Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

Im Leben eines Kabbalisten ist Platz für diese Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Statt der auf „Bestrafung“ bezogenen Artikel, würde ich lieber mehr darüber lesen, wie ein Kabbalastudent vermeiden soll, in eine über die Norm hinausreichende Isolation gezogen zu werden. Sicher ist etwas einsiedlerisches Verhalten unumgänglich, wenn man sich in einer „virtuellen Gruppe“ befindet, physisch abgesondert von den Kli-Teilnehmern, und man nicht besonders daran interessiert ist, zu viel Zeit mit sinnlosem Tratsch zu verbringen.

Meine Antwort: Sie haben Recht – jemand, der Kabbala studiert, kann nicht umhin, sich losgelöst von der Welt zu entwickeln. Andererseits verbringe ich täglich einige Zeit damit, Nachrichten oder Naturfilme und aktuelle Ereignisse zu sehen. Jeden Tag fahre ich ans Meer, wo ich 5 km spazieren gehe und hinterher schwimme. Den Rest des Tages sitze ich drinnen – diese Routine halte ich bereits seit vielen Jahren ein.

Drum sorgen Sie sich nicht um das Gefühl, von der Welt isoliert zu sein. So fühlt man sich am Anfang – als ob man die gesamte Welt hinter sich lässt. Dies geschieht, weil Sie mit spirituellen Informationen gefüllt sind, aber später werden Sie auch wieder Platz für diese Welt haben.

Die Zeit bringt alles ins Gleichgewicht. Machen Sie sich keine Sorgen darüber und handeln Sie nicht künstlich. Ich empfehle Ihnen, Ihre Zeit nicht in der Kommunikation mit leeren Menschen zu vergeuden. Saugen Sie, wann auch immer Sie können, so viel wie möglich Wissen und Eindrücke aus den kabbalistischen Quellen auf. Suchen Sie sich eine vernünftige Art und Weise, Arbeit, Sport, Familie und Kabbala gleichmäßig zu verteilen – schon bald werden Sie das Ergebnis spüren!

Verwandtes Material:
Blog-post: Trink Deinen Milchshake und studiere Kabbala!
Blog-post: als Einsiedler verwehrt man sich die Korrektur
Blog-post: Vermischen Sie die zwei Welten nicht!
Kabbala-Blog: Sie haben… eine… neue Nachricht! 🙂

Drogen und Erlangung sind nicht vereinbar


Eine Frage, die ich erhielt: Zwanzig Jahre lang war ich Alkoholiker und drogensüchtig. Vor einem Jahr ging ich durch eine Rehabilitation und habe dank eines „12 Schritte“-Programms – ein Programm zum spirituellen Wachstum – Drogen und Alkohol vermieden. Kürzlich fing ich an, Kabbala zu studieren und wurde verwirrt – sollte ich das „12 Schritte“-Programm fortsetzen oder mich völlig der Kabbala widmen? Oder sollte ich beide Pfade verbinden? Vielleicht sind einige Kabbalastudenten anonyme Alkoholiker und Drogensüchtige, aber ich bin noch nicht im Stande gewesen, sie zu finden. Können sie ihre Erfahrung mit mir teilen?

Meine Antwort: Kabbala breitet sich weltweit aus. Offensichtlich kommen die Leute, die mit ihrem Studium beginnen, aus allen Bereichen des Lebens. Ich empfehle und bitte euch, einander zu unterstützen.

Eine Frage, die ich erhielt: Angenommen, ein Mensch befindet sich über dem Machsom und erlangt und fühlt bereits die Verbindung mit dem Schöpfer. Während er weiterhin an seiner Korrektur arbeitet, entscheidet er sich noch dafür, mit LSD zu experimentieren, um die verschiedenen Zustände zu vergleichen. Wird er die Höhere Welt dann nicht spüren? Ich möchte, dass Sie dieser Frage die Aufmerksamkeit geben, die sie verdient, da die moderne Wissenschaft LSD nicht als eine gewöhnliche Droge, sondern als eine äußerst starke Psycho-Stimulanz betrachtet.

