Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Innerhalb der Verlangen der anderen leben


Ein Mensch weiß nie, welche Verlangen in ihm im nächsten Moment erwachen. Es gelingt ihm auch nicht, die Richtung seiner Verlangen zu steuern. Ein Mensch ist unwissend, was seinen zukünftigen Zustand betrifft.

Die Menschheit war schon immer daran interessiert, ihre Zukunft zu wissen, war jedoch nie in der Lage, dies zu erreichen. Unser Spekulieren wurzelt in der Tatsache, dass uns die Zukunft verborgen ist.

Warum ist dies so? Der Grund liegt darin, dass wir nicht das System kennen, in welchem wir existieren. Es ist eigentlich ein ganz einfaches System mit gegenseitigen Verbindungen unter uns allen. Wir sind diejenigen, die diese Beziehungen unter uns bestimmen. Ich forme deinen Zustand mit meinen Gedanken und du machst das Gleiche mit deinen.

Mein darauffolgendes Verlangen ist demnach das Resultat der Verlangen der anderen Menschen innerhalb des Systems, da wir alle ganz und gar gegenseitig voneinander abhängen. Wenn ich gute Gedanken denke, dann wirst du ähnlich denken. Meine schlechten Gedanken spiegeln sich in deinen schlechten Gedanken wider. Das ist so ähnlich, wie wenn ein Opfer das Auftreten eines Mörders verursacht, als ob beide sich gegenseitig hervorrufen und nach sich suchen.

Du bist in einem Netzwerk. Die Gesamtsumme der Zustände eines jeden bestimmt deinen Zustand, wie und was du fühlst, denkst, willst und reagierst.

Du handelst unbewusst, du hast keinen freien Willen! Außer dieser gegenseitigen universellen Abhängigkeit besteht ein Plan, der daran arbeitet, alle Seelen zu einem vorherbestimmten Ziel zu bringen, welches völlige Harmonie und Vereinigung unter ihnen ist.
Unser Entwicklungsvorgang ist ein Reinigungsprozess, einer des Bewusstwerdens und des Verständnisses, wie jeder Einzelne daran teilnehmen kann.

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Die Probleme der Welt sind unsere Probleme

Einige Politiker möchten erklären, dass alles von unseren Beziehungen mit allen anderen abhängig ist, aber es fehlt ihnen das Mittel, dieses zu tun. Sobald man erklärt, dass jeder von allen anderen abhängig ist, ist jeder verpflichtet, damit zu beginnen, sich mit den anderen zu verbinden. Das bedeutet, alle vorherigen existierenden Systeme niederzureißen, einschließlich der nationalen Verteidigungssysteme, der politischen Systeme und aller Kräfte des Widerstandes der Menschen untereinander. Letzen Endes basierte alles, was wir bisher taten, auf Wettstreit, Kampf und Politik: eine Bank stand im Wettstreit mit einer anderen, eine Wirtschaft gegen eine andere, und so weiter.

Nun müssen wir das alles vernichten, aber wie können wir das tun, wenn sich die gesamte Hausmacht der autoritären Individuen in dieser Welt auf diese Dinge gründet?! Wenn wir das alte System niederreißen, müssen wir außerdem die Verbindungen der Menschen untereinander in Übereinstimmung mit der Natur bringen, der Natur angleichen und das erfordert unsererseits große Anstrengungen.

Die Krise wurde durch unseren Mangel an Übereinstimmung mit der Natur verursacht und wenn wir diese „Büchse der Pandora“ öffnen, werden wir in die Arena mit der größten Konzentration an Macht, Stärke, Geld, Kraft und Armeen eintreten. Mit anderen Worten, wir werden in den Ort einmarschieren, an dem sich der größte Egoismus verbirgt. Es sind genau diese Menschen, die jetzt erkennen müssen, dass sie sich im völligen Gegensatz zur Natur befinden – dass sie überflüssig und schädlich sind.

Dann werden wir uns in einer Art Situation befinden, über die Karl Marx geschrieben hat. Könnt ihr euch vorstellen, wie viele andere Probleme aufreten werden, bis all das sichtbar wird?

Es mag scheinen, dass all diese Probleme weit von uns entfernt und beseitig sind, weil wir fragen „wo sind sie und was hat das alles mit mir zu tun?“ Tatsache ist jedoch, dass sie unser Schicksal und unser tägliches Leben bestimmen.

