Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gesellschaft'

Die spirituellen Wurzeln der drei Religionen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe nicht, warum es eine Aufspaltung in drei Religionen gibt. Wenn Gott Einer ist, warum haben wir diese Unterscheidungen?

Meine Antwort: Die Religionen wurden uns gegeben, damit wir uns während der Periode der Verborgenheit des Schöpfers entwickeln würden. Wenn der Schöpfer jedoch enthüllt ist, werden sie sich naturgemäß in nationale Traditionen umkehren, einer nationalen Kultur.

In der Spiritualität schreiten wir in Drei Linien voran. Diese Drei Linien werden in unserer Welt während der Periode der Verborgenheit als die drei Religionen reflektiert. Der Islam entspricht der Rechten Linie, das Christentum – der Linken Linie und das Judentum – der Mittleren Linie.

Dies hat auch eine Auswirkung darauf, wie ihre Kalender strukturiert sind: Der islamische Kalender ist lunar (basierend auf dem Mond), der christliche Kalender ist solar (basierend auf der Sonne) und der jüdische Kalender ist luni-solar (basierend auf beiden). Wie wussten die Menschen, welche Art von Kalender sie schaffen? Sie wussten es, weil alles in unserer Welt von den spirituellen Wurzeln kommt und die Handlungen der Menschen durch den Ausdruck dieser Wurzeln in unserer Welt bestimmt werden. (Jedoch handelt ein Kabbalist absichtlich in Übereinstimmung mit diesen, wohingegen die anderen dies unbewusst tun.)

Was alle anderen Lehren betrifft, werden sie nicht als Religionen betrachtet, sondern als Glaube oder Überzeugungen. Es gibt ungefähr 3.800 von ihnen in der Welt.

 
Blog-post: Lösung für den Konflikt der Zivilisationen
 
 
Kabbala Akademie

Die Naturgesetze können wir nicht ändern


Zwei Fragen, die ich über „leichte Verbesserungen“ bezüglich der Finanzkrise erhielt:

Frage: Was Sie in „Die Finanzkrise – eine Analyse“ schreiben ist eine neue Sichtweise über die Entwicklung der Krise und ich begrüße den vernünftigen Standpunkt des Artikels. Jedoch bin ich nicht mit der Antwort zur vierten Frage einverstanden:

„Daher werden Länder versuchen, sich von der Globalisierung zu entfernen. Das wird aber nicht helfen, denn dann werden sie aufhören, sich zu entwickeln. Ohne Kommunikation und Austausch werden sie in den Feudalismus zurückfallen!

Dieses Land hatte Entwicklung, Kommunikation und Austausch vor der Globalisierung. Globalisierung war eine schlechte Idee: Amerika hörte auf, sich zu entwickeln. Wir stoppten den Austausch untereinander und nahmen was die ausländischen Empfänger unserer Wirtschaft uns gaben und zu deren Bedingungen. Wir beschwerten uns nicht zu laut über chemisch verseuchte Babynahrung aus Angst, sie würden aufhören, uns Babynahrung zu verkaufen und unsere Dollars verweigern. Das ist keine Kommunikation, das ist ein Bittgesuch.

Meine Antwort: Alles was stattfindet ist vom Gesetz der Entwicklung gesteuert, also ist es kein Produkt von blindem Schicksal oder Zufall. Wir erkennen jedesmal, wenn etwas in den entwickelten Ländern geschieht, dass die weniger entwickelten Ländern dazu gezwungen sind, diesem Beispiel zu folgen.

Wir können die Gesetze der Natur nicht verändern. Wir existieren innerhalb dieser Gesetze und es ist unsere Verpflichtung, sie einzuhalten und sie zu studieren. Das geschieht auch zu unserem Besten. Die Natur hat ein Ziel für alles was sie tut, das darin besteht, den Menschen zu einem speziellen Zustand zu bringen: dem höchsten Niveau, „Schöpfer“ genannt.

Entwicklung findet entweder mit durch Druckmittel statt, was wir als Leiden empfinden, oder durch das bewusste Verstehen des Menschen und durch seine Zusammenarbeit mit der Natur. Kabbala erklärt, was zu tun ist, um den zweiten Weg zu gehen.

Frage: Wenn die gegenwärtige Krise eine Krise des gegenseitigen Vertrauens ist, warum können wir sie dann nicht stoppen, indem wir für positive Prognosen werben? Den Massenmedien sollte es untersagt sein, über schlechte Nachrichten zu berichten; stattdessen sollten sie dazu dienen, jedem zu erzählen, dass alles in Ordnung ist.

