Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Welt'

Der Schöpfer, das Geschöpf und das Ende der Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Der Schöpfer hat uns erschaffen und uns in ein Gefäß platziert. In dieser physischen Welt ist Er nicht sichtbar. Und wenn Veränderungen gemacht werden, ist es Seine Manipulation.

Meine Antwort: Das ist richtig.

Fortgesetzte Frage: Was die Bibel über das Ende der Welt lehrt, ist, dass der Schöpfer jeden in Feuer und Schwefel vernichten wird.

Meine Antwort: Richtig.

Fortgesetzte Frage: Aber das ist ein ultimativer Verstoß gegen alles, was Er bisher getan hat.

Meine Antwort: Das ist ebenfalls richtig. Das Feuer repräsentiert die Enthüllung des menschlichen Egos und das Verlangen, davon frei zu werden.

Fortgesetzte Frage: Er hat diese Gefäße mit einem Egoismus geschaffen, der sich zum Beispiel vervielfältigt, begehrt, nimmt, vernichtet und jede andere schlimme Tat ausführt.

Meine Antwort: Ja.

Fortgesetzte Frage: Was ist, wenn diese schlimmen Dinge passieren, wie Er geplant hat?

Meine Antwort: Tun sie.

Fortgesetzte Frage: Was, wenn Er wüsste, dass Menschen in ihrer unstillbaren Lust nach mehr, sich selbst und die gesamte Welt zerstören würden?

Meine Antwort: Im Gegenteil, Leiden ist dazu bestimmt, uns zu korrigieren.

Fortgesetzte Frage: Er braucht die Welt nicht zu zerstören.

Meine Antwort: Deswegen ist unser endgültiges Ziel die Gleichartigkeit mit dem Schöpfer.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Himmel ist das Gefühl des Entzückens darüber , dem Schöpfer ähnlich zu sein
Blog-post: Unsere Verlangen werden durch Leiden geläutert

Wann man den praktischen Teil des Verstandes und wann den spirituellen verwenden soll


Zwei Fragen, die ich zum Thema erhielt, berufliche Arbeit mit der Kabbala zu verbinden:

Frage: Ich wuchs in einer intellektuellen Umgebung auf, die einer Universitätsausbildung den Vorrang gab, doch kann ich mittlerweile über nichts anderes nachdenken als meine täglichen Kabbalastudien. Was soll ich tun? Früher war ich sehr an einer höheren Ausbildung interessiert, doch als ich auf die Kabbala stieß, habe ich jegliches Interesse an meinen vorherigen Plänen verloren. Ich möchte gerne wissen, was in diesem Fall das Richtige zu tun ist.

Meine Antwort: Jeder Mensch muss eine praktische Arbeit lernen! Und danach sollte man den Rest der Zeit und Bemühungen der spirituellen Entwicklung widmen.

Frage: Ich finde es immer schwieriger, mich auf meine tägliche Arbeit zu konzentrieren. Ich habe eine Frau und ein Kind und begreife, dass ich auch in dieser Welt existiere und für meine Familie sorgen muss, aber das Verlangen dafür ist mir verloren gegangen. Was raten Sie mir?

Meine Antwort: Teilen Sie Ihren Tag in zwei Teile und konzentrieren Sie sich auf jeden mit dem richtigen Teil des Verstandes: nehmen Sie den praktischen Teil zum Geldverdienen und dann verwenden Sie den spirituellen Teil zur Verbreitung und dem Studium der Kabbala.

Es ist so, als wenn zu unterschiedlichen Zeiten zwei verschiedene Menschen in Ihnen leben würden und man sollte die beiden nicht verbinden. Später werden beiden zusammen arbeiten und dann wird man die gesamte Welt und alles, was passiert, als eine ganzheitliche Enthüllung der Höheren Kraft entdecken!

