Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Belohnung'

Anforderung an den Schöpfer

Wenn du einen korrigierten Zustand erreichen willst, entsprechend dem Plan des Schöpfers, so wie Er es umsetzen würde, und es dir dabei nicht wichtig ist, in welcher Form es mit dir geschehen wird, solange es Ihm ähnlich ist, dann solltest du von Ihm ein Beispiel und Anweisungen verlangen, und Er wird sie dir geben.

Dies gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass du keine Entlohnung verlangst, bevor du mit der Arbeit begonnen hast. Du musst nach dem Wissen verlangen, wie man arbeitet.

Eine solche Forderung nach Korrektur wird als Aufstieg des MAN bezeichnet. Und dann erhalten wir von oben einen Plan, wie wir selbst die kleinste Handlung ausführen können. Natürlich kann der Mensch das nicht selbst finden. Er kann lediglich sein Umfeld so organisieren, dass es ihm die richtige Ausrichtung bietet, die nur auf die Korrektur ausgerichtet ist. Wenn das gelingt, wird alles in Ordnung sein.

Über das Umfeld organisieren wir die Forderung an den Schöpfer, uns ein Beispiel zu geben.

Wir selbst sind dazu nicht in der Lage, wir sind verwirrt, wir können uns unserer Natur nicht widersetzen, wir können die Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ nicht erfüllen, aber wenn wir darum bitten, bekommen wir diese Möglichkeit. Das ist die einzige freie Handlung, und es ist unsere Pflicht, sie auszuführen.

Nur dafür gibt es Belohnung und Bestrafung.

Entweder kommen die Kräfte zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zu uns, und der Mensch entwickelt sich in die richtige Richtung, oder er macht Fehler, und dann werden die Kräfte nicht richtig verteilt, um Früchte zu tragen, und der Mensch verpasst die Chance.

Der Fehler liegt darin, dass er sich nicht darauf vorbereitet, die richtige Bitte zu stellen, damit der Schöpfer ihm ein Programm zur Korrektur gibt. Normalerweise bittet der Mensch um Erfüllung und nicht um Korrektur. Er muss den Schöpfer um Korrektur bitten, um die Liebe zum Nächsten zu erreichen, d. h. die Eigenschaft des Gebens zu erlangen.

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Aus dem Unterricht nach der Notiz von Rabash „Der Mensch ist ein Baum auf dem Feld“ von 02.02.2026

Freue dich über doppelte Arbeit

Es gibt eine Bedingung: „Wenn du Mich für einen Tag verlässt, werde ich dich für zwei Tage verlassen.“ Ähnlich heißt es, dass der Höchste, indem er eine Maßnahme offenbart, doppelt so viel verbirgt – denn dies sind die notwendigen Bedingungen für die Schaffung eines spirituellen Gefäßes.

Dem Menschen wird absichtlich die Möglichkeit gegeben, einen Fehler zu begehen, was als „den Schöpfer für einen Tag verlassen“ bezeichnet wird. Dann ist er gezwungen, zwei Tage lang zu arbeiten und dies zu korrigieren. Das heißt, er steigt von der Stufe ab, auf der er sich befand, fällt und begeht eine Sünde. Aber er fällt bereits auf die schlimmere Stufe – nicht auf die egoistische Stufe, die derjenigen entgegengesetzt ist, auf der er sich befand, sondern noch eine Stufe tiefer – nicht auf die erste Minusstufe (-1), sondern auf die zweite Minusstufe (-2). Dann muss er auf die +2. Stufe steigen.

