Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Israel'

Verbindung für alle

Frage: Können wir die Zeitung „Ha Uma“ („Die Nation“) wieder zusammen lesen?

Meine Antwort: Wir können alle zusammen die Zeitung „Ha Uma“ („Die Nation“) lesen, weil sie über die Verbreitung der Methode der Korrektur (der Vereinigung) spricht. Und obwohl es dort in einer spezifischen Form um das Volk Israel geht, ist die allgemeine Richtung für alle gleich.

Im Moment streben wir die Verstärkung unseres Einflusses in Israel an, weil alle vom herannahenden Krieg sprechen, und obwohl dieser nicht gefürchtet wird, gibt es einen Grund für uns, unsere Erklärung über die Notwendigkeit der Vereinigung um des Friedens willen zu verschärfen.

Der Welt zum Guten verhelfen

Wir müssen die Zeit beschleunigen. Wir müssen uns vor den Herbstfeiertagen in Israel vorbereiten, um diese Zeit richtig nutzen zu können.

Es beginnt eine besondere Zeit, die weltweit zum richtigen Verständnis der Krise führt. Das, worüber wir bereits vor Jahren gesprochen haben, erscheint heute endlich in den Zeitungen. Wollen wir hoffen, dass die Menschen den Ernst der Lage erkennen werden.

Wir wollen nicht, dass sie leiden, wir wollen, dass sie verstehen. Und das hängt von uns ab. Den leeren Magen und die leere Tasche, Angst und drückende Sorgen um die Zukunft, um die Kinder – das alles müssen wir in das Verständnis umwandeln. Denn der Krisenzustand entsteht aus großer Barmherzigkeit, er kommt vom Schöpfer, der uns auf diese Weise lediglich zur Güte und zur großen Fülle erheben möchte.

Wir treten in eine außergewöhnliche Etappe ein und müssen eine aggressive Verbreitung führen, ohne jegliche Überlegungen. Heute ziehen wir die weißen Handschuhe aus und gehen mit niemandem Kompromisse ein. Selbstverständlich müssen wir solide auftreten, wie es in der Gesellschaft üblich ist, zugleich jedoch maximal offen, indem wir alle Darbietungsformen und Möglichkeiten nutzen.

Das wird uns retten. Wir müssen die Welt anstoßen, damit sie uns nach vorne bringt, darin liegt unser Erfolg. Unsere ganzen vergangenen Anstrengungen waren die Vorbereitung auf die Attacke, die heute beginnt und morgen fortgesetzt wird. Und dann werden wir Erfolg haben.

Wir müssen uns vereinen, um zu einer starken Kraft zu werden und die Welt anzuführen. Es ist sehr leicht, vor der Verantwortung zu fliehen, dennoch müssen wir ohne Ausflüchte und Ausreden das realisieren, worüber Baal HaSulam in allen seinen Artikeln schreibt. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft müssen zu einem Ganzen verbunden werden. Wir selbst, unser Zentrum, die Gruppen in Israel und weltweit sowie die Massen müssen zu einem gemeinsamen System vereint werden, dieses System muss einen nachhaltigen Impuls erhalten, indem alles zu einem Ganzen verbunden wird. Nur so werden wir Erfolg haben. Darin besteht unsere Arbeit, unsere Bestimmung.

Heute geht das in Erfüllung, worüber wir geredet haben, jedoch noch nicht in einer dramatischen Form. Wollen wir hoffen, dass es uns gelingt, ein wahres Drama zu vermeiden, dass die Menschen durch das Verstehen und Fühlen die Geschehnisse versüßen, die entstandene Situation begreifen, keine großen Leiden über sich ergehen lassen müssen, sondern mittels der spirituellen Analyse sich zurechtfinden und auf einem schnellen, leichten Weg anstelle eines langen und schweren Weges voranschreiten werden. Das ist das, was vor uns liegt.

Und darum müssen wir eine große Besorgnis, eine große Fürsorge für die ganze Welt entwickeln. Wir freuen uns keinesfalls darüber, dass das Unglück anderer bestätigt, dass wir recht haben. Wir freuen uns, dass dieser Zustand eingetreten ist und wir ihn nun zu einem großartigen Weg, zu einem wunderbaren Aufstieg umwandeln können.

