Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Umgebung'

Wie soll ich meine Kinder großziehen?

Eine Frage, die ich erhielt: Kabbala sagt, dass wir von der Höheren Kraft gelenkt werden. Wie sollte ich unter diesen Umständen das Großziehen meiner Kinder verstehen? Wie kann ich sie aufziehen, wenn sie und ich von Oben gelenkt werden? Kinder sind nicht irgendetwas Unbelebtes, wie eine Verkehrsampel oder ein Computer, wie sollte ich sie also großziehen?

Meine Antwort: So oder so leben Kinder in einer Gesellschaft oder Umgebung, von der sie „das Gute und das Schlechte“ empfangen. Die Natur hat ihnen die Verantwortung gegeben, sie großzuziehen, zu entscheiden, was sie während ihrer ersten 10 oder 15 Jahre ihres Lebens füllen wird. Mit anderen Worten: Sie „formen“ sie und sie bestimmen auch, welche Bildungseinrichtungen sie besuchen und wer ihre Lehrer und Freunde sind.

Eine Frage, die ich erhielt: Wie schnell wird eine kabbalistische Grundschule etabliert werden? Ich scheue davor zurück, meine Kinder zu einer Regelschule oder Tagesbetreuung zu schicken.

Meine Antwort: Wir haben bereits solche Schulen, bis zu einem gewissen Grad. Und sie können versuchen, sie ebenso auch an anderen Plätzen ins Leben zu rufen.

Wählen ist schlecht für die Gesundheit

Artikel (engl.): Wählen führt im Nachhinein zu einer verminderten Selbstbeherrschung: Einer begrenzten Fähigkeit Entscheidungen zu treffen, einer begrenzten Selbstkontrolle und einer verminderten Selbstinitiative. Zu wählen erschöpft die Psyche des Menschen. Die Freiheit zu wählen ist ein grundlegender Wert der modernen Gesellschaft. Menschen sind ständig Situationen ausgesetzt, wo sie eine Wahl treffen müssen. Amerikanische Physiologen haben jedoch herausgefunden, dass die Psyche durch das ständige Wählen erschöpft wird. Es schädigt die Fähigkeit der Leute, grundlegende Probleme zu lösen und die Schwierigkeiten des täglichen Lebens zu meistern. Die Ergebnisse der Forschung, wie das Wählen die menschliche Psyche beeinträchtigt, wurden in der Aprilausgabe des Journal of Personality and Social Psychology (engl.) veröffentlicht.

Die Perspektive der Kabbalah dazu ist: Wenn wir eine Stufe höher steigen, entdecken wir das Kontroll – Feld, das auf uns wirkt. Was uns als Freiheit der Wahl erscheint, ist in Wirklichkeit der Einfluss des Lichtes auf unser Reshimo – das Gen unserer Verlangen. Die Aktivität dieses Genes bewirkt die Bewegung des Menschen – physisch, mental, und auf jede erdenkliche Weise.

Wenn diejenigen, die Kabbala studieren, von ihrer Umgebung, ihrer Gruppe, das Verlangen erhalten, über „sich selbst hinauszuwachsen“, über ihren eigenen Egoismus, und das Licht während des Studiums verlangen, wird dieses Licht sie erheben und in ihnen den Wunsch zu geben erwecken. Wir „wachsen“ dann „über uns selbst hinaus“ , über unsere Verlangen zu empfangen. Wir gewinnen die „Freiheit“ gegen unsere angeborene Natur zu handeln. Zur gleichen Zeit jedoch sind wir verpflichtet und gezwungen gemäß unserer neuen Natur zu handeln. Diese Freiheit liegt darin zwischen diesen beiden Naturen zu wählen, nach welcher der beiden wir handeln wollen. Diese Freiheit der Wahl begegnet uns als Klipat Noga: „Wer wird über mich herrschen?“. Als Antwort wähle den Schöpfer, ihm gleich zu sein. Die Kraft diese Wahl zu treffen erhalten wir in dem Ausmaß, wie uns unsere Umgebung mit dem Sinn für die Größe des Schöpfers versorgt.

Kabbala Akademie