Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Schenken'

Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus


Fragen, die ich über die Interpretation kabbalistischer Ausdrücke und Phrasen erhielt:

Frage: Was ist die Shechina?

Meine Antwort: Es ist das Verlangen, den Schöpfer zu enthüllen und wenn das Verlangen vollständig ist, dann wird der Schöpfer in ihm enthüllt. Der Schöpfer wird „Shochen“ genannt – der, der diese Sehnsucht erfüllt.

Frage: Was ist die Erkenntnis des Bösen?

Meine Antwort: Das ist, wenn Sie Ihren eigenen Egoismus kennenlernen!

Frage: Ist leiden dasselbe, wie in der Realisierung der Reshimot zurückzufallen?

Meine Antwort: Ja!

Frage: Können wir uns den menschlichen Entwicklungsweg als einen vergegenwärtigen, der bereits fertiggestellt ist, als gepflasterte Route vom Punkt des „Adam“ zum Punkt des „Schöpfers“?

Meine Antwort: Das ist absolut korrekt!

Frage: Wie verstehen Sie diesen Vers: „Rabbi Shimon sagte: ´Töte die besten der Ägypter und spalte den Kopf der besten Schlange.´“?

Meine Antwort: Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus.

Frage: Was ist die kabbalistische Bedeutung des Verses: „Das Junge einer Ziege sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“?

Meine Antwort: Vermische den sich entwickelnden Egoismus (die junge Ziege) nicht mit dem Schenken (die Qualität von „Bina„, Milch). Wenn Sie das tun, werden Sie nicht nur den korrigierten Egoismus verfehlen, sondern den Egoismus der Qualität des Schenkens (Bina) noch schuldiger machen: Sie werden „Schenken um des Empfangens willen“ anstatt „Empfangen um des Schenkens willen“.

Frage: Können wir sagen, dass unbelebte Materie, Pflanzen und Tiere Engel sind? Sie sind wie Engel (spirituelle Kräfte, die uns beeinflussen), weil sie keinen freien Willen haben.

Meine Antwort: Das ist richtig!

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum empfinden wir Leiden?
Blog-post: Engel in der Kabbala
Shamati #2: Göttlichkeit im Exil
Shamati #86: Und man setzte Vronfögte über sie…

66 ist eine ganz besondere Zahl


Eine Frage, die ich erhielt: Das Buch Sohar erklärt, dass im Jahr 66 der Messias im Land Galiläa offenbart wird. Was bedeutet das? Und was wird dann geschehen? Wird es Krieg geben?

Meine Antwort: Es bedeutet, dass Kanal 66 (der Kabbala TV Kanal unserer Organisation) den Menschen die Kraft geben wird, ihre egoistische Natur zu korrigieren und dadurch sich selbst von der Wahrnehmung dieser Welt zur Wahrnehmung der Höheren Welt zu erheben. Der Messias ist die Kraft, die den Menschen aus seinem Egoismus heraus zu der Qualität des Schenkens erhebt!

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Kommen des Messias
Blog-post: Der Kabbala Kanal YES 66 Bringt gute Veränderungen
Baal HaSulam Artikel: Die Lösung

Der ewige Motor der Seele


News Report (von gizmag): Ölschmierung ermöglicht es allen Maschinen der Welt zu funktionieren, aber sogar dann geht zumindest ein Viertel der gesamten Energie durch Reibung verloren. Trotz einiger ausgeklügelter Ölungsmethoden geht mindestens 15% der Kraft, die in einem Automotor erzeugt wird, durch Reibung verloren. In den meisten Maschinen sind die Reibungsverluste viel höher als 15%, und die durch Reibung resultierende Hitze ruft jedes Jahr Billionen von Dollar durch Reparatur und Wartung hervor. Ein Durchbruch in der Schmiermittelentwicklung verspricht jetzt, durch Anwendung von flüssigen Kristallen, eine enorme Reduktion an Reibung und einige durchaus außergewöhnliche Schmiermittel sind seit ungefähr 5 Jahren vom Markt – Öle, die die Reibung auf beinahe Null reduzieren konnten.

Mein Kommentar: Wenn sie doch nur diese Art Öl für Menschen erfinden könnten! Tatsächlich existiert es bereits: die Eigenschaft des Schenkens erzeugt genau diese Art der Interaktion zwischen allen. Sie löscht nicht nur die Reibung aus, sondern erzeugt auch zusätzliche Kraft für den Motor – die allgemeine Seele – um zu funktionieren. Diese Kraft kommt von der Absicht jeder Person allen zu schenken. Dann tritt eine gemeinsame Absicht des Schenkens hervor, die Schöpfer genannt wird, die unbegrenzte Energie und die Wahrnehmung ewiger Erfüllung erzeugt.

