Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Korrektur'

Drei Generationen – Drei Stufen

„Sie brachen vom Berg des Herrn auf und zogen drei Tagesmärsche weit. Die Bundeslade des Herrn zog drei Tage lang vor ihnen her, um einen Rastplatz für sie zu erkunden. Die Wolke des Herrn war bei Tag über ihnen, wenn sie vom Lager aufbrachen.“ Num 10:33-10:34

Die Bundeslade bedeutet die Absicht des Menschen, darauf folgen die Wünsche. Die Absicht geht drei Tage voraus, weil nach drei Stufen die Verbindung zwischen der Absicht und den Wünschen völlig verschwindet. Dieser Abstand muss gehalten werden, damit der noch unkorrigierte Wunsch der Absicht folgt. Hier wird von dem inneren, geistigen Fortschritt des Menschen geredet. Im ständigen Wandel seiner Wünsche in Richtung immer grösser werdende altruistische Absichten.

Frage: Was würde passieren, würde der Abstand zwischen der Bundeslade und dem Volk etwas kleiner?

Antwort: Dann würden wir unsere Wünsche mit der Absicht „für uns“ benutzen. Die drei Stufen – das ist der Abstand, durch den die Verbindung abgetrennt wird. In unserer Welt gibt es eine Verbindung zwischen drei Generationen: Wir, unsere Eltern und unsere Großeltern. Die Generation unserer Urgroßeltern aber fühlen wir nicht mehr. Wenn daher ein Mensch seinen Lebensbaum erforschen will, ist es ausreichend, seine Eltern und Großeltern zu kennen. Alles andere spielt keine Rolle. In unserer Welt geschieht dieser Verbindungsabbruch ganz natürlich.

Frage: Wieso kann nur die Absicht den Rastplatz bestimmen?

Antwort: Weil man nur mithilfe der Absicht feststellen kann, welche Orte in den Eigenschaften für die Korrektur bereit sind.

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Gefühle und Gesundheit

ravFrage: Studien zeigen, wie sich ein emotionaler Zustand auf Krankheiten auswirkt. Welches Verhältnis besteht zwischen dem emotionalen Zustand eines Menschen und seiner Gesundheit?

Antwort: Es besteht eine direkte Verbindung, aber es gibt mehrere Parameter, die vom Allgemeinzustand des Menschen abhängig sind. Wenn ich mit keinem verbunden wäre, würde ich nur von meinen eigenen Wünschen abhängen. Wären meine Wünsche im Einklang mit der Natur ausgerichtet, wäre ich absolut gesund und glücklich.

Frage: Aber was hat das mit den Emotionen zu tun? Es wird gesagt, dass, wenn ein Mensch reizbar und wütend ist, er ein Magengeschwür bekommt – heute sind die Experten in der Lage, bestimmte emotionale Zustände mit bestimmten Krankheiten in Bezug zu setzen.

Antwort: Hinge ich nur von mir selbst und nicht von der Umgebung  ab, die mich mit verschiedenen Viren, einschließlich emotionalen, ansteckt, könnte ich meinen Gesundheitszustand an meiner Fähigkeit zu geben messen.  Aber in der Realität ist es so, dass wir von den anderen abhängen. So lange man sich auf diesem Niveau befindet, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren.

Aber wenn du es schaffst, die Menschen, von denen du jetzt abhängst, und dich selbst zu beruhigen, dann werden die Geschwüre geheilt. Entsprechend deiner erweiterten Wahrnehmung kannst du besser fühlen, wie sehr du von den anderen Menschen abhängst. Möglicherweise kommt es zu weiteren Geschwüren, da  du verpflichtet  bist, die Verbindung auch zwischen jenen Menschen zu korrigieren, die dir nicht so nah stehen.

Das wird so lange dauern, bis du erkennst, dass du von der gesamten Menschheit abhängst und eine gute Beziehung zu allen erreichen musst. Daher heißt es, „jeder, der größer ist als sein Freund, dessen Verlangen ist größer als er“. So bewegen wir uns auf die Endkorrektur zu.

Frage: Kann die Gruppe meine Gesundheit beeinflussen?

Antwort: Die Gruppe kann und ist verpflichtet, jedem Freund zu helfen. Wenn wir uns in das Gesamtsystem integrieren, wo alle miteinander harmonieren, annullieren wir alle Krankheiten und Probleme. Denn eine Krankheit weist auf das Fehlen der korrigierten Verbindung zwischen den Zellen und anderen Teilchen im Körper, zwischen  Plus und Minus hin. Der Körper befindet sich nicht im Gleichgewicht – aber Gesundheit bedeutet Gleichgewicht.

Frage: Was können meine Freunde zum Beispiel tun, wenn ich plötzlich eine Krankheit bekomme?