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Wo ist die Grenze zwischen dieser Welt und der spirituellen Welt?
Blog-post: In allen Lebenssituationen sollte Ihr Verhalten nur durch das spirituelle Ziel bestimmt werden
Blog-post: Im Leben eines Kabbalisten ist Platz für diese Welt

Demonstranten in London sagen den G-20 – “Eine Natur, Ein Land, Eine Welt”


Die Demonstrationen in London, in Erwartung der G-20 Konferenzen und Präsentationen, sind ein Appell an die G-20, sich zu vereinen.

Es war eine ernste Warnung an alle Regierungen der Welt, dass die Krise in einem Rahmen von „Einer Natur, Einem Land, Einer Welt“ gelöst werden muss, zumindest um ihrer eigenen Sicherheit willen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein offener Brief an die G-20

Offener Brief an die G20: Wegbeschreibung aus der Krise


Ein offener Brief an die Führenden der G20 im Hinblick auf ihr Treffen am 2. April in London

Thema: Der Zustand der Welt

Liebe Führer der G20,

mein Name ist Michael Laitman, ich bin Professor für Ontologie, PhD in Philosophie und Kabbala sowie Master of Science in medizinischer Biokybernetik. Ich bin Gründer und Präsident von Bnei Baruch, eine in Israel gegründete internationale Organisation mit Zweigstellen in Nordamerika, Zentral- und Südamerika und Europa (Ost und West). Auf meiner Webseite www.kabbalah.info gebe ich einer Zuhörerschaft von 2 Millionen Menschen weltweit täglich kostenfreien Unterricht in Kabbala und Spiritualität. Der Unterricht wird simultan in sieben Sprachen übersetzt: Englisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch, Französisch, Türkisch und Deutsch. Ich besitze auch den Fernsehkanal 66 beim israelischen Satelliten- und Fernsehprovider YES.

Ich schreibe Ihnen in ernster Sorge um die Zukunft der Welt. Der Grund, warum ich mich an Sie wende, liegt in meiner Überzeugung, dass Sie die einzigen sind, die eine sichere Welt garantieren können, in der alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht oder Nationalität ein Leben in Frieden, Gesundheit und Unabhängigkeit führen können.

Ich möchte zunächst meine tiefsten Respekt und meine Bewunderung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen, durch die Sie sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dafür einsetzen, diese mehrdimensionale Krise, der wir derzeit ausgeliefert sind, zu lösen. Wie Sie selber schon öfters in Ihren Ansprachen erwähnten, liegt die Einmaligkeit der heutigen Krise in der Globalisierung. Daher ist auch eine globale Lösung von Nöten. Doch bevor ich meinen Lösungsvorschlag präsentiere, möchte ich kurz auf die Ursachen der Krise eingehen.

Die Wurzel der Krise – das globale Ego

Wenn wir die Menschheitsgeschichte analysieren, wird offensichtlich, dass die Menschheit durch die Kraft des egoistischen Wunsches, welcher sich in uns seit Anbeginn der Zeit entwickelt, angetrieben wird. Mit der Entwicklung dieses Wunsches erfanden wir immer ausgefeiltere Methoden, ihn zu befriedigen.

Im 21. Jahrhundert aber änderten sich die Spielregeln. Wir wechselten von einer „persönlichen“ Entwicklung zu einem integralen System, in welchem alle Teile voneinander abhängig sind. Das Ego, welches unser Hauptantrieb war, wurde zu einem globalen Ego, welches uns alle in einem Teufelskreis verbindet. Von dem Moment an, als wir uns zu einem globalen und integralen System vereinten, wurden wie bei jedem anderen System in der Natur unsere Stärke und Zukunftsfähigkeit von dem gegenseitigen Verantwortungsgefühl aller Menschen abhängig.

Ein Problem wurde offensichtlich: Während unsere Beziehungen immer mehr in einander griffen, verhielten wir uns selbst aber nach wie vor egoistisch – daher die Krise.

