Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Ihr werdet “Die Katze aus dem Sack lassen müssen!”

Frage: Sie sagen, dass die Völker der Welt früher oder später die Wissenschaft Kabbala und die Tatsache, dass sie von den Juden stammt, akzeptieren werden. Heißt das, dass die integrale Erziehung eine Übergangsphase ist, bis 99% der Menschheit bereit sein werden, die Kabbala unmittelbar anzunehmen? Oder werden sie in der Lage sein,  ohne sie auszukommen?

Antwort: Unserer Fortbewegung entsprechend, werden wir allen erzählen, wer und was wir sind  – nach und nach, vorsichtig, um die Menschen nicht zu verletzen und ihnen keinen Anlass zu geben, sich vor Informationen zu verschließen. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat es eine Menge Vorurteile gegen die Juden gegeben: die jüdische Verschwörung, das Unterjochen der Welt usw.

Um diese Wahrnehmung zu mildern, präsentieren wir den Menschen die Integrale Erziehung. Nicht nur deshalb, sondern weil sie keine Kabbala brauchen, sie zieht sie nicht an, sie interessiert sie nicht.

Obwohl die Kabbala für das jüdische Volk vorgesehen ist, kann man diese Weisheit auch in Israel nicht wahrnehmen. Sie wollen nichts davon hören, hassen sie, haben davor noch mehr Angst , als andere Völker. Aber wir sind verpflichtet, die eiserne Wand zwischen der Wissenschaft der Kabbala und der ganzen Welt zu sprengen.

Ob die Massen zum Verständnis kommen werden, dass die integrale Erziehung die Wissenschaft Kabbala ist? Ja! Sie werden verstehen und erkennen, dass sie aus dem alten Babylon kommt. Sie werden kabbalistische Geschichte als egoistische Evolution der Menschheit studieren, und erkennen, was wir wissen. Ich denke nicht, dass wir in der Lage sein werden, dies zu verbergen. Wenn nicht wir, dann wird das Internet und in der Folge unsere Feinde das machen.

Zum Beispiel, wird die Massenverbreitung in Israel absolut ohne Erwähnung von Kabbala und davon, wer wir sind, durchgeführt. Aber unsere Feinde bringen alles, was sie nur finden können, negativ heraus, und gießen das in den Vordergrund. Wozu? Damit wir die potentielle Barriere zwischen uns und der höheren Welt überwinden, so dass Pharao in seinem vollen Zorn offenbart wird und alle „Hunde“ uns aus Leibeskräften verbellen. Nur dann, wenn wir bereit sind, uns innerlich von ihnen zu trennen und uns vom Gefühl befreien können, dass wir  ihnen unterstellt sind und uns wünschen, mit ihnen verbunden zu sein. Nur dann werden wir uns von unserer Selbstsucht, von Ägypten, vom Pharao losreißen. Anders keinesfalls!

Wir müssen die zehn ägyptischen Plagen durchgehen, aber in der Zwischenzeit verknüpfen wir uns doch immer noch mit der Selbstsucht, mit dem Pharao. Deswegen bekommen wir alle Schläge. Anders gesagt, sehe ich dem Ablauf unserer Kampagne entsprechend, dass die Kabbala nach wie vor als unsere Ideologie präsentiert  wird und wir können nichts dagegen machen. Ich glaube nicht, dass wir uns hinter irgend etwas verstecken können. Wenn es allmählich enthüllt wird, bedeutet es, dass die Zeit dafür schon gekommen ist, und unsere Feinde für unseren Nutzen arbeiten werden. [121347]

Auszug aus dem Unterricht „ Die Gruppe und die Verbreitung“ 22/10/13

Den Menschen die Kraft der Einheit übertragen

Frage: Wie kann das integrale Team den Zustand der Begeisterung halten, um das Gefühl der Einheit während der Veranstaltung weiterzugeben?