Wenn er endlich die +2. Stufe erreicht, fällt er auf die Minus-3. Stufe und muss sich auf die +3. Stufe erheben. So verläuft unser spiritueller Fortschritt, deshalb sind solche Handlungen nur zu unserem Vorteil, wenn wir fallen und dann doppelt so hart arbeiten müssen. Das Wichtigste ist, die Kraft nicht zu verlieren, die es uns ermöglicht, durchzuhalten – denn man sieht, dass man keine Belohnung erhält. Deshalb müssen wir jedes Mal versuchen, eine immer höhere Belohnung für uns zu finden, die immer weiter vom materiellen Leben entfernt ist. Man muss lernen, seine Belohnung im Verhältnis zum allgemeinen Nutzen zu messen: inwieweit unsere Arbeit nicht uns selbst, sondern der Gesellschaft zugutekommt. Der Mensch sollte sich bemühen, dass das Licht, das zur Quelle zurückführt, ihn zu einer inneren Haltung führt, durch die er immer mehr „Treibstoff“ für seine Arbeit erhält – eine Arbeit, deren Früchte nicht er selbst, sondern die anderen empfangen. Daran misst sich unser Fortschritt.

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Aus dem Unterricht über einen Artikel aus dem Buch „Shamati“,

 

Spirituelle Reifung

Kommentar: Ursprünglich, wenn man einen Menschen zu lehren beginnt, ihm erklärt, dass auf der spirituellen Stufe, die „Frau, Sklave oder Kind“ genannt wird, es notwendig ist,für den Schöpfer aus Furcht zu arbeiten… (Rabash, „Shlavej Sulam“, „Halber schekel“ (1))  

Die spirituellen Stufen, die als „Frau, Alter Mensch oder Kind“ bezeichnet werden, sind abhängige Zustände eines Menschen, denn eine Frau ist abhängig von einem Mann, das Kind von den Eltern, ein Alter Mensch von der Hilfe der Jungen.  

Es gibt auch den Zustand „Sklave“, der von seinem Herrn, d.h. von seinem Egoismus abhängig ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, jedem Menschen mit Feingefühl zu begegnen und ihm zu erklären, dass die Kabbala seine Entwicklung fördert.

Die Kabbala kann ihm helfen, besser zu verstehen, wie er sich in dieser Welt verhalten soll. Der Mensch spekuliert bereits: Wenn ich verstehe, wie ich in dieser Welt handeln soll, kann ich reicher, stärker, erfolgreicher und gesünder werden.  

Es wird gesagt,dass man aus Angst vor dem Schöpfer arbeiten soll – also Angst vor Verlust, Versagen oder dem Nicht-Erhalten einer Belohnung. 

Aber wenn dieser Mensch spirituell reift und Weisheit erlangt, kann man ihm bereits erklären, dass es notwendig ist, für den Schöpfer zu arbeiten und ihm allmählich die Geheimnisse der Tora offenbaren.  

Hier beginnt eine äußerst feine Übergangsphase, eine dramatische Situation, ein schwieriger Punkt: Der Mensch erkennt, dass sich die ganze Welt in einem absolut unkontrollierbaren Zustand der Verwirrung befindet. Alles wird von einem flüchtigen Egoismus gesteuert, der in jedem Moment nach allem greift, was er bekommen kann. Dieser Zustand wird Dunkelheit genannt.

In diesem schwarzen Punkt fühlt der Mensch völlige Hoffnungslosigkeit, Verwirrung, Verlust der Selbstkontrolle, von anderen, vom Schicksal. Er sieht, dass alle wie Kaulquappen im Wasser hin und her schwimmen und er kann so ein Leben nicht mehr ertragen.  

Er fühlt sich in der Dunkelheit und versucht, aus ihr herauszukommen, er schreit zum Schöpfer: „Was soll ich tun?!“ In diesem Moment beginnt die höhere Kraft, die Erkenntnisse allmählich zu offenbaren und so kommt es zur Enthüllung des Schöpfers.

Wenn sich dem Menschen das höhere Gesetz offenbart, sieht er deutlich das in unserer Welt herrschende Chaos im Vergleich zur Harmonie. Das ist das Drama – Arbeiten in Spaltung: auf der einen Seite das höchste Gesetz, auf der anderen Seite das völlige Chaos. Das ist der beste Zustand des Menschen, denn hier  spürt er die Hilfe des Schöpfers, die Rettung.  

Und er dankt dem Schöpfer für diesen schwarzen Zustand, denn es ist unmöglich, mit dem rechten Fuß ohne den linken Fuß vorwärts zu kommen. Wenn er das versteht, wartet er auf beides, auf das Gute und auf das Schlechte. Er nimmt beide Zustände richtig wahr, da er erkennt, dass der spirituelle Weg genau dazwischen liegt, in der Mitte.  