Die Lösung – Bildung
Das geschlossene System der Zivilisation treibt uns dazu, die Wichtigkeit einer bewussten Beteiligung der gesamten Menschheit zu erkennen. Unsere gegenseitige Abhängigkeit nötigt uns dazu, dass wir alle dieses System verstehen und uns rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhalten.

Daher setzt die Lösung der Krise eine Veränderung des Bewusstseins aller Menschen voraus. Jede Person muss erkennen, dass in einer globalisierten Welt das Schicksal des einzelnen in seiner Einstellung den anderen gegenüber liegt.

So wie wir ein Bildungssystem etabliert haben, das unsere Kinder auf das Leben vorbereitet, müssen wir nun ein globales System erschaffen, das erklärt, wie die Menschen ihr Leben in einer neuen globalisierten Welt leben sollen – entsprechend dem Prinzip aller Religionen „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wenn wir so ein System etablieren, werden wir umgehend den Heilungsprozess der Gesellschaft spüren, denn wenn sich die Menschen der neuen Gesetze der Welt gewahr sind, werden sie sich zueinander auf neue Art und Weise verhalten, in Fürsorge.

Wir müssen die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme erneuern, denn alle anderen Systeme werden sich entsprechend unseres Bewusstseins der Verbundenheit bzw. unserer Vernetzung anpassen.

Wir sind mit einer facettenreichen globalen Krise konfrontiert. Daher benötigen wir eine globale Bildung, um richtig auf die diversen speziellen Krisen zu reagieren.

Der Arbeitplan

Weil die überwiegende Mehrheit der Menschen sich durch die öffentliche Meinung beeinflussen lässt, müssen wir, um den Fokus der Menschheit auf eine konstruktive Geisteshaltung zu verlagern und um ein neues Wertesystem zu erschaffen, die Kraft der Gesellschaft nutzen.

Daher schlage ich folgende Schritte vor:

  • Ein internationales unpolitisches Bildungszentrum zu etablieren, in dem sich berühmte Wissenschaftler der harten Wissenschaften und der politischen Wissenschaften der ganzen Welt versammeln. Diese Experten werden eine Vielfalt von erläuterndem Inhalt über den neuen Zustand der Welt entwickeln und mit den Medien zusammenarbeiten, um ihre Ansichten zu publizieren.
  • Eine Arbeitsgruppe bilden, die die Pläne zur Erhöhung des sozialen Bewusstseins auf der ganzen Welt fördern.
  • Bestimmen, dass jedes Medium Programme produziert, die die Menschen über unsere Vernetzung informieren und dies mindestens 30 Minuten täglich zur Hauptsendezeit.
  • Alle großen Werbeagenturen darüber in Kenntnis setzen, dass Werbungen, die einen negativen Effekt auf die Gesellschaft haben können, nicht im öffentlichen Radio und TV ausgestrahlt werden.
  • Zusätzlich sollten wir eine von den Regierungen unterstützte Kampagne starten, die aufklärende Informationen über das Ausmaß unserer Vernetzung bzw. Verbundenheit anbietet.
  • Jede Schule dazu verpflichten, in ihrem Lehrplan Hinweise zu den Regeln, die sich aus der neuen Gesellschaft ergeben, aufzunehmen. Damit einher sollte es einen täglichen Unterricht geben, in dem Studenten die menschlichen Beziehungen, die in einem globalisierten Zeitalter vorherrschen, diskutieren können.
  • Preise und andere finanzielle Zuwendungen für Produktionen in Literatur, Kunst, Kino, Theater und Journalismus entsprechend dem Ausmaß ihres Nutzens für die Gesellschaft vergeben.

Als Anführer der größten Länder könnten Sie die Institution einer globalen (Aus-)Bildung einführen, die die Welt so verzweifelt braucht.

Indem Sie das tun werden die Länder nicht nur ihre Sorge um die Menschheit beweisen sondern sie sogar vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Laitman

Wer will Was von den G-20?


