Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bedeutung'

Neue Forschungen widerlegen den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel


Aus den Nachrichten (RSCI): Neue Forschungen am Institut für Geographie an der Russischen Akademie der Wissenschaften zeigen, dass die globalen klimatischen Veränderungen, die sich im Laufe des 20. Jahrhunderts vollzogen haben, auf natürlichen Ursachen beruhen. Das System der Erde funktioniert weiterhin nach seinen Naturgesetzen, und die Menschheit sollte die derzeitige globale Erwärmung als natürlichen Vorgang betrachten, der nicht durch menschliche Handlungen verursacht wurde.

Mein Kommentar: Alles kommt von Oben. Die Welt wird von Oben gelenkt und nicht von dem, was sich hier auf Erden abspielt. Alles hängt vom Ziel ab, das wir erreichen müssen – die vollständige Harmonie zwischen uns und dem Schöpfer, und wie weit wir von diesem Ziel entfernt sind.

Wir können Einfluss auf die höhere Lenkung dieser Welt nur durch unsere Absicht, so zu werden wie sie, nehmen. In der Tat ist alles, was wir als negative Ereignisse, Kräfte oder Situationen wahrnehmen, von entscheidender Bedeutung, da diese Kraft uns zur inneren und äußeren Angleichung an die integrale Kraft der Natur vorantreibt.

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Korrektur ist durch die Macht der öffentlichen Meinung möglich


Alle Menschen entstammen dem ganzheitlichen, vereinigten, universellen System „Adam“. Später wurden die Verbindungen zwischen den Teilen dieses Systems getrennt, und dies ist auch die Bedeutung von „Adams Sündenfall.“ Wenn die Menschen diese Bindungen erneuern, dann werden sie anfangen, den Vorgang der Korrektur und die Eigenschaft von Geben und Liebe zu schätzen und als wertvoll zu erachten.

Die öffentliche Meinung wird jedes Individuum dazu veranlassen, die Wiederherstellung der Bindungen zwischen den Leuten zu ehren und zu begehren. Die Gesellschaft wird die Korrektur der Verbindungen zwischen den Menschen preisen, denn diese Korrektur wird das Überleben der Gesellschaft gewährleisten. Die Menschen werden einsehen, dass Handlungen, die Korrektur bewirken, ihnen und ihren Kindern Leben, Energie, Sauerstoff, Nahrung und Sicherheit geben.

Korrektur bedeutet, dass die Menschen die Haltung der Liebe und des Gebens füreinander erneuern, und zwar zwischen den Teilen des integralen Systems der Seelen. WENN die Menschen aufrichtig diese Idee, Methode und den Weg schätzen und achten, dann wird sich jedes Individuum wünschen, daran teilzuhaben, selbst wenn es ihm persönlich nichts nützt. Die Menschen werden danach streben von ihrem egoistischen Zustand (Lo Lishma) zum Zustand von Lishma zu gelangen – absolutes Geben und Liebe.

Wir haben Beispiele davon, wie dies in unserer Welt funktioniert: Wenn eine Person als bedeutend erachtet wird, gleichgültig wie böse sie ist und wie sehr die Menschen sie hassen (denkt nur an Stalin oder Hitler), dann erweckt und fordert sie Respekt.

Das Gleiche gilt für die Eigenschaft des Gebens. Selbst wenn man sie zuerst hasst, wenn die Gesellschaft sie achtet und als bedeutend und notwendig auffasst, dann wird man auch anfangen sie zu achten und sie zu begehren.

 
 

Kabbalistischer Inhalt in einer Zeitung Georgiens


Eine Artikelserie, die den jüdischen Festen Chanukka, Purim und Pessach gewidmet ist, wurde kürzlich in der georgianisch-jüdischen Zeitung Menora veröffentlicht.

Die Artikel beinhalten folgende Information:

1. Eine kabbalistische Erklärung der Bedeutung dieser Feste
2. Fragen & Antworten (aus dem Programm „Ask the Kabbalist“)

3. Ein Link zur Kabbalah.info Webseite und eine Kontakt-Emailadresse

Die Texte wurden von Nino Chirikashvili, Miriam Beren, Meir Hanan, Tamara Kricheli und dem Redakteur der Zeitung, Guram Batiashvili erstellt.

