Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Die Fotos im Herzen Teil 1 (15)

                                         Die Straßen, die Straßen… 

Normalerweise sind wir um neun Uhr morgens ausgefahren, entweder zum Meer oder in den Park. Ich habe die Tür aufgemacht, Rav hat sich ins Auto gesetzt und wir sind gefahren.

Frage: War das, das erstes Auto, die Sie gekauft haben?

Nein. Das war kein erstes Auto. Damals war das aber ein sehr gutes Auto: Peugeot 304.

Frage: Haben Sie speziell ein großes Auto gekauft?

Es sah nicht sehr groß aus. Aber es war ein gutes Auto. Es gilt als ein sicheres Auto und wir fühlten uns sehr gemütlich darin. Am Besten passte das Auto dem Rav, weil es hohe Sitze besaß und man konnte wie auf einem Stuhl sitzen und musste nicht halb liegen.

Frage: Haben Sie daran gedacht, als Sie das Auto gekauft haben?

Natürlich habe ich danach gedacht, dass es für Rav komfortabel und angenehm wird, dass das Auto nicht zu modern sein soll und nicht wie in Sportautos (liegend). Ich habe ein Auto gesucht, wo man die Tür mit einem Knopf aufmachen konnte, damals war das eine Seltenheit. Und auch ein Platz, damit Rav sein Buch ablegen kann, das Wasser abstellen und so weiter. Das alles war organisiert.

Frage: Welche Bücher waren damals mit im Auto?

Damals gab es nicht so viele Bücher wie heute. Es gab Teilim (die Psalmen), „die Übergabe der Tora“ und „das Buch der Vorworte“. Im Prinzip waren das alles Bücher (außer Talmud, TES und Sohar).

Frage: Wusste Rav, dass Sie dieses Auto für ihn gekauft haben?

Natürlich. Ich habe später das Auto sogar für ein neueres, besseres gewechselt. Er wusste, dass ich das für ihn tat. Das war klar. Wieso ich mich überhaupt dort im Bnei Brak befinde! Davor hatte ich ein zweistöckiges Penthouse in Rechowot. Ich lebte dort ohne jegliche Beschränkungen, viel besser als in Bnei Brak. Er wusste wieso ich in eine kleine Wohnung umgezogen bin und was ich hier zu tun habe. Das alles, um ihm nahe zu sein.

Frage: Wie schnell sind sie gefahren als er im Auto saß?

Er hat mir verboten schnell zu fahren. Um ehrlich zu sein, ich habe immer an Geschwindigkeit zugelegt. Bei ihm war es üblich nicht mehr als 90 km/St zu fahren. Er hat mich ständig gebremst.

Frage: Sie haben erzählt, dass Rav nicht hinter dem Müllauto fahren wollte. War es so?

Rav war ein Pedant. Wenn auf der Scheibe oder auf dem Seitenspiegel irgendein Fleck war, hat er von mir verlangt, dass ich es sauber machen soll. Ich musste die Glasscheiben sehr gründlich wischen. Was die innere Sauberkeit des Autos angeht, war er nicht so kritisch. Die Scheiben aber müssen sauber sein, das ist ihm in „die Augen gestochen“.

Wenn vor uns plötzlich ein Müllauto fuhr, war er sehr verärgert und wollte nicht hinterher fahren. Er hat von mir sofort verlangt, dass ich die Fahrtrichtung wechseln soll oder irgendwie aus dieser Situation heraus fahre.

Frage: Wie hat er sich verhalten, wenn jemand sich barbarisch auf der Straße benommen hat?

Er hat die Menschen, die ihr Ego und ihren Stolz auf der Straße benutzen, verstanden. Rav hat das Volk sehr gut verstanden. Er war ihm selber sehr nah. Damals war alles etwas anders wie heute, man muss es erwähnen, dass es fast bis zu den 90-ger Jahren, wo Rav noch lebte, und es noch keinen Umschwung in Russland gab. In Europa und USA und in der ganzen Welt war alles anders. Israel war auch ein anderes Land, nicht so wie heute. Die ganze Welt war ein bisschen anders.