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Blog-post: Gleichheit und Brüderlichkeit sind die Mittel zur Erlangung der Spiritualität

Hilfe macht die Welt zu einem besseren Platz


Zwei Fragen, die ich von Studenten rund um die Welt erhielt:

Frage: Hier in Afrika wollen Menschen nicht wirklich wissen, was über unserer Welt liegt, aber schon seit ich jung war, war ich immer fasziniert von der Welt und ich wollte immer die ganze Wahrheit herausfinden. In letzter Zeit habe ich darüber nachgedacht, wie ich Menschen helfen kann, ihre Wege zu ändern und ihrem Leben Sinn zu geben. Ich begann, anderen über Güte und die Verschmelzung mit dem Allmächtigen zu erzählen und ich fand viel Genuss in dem, was ich für andere tat. Für gewöhnlich wartete ich auf eine Belohnung für meine Handlungen, aber das möchte ich jetzt nicht mehr. Mein größter Wunsch ist, dass wir uns alle stärker an Gott angleichen. Ich entdecke mich selbst betend und Gott sagend, dass ich anstatt mit Abraham im Himmel zu sein, lieber hier auf Erden sein möchte, bis der letzte von uns mit uns ist.
Warum fühle ich mich für die Welt verantwortlich? Warum hängt mein Glück vom Wohlergehen der anderen ab? Ist das ein Zeichen des Schöpfers oder ist es nur Wunschdenken? Bitte erzählen Sie etwas über diesen Gemütszustand. Danke im Voraus für Ihre Hilfe. Alhain Kadima

Meine Antwort: Sie haben lediglich ein neues Verlangen in sich enthüllt: einen Verlangen nach Schenkung, nach dem Schöpfer – ein Verlangen, das andere nicht haben. Sie sollten ihn realisieren, dann werden Sie der Welt und sich selbst ein großes Geschenk machen!

Frage: Ich bin ein neuer Student und ich möchte Ihnen folgende Frage stellen. Kann man sagen, dass wir nur zur Erkenntnis und zur wahren Vision der Wirklichkeit (Chochma) gelangen, so wie wir zu einem bestimmten Maße in der Lage sind, diese Wahrheit anderen zu übermitteln (Bina)? Heißt das, daß wir die Struktur des Gesetzes der Liebe nur erkennen, so wie wir sie in allen Aspekten des Lebens wahrnehmen? Ich danke Ihnen. Tiago

Meine Antwort: Ja, durch Schenkung an andere erbauen wir ein kollektives Verlangen, in welchem wir dann die eine und einzige Kraft in der Welt erkennen – den Schöpfer.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Machsom ist überall der gleiche – sogar in Japan

Fragen entlang des Weges


Fragen, die ich über das Arbeiten mit den Büchern und der Gruppe erhielt:

Frage: Wann gelangt ein Mensch, der die Wissenschaft der Kabbala studiert, vom einfachen „absorbieren“ der Information (lesen, hören und sehen) zum eigentlichen Erkennen der Höheren Welt?

Meine Antwort: Sobald er auch nur im geringsten Maße der Qualität des Schenkens, wie sie im Text beschrieben wird, entspricht.

Frage: Wenn man das Material mit den oben genannten Methoden studiert, macht es dann mehr Sinn, sich mit den Gedankengängen der Kabbalisten zu verbinden, als eine Verbindung zum Material selbst zu finden?

Meine Antwort: Das ist genau das, was Sie tun sollten – versuchen Sie, sich mit dem Autor und seiner Absicht zu verbinden.

Frage: Kann der die Sache des Bruchs nur in einer Gruppe ans Tageslicht kommen? Oder auch mit Menschen, die mir nahe stehen, wie mein Mann zum Beispiel?

Meine Antwort: Das kann nur getan werden, indem man versucht, die Sehnsüchte nach dem Schöpfer zu vereinigen, indem wir unsere gemeinsamen Sehnsüchte nach Ihm näher zusammenbringen.

Frage: Manchmal treffe ich Leute, die mir spirituell sehr nahe zu sein scheinen und es ist leichter für mich, mich mit ihren Sehnsüchten zu verbinden. Ist das eine egoistische Gleichwertigkeit der Form? Oder das Muster der Reinkarnation von Seelen?

