Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Seele'

Nahrung für Gedanken

In der modernen Zeit ist die Nahrung nicht nur eine lebenswichtige Nährstoffquelle für unser Überleben als Organismus geworden, sondern sie hat sich bei uns zu einer Obsession entwickelt. In den letzten fünfzig Jahren haben wir begonnen, unzählige industrialisierte, verarbeitete Lebensmittel zu konsumieren, und gleichzeitig hat ein neuer Trend der sogenannten „gesunden Ernährung“ die Verbraucher im Sturm erobert. Es gibt viele Lebensmittel, die nur zu dem Zweck produziert werden, das Bankkonto von irgendjemandem zu füllen, und infolgedessen die Krankenhäuser mit Patienten zu füllen.

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Für manche Krieger hört der Krieg nie auf

Am Vorabend des israelischen Gedenktages für die gefallenen Soldaten der Kriege Israels und Opfer von Terroranschlägen hat sich Itzik Saidian, ein verwundeter Soldat, selbst angezündet. Er wurde nicht körperlich verletzt, aber seine Seele ist seit Jahren zerrüttet. Im Jahr 2014 wurde ein APV (Panzerpersonal Träger) der neun Soldaten aus seiner Einheit transportierte, von einer schultergefeuerten RPG-Rakete getroffen. Sieben seiner Freunde starben in der feurigen Explosion, und die beiden, die überlebten, wurden durch die Explosion und das darauf folgende Sperrfeuer verletzt.

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Sich mit dem Lehrer verbinden

Frage: Kann man, wenn man im Zehner arbeitet, sich so mit seinen Freunden verbinden, dass man von deren ehrfürchtigen Haltung gegenüber dem Lehrer, angesteckt wird? Oder ist das unmöglich?

Antwort: Es ist möglich. Wir können uns gegenseitig auf dem spirituellen Weg helfen und in Ruhe vorankommen. Wenn sich einer im Abstieg befindet und sich vor der Gruppe annulliert wird sie ihm zeigen wie man damit beginnt, den Lehrer zu hören. Dann kann der Schüler so sein, wie die anderen.

Frage: Es spielt also keine Rolle, ob man ein großartiger Mensch ist, oder ein sensibles Herz hat. Kann man mit der richtigen Einstellung, alle Bedingungen erhalten und sich an den Lehrer anhaften?

Antwort: Ja. Die intellektuelle Entwicklung ist hier nicht wichtig.

Frage: Angenommen, man weiß- man hat kein inneres Werkzeug, man ist faul, will aber sehr viel! Kann man sich mit diesem Verlangen an den Lehrer anhaften und alles bekommen?

Antwort: Nur durch die Gruppe! Die Gruppe ist die Verbindung mit dem Lehrer, und durch den Lehrer – mit dem Schöpfer. Es gibt keinen anderen Weg.

Frage: Also, man platziert sich in die Gruppe, die Gruppe hilft den Lehrer zu hören, sich an ihn anzuhaften, um zum Schöpfer zu gelangen. Und es spielt keine Rolle, wer oder was man ist, wo man sich befindet, selbst wenn man ein Eremit ist. Wenn man will, kann man es schaffen?

Antwort: Wir alle sind aus einem System hervorgegangen, dem Zehnern- aus der Seele, die in viele Teile zerbrochen ist. Wenn wir uns also zu solchen Zehnergruppen zusammenschließen, offenbaren wir wieder den Schöpfer und verbinden uns mit ihm.

Aus einem Vortrag über „Lehrer-Schüler“

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Die Bedingungen für die Korrektur der Seele

Eine Frage, die ich erhielt:

Obwohl Baal HaSulam schreibt, dass eine spirituelle Person für sich nur das behält, was sie für das Überleben braucht und den Rest der Gesellschaft gibt, raten Sie aus irgendeinem Grund niemandem, sich so zu verhalten. Stimmen Sie mit Baal HaSulam nicht überein? Oder fürchten Sie, dass dies die Leute abschrecken würde?

Mich zum Beispiel, obwohl ich selbst zu wenig Geld habe, schreckt das ab!

Meine Antwort: All unsere Handlungen müssten mit dem Gesetz der Natur übereinstimmen. Wäre das der Fall, würden wir uns als integrierter Bestandteil der Natur fühlen – in der Welt der Unendlichkeit – das bedeutet im Zustand der Ewigkeit und Vollkommenheit, wie die Natur (der Schöpfer) selbst.