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Aus der Fernsehsendung  „Die letzte Generation“,  

„Heiliges Volk“ und „Königreich der Priester“

Kommentar: Im Artikel von Baal HaSulam “Bürgschaft”, P.27 steht geschrieben: Die wahre Belohnung ist es, mit Ihm zu verschmelzen, was das Ziel der Schöpfung ist. Genau diese Belohnung wird in den Worten „ein heiliges Volk“ ausgedrückt, denn durch das Verschmelzen mit Ihm werden wir geheiligt, da es heißt: „Ihr sollt heilig sein, denn ich, der Ewige, euer Gott bin heilig“ (Levitikus 19,2).

Wir sehen, dass die Worte „Königreich der Priester“ jede Art von Arbeit ausdrückt, die auf „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ beruht.

Es gibt eine Korrektur, und es gibt das, was durch sie erreicht wird. „Königreich der Priester“ und „Heiliges Volk“ sind zwei Stufen. „Königreich der Priester“ bedeutet, die Eigenschaften des Gebens zu erlangen: Bina, Guf, Emuna (GE).

Es wird gesagt, dass die „Priester“ keine Verbindung zur “Erde” haben. Das bedeutet, wir befassen uns nicht mit Wünschen, wir korrigieren sie nicht, sondern wir erwerben auf dem Hintergrund aller Wünsche die Absicht um des Gebens willen– wir geben um des Geben willen. Das ist es, was man das „Königreich der Priester“ nennt. Alles ist nur für den Schöpfer. Wir erwerben die gleichen Eigenschaften, die in Bina vorhanden sind, also die Eigenschaften des Schöpfers.

Was bedeutet „Heiliges Volk“? „Das Volk“ – sind diejenigen, die Kelim empfangen; wir beginnen bereits, sie um des Geben willen zu benutzen.

Der Zustand „des heiligen Volkes“, bedeutet nach Rabbi Schimon auch, dass der Mensch allen Völkern der Welt dient (außer den Völkern der Welt in ihm), d.h. man arbeitet um des Geben willens mit allen empfangenden Gefäßen. Das nennt man, ein „Licht für die Völker“ zu sein.

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Aus der Lektion zum Artikel „Bürgschaft.“

 

Die größte Bestrafung der Welt

Vorwort zum Buch Sohar, „Während der Brautnacht“, Absatz 138: Es ist ein Gesetz, dass das Geschöpf kein enthülltes Böses vom Schöpfer empfangen kann, denn wenn die Schöpfung wahrnimmt, dass der Schöpfer Böses tut, ist es so, als ob es eine Niederlage für die Größe des Schöpfers wäre, da es nicht angemessen ist, dass jemand, der so vollkommen ist wie Er, mit Bösem handelt.

Böse ist, wenn die Schöpfung die Handlungen des Schöpfers als falsch empfindet. Wenn die Schöpfung aufgrund ihrer Unterentwicklung die Handlungen des Schöpfers auf diese Weise wahrnimmt, dann muss der Schöpfer in diesem Maße verhüllt sein.

Wenn der Mensch das Böse wahrnimmt, lastet auf ihn im gleichen Maß die Verleugnung der Lenkung durch den Schöpfer und der Schöpfer verhüllt sich vor ihm. Das ist die größte Bestrafung der Welt.

Das heißt, der Menschen bekommt ein Gefühl für das Böse, eine Offenbarung des Egoismus, in diesem Maß kann er sich nicht darüber erheben und es rechtfertigen. So kommt es zur Verhüllung.

So bestimmt das Gefühl von Gut und Böse die Lenkung durch den Schöpfer, auch die Wahrnehmung von Belohnung und Bestrafung. Wenn der Mensch alles als gut empfindet, ist das eine Belohnung und wenn das Böse inmitten des Guten erscheint, ist das eine Bestrafung. Das heißt, es gibt keine größere Strafe als das Verschwinden des Schöpfers aus dem Horizont der Ereignisse.