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Befolgung religiöser Regeln ist in der Kabbala nicht erforderlich


Fragen, die ich bezüglich der Beachtung religiöser Regeln erhielt:

Frage: Ich praktiziere Tora und Mitzwot (Gebote) in meinem täglichen Leben und meine Ausübung ist oftmals mechanisch – nicht spirituell. Sie haben ausgeführt, dass Kabbala nichts mit Religion zu tun hat, jedoch scheint sie untrennbar mit der Tora verbunden zu sein.

Bitte geben Sie mir einen Rat, wie ich mich wieder mit den Mitzwot in jener Hinsicht beschäftigen kann, dass mein „Verlangen zu empfangen“ zu einem „Verlangen zu geben“ korrigiert wird. Dafür sind sie doch gemacht. Bitte erhellen Sie die Verbindung der Mitzwot zur Kabbala und die Bedeutung der Mitzwot für einen Juden.

Meine Antwort: Kabbala ist die Methode der Korrektur der Seele durch die Enthüllung des Schöpfers. Die Seele übt keine Verbindung mit dem Körper aus.

Wenn Sie den Grundsätzen des Judentums folgen wollen, ist das Ihre Sache. Ich persönlich halte diesen Rahmen aufrecht, denn es ist die Tradition jener Nation, zu der ich gehöre. Allerdings habe ich hunderte von tausend Studenten die keine Juden sind und die diesen Geboten nicht folgen. Das beeinträchtigt in keiner Weise deren spirituelle Entwicklung. Es steht geschrieben: „Alle werden Mich kennen, vom Geringsten bis zum Größten unter ihnen,“ und „Mein Haus wird ein Haus des Gebetes für alle Menschen genannt werden.“ Das bedeutet, dass jedermann sich vereinigen wird, indem er den Schöpfer offenbart.

Kabbala wurde im alten Babylon für jedermann offenbart, und heute wird es wieder jedermann enthüllt. Trotzdem kann jeder Mensch seine eigene, äußere kulturelle Tradition praktizieren.

Frage: Wie können wir die 613 Gebote beachten, wenn wir keine Juden sind? Wo können wir die Auflistung dieser Gebote finden? Wie soll ich Shabbat und Feiertage befolgen? Soll ich zur Synagoge oder zu einem Kabbalazentrum gehen, um solche Ereignisse einzuhalten?

Meine Antwort: Die 613 Gebote sind die Korrektur der 613 Verlangen. Diese Verlangen werden lediglich in Ihrem Innern offenbart werden, nachdem Sie den Machsom (Barriere, die unsere Welt von der spirituellen Welt trennt) überquert haben. Sie gehören in keiner Weise zu irgendwelchen Aktivitäten in unserer Welt – sie sind Verlangen.

Religiöse Aktivitäten hingegen sind Traditionen und korrigieren nicht den Menschen oder seine Seele. Es ist nicht notwendig, sie zu beachten, um das Ziel der Schöpfung zu erreichen. Sie sind für den Fall da, wenn Sie mit der Kultur Ihres Volkes verbunden sein wollen.

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Lasst uns die Quelle der Liebe für einander zum fließen bringen

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, wenn jemand eine natürliche Neigung hat, Bedürftigen zu helfen, ist es nicht dasselbe, wie andere zu lieben. Können Sie bitte erklären, was es bedeutet, „andere zu lieben“?

Meine Antwort: „Liebe für andere“ ist eine spezielle Eigenschaft, die eine Person während der Korrektur des Kabbalastudiums entwickelt. Diese Eigenschaft befähigt eine Person, die gegenseitige Abhängigkeit zwischen allen zu empfinden und die Notwendigkeit, die anderen durch sich selbst zu erfüllen. Es ist vergleichbar mit einem Liebenden, der das Objekt seines Begehrens erfüllen möchte.

„Die Liebe für andere“ beginnt aus ihrem Gegensatz – der Enthüllung von Hass, Ablehnung und Abspaltung von anderen. So fühlt man zu Beginn, wenn man seine vollständige Abhängigkeit von anderen enthüllt. Es ist, als ob die Quelle, welche die Luft verteilt, die du atmest, unter der Kontrolle eines anderen stünde. Man enthüllt, dass man vollständig und absolut von der gesamten Welt und der eigenen freundlichen Einstellung gegenüber den anderen abhängig ist. Man enthüllt, dass man der Einzige ist, der seinen Zustand beeinflusst, indem man gute oder schlechte Beziehungen zur Welt hat.