Meine Antwort: Es ist eben am einfachsten, den Zustand der Begeisterung während der Durchführung einer Veranstaltung zu halten, denn ich und meine Freunde wollen, dass es zu einem Erfolg wird.

Wir denken dauernd daran, kümmern uns darum, wie wir aus der Gruppe unsere Integrale Energie der Einheit herausholen können, um diese an das Publikum, welches vor uns ist, weiterzureichen.

Deswegen sollten solche Probleme während aller möglichen Aktivitäten, Workshops, Lektionen, Gesprächen und Spielen usw. nicht auftreten, da wir selbst das ernsthafte Bedürfnis haben, dabei erfolgreich zu sein. Wir mobilisieren all unsere Bestrebungen und  integralen Kräfte, um das Ziel zu erreichen: Wir müssen unbedingt erfolgreich sein.

Wenn ihr so fühlt wenn ihr erneut zum Verbreiten rausgeht – dann bittet die Gruppe um Unterstützung, dass Sie euch nicht vergisst und versucht, diese Wärme anzuziehen, die ihr während solcher Verbindungstreffen in der Gruppe gespürt habt. Bei euch entsteht der Zwang, die Gruppe nach dem Morgenunterricht  in einen Kreis zu setzen, zu sammeln – wenigstens für zehn Minuten -, um diese herrliche Kraft der Einheit herzustellen, und ihr würdet diese auffangen und weitertragen…[122171]

Auszug aus dem Gespräch mit den Gruppen, 24/11/13

Schneller Aufstieg auf „dem Luftkissen“

Frage: Wo sind die Kräfte zu finden, um sowohl das Schlechte als auch das Gute zu segnen?

Antwort: Wir selbst verfügen nicht über solche Kräfte, denn in uns gibt es nur ein egoistisches Verlangen. Uns sind „Stützen“, „Unterstützung seitens der Tora“, seitens des Lichts notwendig. Man muss sich die ganze Zeit bemühen, sich im Leuchten zu befinden, welches dich unterstützt und dir den Geist, die Inspiration, eine feste Grundlage gewährleistet, als ob du dich auf einem Luftkissen befinden würdest.

Der Mensch verfügt über solche Mittel nicht. Aber in dem Maß, in welchem er sich vor der Gruppe annulliert und seine Freunde schätzt, den Schöpfer erhöht, kann er alle schlechten Ereignisse in Form absichtlich gegebener Mittel für den Aufstieg wahrnehmen. Er wird den Schöpfer nicht mehr dafür beschuldigen, dass Er ihm ständig Probleme schickt. Im Gegenteil, er wird dem Schöpfer dafür danken, dass Er sich um den Menschen sorgt und immer mehr Übungen für den Aufstieg, für das Wachstum gibt.

Um nicht innerhalb des Bauches, des Verlangens zu genießen, zu leben, sondern innerhalb der Vernunft, „des Expertensystems“ zu existieren, welches objektive Lösungen findet, braucht man die Unterstützung seitens der Umgebung. Sogar in unserer Welt ist alles genauso organisiert. Wenn der Mensch keine Unterstützung seitens der Umgebung hat, dann fällt er sehr schnell in den halbwilden Zustand herab. [121554]

Auszug aus dem Unterricht „Fragen und Antworten“, 26/11/13

 

Die Schweißnaht der Seelen

Wir können einzig um Verbindung bitten, darum, dass zwei Teile zusammengefügt werden. Nur darüber sprechen wir und nur in Bezug darauf gibt es Probleme und Kriege.  Diese Schweißnaht zwischen zwei Komponenten ist für den Zustand dieser Welt essentiell. Der ganze Kampf und die Entwicklung unserer Wirklichkeit finden ebenfalls genau dort statt.

Selbst wenn ich für mich selbst bitte, dient es nicht ausschließlich meinem eigenen Vorteil, sondern auch den anderen, die mit mir verbunden sind. Die Welt ist ein Ganzes. Alles darin ist vollkommen bis auf ein einziges verdorbenes Gefäß. Es gab dieses Gefäß und es zerbrach. Wir sollten nur um die Korrektur dieses Gefäßes und sonst um nichts beten. Dennoch bittet man um viele andere Dinge.

