch auch gehört werden, so gebe ich ihnen die Chance, sich zu manifestieren. Solange sie sich in mir befinden, kann ich sie immer noch unterdrücken und verbieten, dass diese Gedanken aus mir herauskommen, d.h. ich reduziere sie auf meine ursprüngliche egoistische Natur.

Ein negativer Gedanke über den Nächsten ist wie eine Handlung. Ich kann einen Gedanken einfangen und verhindern, dass er auftaucht und anderen schadet. Ein Gedanke löst eine Handlung aus, wenn auch keine materielle. Wenn ich böse Gedanken frei fließen und handeln lasse, ohne zu versuchen, sie zu kontrollieren oder zu unterdrücken, schade ich dadurch meinem Nächsten und setze schlechte Handlungen in die Welt. [Rest des Beitrags lesen →]

Die Beziehung des Menschen zur Natur und zu sich selbst

Frage: Bei der Klassifizierung der zwischenmenschlichen Beziehungen steht der Kontakt zwischen Mensch und Natur im Vordergrund.

Was ist das Grundprinzip der Beziehung zwischen dem Menschen und der höheren Natur?

Antwort: Das Prinzip ist sehr einfach: der Mensch sollte sich der höheren Natur annähern.

Die höhere oder innere Natur beruht auf der Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der gegenseitigen Hilfe. Darin ist sie das Gegenteil des Menschen, der in selbstsüchtiger Liebe zu sich steht. Wenn wir uns richtig auf das Gefühl der Natur einstellen, werden wir sie offenbaren.

Frage: Wie soll sich der Mensch zu sich- zu seinem „Ich“ beziehen?

Antwort: Wie ein Detektor, der ein Gerät wahrnimmt, das bestimmte Bedingungen hat und dabei sich und diese Bedingungen nutzen muss, um das Wesen all dessen, was geschieht, die wahre Natur unserer Welt, zu enthüllen.

Frage:  Der Mensch spricht die meiste Zeit mit sich selbst, er führt einen inneren Dialog. Gibt es eine Kontrollmöglichkeit, obwohl das unbewusst geschieht, worum es in diesem Dialog gehen soll?

Antwort:  In der Kabbala gibt es eine ganze Methodik über den inneren Dialog des Menschen mit sich selbst, mit Gleichgesinnten, mit einer Gruppe, mit der Welt, mit dem Schöpfer. In dieser Hinsicht sollten wir ständig in einem kontinuierlichen Informationsfluss sein.

Aus dem TV Programm  „Kommunikative Fähigkeiten“, 30.07.2020

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