Antwort: Wir führen Seminare durch, an welchen du teilnehmen kannst, um über die Verbindung zu lernen. Wir werden dir helfen, dich auf die nächste höhere Stufe zu erheben, auf der wir uns befinden. Aber du deinerseits musst dich ohne irgendwelche Berechnungen annullieren. Du bist wie ein Baby in unseren Händen und du musst es wollen, dass wir dich erheben. Dann wirst du spüren, wie deine Krankheit geheilt wird. Das verspreche ich dir.

„New Life“ Folge 295, 26.01.2014

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Das gesamte Universum befindet sich in einem Menschen

RavFrage: Warum erklärt die Weisheit der Kabbala die Gesetze der Natur, indem sie den Menschen als einen der Parameter in die Studie einfügt und versucht, diesen durch das ganze Universum verständlich zu machen?

Antwort: Haben wir eine andere Möglichkeit zu studieren und möglicherweise aus unserer Haut, aus unserem Körper herauszugehen? Das ganze Bild der Welt erscheint nur in meinen Empfindungen. Und wenn ich verschwinde, dann wird dieses Bild in Bezug auf mich ebenfalls verschwinden.

Diese Welt existiert ohne mich, und wenn es so ist, existiert sie so, wie ich sie sehe oder in einer anderen Form, in unterschiedlichen Wellenlängen. Daher kann ich nicht sagen, dass ich ausschließlich durch meinen Körper empfange.

Frage: Wie sieht ein Kabbalist die Welt?

Antwort: Die Weisheit der Kabbala ist die Wissenschaft des „Empfangens“ (Kabbala), und so erklärt ein Kabbalist sein Empfangen der Realität. Aufgrund bestimmter Aktionen beginnt er, sich selbst zu ändern und erklärt, wie, und abhängig von den inneren Veränderungen verändert sich sein Weltbild ebenfalls.

Ein Kabbalist verändert seine inneren Eigenschaften, die Form der Wünsche, die Wahrnehmung und die Kommunikation mit dem, was außen in der umgebenden Wirklichkeit passiert. Ein Mensch beginnt in der Weise mit seinen Wünschen und der Verbindung zur äußeren Realität zu arbeiten, dass neue Welten darauf aufgebaut werden.

Jetzt fühlen wir uns in einer riesigen Welt, die viele unterschiedliche Dinge und Phänomene enthält. Ein Mensch, der beginnt, aktiv mit seinen Wünschen zu arbeiten, baut eine neue Welt darauf auf, eine neue Wirklichkeit.

Ein Mensch verbleibt dabei in seinem physischen Körper und nimmt weiterhin ein irdisches Bild der Welt mit seinen fünf Sinnen wahr. Das Bild bleibt konstant als notwendige Grundlage.
Zusätzlich erschafft der Kabbalist aber fünf neue Sinne, mit denen er eine neue Welt fühlt. Ein Kabbalist sieht diese Welt, er fühlt sie, arbeitet mit ihr und lebt in ihr zusätzlich zu seinem Körper, der mit den fünf physischen Sinnen existiert.

Dieser zusätzliche Sinn wird als höhere oder spirituelle Welt bezeichnet.
Und die herkömmliche Wahrnehmung durch unsere fünf physischen Sinne, in der der Mensch vorher existiert hat und auch verbleibt, wird unsere Welt genannt.

Wenn nun auch andere Menschen diese Empfindung der fünf zusätzlichen „außerhalb des Körpers“ gelegenen spirituellen Sinne entwickelt haben, können sie miteinander kommunizieren.

Frage: Wenn ich in der Lage wäre, dieses ganze Bild der Welt zu empfinden, entsprechend meiner inneren Eigenschaften, würden sich dann viele neue Phänomene für mich öffnen?

Antwort: Zunächst müssen wir übereinstimmen, dass die Empfindung von einer Person abhängt, von einem Beobachter. Wenn es keine Personen gäbe, könnte niemand die Existenz der Wirklichkeit in diesem Universum enthüllen. Es existiert nur durch meine Empfindung.

Es existierte nicht, bevor Menschen auf der Erde erschienen und sie entdeckt haben.
Schließlich ist sie nur sichtbar in Relation zu einer Person.
Beispielsweise habe ich vor zehn Jahren entdeckt, dass das Universum vor 14 Billionen Jahren entstanden ist. Aber tatsächlich bin ich es, der diese Realität in meinem Kopf wahrnimmt, entgegen der Realität, die objektiv existiert in den Begrenzungen von Raum und Zeit. All dies ist relativ und existiert nur in einer Person.
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aus KabTV’s “Meeting of the Worlds” 5/12/14

Entdecke die Macht der Liebe

Laitmann BlogFrage: Wie entsprechen die Bemühungen unserer spirituellen Entwicklung dem Plan des Schöpfers?

Antwort: Ohne nach unserer Zustimmung zu fragen hilft uns dieser Plan vorab von den Kräften der Natur, genau wie die Ebenen der unbelebten, pflanzlichen und belebten.