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Die Methode der Kabbala zur Verbesserung der Welt ist einzigartig


Zwei Fragen, die ich von Menschen erhielt, die nicht die Kabbala studieren:

Frage: Diejenigen, die den Punkt im Herzen spüren, empfangen bereits Schläge, damit sie den richtigen Weg einschlagen. Was aber ist mit all den anderen?

Antwort: Jeder wird von Schicksalsschlägen zum Ziel der Schöpfung gebracht, weil wir einen Teil des Weges – vor der Enthüllung des Punktes im Herzen – unbewusst durchlaufen, durch Schläge und indem man vor dem Leiden davonläuft. Wenn jedoch der Punkt im Herzen in uns enthüllt wird, bekommen wir zwar immer noch Schläge, doch allmählich entdecken wir auch den dahinterliegenden Grund und ihren Zweck.

Von dann an müssen wir bewusst und mit unseren eigenen zusätzlichen Verlangen dem Ziel (dem Schöpfer) entgegen streben, mit einem Verlangen, das nicht von Oben empfangen wird, sondern von unserer Umgebung (der Gruppe).

Frage: Soviel ich weiß, gibt es keine Gruppe in Frankreich, die in meiner Nähe ist. Gibt es Pläne, eine zu gründen? Ich bin neu in der Kabbala und fühle mich ein bisschen allein so vor dem Computer, auch wenn es andere Studenten in meinem Land gibt, die das gleiche empfinden.

Meine Frau hat nichts dagegen, dass ich Kabbala studiere. Sie hält es für okay, weil es irgendwie „biblisch“ ist. Ich habe jedoch bereits Bedenken, dass die Gemeinschaft sie beeinflussen wird und sie mir „satanische“ Dinge vorwerfen könnte. Wie soll ich darauf reagieren? Ich bin sicher es wird Streit geben, will aber das Studium der Kabbala nicht aufgeben.

Antwort: Die globale Verbindung zwischen allen Menschen, die im Moment auf der ganzen Welt enthüllt wird, und die mangelnde Übereinstimmung (und Opposition!) damit in den menschlichen Beziehungen werden solch starke Schläge der Natur auf die Menschheit verursachen – von klimatischen bis ökonomischen – dass die Menschen schnell entdecken werden, dass die Methode der Kabbala zur Verbesserung der Welt einzigartig ist.

Wir sollten jedoch mit allen Mitteln versuchen, die Menschen heutzutage über die Gründe für die Krisen und Leiden aufzuklären, um damit die menschliche Entwicklung vom Weg des Leidens auf den Weg zur bewussten Korrektur zu bringen. Dann wird die Natur die Leiden der Menschen mit ihrer bevorzugten Behandlung ersetzen.

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Die Unmöglichkeit von Fairness in unserer unkorrigierten Welt

Ich verstehe, dass, wenn ich keine Wahl habe und etwas von mir geben würde, ich nichts zurückbekommen würde. Andere Menschen wollen ebenfalls leben und wenn ich weiter nur bekomme, sind sie verpflichtet, zu mir zu kommen und alles mit Gewalt zu nehmen und mich möglicherweise zusammenzuschlagen.

Es ist eine Tatsache, dass unsere ganze Aufgabe darin besteht, die goldene Mitte in unseren Beziehungen zu finden, die Gleichgewicht (Frieden)zwischen empfangen und geben heißt. Wenn wir das verstehen würden, würden wir uns anders zur Natur beziehen und unser Leben würde besser. Das Problem ist, dass wir unfähig sind, aufrichtige, vorurteilsfreie und gleichberechtigte Beziehungen untereinander aufzubauen. Die Menschheit hat In jedem Zeitalter versucht, diese Art von Übereinkunft miteinander zu erreichen, hatte jedoch bisher keinen Erfolg. Die Folge davon ist, dass es zu einer allgemeinen, globalen und facettenreichen Krise gekommen ist.

Wir sind unfähig, zu bestimmen, wer die Geber sein sollten und wie viel sie geben sollten, noch wer bekommen sollte und wie viel sie bekommen sollten. Letzten Endes müssen wir in der Lage sein, das Gesamtbild der Realität zu sehen, wenn wir diese Aufgabe durchführen wollen, einschließlich aller individuellen Möglichkeiten, Gesundheit, Verlangen und so weiter. In Wirklichkeit haben wir keine Ahnung, mit welchen Möglichkeiten und Vermögen ein Mensch geboren wurde, noch welche Erziehung und Bildung er bekommen hat, mit welchen Gesundheitsproblemen er konfrontiert ist oder welche Launen ihn täglich beeinflussen.