Die Kabbala – die Wissenschaft über die Ganzheit der Natur – hilft uns, diesen Zustand nicht durch Schläge und Leiden zu erreichen, sondern durch bewusste Entwicklung. Sie sagt uns, dass das allumfassende Gesetz der Natur das Geben und die Liebe ist. Das ist die Vorgehensweise aller Teile der Natur – der unbelebten, pflanzlichen und tierischen. Sie nehmen nur, was sie zur Aufrechterhaltung ihrer Existenz brauchen. Und sie erfüllen diese Bedingung instinktiv, durch Gesetze, die in ihr Verhalten eingepflanzt sind. Deswegen kann ein Tier nur seine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen.

Der Mensch auf der anderen Seite wurde als ein einziges Ganzes geschaffen, das später in einzelne Teile getrennt wurde. Deshalb nehmen wir ganz natürlich andere Menschen wahr – und weil wir in unserer Wurzel noch verbunden sind, können wir mit den Wünschen, Freuden und Leiden anderer durchdrungen werden. So ist jeder in einer Art geschaffen, zusätzlich zu seinen natürlichen eigenen Verlangen auch Verlangen von denen, die um ihn herum sind, zu empfangen. Wenn jemand die Verlangen der Gesellschaft (Reichtum, Macht, Wissen) aufnimmt und diese für das Wohl der Gesellschaft einsetzt, dann benutzt er sie richtig, um sich mit den anderen zu verbinden.

Wenn sie jedoch jemand dafür nutzt, sich selbst zufrieden zu stellen und dies seinen natürlichen eigenen Verlangen hinzufügt, dann verbindet er sich NICHT mit den anderen und erfüllt das generelle Gesetz der Natur nicht. Diese Art des Verhaltens wird „egoistisch“ genannt, und dieses lässt jemanden seine Unterschiedlichkeit zur Natur als Leiden fühlen. In anderen Worten, er fügt sich selbst Leid zu! [Rest des Beitrags lesen →]

Spiritueller Sex


Eine Frage, die ich erhielt: Ursprünglich hatte Adam nur eine Frau – Eva. Werden wir zur Monogamie zurückkehren, wenn wir korrigiert sind? Oder werden wir uns darum nicht mehr kümmern, wenn wir korrigiert sind?

Meine Antwort: Sexuelle Einheit in unserer Welt kommt von der spirituellen Einheit zwischen dem Höheren Licht und der Seele mittels des Schirms, was „Siwug de Haka’a“ genannt wird. In dieser spirituellen Einheit zwischen der Seele und dem Schöpfer (dem Kli und dem Licht), ist der Schöpfer oder das Licht der männliche Teil, welcher beschenkt und die Seele oder das Kli ist der weibliche Teil, welcher empfängt. Im Prozess der Korrektur erhält die Seele (Kli) die Eigenschaft des Schenkens, um das Verlangen des Schöpfers (des Lichts), „zu geben“, zu befriedigen.

Der Prozess der Einheit (Verschmelzung, Siwug – spirituelle Verbindung) geschieht in den allgemeinen Verlangen von beiden, „den anderen mit Genuss zu erfüllen“, den Genuss nur in dem Ausmaße zu spüren, wie es dem anderen Partner Genuss bringt. Was folglich geschieht ist ein ständiger Vergleich der allgemeinen Verlangen und der Absichten (im Rosh des Parzuf, vor dem Empfang innerhalb seines Toch), was in der Physiologie als Bewegungen des sexuellen Verkehrs ausgedrückt wird, das vor der Ausschüttung des Lichts von Chochma (Or Pnimi, Samen) in die Seele (in das Kli, vom Rosh in den Toch des Parzuf) geschieht.