Meine Antwort: Sobald ein Mensch Drogen nimmt, löst er sich von der Wahrnehmung der realen Welt und betritt einen Bereich „des Umherirrens“ und der illusorischen Bilder.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt keine Verbindung zwischen Drogen und dem Erlangen der Höheren Welt

Das Ziel der Schöpfung ist vollkommene Erfüllung


Fragen, die ich über die Umwandlung von Egoisten zu Altruisten und das Erlangen des Schöpfungsziels erhielt :

Frage: Wie erklären Sie Ihre Behauptung, dass die ganze Natur, einschließlich wilder Tiere, altruistisch ist?

Meine Antwort: Durch die Tatsache, dass sie unbewusst dem Plan des Schöpfers folgt.

Frage: Wie planen Sie, Egoisten in Altruisten zu verwandeln?

Meine Antwort: Durch den Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif). Lesen Sie Punkt 155 von der „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“.

Frage: Indem Sie das tun, entfernen Sie das „defekte Gen“ im Menschen?

Meine Antwort: Nein. Vielmehr bleibt alles erhalten und wird grösser, wird ergänzt und korrigiert!

Frage: Wieso denken Sie, dass die Menschheit in ihrer Entwicklung zurückgehen muss, um Gott wieder ähnlich zu werden?

Meine Antwort: Die Menschheit war niemals Gott ähnlich. Sie muss diesen Zustand durch Entwicklung und Korrektur erreichen.

Frage: Was halten Sie von der Erschaffung einer altruistischen Gesellschaft aus Asketen?

Meine Antwort: Ich bin dagegen. Asketentum richtet sich gegen die Natur, weil das Schöpfungsziel vollkommene Erfüllung ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?
Blog-post: Was haben wir damals im alten Babylon falsch gemacht?
Blog-post: Schreckliche Erscheinungen des wuchernden Egoismus
Artikel: Synergie – Veränderungen hin zu altruistischen sozialen Werten

Die Kabbala befasst sich ausschließlich mit der Erreichung des Schöpfers


Frage: Sie sagen, dass der Schöpfer die Eigenschaft und Handlung des Gebens oder Schenkens ist. Wenn wir jedoch fähig sind, diese Eigenschaft zu erlangen, den Schöpfer zu erreichen, macht dies uns nicht größer als Ihn? Wir sind in der Lage, nicht nur den Egoismus sondern auch seinen Gegensatz zu integrieren, doch der Schöpfer ist nur ein Teil dieses Widerspruches. Wie kann Er uns dann überlegen sein? Vielleicht ist es so, dass wir Ihn nicht als überlegen ansehen können, sondern mehr als anders?

Meine Antwort: Man enthüllt den Zustand des Schöpfers erst, wenn man die Eigenschaft des Schöpfers erlangt hat. Dann ist man in der Lage, zu sehen, wo seine Eigenschaften in Beziehung zum Schöpfer tatsächlich stehen und was der Zweck der Schöpfung ist. Bis dies geschieht, sind alle unsere Worte inhaltslos, weil wir nicht wissen, was hinter ihnen steht.

Darum hasst Kabbala die Philosophie und hält sie für leeres Geschwätz über Dinge, welche die Philosophen nicht erreichen. Die Philosophie ist das Gegenteil der Kabbala – lesen Sie auch den Artikel „Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie“. Die Kabbala beschäftigt sich lieber mit dem wirklichen Erlangen und spricht ausschließlich von dem Grad des Erlangens aus. Dies ist auch die Bedeutung der Worte „Der Richter sieht nicht mehr als seine Augen sehen“ und „Wenn wir etwas nicht sehen, sprechen wir nicht darüber“.

Frage: Ist die Hauptabsicht hinter der Mizwa von Yirat Hashem (Gott fürchten), Gott wahrzunehmen? Danke, Rabbi Jose.

Meine Antwort: Unbedingt, denn es ist die Wahrnehmung des Schöpfers, die es dem Menschen ermöglicht, sich über seine egoistische Natur zu erheben und sie (Aviut) im entgegengesetzen Sinne zu verwenden – als Schenken und Liebe, je nachdem wie der Schöpfer ihm dies enthüllt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst!
Blog-post: Wer ist der Schöpfer? Wer bin ich?
Blog-post: Philosophie und Kabbala

Wie können wir Angst überwinden?


Zwei Fragen, die ich über das Überwinden unserer Ängste erhielt

Frage: In einer Ihrer Unterrichte zum Buch Shamati sprachen Sie über Angst und sie

sagten, dass ein Mensch sich sofort mit dem Schöpfer verbinden soll, wenn er Angst hat. Können sie das näher ausführen? Was soll ich tun, wenn mir die Kälte in die Knochen fährt, weil ich mich um die mir Nahestehenden sorge?

