Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schöpfer'

Ist Jerusalem teilbar?


Eine Frage, die ich erhielt: Was halten Sie von den Verhandlungen, Jerusalem zu teilen? Sind Sie für oder gegen eine Teilung?

Meine Antwort: Ich habe dazu keine eigene Meinung; ich akzeptiere die Meinung der großen Kabbalisten. Baal HaSulam schreibt: „Wenn das Volk Israel die Gesetze der Kabbala akzeptieren wird, dann wird es möglich sein, den Tempel zu erbauen und die ganze Pracht der Vergangenheit zurückzubringen. Und natürlich würde dies allen Nationen der Welt beweisen – sogar den Arabern – dass das Volk Israel das Recht hat, zu seinem Land zurückzukehren. Dies wird ganz anders als die gegenwärtige Rückführung sein, von der die Nationen der Welt nicht beeindruckt sind. Wir müssen schnell handeln oder sie könnten die Unabhängigkeit Israels zu ihrem eigenen Nutzen verkaufen, ganz zu schweigen von dem Aufgeben Jerusalems.“

Dies schrieb er vor 93 Jahren, als noch überhaupt keine Rede war von Rückführung, einem Staat Israel oder unserem Jerusalem und überdies – einer derzeitigen Teilung. Ich bin weder „dafür“ noch „dagegen“, weil ich weiß, dass unsere Korrektur das einzige ist, was uns helfen kann.

Es steht ebenfalls geschrieben: „ Wenn du den Weg der Weisheit der Kabbala befolgst und die Lehren des Schöpfers annimmst, wird alles gut sein. Und wenn du das nicht annimmst, wirst du noch immer in Richtung des Ziels voranschreiten, das Er bestimmt hat, doch dein Weg wird ein Weg voller Leid sein. In anderen Worten, es wird Krieg in der Welt ausbrechen, der mit Atom- und Wasserstoffbomben geführt wird und alle Nationen der Welt werden nach Rat suchen, wie sie die Kriege verhindern können. Und sie werden zum Messias in Jerusalem kommen und er wird sie diese Weisheit lehren.“

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Verschmelzung mit dem Schöpfer, aus ausgewählten Quelltexten


Etwas wird Spiritualität genannt, wenn man es niemals verlieren kann. Daher nennt man den Wunsch mit der Absicht, „für sich selbst“ zu empfangen, „Körperlichkeit“. Sie wird von dieser Form befreit und die Form des Empfangens „für den Schöpfer“ annehmen.
Baal HaSulam, Artikel aus Shamati: Als Spiritualität wird etwas bezeichnet, das niemals verloren geht

Wir müssen für das Geben arbeiten, denn es ist gegensätzlich zu unserer Natur, welche „das Verlangen, Genuss zu empfangen“ darstellt. Wir müssen aber das Gegenteil wollen – den Wunsch nach Geben haben und nicht „für uns selbst“ zu empfangen.
Baal HaSulam, Artikel „Die Essenz und die Korrektur der Schöpfung (hebr.)“

„Einer der wütend ist, ist wie ein Götzendiener“, denn wenn man wütend ist, erfreut man sich am Zorn und darüber hinaus ist man stolz, weil man glaubt, im Recht zu sein. Hier begeht man zwei Sünden: Genuss und Stolz. Über den Stolz steht geschrieben: „Ich kann nicht mit einem stolzen Mann zusammen sein“ – und die eigene Seele verlässt einen solchen Menschen.
Baal HaSulam, Artikel „Einer der wütend ist (hebr.)“

„Man sollte tief in seinem Herzen wissen, dass der Schöpfer hinter einem her ist, wie man selbst hinter Ihm her ist. Man darf das nie vergessen, selbst in der größten Sehnsucht nach dem Schöpfer nicht. Wenn man sich erinnert, dass der Schöpfer einen vermisst und jagt, sollte man sich noch mehr anstrengen, den Schöpfer zu erreichen, bis man durch die Liebe die Verschmelzung mit ihm erreicht.“
Baal HaSulam, Briefe, S. 70

