Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wahrnehmung'

So erreichen Sie wahre Glückseligkeit!


Ich hatte ein Gespräch über das Thema „Glücklich sein“, das aufgezeichnet wurde. Mein Gesprächspartner war Oren Levi, dem Manager unserer hebräischen Verbreitungs-Abteilung.

Glück ist Erfüllung, denn die gesamte Schöpfung ist das Verlangen, erfüllt zu werden. Die Empfindung des Erfülltseins bedeutet glücklich zu sein. Wenn jedoch das Verlangen erfüllt wurde, hebt die Erfüllung das Verlangen und den Genuss auf und die Person hört auf, die Glückseligkeit der Erfüllung zu spüren. Es gibt also kein Glück im Leben, da wir ständig damit beschäftigt sind, unser Verlangen zu befriedigen, aber das Glücksgefühl nur für einen kurzen Augenblick anhält, bevor es wieder verschwindet.

So ist es nicht verwunderlich, dass nach all unserer Lebenserfahrung viele Menschen nicht mehr länger solch illusorischem Glück nachjagen wollen. Dennoch, die Wahrnehmung des Lebens ist die Wahrnehmung von „Verlangen und Erfüllung“ – und das ununterbrochen. Am Ende bleibt also das Einzige, das zu tun ist, uns selbst mit Religion einzuschränken oder in Depression oder Drogen abzugleiten.

Kabbala bietet eine andere, ursprüngliche Lösung, die einen Menschen befähigt Glück zu erlangen, das ewig und unbegrenzt ist. Das kommt daher, da er das Verlangen und die Erfüllung in seinem Inneren verbindet und sich diese zwei nicht mehr gegenseitig aufheben, wenn sie erst einmal miteinander vereint sind. Im Gegenteil, sie vergrößern sich gegenseitig.

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In der Gruppe kann man alle seine spirituellen Fragen deutlich herausstellen


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man in einer kabbalistischen Gruppe arbeiten kann

Frage: In einem Ihrer Vorträge sagten Sie, dass mir die Menschen in der Gruppe vom Schöpfer gesandt wurden und wenn ich sie liebe, liebt mich der Schöpfer auch. Das ist mir schon klar in der spirituellen kabbalistischen Gruppe mit Freunden. Doch in meinem täglichen Leben bin ich von anderen Gruppen umgeben – meiner Familie, Nachbarn, Mitarbeitern und anderen. Sind die Menschen in diesen Gruppen per Zufall in meinem Leben oder muss ich ihnen gegenüber die gleiche Einstellung wie zu meinen spirituellen Brüdern haben?

Meine Antwort: In diesen Gruppen müssen Sie sich so wie jeder andere verhalten – wie ein normaler Mensch handeln und Ihre spirituellen Fragen und Errungenschaften verbergen. Sonst denken die Leute, Sie sind ein „Alien von einem anderen Planeten“, dass Sie sich von ihnen unterscheiden, weil Sie andere Ideen, Entscheidungen und Eigenschaften – anti-egoistische – haben. Sie werden Sie dann als zurückweisend empfinden. Also, verhüllen Sie sich!

Frage: Ich verstehe nicht, was dies bedeutet: „Erniedrige und annulliere dich vor der Gruppe, aber nicht vor anderen Menschen, damit du genau fühlen kannst, dass du schlimmer und niedriger bist als alle Menschen auf der Welt“.

Meine Antwort: All Ihre spirituelle Erkenntnis geschieht in Ihrer spirituellen Welt, in der einzigen Seele, oder in anderen Worten – nur mit Bezug auf Ihre Freunde in der Gruppe. Was den Rest dieser Welt betrifft: betrachten Sie diesen nur als einen Ort, wo Ihr Körper existiert.

Frage: Stimmt es, dass es sich um spirituelle Entwicklung handelt, wenn man ständig durch die Verbindung mit der Gruppe zu fühlen versucht „Was ist die Kraft des Schenkens“?