Diese abwechselnden, und schrittweise erfolgenden, gegenseitigen Bewegungen sind dazu gedacht, um mittels der Unterbrechung und Wiederaufnahme des Kontakts, ein vollständiges Verlangen in jedem Partner zu erschaffen. Dies erschafft die Möglichkeit von förderlichem Genuss: Wenn diese Stufe erreicht wird, dann wandert das Licht vom Pe zum Toch, d.h. der Genuss tritt in das Verlangen ein, wie es in der Tora geschrieben steht: „Wie ein Pfeil das gewünschte Ziel zur gewünschten Zeit trifft, in der gewünschten Frau und im gewünschten Ort.“

Wenn folglich die Seele des Menschen die vollständige Korrektur erreicht, dann sieht ein Mensch den Sex als den physiologischen Ausdruck der spirituellen Verbindung. Und wenn es keine spirituelle Verbindung gibt, dann gibt es keinen Anreiz oder Grund für körperliche Verbindung.

 
 
Kabbala Akademie

Das Leben hat eine gemeinsame Seele

Frage: Wie ist Privates und Öffentliches miteinander verbunden? Wenn einige Bakterien, ohne es zu wissen Sauerstoffmoleküle freisetzen, einen solchen Einfluss auf unser Leben nehmen, wie kann dann jeder von uns die gesamte Natur beeinflussen?

Antwort: Über die Sauerstoffmoleküle kann ich nichts sagen. Ich weiß nur, dass die ganze, sich weiterentwickelnde Natur aus einer Quelle stammt. Ganz gleich, welche neuen Formen in der Natur entstehen, so zeigen sie sich immer in der vollständigen, gegenseitigen Verbindung untereinander.

Auch wenn wir es nicht spüren und noch nicht entdecken und erforschen können, ist die Natur vollkommen integral, es gibt keinen Teil von ihr, der sich plötzlich selbst zu entwickeln beginnt.

Frage: Dank einiger Bakterien, die beispielsweise seit zwei Wochen existieren und Sauerstoff produzieren, leben heute Tausende von Menschen. Ist es möglich, dass der Sinn des Daseins eines jeden von uns darin besteht, einem Überwesen das Leben zu geben? Oder ist das Leben jedes Einzelnen wichtig?

Antwort: Das Leben eines jeden von uns ist wichtig, denn wir sind Teile dieses Überwesens, das als „Seele“ bezeichnet wird. Es ist eine für uns alle.

Aus dem TV-Programm „Das Zeitalter des Post- Coronavirus“, 30.04.2020

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Ich möchte die Wissenschaft der Kabbala erlernen

Frage: Was soll ich tun, wenn ich von meinem Beruf nichts wissen möchte, sondern nur die Wissenschaft der Kabbala rund um die Uhr lernen und von ihr hören will? Ich lebe nur danach und mich interessiert nichts anderes.

Antwort: Du brauchst eine Gruppe, systematischen Unterricht, den richtigen Vergleich mit der Welt um dich herum, der Familie, der Arbeit, den Kindern. Man sollte in diesem Systemen den richtigen und vollständigen Ausgleich haben und sich auf das Verständnis des Schöpfers zubewegen. Nur auf diese Weise kann er erreicht werden.

Frage: Wie kann man den Schöpfer spüren? Mir wird jetzt viel Wissen offenbart, aber ich bemerke es nicht.

Antwort: Konzentriere dich auf die Verbindung in der Gruppe, daraus kannst du lernen, dich vom Schöpfer leiten zu lassen.

Frage: Wie kann ich den Schöpfer um seine Offenbarung bitten?

Antwort: Nur wenn du wiederum mit der Gruppe verbunden bist, gemeinsam mit deinen Freunden studierst und nach der klaren Methodik vorgehst.

Frage: Wie werde wir uns fühlen, wenn wir den Prozess der Korrektur abgeschlossen haben und uns alle in einer Seele „Adam“ befinden?

Antwort: Wir werden das Gefühl haben, dass wir alle zusammen im selben Gefühl, im selben Verständnis und mit einer einzigen höheren Macht verbunden sind.

Aus dem Unterricht, 26.04.2020

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Durch unsichtbare Fäden verbunden

Alles im Universum ist wie durch unsichtbare Fäden verbunden. Betrachten wir zum Beispiel das Element Eisen. Unser Planet besteht zu einem grossen Teil aus diesem Element. Es hilft uns, Sauerstoff in unserem Blut zu transportieren und ermöglicht es uns dadurch zu leben. Bakterien wiederum, machten – indem sie vor etwa 2,5 Milliarden Jahren gelernt haben, durch Photosynthese Sauerstoff zu erzeugen – die Evolution der Menschheit möglich. Diese hat sich über Zehntausende von Jahren entwickelt und Kinder, die heute geboren werden, sind unbewusst mit dem Wissen aller vorangegangenen Generationen ausgestattet.

Ganzheitlich betrachtet gibt es weder Geburt noch Tod, sondern nur den Wechsel von Zuständen. Ein ständiger Entwicklungsprozess derselben Entität, die aus der gesamten Realität besteht. Diese Entität, die in der Wissenschaft der Kabbala als „eine Seele“ bezeichnet wird, enthält all unsere Eigenschaften, Empfindungen, Erfahrungen und Gedanken. Alles ist in Allem vereint. Nichts von dem, was wir als „ich“ betrachten, ist wirklich persönlich. Anstatt verkrampft auf unserer Einzigartigkeit zu beharren, sollten wir deshalb versuchen uns mit unserer ganzen “Seele” zu verbinden, um das System dieser Verbindung fühlen zu können. Sonst wird sich dieses immer häufiger auftretende Gefühl, dass wir getrennte und einsame Wesen sind verstärken. Schlimm am Gefühl des Alleinseins ist, dass es genau die entgegengesetzte Wahrnehmung unseres wahren Zustands der ganzheitlichen Verbundenheit darstellt. Denn in Wahrheit gibt es keine einzige Zelle, keinen Gedanken, kein Verlangen oder Motivation, die nicht von unserer Umgebung zu uns kommt und von uns zur Menschheit und zum gesamten Universum weitergegeben wird. Durch unseren Egoismus, der in uns das Gefühl von Anspruch, Trennung und Entfremdung anderen gegenüber bewirkt, werden wir daran gehindert, diese ganzheitliche Verbundenheit zu spüren. Anstelle des absoluten Bewusstseins unserer Zusammengehörigkeit, empfinden wir eine durch die Mauern unseres Egos verursachte Dunkelheit.

Doch das ist nicht der Sinn unseres Daseins. Wir sind dazu bestimmt, diese Mauern zu durchbrechen. Aus diesem Grund können wir nur in Gesellschaft leben. So müssen wir lernen, uns miteinander zu verbinden. Die Fähigkeit, andere zu lieben wird es uns ermöglichen das gesamte Wissen über die Welt in unseren Herzen und Gedanken zu erlangen. Denn wahre Weisheit entsteht nicht durch Anhäufung von Wissen, sondern durch den Aufbau und die Pflege der Verbindungen zu anderen. Die Lösung all unserer Probleme liegt in der Fürsorge und gegenseitigen Verantwortung für alle Menschen. Dies wird uns nicht nur soziale Sicherheit, sondern ein uns derzeit noch unvorstellbares Wissen und Bewusstsein geben.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Schicksal und die Wurzel der Seele


Frage: Sie sagen, dass alles, was man in jeder Reinkarnation erlebt, aus der Wurzel unserer Seele stammt. Mein ganzes Leben lang, und besonders in meiner Kindheit, habe ich mich gefragt: „Warum nehme ich wohl die Welt durch meinen Körper und nicht durch den eines anderen wahr?“ Die Antwort darauf ist – weil ich meine Seelenwurzel besitze. Wieso habe ich aber die Wurzel der Seele, die mir gegeben wurde? Wenn ich eine andere Seelenwurzel hätte, dann würde ich die Wirklichkeit anders wahrnehmen. Ich verstehe, dass der Schöpfer nichts zufällig geschehen lässt. Daher denke ich, dass meine Frage gerechtfertigt ist und auch eine Antwort hat.

Meine Antwort: Die Urseele von Adam zersplitterte in viele Teile, die Bnei Adam (die Söhne Adams, das hebräische Wort für „Menschen“) genannt werden. Jeder Teil dieser zersplitterten Seele steigt herab, wobei sich seine Eigenschaften verschlimmern, bis hinunter zum niedrigsten Grad, unserer Welt, wo er sich als physischer Körper mit einer Welt um sich herum wahrnimmt. Diese Wahrnehmung ist die am weitesten abgewandte vom Schöpfer und sie ist fix (dauerhaft) – sie kann nicht korrigiert werden.

Es gibt jedoch einen „Punkt im Herzen“ – ein Verlangen, das aus allen heraustrat, das korrigiert und hinauf bis zu seiner Wurzel in Adam erhoben werden kann. „Der Körper“ ist das niedrigste Verlangen und er durchläuft Lebenszyklen, um den Zustand zu erreichen, in dem es einem Menschen möglich wird, mit der Entwicklung dieses „Punktes im Herzen“ zu beginnen. Jeder „Punkt“ von Adam entspricht einem bestimmten „Körper“ mit seinem eigenen Schicksal.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Seele ist der Teil unseres Verlangens, der dem Schöpfer ähnlich ist
 

Die Seele ist der Teil unseres Verlangens, der dem Schöpfer ähnlich ist


Ich erhielt Fragen über Tod, Wiedergeburt, den Körper und die Seele:

Frage: Was ist die spirituelle Arbeit mit einem verstorbenen Freund?

Meine Antwort: Die gleiche, wie mit den Seelen deiner anderen Freunde. Verbinde die Bestrebung dieser Seele in Richtung des Schöpfers genauso mit deinen Bestrebungen, wie mit denen der Gruppe.

Frage: In einer Ihrer Lektionen sagten Sie: „Die Seele eines Menschen ist ewig, weil sie ein Teil des Schöpfers ist. Deswegen stellt man sich vor, dass man mit seiner Seele ewig lebt. Jedoch verändert der Schöpfer die Seele, und das ist die Bedeutung der Reinkarnation der Seelen – wenn die vorherige Stufe stirbt und „ein neuer Mensch geboren wird“. Meine Frage ist: Wenn die Seele wiedergeboren wird, behält man dann den gleichen physischen Körper (passiert das in einer physischen Reinkarnation), oder wird auch der Körper ausgetauscht?

Meine Antwort: Immer wenn wir unsere spirituelle Stufe ändern, ändern wir unsere Seele oder unseren Grad der Gleichheit mit dem Schöpfer. Wenn ein Mensch auf den Level ansteigt, gleich dem Schöpfer zu sein, dann wird er während seines Lebens im gleichen Körper wiedergeboren. Wenn er jedoch die Korrektur seiner Seele noch nicht abgeschlossen hat, dann wird sein Körper mit einem anderen ausgewechselt.

Frage: Wenn die Seele eines Menschen abgelöst wird und ihm eine neue Seele gegeben wird, wo geht die vorherige hin? Wird sie in einem anderen Körper wiedergeboren?

Meine Antwort: Eine Seele ist jene Stufe die aufgrund der Realisierung der Reshimot in den Verlangen erscheint. Die Seele ist ein Teil des gesamten Verlangens – sie ist der Teil der dem Schöpfer gleicht.

Frage: Wenn sich die Seele eines Menschen verändert, dann würde ich denken, dass ihre Eigenschaften nicht sehr anders als die Eigenschaften der vorherigen Seele sein sollten. Ist das richtig?

Meine Antwort: Die Seele wird jedes Mal stärker und größer.

Frage: Merkt ein Mensch, wenn sich seine Seele ändert?

Meine Antwort: Ein Mensch verändert seine Seele durch seine eigenen Anstrengungen in eine vollkommenere.

Frage: Neulich las ich eine Zeitung, in der es häufig um Kabbala ging und dort gab es ein Interview mit Ihnen, indem Sie über das „Ich“ eines Menschen sprachen. Sie sagten, dass der Körper nur eine Schale für das „Ich“ sei und dass sich ein Mensch nicht verändern wird, wenn irgendeines seiner physischen Organe ausgetauscht wird – sogar sein Gehirn. Ich möchte gerne wissen: Was passiert mit dem „Ich“ nachdem der Körper stirbt?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch während der Existenz seines Körpers seinen „Punkt im Herzen“ durch die Vereinigung mit anderen (durch das Ausbrechen aus dem Egoismus und die Überquerung des Machsom) vergrößert hat, dann hat er bereits die Höhere Welt enthüllt. Aber wenn er das noch nicht erreicht hat, dann bleibt er ein Punkt und wird noch einmal wiedergeboren, um den Machsom zu überqueren.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Was ist die Seele?
Blog-Post: Die Formel der Seele
Blog-Post: Was wird mit der Welt geschehen, wenn ich sterbe?
Blog-Post: Was bedeutet der Tod? Wie kann man den Tod nicht fürchten?
 
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