Aber auf der anderen Seite wurde uns die Tora gegeben, die Weisheit der Kabbala, und wir verstehen diesen Prozess und wissen, welche Phasen und Zustände auf uns warten. Jede von diesen ist das Wesen der Offenbarung des Bösen in der menschlichen Natur. Es wird schließlich enthüllt werden, die Frage ist nur, wie?

Wenn das Böse ohne meine Vorbereitung enthüllt wird, werde ich noch schlimmer im Vergleich zu jedem, und das gleiche gilt für alle anderen. Aber wenn ich die Weisheit der Kabbala gebrauche und zuhöre und die Hilfe des Lehrers akzeptiere, den Weisen und großen Kabbalisten, die fortfahren uns zu lehren, entdecke ich das Böse auf eine andere Art und Weise.

Ich weiß, dass das Böse nun ansteigen wird und mit den anderen bereite ich mich vor und fokussiere mich im voraus, so dass der Hass nicht ausbrechen und freigelassen werden kann. Es kocht, aber wir haben die Kontrolle, und wir wissen, warum und zu welchem Zweck das geschieht. Wir arbeiten an uns, um es zurückzuhalten.

Dann findet die unvermeidliche Offenbarung des Bösen in einer anderen Weise statt, und im Gegensatz dazu entdecken wir die Macht der Liebe. Es steht geschrieben: „Die Liebe deckt alle Sünden zu“. So korrigieren wir all das Böse in uns in einer guten und positiven Art und Weise. Dies ist möglich wenn wir verstehen was passiert und sich jede Seite vor dem Absturz in Hass abhält. Aber um das zu tun müssen wir die Nation vereinen, die guten gegenseitigen Verbindungen zwischen den Menschen stärken, den Weisen zuhören, und es wird organisiert werden.

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Ein Schmetterling auf dem Berg Sinai

Frage: Der gesellschaftliche Zerfall, den wir in Israel und im Rest der Welt erleben, erinnert an die Geburt eines Schmetterlings. Zuerst entsteht die Raupe, die eine Zeit lang lebt, sich von  Pflanzen ernährt und glücklich ist. In einem bestimmten Moment hat diese Raupe aber ihren Endpunkt erreicht und sie kann sich nicht mehr selbst füllen. Dann entsteht ein Kokon, der einen Zustand der Dunkelheit durchläuft. In diesem Kokon, in dem sich die Raupe verbirgt, beginnt ein Prozess des Zerfalles.

Die Raupe hört auf, in ihrer bisherigen Form zu existieren. Wissenschaftler haben bewiesen, das die Gene zur Verwandlung in eine vollständig andersartige Kreatur bereits in der Raupe angelegt sind. Nach einer Periode des Chaos und der Zerstörung alter Elemente schlüpft aus dem Kokon ein wunderschöner Schmetterling; ein geflügeltes Wesen, das viel entwickelter ist. Kann es sein, das wir uns momentan in dem Kokon-Stadium befinden und deshalb  wahrnehmen, wie alles um uns herum aus der Balance ist?

Antwort: Genau so ist es, aber um ein wunderschöner Schmetterling zu werden, müssen wir uns verändern. Diese Veränderungen können wir entweder auf angenehme Weise, einfach und schnell durchmachen, in dem wir uns miteinander verbinden oder durch Krieg, Zerwürfnis und schreckliche Probleme, die uns zwingen werden uns zu verbinden. Wir können durch diesen Prozess aktiv oder passiv gehen.

Kommentar: Im Endeffekt werden wir uns früher oder später, mit oder ohne Krieg miteinander verbinden.

Antwort: Ja aber es gibt hier einen großen Unterschied. Jetzt wird es keinen normalen Krieg geben, sondern einen Nuklear-Krieg.

Frage: Und wenn wir uns nicht verbinden?

Antwort: Das kann nicht sein. Es ist bereits in unseren Genen angelegt, wie bei der Raupe, die am Ende ein wunderschöner Schmetterling wird.

Wir haben die Gene, die von uns fordern, die gesamte Welt zur Korrektur zu bringen und die gesamte Menschheit trägt dieses innere Programm in sich. Wir müssen dies nur nach draußen tragen. Wir haben zwei Möglichkeiten, eine Gute und eine Schlechte. Die Schlechte wird über Kriege und Leiden und die Positive durch die Anwendung der Weisheit der Kabbala durchgeführt. Wir müssen uns aus freien Stücken um die Verbindungen zwischen uns bemühen, um dadurch die Kraft anzuziehen, das Licht, welches uns korrigiert. Es steht geschrieben: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen, ich habe die Tora als Gewürz hinzugefügt, damit das Licht im Inneren korrigiert.“

Frage: Sie sprechen über die Tora, also geht es jetzt um Religion?

