Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Verstand'

Der Aufbau der gemeinsamen Seele

Während des Kongresses sammeln wir all unsere Kräfte des Gebens zusammen und schaffen eine einheitliche, gemeinsame, kollektive Kraft.

Dank dieser Kraft werden wir einen neuen egoistischen Wunsch enthüllen. Wir werden mit ihm arbeiten und uns mit Hilfe des Glaubens über dem Verstand, trotz der Unlust, über ihn erheben.

Hier werden wir entdecken, dass sich neue Leute an uns anschließen. Und das ist, weil wir die Kräfte bekommen haben, um uns um sie zu kümmern.

Weil wir ja mit unseren Handlungen die allgemeine Seele beeinflussen – die einzige Schöpfung. Wir sammeln die Kräfte des Gebens von jedem und wir formen eine kleine Seele, die bereits der Seele Adams ähnelt, welche sich im Zustand der Welt der Unendlichkeit befindet.

Daraus folgt, dass wir mit unseren Bemühungen alle Seelen erwecken und sie beginnen zusammen zu „vibrieren“!

Darin wird die Verbreitung der Kabbala bestehen. Man braucht sogar nicht mehr so viel Stoff über das Ziel oder die Korrektur, sondern die Menschen werden schon fühlen, dass es die Quelle der höchsten Kraft gibt.
Aber das ist nur dann, wenn wir die gemeinsame Seele, die kollektive Kraft schaffen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 19.08.2010

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Kabbalisten über Kabbalisten, Teil 6

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

Wer ist ein Kabbalist?

Es wird klar, über welchen Vorzug (besondere Eigenschaft und Wissen, Herz und Verstand) der Mensch verfügt, der dessen würdig wurde, wieder mit dem Schöpfer zu verschmelzen, was bedeutet, dass er der Ähnlichkeit mit den Eigenschaften des Schöpfers würdig wurde, dadurch, dass er kraft der Tora (des Lichtes der Korrektur) den (egoistischen) Willen zu empfangen, der in ihm eingeprägt war, ins Gegenteil verwandelte, weil dieser Wille eben das war, was ihn vom Wesen des Schöpfers (der vollkommenen Güte und des Gebens) trennte, und er ihn (eben von seinem Egoismus) in den Willen zu geben verwandelte.

Und alle seinen Handlungen sind nun nur auf das Geben ausgerichtet und darauf, den Nächsten Nutzen zu bringen (worin er dem Schöpfer ähnlich ist). Und dadurch, dass er sich den Eigenschaften des Schöpfers anglich, gleicht er jenem Organ, welches einst vom Körper abgeschnitten war, aber zurückkehrte und sich wieder mit dem Körper verband. Und wieder kennt es die Gedanken des Körpers, wie es sie kannte, bevor es sich vom Körper trennte.

So auch die Seele (der Punkt im Herzen eines jeden, das Streben nach dem Schöpfer, nachdem es im Menschen erwacht): Nachdem sie (durch die Korrektur ihrer selbst durch das Licht) eine Schöpferähnlichkeit (die Eigenschaft des Gebens anstelle der ursprünglichen Eigenschaft des Empfangens) erreicht, kehrt sie (zur Vereinigung zu einem Ganzen mit dem Schöpfer) zurück und kennt wieder Seine Gedanken (wie ihre eigenen, weil sie die Verschmelzung mit Ihm erreicht hat), wie sie diese vor der Trennung von Ihm aufgrund der (von ihr festgestellten) Unterscheidung der Eigenschaften des Willens zu genießen (von den Eigenschaften des Lichts, des Schöpfers) kannte.

Und dann erfüllt sich das damit Gesagte: „Erkenne den Schöpfer, deinen Vater“, weil sie dann des vollkommenen Wissens gewürdigt wird; sie erkennt die Vernunft des Schöpfers und wird der Offenbarung aller Geheimnisse der Tora gewürdigt, da die Gedanken des Schöpfers die Geheimnisse der Tora sind.

(Als Geheimnisse werden Verlangen und Gedanken des Schöpfers bezeichnet, weil sie vor dem Menschen aufgrund der Unterscheidung der Eigenschaften verborgen sind und ihm im Maße der Eigenschaftsähnlichkeit zwischen ihm und dem Schöpfer zugänglich werden).

Baal haSulam „Artikel zum Abschluss des Buches Sohar“

Erlangt die Empfindung!

Eine Frage, die ich erhielt: Außer, dass ich den Sohar verstehen will, will ich mir auch Begriffe merken, um sie miteinander verknüpfen zu können. Doch was soll ich tun, wenn ich sie ständig vergesse?
Meine Antwort: Du musst nach Empfindung verlangen! Es ist sehr gut, dass du vergisst! Kabbalisten haben darum gebetet, alles, was sie gelernt haben, jede Minute zu vergessen.
Denn zwischen den Stufen gibt es immer einen Bruch, wenn alles, was auf der früheren Stufe erkannt wurde, vergessen und aus den Empfindungen und dem Gedächtnis gelöscht wird.
Unsere Erkenntnis vollzieht sich in den Empfindungen, im korrigierten Verlangen. Alle Namen und Bezeichnungen, die wir im Sohar lesen – HaWaYaH, Elokim, in allen möglichen Kombinationen und Erscheinungen -, offenbaren sich im korrigierten Verlangen.
Wenn sie sich der Reihe nach in meinem Verlangen offenbaren, beginne ich, wie in unserer Welt, mit meiner Empfindung zu arbeiten.
Der Mensch glaubt, dass Empfindungen weniger wichtig sind als der Verstand. Doch die Empfindung kommt und verbindet sich mit dem Verstand, um ihm zu helfen, diese Empfindung zu bedienen.
Und wenn wir alle Teile der „Lehre von den Zehn Sefirot“ studieren, dann nur, um uns zu erwecken, um auf der Grundlage von all diesen Kenntnissen in jedem Fall nach Empfindung zu verlangen. Denn „erkennen“ bedeutet „sich verbinden“, „Wissen“ heißt Verbindung, Vereinigung (Siwug).

Aus dem Sohar-Unterricht vom 11.08.2010

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Beispiele für den „Glauben über dem Verstand“

Beispiele für den „Glauben über dem Verstand“ von der Moskauer Gruppe:

1) Wenn Windows oder ein anderes Programm aktualisiert werden soll, und das Programm die Frage stellt, ob das Update jetzt oder später durchgeführt werden soll, sind wir mit dem Empfangen für uns selbst beschäftigt und häufig nicht in der Lage, uns von der vermeintlich wichtigen Arbeit loszureißen, und drücken auf die Taste „Später aktualisieren“.

Die Anhäufung von „Nicht-Aktualisierungen“ führt dazu, dass unsere Inkompatibilität mit dem Hauptserver letztendlich dermaßen ansteigt, dass das Programm oder sogar der ganze Computer abzustürzen droht.

2) Diejenigen, die Motorrad fahren, wissen, dass man, um sanft in eine scharfe Kurve abzubiegen, den Blick immer auf ihr Ende richten muss, genau dort befindet sich die scheinbare Lösung.

Also, wie Sie uns lehren, beginnen wir den Genuss durch den Zustandswechsel selbst (die Durchlaufgeschwindigkeit) zu erzielen, und was in jedem einzelnen Foto (Zustand) erscheint, spielt keine Rolle, weil sich die Fotos verwischen, und man nichts (weder Gutes noch Schlechtes) darin erkennen kann.

Wobei das Wichtigste (das Weiterspulen) ist, nicht ins Bild (in den jeweiligen Zustand) einzusteigen (andere Götter)

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Wie man Ängste überwindet

Eine Frage, die ich erhielt: Die Angst ums Leben in dieser Welt entsteht in uns eher instinktiv, sodass man sie nicht beeinflussen kann – wie kann man vergleichbare panische Angst erreichen, dass man das Geben nicht erreicht?

Meine Antwort: Wir sind vor der Angst dieser Welt nicht machtloslos: wenn der Mensch geistig vorankommt, dann werden ihm solche seltsamen Ängste offenbart, dass der Mensch beginnt zu verstehen, dass es nicht die wahre Angst, sondern nur ein Spiel ist.

Er spürt, wie von oben diese Angst, in Form eines Strahls projiziert wird, und das Einzige, was man dagegen machen kann, ist darüber mittels “ Glauben über dem Verstand“ im Geben hinwegzukommen. Denn wenn man sich im Geben befindet, so hat man nichts zu fürchten! Er kann bei allen kommenden Ängsten ein Auge zudrücken, denn sie alle müssen uns zwingen, die Selbstsorge beiseite zu legen, sowie die Bestrebung geben zu lernen verwirklichen.

Wenn es sich nicht um die einfach tierische, unbewusste Angst handelt, sondern um den Zustand, welchen der Mensch bewußt wahrnimmt, mit „der Einblendung der Quelle“, und seine Empfindungen aus dieser Quelle, zwecks seiner Entwicklung projiziert werden. Dann versteht er, dass es keinerlei Ängste einfach so geben können.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 17.08.2010

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Kabbalisten über Kabbalisten, T.3

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman]

Wer ist ein Kabbalist?

Die Tiefe der Geheimnisse des Schöpfers ist unmöglich mit dem menschlichen Verstand zu erfassen (denn der Mensch denkt egoistisch), sondern nur mit Hilfe der Kabbala (Korrektur des eigenen Egoismus zur Eigenschaft des Gebens), von großen Menschen (Lehrern), in deren Seelen das korrigierende Licht des Schöpfers eingedrungen (aufgefüllt) ist (und die aus diesem Grund andere Menschen Kabbala lehren können).

Rav Kook. Orot Kodesch 1, 101.

Nur die wahren Gerechten (die die Eigenschaft des Gebens, wie der Schöpfer selbst, erreicht haben und die Ihn deshalb rechtfertigen und dementsprechend Gerechte gennat werden), sind in der Lage, sich des Zieles (Licht des Wissens, Licht Chochma) der höheren Welt bewusst zu werden (durch die Eigenschaft des Gebens, im Licht Chassadim).

Rabbi Nachmann aus Breslau. Likutej Moaran, Gespräch 18.

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Das alles ist doch kein Zufall!

Eine Frage, die ich erhielt: Die Kabbala sagt, dass die Ursache aller Probleme in der Welt das egoistische Verlangen des Menschen ist. Doch welche Verbindung besteht zwischen dem, dass ich ein Egoist und dem Schöpfer entgegengesetzt bin, und der Hitze in Moskau oder der Umweltkrise?

Meine Antwort: Wir alle befinden uns innerhalb eines geschlossenen Systems (einer Sphäre) namens „Schöpfer“, dessen Eigenschaft die vollkommene Verbindung aller Teile im gegenseitigen Geben ist. So ist das Gesetz für die Existenz des gesamten Systems und jedes seiner Teile.

Das können wir am Beispiel unseres Körpers, des Ökosystems u.a. beobachten. Ich existiere innerhalb dieses Systems wie ein Embryo in einer Mutter, und in dem Maße der Verbindung, d.h. der Eigenschaftsähnlichkeit mit dem System, wenn ich mich diesem ähnlich im Geben befinde, fühle ich mich gut. Und umgekehrt, in dem Maße der Entfernung von seinen Eigenschaften geht es mir schlecht.

Die Nähe oder die Entfernung wird nicht nach dem Abstand, sondern nach der Ähnlichkeit der Eigenschaften gemessen. Wenn ich über ein kleines egoistisches Verlangen verfüge, dann empfinde ich, selbst wenn ich mich von dem System unterscheide, nur geringe Probleme. Doch wenn mein Verlangen wächst, wächst auch das Unbehaglichkeitsgefühl.

Da der Mensch sich ständig in seinen egoistischen Verlangen entwickelt, wächst auch seine Gegensätzlichkeit zum Natursystem, zum Schöpfer, und er wird sich unvermeidbar immer schlechter fühlen! Bis er zu begreifen beginnt, was genau der Grund für seine Leiden (Probleme) ist.

Ich werde Schicksalsschläge von allen Seiten erleiden, bis ich begreife, dass das Systemcharakter hat und kein Zufall ist! Die Umweltprobleme sind nicht zufällig! Ich kann sie nicht mehr übersehen.

Ähnliche Probleme wird es überall auf der Erde in unterschiedlichen Formen geben, und sie werden die Menschen wachrütteln, um sie zum Nachdenken anzuregen: „Wahrscheinlich gibt es einen Grund dafür“.

Das Verlangen, wenn es gewachsen ist, empfindet Leiden und erschafft in seiner Nähe den Verstand, um sie zu vermeiden – der Mensch wird klüger, schlauer, und lernt Ursachen und Folgen miteinander zu verbinden.

Er beginnt unweigerlich zu fragen: warum geschieht es und woher kommt all das Unheil?! Wie man zu fragen pflegt: „Womit habe ich das alles verdient?!“ Und das ist bereits eine unterbewusste Frage nach der Quelle der Geschehnisse (nach der Natur, dem Schöpfer).

Die Menschen werden erkennen, dass es ein allgemeines Gesetz für das gesamte Universum gibt. Ihr müsst es nicht „Schöpfer“ nennen, nennt es „Natur“.

Doch es verlangt von uns ständig, bewusst das Gleichgewicht mit der Natur zu halten, sprich in der gleichen Eigenschaft des Gebens wie das gesamte Universum, welches in der allseitigen Verbindung und der integralen Einheit aller Teile existiert, zu sein.

Deshalb gibt es keine Wahl, die Menschheit ist ein Krebsgeschwür innerhalb der gesamten Natur und muss sich selbst heilen!

Letztendlich werden wir unter dem Druck aller Probleme zu dieser Erkenntnis kommen, es ist bereits sehr nah.

Aus dem Unterricht zum Thema „Die Aktualität im Licht der Kabbala“ vom 10.08.2010

 

Kabbalisten über Kabbalisten, Teil 1

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Wer ist ein Kabbalist?

Doch die Kabbalisten, die die höheren (höher als die Erkenntnisse der fünf körperlichen Sinnesorgane) Stufen (in ihren Empfindungen und ihrem Verstand) wahrnehmen, erkennen alles (das gesamte Universum) in vollem Umfang (einschließlich seines vor den Menschen verborgenen Teils) und werden einer völligen Erkenntnis dieser Ebenen in sich würdig; dies (und genau diese Erkenntnis) bedeutet „Seele“.
Baal haSulamDas Geheimnis der Entstehung liegt in der Geburt“

Jeder, der die Fülle des Schöpfers erhält, ist stolz auf die Kronen (Früchte der Schöpfung) des Schöpfers. Derjenige aber, der zur Stunde der Handlung (der eigenen Korrektur) spüren durfte, dass auch der Schöpfer auf ihn stolz ist, weil Er ihn (in seiner Ähnlichkeit mit dem Schöpfer) bereit zum Empfangen der Fülle (des Lichts des Gebens und der Liebe) vorgefunden hat, derjenige wird als Kabbalist (die von dem Schöpfer bereitete Güte empfangend) bezeichnet.
Baal haSulam, Brief 46

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Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 24

Die Wissenschaft der Kabbala und die Philosophie

Dort, wo das Wissen der Forscher (Überlegungen des egoistischen und deshalb vom Egoismus begrenzten Verstandes eines Menschen) endet, beginnt die Weisheit der Kabbala.

Dies bedeutet, dass die Philosophen nur bis zur Ebene der Kreise geforscht haben (bis zu welcher sie ihr Egoismus in seiner Einschränkung, nur für sich selbst zu sehen, gelassen hat), doch ab dort wissen sie nichts.

Aber selbst in ihrem Wissen (sogar) innerhalb der Ebene dieser Kreise (die sie in ihrer egoistischen Erkenntnis vom Gefühl erfassen und vom Verstand erforschen) geraten sie in ihrer Mehrheit sehr durcheinander (weil sie das Gesamtbild der Schöpfung, ihren Grund und ihr Ziel nicht sehen), was sie auch selbst zugeben.

Die Weisheit der Kabbala beginnt aber erst an jener Stelle, wo ihre (durch den Egoismus begrenzte) Allwissenheit endet, das heißt ab der Ebene der Kreise (der menschlichen Erkenntnis).
Rabbi Nachman von Bratslav. Sichot Moaran, 225

interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

Wegweiser durch das Buch Sohar. Eintritt in die spirituelle Welt

Auszüge aus meinem zukünftigen Buch „Wegweiser durch das Buch Sohar“

In unserer Welt werden wir geboren und wachsen neben den uns liebenden Erwachsenen auf. Obwohl wir nicht begreifen, was sie von uns wollen, nehmen wir sie als Beispiel, indem wir ihnen alle Handlungen nachmachen, alle Wörter nachsprechen, selbst wenn wir deren Sinn nicht verstehen, das Verständnis kommt später. Die Natur ist so beschaffen, dass wir durch das Mitmachen und nicht durch den Verstand lernen.

Das ist die natürlichste Methode unsere Umwelt kennenzulernen, und auf die gleiche Weise treten wir in die spirituelle Welt ein. Auf uns wartet das gleiche System: wir haben spirituelle „Vater und Mutter“, die uns den Text des Buches Sohar näherbringen.

Und selbst wenn wir den Text nicht verstehen, bringt uns allein das Lesen mit dem Wunsch, zu verstehen, und dem Verlangen, spirituell zu wachsen, wie Säuglinge weiter, und wir fangen allmählich an, den Text wahrzunehmen.

Alle unverständlichen Namen und Bezeichnungen werden klarer und wir fangen an, die Sprache der spirituellen Welt zu verstehen, genauso wie wir unsere irdische Sprache von unserer Mutter gelernt haben.

Aus diesem Grund erkennt man, dass „nicht der Kluge, der lernt“, die spirituelle Welt erfasst, sondern derjenige, der beharrlich beim Buch Sohar bleibt und immer und immer wieder versucht, zu ihm zurückzukehren, es zu öffnen und zu verstehen, was der Sohar ihm sagen will.

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