Denn derjenige, der Anstrengungen unternimmt, obwohl er die Lenkung als ungut empfindet, erhält trotzdem die Belohnung, damit er den Glauben an den Schöpfer nicht verliert. Manchmal fühlt man es, manchmal fühlt man es nicht, dass sich der Schöpfer von einem entfernt, bzw. verschwindet, aber man möchte sich an Ihm festhalten und immer mit Ihm verbunden sein, dann werden die Bemühungen belohnt. Wenn man keine Anstrengungen unternehmen will, wird man bestraft. Wie wird man bestraft? Der Schöpfer verschwindet. Das Verschwinden der Existenz des Schöpfers wird als Verschwinden des Glaubens bezeichnet. Der Glaube ist das Gefühl, dass der Schöpfer die Quelle des Geschehens ist. In dem Maß, in dem man sich um die Korrektur bemüht, kann man den Schöpfer im Blickfeld der Wahrnehmung behalten. Wenn man aber den Einfluss, d.h. die Welt, in der man existiert, nicht rechtfertigen kann, ist der Schöpfer verhüllt.

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Aus dem Unterricht zum Thema „Arbeit in der Verhüllung“

Die Verbindung zwischen dem Körper und dem spirituellen Fortschritt

Frage: Besteht bei einem Mensch, der an physischen Kongressen teilnimmt, anschließend ständig krank wird, irgendein Zusammenhang zwischen seinem physischen Körper und dem spirituellen Fortschritt?

Antwort: Ja, es kann daran liegen, dass dieser Mensch in eine besondere Umgebung eintritt, in der alle möglichen Kräfte auf ihn einwirken, die er noch nicht ertragen kann, ohne seine Grenzen der Gesundheit zu überschreiten.

So beklagen sich manche Menschen darüber, dass sie sich nach den Kongressen außerhalb ihres normalen Lebensrahmen fühlen. Nicht weil ihnen etwas Schlimmes zustößt, sondern weil sie die Wirkung einer Belohnung für ihr Streben nach Verbindung mit anderen Freunden erhalten.

Es kommt daher bei ihnen zu erheblichen Abweichungen in verschiedene Richtungen, es schadet ihnen aber nicht. Im Gegenteil, es macht sie gesünder.

Schließlich lernen wir aus der Kabbala, dass jede Verbesserung der Gesundheit mit einer größeren Anfälligkeit für Krankheiten einhergeht.

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Aus einer Lektion über die Notizen von Rabash, 27.09.2024

Diese Welt und die kommende Welt

Frage: Was ist mit der kommenden Welt und dieser Welt gemeint?

Antwort: Mit der kommenden (zukünftigen) Welt ist die Welt gemeint, die du jetzt noch nicht fühlst, die aber bald kommen wird – sie wird sich in dir entfalten. Und diese Welt ist das, was man jetzt empfinden kann.

Frage: Es wird gesagt, dass die breite Masse nur in der zukünftigen Welt eine Belohnung erhalten kann, aber diejenigen, die individuell arbeiten, können sogar in dieser Welt belohnt werden. Was bedeutet es, individuell zu arbeiten und wie kommt man in diese Welt?

Antwort: Individuell zu arbeiten bedeutet, dass man versucht, dem Schöpfer näher zu kommen, indem man in einer Gruppe die Wissenschaft der Kabbala studiert.

Mit Hilfe der Gruppe erhebt man sich und wendet sich Ihm zu. Und dann erhält man in dieser Welt die Belohnung – die Offenbarung des Schöpfers.

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Aus einem Unterricht über Notizen von Rabash, 15.07.2024

Drei Wege zu geben

Frage: In dem Artikel „Über das Geben“ schreibt Rabash: Wir müssen wissen, was mit dem gebenden Kli (Gefäß) gemeint ist. Es gibt drei Arten des Gebens.

Erstens: Man gibt zum Nutzen seines Nächsten um dafür belohnt zu werden. Dies ist eine gewöhnliche egoistische Handlung.

