Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Sukkot-Feiertag: Der erste Ehrengast: Abraham

Am ersten Tag des Sukkot-Festes erhalten wir einen neuen Zusatz zu unseren Kelim: die Kleidung der Sefira Chessed in uns, die Ushpisin Abraham genannt wird. Wir beleben allmählich den Körper der gemeinsamen Seele von Adam HaRishon wieder, der zerbrochen wurde. Und zuallererst sammeln wir einen spirituellen Parzuf, der bereit ist, das Licht von Chessed zu empfangen.

Chessed ist die höchste Eigenschaft, die wir vom Kopf des spirituellen Parzufs (Sefirot Keter, Chochma und Bina) erhalten; deshalb wird es zuerst in uns eingekleidet. Wir spüren, dass ein neuer Zustand gekommen ist, der einen neuen Geist und ein neues Verständnis mit sich bringt. Es wird uns geschenkt; wir müssen es nur erwarten, es uns wünschen und darum bitten. Wenn ich einem Freund etwas geben will, dann werde ich würdig, ein Geschenk zu erhalten.

Es heißt, dass jeder, der sich dem Schöpfer nähern will, zuerst die Eigenschaft der rechten Linie akzeptieren muss, das heißt die Eigenschaft des Glaubens.

Eine Gruppe, die sich vereinigen will, muss zuerst die Eigenschaft von Abraham, die Eigenschaft des Glaubens, erreichen. Wenn das Attribut der Barmherzigkeit in allen Wünschen vorherrscht, bedeutet das, dass Abraham sich in sie gekleidet hat.

Im Buch Sohar heißt es: „Es gibt niemanden auf der Welt, der sich mit der Größe Abrahams vergleichen kann, der allen Geschöpfen Barmherzigkeit erwies.“ Die Gabe Abrahams war die größte, und deshalb wird er der Vater des Volkes, der erste der Vorväter genannt.

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Aus der täglichen Kabbala-Lektion vom 10.10.2022″ Ushpisin Abraham – Sefira Chessed“

Ist es möglich, die Information des ursprünglichen Gens zu verändern?

Frage: In dem Artikel „Freiheit“ schreibt Baal HaSulam, dass es in jedem Menschen eine Grundlage, d.h. die Wurzel seiner Seele, gibt, die sich nicht verändert. Steht diese Basis in einem Zusammenhang mit dem Reshimot?

Antwort: Es ist die Grundlage aller Reshimot, über die alle Arten von Veränderungen und Handlungen ablaufen. Die Basis selbst ist unveränderlich – sie ist das so genannte Ur-Gen.

Das heißt, jeder von uns hat ein ursprüngliches Gen das alle möglichen Zustände durchläuft, ein Reshimot auf dem alles „darauf geschrieben ist“.

Frage: Was können wir ändern? Was ändert sich und was bleibt gleich?  

Antwort: Wir können die Anwendung der Reshimot (spirituelle Informationssätze), die in uns existieren, für die Zukunft ändern und nebenbei bemerkt, auch unsere Vergangenheit korrigieren.

Wenn man das, was in einem geschrieben steht, richtig nutzt, kann man sein zukünftiges Schicksal ändern. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, indem man aber die Zukunft umbildet, ändert man alle Prägung und Folgen der Vergangenheit.

Frage: Was genau kann man ändern? Wie wird man sich in der Zukunft fühlen?

Antwort: Die Zukunft wird sich positiv anfühlen. Im Grunde genommen wird zu Recht gesagt, dass man seine Zukunft selbst gestaltet. Die Reshimot sind eine Art potenzielle Zustände und nicht mehr.

Aus einer Fernsehsendung

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Wenn wir wie Menschen leben wollen

Um mit dem Schöpfer zu verschmelzen, ist ein starker Wunsch, den wir nicht haben, erforderlich. Unsere Verlangen werden aus einer Verbindung von zerbrochenen Seelen geboren. Sie können nicht stark sein, da sie zerbrochen sind. Hier und da wird ein kleiner Teil der Gesamtseele erweckt, durch den man selbst erweckt werden kann.

Dieses allgemeine Erwachen wird durch das umgebende Licht hervorgerufen. Es wartet darauf, dass wir ihm einen Platz schaffen an dem es sich enthüllen kann. Durch dieses umgebende Licht sind wir miteinander verbunden und haben die Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzukommen und die Kabbala zu studieren. Das ist notwendig um unser gemeinsames Verlangen zu steigern.

Schließlich sind unsere Wünsche sehr oberflächlich und nicht richtig ausgerichtet: Wir wissen nicht, wo und wozu wir existieren. Es ist wie bei einem kleinen Kind das nicht weiß, wo es ist. Es hat Eltern die genau wissen was mit ihm geschieht und wie man mit ihm umgehen muss, wie man es pflegt, damit es gesund aufwächst.

Wenn wir spirituell wachsen wollen, kommen wir in eine Gruppe und werden durch alle möglichen Zustände geführt. Wenn wir die genauen Beziehungen in der Gruppe aufbauen, werden wir in die richtige Richtung geführt und kommen voran.

Wir befinden uns in einem so fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung, dass es nicht mehr individuell ist. Wir treten in die Phase der so genannten „letzten Generation“ ein, dort muss die gesamte Menschheit erwachen. Heute reicht es nicht mehr, wie in früheren Generationen aus, eine kleine Gruppe oder einen einzelnen Kabbalisten zu erwecken.

Wir müssen begreifen, dass wir alle zu demselben Wunsch von Adam Ha Rishon gehören. Wir haben die Verpflichtung uns ihm anzunähern und in ihn einbezogen zu werden. Wir werden dann sehen, dass der Schöpfer uns noch mehr, noch greifbarer hilft.

Es ist kein Zufall, dass sich in der Welt ein enormer Hass entwickelt, der von Tag zu Tag größer wird. Es scheint, dass dies überhaupt nicht mit dem hohen Entwicklungsstand der Menschheit, die bereits alle Kriege beendet hat und sich um erhabenere Dinge kümmern sollte, vereinbar ist.

Das Gegenteil wird der Fall sein. Wir werden nicht mehr an die Raumfahrt oder an die hohe Materie denken, wenn wir nicht anfangen, an unserer Verbindung zu arbeiten. Wir werden mitbekommen, wie die Menschen jeden Tag tiefer sinken, da sie sich mit niederen Dingen beschäftigen. Das Wichtigste was wir zu tun haben ist, alle im System von Adam Ha Rishon zu verbinden. Wenn die Menschheit diese Methode kennen lernt und versteht warum sie sich ständig irrt und in schwierige Situationen gerät, wird sie der Korrektur näherkommen.

Das Erstaunliche ist, dass je weiter die Menschheit in der Technik, Wissenschaft, Kultur, Bildung vorankommt und Fortschritte macht, als könne sie die Sterne erreichen – ihr Leben gleichzeitig elender, verächtlicher, düsterer wird. Wir werden wie Käfer sein, die in der Gülle wühlen.

Wenn wir der Verbindung nicht näherkommen, werden sich unsere Errungenschaften zu unserem Nachteil entwickeln, sie werden uns daran hindern, uns richtig zu entfalten und unser Leben wird schlechter werden.

Die Korrektur des Egoismus kann nicht durch dessen Überwindung erfolgen. Wir sind verpflichtet, uns über unserem Egoismus zu verbinden. Es ist nicht sinnvoll, gegen den eigenen Egoismus anzukämpfen, wie es in früheren Generationen, als sich jeder Mensch individuell entwickelte, der Fall war.

In unserer Zeit gibt es nur einen Weg, den Egoismus zu besiegen – zusammen, alle gemeinsam. Dieser Bereich der Einheit, der Liebe, der gegenseitigen Beteiligung und der Bürgschaft den wir zwischen uns schaffen, muss uns retten und zu einem neuen Zustand führen, andernfalls werden wir keinen Erfolg sehen.

Aus einer Lektion über das Buch Shamati, 24.06.2022

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Das verborgene Potenzial des Menschen

Jeder von uns trägt tief im Innern all die Wünsche in sich, die auf dem Weg der persönlichen Entwicklung ab jetzt bis zum Ende der Korrektur nach und nach zum Vorschein kommen. Die Frage ist, wie bringt man sie ans Licht und setzt es in die Praxis um, um unsere Entwicklung zu beschleunigen.

Jeder Mensch ist wie ein Kind in dem große Wachstumskräfte verborgen sind. Unsere Aufgabe ist es, diese Kräfte und die inneren Reserven durch das Studium der Kabbala, der Verbindung in der Gruppe und das Gebet zu entfalten. Wir müssen uns anstrengen um diese Kräfte in die Tat umzusetzen, vom Verborgenen in die Entfaltung.

Der effektivste Weg ist die Arbeit in der Gruppe, denn aus ihr sind diese verborgenen Kräfte entstanden. Am Anfang existierten wir alle als ein Adam-HaRishon-System. Es ist zerbrochen. Jeder verlor das riesige Arsenal an Kräften, Eigenschaften, Wissen, Empfindungen, die zum vollständigem System der gemeinsamen Seele gehören.

Jeder blieb als eine kleine, getrennte Zelle des Körpers, in der er sein eigenes, von anderen getrenntes, vorübergehendes Leben fühlt, übrig. Diese Art der Existenz wird „der Mensch dieser Welt“ genannt.

Ein solches Leben bringt kein Glück. Wir sind verpflichtet zum gemeinsamen System von Adam HaRishon zurückkehren und uns darin mit aller Kraft zu verwirklichen, d.h. uns mit allen zu verbinden. Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns mit unseren Freunden im Zehner zu verbinden und zur Gruppenarbeit zurückzukehren. Das ist der erste Schritt um uns wieder mit dem gemeinsamen System von Adam zu verbinden.

In jedem von uns sind Informationsgene (Reschimot) verborgen, die unsere gesamte Reise von heute bis zum Ende der Korrektur bis zur Enthüllung des vollständigen Systems von Adam HaRishon bestimmen. Es liegt in unserer Verantwortung sie zu verwirklichen. Das höhere Licht wirkt weiter und legt, wenn wir das System nicht rechtzeitig offenbaren, immer mehr Zusammenbrüche offen. Es wird deutlich, dass wir in dieser Welt zunehmend schwierigere Zustände der Zerrissenheit erleben.

Wenn wir nach der Verbindung streben, werden wir feststellen, dass sich unser Zustand verbessert. Das Ziel der Evolution ist es, uns in einen Zustand der Korrektur zurückzubringen.

Aus der Lektion zum Artikel „Freiheit“ von Baal HaSulam, 22.06.2022

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Lasst uns lernen, damit wir keine Fehler machen

Für jeden gibt es ein Programm, nach dem er sich weiterentwickelt. Kein Mensch kann verstehen wo er ist, warum er mit seinen Eigenschaften, in seiner Familie, zu dieser Zeit, unter den gegebenen Bedingungen geboren wurde.

Er wächst und entwickelt sich. In manchen Seelen führt diese materielle Entwicklung zu der Frage nach dem Sinn des Lebens. Das führt einen zur Wissenschaft der Kabbala, man bekommt die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, über die Grenzen des Materiellen hinaus.

Wenn ein Mensch die ihm gebotene Möglichkeit, die Kabbala zu erlernen, ablehnt, setzt er seine tierische Entwicklung fort. Wenn er die Wissenschaft der Kabbala annimmt, sie aber falsch anwendet, wird er sich so lange im Kreis drehen bis er seinen Ablauf korrigiert.

Heutzutage ist es nicht mehr möglich, dass sich der Mensch, wie es in früheren Zeiten der Fall war, auf alle möglichen Arten weiterentwickelt. Damals entwickelte sich die Menschheit in alle Richtungen. Heute verdichtet sie sich zunehmend und konzentriert sich immer genauer auf den Zweck der Schöpfung.

Es gibt  heutzutage nur wenige Menschen auf der Welt, die bereit sind, irgendeine neue Religion oder eine eigene philosophische Schule zu gründen.

Die Gesellschaft hat diese ganzen Fantasien bereits durchlebt. Die Zeit ist reif für eine praktische Übung, um die Methode mit der ein Mensch korrigiert werden kann, zu entdecken und um ihn in Einklang mit der Korrektur der Welt zu bringen.

Der Mensch empfängt ständig Gedanken und Wünsche von oben, vom Sinn seiner Schöpfung d.h. von dem Punkt aus in dem er in der gemeinsamen Seele sein sollte. Von dort kommen ständig alle möglichen Eindrücke zu ihm. Sie gelangen in seinen Geist, in das Herz, in die Sinne und den Verstand. Davon wird er jedes Mal im Leben geleitet und angetrieben um an den Endpunkt zu gelangen. 

Wenn er seine Chance ergreift und das richtige Umfeld wählt, kann er sich schnell und erfolgreich entwickeln. Wenn nicht, wird es lange dauern, da er sich verirrt und schließlich nicht mehr weiter weiß. Am Ende wird er aber sein Ziel erreichen.

Jeder wird irgendwann das Ziel erreichen. Die Frage ist wie lange wir rotieren müssen, das heißt, wie viele Lebenskreise und wie viel Leid wir auf uns nehmen müssen, um schließlich zu erkennen, dass es in diesem Leben keinen anderen Weg gibt, als dem Ziel der Schöpfung näher zu kommen.

Wir befinden uns in einem stabilen, gut organisierten System, das uns ein gewisses Maß an Freiheit lässt, uns erlaubt Fehler zu machen, um daraus zu lernen – oder zu lernen, keine Fehler zu machen.

Aus dem täglichen Unterricht „, 24.04.2022

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Erhaben ist der Schöpfer und die Niedrigen werden Ihn sehen

Es heißt: «Erhaben ist der Schöpfer und die Niedrigen werden Ihn sehen». Das bedeutet, dass das Wichtigste in unserer Arbeit darin besteht, unseren Egoismus zu reduzieren, so dass wir jeden in einer Form des Gebens behandeln, so werden wir die Eigenschaft des Schöpfers erlangen.

Die Eigenschaft des Schöpfers ist nicht seine Eigenschaft selbst, sondern die Art und Weise, wie Er sich uns in seinem Ausdruck zeigt. Wenn es zwei Menschen gibt, kann die Beziehung zwischen ihnen in der Form des Gebens sein.

Wenn es nur einen gibt, kann man nicht sagen, dass er die Eigenschaft des Gebens hat. Diese Eigenschaft kommt nur zum Vorschein, wenn er seine Beziehung zu seinem Nächsten zeigt. Wir können nicht sagen, dass wir geben wollen. Es wird gefragt: «Wem willst du geben, wie, in welcher Menge und Qualität?»

Also zerbricht der Schöpfer unser Kli, um uns den eigentlichen «Puzzlestein» zu geben, der die egoistischen Fragmente zusammensetzen muss. Diese Teile sind wie ein Magnet, der es unmöglich macht, die Teile miteinander zu verbinden. Nur wenn man auf eine besondere Art und Weise, mit einer besonderen Einstellung auf sie einwirkt, kommen diese Puzzlesteine zusammen und haften sich aneinander. Wenn man es nicht richtig macht, kann man sie nicht zusammenfügen.

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„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“

„Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen“, sagte der Fuchs. „Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ Antoine de Saint-Exupéry

M. Laitman: Das ist absolut richtig. Wenn Sie einen Menschen oder sogar ein Tier gezähmt haben, d.h. einige Ihrer Eigenschaften ihm beigebracht haben, dann sind Sie für diese Eigenschaften, die nun in ihm vorhanden sind, verantwortlich. Und damit tragen Sie die Verantwortung dafür. Wenn du also einem Menschen etwas beibringst, dann sollte er sich als Ergebnis deiner Ausbildung, deiner Lehre, in die richtige Richtung im Leben bewegen.

S. Vinokur: Und wenn sie das nicht tun? Nimmt man die Schuld auf sich?

M. Laitman: Das ist ganz allein Ihre Schuld. Absolut! Es kann nicht anders sein.

S. Vinokur: Sie können also nicht sagen: „Ich habe so viel hineingesteckt, und siehe da“, oder?

M. Laitman: Wenn Sie investiert haben, haben Sie investiert. Und das war’s, Sie sind dafür verantwortlich.

S. Vinokur: Was muss man im Laufe eines Lebens wirklich in einen Menschen investieren?

M. Laitman: Einem Menschen muss geholfen werden, die Seele in sich zu schaffen.

S. Vinokur: Dann stellt sich immer noch die Frage nach der Seele: Was ist sie nach Ihrem Verständnis?

M. Laitman: Die Eigenschaft des Gebens und der Liebe gegenüber Außenstehenden, gegenüber anderen, gegenüber allen.

S. Vinokur: Ist dies die einzige wirkliche Aufgabe eines Lehrers?

M. Laitman: Ja, mehr ist nicht nötig.

Aus dem Fernsehprogramm „Nachrichten mit Michael Laitman“

Das einzige Kriterium für den Fortschritt

Frage: Von Zeit zu Zeit werden wir vom Zehner getrennt, dann treten wir wieder in ihn ein, diese Frequenz ist ein Hinweis auf die Qualität der Arbeit. An welchem ​​Merkmal kann ich das messen?

Antwort: Im Bezug auf den Zehner und den Schöpfer, der darin ist!

Ich bin immer mit ihnen in Verbindung, es ist meine Seele, damit gehe ich durchs Leben. Körperlich arbeite ich, ich kümmere mich um meine Familie, ich nehme an allen möglichen irdischen Angelegenheiten teil, aber innerlich fühle ich mich ständig an den Zehner und den Schöpfer gebunden. Das ist mein einziges Kriterium.

Frage: Was ist wenn ich jetzt einen zufälligen Zehner habe und morgen einen anderen?

Antwort: Es gibt keinen Unterschied. Am Ende werden alle Zehner zu einem einzigen verschmelzen. Es wird alles, was geschaffen wurde, zu einem Zehner verbunden, einschließlich der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Natur.

Aus einem Unterricht, 12.02.2019,

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Höhen und Tiefen – Leben und Tod

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist ein uralter biblischer Spruch, eine Aufforderung, der im Prinzip jeder zustimmt, aber niemand weiß es umzusetzen.

Auch wenn wir es gerne erwähnen, stellen wir fest, dass es in unserer Welt nur schöne Worte sind. In der spirituellen Welt ist das hingegen eine unabdingbare Regel, entweder existiert man dort oder nicht.

Jene Freunde, die sich zu einer Einheit verbunden haben, den richtigen Kontakt zum Geben, zur Liebe gefunden haben, eine höhere spirituelle Stufe, ein Gefühl für den Ursprung der Kraft, die Quelle der Schöpfung, eine außerirdische Stufe der Existenz erreicht haben und sich in einem ewigen Informations- und Energiefluss, jenseits von Zeit und Raum befinden, entdecken plötzlich die nächste Schicht des Egoismus, die ihnen vorher verborgen war.

Anstelle von Liebe und Geben beginnen sie wieder, egoistische Gefühle füreinander zu empfinden, wie Kritik und Ablehnung. Dabei fallen sie von der Stufe, die sie erreicht haben, auf die irdische Stufe, als wären sie vom Himmel gefallen und betrachten wieder jeden auf eine völlig egoistische Weise.

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Reinkarnation ist etwas sehr Rätselhaftes

Reinkarnation ist etwas sehr Geheimnisvolles, über das wir viele Geschichten gehört haben. Es gibt viele Kulturen, die an Reinkarnation glauben. Es gibt z.B. Fälle von Beduinen, die wussten, wer sie in einem früheren Leben waren.

Gibt es so etwas wie Reinkarnation und wie funktioniert sie? „Das Tor der Reinkarnationen“ von der ARI spricht, und auch im Sohar gibt es Artikel über dieses Thema. Es ist nicht so, wie die Menschen denken, dass inkarnieren bedeutet, dass ich jetzt zum Beispiel in diesem Körper, den ich sehe, lebe, und dass ich vor hundert oder zweihundert Jahren ein Mensch war, aber mit einer anderen Innerlichkeit. Diese Dinge haben nichts miteinander zu tun.

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