Meine Antwort: Das wird nichts verbessern, denn die Krankheit wird sich weiterentwickeln bis zu dem Punkt, an dem sie unumkehrbar ist. Zuerst müssen wir das Übel enthüllen und es dann korrigieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir können die Naturgesetze nicht umgehen

Eine göttliche Laune im Aktienmarkt?


News Report (übersetzt von gazeta.ru): Gibt es auf dem Aktienmarkt Regeln oder wird er aus einer göttlichen Laune heraus regiert? Es wurde viel unternommen um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Eine „göttliche Laune“ wird definiert als der Unterschied zwischen tatsächlichen Preisen und derer, die vom Rückfluss und der Liquidität festgesetzt sind. In anderen Worten, der Aktienmarkt operiert bei einem niedrigen Rückfluss, aber die Preise steigen oder fallen in Übereinstimmung mit der derzeit überwiegenden Meinung: „alles wird zu den guten alten Zeiten zurückkehren“ oder „das ist das Ende der westlichen Zivilisation“. Das soll heißen, dass der Prozess, in dem wir stecken und der die Welt verändert, zufällig ist.

Mein Kommentar: Es gibt kein zurück! Unser Egoismus ist gewachsen und wir sind auf eine Stufe von globaler Verbindung aufgestiegen.

Dies passiert zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit, obwohl die Kabbala dies schon vor Jahrtausenden vorausgesagt hat. Ich lade Sie dazu ein, in unser Archiv der alten Lektionen zu gehen und dies zu überprüfen, indem Sie sich unsere viele Jahre alten Lektionen anhören.

Nichts wird zu den guten alten Zeiten zurückkehren. Alles was jetzt stattfindet ist das Ende der westlichen Zivilisation. Vor uns liegt eine globale, einzige und einheitliche Welt. Wir sind alle eine Familie; wir können nicht davor weglaufen und sind komplett abhängig von ihr. Nicht einmal sterben kann da helfen, denn Sie werden zur Vervollständigung Ihrer Korrektur zurückkommen müssen!

Wir müssen einen Aktienmarkt schaffen, der auf den Regeln des globalen Systems der Welt basiert. Alles wurde bereits beschrieben. Studieren Sie Kabbala!

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Blog-post: Die jetztige Krise ist gleichzusetzen mit einem Vertrauensverlust der Menschen in…
Kabbala-Blog: Eine kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise – Ein Artikel in YnetNews

Ich bin für den kabbalistischen Staat


Zwei Fragen, die ich über den gegenwärtigen Zustand der Welt erhielt:

Frage: Shlama Ilelochum, Rabu Michael. Glauben Sie an eine Wiederbelebung des assyrischen Staates? Sind Sie DAFÜR oder DAGEGEN?

Meine Antwort: Ich bin nur für einen Staat in der Welt – einen kabbalistischen Staat, dessen Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ sein wird. Dann werden alle Nationen wie eine Familie sein. Das ist es, wozu wir vom Schöpfer oder der Natur verpflichtet sind. Wir müssen in Übereinstimmung mit der globalen Verbindung leben, in der wir uns befinden. Die Entstehung separater Staaten steht der Einheit der Welt entgegen. Siehe Baal HaSulams Artikel „Der Frieden“ und „Frieden in der Welt“.

Frage: Viele Menschen, die Kommentare einstellen, scheinen zu denken, dass wirtschaftlicher Wohlstand, der durch freie Märkte erreicht wird, egoistisch und böse ist. Das Einzige was böse sein kann ist die Absicht. Als Menschen brauchen wir einen Zugang zu Ressourcen, um zu überleben – d. h. Nahrung, Obdach und Bildung. Natürlich ist es nicht das Problem, Wohlstand und Wissen durch die Marktwirtschaft zu erlangen, sondern in der Verteilung unter denen, die es benötigen. Diese Verteilung kann am besten in der eigenen Gemeinschaft gemacht werden. Die Sanftmütigen werden die Welt nur erben, wenn diejenigen, die Reichtümer angehäuft haben, einen Weg finden, ihn an Notbedürftige zu verteilen. Bitte geben Sie dazu einen Kommentar.

Meine Antwort: Ich möchte Ihnen raten, die Texte über die Krise und deren Lösung anzuschauen, als auch davon handelnde Artikel Baal HaSulams – „Der Frieden“, Frieden in der Welt“ und „Die Freiheit“.