Meine Antwort: Das stimmt unbedingt. Es gibt nur eine Schöpfung – die Urseele. Je nach Grad Ihrer Wahrnehmung von ihr und in ihr drinnen, nehmen Sie die Kraft wahr, die sie geschaffen hat und sie belebt – den Schöpfer. Bei jeder Ihrer Handlung müssen Sie erst einmal die Absicht der Handlung festlegen und es gibt nur eine Absicht (ob es nun unbewusste Handlungen sind, die in der Natur stattfinden, oder bewusste Handlungen, die wir ausführen) – den Schöpfer in uns zu enthüllen.

Frage: Baal HaSulam sagt, dass die einzige Wahl, die wir treffen können, ist, die korrekte Umgebung auszusuchen, damit diese uns beeinflussen kann. Was geschieht, wenn ich nun meine Umgebung ausgewählt habe und in ihr studiere? Was soll ich als Nächstes tun? Worin liegt dann meine tägliche freie Wahl?

Meine Antwort: Die Wahl liegt in Ihrer täglichen Bemühung, Teil der Gruppe zu sein. Sie haben Unrecht, wenn Sie denken, dass es Ihre Wahl war, als Sie zur Gruppe gelangten. Es war der Schöpfer, der Sie zur Gruppe brachte (Sehen Sie auch „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“, Punkte 3 und 4), und nun haben Sie die Freiheit des Willens, um an ihr teilzunehmen, indem sie tägliche Anstrengungen unternehmen – trotz ihrem Verlangen.

 

Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

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Glaube über dem Verstand wird nach dem Machsom erlangt (fortgeschritten)


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass die Zeit der Korrektur beginnt, nachdem wir den Machsom überschritten haben, aber es gibt etwas, das mich beunruhigt und das ich nicht gut verstehe: Sobald der Machsom überschritten ist, geschehen die Dinge, die uns in dieser Welt passieren, weiterhin. Jedoch sind wir dann in der Lage, sie zu verstehen. Wir verstehen was uns geschieht und können dies dazu verwenden, das Gefäß zu vergrößern und es zu füllen. Meine Frage ist nun, aufgrund des oben Erwähnten: Ist Glaube über dem Verstand nötig, um den Machsom zu überschreiten oder wird einem das gegeben, wenn man den vollständigen Masach hat? Und kann ein Mensch erkennen, ob er die Neshama hat?

Meine Antwort: Glauben über dem Verstand ist das, was wir nach dem Machsom erlangen. Vorher versuchen wir nur zu verstehen, was Glaube ist und versuchen, ihn zu erlangen. Vor dem Machsom versuchen wir, Glaube über dem Verstand zu erlangen (die Enthüllung des Schöpfers, eine Wahrnehmung von Ihm, von der Eigenschaft des Gebens und der Liebe in uns – über unserem gesamten Egoismus). Wir streben danach, uns über alle Hindernisse hinweg zur Einheit des Schöpfers und Seiner Lenkung zu erheben!

Aber die Erfüllung dieses Verlangens findet nach dem Machsom statt, wenn es mit dem Licht des Schenkens der Stufe Nefesh, dann Ruach usw., gefüllt ist, bis wir vollständig die Eigenschaft des Glaubens über den Verstand erlangen – die Eigenschaft von Bina.

Und danach gibt es ein anderes Maß – nicht das Erheben über den Egoismus, sondern den Gebrauch des Egoismus oder die Korrektur des Egoismus zum Schenken – wenn wir in unser Verlangen hinein um des Schenkens willen empfangen.

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Es gibt keine Verbindung zwischen Drogen und dem Erlangen der Höheren Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Diese Frage wurde in den Foren von arionline.info gestellt, doch befriedigte mich die Antwort nicht ganz. Ich hatte das Gefühl, dass dieses Thema wie jede gewöhnliche Situation übergangen und nicht mit Liebe gelesen wurde.

(Es folgt eine lange, detaillierte Beschreibung von Drogentrips eines 21jährigen Studenten aus Mexiko, der lange LSD genommen hatte. Er beschreibt, wie dies ihm die Möglichkeit gibt, die Höhere Kraft, die Höhere Wirklichkeit, wahrzunehmen sowie seine Verbindung mit der Kabbala. An einem Punkt erreicht er das Gefühl, dass seine Lebensaufgabe darin besteht, die Verbindung zwischen Spiritualität und LSD zu verstehen.).