Man sagt dir: „Es ist nicht wahr, du hast unrecht! Alles ist ok! Warum bist du nicht zufrieden damit? Du musst nur dieses Gefäß (die Beziehungen zwischen den Menschen) korrigieren. Wenn du es wieder zusammensetzt, wirst du großen Genuss darin finden: Erlesene Speisen, Erkenntnis, Gefühle, Wärme, Gesundheit, was immer dein Herz begehrt. Du musst nichts anderes tun – nur dieses Gefäß reparieren.“

Doch du sagst: „Nein, ich will etwas Schönes und Geschmackvolles.“ Und die Antwort, die du bekommst, ist nicht neu: Du wirst alles, was du suchst, nur in diesem intakten, wieder zusammengesetzten Gefäß finden. Und dennoch bittest du um alles andere – nur nicht darum! Es ist kein individuelles Problem, sondern das Problem jedes einzelnen Menschen auf dieser Welt. Die Leute verstehen nicht, dass dies der einzige Weg ist, die Korrektur zu erreichen.

Alle Religionen, Glaubensströmungen, Probleme und Kriege drehen sich allein um Verbindung oder Trennung. Uns ist ein Mittel in die Hand gelegt, das uns dabei hilft, uns zu verbinden und all die Probleme der Welt zu lösen und den Hass zu überwinden. Sobald wir uns verbinden, beginnen auch die anderen Stufen der Natur damit: Die unbelebte, pflanzliche und tierische. Der Wolf und das Lamm werden nebeneinander in Frieden leben und einem kleinen Kind gehorchen, so sagen es die Propheten.

Alles hängt nur von unserem Verlangen ab, eine gemeinsame Verbindung zu erreichen. Wir werden dadurch in der Lage sein, die ganze Wirklichkeit und unser ganzes Leben zu korrigieren. Es werden Veränderungen sein, die gar nichts mit unseren Problemen zu tun zu haben scheinen. Wir müssen allein um Verbindung beten, damit uns die gute Kraft beherrscht. Wir wenden uns an die gute Kraft (den Schöpfer, der Eigenschaft der Liebe und des Gebens), dass er uns korrigieren und erfüllen möge.

Die Welt, die sich nun vor mir offenbart, zeigt ein umgekehrtes Bild – es ist der Einheit entgegengesetzt. Sterne, Menschen, die Erde und all die Phänomene, die außerhalb dieser Einheit stehen, nennt man Welt.

Worüber sollte ich also nachdenken? Über diese Welt oder über die Einheit? Wenn ich mich nur um diese Welt sorge, verbleibe ich in der Illusion, in der ich lebe. Daher spiele ich ständig dieses Spiel und drehe mich im Karussell des Lebens. Doch wenn ich aus diesem Spiel aussteigen und keine Marionette mehr sein will, muss ich meine Gedanken auf die Einheit lenken. [121450]

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 25/11/13

 

Das Angebot des Schöpfers annehmen

Alles, was wir auf dieser Welt vorfinden, ist für unsere Korrektur – unsere Arbeit – notwendig.

Es gibt nichts sonst, nichts kann hinzugefügt oder entfernt werden. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, weil es vom Gefäß, das vollkommenen erfüllt ist von seinem Licht – von der Form, die das Endziel, den Idealzustand beinhaltet, hervorgeht. Es fehlt lediglich unsere Teilnahme – unsere Zustimmung zu diesem Idealbild, dem vollkommenen Zustand, der durch den Schöpfer erschaffen wurde.

Wir aber müssen aus der Finsternis heraus –  dem entgegengesetzten Zustand, über Zweifel und  Klärungen – zustimmen,  indem wir all die Für und Wider abwägen. Erst wenn ein Mensch alles geprüft und abgewogen hat, kommt er zur Überzeugung, dass der Schöpfer gut und Gutes tuend ist; der Schöpfer steht über der Schöpfung. Er ist der Anfang und das Ende und „Es gibt nichts außer Ihm“. Dann gibt er dem Schöpfer in aller Dankbarkeit all die heiligen Namen für jede Seiner Handlungen und jene Lenkung, die enthüllt wurde.