In den Nachrichten (BBC News): Die Gruppe der 20 mächtigsten Länder der Welt kommt am 2. April in London für einen Tag zu einem Gipfeltreffen zusammen. Die G-20 beabsichtigen, das Vertrauen zu stärken, dass die Landesführer der Welt die Weltwirtschaftskrise vereint in Angriff nehmen. Doch selbst mit den sogenannten „automatischen Stabilisatoren“ weisen IMF Persönlichkeiten darauf hin, dass es bis 2010 nur einen schwachen Impuls gibt. Die ärmsten Länder der Welt werden von der Rezession wahrscheinlich am härtesten getroffen. Für Schwarzafrika werden mindestens $50 Millionen Dollar mehr benötigt, um den schlimmsten Folgen der Krise zu entkommen.

In den Nachrichten (Reuters): „Wer will Was von den G-20?“

China – fordert mehr IMF Stimmrecht und straffere internationale Regulierung der Finanzmärkte; letzte Woche brachte es die Idee einer neuen – gegründet auf IMF Sondererziehungsrechten – globalen Währung in Umlauf, was jedoch eine abweisende Erwiderung nach sich zog.

Mexiko – will, dass die G-20 die internationalen Finanzorganisationen stärkt, ihre Unterstützung für aufstrebende Wirtschaften verstärkt und die finanzpolitischen Maßnahmen gegen die globale Krise koordinieren.

Russland – will die Reform der IMF und der Weltbank; mehr Mitsprache – und mehr Stimmrecht – für aufstrebende Wirtschaften.

In Afrika bricht die Hauptinfrastruktur zusammen und vom gesamten afrikanischen Kontinent wurde nur Südafrika zu den G-20 eingeladen.

Mein Kommentar: Wenn sie nur folgendes tun würden:

1. Ein einziges Anti-Krisen-Zentrum gründen, verantwortlich für die globale Verteilung von Gütern und Diensten, die für die Existenz notwendig sind.

2. Dieses Zentrum steuert sämtliche finanziellen, menschlichen, natürlichen und kommerziellen Ressourcen;

3. sorgt dafür, dass kein Land der Welt ein anderes für etwas die Schuld gibt;

4. zwingt die Länder, die Aufrüstung mit Waffen zu stoppen und beginnt mit der Abschaffung der Waffenindustrie;

5. beginnt sofort mit einer globalen Erziehung, indem alle Medienkanäle genutzt werden;

6. stoppt jede Art direkter oder indirekter Propaganda und Zwang in den Massenmedien;

7. gibt eine eindeutige Erklärung von akzeptablen wechselseitigen Methoden für das Herauskommen aus der Krise.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wird der G-20 Gipfel sich als nützlich erweisen?
Blog-post: Was soll man mit Ländern tun, die nicht das Gesetz der globalen Koexistenz befolgen werden?

Eine neue Studie zeigt, dass Jugendliche vom Internet profitieren

In den Nachrichten (aus McArthur Foundation): „Eine neue Studie zeigt, dass für Jugendliche die Zeit wichtig ist, die sie online verbringen.“ Es gibt Mythen über Kinder, die ihre Zeit online verbringen – dass es gefährlich sei oder sie faul macht. Aber wir haben herausgefunden, dass es für junge Leute wesentlich ist, Zeit online zu verbringen, um gesellschaftliche und technische Fähigkeiten aufzunehmen, die sie brauchen, um im digitalen Zeitalter kompetente Bürger zu sein.

Mein Kommentar: Dieser positive Effekt kommt überhaupt nicht vom unbelebten Internet-Netzwerk oder von der Kommunikation, die meistens dumm und gegenstandslos ist, sondern von der Übereinstimmung mit dem Naturgesetz, das uns zur Globalisierung und Integration treibt.

Wenn das World Wide Web Elemente von authentischer Kooperation einbezieht, wie Spiele, die auf ein Miteinander, anstatt auf virtueller Gewalt basieren und die korrigierte Welt simulieren (selbst für eine egoistische Belohnung – Lo Lishma), dann werden wir vorankommen und den Nutzen der Kooperation enthüllen. Dann, entsprechend der Regel „die Gewohnheit wird zur zweiten Natur“ (Ergel Naase Teva Sheni), werden wir der jungen Generation helfen, in Richtung der Eigenschaft der Natur voranzuschreiten – Geben und Liebe (Lishma).