Meine Antwort: Es gibt keine Verbindung zwischen Drogenerlebnissen und dem Erreichen der Höheren Welt, dem Schöpfer. Sie sind völlig von spirituellen Empfindungen getrennt und werden durch Ihre Wahrnehmungen der chemischen Reaktionen gesteuert. Ich rate, damit aufzuhören, wie Sie ihr Verhalten rechtfertigen. Vergessen Sie die Drogen und fangen Sie an, Ihre Seele zu korrigieren. Viel Glück!

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Hast du Zweifel, verbreite!


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man auf dem spirituellen Weg Erfolg hat

Frage: Ich habe ein Problem – Ich bin nicht sozial. Wann immer ich in einer Gruppe war, habe ich dominiert, so war ich nicht wirklich ein Teil davon. Können Sie mir einen Rat geben, was da zu tun ist, wenn es überhaupt etwas gibt, das man tun kann?

Meine Antwort: Verbreite mehr und zwinge Dich nicht. Deine Sorge für die Verbreitung wird in Dir Fürsorge für andere hervorrufen und Du wirst unweigerlich sozial werden, wie ein Vater seinen Kindern gegenüber. Der Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) wird dies bewirken und lässt Dich Deine Freunde als gleichwertig betrachten.

Frage: Ich habe schon zwei Jahre lang studiert und arbeite sogar in der Verbreitung. Während dieser ganzen Zeit gab es Tage, in denen ich in einem Abstieg war, doch ebenso Tage, in denen ich so viel Genuss von diesem Vorgang bekam, dass ich mich „betrunken“ fühlte. Ich habe Angst, einen Fehler auf dem Weg zu machen und deshalb ist meine Frage: Füttere ich lediglich mein Ego?

Meine Antwort: Hab keine Angst, Dein Ego zu füttern; dies ist notwendig, denn andernfalls hättest Du keine Motivation (Homer Delek). Nur systematisches Studium und Verbreitung wird das Umgebende Licht (Or Makif) anziehen und sein Einfluss wird Dir Erfolg bescheren. Du solltest der Wahrnehmung von Aufstiegen und Abstiegen weniger Beachtung schenken. Alles wird vorübergehen und mit der echten Wahrnehmung des Schöpfers ersetzt werden. Das Allerwichtigste ist, die Ergebnisse vom Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) zu erwarten. Viel Glück!

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Würfelt Gott mit dem Universum?


Eine Frage, die ich erhielt:

Es gibt einen anhaltenden Konflikt in der Physik zwischen Einstein und den Quantenphysikern: Ist in der Natur alles vorbestimmt (Determinismus) oder nicht (Zufall)? Einerseits beeinflusst die Person, die das Experiment durchführt, dessen Ergebnis; andererseits wird alles in der Natur von vornherein festgelegt, wie Einstein es im Makrokosmos sah. Einstein pflegte zu sagen: „Gott würfelt nicht mit dem Universum.“ Doch sein Freund, ein Anhänger der Quantenmechanik, würde stets einwenden: „Sage Gott nicht, was er zu tun hat.“ Während Einstein die Natur als Gott wahrnahm, was ein sehr kabbalistischer Ansatz ist, behauptet die Quantenmechanik etwas anderes. Aus ihrer Sicht hängt das beobachtete Ergebnis eines jeden Experimentes vom Beobachter ab, was auch eine sehr kabbalistische Betrachtungsweise ist. Einstein ist nie mit der Vorstellung einverstanden gewesen, dass Gott mit dem Universum spiele. Deshalb basiert seine Gravitationstheorie auf dem Determinismus. Und er hat nie etwas Entsprechendes auf dem Gebiet der kleinsten Teilchen entwickelt, z.B. das Verhalten von Elektronen und Protonen im elektrischen Feld. Er hat immer nach einer allgemeingültigen Theorie gesucht, die auf 4 Kräften aufbaut, hat diese aber nie gefunden, so wie die Quantenphysik auch bis heute an der Entwicklung einer universellen Theorie gescheitert ist.
Meine Frage ist folgende: Welchen Weg bevorzugt die Kabbala in dieser Auseinandersetzung? Oder sagt sie, dass dies keine Rolle spielt, da wir von einer höheren Kraft gelenkt werden?