Antwort: Nein. Tora ist das Licht, die Kraft die wir innerhalb der Kreise enthüllen und die uns zusammenhält.

Die korrigierende Kraft nennen wir Tora. Es ist kein religiöses Konzept. Es handelt sich nicht um ein Buch, oder ein Pergament auf dem Buchstaben geschrieben stehen, sondern eine Innere Kraft. Die egoistische Grundlage unseres Wesens lässt nicht zu, das wir uns miteinander verbinden, während die Tora, das höhere Licht, die Kraft ist, die den bösen Trieb korrigiert. Die Werkzeuge für die Korrektur des Bösen Triebs werden nur von denjenigen gefühlt, die versuchen sich zu verbinden, und merken, dass es nicht gelingt. Als würde unsere gesamte Nation in einem Kreis sitzen, acht Millionen Menschen, die nur eine gemeinsame Sorge haben: Die Erkenntnis, dass sie es nicht schaffen, sich zu verbinden.

Es ist eine Tatsache, dass die Gesellschaft ohne Druck von außen in dem Zustand des Verfalls und der Trennung verbleiben würde.

Unsere Aufgabe ist es, aus dem Zustand 1 in den Zustand 2 zu kommen. Zustand 1 ist unser gegenwärtiger Zustand, der Verwirrung und Unsicherheit und der einen Mangel an Zukunftsperspektiven in sich trägt. Dies ist ein Resultat der fehlenden Verbindungen zwischen Menschen, die auf unsere egoistische Natur zurückzuführen sind.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Zustand 2 zu erreichen. Der richtige Weg ist derjenige, den uns die Kabbalisten zeigen. Sie sagen, dass wir uns nur entwickeln können, wenn wir uns miteinander verbinden. Wenn wir miteinander in Kreisen sitzen und darüber diskutieren, wie man „wie ein Mensch in einem Herzen“ sein kann, werden wir sehr schnell erkennen, wie sehr uns dieses Ansinnen wiederstrebt. Der Widerstand, den wir gegen die Verbindung fühlen, wird der böse Trieb genannt.

Der böse Trieb wird einem Menschen nicht im normalen Leben enthüllt, wenn er anderen respektlos begegnet, sondern nur, wenn er den tiefen Wunsch hat, sich mit anderen zu verbinden. Erst dann sieht er, dass es diese Verbindung gar nicht will und fühlt sich davon abgestoßen, obwohl er sehr genau versteht, dass er Verbundenheit gegen seinen natürlichen Widerstand erreichen muss.

Wir fühlten dies während der letzte Militäraktion „xxx“,  da wir nur durch den Druck von außen in der Lage waren, uns zu verbinden. In dem Moment, als der Druck nachließ, kehrten wir sofort zu unserem ursprünglichen Zustand zurück und begannen zu kämpfen und  zu streiten. Also was können wir tun?

Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns zu verbinden! Was uns momentan fehlt, ist das Bewusstsein darüber, dass wir Verbindung brauchen. Wir müssen das großflächig verbreiten und allen erklären, dass unser Wohl, unsere Zukunft, von der Verbundenheit der Nation abhängt und wir sonst ein Desaster zu erwarten haben.

Wenn wir entdecken, dass wir uns zwar verbinden wollen, aber nicht können, brauchen wir die Tora als Werkzeug für die Verbindung. Dies bedeutet, dass wir uns am Fuße des Berges Sinai dem Berg des Hasses befinden. Wir wollen Einheit und Verbundenheit erlangen, aber wir sind dazu nicht im Stande, weil uns ein riesiger Berg des gegenseitigen Hasses trennt und davon abhält.

Dann sind wir des Empfangens der Tora würdig geworden, welches die Enthüllung der Kräfte bedeutet, die in der Lage sind, uns zu verbinden. Dies bedeutet, dass das Licht der Tora korrigiert. Es ist eine Kraft der Verbindung, der Liebe und des Lichtes. Wenn wir diese Kraft enthüllen, fühlen wir Nähe, positive Abhängigkeit und gegenseitige Verbindung zwischen uns.

Frage: Wo können wir diese Kraft finden?

Antwort: Diese Kraft liegt in der Natur verborgen. Jetzt befindet sie sich auch schon unter uns, aber wir können sie nur in dem Ausmaß entdecken, in dem wir versuchen uns zu verbinden. Das ist die eigentliche Bedeutung der Tora. Wenn Kabbalisten sich in einer Gruppe verbinden, enthüllen sie den Schöpfer, welcher die höhere Kraft der Verbindung ist.

Frage: Können auch Menschen, die nicht religiös sind, mit diesen Kreisen arbeiten?

Antwort: Die Kreise sind für jeden passend, nicht nur für nicht religiöse Menschen, sondern auch für alle Menschen. Letzten Endes muss Israel ein Licht für die anderen Nationen werden und allen die Weisheit der Verbindung beibringen und jedem enthüllen, dass der Schöpfer die höhere Natur ist.