Verwandtes Material:
Blog-post: Technische Verbindungen sind dazu da, um unsere inneren Verbindungen zu korrigieren
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen
Kabbala Heute Artikel: Bist du verbunden?

Die G-20 Führer sind wie kleine Kinder, die versuchen, ein Haus zu bauen

Zwei Fragen, die ich über das kommende G-20 Gipfeltreffen erhielt:

Frage: Sollten die G-20 Führer zu einer gemeinsamen Übereinkunft kommen, welche der Welt zum Fortschritt verhilft?

Meine Antwort: Natürlich, die Situation wird sie zu einer Art Übereinkunft drängen, aber welcher Art? Die Armen haben keine Lösung! Keiner von ihnen hat irgendetwas zu sagen! Obama ist nicht einmal zum letzten Gipfeltreffen erschienen, mit der Entschuldigung, dass er gerade erst mit seiner Amtszeit angefangen hat.

Niemand kann eine Lösung anbieten, weil niemand einen Plan hat! Wenn sie einen Plan hätten, dann wäre bereits etwas veröffentlicht worden, man hätte etwas unternommen. Aber das ist nicht geschehen! Sie können nichts unter der Bedingung der Globalisierung unternehmen, weil sie nicht den „Klebstoff“ besitzen – die Kraft, um sich miteinander zu verbinden. Sogar Gordon Brown und andere führende Ökonomen, welche verstehen, dass es wichtig ist, sich zu vereinigen, wissen nicht wie.

Diese Situation erinnert mich an Kinder, die ein Haus bauen wollen, aber nicht wissen wie sie diese Aufgabe erfüllen sollen. Sie schreien: „Wir wollen ein wunderschönes Haus, wo alle fröhlich sein werden!“ Alle haben sich auf dem Spielplatz vereinigt, alle sind aufgeregt, aber sie wissen nicht was sie tun sollen und deshalb stehen sie diesem Problem hilflos gegenüber.

Frage: Was fehlt ihnen?

Meine Antwort: Ihnen fehlt die Verbindung mit der einzigen Kraft, welche Vereinigung erschaffen kann. Wie auch immer, indem sie das Verständnis über die Systeme der Welt erlangen, werden sie letztendlich realisieren, dass sie nicht die Verbindung zu dieser Kraft haben.

Sie sind wortwörtlich wie Kinder, die ein Haus bauen wollen. Aber was kommt als nächstes? Wie sollen sie es bauen? Das wissen sie nicht. Sie wissen, dass ein Haus Wände und eine Decke hat, aber sie wissen nicht, wie sie es zusammenbauen sollen, da kein Programm, kein Plan oder die nötige Kraft vorhanden sind. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, brauchen sie ein Verständnis für die gesamte Struktur, aber auch das besitzen sie nicht. Niemand beneidet sie und niemand möchte in ihren Schuhen stecken.

(Aus der Lektion vom 08.03.2009 über den Artikel „Ein Gebot“ vom Baal HaSulam)

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Führer der G-20 haben viel zu befürchten

Wird die amerikanische Regierung die Vertreibung von Menschen aus ihren Häusern stoppen?

In den Nachrichten (aus CNN Money): „Einreichung von Zwangsversteigerungen im Februar auf 30% im Jahresvergleich gestiegen.“ Etwas mehr als 290.000 Immobilien – jede 440ste Wohneinheit – waren im Februar von der Einreichung einer Zwangsvollstreckung betroffen, um beinahe 30% mehr als im vorigen Jahr und ungefähr 6% mehr als im Januar.