Meine Antwort: Es sind dieselben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Shamati – Das wertvollste Buch der Welt
Blog-post: Wir müssen nur unsere Punkte im Herzen vereinen

So enthüllt man das Geheimnis aller Geheimnisse


Zwei Fragen, die ich über physische und spirituelle Geburt erhielt:

Frage: Ich bin sehr neugierig, ob es gemäß der Weisheit der Kabbala irgendwelche Geheimnisse bei Geburt, Hochzeit und Tod gibt.

Meine Antwort: Mit der Geburt des belebten Körpers eines Menschen sind keinerlei Geheimnisse verbunden und werden es auch nie sein, da der Körper einfach nur ein Tier ist! Wenn allerdings die Seele (der Schirm, die Qualität des Schenkens) in einem Menschen geboren wird, enthüllt er die Höhere Welt – das Geheimnis aller Geheimnisse!

Frage: Werden die Menschen in der Zukunft mit einem entwickelten sechsten Sinn geboren werden, der ihnen absolute Kontrolle über ihre Leben verleiht?

Meine Antwort: Der Mensch wird sich stets gegen seinen Egoismus bemühen müssen, um korrigiert und vom Höheren Licht erfüllt zu werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Sprach der Ari mit den Dybbuks?
Blog-post: Die geheimen Dinge gehören dem Schöpfer
Blog-post: Etwas außerhalb dessen enthüllen, was das Enthüllungsprojekt enthüllen kann

Fallen, um aufzusteigen


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie die Redewendung „fallen, um aufzusteigen“ erklären und wie sie in der Handlung zum Ausdruck kommt? Wenn jemand, der seit einem Jahr Kabbala studierte, plötzlich so tief auf die tierische Stufe fällt, dass er Dinge tut, die er niemals vor der Kabbala getan hat, handelt es sich dann um „Fallen, um aufzusteigen“? Ist dies der richtige Enthüllungsprozess? Wie kann das nützlich sein?

Meine Antwort: Dies wird in allen von der inneren Arbeit handelnden Büchern erklärt:

  • Zuerst wächst der Egoismus eines Menschen;
  • dann erkennt er den Egoismus als Übel;
  • es drängt ihn anschließend, von ihm loszukommen;
  • jedoch realisiert er, dass dies unmöglich ist;
  • er erkennt dann, dass dies nur der Schöpfer für ihn tun kann, wenn er darum bittet;
  • danach strengt er sich länger an, an den Schöpfer zu appellieren;
  • und schließlich korrigiert ihn das Licht, enthüllt die Wahrnehmung der spirituellen Welt – die Qualität des Schenkens und der Liebe.
Verwandtes Material:
Blog-post: Die Konsequenzen des Wachstums des Egoismus
Blog-post: Sei glücklich über das Anwachsen des Egoismus!
Leben aus der Kabbala, Seite 118, Kapitel: Den Egoismus auslöschen

Es gibt kein Verbot, den Egoismus zu korrigieren


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe immer noch nicht, wieso die Juden bis jetzt die Kabbala verborgen hatten.

Meine Antwort: Ich verstehe Sie: wenn die Kabbala nur zur Korrektur des Menschen bestimmt ist, eine Wissenschaft ist und die Welt in keinster Weise manipuliert, warum wurde sie dann für 5769 Jahre (seit sie von Adam enthüllt wurde) verborgen? Gibt es ein Verbot, den Egoismus zu korrigieren?

Tatsache ist, dass es durch die gesamte Geschichte der Menschheit nur eine Zeit gab, als die Kabbala für alle zugänglich war. Das war im alten Babylon, was ein „kleines Dorf“ war, in dem jeder Mensch jeden anderen beeinflusste. Wenn sich eine Gesellschaft in diesem Zustand befindet, ein einziges System ist, nötigt es die Menschen, das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu befolgen. Genau dazu drängte der babylonische Priester Abraham seine Landsleute.

Es hörten jedoch nur ein paar Leute auf ihn, jene in denen sich „der Punkt im Herzen“ enthüllt hatte. Sie folgten ihm und erhielten einen Namen entsprechend ihrem Streben: Israel, was Isra (direkt) + El (Schöpfer) bedeutet. Der Rest entschied, sich nicht zu vereinen, nicht seinen Egoismus zu korrigieren, auch nicht die Eigenschaft des Schenkens und der Liebe zu erlangen, sondern sich voneinander zu trennen. Somit entfernten sie die Wirkung eines einzigen Systems, eines „kleinen Dorfes“, von der Gesellschaft und zerstreuten sich über die gesamte Welt.

