Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wahrnehmung'

66 ist eine ganz besondere Zahl


Eine Frage, die ich erhielt: Das Buch Sohar erklärt, dass im Jahr 66 der Messias im Land Galiläa offenbart wird. Was bedeutet das? Und was wird dann geschehen? Wird es Krieg geben?

Meine Antwort: Es bedeutet, dass Kanal 66 (der Kabbala TV Kanal unserer Organisation) den Menschen die Kraft geben wird, ihre egoistische Natur zu korrigieren und dadurch sich selbst von der Wahrnehmung dieser Welt zur Wahrnehmung der Höheren Welt zu erheben. Der Messias ist die Kraft, die den Menschen aus seinem Egoismus heraus zu der Qualität des Schenkens erhebt!

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Baal HaSulam Artikel: Die Lösung

Der ewige Motor der Seele


News Report (von gizmag): Ölschmierung ermöglicht es allen Maschinen der Welt zu funktionieren, aber sogar dann geht zumindest ein Viertel der gesamten Energie durch Reibung verloren. Trotz einiger ausgeklügelter Ölungsmethoden geht mindestens 15% der Kraft, die in einem Automotor erzeugt wird, durch Reibung verloren. In den meisten Maschinen sind die Reibungsverluste viel höher als 15%, und die durch Reibung resultierende Hitze ruft jedes Jahr Billionen von Dollar durch Reparatur und Wartung hervor. Ein Durchbruch in der Schmiermittelentwicklung verspricht jetzt, durch Anwendung von flüssigen Kristallen, eine enorme Reduktion an Reibung und einige durchaus außergewöhnliche Schmiermittel sind seit ungefähr 5 Jahren vom Markt – Öle, die die Reibung auf beinahe Null reduzieren konnten.

Mein Kommentar: Wenn sie doch nur diese Art Öl für Menschen erfinden könnten! Tatsächlich existiert es bereits: die Eigenschaft des Schenkens erzeugt genau diese Art der Interaktion zwischen allen. Sie löscht nicht nur die Reibung aus, sondern erzeugt auch zusätzliche Kraft für den Motor – die allgemeine Seele – um zu funktionieren. Diese Kraft kommt von der Absicht jeder Person allen zu schenken. Dann tritt eine gemeinsame Absicht des Schenkens hervor, die Schöpfer genannt wird, die unbegrenzte Energie und die Wahrnehmung ewiger Erfüllung erzeugt.

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„Gesalbt zu sein“ bedeutet, das Licht von Chochma heranzuziehen


Eine Frage, die ich erhielt: Wieso sagen Sie, dass das Wort Mashiach (Messias) vom Wort Lishmoch (ziehen) stammt? Ich denke, es kommt vom Wort Limshoach – salben – und es bezieht sich auf jemanden, der zum Dienen gesalbt ist.

Meine Antwort: Gesalbt zu sein bedeutet, das Höhere Licht Chochma auf einen Menschen heranzuziehen. In unserer Welt wird dieses Licht durch Öl repräsentiert. Auf diese Weise steigt ein Mensch auf eine Stufe auf, die es erfordert, dem Schöpfer zu dienen.

Dieser Vorgang wurde von einem Propheten durchgeführt, der auf einer solch hohen Stufe war, dass er einen Menschen auf die spirituelle Stufe des Dienstes für den Schöpfer ziehen konnte. Die Kabbala spricht nicht über „wen, wie und mit was salben“, sondern berichtet uns über das Wesen dieses Phänomens: über die Wahrnehmung des Höheren Lichtes, das einem Menschen tatsächlich die Kraft und das Recht gibt, der Gesalbte G-ttes zu sein, dem Schöpfer nahe zu sein. Ich „übersetze“ diese Worte, um direkt zum Wesentlichen von dem zu kommen, was geschieht.