Während des letzten Krieges waren es eigentlich die Frauen und Mütter, die ihre Stimme für die Verbindung und die Einheit der Nation erhoben haben.

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Aus dem Programm, „Ein neues Leben“ 02/9/2014

 

Das Leben geht weiter!

Frage: Was müssen wir in unserer Wirklichkeit korrigieren?

Antwort: Das Geschöpf ist ein „Verlangen zu empfangen“, das sich außerhalb des Schöpfers befindet, außerhalb des „Verlangens zu geben“. Wir wurden absichtlich so geschaffen, damit wir den Zustand des Mangels  enthüllen und unsere Abhängigkeit zum Verlangen des Gebens entdecken, dessen Grenzen erkennen und uns darüber bewusst werden, dass wir keinen einzigen Moment existieren können, ohne das Verlangen zu Geben einzuhalten.

Diese Begrenzung erzeugt in uns die Sehnsucht, das Verlangen zu Geben zu kennen, dieses anzuwenden und ihm gleich zu werden. Dies geschieht, weil wir die Unvollkommenheit  unseres Zustandes und unser ständiges Suchen nach Füllung entdecken, und dass wir total eingeschränkt und abhängig sind.

Solange wir das Licht erhalten, fühlen wir uns lebendig, aber in dem Moment, in dem das Licht sich zurückzieht, fühlen wir uns geschwächt, sogar bis zu einem Gefühl des Todes. Wenn wir aufhören, die Kraft des Gebens auf der tierischen Stufe zu empfangen, stirbt unser Körper. Wir hängen einfach vollständig von der Kraft des Gebens ab.

Diese Stimulierung bringt uns zu dem Punkt, an dem wir die Enthüllung der höheren Kraft auf der belebten Stufe fordern, um zu erkennen, von wem unser Körper  abhängt. Außerdem entdecken wir, dass unser physischer Körper auf der belebten Stufe von einer höheren Stufe abhängt, und dann suchen wir nach dieser Kraft des Gebens.

Während der gesamten menschlichen Geschichte sind wir davon überzeugt gewesen, dass die Evolution uns etwas Positives oder einen besseren Zustand bringt. Das stimmt nicht. Unsere Evolution beabsichtigt, uns zur Erkenntnis unserer eigenen Begrenzung zu bringen. Je weiter wir uns entwickeln, desto klarer werden uns unsere Einengung, unsere Niedrigkeit und Unvollkommenheit in jedem Aspekt und in jeder Hinsicht. Das schürt in uns die Sehnsucht nach einem erhabeneren Zustand als den unseren und einer neuen Stufe über uns, nämlich derjenigen, von der ich jetzt abhängig bin.

Deshalb wird ein Mensch, der zur Weisheit der Kabbala gelangt, fragen “Was ist der Sinn meines Lebens?“ Diese Frage treibt ihn voran und verpflichtet ihn zur Klärung „Wofür lebe ich? Warum bin ich am Leben? Was ist das Geheimnis des Lebens? Was ist die Essenz des Lebens?“ Ein Mensch kann im Materiellen alles haben, aber sein Leben kann sich dennoch bedeutungslos anfühlen. Er sieht keinen Grund, sein Leben fortzusetzen. Statistisch gesehen steigen Depression und Drogenmissbrauch, und es geht dabei viele Menschen, die sich die essentiellen Fragen über ihr Leben stellen und keine Antworten finden. Dies ist auch eines der Zeichen, dass die Weisheit der Kabbala nun enthüllt werden kann.

Denn es ist unmöglich, eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu bekommen, bevor wir nicht erkannt haben, dass das Lebens weitergeht!

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Aus dem 4. Teil der täglichen Morgenlektion,12/12/14, Schriften von Baal HaSulam

Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen

Rav erklärt

Die Tora, „Leviticus“,  19:18: Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen, gegen deine Leute; du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Ich bin der Herr. Die Gebote, die uns anweisen, was zu tun ist, sollen vom Ende gelesen werden und nicht vom Beginn: „Ich bin der Herr und ich erscheine dir, um dir Schwierigkeiten im Leben zu bereiten, damit du lernst, dich darüber zu erheben und dadurch einen Zustand der vollständigen Liebe und des Gebens zu erlangen. Akzeptiere nichts, als ob es das Resultat von etwas wäre.

Du musst verstehen, dass jeglicher Zustand, den du durchläufst, egal wie schrecklich er zu sein scheint, dennoch von mir kommt und du sollst dich darin zu mir emporheben. Deshalb kann es hier keine Rache geben, geschweige denn Vergeltung, im Bezug zu den Botschaftern und Mittlern, durch die ich auf dich wirke. Du sollst all das auf mich beziehen.