Meine Antwort: Es gibt zwei Systeme, die uns von oben lenken: Das Allgemeine und das Spezielle, HaVaYaH und Elokim. Und der Mensch muß die beiden gegensätzlichen Kräfte in sich vereinen, indem er seine Wahrnehmung über Zeit, Raum und Bewegung erhebt. Denn diese Gegensätzlichkeiten ergänzen sich in ihrer Kombination. Vorher ist es für uns unmöglich die Frage zu beantworten, ob der Schöpfer einen Stein schaffen kann, den er dann nicht selbst bewegen kann. Für mehr Details lesen Sie bitte den nächsten Post (Wenn ich es nicht für mich tue, wer wird mir dann helfen?)

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Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)


11 Fragen, die ich zur Zukunft der Kabbala, der Geburt der letzten Generation und zu spirituellen Führern der Zukunft erhalten habe

Frage: Können wir aufgrund von Punkt 12, Talmud Esser Sefirot, welcher den Prozess der Empfängnis der Seele beschreibt, sagen und uns vorstellen, dass der gegenwärtige Zustand der Menschheit (die nahenden globalen Krisen) die Wehen während der Geburt der letzten Generation sind?

Meine Antwort: Die uns bedrängenden Kräfte sind die Wehen, die uns dazu zwingen, unseren vorigen Zustand zu verlassen.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess des Fötus, wo er sich von dem Zustand von „Kopf oben“ zu dem Zustand von „Kopf unten“ verändert, der Einheit von Keter und Malchut und den Anstrengungen der Kabbalisten?

Meine Antwort: Absolut, denn die Menschheit muss ihre Betrachtungsweise der Welt gegenüber, ihre Zielsetzung und Werte verändern und anfangen, das Beschenken dem Empfangen vorzuziehen; Liebe für den Nächsten über Liebe für sich selbst.

Frage: Sind Kabbalisten verantwortlich dafür, sicherzustellen, dass die letzte Generation normal geboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn Menschen werden sich ohne die Verbreitung der Kabbala nicht verändern. Das Leid und der Mangel an Verständnis davon was geschieht, werden sich nur anhäufen. Die Geburt ist eine harmonische Wechselbeziehung zwischen dem Organismus der Mutter und dem Fötus.

Frage: Ist es dann, wenn dem so ist nötig, ein System von Menschen zu erschaffen und vorzubereiten, die Diener des Schöpfers sind?

Meine Antwort: Diese Menschen sind Kabbalisten, die den Plan des Schöpfers (der Natur) und wie dieser ausgeführt wird erklären.

Frage: Im Buch Sohar, Kapitel „Die Vision von Rabbi Chiya“, Punkt 57, heißt es: „…denn all die rechtschaffenen Menschen dort sind die Köpfe der Versammlungen. Und all die Mitglieder jeder Versammlung steigen von dieser Versammlung hier, zur himmlischen Versammlung auf. Und der Messias besucht all diese Versammlungen und unterzeichnet die Tora mit dem Siegel der Lehren, die von den Mündern der Rechtschaffenen kommen.“ Dieses Zitat lies mich über die letzten Ereignisse in den Gruppen nachdenken. Ich denke, dass wir die Gruppen, welche an der Verbreitung arbeiten, von den Gruppen der „spirituell vorankommenden“ Menschen trennen sollten und die letztere sollte die Gruppe sein, wo Kabbalisten vorbereitet sind, die für die Geburt der neuen Generation verantwortlich sein werden. Ich habe mir ein Modell einer Pyramide ausgemalt, welche aus kleineren Pyramiden besteht, die wiederum Gruppen aus der ganzen Welt sind, die spirituelle Arbeit machen (und die Gruppen für die Verbreitung werden separat sein). Die Führer dieser Gruppen werden auf verschiedenen spirituellen Stufen sein und durch ihr Streben nach oben verbunden sein. Diese werden das spirituelle Hauptmanagement (nennen Sie es Sanhedrin, wenn Sie wollen) bilden. Ist dies korrekt?