Nebenbei bemerkt – diese Buchstaben sind im Hebräischen untereinander austauschbar. Wenn Sie sich jedoch mehr von der physischen Salbung angezogen fühlen, dann sollten Sie Erklärungen lesen, die nicht kabbalistisch sind. Alles in der Tora Geschriebene kann auf direkte Weise verstanden werden, d. h. wie physische Handlungen, und/oder entsprechend seiner wahren inneren Bedeutung. Doch kann man nach wie vor durch das wörtliche Verständnis des Textes nicht seine wahre Bedeutung enthüllen, denn der Mashiach ist die Kraft der Befreiung vom Egoismus und nicht eine Person.

Im Punkt 70 der Einführung zum Buch Sohar heißt es: „Wehe denen, die der Grund dafür sind, dass der Geist des Messias schwinden und vielleicht nie wieder in die Welt zurückkehren können wird, weil sie die Tora trocken machen, ohne jegliche Zugabe von Verstand und Wissen, da sie sich nur auf den ausführenden Teil der Tora beschränken und nicht versuchen wollen, die Wissenschaft der Kabbala zu verstehen, die Geheimnisse der Tora sowie den Sinn der Gebote zu erkennen und zu studieren …“

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Blog-post: Das Kommen des Messias
Artikel: Rabbi Chiyas Vision

Obama: Chance auf Hoffnung oder eine neue Enttäuschung?


News Report: „Obama wird bald seine Wähler enttäuschen.“ Die Menschen setzen große Hoffnung in Obama. Er ist nicht nur ein politischer Führer sondern verkörpert auch die Hoffnung einer ganzen Generation, ein Mann, der allen Wohlstand bringt und nicht zu vergessen: Erlösung von der Finanzkrise.

Mein Kommentar:
Die Gründe für Obamas Wahl: In den letzten Jahren sah die Welt in Amerika den selbsternannten Weltpolizisten und Oberlehrer. Krieg im Irak, Gefangene in Guantanamo ohne Anhörung und Gericht und Amerikas Arroganz – dies alles führt zu Reibereien mit Europa, Lateinamerika und Asien. Erinnern wir uns auch an den kalten Krieg zwischen den USA und Russland. Mit anderen Worten haben die USA ein ziemlich schlechtes Image. Ihnen wird die Schuld für alle Katastrophen und Missstände auf der ganzen Welt zugeschrieben.

Dieses unattraktive Image wurde durch die Finanzkrise noch getoppt, für deren Ursache ebenfalls die USA verantwortlich gemacht werden. Befinden sich doch die größten internationalen Wirtschafts- und Finanzzentren in Amerika. Je schlechter sich die Menschen in den Krisenzeiten auf der ganzen Welt fühlen, umso mehr werden sie die USA hassen und sie beschuldigen. Die Meinung der Welt ist, dass das angelsächsische weiße protestantische Amerika schon seit zu langer Zeit dem Rest der Welt seine Maßstäbe aufoktroyiert.

Um diesem negativen Image zu entkommen, entschieden sich die Amerikaner, den afroamerikanischen Barack Obama zu ihrem Präsidenten zu wählen. Dies neutralisiert den Hass der afroamerikanischen und spanischen US-Bürger, verbessert die Beziehungen zu Lateinamerika, Asien, Afrika und sogar Europa. Es nimmt auch den Russen den Wind aus den Segeln, denn mit einem schwarzen Präsidenten kann man Amerika nicht mehr für alles verantwortlich machen. Die Operation wurde erfolgreich und mit dem richtigen Timing durchgeführt. Jedoch wird es abseits der Beschuldigungen, der Wut und der internationalen negativen Haltung gegenüber Amerika letztendlich positive Ergebnisse bringen?

Die Lösung: Entsprechend der Weisheit der Kabbala fängt die globale Krise gerade erst an und wird weiter wachsen. Solange bis die Menschheit sich in Übereinstimmung mit der Natur (dem Schöpfer) bringt. Die Kabbala erklärt, wie man dabei vorgehen soll.