Zweitens: Man gibt zum Wohle des Nächsten wenn die Belohnung die Arbeit selbst ist. Man hat dennoch Freude an dieser Arbeit und kann sie nicht einem anderen überlassen. Wenn man zum Beispiel weiß das jemand anderes es besser kann wird man nicht nachgeben da man die Handlung selbst genießt.

Drittens: Man ist fähig, die Handlung des Gebens zu vollziehen, ohne eine Belohnung dafür zu erhalten.

Frage: Ist der Mensch zur dritten Art des Gebens fähig ohne etwas dafür zu bekommen? Wie kann das sein?

Antwort: Wir müssen erkennen, dass dies das Empfangen von Genuss ist. Das ist die Form des Gebens. Ich achte, liebe und schätze den Menschen, um dessen selbst willen, ich handle selbstlos, so wie er in meinen Augen groß ist, ich bin bereit, alles für ihn zu tun, ohne irgendeine Gegenleistung zu erhalten.

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Aus der Fernsehsendung „Praktische Kabbala“, 28.03.2024

Was bedeutet es, auf dem spirituellen Weg fleißig zu sein

Frage: In Baal Sulams Artikel „Shamati“ 248 heißt es: der Fleißige wird belohnt. Wen meint Baal HaSulam damit?

Antwort: Das ist ein Mensch, der seine Handlungen verstärken will, um auf andere zuzugehen. Er wartet nicht darauf, dass sein Freund ihn liebt, sondern versucht, ihn zuerst zu lieben, wie es heißt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

Derjenige, der schnell handelt und versucht, sich seinen Freunden anzunähern, ist ihnen immer voraus.

Frage: Die Quellen sagen, dass der Schöpfer der Erste und der Letzte ist. Ist das Bemühen zwischen dem Ersten und dem Letzten das Werk des Fleißes?

Antwort: Deine Arbeit besteht darin, dass du versuchst, deine Freunde und den Schöpfer mit all deiner Kraft und deinem Verlangen zu lieben.

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Aus einer Lektion über einen Artikel aus dem Buch von Shamati, 12.02.2024

Fragen zur spirituellen Arbeit – 5

Frage: Sie haben gesagt, wenn man seinen Freunden Handlungsfreiheit gibt, dann wird man selbst frei. Was ist der richtige Weg, den Freunden die Größe des Schöpfers zu vermitteln, so dass man dabei weder Druck ausübt, noch ihnen die Freiheit nimmt?

Antwort: Man öffnet sein Herz für die Freunde und lässt den Schöpfer, durch sein Herz auf sie einwirken.

Frage: Wenn wir uns mit unseren Freunden versammeln, sehen wir, wie egoistisch jeder ist, keiner möchte sich verbinden noch den Schöpfer preisen. Sobald sich jeder anstrengt und seinen Egoismus überwindet, stellt sich heraus, dass jeder für Ihn arbeiten und Ihn preisen möchte. Kann dieses gemeinsame Verlangen als Offenbarung des Schöpfers und seiner Größe angesehen werden?

Antwort: Nein. Von euch aus ist es eine gewisse Annäherung an den Schöpfer, aber niemals Seine Offenbarung in euch und auch keine Angleichung an seine Eigenschaften.    

Frage: Es steht geschrieben, dass die Arbeit selbst die Belohnung ist. Wir scheinen noch auf etwas anderes zu warten.

Antwort: Ihr wartet darauf, dass sich in euch die Eigenschaften des Schöpfers offenbaren.

Frage: Rabash sagt, dass jeder im Zehner die Kraft des ganzen Zehners erlangen muss um seinen Egoismus zu annullieren. Wie setzt man das um?

Antwort: Das ist ganz einfach. Setzt euch alle zusammen und teilt euch zwischen allen auf. Es wird sich herausstellen, dass ihr einen Zehner bilden werdet obwohl ihr nur zu viert seid, aber jeder von euch hat die Kraft des Zehners. Dann könnt ihr euren Egoismus einfach und mit Leichtigkeit annullieren.

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Aus dem Unterricht „Die Offenbarung der Herrlichkeit seines Königreichs“, 30.07.2023