Meine Antwort: Wenn die Gruppen so unterteilt werden würden, wie Sie das vorschlagen, dann wird dies das grundlegende spirituelle Gesetz missachten, wonach alle Seelen das gleiche Recht haben sich spirituell zu entwickeln. Sie kennen nicht die Wurzeln der Seelen und folglich werden Sie nicht fähig sein, diese zu trennen. Nur gleiche, „einfache“ Verbreitung wird alle „Zahnräder“ zu ihrem eigentlichen Zustand bringen, wo sie harmonisch zusammenarbeiten. Es kann von unserer Seite keine Aussonderung geben. Jede Teilung bedeutet Klipa. Alle möglichen Menschen werden sich in jeder Gruppe zusammenschließen und sie werden alle zusammenarbeiten.

Frage: Ich fühle bei Ihnen ein starkes Verlangen danach, diesen funktionierenden Körper erfolgreich zu erschaffen, um die Menschen zu entdecken, die würdig sind, ein Teil davon zu werden und die die dafür benötigte spirituelle Stufe erreicht haben. Dies ist eine völlig andere Stufe der Arbeit und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie mächtig diese „Antenne“ darin ist, das Licht anzuziehen.

Meine Antwort: Nichts kann unter Zwang geschehen. Auf dieser Stufe sind unsere Ziele:

– Die Menschen sollen das korrekte Verständnis über sich selbst, das Universum, dessen Sinn und wie man diesen erreichen kann, erlangen.

– Dies sollen sie in der weltweiten Gruppe, durch die Verbreitung, in die Praxis umsetzen.

Diese Handlungen werden in der jetzigen „formlosen“ Konstruktion (ein „Haufen“, wenn Sie so wollen) eine Veränderung herbeiführen und stattdessen wird es eine Pyramide geben – ein Zentrum mit Abteilungen. Im Moment befindet sich dies im Prozess des Wiederaufbaus.

Wie bei einer Geburt oder jeglicher anderer Entwicklung, können wir nichts, was wir in der Kabbala tun, überstürzen. Nur die Wahrnehmung des Bösen im jetzigen Zustand wird den nächsten Zustand hervorbringen und uns dazu zwingen, diesen zu erreichen. [Rest des Beitrags lesen →]

Zu beten bedeutet sich selbst zu richten


Zwei Fragen, die ich über Gebete erhielt

Frage: Sie sagen, der Schöpfer ist in uns und es gibt nichts außerhalb von uns. Was sind also die Einflüsse, die einen Menschen Ehrfurcht und Wunder fühlen lassen? Und wenn der Schöpfer in uns ist, wem danken wir dann und zu wem beten wir?

Meine Antwort: Wir beten für uns selbst, um uns zu verändern und zu fühlen, dass wir Geber sind. Zu beten (in Hebräisch: Lehitpalal) bedeutet „sich zu richten“. Wir tun das nicht für den Schöpfer, sondern für uns. Das ist unser Flehen um die Eigenschaft des Gebens und Liebens, welche wir den Schöpfer nennen. Es ist verboten (weil es falsch ist), uns Ihn vorzustellen – diese Eigenschaft – in irgendeiner anderer Form als in dieser Eigenschaft, ohne ein Bild oder Material. Wir werden von der Höheren Kraft erfüllt, welche keine Form, Volumen oder Material hat. Jedoch fühlen wir das nicht. Wir werden es in dem Umfang fühlen, in dem wir seine Eigenschaften erwerben. Unser Ziel ist es, zu beginnen, für unsere Verlangen „zu geben“, anstelle „zu empfangen“. Wenn wir diese Eigenschaft anstreben, ziehen wir den Einfluss der Höheren Kraft auf uns. Diese Kraft befindet sich in einem bewegungslosen Zustand und nur unser Verlangen, ihr gleich zu werden, bringt uns unter ihren stärkeren Einfluss.

Frage: Wir sind der Wille zu empfangen und um unser Verlangen zu ändern, um ein Verlangen zu erhalten, „nicht für unser eigens Wohl“ zu handeln, müssen wir den Schöpfer um Hilfe bitten. Aber wie kann ich sagen, dass der Schöpfer mein Bitten hört, wenn ich Ihn bitte, mich zu ändern? Welche Art von Veränderung sollte ich fühlen?