Meine Antwort: Sie sollten alles, was geschieht, mit dem Schöpfer, mit sich selbst und mit der ganzen Welt verbinden, sodass sich all das zu einem vereinigt und es dazwischen keinen Unterschied mehr gibt. All Ihre Zweifel und Ängste sollten innerhalb dieser Vereinigung verschwinden. Und wenn nicht – dann ist das sogar besser! Dann können Sie den Schöpfer um Hilfe bitten.

Sogar wenn Sie Das Buch Sohar öffnen, werden Sie entdecken, dass, wenn jemand wahre Furcht erlangt, dies die erste Korrektur „Pkuda Kadma“ (in aramäisch) ist. In der Tat wird alles und jeder von Angst getrieben: auf der unbelebten Stufe der Natur gibt es Angst um die Erhaltung der Struktur, auf den vegetativen und tierischen Stufen der Natur gibt es Angst um die Befriedigung mit allem Notwendigen und um das Abstoßen von Dingen, die schaden. Und das gleiche gilt für den Menschen.

Der einzige Unterschied zwischen unterschiedlichen Formen der Angst besteht in dem Zweck, wie einer sie gebraucht. Das heißt, einer gebraucht sie mehr in dem Maß, dass er den Abgrund in seinem Innern erkennt, oder mit anderen Worten, in dem Maße seiner egoistischen Entwicklung. Eine einfache Person in dieser Welt hat zwei Arten von Angst: Angst um diese Welt (um seine Lebensqualität, Gesundheit, Kinder, etc.) und um die kommende Welt (dafür zu sorgen, dass er in den Himmel, anstatt in die Hölle kommt).

Wenn jedoch sein Egoismus wächst, geht er durch diese zwei Arten der Angst hindurch und erreicht eine weitere Art – wahre Furcht. Dann fragt er: „Werde ich in der Lage sein, so zu werden wie der Schöpfer? Werde ich die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens für andere Menschen und für Ihn erlangen?“ Und wenn diese Person die Notwendigkeit spürt, diese Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zu erlangen, dann treibt ihn Furcht voran und bringt ihn zum Machsom. Er macht „aufgrund der Furcht (oder Erschütterung, Bestürzung) eine Umkehr zum Schöpfer“ (Tshuva mi Iraa).

Frage: Kann das Studium der Kabbala helfen oder einen von seinen Ängsten befreien, zum Beispiel, der Angst auf der Bühne zu stehen oder seine Meinung zu sagen?

Meine Antwort: Ja, denn das Studium der Kabbala entwickelt Ihre Wahrnehmung der Einheit von allen Dingen, dem ganzheitlichen Universum. Es ersetzt die irdischen Ängste eines Menschen mit der wahren Furcht – die Notwendigkeit, den Schöpfer zu erreichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala – Das Heilmittel für jedes Leid
Shamati #138: Über Angst, die einen Menschen manchmal überkommt

Ein „Hallo“ aus den Urlaubsorten des Schwarzen Meeres


Jeden Sommer verbreiten wir an der gesamten Küste des Schwarzen Meeres unsere Zeitungen „New Humanity“, „The New World“ und „Kabbalah Today“ an die dort anzutreffenden elf Millionen Urlaubsgäste und Ortsansässigen. Mit jedem vorübergehenden Jahr erkennen uns mehr und mehr Urlauber wieder und begrüßen uns mit einem Lächeln. Viele von ihnen beginnen, mit uns zu studieren und werden unsere Freunde.

Dieses fröhliche Pärchen, das wir nie zuvor getroffen haben, nahm unsere Zeitung und sagte: „Vielleicht werden sie ein Bild von uns auf dem Laitman Blog posten – cool!“ und ich bin in der Tat glücklich es zu posten. Genießt Euren Urlaub!

Verwandtes Material:
YouTube Video-Clip: Verbreitung der Kabbala

Neuer Blog in Spanisch


Gerade haben wir einen neuen Blog in Spanisch gestartet. Er trägt den Namen „Cabalá y el Significado de la Vida“ (Kabbala und der Sinn des Lebens):

In Latein Amerika gibt es viele Gruppen und Einzelpersonen, die mit uns Kabbala studieren. Ich hoffe, dass dieser neue Blog für viele neue Freunde zu einer Quelle einfacher, populärer Kenntnis und Information über Kabbala wird!