Lass uns beobachten, wie du alle Schwierigkeiten, die ich dir Zeit deines Lebens auferlege, als Hilfe nutzen kannst, um meine Handlungen zu enthüllen, um stärker zu werden und dich selbst zu verändern. Lass uns sehen, wie du dich ständig auf mich ausrichtest, während du verschiedene Zustände des Grolls durchlebst, um dich permanent selbst zu korrigieren. Dann wirst du wachsen. Dies ist das gesamte Studium.“

Frage: Es wird gesagt: „Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen, gegen deine Leute“. Wie kann ich dies ständig in Gedanken halten? Woher kommt es?

Antwort: Es ist die erste Phase, die „Chafetz Chessed“ genannt wird, in welcher ich nichts für mich selbst empfangen will und in welcher ich neutral existiere oder überhaupt nicht zu existieren scheine.

„Du sollst nicht Rache üben, noch Groll hegen“ ist ein Zustand, in dem der Mensch innerlich nichts wahrnimmt oder aufnimmt. Es ist eine große Korrektur, da die Innerlichkeit die eines großen Egoisten ist, der ein klares und präzises Gefühl von allem in sich trägt, das gegen ihn wirkt.

Er fühlt, wie er angestossen, geschubst und von allen Seiten verletzt wird. Wenn er sich allerdings über sein Ego erhebt, erwirkt er so bedeutende Korrekturen, dass er höchste Freude und Genuss empfängt.

Deshalb sagt er am Schluss: „Ich bin der Herr“, was die Eigenschaft unendlichen Genusses bedeutet.

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Aus KabTV´s „ Geheimnisse des Ewigen Buches“ 9/4/14

Wenn Du den Lehrer verunglimpfst, fällst Du selber

BildIn allen Zeiten und bis jetzt hat die Menschheit dieselbe Struktur. Der Lehrer, die kabbalistische Gruppe und die ganze übrige Menschheit muss anwesend sein.

Die ganze Arbeit geht entsprechend den Erklärungen des Lehrers, und die Gruppe erfüllt sie. Zuerst geschieht die Vereinigung innerhalb der Gruppe, und dann kann man sie schon auf die übrige Menschheit, den Kreis hinter dem Kreis verbreiten.

Aber dieselbe Methodik mit  denselben Etappen bleibt, und man kann sie nur  mit der Erhöhung des Lehrers realisieren. Selbstverständlich geht es nicht um die äußerliche Form, wie um die äußerliche Lehre, sondern um die innere – um die Ausführung seines Rates, wie die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erreichen ist. Das heißt die Achtung vor dem Lehrer, vor seiner für uns höchsten Stufe, vor seiner Richtung, vor seinen Worten.

Je nach der Verwirklichung der richtigen Beziehung zwischen uns entsprechend der Tora bis hin zu ihrer Hauptregel – die Liebe der Nächsten wie sich selbst – rücken wir auf. Und wenn wir den Lehrer verunglimpfen, fallen wir selbst. Abhängig davon erheben wir den Lehrer in unseren Augen oder erniedrigen ihn, befinden wir uns im Aufstieg oder im Abstieg. Deshalb wird es gesagt: „Wenn der Schüler ins Exil geht, geht der Lehrer zusammen mit ihm“.

Der Schüler muss wissen, dass die Achtung vor dem Lehrer und der Weg der Korrektur völlig davon abhängen, wie sehr er die Bedeutung dieser Mittel für die Erreichung der Verschmelzung mit dem Schöpfer schätzt. So wie er an der Größe der Mittel arbeiten wird, dementsprechend kann er das Ziel erreichen und die Größe des Schöpfers, die Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der Einheit enthüllen. Das alles hängt völlig von seiner Arbeit an der Erhöhung des Lehrers und der Freunden ab.

Das Ziel wird in der Verbindung zwischen den Freunden mittels der richtigen Verbindungen und der ausführlichen Klärung jedes Elementes der Vereinigung erreicht. Wenn der Mensch die Verbindung mit Freunden nicht beeinflussen, sich aber über seine Selbstsucht erheben und sich in sie einreihen kann, heißt dies der „Zustand des Embryos“.

In diesem Zustand enthüllt sich unaufhaltsam der wachsende innere Widerstand gegen diese Vereinigung, die „Embryo“ heißt. Und jedes mal muss er sich in Bezug auf die Mission der Gruppe, ihrer Größe und der Größe des Lehrers erheben. Deswegen wächst er die ganze Zeit, bis er alle Etappen der Periode der Entstehung vollendet hat.

Dann folgt die Periode des „Säuglings“, in der er schon selbständig etwas bekommen und geben kann, aktiver an der Vereinigung teilnehmen kann und spürt, wie wirksam und lebendig sie ist. So beendet er die Jahre des „Säuglings“ und kommt dorthin, dass in ihm gröbere Wünsche erwachen. Jetzt kann er aktiv an der Arbeit teilnehmen, neue Verbindungen schaffen, die Eigenschaften des Gebens und der Liebe klären, das, was  man „den Schöpfer innerhalb der Gruppe enthüllen“ nennt, erreichen.