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Blog-post: Wie werden wir in der letzten Generation leben?
Blog-post: Eine spirituelle Revolution ist unvermeidbar

Eine spirituelle Revolution ist unvermeidbar


Eine Frage, die ich erhielt: Sie sehen seriös und weise aus, aber Ihre Ideen und Vorschläge an die Menschheit sind utopisch. Sind Sie sich wirklich sicher, dass diese eingesetzt werden können oder dass vielleicht sogar die Möglichkeit besteht, eine spirituelle Revolution für die Menschheit anzukurbeln?

Meiner Antwort: Weil ich die menschliche Natur verstehe, weiß ich, dass alle unsere Wünsche, Gedanken und Handlungen absolut egoistisch sind und gar nicht anders sein können. Weil ich aber auch das Wesen der Höheren Welt und des Lichtes verstehe, bin ich dessen absolut sicher und weiß aus persönlicher Erfahrung, dass das Licht, das unseren Egoismus erschaffen hat, es auch sofort in Altruismus umwandeln kann. Allerdings wird es dies nur aufgrund unseres Verlangens tun.

Wir können dieses Verlangen nur durch die Erkenntnis entwickeln, dass der Egoismus schlecht für uns ist, indem wir sehen, wie viel Leiden er uns verursacht. Die Frage ist: Wie viel Leid wird dazu nötig sein? Wir können dies durch das Studium einer kleinen Krise erforschen – wie der jetzigen z. B. – und erkennen, dass unsere Haltung zueinander im Gegensatz zum „globalen Dorf der Menschheit“ liegt. Wir können das so tiefschürfend erkennen, dass wir anfangen können, in Richtung „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ voranzuschreiten, d. h. zur Übereinstimmung mit der Natur oder dem Schöpfer.

Wir können z. B. ein globales Erziehungssystem einsetzen, das jeden über die Tatsache unterrichtet, dass wir in einer Welt leben, in der jeder vom Anderen abhängig ist. Zusätzlich könnte dies in allen Massenmedien und Erziehungsinstituten weltweit, von Kindergärten bis hin zur Uni, erklärt werden (Mehr darüber in „Die klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein“.)

Jeglicher Versuch, den wir zu diesem Zweck unternehmen – selbst die kleinsten ersten Schritte – wird bereits unseren Widerspruch (unsere Gegensätzlichkeit) zur Natur grundlegend revidieren, da wir uns durch diese Handlungen wieder mit der Natur (dem Schöpfer) konfrontieren werden und somit ihr (Ihm) näherkommen. Wenn unsere gesamten Verlangen nach der Veränderung streben, wird dies ganz schnell geschehen, denn der Schöpfer hört nichts anderes als die Bitten der Gesellschaft.

Die Natur wird ihren Plan so oder so ausführen und dieser Plan ist bereits komplett und existiert in der spirituellen Welt. Es wäre natürlich besser, all die Katastrophen auf der Welt zu vermeiden, sei es gesellschaftliche, ökologische, militärische, biologische oder andere, die uns dazu zwingen, uns vom Egoismus zu lösen. Es gibt einen erfreulichen Weg zum Ziel der Natur (siehe Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“); deswegen wurde uns die Wissenschaft der Kabbala gegeben. Wir müssen zumindest alles was uns möglich ist tun – die spirituelle Revolution wird jedoch auf jeden Fall stattfinden!

Eine Parabel: Ein Mann ging am Meer spazieren und sah, wie ein Junge etwas vom Strand aufhob und ins Meer warf. Der Mann kam näher und sah, dass es Seesterne waren, die der Junge aufhob; er war völlig von ihnen umringt. Es sah aus, als lägen Tausende von Seesternen im Sand; das Ufer war kilometerlang mit ihnen besät.

„Warum wirfst Du diesen Seestern ins Wasser?“, fragte der Mann, als er den Jungen erreichte.

„Wenn sie hier am Strand bis zur morgendlichen Flut liegenbleiben, werden sie sterben“, sagte der Junge, ohne sein Vorgehen zu unterbrechen.