Wir können die großen Seelen in unsere Welt anziehen und sie werden durch die Tugend ihrer erhabenen Verlangen die Erlösung für die Welt bringen. Alles hängt von unserem Verlangen, dem Schöpfer ähnlich zu werden, ab.
Rav Abraham Isaac Kook, „Arpilei Tohar,“ 41

Dies ist das Wissen, das ein Mensch haben muss: den Schöpfer zu kennen und sich selbst zu kennen – wer bin ich? Wie wurde ich erschaffen? Woher komme ich und warum? Wohin gehe ich? Wie kann ich meine Verlangen korrigieren? Wie soll ich vor dem Schöpfer erscheinen?
Das Buch Sohar, „Shir HaShirim“

Das Gesetz der Kabbala besagt, das es keine Verbindung zwischen Spiritualität und Körperlichkeit gibt, in keinem einzigen Wort. Und auch in keiner Notiz und in keinem Brief, denn die Briefe sind Formen, die sich auf weißem Papier abbilden, wohingegen der Mensch Körper und Seele ist.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 27

„Am Ende der Tage wird die Unverschämtheit wachsen“ (Talmud. Sota, 49). Weil diese Generation extrem weit vom Schöpfer entfernt ist, denn die Leute sind sogar stolz auf ihre Unwissenheit. Und jene, die vom Schöpfer entfernt sind, sind betrügerisch und frech.
Rav M. Faivosh, „Esher Divrei Emet“, S. 28

Eine Erfüllung kann nur spirituell sein


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, warum Frauen nicht loyal zu ihren Partnern stehen:

Frage: Meine Freundinnen und ich haben uns gefragt, warum ein Mann allein einer Frau nie genügt? Wie kommt es, dass sogar wenn er Kabbala studiert, sie nach einer Weile ihr Interesse an ihm verliert und sich nach einem neuen umschaut? Ist Monogamie nicht eigentlich etwas Natürliches für eine Frau? Ist sie als Frau und Mutter nicht dafür vorgesehen, treu ergeben zu sein – eine loyale Partnerin für ihren Mann? Wo kommt dann dieses Verlangen her, ständig mit neuen Männern zusammensein zu wollen? Was sollte eine Frau mit diesem Verlangen tun und wie kann sie sich ändern, um in Harmonie mit der Natur zu sein?

Meine Antwort: Ich denke, dass Sie über Ihre Männer enttäuscht sind. Abgesehen von den minimalen körperlichen Bedürfnissen, kann Erfüllung nur im Spirituellen liegen. Darum, suchen Sie sich einen Mann, mit dem Sie Shamati studieren können – und Sie werden Ihn nie mehr verlassen wollen!

Frage: Könnten Sie bitte etwas zu diesen Nachrichten von Ethology.ru sagen. Die Manager der Dating-Website IllicitEncounters.com stellten etwas Interessantes fest. Ihrer Meinung nach sind die wirtschaftliche Rezession und unser Kursverfall der Grund dafür, dass verheiratete Frauen sich auf dieser Site registrieren und außereheliche Verbindungen suchen. Dieses Phänomen öffnet ein weites Forschungsgebiet über das instinktive Verhalten einer Frau im Bereich der familiären und intimen Beziehungen.

Meine Antwort: Dieses Phänomen ist durchaus instinktiv, egoistisch, dem belebten (tierischen) Niveau entsprechend und natürlich. Es ist Nichts Seltsames dabei. Ein Weibchen wählt sich einen Partner anhand seiner Fähigkeit, für sie und ihren Nachwuchs sorgen zu können. Im Tierreich sucht sich das Weibchen den Partner anhand seiner Stärke aus und nicht nach seinem Aussehen oder ob er ein „gutes Herz“ hat – so wie die Leute das im Film machen.

Der Egoismus ist unsere einzige Kraft. Wenn Sie stattdessen etwas anderes möchten, bitten Sie den Schöpfer darum, Ihnen die entgegengesetzte Kraft zu geben – die Kraft des Schenkens. Andere Kräfte existieren nicht in der Natur!

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Die Welt am Abgrund


Die letzte Ausgabe von „The Economist“ präsentiert die Schlagzeile: „Die Welt am Abgrund“

Der Zweck unserer Welt ist, „das Geschöpf zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu bringen“ und dies wird durch das Befolgen des Gesetzes „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ erreicht. Die Natur (oder der Schöpfer – was immer Ihr bevorzugt) wird uns auf die eine oder andere Weise dazu zwingen, dies zu tun.

Menschen, die nichts darüber wissen, sehen den gegenwärtigen Zustand der Welt als katastrophal an. Es liegt jedoch in unserer Macht, die Richtung dieses Prozesses schnell zu verändern. Weitere Informationen darüber im Teil 2 des Buches „From Chaos to Harmony“.

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Blog-post: Unter Israel versteht man all jene, die direkt zum Schöpfer streben
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Wer wird von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen sein?


Fragen, die ich über die Finanzkrise erhielt:

Frage: Viele Ihrer Studenten leben in Russland. Was denken Sie, wie sich dort die Finanzkrise entwickeln wird?

Meine Antwort: Russland wird die Wirtschaftskrise härter wahrnehmen als Europa, Amerika oder China. Russland wird auch seine eigene Krise aufgrund von Selbstliebe, Gier, Separatismus und Macht erfahren. Es wird erkennen, dass es ein Teil vom Rest der Welt ist und dass es aufhören muss, feindlich und aggressiv zu sein. Es wird erkennen, dass es auf keine andere Weise überleben wird. Amerika die Schuld für die Krise zu geben, wird nicht das Problem lösen.

Dennoch kann Russland wahrhaftig seinen eigenen „speziellen Weg“ gehen, wenn das russische Volk, mit seiner innewohnenden Sensibilität und Bereitschaft, materielle Dinge für die Spiritualität zu opfern, den Grund des Leidens und die Gelegenheit, sich darüber zu erheben, erkennen wird. Dann wird die Russische Nation wirklich zu etwas Besonderem in der Welt werden.

Indem es der gesamten Welt neue soziale Beziehungen vorlebt – die Zukunft der Welt, nicht durch Befehl von „oben“ (von den Autoritäten), sondern wirklich durch Anordnung von Oben (vom Schöpfer oder der Natur), d.h. durch Befolgung des Gesetzes der Liebe und des Schenkens, wird Russland rasch in jeder Beziehung eine Führungsrolle übernehmen. Die Wahl liegt in seiner Hand.

Frage: Wer wird durch die Krise am meisten leiden?

Meine Antwort: Amerika wird am wenigsten leiden – nicht hinsichtlich der Anzahl, sondern prozentuell. Dann folgt Europa, und – Russland und China werden letztlich am meisten leiden. Es gibt nicht viele Abnehmer für chinesische Waren und russisches Öl und Gas.

Frage: Was wird geschehen, wenn Russland sich vor dem Rest der Welt verschließt? Immerhin hat es alles, um unabhängig zu sein.

Meine Antwort: Tatsache ist, dass die gegenwärtige Krise global ist und sich niemand davor verstecken kann, denn alle sind vollständig in der internationalen Wirtschaft integriert. Deshalb können sich politische Entscheidungen nicht gegen wirtschaftliche Entscheidungen richten, und seit es nur eine Wirtschaft gibt, steht auch die Politik unter Zwang, eine Einheit zu werden! Das ist zuvor auf dieser Welt noch nie geschehen. Es gab Krisen rein wirtschaftlicher Art oder rein politische oder soziale Krisen, aber die gegenwärtige Krise ist universell! Das bedeutet, dass niemand sich vom Rest der Welt absondern kann.

Frage: Beeinflusst die Krise in gewisser Hinsicht nur die Finanzen?

Meine Antwort: Nein, sie beeinflusst auch direkt die Politik. Ich denke, dass Amerika die Position eines „Polizisten“ in dieser Welt aufgibt. Alle werden sich nun damit beschäftigen müssen: Iran und Pakistan werden ans Kaspische Meer vorrücken und China gegen Sibirien. Der Islam wird sich in Russland einfach ausbreiten – das leicht christlich und halb islamisch ist. Um dies auszugleichen, könnte sich mit der Welle des Patriotismus der Faschismus erheben.

Frage: Was tut Ihre Organisation während der Zeit der Krise?

Meine Antwort: Wir wollen unsere Botschaft hinaus in die Welt senden – die Methode zur Korrektur der Krise. Daher müssen wir uns mit dem Leiden der Welt verbinden und es teilen. Nur dann werden wir fähig sein, auf die richtige Weise zur Welt zu sprechen, damit sie uns hört.

Was bedeutet es, das Leiden der anderen zu erleiden? Auch wenn man es persönlich nicht wahrnimmt, ist man mit den anderen verbunden und teilt vollständig ihr Unglück und hilft ihnen. Das muss gemäß dem Gesetz geschehen: „Er, der mit den Leiden der Massen mitfühlt, verdient Barmherzigkeit mit ihnen.“

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Das Geheimnis guter Kommunikation


Eine Frage, die ich erhielt:

Wie sollen wir mit Menschen umgehen, die versuchen uns zu benutzen?

  • Wie Eltern mit Kindern, wissend, dass sie nicht auf diese Weise handeln würden, wenn sie auf deiner Stufe wären.
  • Verstehen, dass Kinder schlau und faul sein können.
  • Dies kann helfen, konsequent „Nein“ zu sagen, wenn es die Situation erfordert.
  • Sich selbst zu fragen: „Was will mir der Schöpfer hiermit beibringen?“
  • Zu erkennen, dass jeder seine oder ihre eigene Rolle in dieser Welt hat.

Ich verwende diese Regeln und finde sie sehr hilfreich.

Meine Antwort: Wenn es niemand ist, der auf jeden Fall von der Authentizität der Kabbala überzeugt werden muss (wie z.B. ein Journalist), dann sollten Sie die Menschen einfach in guter Stimmung und einem positiven Eindruck des Umgangs mit Ihnen zurücklassen.

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Die Liebe versorgt die anderen mit den Mitteln, ihren Punkt im Herzen zu füllen


Zwei Fragen, die ich über die Liebe erhielt:

Frage: Was bedeutet „der Liebesschmerz?“

Meine Antwort: Es gibt keine Liebe in unserer Welt. Das, was wir Liebe nennen, ist das Streben nach Genuss, oder mit Genuss erfüllt zu werden. In anderen Worten ist die körperliche Liebe unsere Einstellung dazu, was uns Genuss gibt. Sie wird je nach dem Grad unserer Erfüllung gemessen, aus der die Liebe stammt.

Spirituelle Liebe arbeitet auf andere Art und Weise. Es ist, wenn ein Mensch über seinen Egoismus hinausgeht und nicht länger von ihm abhängig ist. Er beginnt dann, die Wünsche anderer als seine eigenen zu spüren und vereinigt sich mit dem gesamten Verlangen, das vom Schöpfer (mit der gemeinsamen Seele, Adam) geschaffen wurde.

Wenn er einmal die Eigenschaft des Schenkens und die Sorge um die Erfüllung von Verlangen außerhalb von sich erreicht hat, findet er den Schöpfer – die allgemeine Eigenschaft der Liebe – innerhalb dieses gemeinsamen Verlangens. Unter diesen Umständen heißt „Liebesschmerz“, dass er leidet, da er den Schöpfer noch nicht liebt oder anders gesagt – weil er sich nicht vollständig in der Eigenschaft des Schenkens befindet.

Frage: Wenn die spirituelle Liebe nur für den Nächsten gefühlt werden kann, ist es dann vielleicht sogar unmöglich, diejenigen zu lieben, die (spirituell gesprochen) nicht zu unserer nächsten Umgebung gehören? Und wenn wir sagen „Liebe für den anderen“, heisst das, dass wir die egoistische Natur anderer verstehen und wissen, dass diese egoistischen Eigenschaften nur vorübergehend sind?

Meine Antwort: Das ist vollkommen richtig. Außerdem ist es aber auch notwendig, ihnen eine Möglichkeit zu bieten, sich in einer für sie angemessenen Form mit der Kabbala vertraut zu machen, und sie ihnen vorsichtig darzubieten, dass, sowie ihr „Punkt im Herzen“ (der Wunsch nach etwas anderem als nur diese Welt) auftaucht, sie sofort die Mittel entdecken, ihn zu erfüllen.

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Blog-post: Suchen Sie Liebe nicht in dieser Welt
Blog-post: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – das ist Deine Belohnung!
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In den Nachrichten: Das bisher größte Physikexperiment, ein Schwarzes Loch und das Ende der Welt


Eine Nachrichtenmeldung (übersetzt von cursorinfo.co.il): Am Mittwoch, 10. September, an der Grenze von der Schweiz und Frankreich, führten Wissenschaftler das größte Physikexperiment der Geschichte durch. Sie schickten einen Protonenstrahl mit einer Energie von 450 Gigavolt durch die gesamte Länge des Large Hadron Collider (LHC – der weltgrößte Hochleistungsenergie-Teilchenbeschleuniger) in Umlauf, der einen 27 km langen Beschleunigerring hat.

Das Ziel des Experimentes war, die Bedingungen, die im Bruchteil einer Sekunde nach dem Urknall bestanden haben, zu reproduzieren. Aber was sind die möglichen Folgen, wenn Protonen mit so hoher Energie aufeinanderprallen? Es besteht die Möglichkeit, dass ein ständiges schwarzes Loch entsteht und die Welt darin ausgelöscht wird.

Mein Kommentar: Kann es sein, dass sogar Wissenschaftler sich in die Reihen all derer begeben, die das Ende der Welt prophezeien? Das Ende der Welt (dieser Welt) wird erst nach der vollständigen Korrektur aller Seelen geschehen. Das Datum hängt von uns ab, von unserer Korrektur:

1. Wir können es beschleunigen, indem wir das Licht der Korrektur (Or Makif) anziehen, und dann wird es früher als erst nach 6000 Jahren geschehen (jetzt sind wir im Jahr 5768).
2. Oder wir können es durch den Weg des Leidens tun, aber nicht erst nach dem September 2240, d.h. 6000 Jahre nachdem zum ersten mal ein Mensch, Adam, den Schöpfer enthüllte.

Unsere Welt (das Universum) ist unter der vollständigen und absoluten Herrschaft einer höheren Welt, der Welt von Azilut, die darauf programmiert ist, die allgemeine Korrektur der Seelen von allen Menschen, die in unserer Welt existieren, herbeizuführen. Unsere Welt ist nur ein Resultat der Höheren Herrschaft.

Beeinflussen können wir die Welt von Azilut nur durch unser Verlangen (MAN), mit unseren korrigierten Seelen (den Verlangen des Schenkens und der Liebe) zu ihr aufzusteigen. Jeder von uns hat Zugang zu den Mitteln, die unser Schicksal kontrollieren – Kabbala.

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Willensfreiheit besteht nur in unserer Umgebung


Eine Frage, die ich erhielt: Willensfreiheit existiert nicht in unserer Welt, nur Druck von unserer Umwelt. Die einzige existierende freie Wahl liegt darin, welcher Gruppe Menschen man beizutreten wünscht. Man muss sich als erbärmlichen Egoisten erkennen und nicht nur als Egoisten – sondern als die schlimmste Art, die je auf diesem wunderbaren Planeten wandelte. Ohne die Hilfe des Or Makif (Umgebendes Licht), das während des Studiums der Kabbala zu uns herabsteigt, kann der Mensch seine schreckliche Natur nicht erkennen. Wenn er sich als diese groteske Kreatur sehen kann, dann führt das zum Gebet, und ihm wird dann durch die Gnade des Schöpfers die Freiheit von seinen üblen Absichten gewährt, und er wird eins mit dem Schöpfer.

Nun zu meiner Frage: In Anbetracht der Tatsache, dass es keinen freien Willen gibt, wie kann sich nun das Individuum als das Schlimmste sehen? Ja schon, man merkt wohl, dass man irgendwie mit dem Schöpfer in Konflikt steht, aber wie und warum ist es dann nötig, dass man das Übelste vom Üblen ist? Würde es nicht ausreichen, sich selbst so wie die anderen Egoisten, als Egoist zu sehen? Warum der schlimmste? Und wie kann man das von sich selbst glauben, wenn man sich bewusst ist, dass es keinen freien Willen gibt?

Mein Antwort: Nur eine neue, spirituelle Umgebung wird Ihnen das Vertrauen und die Kräfte geben, um das Licht der Korrektur zu bitten. Dann werden Sie in diesem Licht erkennen, dass Sie der einzige schlimme Egoist sind, der jedem schadet. Jedoch werden Sie anstelle von Depression durch diese Erkenntnis den Schubser erhalten, das Licht der Korrektur vom Schöpfer zu verlangen.

Andererseits werden Sie, falls die Umgebung Ihnen nicht die dazu nötige Kraft und die Wichtigkeit des Zieles vermittelt, durch die Entdeckung ihrer egoistischen Eigenschaften als etwas Schlimmes, in Depression und Verzweiflung verfallen.

Kabbala Akademie

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Warum schickt uns der Schöpfer so viel Leid in dieser Welt?


Fragen, die ich über den Glauben über Verstand, den Glauben an sich selbst und den Zweck des Leidens erhielt:

Frage: Manchmal sieht die Welt so wunderbar aus, und trotzdem versuche ich, an meinem Punkt im Herzen festzuhalten: Heisst dies „mit „Glauben über dem Verstand voranzuschreiten“?

Meine Antwort: „Glaube über Verstand“ bedeutet „Geben über Empfangen“. Das heisst, wenn man die Eigenschaft des Gebens troz des Egoismus, der mich ungeachtet aller seiner Freuden belastet, bevorzugt. Unsere Belohnung besteht allein darin, in diesem Zustand zu verbleiben, denn der Schöpfer hat daran Freude, obwohl wirklich niemand etwas darüber weiß, was man tut und niemand wird das herausfinden.

Frage: Warum kann ich nicht an mich glauben? Ich sitze hier fest.

Meine Antwort: Das ist gut – verlassen Sie sich auf uns!

Frage: Ich verstehe nicht, warum der Schöpfer mir soviel Leid in der physischen Welt gibt?
Wie kann ich mich mit Ihm in diesem Zustand vereinen?

Meine Antwort: Er möchte, dass Sie Ihm eben aus diesem Zustand nahekommen, und darum gibt er Ihnen das Bestreben nach Ihm. Lesen Sie den Artikel „Es gibt nichts außer Ihm“.

Frage: Wie kann ich Verzweiflung, Schicksalsschläge und Hoffnungslosigkeit überwinden, die uns auf dem Weg zur Spiritualität verfolgen?

Meine Antwort: Indem man Unterstützung von der Gruppe während des Studiums, der Verbreitung und der Enthüllung der Tatsache, dass es „Nichts außer Ihn gibt“ und Er gut ist und nur Gutes tut, erhält.

Frage: Vor zwei Monaten habe ich sehr viel Kabbala studiert und nun befinde ich mich im Absturz. Im letzten Monat entstand in mir ein Verlangen nach Respekt und Ehre. Bevor ich irgendetwas tue, bereite ich mich vorzeitig darauf vor, Respekt und Ehre zu erwerben. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Sie machen große Fortschritte: Sie brauchten nur zwei Monate, ihre wahre Natur zu erkennen! Seien Sie dankbar für die Bewusstwerdung des Übels und beginnen Sie damit, die Korrektur dessen zu versuchen. Sie werden schnell einsehen, dass dies unmöglich ist und dann werden Sie den Schöpfer bitten, Ihnen dabei zu helfen!

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