Täglich wächst diese Wahrnehmung der Abhängigkeit und man ist immer mehr auf andere angewiesen, um seine Grundbedürfnisse, wie Wasser, Brot, Arbeit und Sicherheit, zu erhalten. Auf diese Weise enthüllt sich uns das globale, integrale System und wir beginnen, den Schmetterlingseffekt zu erkennen. Gleichzeitig enthüllen wir auch unseren Hass untereinander und dass unser Egoismus diesen Hass in allen Menschen dieser Welt erzeugt!

Das Bild, mit dem sich uns die Abhängigkeit zwischen allen Menschen enthüllt, lässt uns danach verlangen, „die Quelle für alle zum fließen zu bringen“. Und das ist die Bedeutung von „Liebe für andere“.

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Der Tod der Erstgeborenen ist ein Symbol für den letzten Schritt in die Freiheit


Zwei Fragen, die ich über die spirituelle Bedeutung des Auszugs aus Ägypten erhielt:

Frage: Warum war die letzte ägyptische Plage der Tod der Erstgeborenen?

Meine Antwort: Der Erstgeborene ist der Kopf der vorherigen Stufe. Indem wir durch diese Plage gehen, lösen wir unsere Verbindung von der vorherigen egoistischen Stufe unseres Lebens in Ägypten. Diese Plage betrifft alle Erstgeborenen, was bedeutet, dass wir alles zerstören, was uns mit Ägypten verbindet – alle unseren egoistischen Verlangen, Absichten, Entscheidungen und Pläne, einschließlich der neuen Wirtschaftsprogramme Präsident Obamas, Präsident Putins, der Weltbank und anderen. Das wird der Tod der Erstgeborenen genannt – wenn ich auf der höchsten Stufe alles, was ich vorher tat und dachte, verwerfe und eingestehe, dass dies alles dumme Handlungen waren, unfähig, irgendetwas Gutes zu bewirken. Dann ist ein Mensch bereit, aus Ägypten herauszukommen.

Frage: Was sind die Gefäße, welche die Juden von den Ägyptern stahlen?

Meine Antwort: Die Gefäße, die wir aus Ägypten heraustragen, sind die Verzweiflung und die Leere – wir erkennen, dass wir unfähig sind, sie zu füllen. Was bringen wir aus Ägypten mit? Wir bringen unser Verlangen, Genuss zu empfangen, mit.

Wir wissen jedoch, dass die vorherige Methode dieses Verlangen nicht erfüllen kann und indem wir die gleichen alten Kelim gebrauchen, kommen wir zur Absicht, um zu geben. Wir verändern nur die Methode zur Erfüllung der Verlangen. Wir fangen an zu verstehen, dass wir unser Verlangen, Genuss zu empfangen, erfüllen können, indem wir geben, während es leer bleibt, wenn wir empfangen.

Wenn ein Mensch den Machsom überschreitet, wird das „der Auszug aus Ägypten“ genannt. Dann stirbt die alte Methode, durch die er sich zu erfüllen suchte. Der Mensch wünscht sich ihren Tod – er will sein egoistisches Verlangen töten, denn er erkennt, dass diese Methode der Erfüllung völlig mangelhaft ist und er will sie nicht länger gebrauchen.

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Blog-post: Die ganze Menschheit kommt jetzt aus Ägypten heraus
Kabbala Blog: Exodus – Die Version des 21. Jahrhunderts

Welche Namen sollten wir Kindern geben?

Fragen, die ich über unsere Vortragsreihen, über Symbole, die bei Hochzeiten gebraucht werden, und Namen erhielt:

Frage: Ich habe mir eine Vortragsreihe angehört, die Sie über das „Vorwort zur Weisheit der Kabbala“ gaben. Der letzte Unterricht, der am 21.11.08 gegeben wurde, endete mit Punkt 121. Werden Sie weiterhin Unterrichte zu diesem Thema geben?

Meine Antwort: Das regelmäßige Studium zum „Vorwort zur Weisheit der Kabbala“ endet hier, da es von diesem Punkt an besser ist, beim Studium der Kabbala das Buch „Talmud Esser HaSfirot“ zu verwenden. An diesem Punkt wird die Thematik sehr dicht – das können Sie selbst nachprüfen. Außerdem war das die Tradition meines Lehrers.