Diese Form beginnt immer klarer zu werden: Zuerst von der Rückseite, wo es noch unmöglich ist, das Gesicht des Schöpfers bis zum Ende der Korrektur zu sehen. Und danach wird er das Antlitz des Schöpfers enthüllen, das heißt er wird das absolute Geben und die Liebe zwischen uns in unseren korrigierten Wünschen enthüllen. Das passiert entsprechend dem Ausmaß, wie der Mensch den Lehrer und die Gruppe schätzt und an deren Entwicklung und Größe arbeitet. Sobald es ihm gelingt, aufzusteigen, fällt er wieder und enthüllt den nächst größeren Wunsch, damit er letztendlich höher und höher steigt.

Nur in der Vereinigung mit den Freunden erkennt man das ganze Feld der Arbeit, die Stelle, wo die Bedingung realisiert wird: „Es gibt niemanden außer dem Schöpfer“, das heißt das Licht, die Form des Gebens, und die Regel „Liebe den Nächsten wie dich selbst“. Alles wird nur innerhalb der Gruppe, die der Lehrer korrekt ausrichtet, eröffnet.

Alles wird durch die Liebe der Freunde gerettet. Und trotz des Exil des Schülers, in welches ihm der Lehrer folgt, kann er sich erheben und durch die Liebe der Freunde alle Mängel erfüllen. In der Freundesliebe sind alle Korrekturen.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf den Bereich zwischen uns konzentrieren und ihn mit dem gegenseitigen Geben, der Liebe, der Unterstützung erfüllen, und wenn wir durch die Liebe zur Schöpfung die Liebe zum Schöpfer eröffnen, steigen wir entsprechend auf. Wir dürfen nicht vergessen, dass das alles innerhalb der Verbindung zwischen uns offenbart wird.

Alle Stufen der von uns erworbene Eigenschaft des Gebens: Nefesch, Ruach, Neschama, Chaja, Yechida  sollen sich uns enthüllen. Wenn wir uns aneinander annähern, öffnen wir in dieser Verbindung im Endeffekt die höchste Kraft, die „der Schöpfer“ heißt. Seine Form ist die Stufe Keter und Yechida in jedem Zustand. Wenn wir das letzte Niveau Yechida in jedem Zustand erreichen, empfinden wir dort schon die Anwesenheit des Schöpfers.

Auszug aus der Vorbereitung zur Lektion 26.03.14 [#130941]

Wer bist du, Volk Israel?

Immer wieder werden wir unter Druck gesetzt und bedroht; das erweckt von Neuem Gefühle von Angst, Hilflosigkeit und Sinnlosigkeit. Als Teil meines Volkes frage ich mich, was der Zweck dieses unendlichen  Weges sein mag, den wir Juden durchlaufen müssen. Aus welchem Grund  sind wir nicht in der Lage, dem Leid zu entrinnen? Warum nimmt diese  Tortur kein Ende, die sich in jeder Generation zu wiederholen scheint?

Lesen Sie den gesamen Text hier : Wer bist du, Volk Israel

Wenn Du den Lehrer verunglimpfst, fällst du selber.

In allen Zeiten und bis jetzt hat die Menschheit dieselbe Struktur. Diese Struktur beinhaltet den Lehrer, die kabbalistische Gruppe und die ganze übrige Menschheit.

Die ganze Arbeit erfolgt entsprechend den Erklärungen des Lehrers, und wird durch die Gruppe erfüllt. Zuerst geschieht die Vereinigung innerhalb der Gruppe, und dann kann man sie schon auf die übrige Menschheit kreisförmig weitergeben.

Die Methodik mit denselben Etappen bleibt, und man kann sie nur mit der Erhöhung des Lehrers in den Augen der Gruppe realisieren. Selbstverständlich geht es dabei nicht um die äußerliche Form, sondern um die innere – um die Ausführung des Rates seitens des Lehrers, wie die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erreichen ist. Das heißt die Achtung vor dem Lehrer, vor seiner höheren Stufe des Erkenntnisses, vor seiner Richtung, vor seinen Wörtern ist das Wichtigste.

Je nach Aufbau der richtigen Beziehung zwischen uns, je nach Erreichen des wichtigsten Gesetztes “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst”, können wir vorankommen. Und wenn wir den Lehrer verunglimpfen – dann fallen wir selbst.

Abhängig davon, ob wir den Lehrer in unseren Augen erheben oder senken, befinden wir uns im Aufstieg oder im Fallen. Deshalb wird es gesagt: „Wenn der Schüler in die Vertreibung geht, wird der Lehrer zusammen mit ihm vertrieben“.