Deshalb können wir uns nicht mit einem echten Maßstab für den Zustand eines Menschen an ihn heranmachen. Stattdessen fordern wir von allen gleich und beurteilen sie nicht nach ihren Fähigkeiten. Um das beängstigende Ungleichgewicht zwischen den Menschen zu vermeiden, baute die Menschheit ein System auf, dass für die Schwachen einen Ausgleich schafft.

Die Gesellschaft nimmt daher ein klein wenig mehr von ihren fähigeren Bürgern und gibt diesen Gewinn an die Schwachen, Armen und Kranken weiter. Wenn dies nicht geschah, kam es zu Bürgerkriegen und Revolutionen, wegen der Tatsache, dass die Reichen einen Teil ihres Einkommens an die Armen geben wollten. Tatsächlich nutzte ihre Geste ihnen selbst, da sie eine Umgebung mit mehr Sicherheit hatten.

Diese Regel ist in den Regierungen aller Nationen eingebaut. Wenn es um eine parlamentarische, demokratische Struktur geht, werden jene, die am lautesten verkünden, dass sie alles gerecht verteilen wollen, gewählt. Was nicht erkannt wird ist, dass es in Wirklichkeit weit schlimmer für alle wäre, wenn es wahrhaftig „gerecht“ wäre.

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Die ganze Welt muss die neuen Gesetze der globalen Welt lernen


Frage: Es gibt örtliche und virtuelle Kabbala Kurse von Bnei Baruch, die überall in der Welt beginnen. Mit wem würden Sie mir raten, Kabbala in diesem Rahmen zu studieren?

Antwort: Es gibt keine Einschränkungen hier. Der Egoismus hat sich in einem solchen Maße vergrößert, dass die gesamte Welt Kabbala studieren muss. Baal HaSulam schreibt in der Zeitung ‚Die Nation‘, dass wir uns alle hinsetzen und lernen müssen.

Eine Unkenntnis des neuen Systems unserer Beziehungen (die Bürgschaft) in der heutigen Welt, bringt uns in große Gefahr. Und wir sind diejenigen, die dies verursachen, weil wir nicht wissen, wie man sich richtig verhalten soll. Wir müssen die Regeln und Gesetze der neuen globalen Welt studieren, damit wir uns keinen enormen Schaden zufügen.

Darum müssen wir uns alle bilden. Die Kabbala Kurse, die von Bnei Baruch gegeben werden, konzentrieren sich auf Artikel und anderes Material, welches jedem Menschen helfen wird, seinen Platz in diesem Leben zu finden und die Welt und seinen eigenen Platz in ihr zu verstehen. Er wird entdecken, was von ihm gefordert wird und wie er sich am besten unter diesen neuen Bedingungen verwirklichen kann.

Auch wenn das Material theoretisch und weltfremd erscheinen mag, so ist es doch ein sehr spezielles, welches das Licht enthält, das uns zur Quelle zurückbringt. Anders gesagt, dieses Material enthält die Kraft, die uns korrigiert. Alles, was in diesen Kursen gelernt wird, ist wichtig für unser Verständnis der Welt und für unsere inneren Korrekturen.

Aus diesem Grund empfehle ich jedem sehr diese Kurse. Und wenn es irgendwo eine handvoll Menschen an einem bestimmten Ort gibt, dann sind wir bereit auch dorthin zu gehen und einen Kurs zu geben. Wir hoffen wirklich, dass diese Bemühungen dafür sorgen werden, die Welt in die richtige Richtung zu lenken.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Ratschlag für jene, die nach dem wahren Weg suchen

Das beste Heilmittel für alle Krankheiten

Wenn wir uns selbst nicht rechtzeitig korrigieren, werden wir auf der tierischen Stufe Leiden erleben, damit die menschliche Stufe in uns kultiviert wird. Es liegt aber in unserer Macht, ohne Leiden voranzukommen! Alle Krankheiten und Unglücke gibt es, um uns zur Korrektur zu „zwingen“, doch warum sollten wir uns auf diese Weise korrigieren?