Mein Kommentar: Diese Welle der Vertreibung kann sich auf die gesamte Welt ausbreiten, bis die Regierung erkennen wird, dass es für sie eine Gefahr darstellt. In solch einem Fall könnte sie einen Befehl erlassen, die Zwangsversteigerungen und Vertreibungen zu stoppen. Was jedoch wird die Obrigkeit machen, wenn die hungrige Bevölkerung anfängt zu revoltieren?

Verwandtes Material:
Blog-post: In Amerika nennt man ein Zelt „Zuhause“

Sind Frauen bessere Manager?

In den Nachrichten (aus Grant Thornton): Neue Forschungen durch Grant Thornton International haben ergeben, dass weltweit weniger als ein Viertel der Frauen führende Managerpositionen in Privatunternehmen innehaben. 24% der Hauptmanagementpositionen sind von Frauen besetzt. Der größte Prozentsatz an Frauen in leitender Position ist auf den Philippinen mit 47%, gefolgt von Russland mit 42%.

Mein Kommentar: Frauen eignen sich besser dazu, einen „Haushalt zu führen“, als Männer. Je mehr Frauen wir in Führungspositionen haben, desto stabiler und zuverlässiger wird die Welt werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Noch eine Gegenstandslose Konferenz der Weltwunder
blog-post: Frauen als Führungskräfte der Nationen

Wird der G-20 Gipfel sich als nützlich erweisen?


Eine Frage, die ich erhielt: Am 2. April wird ein Gipfeltreffen der G-20 Führer stattfinden, um zu versuchen, die Welt aus der Krise herauszubringen. Was können sie tun?

Meine Antwort: Diese Leute können eine Menge tun, da sie die Möglichkeit haben, ihre Meinungen bekanntzumachen. Die Welt befindet sich in einer Krise und viele dieser Führer verstehen, dass es der Welt großen Schaden zufügen wird, wenn all diese Länder sich nur um sich selbst sorgen werden. Deshalb sollten Länder sich nicht voneinander trennen; sie müssen sich vereinen. Jedoch weiß niemand, wie das zu machen ist.

„Wir kommen zusammen, um etwas zu unternehmen, aber wir sind nicht fähig, irgendetwas zu tun“ – das ist es, was sie gerade allen demonstrieren. Sie erkennen, dass Länder sich nicht voneinander isolieren können, aber niemand weiß, wie dieses Dilemma zu lösen ist.

Sie werden mit Sicherheit etwas unternehmen, aber bei dem derzeitigen Kurs wird sich alles, was sie tun, als Versagen erweisen und niemand wird verstehen, wohin alles verschwunden ist. Es wird das gleiche passieren, wie mit Obamas Konjunkturplan.

Warum geschieht das? Weil sie unfähig sind, das globale Gesetz der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen uns – Arvut (gegenseitige Bürgschaft) – zu berücksichtigen. Dieses Gesetz erklärt, dass wir jetzt eine gute Verbindung untereinander schaffen müssen und das kann nur aus dem Verständnis kommen, dass jeder völlig vom anderen abhängig ist.

Zwanzig mächtige Leute werden zusammenkommen, alle von ihnen Führer von Nationen. Sie können nicht länger mit ihren Völkern herumspielen, indem sie sie anlügen und versuchen, sie zu beruhigen, weil das Aufstände, Hunger und den größten Aufruhr verursachen wird. Deshalb müssen sie der Welt etwas anbieten.

Jedoch sollten die Regelung und Harmonie nicht auf der körperlichen Ebene verwirklicht werden, sondern im Innern – der Ebene der Verbindung zwischen den Menschen. Dort fand der Bruch statt (das Zerbrechen der Seelen) und so entstand der Egoismus. Deshalb müssen wir dort die Korrektur machen. Deshalb müssen wir unseren jetzigen Zustand studieren und den Zustand, zu dem uns die Natur vorwärts treibt. Wir müssen lernen, wie wir in unserer neuen Welt leben sollen, genau wie wir das unseren Kindern beibringen.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“, 13.03.2009)

Zum Kabbala Lernzentrum –>