Zunächst müssen wir dieses „Bild“ zerlegt untersuchen, um zu verstehen und zuzustimmen, dass es zerbrochen ist, und es an uns liegt, es wieder zusammenzufügen, indem wir gemeinsam an unserer Verbindung arbeiten. Auch wenn wir glauben, dass die Welt zerbrochen ist, betrifft das Zerbrechen genau genommen unsere Beziehungen.

Die Probleme erscheinen im Äußeren: in der Wirtschaft, der Ökologie, den gewöhnlichen Beziehungen am Arbeitsplatz, in der Familie, zwischen Partnern und Kindern, auf allen Ebenen der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Natur. Überall herrscht Chaos und Verwirrung. Wir müssen uns das System verknüpft mit der kompletten Verbindung zwischen den Menschen vorstellen. Nur durch die Verbesserung unserer Beziehungen zueinander können wir das System auf all seinen Stufen verändern: der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und darüber hinaus auf der menschlichen Stufe, in sozialen Systemen, aufgrund derer sich der Mensch über die tierische Welt erhoben hat.

Seit Anbeginn wollte sich der Mensch in öffentlichen Beziehungen, Technologie, Handel und Industrie entfalten. Doch alles davon basiert auf den Beziehungen zwischen den Menschen. Dies ist der einzige Ort, den wir beeinflussen und verändern können. Indem wir unsere Beziehungen, die uns näher zur Wahrheit, Verbindung, Einheit und gegenseitiger Bürgschaft bringen, verbessern, werden alle übrigen Ebenen dieser Welt korrekt miteinander verbunden werden, ihre Plätze einnehmen und die ganze Welt wird sich beruhigen und Wohlstand erlangen.

Für diese Arbeit reicht es nicht aus, sich als „Gerechter“, der vermeintlich nichts für sich selbst verlangt, darzustellen. Es gibt nichts, was wir tun können; wir wuchsen im Egoismus auf. Dafür brauchen wir uns nicht zu schämen, wir müssen nur das Böse erkennen und es korrigieren: um eine ehrliche Berechnung mit uns selbst zu machen, müssen wir uns ändern.

Jeder ist zur inneren Korrektur auf seiner Stufe verpflichtet, wie gesagt wird: „Erziehe das Kind entsprechend seiner Stufe“. Jedoch muss jeder irgendwie seine Natur korrigieren. Deshalb müssen wir in drei Linien arbeiten. Die linke Linie ist das Böse in uns, das zunehmend enthüllt wird. Die rechte Linie ist die Korrektur dieses Egoismus durch die Kraft des Gebens, die wir, abhängig zu unserer Verbindung, von oben anziehen.

Aus diesen beiden Linien erschaffen wir eine dritte. Das Verlangen zu empfangen der linken Linie, welches durch das reformierende Licht korrigiert wird, verwandelt sich in ein spirituelles Gefäß, genannt Seele. Und darin wird, entsprechend der Gleichheit der Form, das neue integrale System enthüllt. Das heißt, dass der Schöpfer sich in den Geschöpfen, innerhalb der Verbindung der Seelen, offenbart.

Shochen herrscht in Shechina (Göttlichkeit). Das bedeutet die Arbeit in der mittleren Linie. [121297]

Aus der Vorbereitung zum täglichen Morgenunterricht 24/11/13

Auge um Auge

Frage: Die meisten von uns wollen sich an neuen Projekten beteiligen, aber wir verlieren sehr schnell  das Interesse daran. Wie können wir die Motivation der Menschen aufrechterhalten, damit sie an den gewählten Projekt weiterarbeiten?