Alles liegt in unseren Händen – Hauptsache, wir verlieren den Fokus nicht. Wir müssen die Welt mitnehmen und zusammen mit ihr dem Schöpfer entgegen streben.

Auszug aus dem Gespräch während der Mahlzeit anlässlich des Todestages von Ari, 25.07.2012

In der Liebe gibt es keine Berechnung

In jedem Volk liegt eine innere Stärke, die es vereint. Doch die Söhne Israels, wie bereits Baal HaSulam erklärt hat, sind nicht wie die anderen Völker, welche in dieser natürlichen wechselseitigen Beziehung stehen. Wenn es keine Liebe zwischen ihnen gibt, dann verlieren sie sich schnell aus den Augen. Nur der Hass der anderen Völker hält sie zusammen und schützt vor der vollständigen Assimilation.

Baal HaSulam führt das Beispiel mit dem Sack voller Nüsse vor: Diese wünschen sich so sehr die Einheit, dass sie sogar klappern, wenn sie aneinander stoßen. Aber der „Sack“, d.h. Antisemitismus, erlaubt ihnen nicht, auseinanderzufallen.

Allerdings ist es nicht die wahre Liebe und Einheit. Wie lange kann es noch dauern?

Daher ist jetzt die Zeit angebrochen, dass sie sich nicht wegen dem „Sack“ miteinander verbinden, der sie umgibt, sondern auf der Grundlage der Liebe und der wechselseitigen Beziehungen. Dann wird der Druck von außen nicht mehr notwendig sein, so dass er aufhört; plötzlich werden die Araber ihre Haltung ändern und für sie wie Brüder sein. Immerhin – es geht nicht um jemand anderen, sondern auf diese Weise wirkt die höhere Kraft auf das jüdische Volk.

Wenn sie sich fügen, wird der „Sack“ nicht mehr benötigt, und somit werden alle negativen Kräfte in der Welt beseitigt – einfach durch die Verbindung. Durch die Verwirklichung dieser Methode werden die Menschen etwas verspüren, was in ihrer Seele hinterlegt und schon lange in Vergessenheit geraten ist. Das Korn ist schon gepflanzt, und so schreibt Baal HaSulam, dass das jüdische Volk in sich wieder die Liebe wachrütteln muss.

In diesem Fall muss man offen für alle Stämme sein. Denn es ist uns nicht bekannt, was mit den zehn Stämmen geschah, die während der Zeit des ersten Tempels gefallen sind. Wer weiß, wo sich jetzt ihre Nachkommen befinden und wie viele es sind.

Und überhaupt, wenn die ganze Welt zu der gleichen Einheit kommen soll, ist das jüdische Volk natürlich bereit, alle zu empfangen, die sich diese Einheit wünschen. In der Liebe gibt es keine Berechnung: Wer sich die Verbindung wünscht, der soll sich anschließen.

Auszug aus dem Gespräch vom 05.06.2012

Lassen Sie keine weißen Flecken auf der Leinwand der Korrektur

Frage: Wenn die Korrektur mit den Menschen anfängt, die über den Punkt im Herzen verfügen, warum wenden wir uns schon jetzt an die Menschheit?

Meine Antwort: Wir handeln parallel „auf zwei Fronten“, weil die Kategorien „Israel“ und „Völker“, die über keinen Punkt im Herzen verfügen, uns die notwendigen Verlangen geben werden, dank denen wir verstehen werden, wie man sich zu korrigieren hat, um mit ihnen übereinstimmen zu können.

Ebenso ist das Ehepaar ohne Kinder noch nicht ein Paar, keine wahre Familie. Denn niemand verbindet die Eheleute miteinander. Eigentlich sind sie selbst noch die ‘Kinder‘, obwohl sie verheiratet sind. Gerade die eigenen Sprösslinge zwingen die ‘Kinder‘, erwachsen zu werden, machen sie zu den Eltern.