Nach Rav’s Tod habe ich gespürt, dass in der Welt sehr große Veränderungen geschehen. Und wirklich, innerhalb von ein paar Jahren ist der Egoismus explodiert. Es kamen die Terror Ausbrüche, in allen Ländern kam es zu großen Veränderungen, die bis jetzt andauern. Die Globalisierung hat begonnen sich zu offenbaren, die Ökologie hat angefangen uns zu interessieren. Die Weltkrise kam näher.

Kabbala Akademie

Der Gedanke ist die stärkste Kraft.

Frage: Können wir in unserer Welt den Gedankenprozess messen? Sind es elektromagnetische Wellen oder ähnliches?

Antwort: Unsere Gedanken sind nicht materiell. Sie geben in uns eine gewisse materielle Reflexion wieder. Verschiedene Potenziale können wir mit Hilfe von Gehirnenzephalogrammen usw. messen. Es sind nicht die Gedanken selbst, sondern die Folge materieller Träger, die darauf reagieren, was in ihnen geschieht.

Der Gedanke ist die stärkste Kraft, mit der man die ganze Welt auf den Kopf stellen kann. Er ist höher als unsere Welt, kommt aber als Steuersignal zu uns herunter.

Frage: Bedeutet das, dass alles, was unsichtbar ist, die größte Kraft in sich birgt?

Antwort: Tatsächlich, nimmt man zum Beispiel eine Atombombe was gibt es da zu sehen? Ein Kilogramm von irgendeinem Material. Was passiert damit, wenn es explodiert? Verbindet man seine gegensätzlichen Elemente – Plus und Minus, welche Energie bekommt man dabei?! 

Frage: Kann man diese befreite Energie mit einem Gedanken vergleichen?

Antwort: Nein, der Gedanke ist viel stärker. Er hat keine Grenzen in den Aspekten von Distanz und Stärke. Alles hängt davon ab, wer ihn benutzt und wie. 

Frage: Kann die Kraft des Denkens negativ sein? Ist zum Beispiel ein böser Blick auch ein Gedanke?

Antwort: Ja, das sind sehr schädliche Gedanken, die man nicht verwenden darf, trotzdem geschieht es.

Frage: Wir sagen, dass das Spirituelle das Materielle nicht betrifft. Obwohl der Gedanke nicht materiell ist, wirkt er sich dennoch auf uns aus. Ist dies eine einseitige Wirkung?

Antwort: Nein. Wenn wir sagen, dass das Spirituelle das Materielle nicht betrifft, meinen wir etwas anderes. Es ist genau das Spirituelle, welches Materielles steuert. Was könnte denn sonst die Materie steuern, wenn nicht der Geist?

Frage: Es stellt sich also heraus, dass der nicht-materielle Gedanke den materiellen Gedanken kontrolliert?

Antwort: Oh ja, natürlich. Wenn wir wüssten, wie sehr wir unsere Welt mit unseren Gedanken verderben, wie sehr die menschlichen Körper leiden, dann wäre es unvorstellbar, dass wir das getan hätten! Das passiert alles wegen der schlechten Gedanken.

 

Aus dem Unterricht, 03.02.2019

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Neues Leben # 11 – Neue Bildung

Neues Leben # 11 – Neue Bildung

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

 

Um die nächste Stufe unserer Entwicklung zu erreichen, muss sich die Menschheit auf einen integralen Bildungsprozess einlassen, der unsere Natur von gegenseitigem Hass und Ausbeutung zu Liebe und Rücksichtnahme verändert. Die Methode der Verbindung, das heißt das integrale Bildungssystem, soll uns nicht nur vor allem Bösen bewahren, sondern auch zum Guten führen. Es wird uns ermöglichen, mit der Triebkraft in Kontakt zu bleiben, die den gesamten Entwicklungsprozess steuert, die größte Kraft, die in der Natur zu finden ist: die Liebe. Zuerst müssen wir die Menschen dazu erziehen, durch Denken, Reden und Handeln eine ausgeglichene Gesellschaft aufzubauen. Auf diese Weise beenden wir alles Leiden , erreichen ein Gleichgewicht mit der Kraft der Natur und leben in perfekter Harmonie. 