Der Schüler muss wissen, dass die Achtung vor dem Lehrer und der Methodik, vor dem Weg der Korrektur, völlig davon abhängt, wie er die Bedeutung dieser Mittel für die Erreichung der Verschmelzung mit dem Schöpfer schätzt.

Je nachdem, wie er an der Größe des Ziels arbeiten wird,  kann er das Ziel erreichen, die Größe des Schöpfers, die Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der Einheit enthüllen. Das alles hängt völlig von seiner Arbeit an der Erhöhung des Lehrers und der Freunde ab.

Das Ziel wird in der Verbindung zwischen den Freunden mittels der Konstruktion der richtigen Struktur der Verbindungen und der ausführlichen Klärung jedes Elementes der Vereinigung erreicht. Wenn der Mensch die Verbindung mit Freunden in keiner Weise beeinflussen kann, es aber geschafft hat, über seine Selbstsucht aufzusteigen, sich in sie einzureihen, dann heißt das „der Zustand des Keimes“.

In diesem Zustand wird in ihm die ganze Zeit der immer stärker werdende innere Widerstand solch einer Vereinigung, der Keim heißt, enthüllt. Und jedes Mal muss er sich in Bezug auf die Mission der Gruppe, ihrer Größe und der Größe des Lehrers erheben. Deswegen wächst er die ganze Zeit, bis er alle Etappen der Periode der Entstehung beenden wird.

Dann folgt die Periode der Ernährung, in der er schon etwas selbständig empfangen und geben kann, aktiver an der Vereinigung teilnehmen kann, empfindend, wie wirksam und lebendig sie ist. So beendet er die Jahre der Ernährung und kommt dazu, dass in ihm sogar die schweren Verlangen erwachen. Jetzt kann er aktiv an der Arbeit teilnehmen, neue Verbindungen schaffen, die Eigenschaften des Gebens und der Liebe  aufklären, all das, was  man „den Schöpfer zwischen den Freunden schaffen“ nennt.

Diese Form beginnt immer klarer zu werden: zuerst von der Rückseite, als ob von hinten, da es doch unmöglich ist, das Angesicht  des Schöpfers vor dem Ende der Korrektur zu sehen.  Und danach wird sich sogar das Antlitz des Schöpfers enthüllen, das heißt es wird das absolute Geben und die Liebe zwischen uns in unseren korrigierten Verlangen enthüllt werden.

Das passiert insofern, wenn der Mensch den Lehrer, die Gruppe schätzt und an ihrer Größe –  sich bemühend, die Aufstiege und das Fallen zu erleben – arbeitet. Wenn es ihm gelungen ist hinaufzusteigen, dann gibt man ihm sofort das Fallen – mit mehreren Verlangen, noch eine Schicht des Verlangen zu genießen enthüllend, damit er höher und höher hinaufsteigt.

Nur in der Vereinigung mit den Freunden muss man das ganze Feld der Arbeit, den Ort sehen, wo die Bedingung realisiert wird: „Es gibt niemanden außer dem Schöpfer“, das heißt das Licht, die Form des Gebens – und das Gesetzt der Tora „Liebe den Nächsten wie dich selbst“  bilden ein Gefäß dafür. Alles wird nur innerhalb der Gruppe offenbart, die vom Lehrer in die richtige Ausrichtung gebracht wird.

Alles wird mit der Liebe der Freunde gerettet. Und, obwohl beim Ausgang des Schülers in die Vertreibung, der Lehrer mit ihm zusammen vertrieben wird, wird „die Liebe der Freunden ihm alle Mängel ergänzen können“,  wenn der Schüler bezüglich des Lehrers und der Gruppe darüber  hinaufsteigt. Darin sind alle Korrekturen enthalten.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit im Bereich zwischen uns, den wir mit dem gegenseitigen Geben, der Liebe, der Unterstützung ausfüllen müssen, um „durch die Liebe zur Schöpfung die Liebe zum Schöpfer zu offenbaren“, dann steigen wir in diesem Maß hinauf. Die Hauptsache ist nicht zu vergessen, dass das alles innerhalb der Verbindung zwischen uns reaisiert wird.

Alle Stufen der von uns erworbene Eigenschaft des Gebens: Nefesch, Ruach, Neschama, Haya, Yechida  sollen zwischen uns geöffnet werden. Indem wir einander mehr und mehr annähern, öffnen wir in unserer Verbindung im Endeffekt die höchste „Verallgemeinerung“, die der Schöpfer heißt. Seine Form ist die Stufe Keter, Yechida in jedem Zustand. Wenn wir das letzte Niveau Yechida in jedem Zustand erreichen, dann können wir dort schon die Anwesenheit des Schöpfers empfinden. [130941]

Auszug aus der Vorbereitung zur Lektion 26.03.14