Meine Antwort: Die Wandlung im Verständnis, dass die Natur böse ist, bis man endlich das Verlangen erreicht, aus seiner Natur auszubrechen – diese „Wahrnehmung des Bösen“ – passiert unter dem Einfluss des Lichtes des Schöpfers. Und dann stellt sich die „Handlung der Güte“ ein – die Ausrichtung eines jeden, während jeder Handlung, ändert sich in „Liebe und Schenken“. Das Höhere Licht der Korrektur beeinflusst Sie in dem Grad in dem Sie das Verlangen haben, sich selbst zu korrigieren. Aber Sie können dieses Verlangen nicht alleine entwickeln; Sie können es nur von außen erhalten, von Menschen wie Sie, die nach dem selben Ziel streben. Durch das „Erkaufen“, das Erwerben, ihrer Verlangen, werden Sie in der Lage sein, solch kräftiges Höheres Licht auf sich zu ziehen, dass es Sie verändern wird und Sie zu einem Geber macht und dann werden Sie sofort diese Eigenschaften fühlen, Sie werden den Schöpfer enthüllen!

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Der Rat für Einsteiger – Verbreite!


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Kabbala in sein Leben integriert

Frage: Seit langem habe ich nach etwas gesucht ohne zu wissen, wonach ich suchte. Ich spürte, dass ich etwas brauchte, aber wusste nicht, was es war. Und dann traf ich eines Tages auf einen Menschen und erzählte ihm von mir; er lächelte und ohne etwas zu sagen, gab er mir den link zu ihrer Website. Er sagte, „Schau und höre und Du wirst dort alle Antworten finden“

Und hier, was wirklich geschah: Ich begann am 27. Januar 2008 Ihren Lektionen zuzuschauen und plötzlich sah ich, was ich 20 Jahre zuvor sah – das Licht stieg von oben herab. Bedeutet das, dass mein Punkt im Herzen erwachte? Eine Revolution geschah in mir. Seitdem habe ich 10 Lektionen gehört und mir ist klar, dass das nicht viel ist, aber in mir vollziehen sich gewaltige Änderungen. Meine Welt verliert ihren Wert für mich, jedoch habe ich noch keinen anderen gefunden. Ist es normal, so zu empfinden?

Meine Antwort: Alle Ihre Ansichten sind richtig. Sie sollten nur systematisch weiter studieren und keine Angst vor den Auf und Abs haben – sie sind notwendig. Versuchen Sie eine Art der Verbreitungsarbeit zu finden, das wird Sie verpflichteter und dazugehöriger machen, und Ihnen Motivation geben, sich zu entwickeln. Die Teilnahme an der gemeinsamen Arbeit wird Ihre Kenntnisse vergrößern, Ihnen Unterstützung geben, und Ihnen ermöglichen, den Wert dieser Welt richtig zu bewerten.

Frage: Der Schöpfer begleitet uns immer. Aber Er verwirrt uns, obgleich wir voranschreiten, damit wir uns intensiver an Ihn klammern und kontinuierlich unseren Glauben über dem Verstand stärken. Es sieht aus, als würde dieser „Grad der Selbstaufhebung“ helfen, unsere Wahrnehmung aus dem Körperlichen heraus und in die Spiritualität zu ziehen. Doch scheint es, dass zur gleichen Zeit absolut paradoxe Situationen und Ereignisse auftreten, die verlangen, dass wir uns in einer Art benehmen, wie es mit den akzeptierten sozialen Normen unvereinbar ist.

Meine Antwort: Wenn Sie mit den Leuten um Sie herum in dieser Welt in Interaction treten, sollten Sie wie jeder andere auch handeln. Keiner sollte irgendetwas Ungewöhnliches an Ihnen sehen. Sie müssen im Kontakt mit der Außenwelt sein, um innen ausgeglichen zu bleiben – und der beste Kontakt ist durch die Verbreitung. Allerdings sollten Sie nicht unter den Leuten verbreiten, die Sie kennen, denn dadurch werden Sie sich im regelmäßigen Leben außerordentlich beschränken. Verbreitung ist jedoch notwendig und Sie sollten dies unter Fremden tun. Wenn Sie etwas für andere tun, gleichen sie ihr Wissen und ihren Stand mit dem allgemeinen System der Seelen ab – und dies bewegt und beschleunigt Ihr spirituelles Wachstum.

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