Verwandtes Material:
Blog-post: Einladung zum Aufstieg – oder der Sinn dieses Blogs
Kabbala Webseite in Spanisch

Die Freimaurer fürchten die Kabbala


Fragen, die ich über Bewegung, Berühmtheiten, die Freimaurer und Popmusik, die Gebete für ihre Liedtexte verwendet, erhalten habe:

Meine Frage: Lieber Rav, ich beneide einfach alles, was sich bewegt. Was kann ich tun?

Meine Antwort: Sich ebenfalls bewegen! (Dabei meine ich spirituelle Bewegung!)

Frage: Warum führen Sie Gespräche mit Berühmtheiten, mit Menschen, die bekannt sind, anstelle von gewöhnlichen Menschen? Brauchen Sie wirklich diese Reklame? Schmeicheln diese Gespräche mit Prominenten Ihrem Ego?

Meine Antwort: Berühmtheiten treffen tausendmal öfter unterschiedliche Menschen als normale Menschen das tun. Nach unseren Gesprächen gewinnen sie ein Verständnis darüber, dass die Kabbala für jeden und die ganze Welt wertvoll ist, und sie beginnen, die Kabbala auf großer Ebene zu verbreiten, oder anders gesagt – sie bringen die kabbalistische Idee in die Welt. Die Erfahrung beweist dies!

Ich tue dies mit der Absicht, die Wahrnehmung des Menschen vom Bösen zu beschleunigen, sodass er es nicht in Wirklichkeit durchleben muss. Wie der sowjetische Schriftsteller schrieb: „Der Unterschied zwischen einem klugen und einem weisen Menschen ist der, dass ein kluger Mensch mit viel Mühe aus einer schwierigen Situation herauskommt, der weise Mensch jedoch erst gar nicht in solche Situation gerät“. Ich möchte weise sein und wünsche es allen anderen auch.

Frage: Was ist die Verbindung zwischen den Freimaurern und der Kabbala, falls es eine gibt?

Meine Antwort: Es gibt überhaupt keine. Sogar mein Versuch, einen Vortrag bei den Freimaurern in Jerusalem zu halten, schlug fehl – sie hatten Angst. Jeder geheimen Bruderschaft wird beim Gedanken an Kabbala schlecht, weil Kabbala jedem angeboten wird, wohingegen die Freimaurer auf Geheimhaltung bestehen. Aber es gibt dort keine verborgenen Kräfte, sondern nur Traditionen und die Überzeugung, exklusiv zu sein.

Ich bin mir sicher, dass eine Welle von weltweiter Veränderung sie, wie auch alle anderen Philosophien und Religionen, einholen wird. Nur der Mensch, der Schöpfer und die Verbindung zwischen ihnen werden übrigbleiben, während die Protokolle der Freimaurer und jeder religiöse Glaube „an etwas“ verschwinden werden.

Frage: Kürzlich hörten wir oft das Lied „אנא בכוח“ mit bewegender Lyrik, die sofort ins Herz geht. Können Sie den Text bitte erklären?

Meine Antwort: Wie kommt es, dass Sie davon so bewegt sind, wenn Sie die Bedeutung des Textes nicht verstehen? Wer hat Ihnen gesagt, diesen Text auf besondere Art und Weise zu interpretieren? Sie schrieben: „Kürzlich hörten wir oft…“ – aber ich möchte Sie fragen: Wer hört das und wo? Ich habe das noch nie gehört. Ich kenne dieses Gebet nur aus dem Gebetsbuch. In der Religion und in der Kabbala wird es nicht als besonders erachtet. Dies ist nur eine neue „Sensation“ – jemand will sich nur wichtig machen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Illuminaten komen und holen Dich…NICHT!
Blog-post: Das Verjüngungsrezept
Blog-post: Kabbala und Ihre Karriere
Kabbala weltweit

Vor uns liegen das Nirvana und Spiele mit dem Leviathan!