„Das ist doch dumm!“, rief der Mann aus. „Schau dich um! Hier gibt es doch Tausende von Seesternen, der ganze Strand ist voll von ihnen. Deine Bemühungen machen doch überhaupt keinen Unterschied!“

Der Junge hob den nächsten Seestern auf, dachte einen Moment nach, warf ihn dann ins Meer und sagte: „Nein, meine Bemühungen ändern viel … für diesen Seestern.“

Dann hob der Mann ebenfalls einen Seestern auf und warf ihn ins Meer. Und dann noch einen. Als die Nacht vorüber war, waren viele Menschen am Strand und jeder von ihnen hob Seesterne auf und warf sie ins Meer. Als die Sonne aufging, war der Strand leer – keine Seele wurde ungerettet zurückgelassen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Die Notwendigkeit, die richtige Wahrnehmung in unseren Kindern zu fördern

Billiges Essen macht hungrig


Nachrichtenreport ( von Commodity Online):
Die Verbraucherpreise fallen zur Zeit hauptsächlich aufgrund der Erwartung günstiger Ernteaussichten, aber auch infolge einer verlangsamten Weltwirtschaft. Dies könnte einen eingeschränkten Anbau gefolgt von reduzierten Ernten in den Hauptexportländern bedeuten. Angesichts anhaltender niedriger Kornvorräte könnte dieses Szenario zu weiteren rekordartigen Lebensmittelpreisen führen – eine Katastrophe für Millionen, die dann dadurch mittellos und ohne Kredit verbleiben.

Mein Kommentar: Die Tatsache, dass die Preise fallen – besonders für Nahrungsmittel – scheint eine gute Sache zu sein. Allerdings steuert in unserer Welt alles auf das Schlimmste zu, da sie auf egoistischen Beziehungen errichtet ist.

Der Preisabfall macht es für den Bauern unprofitabel, große Felder zu besäen. Dies wird zu kleineren Ernten, einen hohen Preisanstieg und anschließend zu Hunger führen. Ein Paradoxum unserer egoistischen Welt – billiges Essen verursacht Hunger!

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie wird sich der Hunger auf die Weltbevölkerung auswirken?
Blog-post: Wann wird der Hunger anfangen, uns zu beeinträchtigen?

Das einzige Gebot ist Gleichheit mit dem Schöpfer


Eine Frage, die ich über den Unterschied zwischen Religion und der Kabbala erhielt:

Frage: Ist Studieren der Tora und Einhalten der Mizwot das gleiche wie religiös zu sein?

Meine Antwort: Ja

Frage: Wenn das Wort „religiös“ dogmatisch, erstarrt und verschlossen bedeutet, mag ich es nicht.

Meine Antwort: Aber der Zweck der Religion liegt im Bewahren, im sturen Einhalten. Dies ist exakt der Genuss, den jemand verspürt, wenn er religiös ist.

Frage: Aber die Art, wie ich zusammen mit Chassidut und Kabbala die Tora studierte und die Mizwot (Gebote) praktizierte, , scheint etwas sehr Kraftvolles und Wichtiges zu sein.

Meine Antwort: Es gibt keine Gebote in der Kabbala, außer der Gleichheit mit dem Schöpfer durch „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“.

Frage: In der Tora gibt es einen enthüllten und einen verborgenen Teil und sie wirken gemeinsam. Fungieren demnach das kontinuierliche Torastudium und Praktizieren der Mizwot (von Juden und jenen, die sich davon angezogen fühlen) nicht als Plattform oder Fundament zum Studieren der Kabbala?

Antwort: Nein

Frage: Bewahren die traditionellen Praktiken nicht das verborgene kabbalistische Wissen, das noch enthüllt werden muss?

Meine Antwort: Nein

Frage: Oder sagen Sie, dass alles der alten Wege der Tora wie ein Mantel abgelegt werden muss und nur die Wissenschaft der Kabbala übrigbleiben sollte?

Meine Antwort: Ja

Frage: Ich möchte meine Frage erläutern und sagen, dass ich Ihre Einführung in die Kabbala auf Ihren Internetseiten auf eine wundervolle Weise als kraftvoll, bereichernd und notwendig erachte. Ich betrachte meine Gefühle ( konfliktreich, verwirrt und intensiv) als Teil meines Korrekturprozesses und ich habe diese Fragen voller Respekt und im Geiste des Wachstums und der Akzeptanz gestellt.

Meine Antwort: Vielen Dank!

Verwandtes Material:
Blog-post: Religion ist eine kulturelle Tradition, Kabbala ist die Methode der Korrektur
Blog-post: Religion und Kabbala sind Gegensätsen
Artikel: Unterschied der Kabbala von der Religion

Ökonomen sprechen schöne Worte, können sie jedoch nicht umsetzen


Shari Arison, die berühmte israelisch-amerikanische Geschäftsfrau (und die reichste Staatsangehörige Israels), sagte Folgendes über die Finanzkrise:

Wir gehen durch eine schwierige, aber extrem wichtige Zeit – wichtig für das jüdische Volk und die gesamte Menschheit.

Wir spielen eine sehr wichtige Rolle – die Fackel emporzuheben und sie zu entzünden. Wir werden durch Bewusstheit, Menschlichkeit, Wahrheit, Werte, Liebe und Frieden führen. Wir müssen vereint sein – nur dann werden Aufruhr, Schmerz und Hass vertrieben.

Die heutige Welt befindet sich am Rande der Zerstörung. Überall wo man hinschaut gibt es Chaos und es fängt im Kleinen an – in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Aufruhr, Schmerz und Gefahr durchdringen alle Aspekte des Lebens: persönlich, zwischenmenschlich, ökologisch und ökonomisch. Heute versteht das jeder und es ist schade, dass wir die Lösung nicht erkennen.

Ich stehe heute vor Ihnen und sage Ihnen: Es gibt eine Lösung und sie liegt in unserem Wertesystem. Die Lösung ist in dem Vers „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ verborgen. Wir alle wollen die gesamte Situation verändern und wir können es. Jeder einzelne von uns muss jedoch die individuelle Verantwortung und persönliche Verpflichtung übernehmen.

Mein Kommentar: Dies sind schöne Worte, allerdings gibt es keinen Weg, sie durchzuführen. Ich hoffe nur, dass die Menschen den Egoismus bald als Ursache all ihrer Schwierigkeiten erkennten und dann schnell realisieren, dass die einzige Methode ihn zu korrigieren darin liegt, die Naturkräfte von außen heranzuziehen.

Es steht geschrieben: „Ich erschuf den Egoismus und ich gab die Tora zu seiner Korrektur, denn das Licht in ihr führt einen zur Quelle zurück.“ Dieses Licht kommt nur durch die richtige Anwendung der Kabbala auf einen Menschen herab – siehe Punkt 155 von Baal HaSulams „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“.

Eine Gehirnzelle des Universums


Pressebericht (aus The New York Times): Eine ist nur Mikrometer groß. Die andere hat einen Durchmesser von Milliarden Lichtjahren. Eine zeigt Neuronen in einem Mäusegehirn. Die andere ist ein simuliertes Bild des Universums. Zusammen deuten sie auf die überraschend ähnlichen Strukturen hin, wie sie in diesen gewaltig unterschiedlichen Naturphänomenen vorhanden sind.

Links: Drei Neuronen-Zellen (zwei rote und eine gelbe) und ihre Verbindungen.

Rechts: Das Universum, mit einem ausgedehnten Galaxienhaufen (hellgelb), umgeben von Tausenden von Sternen, Galaxien und schwarzer Materie.

Auch Hollywood ist von der Weltkrise betroffen


Nachrichtenmeldung (übersetzt von Israland):
Auch Hollywood wird von der Weltkrise betroffen sein. Die Filmstudios haben es dennoch besser als alle anderen, weil die meisten Menschen lieber Filme anschauen, als zu beobachten, wie die Börse weiter abstürzt. Dasselbe geschah während der großen Wirtschaftsdepression in Amerika vor 80 Jahren.

Mein Kommentar: Der Mensch ist der Wunsch zu empfangen oder gefüllt zu werden. Seine zwei Hauptverlangen sind „Brot“, und „etwas, woran sich seine Augen weiden können“ (ein Spektakel). Das war durch die gesamte Geschichte hindurch so, während das Ego von Generation zu Generation angewachsen ist.

Aber heute sind wir auf eine neue Stufe der Entwicklung aufgestiegen: Wir werden nicht länger durch die quantitative Zunahme des Egoismus vorangetrieben, sondern durch seinen qualitativen Wandel. Heute ist der Egoismus global geworden. Daher können wir nicht länger durch „Brot und Spiele“ befriedigt werden. Die Schicksalsschläge manifestieren sich gemäß unserem globalen, egoistischen Gegensatz zur altruistischen Natur. Und die Schläge werden sich weiter vergrößern, bis wir die Richtung unserer Entwicklung verändern, indem wir sie auf die Korrektur unseres Egoismus umleiten, bis wir den Punkt „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ erreichen.

Nur dann werden wir uns der Natur angleichen und die Schläge werden aufhören. Selbst Hollywood wird seine „Spektakel“ von egoistisch auf altruistisch abändern müssen, wenn es überleben will.

Verwandtes Material:
Blog-post: die Ursache aller Probleme dieser Welt