Antwort: Die Arbeit an Projekten ist eure allgemeine gegenseitige Verpflichtung, welche ihr unbedingt erfüllen sollt.

Vergesst nicht, dass die gegenseitige Verpflichtung nichts anderes, als die Verpflichtung gegenüber dem Schöpfer ist. Wenn man ein Projekt übernimmt und später die Arbeit daran einstellt,  dann wird, wie Rabash und Baal HaSulam  sagen, der Schöpfer es in gleicher Weise vergelten und unsere Tat von oben auf gleiche Weise  bemessen.

 Wenn ich wegen Faulheit oder infolge anderer Umstände das Projekt vernachlässige , dann rufe ich die dementsprechende Einwirkung des Lichts über mich hervor. Dies erfolgt nicht, weil es oben wünschenswert oder nicht wünschenswert ist;  der Schöpfer kennt solche Gefühle – wie “ich möchte”, oder „ich möchte nicht“- nicht.

Die Höhere Kraft wirkt entsprechend unserer Bemühungen auf uns ein. Wenn wir also unsere Vorwärtsbestrebung einstellen, dann stellt sie ihre Bestrebung zu uns genauso ein. Denn darin besteht eben die automatische Handlung zwei entgegengesetzter Kräfte: unseres Verlangens und des Höheren Lichts. [121495]

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Gruppe und Verbreitung“, 23/10/13

Indikator für die Integrität des Menschen

Frage: Was ist ein Merkmal für die Integrität eines Menschen im Kollektiv?

Antwort: Ein Indikator für die Integrität des Menschen ist sein Streben zum Kreiszentrum (Kollektiv).

Zum Beispiel, es geht  mir schlecht, ich bin verwirrt, verstehe nichts, habe eine schlechte Stimmung, um diesen Empfindungen zu entgehen, möchte ich mit meinen Kollegen eine zeitlang zusammen bleiben. In mir entsteht das Bedürfnis nach meinem Kollektiv. Unter Kollegen finde ich die Quelle meiner Energie, meiner Überzeugung der gegenseitigen Hilfe. Selbst wenn wir über andere Themen reden, ist es für mich wichtig, das Zentrum zu finden.

Wenn die Gruppe (Kollektiv) den Menschen anzieht, da er dort an die Quelle angeschlossen werden soll, um folglich daraus die Energie zu tanken, dann wird er schon zu einem  integralen Element. [122025]

Wozu braucht man die integrale Methodik?


Frage: Wie kann man ein richtiges Verhältnis zur integralen Methodik aufbauen?

Antwort: Zuerst stellen wir die Frage: Brauchen wir das? Anders gesagt müssen wir zuerst selbst erklären, dass die integrale Methodik mit den Verlangen zu tun hat, die von uns abgefallen sind, und nur, wenn wir sie sammeln und zusammenfügen, haben wir das, womit wir uns an den Schöpfer wenden können. Nur dann können wir Ihn entschlüsseln.

Sonst haben wir nichts, womit wir uns an Ihn wenden können. Unsere Verlangen sind so klein, dass sie uns noch nicht einmal erlauben, uns zu verbinden. Sie sind so klein, dass wir einander kaum stören können und nicht mehr.

Die Kraft der Einheit steckt hauptsächlich in den Verlangen der dritten und vierten Schicht und auch im unteren Teil der zweiten Schicht. Wir haben einfach keine solche Awiut, keine solche Tiefe. Deshalb wird gesagt: „Sie sind das kleinste der Völker“.

Das heißt, wir haben keine andere Lösung; um höher zu steigen, müssen wir tiefer gehen und uns an das breite Auditorium wenden, wo es riesige Verlangen gibt. Sie sind auf Milliarden Menschen verteilt und deswegen wird ihre Breite und Tiefe nicht gespürt. Sie reichen aber doch tatsächlich bis zum selben „Thron des Ruhmes“, dem Schöpfer.