Eine Frage, die ich erhielt: Hallo an alle spirituellen „Haie“, an die Menschen, die eine Revolution der Liebe erschaffen! Ich habe eine Frage über die großen Kabbalisten, die aufgehört haben, wiedergeboren zu werden. Warum waren sie damit einverstanden, ihre Reinkarnationen zu beenden? Es ist eine Schande! Anstatt zurückzukommen und uns zu helfen, um Rav Laitman beim Lehren zu helfen, zu verbreiten und die Welt zu korrigieren, sitzen sie im Nirvana, in der Welt der Unendlichkeit, verbunden mit der Quelle der Seele von Adam HaRishon, zu einer Zeit, in der wie sie am meisten brauchen! Wenn mir die endgültige Korrektur gewährt würde, wäre ich nicht einfach damit einverstanden, die Wiedergeburten zu beenden und passiv auf die anderen Teile meiner Seele zu warten, die durch Leiden korrigiert werden. Ich wäre nicht einverstanden, „mit dem Leviathan zu spielen“. Warum waren sie also damit einverstanden? Wo ist ihr Gewissen?

Meine Antwort: Ich verstehe Ihren egoistischen Ärger darüber, keine Hilfe von oben zu bekommen vollkommen, aber ich kann ihn nicht mit Ihnen teilen! Wenn ein Mensch aufsteigt und spirituell reift, erwirbt er ein neues Verständnis über die Ursachen aller Geschehnisse, den Sinn dieser Welt und die Methode ihrer Korrektur. Er enthüllt das vollständige Bild des Universums und erkennt deutlich alle Zusammenhänge, Phänomene und Wirkungen. Und wenn er das alles offenbart, wird er „rechtschaffend“ – das heißt, er rechtfertigt den Schöpfer.

Setzen Sie Ihr Studium fort und ziehen Sie das Höhere Licht an, dann werden sich Ihre „Augen“ (die Vision Ihrer Seele) öffnen und Sie werden die selbe Stufe wie die großen Kabbalisten erreichen – SIe werden wie sie. Entsprechend dem Plan der Natur müssen wir alle die Stufe erreichen, auf der wir die Handlungen des Schöpfers verstehen und rechtfertigen. Deswegen liegen die Spiele mit dem Leviathan und das Nirvana vor uns! Es steht geschrieben: „Der Sinn der Schöpfung ist es, die Geschöpfe zu erfreuen.“

Verwandtes Material:
Der Code von Rabbi Shimon Bar Yochai
Artikel von Rabash: Wann hört man auf wiedergeboren zu werden?

So erreichen wir die Korrektur ohne viel Blutvergießen!


Fragen, die ich über mögliche Gefahren bei der Verbreitung der Kabbala erhielt

Frage: Könnte eine weitangelegte Verbreitung der Kabbala zu einer weiteren Katastrophe für Israel führen, weil Israel ja die Quelle des kabbalistischen Wissens ist?

Meine Antwort: Noch nie wurden Katastrophen durch kabbalistisches Wissen verursacht, eher umgekehrt: Katastrophen wurden durch den Mangel an kabbalistischem Wissen verursacht – sowie auch die letzte, der Holocaust. Sie fanden statt, weil die Menschen das Studium der Kabbala nicht einführen wollten, als es bereits an der Zeit war, sie zu enthüllen – am Ende der Phase von Dunkelheit und Exil (von Spiritualität). Kabbalisten verboten das Studium der Kabbala nur während der Zeit des Exils.

Frage: Sind Sie sicher, dass die Zeit der Enthüllung der Kabbala wirklich gekommen ist?

Meine Antwort: Die einzige Sache, worin ich mir sicher bin ist, dass große Kabbalisten wie Baal HaSulam, Rav Kook und andere die Struktur der Welt besser kennen als die „blinden“ Nichtkabbalisten, die versuchen, sich ihnen entgegenzustellen. Die großen Kabbalisten kennen den Wunsch des Schöpfers, und ich bin nur ein geringer Student von ihnen, der ihre Botschaft verbreitet.

Außerdem sollten Sie wissen, dass unsere Worte nichts ändern und die Welt ohne Rücksicht darauf ihren Weg gehen wird. Alle Gegner der Kabbala werden verschwinden und die wahren Kabbalisten und ihre Studenten bleiben. Der einzige Grund, gegen die Feinde der Kabbala zu kämpfen ist, damit wir ohne viel Blutvergiessen die Korrektur schneller erreichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Schlimmste, was geschenen kann, ist, in diese Welt zurückkehren zu müssen
Blog-post: Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn…
Artikel von Baal HaSulam: Es ist an der Zeit zu handeln