Uns betrifft es ebenso: wenn wir die Arbeit des Verbindungsgliedes, das zwischen dem Schöpfer und „den Völkern der Welt“ liegt, nicht übernehmen, dann können wir zu keinem „Israel“ werden. Nur die Ausführung dieser Aufgabe richtet uns direkt zum Schöpfer (YasharEl). Und deshalb soll man das ganze Bild erkennen, um die Selbstkorrektur zu beginnen. Denn die vollendete Handlung soll im ursprünglichen Gedanken vorhanden sein – schon jetzt brauchen wir das ganze Programm.

Baal HaSulam fuhr in den 30er Jahren nach Polen, um zu prüfen, ob man zur Korrektur die lokalen Arbeiter erwecken kann, als ob auf der Erde durch Israel alles schon vorbereitet wurde und es nur an den Polen mangelte.

Das Bild soll möglichst ganzheitlich sein. Wir werden nicht verstehen, wie wir uns zu korrigieren haben, wenn wir das Volk in Israel und in der Welt nicht an uns anbinden. Ebenso erziehen und verändern „die Kinder“ ihre Eltern. Die Verbindung mit ihnen, wenn später deine Fürsorge benötigt wird, baut dich auf, führt vor, welche innere Ordnung du schaffen sollst.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“ „, 05.06.2012

Die Wurzeln des Hasses der Völker

Frage: Warum widersteht die Menschheit jenem Teil, der ans Geben gerichtet ist?

Meine Antwort: Es ist ein sehr klarer Widerstand. Denn in diesem Teil des allgemeinen Verlangens gibt es den Punkt des Lichtes (•). Demzufolge entsteht zwischen dem Verlangen und dem Licht der große Bruch (Δ), der den Hass hervorruft.

Hier werden die Tiefmechanismen aktiv, die auf der Höhe der inneren Kräfte der Natur funktionieren, dort, wo die Lichter und die Gefäße zusammenwirken. Und solange wir die anderen Verlangen nicht korrigieren, damit sie sich dem Licht auch angleichen, werden dieser Hass, dieser Antisemitismus bleiben. Und sie werden außerdem noch wachsen, um uns zu den Korrekturen anzustoßen.

Frage: Also ist der Hass der Völker dazu vorbestimmt, dass ich über dem Verstand arbeitete?

Meine Antwort: Wenn du diesen Hass als einen Grund für die Flucht von den Leiden betrachtest, dann wird er zum sehr groben Reizerreger. Wenn du ihn aber mit der Dankbarkeit, wie die Antriebskraft zur Handlung annimmst, dann wirst du die guten Ergebnisse ernten. Alles hängt von der Wahrnehmung ab.

Aber wie dem auch sei, du hast keine Anlässe für die Kritik gegenüber den Völkern für ihre antisemitischen Stimmungen. Im Gegenteil – die Korrektur kann nur von deiner Seite erfolgen: sie wird angemessen sein, wenn du den Antisemitismus nicht zu beseitigen versuchst, sondern ihn für die Korrektur der Welt anwendest, damit der Schöpfer in allen seinen Teilen offenbart werden kann.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“ „, 04.06.2012

Weckt den Weichensteller auf, bevor es zu spät ist!

Frage: Ändert sich die Arbeit der örtlichen Gruppen jetzt, wo wir beginnen, als globale, vereinte Weltgruppe zu agieren?

Meine Antwort: Wir müssen uns selbst streng beurteilen und die Dinge in der klarsten, ernsthaftesten Weise ausarbeiten. Wir müssen entsprechend dem allgemeinen Vorhaben von Oben lernen, der Handlungen des Schöpfers in der Welt, in welchem Maß die Welt korrigiert werden muss, und wie weit wir immer noch von der Erfüllung dieser Aufgabe durch aktive Teilnahme entfernt sind, indem wir bereit sind, die Brücke zu bilden, den Durchgang, den Adapter, durch den die Korrektur vollbracht werden wird. Das sollte uns aufwecken und uns eine wirkliche Ernsthaftigkeit und Verantwortlichkeit bezüglich des Verständnisses unserer Rolle verleihen.