Frage: Bitte erklären Sie die kabbalistische Bedeutung der Symbole, die im jüdischen Hochzeitsritual gebraucht werden: die Chuppa (Hochzeitsbaldachin), das Glas Wein, der Ring, das Geld für den Ring und die Braut, das Zerbrechen des Glases, die Ketuba (Ehevertrag) und so weiter.

Meine Antwort: Das alles ist eine Symbolik für die Vereinigung des Verlangens (Gefäß) mit der richtigen Absicht (Schirm) für das Empfangen des Lichtes (Verschmelzung mit dem Schöpfer). Die Chuppa ist der Schirm, der Wein ist das Licht von Chochma, der Ring und das Geld sind die Anstrengung, den Schirm zu bilden, die Braut ist das Verlangen, die Ketuba ist die Bedingung zur Anheftung und das Zerbrechen des Gefäßes oder Glases zeigt, dass die Korrektur und die Vereinigung mit der Enthüllung der zerbrochenen egoistischen Verlangen beginnen. Und das gesamte Familienleben ist die Korrektur des Gefäßes.

Frage: Sie schrieben, dass die Tora alle Namen enthält, die spirituelle Wurzeln haben und diese alle Namen von spirituellen Kräften sind, heilige wie auch böse. Aus diesen Namen sollen wir die „heiligen“ für unsere Kinder nehmen. Wie kann ich erkennen, welche Namen heilig sind?

Meine Antwort: Nehmen Sie die Namen, die den Kindern schon während der ganzen Jahrhunderte hindurch gegeben wurden.

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Eine globale Welt ist eine Welt der Liebe


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn die Liebe zum Nächsten ein Gesetz ist, wie kann es dann sein, dass es irgendjemand nicht befolgt?

Meine Antwort: Vor einer Weile kannte ich jemanden, der dachte, dass Strahlung keine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen würde und glaubte, dass Wodka den Körper davon reinigen würde. So setzte er sich der Strahlung einige Male aus und starb wenig später. Tatsache ist, dass es Kräfte in der Natur gibt, die der Mensch nicht wahrnimmt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht auf ihn einwirken.

Die Wissenschaft der Kabbala enthüllt dem Menschen die ganze Wirklichkeit, einschließlich aller in ihr beständig und unausweichlich wirkenden Gesetze. Wir existieren immer in der gleichen Welt, unter dem Einfluss der gleichen Gesetze, aber wir haben nur eben begonnen sie schrittweise zu enthüllen. Wenn wir sie nicht gerade entdecken würden, wäre es einfach sie zu ignorieren und zu sagen, dass alles gut so ist, wie es ist.

Heute wird diese Höhere, spirituelle Schicht der Realität zur Realität – die Einheit zwischen den Seelen, der Ort, an dem der Bruch zwischen den Seelen geschah. Es steht uns natürlich frei, dies zu ignorieren, so zu tun als sei nichts geschehen. Wenn uns jedoch das Essen ausgehen wird und wir von allem möglichen Elend betroffen sein werden, werden die Menschen rasch begreifen, dass sie keine Wahl haben.

Der Schöpfer ist eine universale, aktive Kraft und die Menschheit muss diese allgemeingültige Kraft der Realität, deren Teile vollständig miteinander verbunden sind, entdecken. Es ist ähnlich, wie beim menschlichen Körper, wo jedes Teil für den anderen sorgt. Das ist die wahre Bedeutung von Liebe. Unsere gewöhnliche Form der Liebe ist Vergnügen, das davon kommt, dass wir uns selbst erfüllen, wohingegen wahre Liebe die Freude ist, die wir fühlen, wenn wir uns um die Erfüllung des anderen sorgen. Das bedeutet es global zu sein.

Kabbala Akademie

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Die Krise ist eine negative Enthüllung von Spiritualität


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass wir, d. h. die Welt, einen Zustand erreicht haben, in dem wir bereits in ein Ganzes oder ein Gefäß gebunden sind. Und gemäß dem Plan der Natur (des Schöpfers), muss dieses Gefäß mit der Empfindung des Höheren Existenzniveaus gefüllt werden. Allerdings spüren wir unsere Verbindung nicht eindeutig und für den Zustand der Welt gibt es keinen Präzedenzfall in der Vergangenheit. Können sie bitte die Bedeutung dessen erklären?

