Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spiritualität'

Das besondere Licht des Sukkot Festes


Eine Frage, die ich erhielt: Während eines jeden Festes wird ein einzigartiges Höheres Licht enthüllt. Was ist das für ein Licht, das während des Sukkot Festes zu uns kommt und wie können wir es am besten zum voranschreiten nutzen?

Meine Antwort: Jede spirituelle Stufe entspricht bestimmten Lichtern und Verlangen (Kelim), die sich miteinander vereinen. Die Lichter wirken auf das Verlangen und bringen es nach einem bestimmten Programm oder einer Reihenfolge zu einem korrekten Zustand. Die Seelen einer Generation müssen zusammen durch die Korrektur gehen.

Es gibt zwei Arten der Höheren Vorherbestimmung: im Einzelnen und im Allgemeinen. Die allgemeine Vorherbestimmung erweckt Schicht für Schicht Kelim (Verlangen)entsprechend ihrer Stufe. Das geschieht von einer Generation zur nächsten und zwingt die Verlangen zur natürlichen Entwicklung, einem Weg folgend, der „zu seiner Zeit“ – Beito – genannt wird.

Und entsprechend dieser natürlichen Entwicklung der Zeit tritt jetzt ein besonderes Licht in diese Welt ein, das alle Menschen zusammen voranbringt. Das wird als Fest angesehen. Es ist die Reflexion der spirituellen Wurzel in ihrem physischen Zweig.

Außerdem kann ein Mensch, dessen Verlangen nach Spiritualität erwacht, dieses allgemeine Erwachen zu seinem Vorankommen nutzen. Das ist sehr effizient, weil es eine riesige Menge Verlangen gibt, die Sukkot feiern, zumindest auf symbolische Weise als Tradition.

Wenn wir diesem allgemeinen Erwachen unsere Absichten hinzufügen, werden wir damit einander helfen.

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Warum sollten wir mehr haben, als wir brauchen?

Eine Frage, die ich erhielt: Wir wissen, dass in der Vergangenheit viele Kabbalisten ziemlich erfolgreiche Unternehmer waren. Was bedeutete es damals, „erfolgreich“ zu sein?

Meine Antwort: Äußerlich glichen Kabbalisten immer den anderen Leuten. Das war eine Zeit, in der sie wie gewöhnliche Leute leben mussten, da es noch verboten war, die Wissenschaft der Kabbala zu offenbaren. Waren sie erfolgreiche Geschäftsleute und behielten sie ihre Gewinne?

Baal HaSulam schrieb, dass eine Person, die studiert, wie man sich dem Schöpfer angleicht, seinen überschüssigen Gewinn unter den anderen verteilt, abzüglich dessen, was er für sich selbst benötigt.

Es gab keine einzige Person, die Spiritualität erreichte und mehr für sich selbst behielt, als was für eine normale Existenz nötig ist. Andererseits ist es verboten, sich unter einen annehmbaren Lebensstandard für diese bestimmte Zeit oder den Ort zu begeben.

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Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Atvut)“

Wir sind am letzten Teil der Strecke unserer Entwicklung angelangt


Eine Frage, die ich erhielt: Warum hat ein Mensch immer noch einen langen und schwierigen Weg zu gehen, bevor er Spiritualität erreicht, wenn der Punkt im Herzen in ihm erwacht?

Meine Antwort: Warum denken Sie, dass der Weg schwierig ist? Ich schaue auf die Welt und sehe so viele Menschen dem Geld, Macht Ruhm und Wissen hinterher jagen und alles, um schließlich einen winzigen Genuss zu haben. Sie verschwenden ihre Jahre mit leeren Sorgen und falschen Werten.

Wenn man sich jedoch um spirituelle Entwicklung bemüht, wird man Erfolg haben, selbst wenn man nicht so schnell vorankommt, wie man gerne möchte, aber weiterhin in Richtung Ziel voranschreitet. Ist das nicht besser, als so zu leben, wie die gesamte Welt?

Heute erwachen immer mehr Menschen für die Spiritualität. Es ist unmöglich, die Anzahl der Studenten, die jetzt mit uns studieren, mit der vor nur ein paar Jahren zu vergleichen.

Als Rabash mir sagte, dass die allgemeine Erweckung der Welt im Jahr 1995 beginnen würde, fand ich es schwer, ihm zu glauben. Wer hätte gedacht, dass sich die Welt so schnell verändert? Doch plötzlich sehen wir, dass Menschen sich leer fühlen und eine globale Krise durchmachen, einschließlich einer Krise in der Natur, der Erziehung, der Wissenschaft, der Politik und der Wirtschaft.

Es spielt keine Rolle, dass die Medien lügen und versuchen, sie totzuschweigen, indem sie versichern, dass alles in Ordnung ist. Ich spreche von dem, was uns durch die Natur offenbart wird.

Davon abgesehen ist es verständlich, dass die Menschen die Lage schön reden wollen. Jeder versucht instinktiv, ihr Leiden und ihren Schmerz zu verringern. Deshalb verschließen sie ihre Augen vor den Problemen und sagen sich selbst, dass alles OK ist und dass es keine Krise gibt.

Inzwischen zerfällt alles und die Menschen werden weiterhin entlassen. Doch der Mensch ist in einer solchen Weise erschaffen, dass er die Wahrheit nicht sehen will.

Tatsache ist, dass der Schöpfer (die Natur) uns enthüllt, dass wir uns in einem weit fortgeschrittenen Zustand befinden. Und dies geschieht nur zwanzig Jahre, nachdem die allgemeine Erweckung begonnen hatte. Jetzt will man sogar alles sofort bekommen, genau wie ein kleines Kind. Man kann einfach nicht verstehen, mit welch einem riesigen, ja unendlichen Verlangen wir es zu tun haben und wie schnell es sich verändert.

Die Entwicklung unseres Verlangens zog sich Jahrtausende allmählich dahin, doch jetzt verändert es sich tagtäglich. Alles, was man braucht, ist ein wenig Geduld.
(Aus dem täglichen Kabbala Unterricht)

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Den weißen Fleck auf dem Weg hinter sich lassen

Eine Frage, die ich erhielt: Die Methode der Kabbala beschreibt klar alle Stufen unseres Aufstiegs. Doch an einem Ort gibt es eine Lücke – den Übergang vom Körperlichen zum Spirituellen. Wieso wurde dieser Bereich ausgelassen?

Meine Antwort: Ich verstehe deinen Wunsch, die „breite Straße“ zur Spiritualität zu nehmen, von Anfang bis zum Ende den gesamten Weg zu sehen und Wegzeichen und Namen an jeder Ecke zu haben. Und dann an den Ort zu kommen, wo ein komplett gedeckter Tisch auf dich wartet. Doch das würde einem Hund gleichen, der durch die Straßen jagt und versucht, einen Knochen zu beschnüffeln.

Wir jedoch müssen über den Knochen des Hundes aufsteigen. Wir müssen sogar unsere Sinne in entgegengesetzte umwandeln, was wir uns jetzt noch überhaupt nicht vorstellen können. Aus diesem Grund ist der Übergang vom Körperlichen zur Spiritualität für uns so unklar – wie ein weißer Fleck auf unserem Weg.

Doch genau dahin musst du das Licht bringen – zu dem Ort, an dem du den weißen Fleck hast. Und du hältst das Instrument dazu in deiner Hand.

Du arbeitest in allen Bereichen der Realität, die klar für dich sind, doch wenn du zu dem winzigen Fleck kommst, wo du weißt, dass du nichts tun kannst, da hilft dir das Licht und erschafft in dir einen neuen Sinn und öffnet das Tor zu einer neuen Welt.

(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

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Wen bitten wir am Tag des Gerichts um Vergebung?


