Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die materielle Entwicklung der Menschheit ist wie harte Arbeit mit Lehm und Ziegeln

Was ist das Ergebnis all unserer materiellen Entwicklung, welche die Menschen so hoch bewerten? Was haben wir erreicht durch unsere harte Arbeit, unsere „ägyptische Arbeit mit Lehm und Ziegeln“, wie es ein kabbalistischer Text über die ägyptische Sklaverei, dem Exil von der Spiritualität, ausdrückt? Das Ergebnis ist, dass wir uns nun der Offenbarung der spirituellen Welt nähern und unsere Augen für die Tatsache öffnen, dass alles, was Menschen bisher in dieser Welt getan haben, absolut keinen Wert hat! Menschen tun Dinge, die absolut unnötig sind. Ja, sie erfinden alle Arten von schlauen Geräten, aber können wir ohne all diese Dinge wirklich nicht leben?

Je mehr Menschen sich entwickeln, desto mehr Zeit verbringen sie mit unnützen Tätigkeiten und gehen über das Grundnotwendige für das Leben hinaus. Wenn wir heutzutage den Zeitaufwand nur auf das reduzieren würden, was wirklich notwendig ist, hätten die meisten von uns nichts zu tun. Nur fünf Prozent der Bevölkerung müssten arbeiten, um die gesamte Menschheit mit dem Notwendigen zu versorgen. Alternativ könnte jeder von uns fünf Prozent seiner Zeit bereitstellen, um für seinen Lebensunterhalt zu sorgen.

Die restliche Zeit könnte unserer spirituellen Entwicklung gewidmet sein. Und warum nicht? Man erhält keinen Nutzen durch das Streben nach materiellen Dingen. In der Tat ist alles, was man dadurch tut, sogar schädlich für die Umgebung!

Es gibt nichts anderes mehr für jeden Menschen auf dieser Welt zu tun, als sich mit seiner spirituellen Korrektur zu beschäftigen. Andererseits würden wir das Problem mit den älteren Menschen haben, welche versorgt werden müssen, da wir doch glauben, dass nur der aktiv arbeitende Teil der Bevölkerung von Nutzen ist.

In der Tat muss unser Leben einem entgegengesetzten Prinzip folgen. Alles was wir brauchen, ist, jedem die Methode für seine innere Korrektur zu geben und so wird es für jeden einen Platz geben. Jede Person wird Arbeiten zum Wohle der Unendlichkeit durchführen, da die Seele kein Alter kennt. Und es sind gerade die älteren Menschen, die einige der größten Korrekturen vornehmen.

Je mehr Zeit wir mit „Lehm und Ziegeln“ verbringen, desto mehr schreiten wir auf die Erkenntnis zu, dass wir uns in Sklaverei befinden. Das Gewicht dieser Erkenntnis wird die Leute zum Schöpfer aufschreien lassen und sie somit auf die Stufe des „Menschen“ erheben. Dies ist der einzige Nutzen, den wir durch unsere materielle Entwicklung erreichen werden.

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Wir sind Sklaven unserer Umgebung – also lasst uns dieses Wissen nutzen


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn die Gesellschaft mir sagt, dass ich eine neue Eigentumswohnung oder eine Flasche Cola haben muss, brauch ich keine eigenen Anstrengungen zu machen, um durch sie beeinflusst zu werden. Gilt dasselbe Prinzip für spirituelle Verlangen? Alles, was sie tun müssen, ist, mir zu sagen, dass Spiritualität etwas Gutes für mich ist oder muss ich selbst ebenfalls etwas tun?

Meine Antwort: Du brauchst nichts weiter zu tun! Was immer deine Umgebung als wichtig betrachtet, ist ebenfalls das, was du beginnst zu respektieren, zu wünschen und was du besitzen willst. Wenn die Menschen, die um dich sind, dir wiederholt sagen, wie wichtig eine Sache oder ein Ereignis ist, dann kannst du nicht aufhören, daran zu denken – es wird dich nicht schlafen lassen, weil es deine Identität, dein persönliches „Ich“ auslöscht!

Du wirst dich abrackern und dich fragen: Wozu lebe ich, wenn ich dies oder das nicht haben kann? Ohne das ist mein Leben vergeudet!“ Du bist nicht dein Eigentümer, denn die Gesellschaft bestimmt alles. Welches Ziel auch immer sie für dich setzt – du wirst es verfolgen. Mit dem richtigen „Streben“ der richtigen Umgebung ist alles möglich, sogar den Schöpfer zu erreichen!

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Warum müssen wir in einer Gesellschaft leben?

Was wissen wir über uns selbst? Wir wissen, dass wir uns in einer Wirklichkeit befinden, die wir „diese Welt“ nennen. Wir werden in sie hineingeboren, Generation für Generation. Und diese Welt schreitet ständig voran, da der Mensch sich entwickelt; das heißt, dass er klüger und egoistischer wird, und die Verlangen immer mehr werden.