Meine Antwort: Heutzutage enthüllen wir eine globale, integrale Verbindung untereinander, den Effekt eines „kleinen Dorfes“ oder den Schmetterlingseffekt. Allerdings enthüllen wir eine egoistische Verbindung zwischen uns, zusammen mit universeller wechselseitiger Abhängigkeit. Somit erkennen wir, dass wir unfähig sind, korrekte, freundliche Verbindungen unter uns aufrechtzuerhalten. Dies wird als „ein gebrochenes Gefäß“ bezeichnet, da unsere Verbindung falsch ist.

Daher ist die derzeitige Krise eine Enthüllung unseres spirituellen Zustandes. Die ganze Menschheitsgeschichte hindurch bis heute existierten wir auf dem Niveau unserer Welt. Aber nun enthüllen wir das nächste Niveau der Natur, indem wir die Vernetzung zwischen allen Teilen der Natur erkennen.

Die Welt muss dieses Niveau verstehen und verinnerlichen. Immerhin waren wir nie zuvor in dieser Situation. Wir dachten immer über Spiritualität als etwas im Himmel, in anderen Galaxien, jenseits der Grenzen des Universums oder in anderen Dimensionen. Doch nun enthüllt sich Spiritualität tatsächlich in unserem Inneren, aber es enthüllt sich in unkorrigierter Form – der egoistischen Verbindungen zwischen uns.

Baal HaSulam schreibt: „Wir sind alle eine Familie.“ Und wir sind eine Familie, sogar wenn alle ihre Mitglieder einander hassen. Die Verbindung zwischen uns ist eine spirituelle. Aber sie ist unkorrigiert, da sie egoistisch ist. Unsere Aufgabe liegt darin, sie zu korrigieren, sie umzuwandeln in „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

Spiritualität wurde in der ganzen vor uns liegenden Geschichte nie enthüllt. Darum wird unsere Generation als „die Generation des Messias“ bezeichnet, wobei das Wort Messias vom Wort Limshoch abstammt – uns selbst aus dem Egoismus „heraus ziehen“.

Somit ist die Krise die Enthüllung der zerbrochenen Verbindung zwischen uns. Es handelt sich nicht um eine ökonomische, finanzielle, politische oder ökologische Krise, sondern um eine Krise in den Beziehungen unter uns. Und dies ist es, was wir im Moment enthüllen.

Wir müssen jedem (einschließlich uns selbst) eine Erklärung über den Zustand abliefern, in dem wir uns befinden. Wie ein Kranker werden wir fähig sein uns selbst zu heilen, wenn wir die Ursache unserer Krankheit entdecken. Indem wir den Ratschlägen der Kabbalisten folgen, können wir die richtige Verbindung zwischen uns erschaffen – jene von Liebe und Schenken. Wir werden uns dann in einer perfekten Welt wiederfinden!

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Blog-post: Anstatt unser Wirtschaftssystem zu ändern, sollten wir uns vielmehr bemühen, das Höhere Korrigierende Licht anzuziehen
Baal HaSulam Artikel: Das Horn des Messias
Artikel: In sich den Schöpfer finden

Deutschland warnt vor der Krise nach der Krise, aber die Kabbala sagt, dass es keine Krise gibt!


In den Nachrichten (aus Financial Times): „Deutschland warnt vor der Krise nach der Krise“ Die Welt könnte einer hohen Inflation und einer „Krise nach der Krise“ gegenüberstehen, sobald die globale Wirtschaft sich erholt hat, warnt Peer Steinbrück, deutscher Finanzminister. Kanzlerin Angela Merkel sagte der Financial Times letzten Monat, dass, wenn zu viel Geld in das sich erholende globale Wachstum gepumpt wird, es einen instabilen Aufschwung erzeugen würde.

Mein Kommentar: Liebe Leser, lasst uns zusammen überlegen, wie wir den Weltführern und allen Leuten in der Welt helfen können, damit sie verstehen, dass es keine Krise gibt. Stattdessen gibt es eine neue Realität und neue soziale Bedingungen, denen wir uns im Moment nicht anpassen. Das ist die Krise.

Sobald wir die Bedeutung einer „globalen und integralen Welt“ verstehen und realisieren, dass die neuen Bedingungen von uns liebenswürdige und rücksichtsvolle Beziehungen verlangen, wird die Krise verschwinden!

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Blog-post: Die Krise wird andauern, bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“
 
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