Lasst uns im Voraus nach Problemen und Krankheiten suchen, wie ein alter Mann, der ahnt, dass er etwas verloren hat. Auch wenn wir in unseren jetzigen Kelim nicht fühlen, dass es an Korrektur fehlt, lasst es uns enthüllen. Schließlich müssen wir doch durch eine große Menge von Korrekturen gehen, bis wir zur vollständigen Korrektur gelangen.

Wie also gehen wir es an, die Verdorbenheit zu enthüllen? Wir müssen an der Grenze zwischen „Wurzel, Seele, Körper“ und „Kleidung und Schlösser“ danach suchen, unserer inneren und äußeren Kelim, Galgalta ve Enajim und AHP. Hier liegen alle unsere Probleme: in den Beziehungen untereinander und allen anderen und nicht in uns oder in ihnen.

Wir müssen danach verlangen, die „Kleidung und Schlösser“, welche die äußeren Seelen sind, an uns selbst, an „Wurzel, Seele, Körper“ anzuheften. Auf diese Weise werden wir ein ganzes und vollkommenes Kli, eine einzige Seele erwerben.

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Die Methode der „Guten Verbindung“

Wir leben in einer besonderen Zeit, in der sich die Menschen mehr und mehr verbunden und von einander abhängig fühlen. Das Problem liegt nur darin, dass diese Verbindungen nicht gut sind, sondern falsch. Und dabei fühlen wir diese völlige Abhängigkeit voneinander, was uns beunruhigt und uns aufregt.

Wenn diese Abhängigkeit nicht gut ist, bringt eine solche Verbindung nur Probleme mit sich; wie geschrieben steht: „Die Verbindung der Sünder ist für sie selber schlecht und fügt der ganzen Welt Schaden zu“. Wenn die Menschen sich und ihre Beziehungen nicht korrigieren, ist es besser, wenn sie sich voneinander trennen.

Das Ganze hat begann bereits in Babylon, wo der Egoismus so groß war, dass die Menschen anfingen, sich gegenseitig zu hassen. Im Endeffekt entstanden die vielen Sprachen, denn es geschah zum ersten Mal, dass der Egoismus die Menschen so zertrennt hat. Davor waren alle Menschen wie ein Volk, das alles miteinander teilte. Plötzlich fühlten sie, dass sie keine Einheit mehr sind und zu verschiedenen Gemeinden, Familien, Völkern gehörten, und deswegen konnten sie es nicht miteinander aushalten. In dieser Zeit entstand die Wissenschaft der Kabbala.

Einer der Gelehrten, der damals in Babylon lebte (er hieß Abraham), enthüllte, dass wir keinen  Widerstand gegen unsere Verbindung leisten können. Die Menschen sind auf jeden Fall verbunden, sie können sich gar nicht trennen. Man sollte nur wissen, wie man sich richtig verbindet, unabhängig vom Egoismus, der Tag für Tag zwischen uns wächst.

So ist die Wissenschaft der Kabbala entstanden –  die Methode der guten Verbindung zwischen den Menschen. Die Kabbala sagt, dass wir vor allem den Mensch korrigieren sollten und unsere Beziehungen  zueinander. Und dann wird alles, was wir machen, zum Guten führen.

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Geld – Ware – Geld – Leere …

Das Verlangen zu genießen ist uns absichtlich gegeben. Und wir müssen zwei Kräfte nutzen, die in der Natur existieren: das Verlangen und den Genuss, um daraus das eigene Verlangen „zu formatieren“ und daraus das Gewünschte aufzubauen.

Wir haben keine Kontrolle über unsere irdische Wirklichkeit. Der Genuss wirkt auf das Verlangen ein und entwickelt es, „züchtet“ es mehr und mehr. Und so geht es weiter, bis unsere Zeit kommt, und wir das Gefühl bekommen, dass wir uns selbst nie erfüllen werden.

Es ist nicht überraschend, dass die Menschheit in ihrem Leben zur Verzweiflung kommt, und die allgegenwärtige Krise empfindet: in Beziehungen mit Kindern, Arbeit, Familie und in der Wissenschaft. Und die heutige Enttäuschung wird so global, dass wir verstehen müssen, dass wir es niemals schaffen werden, unsere Verlangen zu befriedigen. Auch das Geld, welches das Symbol jeder Erfüllung war, welche wir für dieses Geld kaufen konnten, wird uns nicht mehr erfüllen, weil wir uns in der Krise befinden.