Dies ist unsere Entwicklung, für jede Person im Laufe ihres Lebens und eine Generation nach der anderen. Im Gegensatz zu allen anderen Teilen der Natur (den unbelebten, pflanzlichen und tierischen Ebenen) entwickeln wir Menschen uns ständig weiter. Das heißt, unser Verlangen entwickelt sich und zwingt uns zur Verbesserung unserer Umgebung und unseres Lebens, einschließlich Bildung, Kultur, Wissenschaft, Technik und alles andere.

Aber eine Person allein kann sich nie das Leben sichern, das sie will, und auf Grund dessen leben wir in einer Gesellschaft, in der wir uns zusammenschließen und jeder vom anderen profitiert. Wir können sehen, dass im Laufe der Geschichte die Ordnung und Struktur der Gesellschaft sich häufig verändert haben.

Somit dreht sich unser ganzes Leben um die Entscheidung, „wie viel wollen wir geben, um so viel zu bekommen, wie wir wollen?“ Oder in anderen Worten: Wie können wir eine Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber herstellen (wobei jeder von uns beides ist), damit alle zufrieden sein werden?

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Woher kommen unsere Gedanken?

Eine Frage, die ich erhielt: In der Quantenphysik besteht das Universum aus Energie. Daher ist alles, einschließlich unserer Gedanken, Energie. Woher kommen die Gedanken, und warum/wie denkt bzw. zieht jeder seine eigenen, speziellen Gedanken auf sich?

Meine Antwort: Es gibt zwei Kräfte, aus denen alles Existierende besteht: Empfangen und Geben. Alles geschieht nur zwischen diesen beiden Kräften. Wir erlernen ihre Natur, indem wir sie uns selbst enthüllen, da wir aus beiden bestehen.

Das Zusammenspiel der beiden Kräfte lässt unsere Verlangen entstehen, und die Verlangen bringen wiederum Gedanken hervor, wie wir das Verlangen erfüllen können. Eine Person kann ihr Verlangen beeinflussen, indem sie sich bewusst unter den Einfluss einer Umgebung begibt, das heißt unter Personen oder Seelen (vorausgesetzt man kann bereits Seelen wahrnehmen). Auf diese Weise kann eine Person in das eigene Schicksal eingreifen.

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Shamati #153: „Der Gedanke ist Folge des Wunsches“

Arbeiten Sie mit Ihrer Umgebung wie mit einem hochentwickelten Gerät


Spiritueller Fortschritt ist auf Abstiegen aufgebaut: Indem diese korrigiert werden, dienen sie als Material für das spirituelle Kli. Wenn Sie Ihr Empfinden, von der Spiritualität weit entfernt zu sein, in ein spirituelles Empfinden umdrehen, dann werden Sie dadurch Ihre Seele aufbauen.

Stellen Sie sich einen elektronischen Konverter vor. Er gleicht einen schwankenden Stromfluss aus, indem er ihn konstant macht. Der Strom tritt in die Diode ein, wo die positive Phase einen bestimmten Bereich passiert und die Minusphase einen anderen. Als Resultat erhalten wir am Ende einen konstanten Stromfluss. Dieser Prozess ist dem spirituellen sehr ähnlich, da auch dort Abstiege in Aufstiege verwandelt werden.

Das Licht wirkt wie die positive Phase und das Kli offenbart sich als negative Phase, und beide arbeiten zusammen. Praktisch gesprochen ist es so, dass meine Umgebung auf mich wirkt und ich wirke auf meine Umgebung. Ich projiziere somit zwei Gefühle auf meine Umgebung: das Gefühl, dass ich wichtig bin, und das Gefühl, dass ich nichts wert bin. Als Reaktion darauf beeinflusst mich meine Umgebung durch die Wichtigkeit des Gebens und durch die Wertlosigkeit des Empfangens.

Wenn ich mich um diese vier Kanäle kümmere, dann erhalte ich Kraft. Wenn ich im Zustand eines Aufstiegs bin und sehr viel Kraft habe,muss ich an die Umgebung abgeben und wenn ich falle und keine Kraft mehr habe, erhalte ich Kraft aus der Umgebung.

Dies funktioniert genau wie bei einem Gerät, welches den oszillierenden Strom ausrichtet: Manchmal gebe ich und manchmal bekomme ich. Als Ergebnis davon habe ich immer Energie.

In der Tat ist dies auch der Grund, warum die Seele in zwei Teile getrennt wurde: ich und alles was außerhalb von mir ist. Dies geschah, um mich fähig werden zu lassen, andere wie mich selbst zu behandeln.

Alles was außerhalb von mir ist, gehört ebenfalls zu mir. Es ist nur so, dass ich damit auf diese oszillierende Weise arbeiten kann – also, dass ich manchmal Kraft abgebe und dann wieder zurück bekomme. Aber was ich empfange, ist um ein vielfaches größer als das, was ich gegeben habe.

Aufgrund der Dunkelheit (dem neuen Kli), welche sich in mir offenbart, bin ich fähig, genug Stärke aus der Umgebung zu erhalten, um mich an die Kraft (das Licht) der Korrektur zu wenden. Dadurch bin ich immer in der Lage, vorwärts zu schreiten, wie ein konstanter Stromfluss, welcher immer ausgerichtet ist. Uns so steige ich höher und höher.

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Die spirituelle Welt ist ein integrales System (Fortgeschrittene)

Wir leben in einem integralen System, in dem jede Veränderung in allen spirituellen Welten reflektiert wird, in allen zehn Sefirot. Deshalb verursacht jede Veränderung in mir eine Änderung jeder einzelnen Person und sogar des ganzen Universums. Und jede einzelne Veränderung in einer Person verursacht wiederum eine Veränderung in allen anderen, und so weiter. Dieser Prozess geht zu Ende, wenn das ganze System seinen endgültigen ruhigen Zustand erreicht. An diesem Punkt vereinigen sich Anfang und Ende zu einem einzigen, unveränderlichen, ewigen Zustand.

Die spirituelle Welt ist kein bruchstückhaftes Fundament und besteht auch nicht aus getrennten Teilen. Es ist ganz, vollständig und integral. Und obwohl wir einander und mit unserer Umgebung auf eine „geradlinige“ Weise umgehen, so sprechen wir in Wirklichkeit von einem analogen, ganzheitlichen System, das schließlich „beruhigt“ und ausgeglichen wird.

Eine Person muss ein aktiver Teil dieses Prozesses sein, bis er dazu gelangt, das ganze System zu erfassen und es zu seiner eigenen Natur wird. Daher besteht unsere Aufgabe nicht darin, ein äußeres Verständnis der Wissenschaft der Kabbala zu gewinnen, sondern innere Veränderungen im Einklang mit dem System zu machen, welches wir studieren. Wir müssen dies komplett in uns aufnehmen. Erst dann werden alle einander nach dem Prinzip der Nächstenliebe annehmen. Dann werden wir auch die volle Kontrolle über unsere ewige, vollständige und ganzheitliche Existenz erreichen.

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Sollte man aufhören, Seifenopern anzusehen, wenn man weiß, dass man damit seine Zeit verschwendet?

Eine Frage, die ich erhielt: Warum ist es so, dass ich zu Hause nicht fähig bin, ein Kabbala Buch zu öffnen und ich stattdessen lieber Zeit damit verbringe, mir im Fernsehen Seifenopern anzusehen? Aber wenn ich zu den Unterrichten komme, um zu studieren, würde ich den Unterricht nicht für den besten Film eintauschen.

Meine Antwort: Wenn Sie aus der Gruppe hinausgehen, finden Sie sich in der Mitte des materiellen Lebens wieder, einem unbewussten Zustand verglichen mit dem Spirituellen. Es ist der Wille zu empfangen, welcher mit uns spielt und uns blockiert, um den spirituellen Fortschritt in unserem Leben zu behindern.

Auf der anderen Seite zeigt Ihnen das, wie Sie Ihre Zeit verschwenden und jeder Genuss, den Sie dadurch erhalten, sofort wieder spurlos verschwindet. Dadurch können Sie erkennen, wie die Umgebung Ihnen helfen kann. Wenn Sie von Menschen umgeben sind, welche nur einander unterstützen wollen, dann werde Sie nicht in der Lage sein, Seifenopern zu sehen, wenn Sie zu Hause sind, aufgrund der Wichtigkeit der Spiritualität, die auf Sie übertragen wird. Sie fühlen, dass diese Handlung ein Rückschritt ist, wie wenn Sie in die Kindheit zurückfallen und ein Haus aus Bauklötzen bauen.

Sie sind nicht schuld an der Zeit, die Sie vor dem Fernseher verbringen. Ihr einziger Fehler ist das Versäumnis, eine Umgebung um sich herum aufzubauen, die Sie beeinflusst, damit Sie Ihre Zeit nicht sinnlos verschwenden.

Es bedeutet nicht, dass Sie den Fernseher abschalten müssen. Die Kabbala ist gegen jede Art von Zwang. Ein Mensch muss arbeiten, studieren und das Leben eines ganz gewöhnlichen Menschen leben. Sie sollten nicht versuchen, etwas gewaltsam an sich zu ändern, sondern nur den Sinn der Wichtigkeit Ihrer Umgebung für die Spiritualität erhalten.

Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität! Sie können sich nicht an Händen und Füßen fesseln und sich als ein Gerechter sehen. Dies ist keine Korrektur!

Sie werden sich nur dann korrigieren, wenn Sie Ihr Verlangen ändern und sich über diese TV-Serien erheben. Nur das Licht kann Sie korrigieren und nicht die Einschüchterung oder Drohung mit dem Feuer der Hölle nach dem Tod. Die Wissenschaft der Kabbala ist keine Religion und spricht nur von der Korrektur. Das einzige Mittel um dies zu tun, ist, den Einfluss der Umgebung auf sich zu vergrößern. Dies ist die einzige freie Wahl, die Sie haben und eine notwendige Voraussetzung für den spirituellen Fortschritt.

Jetzt können Sie weiter fernsehen…

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Spirituelles Leben erlebst du durch deine Verbindung mit anderen


Eine Frage, die ich erhielt: Wie sollte man arbeiten, wenn man spirituelles Erwachen empfängt?

Meine Antwort: Man sollte an der Verbindung mit seiner Umgebung arbeiten, vorausgesetzt, sie besteht aus gleichdenkenden Menschen wie man selbst. Du wirst die spirituelle Welt in deinen spirituellen Verlangen spüren, die aus den Verlangen anderer Menschen gemacht sind, die du dann deinem Verlangen hinzufügt – dem Punkt im Herzen.

Außer diesem „Punkt“ besitzt man kein anderes spirituelles Verlangen. Man ist wie eine Zelle in einem gemeinsamen Organismus: allein kann diese Zelle weder Leben noch eine Wahrnehmung spüren. Darum muß mit den anderen Zellen eine Verbindung geschaffen werden.
Das gesamte Universum ist ein einziger Organismus – Adam genannt. Unsere Aufgabe ist es, unsere Verbindung mit diesem gemeinsamen Organismus zu finden. Das von dir in diesem gemeinsamen spirituellen Körper gespürte Leben wird erhabener, ewig und perfekt sein (das Licht). Die Quelle dieses Lebens wird Schöpfer genannt.

All dies wird im allgemeinen Körper wahrgenommen, der aus Punkten oder Zellen besteht – den individuellen Streben nach Spiritualität. Wenn man sich nicht mit diesen verbindet, wird man nie das spirituelle Leben erfahren.

Sei dein eigener Schöpfer


Es gibt zwei Kräfte die uns zu unserem Ziel bringen. Eine Kraft ist die unseres Verlangens und Wünsche unserer Umgebung, die wir in unserer Welt entwickeln. Die zweite Kraft jedoch gehört nicht zu dieser Welt, sie zieht den Menschen in etwas Unbekanntes und bringt ihn zu einer besonderen geistigen Umgebung – ein Lehrer, eine Gruppe und kabbalistische Bücher.

In der richtigen Beziehung damit baut man dadurch eine spirituelle Welt für sich, die auch seine zukünftige Welt sein wird. Der Körper bleibt in der materiellen Welt, während die Seele in der geistigen Welt geboren wird. Dies ist der einzige Bereich in der ein Mensch eine freie Wahl hat.

Der Mensch ist immer im Bereich dieser beiden Kräfte und er muss dazwischen die Waage halten. Allerdings sollte der Mensch auch nicht versuchen, die eine durch die andere zu ersetzten, da man sein Leben und das Verlangen zu genießen braucht!

Auf dem spirituellen Weg findet man sich immer zwischen zwei unterschiedlichen Kräften. Durch den Ausgleich dessen in sich selbst, verwendet der Mensch seine freie Wahl sein wahres „Ich“ zwischen diesen beiden Kräften aufzubauen. Er tut dies frei und unabhängig.

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Wie Sie überprüfen, ob Sie in der Spiritualität fortschreiten

Eine Frage die ich erhielt: Wie kann ich überprüfen, ob das Licht mich wirklich korrigiert?

Meine Antwort: Es gibt drei konkrete Anzeichen dafür, ob ein Mensch fortschreitet:

1. Der Mensch beginnt, das Studienmaterial besser zu verstehen, nicht nur „trocken“ mit seinem Verstand, sondern auch mit seinen Gefühlen. Wichtig ist nicht, zu studieren und das Material mechanisch auswendig zu lernen, sondern es zu fühlen. Es steht geschrieben: „ Man versteht nur mit dem Herzen.“

2. Der Mensch beginnt die Wichtigkeit der Umgebung zu verstehen, den einzigen Ort, an dem er sein spirituelles Ziel erreichen kann.

3. Der Mensch versteht, dass er alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung nutzen muss. Er versucht dann, sein Studium besser zu organisieren, bis er schließlich beginnt, die Spiritualität durch seine Umgebung zu enthüllen.

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