Eine Frage, die ich erhielt: Wen soll ich an Yom Kippur um Vergebung bitte, wenn wir in der Wissenschaft der Kabbala lernen, dass es niemanden außerhalb von mir gibt?

Meine Antwort: Zuallererst müssen wir unsere Freunde um Vergebung bitten. Wenn ein Mensch nicht von allen Vergebung hat, dann hat er nichts, womit er sich an den Schöpfer wenden kann. Doch was ist Vergebung in der Spiritualität?

Vergebung ist die Enthüllung meines gegenwärtigen Zustandes, den ich korrigieren kann, im Gegensatz zu den Verlangen, bei denen ich nicht verstehen kann, wie ich mit ihnen umgehen und um ihre Korrektur bitten soll.
Ich muss meine Verlangen Schritt für Schritt unterscheiden und allmählich voranschreiten.

Vergebung (Slichot) und Yom Kippur (der Versöhnungstag) bedeutet die Enthüllung unseres zerbrochenen Gefäßes (Kli) oder Seele. Wir prüfen es und vergleichen es mit dem Zustand der vollständigen Korrektur – Purim. Deshalb nennen wir den gegenteiligen und unkorrigierten Zustand, den wir enthüllen Ki-Purim – Wie Purim.

Daher symbolisiert Yom Kippur eine Zeit, in der ein Mensch um Vergebung für alle seine „Sünden“ bittet. Aber er will das nicht, weil es irgendwo geschrieben steht, sondern weil er enthüllt, wie entgegengesetzt er dem Endzustand ist, den er sich vorstellen kann. Dieser Zustand ist die Vereinigung aller Seelen um der Gleichheit mit dem Schöpfer willen, der Kraft und dem Verlangen zu lieben und zu geben.

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Warum für diese Welt die spirituelle Entwicklung obligatorisch ist


Es steht geschrieben: „Kein Brot, keine Tora.“ Dies bedeutet, dass unser Leben hier in dieser Welt vorrangig ist. Bevor ich irgendetwas anderes tun kann, muss ich meine körperliche Existenz absichern.

Deshalb muss ein Mensch arbeiten und alles tun, was in diesem Leben notwendig ist und sich nicht davon abkehren. Für die Wissenschaft der Kabbala ist dieser Zustand verbindlich für die Korrektur zu einer höheren Stufe.

Ich muss mich um alles kümmern, was für meine normale Existenz notwendig ist. Dies ist eine sehr wichtige Voraussetzung in der Wissenschaft der Kabbala und dies unterscheidet sie auch von allen anderen spirituellen Methoden, die versuchen, einen Menschen von diesem Leben zu abzutrennen.

Die Wissenschaft der Kabbala sagt genau das Gegenteil: Während man in genau diesem Leben lebt, arbeitet, studiert, Kinder gebärt, muss man das allgemeine Gleichgewicht mit der Natur erreichen. Unter keinen Umständen sollten wir vor dieser Welt weglaufen.

(Aus dem dritten Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Bilde dir deine spirituelle Intelligenz


Unser Verstand entwickelt sich immer entlang eines Verlangens, um etwas zu erwerben. Wenn das Verlangen wächst, erschafft es einen Verstand, um das zu beschaffen, wonach es einen verlangt. In der Spiritualität ist der Verstand eine Errungenschaft: Man muss ihn durch die Kraft des unbefriedigten Verlangens erschaffen.

Wenn ich wirklich die nächste Stufe erreichen will, dann führe ich viele Handlungen aus, die das Höhere Licht anziehen. Sogar ein Kleinkind wird vom Umgebenden Licht beeinflusst, wenn es versucht, Bausteine zusammenzufügen, denn das Licht wird durch das Verlangen des Kindes herbeigelockt. Kraft dieses Lichts wird das Kleinkind klüger.

So ist es auch bei uns: Das Licht – eingekleidet in ein Streben, das zu erreichen, was wir wollen – macht uns intelligenter. Und plötzlich verstehen wir, was zu tun ist.