Darin liegt die Ursache der Wirtschaftskrise, in welche die Welt derzeit eintaucht. Ihre Entwicklung kann noch einige Zeit dauern, aber am Ende muss sich die endgültige Enttäuschung bestätigen, damit wir begreifen können, dass unser egoistischer Wunsch niemals erfüllt wird. Und alle unsere bisherigen Versuche, ihn auszufüllen, waren nur eine Illusion.

Wir waren wie die kleinen, unvernünftigen Kinder oder die Blinden, welche erfolglos versucht haben, ihn auszufüllen.

Nun kommt zu uns endlich die Einsicht. Und jetzt kommen die Enttäuschungen, die bitteren Erfahrungen der gesamten vergangenen Menschheitsgeschichte zusammen, um uns an die große, endgültige Enttäuschung zu führen, vor der die gesamte Welt laut und verzweifelt schreien wird.

Das wird ein einstimmiger Schrei über die gesamte Geschichte des selbstsüchtigen Verlangen, und über die enorme Arbeit, die für es getan wurde. Und das alles nur dafür, um zu erkennen, dass dieser Wunsch ursprünglich nicht für die Erfüllung geschaffen wurde.

So kommen wir zum Punkt, von dem wir beginnen, auf unser Ego zu verzichten und fangen an, es zu korrigieren! Denn am Ende unserer gesamten Entwicklung erwarten uns die Güte und der Genuss. Der Sinn der Schöpfung ist es, den Geschöpfen Genuss zu bereiten.

Was tun mit der Staatsgewalt?

Frage: Die Krise in den USA wird immer tiefgreifender, dabei delegieren Menschen immer mehr Machtinstrumente an die Regierung. Was kann getan werden, bevor die Mächtigen von oben alles unterdrücken?

Meine Antwort: Ich denke nicht, dass die Staatsgewalt die Schritte in Richtung Vereinigung, Liebe und gegenseitiger, gütiger Beziehungen aufhalten wird. Außerdem führen wir unsere Verbreitung unter Heranziehung der Meinungen von Wissenschaftlern und Experten auf verschiedenen Gebieten. Sie bestätigen, dass die globale, integrale Welt genau dies von uns verlangt. Und wer kann sich dagegen auflehnen?

Wer wird einer auf Gleichheit und Einvernehmung basierenden Vereinigung, der Fürsorge dafür, dass es im Land keine an Hunger Leidenden gibt und dass die Bedürftigen wenigstens eine minimale Beschäftigung haben, widersprechen? Die Menschen müssen über ein Leben in einem neuen, globalen Zustand unterrichtet werden. Ich sehe dabei niemanden, der in der Tat dagegen ankämpfen wird. Also sollten wir nichts fürchten.

Letztendlich verhält sich die Staatsgewalt gegenüber jeglichen Aktivitäten ablehnend. Ihr geht es nur dann gut, wenn alle sich wie Sklaven verhalten. So ist jede Regierung, in jedem Land, und darum sollte man nur auf diejenigen Rücksicht nehmen, die kommen, zuhören und sich der Verbreitungsarbeit anschließen.

Auszug aus der zweiten Kongresslektion in New York, 12.09.2011

Ich bin ein Schaffner des Lichtes!

Frage: Wie können wir unsere Beziehungen zum Licht und dem Genuss regulieren, wenn wir keinen Schirm haben, und uns noch nicht in der Spiritualität befinden ?

Meine Antwort: Wir können uns heute allmählich, um die Erschaffung einer solchen Gesellschaft kümmern, die in uns das Verlangen zur Offenbarung des Lichts hervorrufen würde, damit es durch uns durch geht und uns zu einem Einheitssystem verbindet.

Die Wissenschaft der Kabbala verfolgt nur ein Ziel, den Menschen darin zu überzeugen, sich vom ganzen Herzen mit den anderen zu verbinden: „Liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst“.

Wenn der Mensch sich diesem Zustand annähert, dann beginnt er zu empfinden, wie das Licht im Inneren buchstäblich zu pulsieren beginnt, und sich gegen seine Selbstsucht durchsetzt. Und in dem Maß, in welchem der Mensch sich für das Licht öffnet, damit es durch ihn zu den anderen Menschen überspringt, in diesem Maß wird er zum Schaffner des Lichts. Es wird allmählich infolge der Arbeit, in der Gruppe offenbart.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 16.10.2011