Man muss mit der Verbindung der Menschen auf niedrigsten Niveau beginnen. Dadurch werden wir die Bitte bilden, die die Höheren erreichen wird, und anstatt des kleinen Zustandes (Katnut), werden wir den großen (Gadlut) bekommen, um den Menschen die Stufe „Keimes“ zu geben. Dann werden sie das Licht (Or makif) bekommen und sich zu entwickeln beginnen, wenn auch unbewusst.

Also dient die Verbreitung dafür, dass wir die Verlangen der Menschen bekommen und mit diesen Verlangen den Schöpfer erreichen. [120583]

Auszug aus dem Unterricht zum Thema: „Die Fragen über den amerikanischen Kongress“, 15/11/13

 

In einer Phase der Bildung

Frage: Sehr oft kommen Menschen zum Morgenunterricht, studieren sehr intensiv, sehen aber keine Notwendigkeit, sich mit der integralen Methode zu beschäftigen.

Antwort: Wir sind in einem Zustand des Übergangs, alles wird noch organisiert, steckt noch in den Kinderschuhen. In der Zwischenzeit ist ein Mensch noch nicht gleichzeitig in seine Entwicklung, seine Familie und Arbeit involviert.

Wenn er auf irgendeine Weise im Prozess blockiert ist, zum Beispiel in der Wissenschaft, kann er sich noch nicht souverän genug fühlen, um sowohl in seiner eigenen Familie als auch in der kollektiven Familie – der gesamten Menschheit – involviert zu sein.

Die Zeit wird kommen, wenn man es braucht. Aber solange alle Gefühle und Gedanken eines Menschen sich in erster Linie auf die gewöhnliche Arbeit der existenziellen Notwendigkeit konzentrieren und erst dann auf die Entwicklung der integralen Methode, wird er oft nicht die Energie oder Zeit haben, um sich letzterer für seine Familie zu widmen. [118782]

Von Kab TV’s “Über die Zeit”, 21/09/13

“Quantitativer Held” und “Qualitativer Held”

Wir müssen von den anderen Menschen weder das Wissen, noch das Verständnis der Methode fordern. Sie sollen uns einfach bewusst werden, dass sie in der Zukunft die Fortsetzung der langjährigen Krise erwartet. Heute schreiben darüber viele, aber bis jetzt begreift niemand, dass der Abstieg so lange dauern wird, bis wir uns von der normalen Existenz vollständig verabschieden.

Das ist ein Naturgesetz, das denjenigen klar ist, die ein wenig tiefer hineinschauen – hier gibt es keine Wunder. Wenn wir im richtigen Licht auf die Zukunft blicken, dann wird uns ein schreckliches Bild offenbart: Verrohung der Menschheit, spirituelle und materielle Leere, Vernachlässigung der jungen Generation, verlorene Städte, apathische Menschen, die nichts leisten können. Die Selbstsucht wird beginnen, sich selbst zu fressen und unsere Existenz bedrohen, wie eine Krebsgeschwulst, die den ganzen Körper beeinträchtigt.

Das alles müssen wir den Massen erklären und für sie die Seminare veranstalten, um nicht nur über Liebe und Freundschaft zu sprechen, sondern um zusammen unsere irdischen Probleme zu lösen. Weil daran die Höhere Kraft teilnimmt, erreichen wir Lösungen leichter. Die Menschen müssen nicht unbedingt darüber Bescheid wissen; wir dürfen niemanden erschrecken und verwirren. Es genügt zu verstehen, dass sich innerhalb einer Verbindung eine besondere Kraft der Natur befindet, die uns hilft. Und die Menschen werden es durch unsere Seminare fühlen.

Es wird gesagt, dass es eine quantitativen Helden und einen qualitativen Helden gibt. Der quantitative Held erstreckt sich in die Breite und der qualitativer erstreckt sich nach oben. Um die Qualität zu erreichen, muss man sich mit den qualitativen Helden, der Masse verbinden. Nur dann können wir aufsteigen. [120751]

Auszug aus der 5. Lektion des Kongresses in Bulgarien, 03/11/13