Doch ein anderes Mal geschieht das anders herum: Wir haben plötzlich Erfolg bei einer Sache und dann lernen wir davon. Das sind zwei Arten des Erweckens: Von „Oben“ und von „unten“.
(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts über Baal HaSulams Artikel „Der handelnde Verstand“)

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Wie man sich die spirituelle Welt vorstellt


Eine Frage, die ich erhielt: Was sind die Zeichen dafür, dass mein Punkt im Herzen sich entwickelt?

Meine Antwort: Wenn der Punkt in deinem Herzen sich entwickelt, dann erlangst du mit jedem Tag ein größeres Verständnis für die Tatsache, dass dein Verbindung mit anderen das Gefäß für die Enthüllung des Lichts ist. Und du befindest dich immer in diesem Gefäß.

Wenn jemand das Wort „Spiritualität“ sagt, stellst du dir sofort ein Bild deiner Verbindung mit den anderen Seelen vor, in welcher der Schöpfer enthüllt wird. Dieses Bild vom Schöpfer – ein vollständig gebendes Kli – ist immer vor unseren Augen. Schließlich wird Malchut ein Ebenbild des Schöpfers genannt.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

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Die Feiertage bringen ein besonderes Licht

Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe gehört, dass während der Zeit der Feiertage ein besonderes Licht in unsere Welt herabkommt. Was gibt es uns und welche inneren Veränderungen vollzieht es an uns?

Meine Antwort: Wenn wir uns während der Feiertage miteinander verbinden, wenn ein zusätzliches Leuchten auf uns einwirkt, wird es uns möglich sein, dies zu nutzen, um voranzukommen. Das kann heute mehr denn je geschehen, denn es studieren mehrere Tausend Menschen zusammen mit uns Kabbala.

Lasst uns also miteinander verbinden und erkennen, dass unsere Verlangen egoistisch und zerbrochen sind. Diese Wahrnehmung heißt Slichot – die Tage der Buße, an denen wir uns prüfen und sehen, wie entgegengesetzt wir zu dem sind, was wir ersehnen – die Eigenschaft des Gebens.

Lasst uns dann versuchen zu enthüllen, wie sehr wir uns im Gegensatz zur Spiritualität befinden. Diese Wahrnehmung heißt der Tag der Ehrfurcht oder Tag des Gerichts. Diese Enthüllung hat ein Gebet und das Blasen des Widderhorns (Shofar) zur Folge.

Im Aramäischen bedeutet Shufra Wichtigkeit. Das Blasen des Widderhorns bedeutet also, das wir die Spiritualität, das Geben und die Liebe erheben, diese für wichtiger erachten, als die Körperlichkeit und den Hass. Wir wollen, dass die Spiritualität das Wichtigste und Höchste für uns wird und wollen, dass sie uns beherrscht. Wir fordern, dass die Kraft des Lichts, die jetzt in der Welt gegenwärtig ist, in unserm Innern wirkt und uns hilft, „die Zehn Tage der Buße“ zu erreichen. Das bedeutet, dass das Licht auf uns wirkt und uns ermöglicht, zu erkennen, dass wir innerhalb der zehn Sfirot der Seele der Eigenschaft des Gebens völlig entgegengesetzt sind. Dadurch werden wir zum Tag des Gerichts (Yom Kippur) gelangen.

An Yom Kippur spüren wir, dass wir uns im Gegensatz zur Spiritualität befinden und erkennen, dass die Eigenschaft des Gebens – Bina und die Eigenschaft des Empfangens – Malchut – Gegensätze sind. Sie sind durch einen unendlichen Abgrund voneinander getrennt. Darum nehmen wir die Einschränkung des Tags des Gerichts auf uns und verweigern den Gebrauch unserer egoistischen Verlangen, die der Spiritualität entgegenstehen.

Infolgedessen werde ich die Korrektur verlangen. Ich verlange nicht, mich besser zu fühlen, sondern zu einer anderen Stufe der Verlangen aufzusteigen, den Verlangen des Gebens. Und dann kommt ein noch größeres Licht zu mir – das Licht von Sukkot, dass mir eine Verhüllung (Schach) über meinen Egoismus gibt.

Wenn ich während der sieben Tage von Sukkot sieben meiner Kelim korrigiere, dann erhalten meine Verlangen Erfüllung und ich erreiche den achten Tag, der „Atzeret“ heißt. An diesem Punkt blockiere ich das Licht und das Licht wird enthüllt. Dieses wird „Simchat Tora“ (die Freude der Tora) genannt.

(Aus dem 1. Teil des täglichen Kabbala Unterichts über Rabash’s Artikel „Königreiche, Erinnerungen und das Blasen in das Horn“.)

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Die weltweite Verbreitung der Kabbala ist das Horn des Messias


Eine Frage die ich erhielt: Es werden heute so viele Anstrengungen unternommen, die Weisheit der Kabbala auf der ganzen Welt zu verbreiten. Menschen auf der ganzen Welt haben die richtigen Bedingungen für die Korrektur, warum also verändert sich die Welt nicht?

Meine Antwort: Sie haben recht: In der gesamten Geschichte hatten die Menschen noch nie so günstige Bedingungen für das Erreichen der Spiritualität. Wir haben sogar einen eigenen TV-Kanal über die Kabbala in Israel! Die Menschen erhielten alle Mittel, und jetzt stehen sie nur noch vor der Wahl, diese anzunehmen.

Trotzdem müssen wir verstehen, dass das Bedürfnis der Menschen durch das Licht beeinflusst werden muss. Und auch wenn der Einfluss des Lichtes sehr stark ist, so ist es auch graduell und es gibt viele Handlungen, die im Innern des Verlangens stattfinden müssen. Hier gilt das gleiche wie bei einem sehr schnellen Computer.
Egal wie sehr wir uns bemühen, die Intervalle zwischen den Elementen und die Frequenz des elektrischen Impulses zu erhöhen, braucht doch jeder Arbeitsvorgang seine Zeit, denn diese besteht aus Milliarden von Aktionen, die im Inneren geschehen.

Ich denke, dass die Menschheit in den letzten Jahren sehr positive Veränderungen durchgemacht hat. Diese Zeitspanne vom September 2008 bis September 2009 wurde in Israel als „Jahr des Hasses“ genannt. Dies ist etwas Gutes, weil es bedeutet, dass die Menschen bereits begonnen haben, zu erkennen, dass unsere Beziehungen von Hass regiert werden.

Diese Offenbarung konnte nur durch den Einfluss des Höheren Lichts geschehen. Die Menschen haben endlich angefangen zu verstehen, dass Kabbala keine Mystik, keine Ausführung von Ritualen oder ein „Pulsa Denura“ Fluch ist, sondern die Methode, unser Leben hier und jetzt in dieser Welt zu korrigieren. Die Menschen beginnen zu verstehen, dass die Kabbala eine ernsthafte, wirkliche Wissenschaft ist, die Familien zusammenhält, die zur Wiederherstellung des Gleichgewichts in der Natur und ein Weg aus der Weltkrise ist und hilft, eine drohende ökologische Katastrophe zu vermeiden.

Wir haben viele Mythen über die Weisheit der Kabbala ausgeräumt und davon hat die Welt enorm profitiert. Nur die Verbreitung der Kabbala wird die Welt retten.

Wenn sich die Kabbala unter den Menschen verbreitet, dann werden wir alle Katastrophen verhindern und uns diese und die kommende Welt verdienen und beide Welten werden sich vereinen. Baal HaSulam bezieht sich auf das Horn des Messias als die Verbreitung der Kabbala in der ganzen Welt. Hoffen wir, dass es uns bald gelingen wird. Alles hängt von euch ab!

(Aus dem ersten Teil des Morgenunterrichts zu Shamati Artikel 18)