Enttäuschung: Heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass Obamas Berater auf kabbalistische Weisheiten und Prinzipien zurückgreifen. Offensichtlich muss die Welt noch ein paar Schläge mehr einstecken – wie der Pharao in Ägypten – um die Wahrheit zu hören. Daher haben alle, die auf positive Veränderungen hoffen, mit einer Enttäuschung zu rechnen! Der Schöpfer gab der Welt einen neuen Führer – Obama, doch er kann nur der Führer werden, wenn er die globale Wiederinstandsetzung der menschlichen Wahrnehmung der Welt in Gang bringt.

Die Lage der Welt kann sich nur durch das Studium des Wesens einer Globalen Welt verbessern, indem man der Menschheit eine neue Haltung gegenüber der Welt beibringt – der Welt als Gesamtes. Wenn wir ein System der globalen Bildung über die globale Welt erschaffen, wird sich die Menschheit umgehend als mit der Natur im Einklang wahrnehmen und die Hoffnung und Träume aller Menschen werden wahr.

Verwandtes Material:
Blog-post: Können wir eine Rezession vermeiden?
Blog-post: Amerika – Woher kommt bloß dieser Optimismus?
 
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Fallen, um aufzusteigen


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie die Redewendung „fallen, um aufzusteigen“ erklären und wie sie in der Handlung zum Ausdruck kommt? Wenn jemand, der seit einem Jahr Kabbala studierte, plötzlich so tief auf die tierische Stufe fällt, dass er Dinge tut, die er niemals vor der Kabbala getan hat, handelt es sich dann um „Fallen, um aufzusteigen“? Ist dies der richtige Enthüllungsprozess? Wie kann das nützlich sein?

Meine Antwort: Dies wird in allen von der inneren Arbeit handelnden Büchern erklärt:

  • Zuerst wächst der Egoismus eines Menschen;
  • dann erkennt er den Egoismus als Übel;
  • es drängt ihn anschließend, von ihm loszukommen;
  • jedoch realisiert er, dass dies unmöglich ist;
  • er erkennt dann, dass dies nur der Schöpfer für ihn tun kann, wenn er darum bittet;
  • danach strengt er sich länger an, an den Schöpfer zu appellieren;
  • und schließlich korrigiert ihn das Licht, enthüllt die Wahrnehmung der spirituellen Welt – die Qualität des Schenkens und der Liebe.
Verwandtes Material:
Blog-post: Die Konsequenzen des Wachstums des Egoismus
Blog-post: Sei glücklich über das Anwachsen des Egoismus!
Leben aus der Kabbala, Seite 118, Kapitel: Den Egoismus auslöschen

Es gibt kein Verbot, den Egoismus zu korrigieren


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe immer noch nicht, wieso die Juden bis jetzt die Kabbala verborgen hatten.

Meine Antwort: Ich verstehe Sie: wenn die Kabbala nur zur Korrektur des Menschen bestimmt ist, eine Wissenschaft ist und die Welt in keinster Weise manipuliert, warum wurde sie dann für 5769 Jahre (seit sie von Adam enthüllt wurde) verborgen? Gibt es ein Verbot, den Egoismus zu korrigieren?

Tatsache ist, dass es durch die gesamte Geschichte der Menschheit nur eine Zeit gab, als die Kabbala für alle zugänglich war. Das war im alten Babylon, was ein „kleines Dorf“ war, in dem jeder Mensch jeden anderen beeinflusste. Wenn sich eine Gesellschaft in diesem Zustand befindet, ein einziges System ist, nötigt es die Menschen, das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu befolgen. Genau dazu drängte der babylonische Priester Abraham seine Landsleute.

Es hörten jedoch nur ein paar Leute auf ihn, jene in denen sich „der Punkt im Herzen“ enthüllt hatte. Sie folgten ihm und erhielten einen Namen entsprechend ihrem Streben: Israel, was Isra (direkt) + El (Schöpfer) bedeutet. Der Rest entschied, sich nicht zu vereinen, nicht seinen Egoismus zu korrigieren, auch nicht die Eigenschaft des Schenkens und der Liebe zu erlangen, sondern sich voneinander zu trennen. Somit entfernten sie die Wirkung eines einzigen Systems, eines „kleinen Dorfes“, von der Gesellschaft und zerstreuten sich über die gesamte Welt.

Inzwischen entwickelte sich Abrahams Gruppe und wuchs bis zu der Zeit – vor 2.000 Jahren – als plötzlich ein riesiger Egoismus in ihr zum Ausbruch kam. Das war, als sie (Israel, die Juden) von der Stufe „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ auf die Stufe von gegenseitigem unbegründetem Hass fielen. Als Folge davon verloren sie ihre Wahrnehmung des einzigen Systems und dadurch verschwand auch ihre Wahrnehmung der gegenseitigen Liebe, des Schöpfers: Der Schöpfer „verbarg sich Selbst“ vor ihnen.

Heutzutage hat die Welt erneut den Zustand eines einzigen Systems erreicht, „eines kleinen Dorfes“, genau wie im alten Babylon. In diesem Zustand, in dem alle Menschen um existieren zu können (für uns um zu überleben) vollkommen miteinander verbunden sind, müssen wir die Bedingung „jeder Mensch ist verantwortlich für alle“ einhalten. Und dies kann nur unter der Bedingung von gegenseitiger Liebe getan werden. Wie können wir diese Qualität erlangen und überleben? Genau das erklärt uns die Kabbala. Und aus diesem Grund wird sie heute wieder enthüllt – weil ein Bedürfnis danach besteht.

Denn wir haben genau diesen globalen, systematischen Egoismus enthüllt, der korrigiert werden muss, anstatt des eigenen persönlichen Egoismus. Solange dieser Egoismus noch nicht enthüllt war, war auch die Kabbala – die Wissenschaft zu seiner Korrektur – ebenfalls verborgen. Heute ist sie jedoch jedem enthüllt worden, weil jeder seine Einstellung zu den anderen korrigieren muss! Dies ist ein Naturgesetz. Weil der globale Egoismus enthüllt wurde, gibt es kein Verbot für seine Korrektur und darum gibt es kein Verbot für die Kabbala. Also fangen Sie an und studieren Sie, wie wir in einer neuen Welt sein sollten.

(Auf dem obigen Foto stehe ich vor dem Hintergrund des Turms zu Babel. Du musst spüren, dass alles davon zu Dir gehört!)

Verwandtes Material:
Blog-post: Egoistische Sehnsüchte sind nicht in der Absicht auf das Schenken und die…
Blog-post: Konsequenzen des Wachstums des Egoismus
Blog-post: Kabbala ist für alle!

Die Technik des Eintritts in die Höhere Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Vor Kurzem spürte ich, dass viele meiner Handlungen nicht von mir ausgeführt werden. Es ist als würde ich meine Handlungen von außen beobachten. Durch diese Erkenntnis – dass bestimmte Handlungen nicht von mir gemacht werden – wünsche ich mir die Freiheit der Wahl. Doch die einzige freie Wahl, die ich vor dem Überschreiten des Machsom habe, ist die Wahl der richtigen Umgebung. Was sind diese Zustände und wie arbeite ich mit ihnen?

Meine Antwort: Alles was Sie sagen ist richtig! Machen Sie weiter mit dem, was Sie tun und fahren Sie damit fort, Ihre Verbindung mit dem gemeinsamen Kli zu stärken.

Die Technik des Prozesses ist wie folgt:
1. Zwingen Sie sich dazu, sich selbst unter den Einfluss der Umgebung zu stellen (siehe Artikel „Die Freiheit“).
2. Die Umgebung wird einen direkten Einfluss auf Ihr „Herz“ ausüben und Sie beginnen die Wichtigkeit des Schenkens und der Verbindung mit anderen zu spüren.
3. Vergessen Sie während des Unterrichtes nicht, was für Sie wichtig ist. Dann werden Sie den Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) auf sich ziehen.
4. Unter dem Einfluss des Lichtes wird die Eigenschaft des Schenkens in Ihnen geschaffen.

Wenn Sie sich beständig an diesen Ablauf halten, werden Sie nach einiger Zeit (höchstens 3 – 5 Jahre) den Machsom überschreiten und in die Wahrnehmung (Erlangung, Enthüllung) der Höheren Welt eintreten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Überwinde dich selbst, indem du die Wichtigkeit des Ziels erhöhst
Blog-post: Das Umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken
Baal Hasulam Artikel: Die Bürgschaft (Arvut)

Wie werden wir in der letzten Generation leben?


Zwei Frage, die ich über das Leben nach der vollständigen Korrektur erhielt:

Frage: Wie werden wir leben, wenn die Menschen sich zur höchsten spirituellen Stufe erheben? Was werden wir essen? Wo werden wir schlafen? Wie werden wir von einem Platz zum anderen reisen? Was wird unsere allgemeine Existenzform sein?

Meine Antwort: Es gibt zwei Zustände:

1. Vor der vollständigen Korrektur, wenn unsere körperliche Stufe des Egoismus noch nicht korrigiert ist. Selbst wenn wir spirituelle Grade erreichen, behalten wir immer noch die Wahrnehmung dieser Welt.

2. Nachdem wir vollständig korrigiert sind, wenn selbst unser körperlicher Egoismus korrigiert ist, werden wir aufhören diese Welt wahrzunehmen. Denn genau in diesem körperlichen Teil unserer Verlangen wird sie wahrgenommen, während wir in der Welt der Unendlichkeit wahrnehmen, dass wir vollständig und ausschließlich sind – der einzig wahre Zustand. Alle anderen Zustände sind unvollständige Stadien ihrer Verhüllung. In Hebräisch ist das Wort für „Verhüllung“ Olama, welches die Wurzel des Wortes „Welt“ – Olam -ist. Daher werden alle Verhüllungen des einzig existierenden Zustandes als Welten bezeichnet.

Im Artikel „Die zukünftige Generation“ gibt Baal HaSulam eine detaillierte Beschreibung davon, wie das Leben vor dem Erreichen des zweiten Zustandes sein wird. Ich habe über diesen Artikel auch ein Buch mit dem Titel „Die letzte Generation“ geschrieben. Zusätzlich gibt es darüber Lektionen in unserem Online-Archiv.

Frage: Haben die Söhne Israels die gegenseitige Bürgschaft nach dem Auszug aus Ägypten akzeptiert? Und wofür steht der Auszug aus Ägypten?

Meine Antwort: Ja, nach ihrem Auszug aus Ägypten haben die Söhne Israels (die Gruppe von Kabbalisten, Studenten Abrahams) die Bedingungen der „gegenseitigen Bürgschaft“ angenommen – eine absolute spirituelle Verbindung untereinander und die Bereitschaft, eine einheitliche Seele von Adam zu sein.

Für sie, wie auch für uns, bedeutet das die vollständige Vereinigung zu einem einzigen Verlangen (einer Seele). Aber in unserem Fall ist es nicht mehr eine Vereinigung eines Teils der „Babylonier“, sondern von ganz „Babylon“ (der gesamten Menschheit) zu einem gemeinsamen Verlangen von Adam.

Mehr darüber lesen Sie im Artikel „Die Bürgschaft (Arvut) – Fortsetzung von Matan Tora“. Darin schreibt Baal HaSulam, dass die Söhne Israels nur ein vorübergehendes Bindeglied sind, dazu bestimmt die Methode zur Korrektur des Egoismus – Kabbala – in der ganzen Menschheit zu verbreiten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wo ist unser Moses?
Blog-post: Die Lösung: Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Blog-post: Warum wird die Spiritualität nicht individuell, sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?
Baal HaSulam Artikel: Die Lösung
Shamati #110: Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist

Liebe und Hass liegen dicht beieinander


News Report (von pressetext.at): „Wissenschaftler haben die physische Natur des Hasses untersucht und herausgefunden, dass einige der dafür verantwortlichen Nervenschaltkreise im Gehirn die gleichen sind wie jene, die während des Gefühls romantischer Liebe aktiv sind – obwohl Liebe und Hass als polare Gegensätze erscheinen … der ‚Hass-Schaltkreis‘ hat etwas mit dem ‚Liebes-Schaltkreis‘ gemeinsam.“

Mein Kommentar: Gemäß Kabbala liegt der Unterschied zwischen Liebe und Hass nur in dem Ziel unserer Absicht: „auf sich selbst gerichtet“ oder „von sich weg“. Wenn wir außerdem damit beginnen, systematisch daran zu arbeiten, die Empfindung von Liebe zu erlangen, dann werden wir spüren, dass wir „aus uns selbst herauskommen“. Dort – „außerhalb von uns selbst“ – empfinden wir eine vollkommen andere Bewegung von Zeit, Raum und Wahrnehmung bis zu dem Punkt, an dem wir aufhören, uns selbst wahrzunehmen und das „Selbst“ mit „Andere“ ersetzen. Indem wir das Zentrum der Wahrnehmung von „innerhalb von uns“ nach „außerhalb von uns“ verlegen, werden wir die Höhere Welt, den Schöpfer, spüren. Dies werden wir exakt in den Verlangen der anderen spüren!

Frage: Was ist die spirituelle Wurzel von unerwiderter Liebe?

Meine Antwort: In der Spiritualität gibt es nichts wie unerwiderte Liebe! Das gibt es nur in unserer Welt, wenn der Egoismus eines Menschen nicht spürt, dass er von seinem Partner erfüllt werden könnte. Das liegt daran, dass unsere Egos uns voneinander entfernen und alles darauf aufgebaut ist, einander zu gebrauchen.

Wenn es jedoch eine spirituelle Verbindung gibt, dann ist alles auf Schenkung und gegenseitiger Ergänzung aufgebaut. Dies wird definitiv entsprechend dem Maß unserer Korrektur geschehen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Liebe versorgt die anderen mit den Mitteln, ihren Punkt im Herzen zu füllen
Blog-post: Die Kabbala befasst sich ausschließlich mit der Erreichung des Schöpfers
Kabbala Heute Artikel: Liebe – Entschlüsselt

Ein Besuch des Präsidenten der Universität Haifa


Wir wurden vom Präsidenten der Universität von Haifa besucht – Professor Aaron Ben-Ze’ev (links im Bild unten). Prof. Ben-Ze’ev gilt als einer der weltweit führenden Experten in den Studien von Emotionen und Wahrnehmungen. Er hat über diese Themen viele Bücher und Artikel geschrieben.

Es gab zwischen uns keinerlei Widersprüche. Der einzige Unterschied ist, dass die Kabbala jedes Verlangen und die Wahrnehmung darin klar definiert und sie teilt die Wahrnehmungen gemäß ihrer Stufen und Eigenschaften ein. Die weltlichen Wissenschaften können dies jedoch nicht, da wir nur etwas erforschen können, während wir uns auf einer Stufe befinden, die höher ist, als das zu erforschende Objekt. Daher können wir die unbelebten und pflanzlichen Ebenen der Natur und einen Teil der tierischen Ebene erforschen, können jedoch nicht exakt den Menschen erforschen, da wir uns auf der gleichen Ebene wie das zu erforschende Objekt befinden.

Darum ist die Psychologie keine genaue Wissenschaft. Kabbala hingegen erhebt den Menschen über seine tierischen und psychologischen Ebenen, erlaubt ihm dadurch, jegliche Wahrnehmung zu erfassen und zu reproduzieren und ihre Ursache, den Prozess und ihre Folgen zu untersuchen.

Eines der Spezialgebiete von Prof. Ben-Ze’ev ist die Erforschung der Empfindung von Liebe. Er besitzt darüber eine enorme Menge an Daten, dennoch ermöglicht es ihm diese weltliche Wissenschaft nicht, sie zu systematisieren. In der Zukunft werden Wissenschaftler entdecken, dass es lebenswichtig ist, Erkenntnisse zu systematisieren und ein klares Verständnis von der Natur der Gefühle und Wahrnehmungen zu haben. Dann wird diese „Krise“ Psychologen zur Kabbala führen.

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Baal HaSulam Artikel: Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie