Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wer braucht die Tora – das Licht der Korrektur?


Eine Frage, die ich erhielt: Im Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit (Matan Tora)“ zitiert Baal HaSulam die Weisen, „Der Schöpfer offenbarte die Tora allen Nationen und in allen Sprachen, aber sie akzeptierten sie nicht.“ Was bedeutet dieser Vers?

Meine Antwort: Normalerweise fühlt ein Mensch nur seinen natürlichen Egoismus und wird von ihm kontrolliert. In diesem Fall wird er als „die Nationen der Welt“ bezeichnet.

Wenn der Punkt im Herzen in ihm auftaucht (der Embryo seiner Seele, die zukünftige Eigenschaft des Schenkens und der Liebe für den Nächsten), dann wird er wegen dieser Zielsetzung als „direkt zum Schöpfer“ (IsraEl, im Hebräischen) bezeichnet.

Was die Weisen gemeint haben, ist, dass eine Person, wenn sie den Punkt im Herzen nicht fühlt (wenn sie noch zu den Nationen der Welt gehört), die Tora – das Licht der Korrektur – nicht braucht, da sie keine Notwendigkeit zur Korrektur empfindet.

Ratschlag für Anfänger

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Kabbala studiert:

Frage: Nach vier Monaten intensiven Studiums und Lesens von Das Buch Sohar während 18 Stunden täglich, fühlte ich eine Freude, die jenseits dieser Welt ist. Ich war übermannt von der Offenbarung von etwas Neuem. Das dauerte 30 Sekunden und verschwand danach, da ich unfähig war, dieses Gefühl auszuhalten. Dann hörte ich auf zu studieren, denn es war unerträglich schwierig. Mein Körper wurde schwer und ich funktionierte nicht mehr. Später nahm ich die Studien wieder auf, aber ich fing an, schreckliche Ängste zu haben. Also hörte ich wieder auf. Sagen Sie mir bitte, was mache ich falsch?

Meine Antwort: Alles. Sie sollten gut essen, ruhen, sich betätigen und arbeiten. Und nur dann, wenn sie alles das tun und Freizeit haben, dann können Sie Kabbala studieren. Und Sie sollten nur unseren Anfängerkurs studieren.

Frage: Der Schöpfer bringt eine Person zur Kabbala, aber diese Person sträubt sich noch dagegen. Sie verbindet sich nicht mit der Gruppe und ist immer noch bemüht, egoistisches Vergnügen zu finden. Verursacht diese Person mehr Leiden in der Welt als eine gewöhnliche Person, die nichts über Kabbala weiß?

Meine Antwort: Nein! Denn sie schreitet auf dem Weg fort, der zum Ziel führt, und das System (der Schöpfer) empfindet diese zeitweisen Stopps und Änderungen dieser Person als Entdeckungen in Richtung ihrer unkorrigierten Eigenschaften (Egoismus), um sie dann zu eliminieren.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie organisiert ein Kabbalist seinen Tag?
Blog-post: Alle Hindernisse sind überwindbar
Baal HaSulam Artikel: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 40

Wir können uns entwickeln, ohne auf das Kommen von Leiden zu warten


Zwei Fragen, die ich über die Entwicklung mittels Kabbala erhielt:

Frage: In einem Buch von Rav Kook wird erklärt, dass es zwei Arten von Erlösung gibt: Erlösung, die zu vorgegebener Zeit eintritt (בעיתה – Beito), und Erlösung, die als Antwort auf die Bitte einer Person kommt (אחישנה – Ahishena). So oder so wird die Erlösung letzten Endes kommen. Gemäß der Kabbala müssen wir uns von innen heraus verändern und dann werden wir Freude erreichen. Und indem wir die Weisheit der Kabbala verbreiten, werden wir alle glücklich machen, weil sie dasselbe Licht erhalten werden. Aber dann würde es den Anschein haben, dass Kabbala im Widerspruch mit der Vorstellung über das Bestehen von Zeit für die Korrektur steht.

Antwort: Sie haben alles miteinander vermischt! Kabbala wurde uns gegeben, damit wir, anstatt uns „zu vorgegebener Zeit“ zu entwickeln, die Zeit beschleunigen (Fortschritt durch אחישנה – Ahishena). Das bedeutet, dass wir uns entwickeln können, ohne auf das Kommen des Leidens zu warten (ohne בעיתה- Beito).

Frage: Was meinen Sie mit dem Punkt im Herzen? Sind Sie außerdem der Meinung, dass das Schicksal – oder schwierige Umstände in unserem Leben – uns zu diesem Punkt vorantreiben, damit wir unsere Bestimmung erkennen?

Antwort: Leiden und Leere führen einen Menschen zur Frage über deren Bedeutung, Grund und Zweck. Schrittweise beginnt eine Person zu fühlen, dass sie ein Bedürfnis hat, den Grund für alles was passiert zu verstehen, und dieses Gefühl ist ein unbewusster Wunsch den Schöpfer zu enthüllen. Ein Mensch entdeckt dann die Quelle dieses Wissens (die Bücher, die Gruppe und den Lehrer) und erreicht das Ziel.

Der Punkt im Herzen ist das Verlangen, den Schöpfer zu enthüllen, und Kabbala ist die Methode oder das Mittel Ihn zu enthüllen. Der Punkt im Herzen ist das anfängliche Verlangen deiner Seele und dann beginnt sich deine Seele von diesem Punkt aus zu entwickeln. Der Punkt im Herzen ist gleich einem Samenkorn: Wenn er in eine Umgebung gegeben wird, die gut für seine Entwicklung ist (die Gruppe, die Bücher und der Lehrer), beginnt er sich zu einem Gefäß der Seele zu entwickeln – ein Verlangen, worin ein Mensch die Höhere Kraft – den Schöpfer – zu spüren beginnt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Willensfreiheit liegt in der Beschleunigung

Frag den Kabbalisten – jetzt als Livesendung im Fernsehen

Hat Geld eine spirituelle Bedeutung?
Warum schmerzt Liebe uns am Ende? Sollen wir für unsere Kinder „Freunde“ sein? Wie gehst du mit Ärger um? Müssen wir schlechte Menschen lieben? Wie wird die Welt in 10.000 Jahren sein? Hat die Seele ein Gedächtnis? Warum ging mein Geschäft bankrott? Was empfindet die Seele, wenn sie sich nicht in einem Körper befindet? Wie können wir ein Kind lehren, „ein menschliches Wesen“ zu sein?

Jeden Donnerstag um 19.30 Israel Zeit, sendet unser Fernsehkanal eine Live-Übertragung der Show „Frag den Kabbalisten“.


Es geht um weit mehr als nur um Fragen und Antworten, denn Menschen stellen nicht nur aus bloßer Neugier heraus Fragen, sondern weil sie mehr über die Dinge wissen möchten, die für sie einen hohen Stellenwert haben , um die Dinge, die ihnen am wichtigsten sind, zu verstehen. Jede Frage enthält in ihrem Innern einen kleinen Teil der Welt und wenn ich sie beantworte, muss ich diesem Teil seinen Platz im Kontext unseres gesamten Lebens zeigen. Indem Sie Ihre eigenen Beispiele nutzen, beginnen Sie auf diese Weise schrittweise das gesamte Bild zu sehen – das eine große Ganze.

Ich lade jeden ein, unter 1-700-509-209 oder auf http://www.kab.tv/ger Fragen zu stellen.

Alle Hindernisse sind überwindbar


Auszüge aus der Morgenlektion: Ein Mensch muss vom tiefsten Niveau – „unsere Welt“ – in der alles verhüllt ist, zum höchsten Niveau aufsteigen, zur „Welt der Unendlichkeit“, in der alles enthüllt ist. Die Niveaus des Aufstiegs werden „die Welten“ genannt und sie spiegeln die Stufe unserer korrigierten Verlangen wieder.

Es gibt keine Erfüllung ohne das vorausgehende Gefühl der Leere. Wenn jeder von uns seine individuellen Verlangen (Leere) korrigiert, geben wir der Höheren Kraft eine Form und enthüllen sie entsprechend unserer Korrektur. Daher bitten wir diese Kraft eher um Korrektur als um Enthüllung.

Die Erfüllung der Verlangen wird nicht durch Empfangen erreicht sondern durch Geben. Anders ist es unmöglich, Erfüllung zu erreichen. Um genau zu sein ist es schon möglich, doch die Erfüllung wird auf unsere Welt und unser Leben begrenzt sein. Mehr als das wird nicht erreichbar sein. Wir sollen fähig werden, eine andere Methode der Erfüllung kennen zu lernen – das Geben.

Dann wird ein Mensch durch die Nächstenliebe, durch das Geben erfüllt, mehr als durch alles, was von außen auf uns trifft. Leiden ist das Gefühl unkorrigierter Verlangen. Wir nehmen sie als Leid wahr, weil sie gegensätzlich zum Schöpfer sind.

In der Kabbala studieren wir zukünftige Zustände und dies hilft uns bei der Entwicklung. Die Entwicklung der Seele ist analog zur Entwicklung eines Kindes: indem wir uns wünschen, wie die Erwachsenen zu sein, ziehen wir die Kraft der Korrektur an.

Man muss Probleme und Leiden als Chance zum Fortschritt sehen. Alles geschieht nur, um die eigene Entwicklung voranzutreiben. Wenn sich aber jemand korrekt vorbereitet, fühlt er anstelle des Leids und des Schmerzes das Ziel und kann sich ihm nähern. In diesem Fall spürt man den Weg und nicht mehr das Leid.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die einzigartige Kraft der Kabbala
Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annulieren
Baal Ha Sulam, Brief 1 (1929), S.25
Leben aus der Kabbala, Kapitel: Offenbarung und Verhüllung

Eine Frau ist eine vollentwickelte Hälfte der Gesellschaft und noch mehr

Drei Fragen, die ich über die Aufgabe der Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Welche Rolle spielt die Frau in der Kabbala?

Meine Antwort: Sowohl in unserer Welt als auch in der zukünftigen Gesellschaft, die vom Egoismus korrigiert sein wird, ist eine Frau eine vollentwickelte Hälfte und weit mehr, weil sich alle Leute in einem einzigen System ergänzen. Eine Frau kann ihre eigene Perfektion und ihren vollen Wert nur durch Eigenkorrektur wahrnehmen, indem sie der ganzen Welt gegenüber liebend und gebend wird. Es ist erst in ihrem korrigierten Stadium so, dass der weibliche Teil der gesamten Seele gleichgestellt oder eben größer als jeder Andere fühlt, weil gerade das vom weiblichen Teil der ganzen Seele verkörperte Verlangen die Enthüllung des Schöpfers (des Lichts) bewirkt.

Frage: Wenn lo liShma (לא לשמה) einen Menschen nicht dazu antreibt, liShma (לשמה) zu erreichen, dann muss die Gruppe ihren Einfluss auf ihn ausüben. Wie kann eine Frau diesen Druck hervorrufen?

Meine Antwort: Mit ihrem Verlangen, denn sie ist vom Erreichen des Lichts durch die Männergruppe abhängig ist.

Frage: Ich will ein Buch öffnen, es lesen und genießen. Aber immer wenn ich anfange, Kabbala zu studieren, genieße ich das Lesen nicht länger. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Lernen Sie, Lebensfreude aus den Höheren Welten zu empfangen!

 

Die Welt ist die Wahrnehmung innerhalb unserer Verlangen


Zwei Fragen, die ich über spirituelle Wahrnehmungen erhielt:

Frage: Einerseits sagen Sie, dass es keine Verbindung zwischen der Seele und dem physischen Körper gibt, dass dies zwei parallele Welten sind. Andererseits sagen Sie, dass es so etwas wie diese und jene Welt nicht gibt, dass alles miteinander vereint ist und unsere gegenwärtige Realität der niedrigste Teil der spirituellen Welt ist, die für diese Zeit in unseren Wahrnehmungen enthüllt wird. Bedeutet dies, dass der physische Körper ebenfalls die Seele oder der Geist ist?

Meine Antwort: Natürlich ist diese Welt das, was wir in unserem kleinsten Verlangen wahrnehmen. Unsere restlichen Verlangen sind vor uns verhüllt und werden in dem Maße enthüllt, in dem wir zur Spiritualität voranschreiten. Was darin enthüllt wird, wird „die Höhere Welt“ genannt.

Gleichzeitig bleiben alle Verlangen des Menschen erhalten. Aus diesem Grund behält ein Kabbalist die Wahrnehmung von unserer Welt, doch wird diese Wahrnehmung außerdem durch die Wahrnehmung einer anderen Welt vervollständigt – der Höheren Welt. Und am Ende aller Korrekturen werden alle Welten in eine einzige „zusammengelegt“ – die Welt der Unendlichkeit.

Frage: Während ich Ihren Unterrichten zuhöre, kommt mir stets der Gedanke, dass die Höhere Welt nur mit unserer Reaktion auf alles was uns passiert zu tun hat und mit dem, was sie (die Höhere Welt) uns sendet. Ist das richtig?

Meine Antwort: Das ist absolut richtig – und wie wir in richtiger Weise auf den Einfluss des Schöpfers reagieren müssen, ist exakt das, was wir studieren. Es ist ein Prozess, Ihn zu erreichen und sich Ihm anzugleichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit ist imaginär
Blog-post: Die Wahrnehmung der Welt
Blog-post: Wie können wir wissen, dass die Enthüllung der Höheren Welt keine Illusion ist?

So enthüllt man das Geheimnis aller Geheimnisse


Zwei Fragen, die ich über physische und spirituelle Geburt erhielt:

Frage: Ich bin sehr neugierig, ob es gemäß der Weisheit der Kabbala irgendwelche Geheimnisse bei Geburt, Hochzeit und Tod gibt.

Meine Antwort: Mit der Geburt des belebten Körpers eines Menschen sind keinerlei Geheimnisse verbunden und werden es auch nie sein, da der Körper einfach nur ein Tier ist! Wenn allerdings die Seele (der Schirm, die Qualität des Schenkens) in einem Menschen geboren wird, enthüllt er die Höhere Welt – das Geheimnis aller Geheimnisse!

Frage: Werden die Menschen in der Zukunft mit einem entwickelten sechsten Sinn geboren werden, der ihnen absolute Kontrolle über ihre Leben verleiht?

Meine Antwort: Der Mensch wird sich stets gegen seinen Egoismus bemühen müssen, um korrigiert und vom Höheren Licht erfüllt zu werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Sprach der Ari mit den Dybbuks?
Blog-post: Die geheimen Dinge gehören dem Schöpfer
Blog-post: Etwas außerhalb dessen enthüllen, was das Enthüllungsprojekt enthüllen kann

Der Kabbala Kanal YES 66 bringt gute Veränderungen


Aus vielen Briefen erfahre ich, dass Menschen, wenn sie erst einmal unseren neuen Kabbala Kanal eingeschaltet haben, regelrecht daran festkleben und ihn nicht mehr ausschalten können. Ich bin sicher, dass nachdem die Menschen eine kurze Zeit im Hintergrund kabbalistische Texte gehört haben anfangen, in ihrem Innern und in der Welt insgesamt eine Veränderung zu verspüren – eine Veränderung in Richtung Güte. Dies wird keine illusorische Veränderung sein, sondern eine aufrichtige Veränderung des Menschen und der Welt, weil dies vom Or Makif – dem Umgebenden Licht – durchgeführt wird, der einzigen Kraft, die alles in Richtung Güte wenden kann!

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Durch das einfache Anschauen oder Hören dieser Programme erweckt man den Einfluss guter Kräfte auf sich, wie Baal HaSulam in Punkt 155 von „Einführung in Talmud Esser HaSfirot“ schreibt:

„Solange der Mensch keine Perfektion erlangt hat, wird das zur Erfüllung seiner Seele bestimmte Licht als Umgebendes Licht definiert.

Demzufolge scheint das Licht unverzüglich in gewissem Maße auf ihn, wenn er sich mit der Weisheit der Kabbala beschäftigt, und bringt ihn der Erreichung der Perfektion näher.“

Wie werden wir in der letzten Generation leben?


Zwei Frage, die ich über das Leben nach der vollständigen Korrektur erhielt:

Frage: Wie werden wir leben, wenn die Menschen sich zur höchsten spirituellen Stufe erheben? Was werden wir essen? Wo werden wir schlafen? Wie werden wir von einem Platz zum anderen reisen? Was wird unsere allgemeine Existenzform sein?

Meine Antwort: Es gibt zwei Zustände:

1. Vor der vollständigen Korrektur, wenn unsere körperliche Stufe des Egoismus noch nicht korrigiert ist. Selbst wenn wir spirituelle Grade erreichen, behalten wir immer noch die Wahrnehmung dieser Welt.

2. Nachdem wir vollständig korrigiert sind, wenn selbst unser körperlicher Egoismus korrigiert ist, werden wir aufhören diese Welt wahrzunehmen. Denn genau in diesem körperlichen Teil unserer Verlangen wird sie wahrgenommen, während wir in der Welt der Unendlichkeit wahrnehmen, dass wir vollständig und ausschließlich sind – der einzig wahre Zustand. Alle anderen Zustände sind unvollständige Stadien ihrer Verhüllung. In Hebräisch ist das Wort für „Verhüllung“ Olama, welches die Wurzel des Wortes „Welt“ – Olam -ist. Daher werden alle Verhüllungen des einzig existierenden Zustandes als Welten bezeichnet.

Im Artikel „Die zukünftige Generation“ gibt Baal HaSulam eine detaillierte Beschreibung davon, wie das Leben vor dem Erreichen des zweiten Zustandes sein wird. Ich habe über diesen Artikel auch ein Buch mit dem Titel „Die letzte Generation“ geschrieben. Zusätzlich gibt es darüber Lektionen in unserem Online-Archiv.

Frage: Haben die Söhne Israels die gegenseitige Bürgschaft nach dem Auszug aus Ägypten akzeptiert? Und wofür steht der Auszug aus Ägypten?

Meine Antwort: Ja, nach ihrem Auszug aus Ägypten haben die Söhne Israels (die Gruppe von Kabbalisten, Studenten Abrahams) die Bedingungen der „gegenseitigen Bürgschaft“ angenommen – eine absolute spirituelle Verbindung untereinander und die Bereitschaft, eine einheitliche Seele von Adam zu sein.

Für sie, wie auch für uns, bedeutet das die vollständige Vereinigung zu einem einzigen Verlangen (einer Seele). Aber in unserem Fall ist es nicht mehr eine Vereinigung eines Teils der „Babylonier“, sondern von ganz „Babylon“ (der gesamten Menschheit) zu einem gemeinsamen Verlangen von Adam.

Mehr darüber lesen Sie im Artikel „Die Bürgschaft (Arvut) – Fortsetzung von Matan Tora“. Darin schreibt Baal HaSulam, dass die Söhne Israels nur ein vorübergehendes Bindeglied sind, dazu bestimmt die Methode zur Korrektur des Egoismus – Kabbala – in der ganzen Menschheit zu verbreiten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wo ist unser Moses?
Blog-post: Die Lösung: Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Blog-post: Warum wird die Spiritualität nicht individuell, sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?
Baal HaSulam Artikel: Die Lösung
Shamati #110: Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist