Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schöpfer'

Der Schöpfer – die allgemeine Kraft der Natur – ist unter uns

Zwei Fragen, die ich bezüglich der richtigen Ausrichtung auf den Schöpfer erhielt:

Frage: Ich habe es nicht zum Kongress geschafft, aber ich habe die Lektionen via Internet gehört. Ich studiere Kabbala seit einigen Jahren und es war das erste Mal, dass ich Sie sagen hörte, dass wir jede Minute unseres Lebens mit der Einstellung „Es gibt keinen außer Ihn“ und „Er ist gut und gutes tuend“ verbringen sollten, um uns über das Ego zu erheben. Ich habe es ausprobiert und es funktioniert! Meine Frage ist: Muss ich glauben, dass der Schöpfer bereits unter uns in der Gruppe ist, und Sie haben deshalb die oben genannte Vorgehensweise empfohlen?

Meine Antwort: Natürlich. Der Schöpfer ist unter uns, weil er die allgegenwärtige Macht der Natur darstellt. Allerdings ist Er vor uns verborgen, weil unsere egoistischen Eigenschaften von Ihm abweichen. Mit der Korrektur der egoistischen Eigenschaften werden wir Ihn schrittweise innerhalb unserer neuen altruistischen Eigenschaften enthüllen.

Frage: Sie sagten, dass alles vom Schöpfer gelenkt wird und vor einer Weile haben Sie als Antwort auf eine Frage über Ihre Schüler gesagt, dass sie alle einen Beruf haben und es keine „Faulenzer“ unter ihnen gibt. Aber sind Faulenzer nicht auch Menschen? Es ist nicht ihr Schuld, dass sie so sind; sie haben keine Wahlfreiheit, weil sie vom Schöpfer gelenkt werden.

Meine Antwort: Du kannst diese Erklärung als Entschuldigung für alles benutzen und für immer faul bleiben. Du kannst einfach dort sitzen und nichts tun für den Rest deiner Tage, indem du behauptest, dass dich der Schöpfer erwecken wird, wenn er das möchte, und dass dein Wunsch faul zu sein, ebenso von Ihm kommt usw.

Die Führung durch den Schöpfer wird sich dir nur enthüllen, sobald du Ihn erreichst und erst dann wirst du in der Lage sein, über Ihn zu sprechen. Aber bevor das passiert, sind all diese Spekulationen nur Philosophie, begründet auf Faulheit.

 

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Wer einen Sklaven kauft, kauft einen Meister

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, die Juden waren immer ein spirituelles Volk, seit sich ihre Nation entwickelt hat, ab der Zeit von Abraham. Und Sie sagen, dass jeder gleich war. Aber was war mit euren Sklaven?

Meine Antwort: Die Juden waren keine Nation, sondern ein Teil der Babylonier, die Abraham von Babylon nach Kanaan (Israel) gefolgt sind. Diese Gruppe verband sich mit der Idee „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Was sie verbunden hat, war das Verlangen, diese Eigenschaft zu erreichen und dadurch dem Schöpfer gleich zu werden. Gleichheit in der Form mit dem Schöpfer erlaubt jemandem, den Schöpfer zu enthüllen und das ist das Ziel der Schöpfung.

Was die Sklaven betrifft, darfst du nicht denken, dass die Einstellung gegenüber ihren Sklaven so war, wie ihre Behandlung in anderen Ländern. In der Tora (Shemot 21:26) steht, dass wenn ein Mann seinen Sklaven schlägt oder sein Auge oder seine Zähne verletzt, er ihn frei lassen muss. Es gab ein Verbot gegen Sklavenquälerei. Eine Abänderung des Gesetzes (Mechiltah) legt fest, dass, wenn der Besitzer dem Sklaven irgendeinen Schaden zufügt, er den Sklaven frei lassen muss.

Im Wesentlichen war ein Sklave ein Arbeiter, der kein Gehalt für seine Arbeit bezog, aber der Besitzer war verpflichtet, so für den Sklaven zu sorgen, als ob er frei wäre.

Darüber hinaus sagen andere Quellen, dass jemand, der einen Sklaven gekauft hat, einen Meister gekauft hat. Lies auch die Texte, die davon handeln, dass der Besitzer die Pflicht hatte, einen weiblichen Sklaven zu heiraten, etc.

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Der Hass und das Böse sind Widerspiegelungen unserer inneren Zustände

Zwei Fragen, die ich über den Hass und das Böse erhielt:

Frage: Sind Mitglieder der HAMAS ebenfalls Teile meines eigenen inneren Kli? Wenn ja, weshalb kämpfen sie dann in mir?

Meine Antwort: Ein Mensch ist ein Verlangen, das nur spürt, was in ihm ist. Das Verlangen ist komplex und setzt sich aus vielen Teilen zusammen, die sein Bild von dieser Welt widergeben. Weil unsere Verlangen nicht korrigiert sind, fühlen wir uns dem Schöpfer entgegengesetzt, anstatt Ihn zu spüren, wie Er wirklich ist. Darum fühlen wir Kriege und Leiden.

Alle Feinde eines Menschen leben in seinem Innern; sie sind eine Widerspiegelung seines inneren Zustandes. Selbst wenn es scheint, als ob sie außerhalb von uns existieren, in der Welt draußen, bleibt die Tatsache, dass die Welt die Widerspiegelung unseres inneren Zustandes ist, wie ein Film, der uns unsere Verlangen zeigt.

Frage: Wenn ich mich selbst bis zur letzten Stufe korrigiere und die vollständige Korrektur erlange, werde ich aufhören, Böses in der Welt zu sehen?

Meine Antwort: Solange Menschen in der Welt bleiben, die sich noch nicht korrigiert haben, werden auch Sie noch Böses in der Welt sehen, da diese Menschen Teile Ihres Verlangens sind.

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Schamati#33: Bezüglich der Lose von Yom Kippur und Haman

Hindernisse mit der richtigen Absicht zu überwinden, bringt Sie dem Schöpfer näher


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man Hindernisse entlang des Weges überwindet:

Frage: Sie haben gesagt, „Alle Hindernisse, die man erhält oder erhalten wird, sollten sich intensivieren und man sollte sie nicht ausschalten, sondern bewältigen.“ Was bedeutet das?

Meine Antwort: Alle Hindernisse im Leben sind uns gleichermaßen gegeben wie Aufgaben, die wir in der Schule erhalten. Indem wir sie mit der Absicht bewältigen, die Eigenschaften des Schöpfers zu erlangen, kommen wir Ihm näher. Wenn wir das wissen und das Leben in dieser Weise auffassen, würden wir unser Leben als einzigartige Gelegenheit wahrnehmen und dem Käfig dieser Welt entrinnen und in die Welt der Unendlichkeit eintreten.

Frage weitergeführt: Danach sagten Sie: „Man sollte die empfangenen Eindrücke – die Reshimot – nehmen und sie mit Hilfe von Hindernissen multiplizieren. Indem man so vorgeht, wird man den Berg Sinai erreichen und höher und höher aufsteigen.“ Bitte erklären Sie: Wie kann ich die Reshimot und die Hindernisse vervielfältigen?

Meine Antwort: Je mehr man durch seine Korrektur aufsteigt, umso mehr Hindernissen begegnet man. Siehe Artikel 133 von der „Einführung zu Talmud Esser HaSfirot“:

Das gleicht einem König, der im Land alle seine treuesten Untergebenen versammeln und sie in die Arbeit im Inneren seines Schlosses einführen wollte. Was tat er also: Er verschickte im ganzen Land einen offenen Befehl, dass jeder, der wollte, jung oder alt, in seinen Palast kommen und sich mit inneren Arbeiten im Palast beschäftigen möge. Er stellte aber viele Bedienstete zur Wache am Eingang zum Schloss und auf alle Wege, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.

Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner soweit, dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging.

Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte.

Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.

Frage: Während des Tages erfahre ich etwa zwei Aufstiege und zwei Abstiege, manchmal drei. Ich steige auf, indem ich meine Absicht entwickle und die authentischen Quellen lese. Wie wird das später sein? So wie ich das verstanden habe, wird die Zeit zwischen den Abstiegen kürzer und kürzer werden. Ist das wahr? Und idealerweise sollten diese Zustände von Minute zu Minute wechseln?

Meine Antwort: Nein, noch viel öfter!

Frage: Sie haben gesagt, dass Reshimot zu jeder Sekunde in uns auftauchen. Passiert das auch während wir schlafen?

Meine Antwort: Ja.

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Über Leben, Tod und die Seele


Fragen, die ich über die Seele erhielt:

Frage: Was geschieht mit der Seele, wenn der Körper stirbt?

Meine Antwort: Die Seele ist „ein Teil des Schöpfers“, und der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Somit erwirbt ein Mensch eine Seele, wenn diese Eigenschaft der „Liebe für den Nächsten“ in ihm erwacht. Er besitzt jedoch keine Seele, wenn er ähnlich einem Tier diese Eigenschaft des Gebens und der Liebe noch nicht errungen hat. Darum steht in kabbalistischen Texten: „Ihr seid alle wie Tiere“, „Ein Mensch kommt wie ein kleines Tier auf die Welt“, usw.

Man kann die Eigenschaft des Gebens und der Liebe nur unter dem Einfluss des Höheren Lichtes erwerben, welches eine Kraft ist, die unseren Egoismus korrigiert. Dieses Licht wird Umgebendes Licht (Or Makif) oder der Schöpfer genannt, weil Es uns umgibt und wir von Ihm umringt sind. Es steht geschrieben „Der Schöpfer ist wie Wasser, das Israel (Mikwe Israel Hashem) reinigt, wobei Israel Jashar-El ist, was bedeutet, einer der nach dem Schöpfer, dem Geben und der Liebe strebt.

Was bedeutet dies? Ein Mensch nimmt unsere Welt mit seinen natürlichen, egoistischen Eigenschaften wahr.
Wenn er die altruistische Eigenschaft von Geben und Liebe erringt, dann fühlt er die Höhere Welt innerhalb dieser Eigenschaft. Dies bedeutet, dass er eine Seele erhalten hat.

Wenn er einmal diese Eigenschaft besitzt, dann bleibt diese bei ihm, auch wenn er seine egoistischen Eigenschaften verliert, oder anders gesagt, sogar wenn sein Körper (die Materie, die wir in unseren Gefühlen spüren) stirbt. Und dies ist so, weil es nur eine erschaffene Sache gibt – das Verlangen, und die gesamte Existenz wird innerhalb dieses Verlangens gefühlt. Wenn das Verlangen die Absicht „um seiner selbst willen“ besitzt, dann nimmt man „unsere Welt“ oder „diese Welt“ wahr. Besitzt das Verlangen die Absicht „um des Nächsten willen“, dann spürt man die Höhere Welt oder den Schöpfer.

Die Geburt unserer Körper, unser Leben und Tod sind nur die Erscheinung und das Erlöschen des Lichtes innerhalb unserer egoistischen Verlangen. Die spirituelle Geburt andererseits ist das Erscheinen des Verlangens zu geben und außerhalb von sich selbst zu lieben (nicht um seiner selbst willen zu handeln oder um sich auf egoistische Weise wohl zu fühlen).

Das Verlangen zu geben ist unabhängig vom egoistischen Verlangen, durch welches wir unsere Körper und diese Welt fühlen. Wenn unser Körper daher stirbt und das Gefühl dieser Welt verschwindet, dann verbleiben das altruistische Verlangen und das Gefühl für die Höhere Welt.

Frage: Wie kann die Seele ohne die Mitarbeit des Gehirnes „sehen“, „fühlen“ und „wahrnehmen“?

Mein Antwort: Wir fühlen alles innerhalb des Verlangens. Das Gehirn hilft uns nur zu unterscheiden, was wir sehen, oder vielmehr, was wir wünschen.

Frage: Ist es für die Seele eines Menschen möglich, der an Alzheimer leidet und seine Erinnerung und Wahrnehmung verloren hat, all dies nach seinem Tod wieder herzustellen?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch erst einmal seine Seele entwickelt hat, wird diese niemals verschwinden.

Frage: Wie kommt es, dass Babies und Kleinkinder, deren Seelen noch nicht korrigiert wurden, so jung sterben?

Meine Antwort: Indem sie solange existierten, wie es ihnen bestimmt war, auf der Welt zu sein, haben sie einen bestimmten Teil ihrer spirituellen Entwicklung korrigiert.

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In der spirituellen Welt verbinden sich die Seelen von Männern und Frauen wie ein Ehemann und eine Ehefrau in dieser Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Sie schrieben: „Jede Frau repräsentiert einen Wunsch, und jeder Mann repräsentiert die Erfüllung dieses Wunsches. Folglich ist es für Frauen unmöglich, mit irgendjemandem befreundet zu sein, und sie können nur lieben, was ihnen gehört.“ Ich verstehe nicht, warum ist es für Frauen unmöglich, mit jemandem befreundet zu sein? Vielleicht ist meine Definition von Freunden verschieden. Ich verstehe, dass ich nicht viele wahre Freunde habe, sondern viele Bekanntschaften, aber ich finde dennoch, dass ich Freunde habe. Können Sie das erklären?

Meine Antwort: Die egoistische Natur eines Mannes muss durch die Korrektur gehen, um sich zu verwandeln, um sich zur „Liebe für den Nächsten“ zu transformieren. Jedoch geschieht die Korrektur einer Frau nicht durch Teilnahme an einer Gruppe von Freunden oder Freundinnen, sondern indem sie der Männergruppe hilft, ihre Arbeit zu tun. Wie kann eine Frau ihnen helfen? Indem sie in der Verbreitung arbeitet.

Jeder hat Freunde, aber in der Kabbala sprechen wir über etwas Spezielles: Die Vereinigung der männlichen Seelen in eine gemeinsame Seele, wo sich an jede männliche Seele und alle Seelen zusammen die weiblichen Seelen anschließen, wie bei Galgalta we Ejnaim und ACHaP. Die männlichen Seelen müssen sich korrigieren, indem sie sich vereinigen, und sie übertragen dann die Korrektur auf die weiblichen Seelen. Jedoch erhalten die weiblichen Seelen die Korrektur nur bis zum Grad, in dem sie sich mit den männlichen Seelen verbinden.

Es steht geschrieben, als der Schöpfer offenbart wurde, vereinigten sich 600.000 Männer in einer gegenseitigen Bürgschaft, während die Frauen sie umgaben, sie unterstützten und ihnen halfen. Ein anderes Beispiel ist die Familie, wo der Mann arbeitet und verdient, und eine Frau empfängt, was er bringt, das Haus organisiert, Kinder zur Welt bringt und die nächste Generation aufzieht, auch wenn diese den Namen des Mannes erhält.

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Blog-post: Männer, Frauen und die Korrektur der Seele
Artikel für Frauen der modernen Welt

Quanten-Teleportation hilft uns, den Sinn der Schöpfung zu verstehen: Die Angleichung der Form des Menschen mit dem Schöpfer


In den Nachrichten (aus ScienceBlog): Zum ersten mal haben Wissenschaftler Informationen zwischen zwei getrennten, voneinander abgeschlossenen Atomen, die einen Meter voneinander getrennt waren, erfolgreich teleportiert. Quanteninformation, wie zum Beispiel der Eigendrehimpuls eines Partikels oder die Polarisation eines Photons, wird von einem Platz zum anderen übertragen, ohne durch irgendein physikalisches Medium zu reisen.

Teleportation funktioniert aufgrund eines bemerkenswerten Quantenphänomens, „Verflechtung“ genannt. Wenn zwei Objekte einmal in einen verflochtenen Zustand versetzt wurden, sind deren Eigenschaften untrennbar miteinander verbunden. … wenn man beide Objekte misst, beeinflusst eines augenblicklich die Eigenschaften des anderen, egal wie weit sie voneinander entfernt sind.

Mein Kommentar: Auf der gleichen Grundlage arbeitet unsere spirituelle Entwicklung: Wenn eine Person die Eigenschaften des Schöpfers erlangt, wird sie wie der Schöpfer! Er teleportiert den Schöpfer in sich selbst.

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Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst
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Wir haben den kritischen Punkt unserer Entwicklung erreicht


Die Evolution hat nie geendet und heute haben wir den kritischen Punkt des Übergangs erreicht, an dem sich die Welt von egoistisch zu altruistisch verändert. Die Kabbala erklärt, dass das Leben auf der Erde – auf allen Ebenen – durch den gleichen Entwicklungsprozess geht. Demnach haben Studien über Bakterien gezeigt, dass die Bakterien an einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung, durch die Umstände gezwungen wurden, sich von einem lebensfeindlichen und konkurrierenden Verhalten zu friedlichen Wechselbeziehungen zu verändern. Dies führte in der Schöpfung zu neuen vielzelligen Organismen, die sich später zu komplexen Organismen, einschließlich der Menschen, entwickelten.

Auf allen anderen Ebenen der Natur, von unbelebt bis menschlich, erfolgen ähnliche Prozesse. Auch wir müssen uns von rivalisierenden und feindlichen Gruppen, Nationen, Religionen und Zivilisationen in eine globale Familie umwandeln. Tatsächlich werden wir durch innere Informationen (Reshimot – die spirituellen Gene unserer Entwicklung) angetrieben, die das gleiche sind wie unsere äußerlich enthüllten, biologischen Informationen.

Der evolutionäre Prozess wird in der Kabbala folgendermaßen erklärt: Die „Stärke“ des Egoismus (Reshimot von Awijut) wächst ständig an und bewirkt den Entwicklungsprozess. Der Egoismus wächst entlang folgender Stufen:

  • 0-1 unbelebt
  • 2 pflanzlich
  • 3 tierisch
  • 4 menschlich

Wenn der Egoismus die letzte, menschliche Ebene seiner Entwicklung erreicht, wird in ihm eine besondere Eigenschaft enthüllt: eine Verbindung zur Höheren Quelle, dem Schöpfer oder der Natur. Doch diese letzte vierte Stufe entwickelt sich ebenfalls schrittweise, und geht durch ihre eigenen inneren Stadien (ebenfalls die Stadien 0-1-2-3-4) hindurch. Im letzten Stadium des Egoismus, seinem vierten Stadium, enthüllt der Mensch schließlich seine globale Natur. Daher muss der Mensch auf dieser Entwicklungsstufe beginnen, sich mit seiner Quelle zu verbinden – dem Schöpfer. Die Menschheit muss eins werden, wie der Schöpfer.

Oberflächlich betrachtet, erscheint ein Mensch nicht mehr als ein biologisches System zu sein. Wenn jedoch dieses System einen bestimmten Grad seiner Entwicklung erreicht hat – die vierte Stufe seines Egoismus – veranlasst es einen „Systemzusammenbruch“, ein Upgrade in der Organisation und der Funktionsweise des Systems, das es auf die nächste globale Stufe bringt. Das ist es, was wir heute in unserer Gesellschaft beobachten.

Mit anderen Worten, unsere nächste Entwicklungsstufe, die „spirituelle“ Stufe, die von uns Gleichheit mit dem Schöpfer fordert, beginnt sich in uns zu enthüllen. Vorerst fangen wir nur damit an, sie zu definieren, zu sehen, dass sie global und integral ist. Jedoch in dem Maße, in dem wir mit dieser neuen Form des Egoismus in uns vertraut werden, werden wir beginnen, das Bedürfnis nach seiner Erfüllung – den Schöpfer – zu spüren.

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Genieße deine Liebe für andere


Drei Fragen, die ich über Liebe für andere erhielt:

Frage: Manchmal spürt man während des Unterrichtes eine Wahrnehmung der Verbindung, der Einheit und des Genusses, als ob diese spirituellen Angelegenheiten tatsächlich die spirituellen Angelegenheiten der anderen im Kli sind und dass es diese kollektiven Mängel sind, die man anspricht. Ist es ratsam, diese Wahrnehmungen zu genießen oder sollten wir anstreben, diese einzuschränken, damit sie nicht zu egoistischem Genuss werden?

Meine Antwort: Du solltest Deine Liebe für andere genießen! Menschen können nur aus positiven Emotionen heraus wachsen; schließlich ist der Schöpfungszweck, die Geschöpfe zu erfreuen!

Frage: Letzte Nacht bekam ich ein starkes Verlangen, jedermann Gutes zu tun, ohne irgendetwas dafür zu bekommen und ich habe es genossen. Und heute wachte ich auf und spürte mein gewohntes egoistisches und melancholisches Selbst. Bitte sagen Sie mir, was war es, das ich gefühlt habe? War es ein höherer Zustand, der sich mir für eine Minute eröffnet hat?

Meine Antwort: Sie studieren Kabbala und das Licht wirkt auf Sie ein. Das Licht gab Ihnen diese innere Wahrnehmung, um Ihnen ein Beispiel dafür zu geben, wonach Sie streben sollen (das wird „erwecken von Oben“ – Itaruta de Leela – genannt). Jetzt sollten Sie in die gleiche Richtung, wie diese Wahrnehmung, weitermachen („erwecken von unten“ – Itaruta de Letata), bis Sie diese neuen Eigenschaften und Wahrnehmungen für immer erworben haben!

Frage: Wenn ein Mensch das Böse in seinem Innern erkennt und sich in einen Altruisten wandelt, wie kann er dann unter Egoisten überleben?

Meine Antwort: Indem er sie liebt! Dadurch wird er korrigiert und seine Haltung gegenüber allen anderen wird der Haltung des Schöpfers gleich sein.

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Inquisition im 21. Jahrhundert?


In den Nachrichten (aus AFP): „Afghanischer Herausgeber wegen vermeintlicher Blasphemie verhaftet.“ Ein afghanischer Zeitungsherausgeber wurde für die Veröffentlichung eines Zeitungsartikels verhaftet, in dem verneint wird, dass Religionen, einschließlich des Islam, den Menschen durch göttliche Enthüllungen weitergegeben wurden. Wenn er nach afghanischem Recht als schuldig befunden wird, könnte er einem Gerichtsurteil gegenüberstehen, das sich von einer Verwarnung bis zur Todesstrafe erstrecken könnte.

Mein Kommentar: Alle Religionen gleichen sich darin, dass sie denjenigen gegenüber intolerant sind, die sie ablehnen. Letzten Endes basiert Religion auf Geschichten und Interpretationen über Dinge, die gewöhnliche Leute noch nie gesehen haben und daran glauben müssen. Und der Glaube betrifft nicht wirklich Gott, sondern die Leute, die ihnen von Ihm erzählen, die Art wie sie Ihn beschreiben und die Schlussfolgerungen die sie machen. So sind alle Religionen entstanden. Wenn wir folglich die Religion als unsere Autorität annehmen, werden wir mit ähnlichen Gesetzen, wie sie in Afghanistan überall praktiziert werden, enden.

Religionen hätten der Gesellschaft ihre Regeln gerne für immer diktiert, und der einzige Grund, dass dies ein Ende hatte war, dass sich der Egoismus weiterentwickelt hat und der Öffentlichkeit eine neue wissenschaftliche Erziehung gegeben wurde. Das Ergebnis ist, dass die heutigen Religionen und ihre Regeln dazu da sind, um die Gesetze des Staates und der Gesellschaft zu ergänzen.

Deshalb fürchten sich die Religionen so vor der Kabbala – weil die Kabbala den Leuten den Schöpfer enthüllt, ohne Platz zu lassen für religiöse Spekulationen über eine göttliche Belohnung oder Strafe für die Taten des Menschen, was getan wird, um die Massen einzuschüchtern und Dinge von ihnen zu erzwingen.

Religion ist indessen an manchen Orten immer noch an der Macht und dort können wir das wahre Wesen der Religion erkennen.

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Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Religion und ihr Ziel