Es ist nicht akzeptabel, nur uns selbst zu berücksichtigen und voller Illusionen darüber zu sein, dass mit uns alles in Ordnung ist und wir warten können. Die Berechnung ist sehr ernst und sogar alarmierend. Es ist wie bei Baal HaSulam´s Warnung vor dem Holocaust. Wenn das Volk Israel (jeder, der Yashar-El genannt wird, der direkt nach dem Schöpfer verlangt), nicht die gebotenen Bedingungen einhält, ruft es ein Anwachsen der äußerlichen Kräfte hervor, und führt zu deren Sieg über die innerlichen Kräfte.

Dann wird es große Schwierigkeiten geben. Die destruktive, tödliche, böse Kraft, die wir in der Tat heraufbeschworen haben, beginnt, die Welt zu regieren. Daher sollte jedes Individuum die Gruppe mit großem Ernst behandeln und mit großer Verantwortung: jeder Einzelne im Verhältnis zur Gruppe, jede Gruppe in Bezug auf andere Gruppen bis hin zu einer gemeinsamen, globalen Gruppe, und im Verhältnis zur Welt, zur gesamten Welt.
Wir befinden uns bereits in dem Zustand, in der Zeit, die die kritischste in der gesamten Menschheitsgeschichte ist, und wir werden selbst bestimmen, wie wir vorankommen: Durch das Licht oder durch Leiden.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 24.04.2012

Israel: Nach der Geburt oder nach dem Ziel?

Auszug aus der Lektion, die dem Gedenktag an die Katastrophe des europäischen Judentums gewidmet war

Frage: Zu welchem Teil der Welt gehören die Nichtjuden, die die Wissenschaft der Kabbala studieren?

Meine Antwort: Heute gehören sie zur Kategorie „Israel“.

Wenn früher mit dem Begrief „Israel“, „das Volk“ im materiellen Sinn gemeint war, so sind es heute die Menschen, die „direkt zum Schöpfer“ (Jaschar-El) ausgerichtet sind, d.h. es handelt sich um einen spirituellen Begriff. Heute ist es bereits unbedeutend, von wem du geboren wurdest, denn es ist wichtig, ob du die Methode der Korrektur wahrnimmst, ob du über den Funken im Herzen (•) verfügst. Nach ihm wirst du eben „Israel“ genannt. Wenn du ihn nicht hast, dann gehörst du zur Kategorie „die Völker der Welt“. Somit kannst du heute aus „den Völkern der Welt“ stammen und morgen zu „Israel“ werden. Denn im Endeffekt sollen alle das Ziel erreichen.

Jeder, der diesen Funken bekommen hat, ist verpflichtet, die Wissenschaft der Kabbala zu verbreiten, sowie sich um den eigenen Aufstieg, um die Gruppe und um die notwendigen Mittel zu sorgen – damit die allgemeine Pyramide der Menschheit nicht kippt und Zerstörer an ihre Spitze gelangen.

Außerdem betont der Baal HaSulam, dass dieselben Kategorien in jedem Menschen vorhanden sind, und die ganze Welt sie heute korrigieren und unterscheiden soll, da wir die Endetappe der Korrektur erreicht haben.

Deshalb werden heute als „Israel“ die Menschen bezeichnet, die „direkt zum Schöpfer“ ausgerichtet sind.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „der Gedenktag an die Katastrophe und den Heroismus“, 19.04.2012

Unsere außergewöhnliche Generation

Kongress in der Arava. Lektion 1

Aus dem Brief von Baal HaSulam (Nr. 13): „Ihr sollt daran glauben, dass es viele Funken des Gebens in jedem Freund gibt, und wenn sie an einem Ort, im brüderlichen Zusammenhalt, in Liebe und Freundschaft versammelt werden könnten, würde es selbstverständlich für alle ausreichen, eine bedeutende spirituelle Stufe zu erreichen, von nun an und für immer“.

Es wurde nichts außer einer gemeinsamen Seele in der Welt erschaffen. Teile dieser gemeinsamen Seele, Funken, erwachen von Generation zu Generation und erreichen die Korrektur. Alle Generationen, die ihre Korrektur erreicht haben, vereinen sich in der letzten Generation, die mit uns beginnt.

Unsere Generation ist besonders. Sie muss alle vorangegangenen Generationen in sich vereinen – von Adam ha Rishon über Abraham und Rabbi Schimon bis hin zu Ari und Baal HaSulam, die große Korrekturen in der gemeinsamen Seele vollbracht und deren bedeutenden, besonderen, den hellsten Teil für uns vorbereitet haben. Doch darüber hinaus müssen wir alle zukünftigen Gefäße/Verlangen (Kelim), die die Korrektur beenden, an uns anschließen.

Wir vereinen in uns diejenigen, die vor uns waren, unsere Vorväter, und diejenigen, die nach uns kommen, unsere Söhne. Denn wir haben bereits den Zustand erreicht, in dem die Welt beginnt, nach der Korrektur zu verlangen – die Seelen erwachen bereits. Und obwohl die Menschen es noch nicht verstehen – es ist auch nicht nötig -, weil sie alle zu jenem Teil der gemeinsamen Seele gehören, der die Korrektur nicht bewusst, sondern durch die Verbindung mit uns erreicht.

Unsere Pflicht besteht darin, uns zu verbinden, alle jene heiligen Funken des Gebens in uns zu vereinen, die dieses System vor uns korrigiert haben, – und die Korrektur abzuschließen.

Es ist eine außergewöhnliche Zeit, wir spüren, dass es ein besonderer Zustand ist. Und wir sehen, wie der Schöpfer uns hilft – uns die Möglichkeit gibt, uns zu vereinen und uns zu reinigen, um das zu verwirklichen, wonach wir uns so sehnen.

Auszug aus der ersten Lektion des Kongresses in der Arava, 18.11.2011


Das Licht soll sich enthüllen und die Welt erleuchten

Kongress in der Arava. Gespräch während der Mahlzeit.

Wir stehen an der Schwelle eines sehr wichtigen Ereignisses – wir können aufsteigen und sogar hochspringen, wir haben alle Bedingungen dafür.

Es ist wirklich ein besonderer Zustand, der uns von oben geschenkt wurde. Es ist kein Ereignis, das lange geplant, organisiert, durchdacht wird und endlich kommt. Es gibt „Erweckung von unten“ (Itaruta de Letata) und „Erweckung von oben“ (Itaruta de Leila), wenn die Möglichkeit von oben gegeben wird, und das Wichtigste ist, diesen Moment nicht zu verpassen!

Deshalb haben wir es so spontan veranstaltet, und es ist schön, dass unsere Freunde aus der ganzen Welt es verstehen. Ich spüre darin eine wahre höhere Gunst, die uns erwiesen wurde – damit wir sowohl auf dem großen Kongress als auch danach bereit sind, das auszuführen, was uns für die Korrektur der Welt auferlegt wurde. Deshalb eröffnen sich uns solche Möglichkeiten.

Wir sind sehr aufgeregt. Ihr habt gefragt, wie wir diese Aufregung aufrechterhalten können; sie wird von allein kommen, von all den Freunden, die hierher kommen – alle werden die Begeisterung spüren. Und ihr werdet eine noch größere Begeisterung spüren, wenn ihr beginnt, diese „Tropfen der Barmherzigkeit“, die von oben hinuntertropfen, aufzufangen.

Wir müssen aus diesem ganzen Zustand eine sehr große Kraft gewinnen, die uns für die Korrektur der Welt bereit macht, und es fortsetzen. Das kommende Jahr ist wirklich entscheidend und schicksalsträchtig. Wollen wir hoffen, dass wir es schaffen, die Welt aus jenem Abgrund des Egoismus herausziehen, in dem sie sich befindet, und sie zur Stufe von Bina zu erheben – alle zusammen. Und dann werden wir ebenfalls eines Aufstiegs würdig sein.

Unter uns gibt es Freunde, die viele Jahre an unserer Seite sind und noch von der gleichen Hoffnung leben müssen. Weil sie auf das allgemeine Erwachen, auf die allgemeine Realisierung warten. Man könnte es mit einem Ehepaar vergleichen, das lange zusammenlebt und immer noch keine Kinder hat. Und ständig leben sie von der Hoffnung, dass sie endlich Kinder haben werden. So erlangen auch wir momentan den Zustand, in dem wir es endlich verwirklichen können!

Ich bin sicher, dass dieser Kongress wunderbar und sehr schön, mit großer Begeisterung verlaufen wird. Und das Wichtigste ist, diese Begeisterung bis zu unserem großen Kongress aufrechtzuerhalten und dort eine riesige Kraft der Vereinigung zu erreichen. Die Vereinigung ist unsere Sorge, und das, was diese Vereinigung erfüllt, ist dem Schöpfer auferlegt.

Wollen wir hoffen, dass wir eine so große Kraft, eine solche Kompression zur Vereinigung zwischen uns erreichen werden, dass uns wirklich das höhere Licht enthüllt wird, zumindest in dem allerersten Maße, und dann werden wir die ganze Welt erleuchten, was bedeutet, „das Licht für die Völker der Welt zu sein“. Für all diejenigen, die es noch nicht besonders gut verstehen und spüren können – und dann wird es sie näher bringen und anziehen. Auf diese Weise werden wir die Anweisung des Schöpfers erfüllen und uns mit Ihm verbinden. Für das Leben!

Auszug aus dem Gespräch während der Mahlzeit vor dem Kongress in der Arava-Wüste, 18.11.2011

Das Geschäft mit Revolutionen. Ist Israel an der Reihe?

Mitteilung: Vor dem Hintergrund der globalen Krise versucht man die Welt neu aufzuteilen und profitable Positionen vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Realität zu erringen. Auf dem Weltmarkt ist ein neues Produkt erschienen – eine Revolution in jedem einzelnen Land.

Organisation CANVAS, ein Elitelieferant von Revolutionen, arrangiert alles von der besten Seite. Ihre Revolution sieht recht überzeugend aus, und ihre vielseitige Technologie funktioniert überall. CANVAS ist Meister ihres Fachs und handelt völlig offiziell. Irgendwann einmal wurde sie durch die Regierung der Vereinigten Staaten finanziert, aber inzwischen kommt das Geld durch Sponsoren, die mit Amerika nur indirekt zu tun haben.

S. Popovich, einer der Führer der Organisation, gibt offen zu, dass seine „Firma“ fünf erfolgreiche Revolutionen durchgeführt hat, bereits vor dem Beginn des „arabischen Frühlings“. Zu den erforderlichen Attributen zählen laut Popovich die Solidarität der Gruppenmitglieder, das physische Gefühl einer unterstützenden Schulter, die gleiche Kleidung, vereinter Gesang, Schlagzeug, Taktvorgabe, Trillerpfeifen, Musik und gute Stimmung. Folglich fühlen die Menschen, dass sie nicht zur Revolution gekommen sind, sondern zur „Parade der Liebe.“

Dieses Produkt (die Revolution) kann ganze Regionen ins Chaos stürzen. Wenn sich später ihre Schwäche zeigen wird, dann wird man über sie die Macht ergreifen, und versuchen, wirtschaftliche, politische und auch militärische Hebel zu aktivieren.

Vor dem Hintergrund der globalen Krise versucht man die Welt neu aufzuteilen und die profitable Positionen vor dem Eintritt einer neue geopolitische Realität zu ergreifen.

Mein Kommentar: Nur das Verständnis für die Notwendigkeit der Verbindung (für die gegenseitige Bürgschaft) über alle Kontroversen hinweg wird zum positiven Ergebnis führen – ansonsten erwartet uns eine große Tragödie. Im Gegensatz zu allen anderen Ländern, hat Israel das Gegenmittel, die Verbindung! Im Falle unserer Verbindung entsteht ausgerechnet im Volk Israels eine höhere Kraft, so dass diesem Volk nichts mehr schaden kann. Ja, die Menschen haben keine andere Wahl. Entweder die Gefahr des Untergangs, oder die vollständige Befreiung, andere Alternative gibt es nicht.