Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wahrnehmung'

Kabbalisten über die Wahrnehmung der Realität, Teil 3

Liebe Freunde! Bitte stellt Fragen zu den Zitaten der großen Kabbalisten.

Alles ist im Voraus vorbereitet

Alle Bemühungen des Lehrers sollen darauf gerichtet sein, die Schüler nicht an sich zu binden und sie selbständig zu machen, damit ihre Blicke keinesfalls auf ihn, sondern durch ihn auf den Schöpfer gerichtet werden. Der Schüler soll lernen, nicht dem Lehrer, aber dem Schöpfer gleich zu sein.

Unsere gesamte Entwicklung ist eine Art Nachahmung des Schöpfers. Sofern unsere Eigenschaften und Handlungen dem Schöpfer ähnlich sind, dementsprechend bereiten wir Ihm den Genuss.

Baal HaSulam. Das Geheimnis der Entstehung liegt in der Geburt.

Kabbalisten über die Wahrnehmung der Realität, Teil 2

Liebe Freunde! Bitte stellt Fragen zu den Zitaten der großen Kabbalisten.

Alles ist im Voraus vorbereitet.

Der Schöpfer befindet sich im Herzen jedes Menschen. Dem Menschen mangelt es nur am Wissen, weil das Wissen darüber alles vollendet und zur Vollkommenheit bringt.

Baal HaSulam. Der Brief 32

Alles ist im Voraus vorbereitet. Jede Seele befindet sich schon jetzt im ganzen Licht, im ganzen Wohl und in der Ewigkeit. Nur dank dem Niederfall in den egoistischen Körper und der Rückkehr zur Wurzel erlangt die Seele ihre vollkommene Ähnlichkeit mit dem Schöpfer und die wahrhafte Verschmelzung mit Ihm.

Baal HaSulam. Der Brief 25

Fragen über einen Ehepartner, die Barriere und das Böse

Frage: Ich habe eine Frage bezüglich meines Ehemannes. Wir nehmen beide unsere Arbeit sehr ernst, und mein Mann kommt oft an den Punkt totaler Frustration, großer Sorgen, Leid und sogar „Ärger“ über den Zustand der Welt, über alles, was er in seinem Innern und außerhalb spürt, als ob er das Gewicht aller Welten auf seinen Schultern spürt, und er muss eine Lösung für all das „Chaos“ finden.

Gibt es etwas, dass ich als seine Frau tun kann, um die Arbeit zu erleichtern, ihm zu helfen, dass er sich ausgeglichen fühlt oder mehr Frieden und möglicherweise Verständnis für seine Verantwortung erlangt?

Meine Antwort: Eine Ehefrau kann ihren Mann besser als jeder andere beruhigen und stabilisieren. Er muss die Wahrnehmung der Welt und die Lenkung einer einzelnen Kraft tiefer untersuchen. Wir nehmen die Welt nur innerhalb von uns wahr, in unseren Eigenschaften. Mit anderen Worten: In dem Maße unserer Verdorbenheit nehmen wir anstatt den Schöpfer die Welt wahr. Wenn du dich selbst korrigierst, wirst du die Welt der Unendlichkeit in der Erscheinung des Schöpfers vor dir fühlen.

Frage: Wenn jemand die Barriere überschreitet, gibt es da einen Punkt, wo er sich bewegen muss, um einer Gruppe nah zu sein, und wenn er es nicht tut, wird er sich selbst schaden?

Meine Antwort: Die Barriere ist die Grenze zwischen dir und deinen Freunden.

Frage: Ich weiß, dass die Konfrontation mit dem bösen Trieb in mir Teil des Weges der Wahrheit auf dem Weg der Korrektur ist. Ich weiß ebenfalls, dass der Schöpfer mir zeigen will, dass ich mich im Gegensatz zu Ihm befinde, wenn ich dem bösen Trieb begegne und dass ich von der Eigenschaft des Gebens noch sehr weit entfernt bin.

Doch genügt es nicht, zu erkennen, dass ich böse bin? Wieso wächst das Böse zu solch einem riesigen Monster heran, das scheinbar alles kontrolliert? Ich fühle mich, also ob ich in meinem Leben schlechter als je zuvor bin, und ich tue vielen Menschen weh, die um mich sind.

Meine Antwort: Dies sind die Verlangen, die dir in dem Maße deiner Kraft enthüllt werden, um sie zu bewältigen und zu korrigieren.

Nicht auf sich selbst, sondern auf das Licht stolz sein

Frage: Wie schaffe ich es, nicht auf mein Geben an den Schöpfer stolz zu sein?

Meine Antwort: Man kann nur darauf stolz sein, dass man die Unterstützung von Oben erhalten und mit deren Hilfe die Schwierigkeiten, den eigenen Egoismus, überwunden hat. Man soll also auf den Schöpfer, auf das Licht, auf Seine Unterstützung und nicht auf sich selbst stolz sein!

Was haben wir selbst – nichts! Weder eigene Verlangen noch Licht noch Handlungen! Wir haben noch nicht einmal unser eigenes Gebet – wir bekommen es von der Umgebung. Deshalb, je weiter ein Mensch vorankommt, desto weniger empfängt er – und desto mehr dankt er!

Und wenn er zu Malchut der Welt der Unendlichkeit zurückkehrt, empfängt er das gleiche Licht Nefesh de Nefesh, welches es in Malchut in dem allerersten Zustand gegeben hat, doch der Mensch vergrößert dieses Leuchten um das 613-fache – durch seine Dankbarkeit, durch die Erkenntnis des Guten, durch die Wahrnehmung der Größe des Gebenden.

Doch das Licht selbst verändert sich nicht, es verfügt über kein Maß. Das Licht selbst bleibt nach wie vor Nefesh de Nefesh – lediglich ein kleines Leuchten. Der Mensch ist derjenige, der daraus eine große Flamme entfacht.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 15.07.2011

Der Punkt zwischen dem Anlauf und dem Sprung

Der Mensch, der mit dem Studium der Wissenschaft der Kabbala beginnt und ihre gesamten Mittel verwendet, kommt nach einiger Zeit an einem Wendepunkt an, an dem er aufhören sollte, sich unfrei und unbewusst zu entwickeln. Der erste Abschnitt ist dafür bestimmt, den eigenen Zustand kennenzulernen, und dieser Abschnitt ist notwendig.

Doch dann erreicht er einen „Gabelpunkt“, einen Knickpunkt (einen raschen Wechsel des ehemals stabilen Zustandes), an dem er seine gesamte Einstellung der Entwicklung, dem Leben, dem eigenen Verlangen, dem Licht, allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegenüber klären und überdenken muss. Er wechselt völlig sein früheres Paradigma, seine Lebensphilosophie und die Wahrnehmung des Systems, in dem er sich befindet.

Früher hat dieses System ihn gesteuert; denn er hat gänzlich innerhalb der Natur gehandelt und sich nur aufgrund des eigenen Unwissens vorgestellt, er würde über ihr stehen. Doch nun begreift er seine völlige Abhängigkeit von der Natur, ihren Kräften und Gesetzen und muss ihre Lenkung selbst in die Hand nehmen, wie geschrieben steht: „Meine Söhne haben mich besiegt“.

Und dann versteht der Mensch, an welchem besonderen Wendepunkt er sich befindet. Denn zuvor hat er nur geglaubt, dass er selbst etwas in seinem Leben verändert, doch in Wirklichkeit hat er gehorsam alle Befehle seiner Natur ausgeführt, ohne die geringste freie Wahl zu haben.

Doch nun wird ihm die Freiheit geschenkt. Und die Welt erscheint ihm chaotisch, ohne jegliche Ordnung. Ihm wird mit Absicht eine solche Empfindung gegeben, damit er selbst den Wunsch verspürt, alles in Ordnung zu bringen, zusammenzufügen und die Welt zu regieren.

Hier bekommt er die Möglichkeit, um die Kraft, das Verständnis und das Vorankommen durch den Glauben über dem Verstand von Oben zu bitten, weil er zu den höheren Zuständen aufsteigen und von dort einen neuen Verstand und neue Eigenschaften erhalten möchte – um auf diese Weise seine Welt ins Gleichgewicht zu bringen. Denn die Welt ist das Spiegelbild der inneren Ordnung eines Menschen, entsprechend der inneren Wahrnehmung der Realität und nicht der äußeren.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel, 13.07.2011

Die Licht-Revolution

Frage: Ist es möglich, die kabbalistische Methode mit Begriffen der modernen Wissenschaft zu beschreiben?

Meine Antwort: Kann man einer Kuh die Fourier-Transformation erklären? Das sind unterschiedliche Grade. Ein Mensch, der nicht über den „sechsten Sinn „verfügt, den „Punkt im Herzen“, kann nicht verstehen, worüber Du sprichst. Er hat kein Bedürfnis danach, und daher ist es sinnlos, mit ihm darüber zu sprechen. Daher müssen wir in unserer Verbreitung die Wünsche der Massen mehr als unsere eigenen berücksichtigen.

Durch all die Generationen hindurch hat die Welt niemals die Kabbalisten verstanden. Und sie hat Recht: Aus ihrer Stufe heraus sind die Menschen dazu noch nicht bereit. In den Psalmen wird gesagt, „Du errettest Menschen und Tiere..“ – aber wann? Heute kann man den Menschen die altruistische Absicht Lishma nicht erklären. Es ist auch schwierig, mit ihnen über die Wahrnehmung der Wirklichkeit zu sprechen. Das ist verblüffend und provokativ, aber sie verstehen die Essenz nicht, weil sie es einfach nicht erfassen.

Damit ein Mensch tatsächlich in der Lage ist, Worten über die Korrektur der Verlangen zu lauschen, braucht er eine höhere Stufe des Verlangens. Doch bis dahin, können wir nur seine Entwicklung beschleunigen, indem wir äußerliche Mittel benutzen. Der eine Weg oder der andere, solange er nicht den Stachel in seinem Herzen spürt, wird er deine Erklärungen nicht verstehen.

So ist die Welt aufgebaut. Menschen befinden sich auf verschiedenen Stufen der Entwicklung, und selbst am Ende der Korrektur werden die unbelebte, pflanzliche, tierische und menschliche Stufe bleiben. Und dennoch steht geschrieben, „Jeder wird mich kennen, vom kleinsten bis zum größten“, das bedeutet, jeder Mensch erkennt es entsprechend seiner Stufe.

Es wird die Zeit kommen, wo wir sehen werden, wie die Menschen nach unseren Worten lechzen: Manche durch wissenschaftliche Begriffe, andere in der Sprache der Gefühle, und wieder andere durch den Wert einfacher Handlungen, welche für einen Menschen ausreichen, um sich der Einheit anzuschließen. Manche müssen die Anheftung erreichen und spüren, um aktiv daran teilzuhaben, und für andere wiederum ist dies nicht notwendig. Jeder wird durch sein eigenes Verlangen bestimmt. Wir dürfen nicht annehmen, dass jeder den gleichen Grad des Verlangens nach dem Geben und der Enthüllung des Schöpfers erhalten wird.

Aber jeder Mensch wird das volle Ausmaß empfangen, entsprechend seinen eigenen Gefäßen, und wird dank der gemeinsamen Wechselbeziehungen erfüllt sein.

Das ist der Grund, warum die Kabbalisten ihr Wissen bis heute verborgen haben. Doch dieses Wissen kann enthüllt werden, obwohl jeder Mensch nur einen unbedeuteten Teil davon verstehen wird. Nichtsdestotrotz beginnt das Licht als Ganzes bereits in einer großen Masse an gemeinsamen Verlangen zu arbeiten. Das ist die Revolution, die heute in der Welt geschieht. Die moderne Krise ist im wesentlichen der Zusammenschluss von Verlangen.

Aus dem ersten Teil des täglichen Kabbalaunterrichts, 5. Juli 2011, Shamati

Wann wird das Böse aus der Welt verschwinden?

Frage: Es wurde gesagt; Tu Gutes.“ Doch wie können wir Gutes tun, wenn nur Böses erschaffen wurde und wir immer noch nichts über das Gute wissen?

Meine Antwort: Das Böse wurde absichtlich in unserer Wahrnehmung erschaffen, sodass wir es in Gutes verwandeln können. In Wirklichkeit gibt es das Böse nicht. Unsere Wahrnehmung ist nach innen gerichtet und deshalb erscheint uns alles Gute, das wir in unserm Innern empfangen als Böse. Alles, was in unserm Innern empfangen wird, empfinden wir als Böse, da wir alles, was außerhalb von uns existiert, mit uns vergleichen. Das heißt, das Böse ist die Trennung zwischen mir und anderen.

Das Böse existiert nicht aus sich selbst. Dieses Pradigma nämlich, diese Methode der egoistischen Erfüllung, diese Ausrichtung nach innen ist böse. Sobald wir sie ändern, verschwindet sie sofort und unsere Wahrnehmung all des Bösen in der Welt ebenfalls.

Aus dem virtuellen Unterricht über die Grundlagen der Kabbala, 19.06.2011

Besonderheiten des richtigen Stimulierens

Weltweiter Kongress in Moskau, Lektion 1

In der Wissenschaft der Kabbala gibt es einen interessanten Bereich über das Studium der Weltstruktur, darüber, wie ein Mensch die Welt, in der er lebt, kennenlernt.

Warum nehmen wir die Welt ausgerechnet auf diese Art und Weise wahr? Ist die Welt tatsächlich so, wie wir sie wahrnehmen, oder ist sie doch anders? In Wirklichkeit, wenn sie über unsere fünf Sinnesorgane geht, nimmt sie eine bestimmte Form in unserer Wahrnehmung an. Wir können nur dieses Bild beobachten, jedoch nicht die Welt selbst, unvoreingenommen und objektiv.

Heute erforschen wir, wie Schmetterlinge, Bienen, Schlangen und Hunde die Welt sehen. Jeder sieht sie auf seine eigene Weise, in der einen oder anderen Reichweite, in einer farblichen oder geschmacklichen Abstufung usw.

Jede Kreatur orientiert sich in dieser Welt auf ihre spezifische Art und Weise und sieht ihr eigenes Bild, das sich von dem der anderen unterscheidet.

Warum erscheint es uns in unseren Augen ausgerechnet so? Und wie sieht es in Wirklichkeit aus, aus objektiver Sicht? Ist es überhaupt möglich, die Objektivität in der Weltwahrnehmung zu erreichen? Genau damit beschäftigt sich der Bereich der Wissenschaft der Kabbala, der als „Realitätswahrnehmung“ bezeichnet wird.

Allerdings behandelt der wichtigste Teil der Kabbala nicht das Herabsteigen von oben nach unten aus der Welt der Unendlichkeit in unsere Welt, sondern das, was anschließend passiert. Machsom und der weitere Weg nach oben ist das Wichtigste für uns. Denn dies ist genau das, wovor wir uns gerade befinden und was uns noch bevorsteht, und zwar in der Praxis und nicht in der Theorie – alle gemeinsam müssen wir diesen Weg gehen. Wir sollten ihn möglichst bald realisieren, damit die negative Kraft der Entwicklung keinen Druck von hinten auf uns ausüben und uns nicht negativ stimulieren muss.

Ihr wisst, dass bei den alten Römern ein gespitzter Stock, mit dem man die Esel vorangetrieben hat, damit sie sich vorwärts bewegten, als „Stimulus“ bezeichnet wurde. Nun, es ist wichtig, dass wir diesen Stimulus nicht an uns zu spüren bekommen, sondern uns selbst vorwärts bewegen, mithilfe der positiven Kraft, die uns noch gegeben wird.

Im Grunde genommen liegt genau darin der Grund dafür, warum wir uns versammelt haben. Wir können zusammenkommen, uns zusammen organisieren, wir können damit beginnen, uns innerlich gegenseitig zu fühlen, sogar ohne den physischen Kontakt. Lasst uns beginnen zu fühlen, dass, wenn wir uns miteinander verbinden, wir uns damit der allgemeinen, globalen Natur angleichen. Dann wird sich in unserer Vereinigung ein gemeinsames Feld offenbaren, und wir werden fühlen, wie wir leicht aufsteigen. Es ist realistisch, und ich hoffe, dass wir es realisieren werden.

Auszug aus der 1. Kongresslektion in Moskau, 10.06.2011

Lasse alle in dein Herz hinein

Abschluss des Kongresses in Moskau

Das Einzige, was wir brauchen, ist, ständig Platz für alle in unserem Herzen frei zu machen. Mein Herz ist ein Stück Fleisch. Und ich muss in dessen Innerem einen solchen Punkt finden, um daraus einen Leerraum zu formen – Platz zu schaffen. Das ist auch jener Punkt, aus dem quasi unser Universum entstanden ist.

Denn in Wirklichkeit existiert unser Universum nicht, und es existieren auch keine Welten – all das befindet sich in unserer Wahrnehmung.

Wenn also ein solcher Leerraum beginnt, sich in unserem Herzen auszubreiten, wird es wie die Entstehung einer neuen Welt sein – vergleichbar mit dem, wie unser Universum im Verlangen entstanden ist. Das müssen wir tun.

Jeder soll diesen Punkt in sich, im Inneren seines Herzens spüren – und versuchen, um ihn herum ein Vakuum zu erschaffen, in dem alle Platz finden können.

Auszug aus der Rede während der Abschlusszeremonie auf dem Kongress in Moskau, 12.06.2011

“Schönheit täuscht, und die Anziehungskraft ist vergänglich”

Baal HaSulam, Brief 19: „„In jene Frau, …“ „…„die Schönheit täuscht, und die Anziehungskraft vergänglich ist, doch die Frau, die den Schöpfer fürchtet, soll sich rühmen“. Das heißt: Während der Vorbereitungszeit entstand der Eindruck, dass die Anziehungskraft und die Schönheit das Wichtigste in der Vollkommenheit ist, und der Mensch sehnte sich und strebte natürlich danach, doch während des Endes der Korrektur, wenn „die Erde sich mit dem Wissen des Schöpfers füllt“, „hat er die umgekehrte Welt gesehen“, und hat begriffen, dass die Bestrebungen und die Furcht das Wichtigste in der Vollkommenheit sind, was dem Menschen verborgen bleibt, und so spürt er, dass er während der Vorbereitungszeit sich selbst belog.

Frage: Warum heißt es, dass wir uns während der Zeit der Vorbereitung selbst belügen?

Meine Antwort: Das ist so, weil ich mich nach etwas sehnte, das eine Lüge war. Und während ich litt, erkannte ich nicht, dass dieses Leiden in Wirklichkeit Erfüllung war. Das bedeutet, dass, sobald ich meine Einstellung zu dem Ersehnten ändere, ich enthülle, dass ich in der Welt der Unendlichkeit bin. Das wird als „du wirst essen, was alt ist“ bezeichnet. Ich enthülle unendliche Erfüllung in meinem gegenwärtigen Zustand.

Es wird erklärt, dass du dich vorher selbst belogen hast, dachtest, dass du die ersehnte Erfüllung nicht hast und sie erlangen musst. Aber du musst nichts erlangen ausser für die Korrektur deiner Verlangen. Du befindest dich schon in der gleichen perfekten Stellung und du kannst es nur nicht erkennen, weil es dir an den Eigenschaften der Wahrnehmung fehlt, den korrigierten Verlangen.

Aus dem 1. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 1.05.2011, Baal HaSulam, Brief 19