Aus KabTVs „New Life # 11 – Neue Bildung“, 09.01.12

Siebe das ganze Tierische aus

Frage: Wenn der Mensch in sich das Böse offenbart, wird es dann für ihn noch schwieriger sein, die Nächstenliebe zu empfinden?

Antwort: Du enthüllst das Böse gerade in Bezug auf die Liebe, auf die Einigkeit mit dem Nächsten. Das ganze übrige Übel gehört zum tierischen Niveau.

Es gibt beispielsweise Hunde, welche beißen, und außerdem gibt es die guten, netten Haushunde. Die Tiere können eben auch verschiedene Charaktere haben. Wir sprechen jedoch nicht über das gute oder das schlechte Gemüt, sondern darüber, wie der Mensch das wahre Böse offenbart, nachdem er sich mit seinem Nächsten verbindet. Gerade dann, in der inneren Abstoßung des Ziels – zeigt sich der wahre böse Trieb.

Ich verbinde mich mit dem Nächsten, um das Ziel bzw. den Schöpfer zu erreichen. Nur in der Bestrebung auf das Ziel können wir das Böse offenbaren. Und ohne Verbindung mit dem Ziel wird unser Böses nicht gezeigt. Möglicherweise, habe ich einen schlechten Charakter, bin ungeduldig und reizbar, jedoch wird es nicht als „Böse“ bezeichnet und bezieht sich nicht auf das Spirituelle.

Wenn ich mich bemühe, die Liebe zu den Freunden zu erreichen, um die Liebe zum Schöpfer zu empfinden, und offenbare inwiefern sie mich anwidert, dann ist dieses Maß der Abstoßung, der Abtrennung das wahre Übel. Die Abneigung zur Einheit ist das Böse!

Siebe durch den Filter alle Eigenschaften des Menschen durch und sondere das ganze Tierische ab. In uns befinden sich „die Hunde“, „die Hasen“, „und die Esel“, lasse sie alle in Ruhe, rechne mit ihnen nicht. Die Propheten haben darüber folgendes gesagt: „Ich kam und fand keinen Menschen“. Das Übel bezieht sich nur auf die Vereinigung, die auf den Schöpfer gerichtet ist.

Auszug aus einem Unterricht über den Artikel von Rabash „Was bedeutet das Brot des Mißgünstigen in der spirituellen Arbeit“, 11.01.2011

Kabbala Akademie

Neues Leben # 1112 – Leiden und Schmerzen vermeiden

Neues Leben # 1112 – Leiden und Schmerzen vermeiden

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Alles Leben ist eine Vermeidung von Leiden, aber ohne sie können wir keine Freude empfinden. Wir sind sensibler für die Qualität des Leidens geworden, als sich der menschliche Egoismus entwickelt hat, aber die Quelle unseres Schmerzes bleibt verborgen. Die Kabbala lehrt uns, dass dies auf mangelnde Selbstverwirklichung zurückzuführen ist und dass wir, um dies zu verhindern, die inneren Faktoren innerhalb der menschlichen Natur ändern müssen .Wenn wir die Frage „Warum lebe ich?“ stellen und den Zweck des Schmerzes entdecken, dann tut es nicht mehr weh und wird zu einer Investition zur Erreichung eines Ziels. Leiden kann einer Person zeigen, wo man falsch liegt, und ihr helfen, ihren Zweck zu erforschen und zu entdecken, indem sie ihre Einstellung korrigiert.

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Aus KabTVs „New Life # 1112 – Leiden und Schmerzen vermeiden“, 14.05.19

Die Fotos im Herzen 1 (14)

                                 Die Fahrten nach Norden 14

Damals waren wir nicht so angespannt mit der Verbreitung wie heute. Wir hatten keine großartigen Verbreitungsaktionen gehabt. Obwohl ich alle anderen Schüler dazu ermutigt habe Kurse aufzumachen, Lektionen an verschiedenen Stellen zu führen, damit man noch mehr Schüler holt. Es war aber sehr schwer auf sie Druck auszuüben. Sie wollten das nicht so richtig tun. Nach dem Institut vom Berg hatten sie scheinbar die Lust verloren die wahre Wissenschaft der Kabbala zu verbreiten. Und so blieb es auch. Bis zu heutigem Tag sehen wir, dass sie keinen Hang dazu haben zu verbreiten.

Deswegen hatten wir auch keine besonderen Ereignissen außer, dass wir einmal im Jahr nach Norden gefahren sind. Einmal im Jahr war im besten Fall, danach sind wir noch viel seltener gefahren.

Wir sind mit dem Bus nach Tiberien gefahren, sind vorbei am Rav Meir Baal Nes Grab, danach zu Miron und dann zurück nach Hause. Das war eine kurze Reise, nur ein Tag.

Frage: Sind Baal HaSulam und Rav auch zu Miron gefahren?

Natürlich. Baal HaSulam und Rav waren dort, weil Baal HaSulam eine sehr große feierliche Mahlzeit bezüglich des Abschlusses des Kommentars zum Buch Sohar „Sulam“ veranstaltet hat. Er hatte damals eine große Rede gehalten. Aus dieser Rede hat man einen Artikel zum Abschluss des Buches „Sohar“ gemacht.

Aus diesem Grund waren sie oft im Norden zusammen. Und auch im Hebron, in der „Machpela“ Höhle. Außerdem fuhr Baal HaSulam alleine dort hin.

Rav hatte eine besondere Beziehung zu Miron und zum Grab von Rav Shimon (im Vergleich zu anderen Stellen). Er hat keinem anderen Platz irgendeine Wichtigkeit gegeben, außer diesem Platz. Sogar dem Grab von Baal HaSulam nicht. Ich war mehrmals mit ihm am Grab von Baal HaSulam und ich habe nicht gesehen, dass er diesem Platz eine Bedeutung gegeben hätte. Er war dort, weil er verpflichtet war einmal im Jahr dort zu sein (am Todestag).

Als ich ihn gefragt habe: “Soll ich vielleicht diesen Platz streichen? Weil das nicht so schön aussieht“. Er hat geantwortet: “Überlass das den anderen. Befasse dich lieber mit der inneren Arbeit“. Das erinnert mich daran, was Baal HaSulam über sich  sagte: “Es ist mir egal wo mein Knochensack begraben wird“. So hat er sich gegenüber seinem Körper verhalten. Weil der Körper keine Bedeutung nach dem Sterben hat und die Seele hat keine Möglichkeit sich mit Hilfe dieses Körpers noch ein bisschen zu erheben. Wo liegt dann der Nutzen?

Genauso hat auch Rav sich verhalten. Ich bin sicher, dass er so eine starke Verbindung mit Baal HaSulam hatte, dass er keine äußeren Bräuche mehr brauchte. Zum Rashbi-Grab hat er sich ganz anders bezogen, ich habe das gesehen. Es gab vieles, was sich vor meinen Augen abspielte und ich habe keine Fragen gestellt, weil ich wusste, dass man besser nicht nachfragt.

Frage: Wie viele sind mit euch normalerweise gefahren?

Es waren ungefähr fünfzig Mann, ein ganzer Bus.

Frage: War das im Herbst oder im Winter?

Wir sind zu Lag ba-Omer dorthin gefahren, aber nicht am Feiertag selber, weil ungefähr ab dem Jahr 1982-1985 die Menschen zum Miron gekommen sind. Sie haben Lag ba-Omer zu einem israelischen Festival umgewandelt und für uns gabs da keinen Platz mehr. Davor war da eine sehr pastorale Atmosphäre. Das ist ein kleiner und sehr stiller Ort.

Seitdem haben wir mit Rav aufgehört am Lag ba-Omer dorthin zu fahren. Und wenn wir mit Rav nach Tiberien fuhren, sind wir zu Miron gefahren. Er hat das Grab des Rav Shimon mit der Hand berührt, ist so ein paar Sekunden geblieben und ich neben ihm. Danach hat er gefragt: “Also, was hast du heute gespürt? Dieses Mal?“. Das sind die Minuten, aus welchen man viel lernen kann.

Kabbala Akademie

Sich mit dem Höheren Licht vereinen.

Frage: Wenn das Verlangen zu empfangen unsere Grundlage ist, was ist dann die Eigenschaft des Gebens und wie kann sie vom Verlangen zu empfangen getrennt werden?

Antwort: Wir haben nur eine Eigenschaft – die zu empfangen, das heißt alles was ich fühle, genieße ich im Egoismus. Wir wissen nicht einmal was es bedeutet, etwas nicht im Egoismus zu spüren. Wie kann das sein? Wo merke ich das?

Über uns wird eine völlig neue Eigenschaft, ein Gefühl, eine Empfindung aufgebaut, welche unserer Natur entgegengesetzt ist und die nur mit Hilfe eines höheren Lichts aufgebaut werden kann. Wir müssen alles tun was in unsere Macht steht, um das Licht anzuziehen, es auf uns zu richten und ihm näher zu kommen. Das ist es, was wir tun sollten.

Wenn ich selbst versuche, direkt das Höhere Licht zu spüren, werde ich scheitern. Ich werde eventuell zur Mystik, zu allen möglichen Heucheleien, Vereinbarungen, vielleicht zu religiösen Extremen gelangen.

Wenn ich wirklich anfangen möchte, das Höhere Licht zu empfinden, dann erfordert dies eine höhere Kraft. Ich muss den Schöpfer klar ansprechen und es von ihm fordern und das ist nur dann möglich, wenn wir uns zusammen an Ihn wenden.

Ich kann jahrelang die „Lehre der Zehn Sefirot“ oder die „Einführung in die Weisheit der Kabbala“ studieren, wenn ich mich nicht durch die Gruppe an den Schöpfer richte, werde ich versagen.

 

Aus dem Unterricht 04.04. 2019

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Neues Leben #1106 – Die Gesetze des spirituellen Netzwerks

Neues Leben #1106 – Die Gesetze des spirituellen Netzwerks

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

 

In der Natur gibt es ein besonderes Netzwerk, das uns verbindet, eine Art emotionaler Faden, der von Herz zu Herz geht. Das spirituelle Kommunikationsnetzwerk wird von der Kraft der Liebe und Verbindung geleitet. Es folgt den Regeln der Liebe. Diese Regeln zielen darauf ab, das Unbelebte, Vegetative und Leben auf die bestmögliche Weise zur gegenseitigen Vervollständigung zu bringen. Jeder hat einen besonderen Platz im Netzwerk und eine eigene Rolle. Wenn du das spirituelle Netzwerk der Kommunikation zwischen den Herzen entdeckst, wirst du in die gute Kraft einbezogen, die es erfüllt. Wenn jeder Einzelne in Selbsthingabe und Liebe mit anderen verbunden ist, erlangen wir alle das ewige und vollständige Leben. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir das Netzwerk der spirituellen Verbindung entdecken können, indem wir in einer Gruppe an der Verbindung arbeiten. In der Verbindung genießt der Mensch die Kraft, die das System ausfüllt und erlebt Ganzheit und Ewigkeit.

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Aus KabTVs „New Life #1106 –  Die Gesetze des spirituellen Netzwerks 19.3.19.19

Die Fotos im Herzen Teil 1 (13)

                                       

   Rabash’s Schüler  13

Frage: Sie waren die ganze Zeit mit Rav zusammen. Wie haben sich andere Schüler Ihnen gegenüber verhalten?

Ich war so stark von den anderen Schülern getrennt, sogar als ich mich zwischen ihnen befand, war ich nicht mit ihnen zusammen. Weil ich mit ihnen nur während dem Unterricht zusammen war und nicht in einer Gruppe von Schülern.

Rav hat eine besondere Gruppe organisiert. Da waren ich, Rav Drori, Miller, Dzhermy, Josy – das waren fünf, sechs seiner besonderen Schüler. Er hat uns gesagt: “Ihr werdet zusammen sein und nicht mehr“.

So waren die ersten Jahre. Danach ist nicht einmal ein Anzeichen an diese Gruppe geblieben. Wir haben uns nur 1 Mal die Woche versammelt und nichts mehr.

Mit anderen Schülern war ich fast überhaupt nicht verbunden, weil ich ständig mit  Rav zusammen war. Den ganzen Tag war ich bei ihm, bin mit ihm herum gefahren, habe ihn betreut, hab von ihm gelernt. Diese Jahre sind so vergangen, dass ich die anderen Menschen kaum vor mir sah.

Ich habe dem sogar keine Beachtung geschenkt, wie sich die anderen Schüler mir gegenüber verhalten. Da ich viele von ihnen selber zum Rav gebracht habe.

Nach dem ich zu Rabash kam, habe ich angefangen ihn zu fahren, ihn in der Klinik zu betreuen und ihn zu pflegen. Die alten Schüler und Chassiden haben sich damals gefreut, dass so ein junger Mann kommt (ich war ungefähr 30 Jahre alt), der den Rav betreuen kann. Rav war schon alt und brauchte Hilfe. Sie waren froh und haben mich geachtet.

Danach habe ich die neuen Schüler zu Rabash gebracht. Ich habe ein paar Lektionen bei dem Berg-Institut gelesen und sie kamen dank mir, dank diesem Unterrichten. Deswegen war ich nicht ganz auf einer Ebene mit ihnen, weil ich sie holte.

Ich habe nicht gespürt wie sie sich zu mir verhalten. Ich habe dem keine Beachtung geschenkt, habe das nicht erforscht oder gespürt, weil für mich nur eins wichtig war, mich auf Rabash zu konzentrieren.

Kabbala Akademie

Jahrhundert des industriellen Fortschritts – Jahrhundert des Zusammenbruchs der Familie

Der Zusammenbruch der Ehe Institution begann aus rein pragmatischen, egoistischen Gründen der Industriellen. Welche das freie Leben zu propagandieren begannen. In der Tat, wenn zum Beispiel in Europa 300 Millionen Haushalte zu zählen sind, wird das Ergebnis durch die Scheidung auf 600 Millionen steigen. Es ist vorteilhaft für Produzenten, weil sie doppelt so viele Kühlschränke, Waschmaschinen, Wohnungen, etc. verkaufen können.

Allmählich schalteten sich die Medien dazu, die auch von den gleichen Leuten beeinflusst werden. Schließlich arbeitet alles für: Filme, Hollywood und den Rest.

Das ganze soziale System hat sich unbewusst  darauf eingestellt, so dass diese Lebensweise angenommen wurde. Natürlich hat der menschliche Egoismus dabei eine Rolle gespielt, weil alles aus egoistischen Gründen hervorging.

Und heute ist es sehr schwierig, die Menschen in das Familienleben zurückzuführen. Um dies möglich zu machen,  muss ein Umfeld geschaffen werden, welches es unterstützen, anregen, gut heißen würde und welches den Unverheirateten nicht als etwas Seltsames ansieht.

Ich habe die Erinnerung aus meiner Kindheit, dass es früher so war: Wenn jemand unverheiratet oder geschieden war – sah man das als einen Alptraum, als eine echte Tragödie an. Wie schnell sich alle veränderten.  Aber ich hoffe zum Besten, genauso schnell.

Auszug aus dem Programm „Aufbau des sozialen Umfeldes“, 24.09.2012

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