Inzwischen entwickelte sich Abrahams Gruppe und wuchs bis zu der Zeit – vor 2.000 Jahren – als plötzlich ein riesiger Egoismus in ihr zum Ausbruch kam. Das war, als sie (Israel, die Juden) von der Stufe „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ auf die Stufe von gegenseitigem unbegründetem Hass fielen. Als Folge davon verloren sie ihre Wahrnehmung des einzigen Systems und dadurch verschwand auch ihre Wahrnehmung der gegenseitigen Liebe, des Schöpfers: Der Schöpfer „verbarg sich Selbst“ vor ihnen.

Heutzutage hat die Welt erneut den Zustand eines einzigen Systems erreicht, „eines kleinen Dorfes“, genau wie im alten Babylon. In diesem Zustand, in dem alle Menschen um existieren zu können (für uns um zu überleben) vollkommen miteinander verbunden sind, müssen wir die Bedingung „jeder Mensch ist verantwortlich für alle“ einhalten. Und dies kann nur unter der Bedingung von gegenseitiger Liebe getan werden. Wie können wir diese Qualität erlangen und überleben? Genau das erklärt uns die Kabbala. Und aus diesem Grund wird sie heute wieder enthüllt – weil ein Bedürfnis danach besteht.

Denn wir haben genau diesen globalen, systematischen Egoismus enthüllt, der korrigiert werden muss, anstatt des eigenen persönlichen Egoismus. Solange dieser Egoismus noch nicht enthüllt war, war auch die Kabbala – die Wissenschaft zu seiner Korrektur – ebenfalls verborgen. Heute ist sie jedoch jedem enthüllt worden, weil jeder seine Einstellung zu den anderen korrigieren muss! Dies ist ein Naturgesetz. Weil der globale Egoismus enthüllt wurde, gibt es kein Verbot für seine Korrektur und darum gibt es kein Verbot für die Kabbala. Also fangen Sie an und studieren Sie, wie wir in einer neuen Welt sein sollten.

(Auf dem obigen Foto stehe ich vor dem Hintergrund des Turms zu Babel. Du musst spüren, dass alles davon zu Dir gehört!)

Verwandtes Material:
Blog-post: Egoistische Sehnsüchte sind nicht in der Absicht auf das Schenken und die…
Blog-post: Konsequenzen des Wachstums des Egoismus
Blog-post: Kabbala ist für alle!

Was macht einen zum Propheten?


Zwei Fragen, die ich über Weissagung erhielt:

Frage: Sie sprechen nicht darüber, ob es in unserer Zeit große Kabbalisten gibt. Wie ist es mit Propheten?

Meine Antwort: Als Antwort zitiere ich den folgenden News-Report (von stern.de):
„Drei Tage vor dem Erdstoß tauchten in den Straßen von Mianzhu mehrere tausend Kröten auf – in dieser Stadt starben mehr als 2000 Menschen durch das Beben … Am 12. Mai, als sich das Erdbeben der Stärke 7,9 ereignete, wurde der Zeitung „Wuhan Evening Paper“ zufolge bei Zootieren ein ungewöhnliches Verhalten beobachtet: Zebras schlugen ihre Köpfe gegen die Tür ihres Geheges, Elefanten schwenkten wild den Rüssel. Die rund 20 Löwen und Tiger, die sonst üblicherweise einen Mittagsschlaf halten, liefen unruhig umher. Wenige Minuten vor dem Erdstoß hätten Dutzende Pfaue zu kreischen begonnen.“

Frage: Sind diese Tiere Propheten?

Meine Antwort: Ein Prophet ist jemand, der mit der Natur, dem Schöpfer verbunden ist. Wenn jemand eins mit der Natur ist, dann nimmt er sie jenseits von Zeit wahr – nicht in Bezug auf sich selbst, sondern so wie sie wirklich ist. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fließen ineinander. Nur zu, machen Sie Ihre Voraussagungen!

Ein Kabbalist ist jemand, der einen Teil seiner Verbindung mit dem Schöpfer wieder hergestellt hat, und in dem Maße Seinen Gedanken, Seinen Plan und Sein Ziel versteht. Er kann seine Übereinstimmung mit dem Schöpfer (die Eigenschaft des Schenkens, die der Natur eigen ist) zu einem solchen Niveau erweitern, dass er Ihn ganz und gar versteht – und das ist das Niveau des Propheten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Propheten schrieben über uns
Kabbalablog: Eine kabbalistische Deutung der Geschichte des Propheten Jona
Kabbalablog: Geschichte der Kabbala: ARI – Die Gründung der modernen Kabbala
Baal HaSulam – Rabbi Yehuda Ashlag

Die Technik des Eintritts in die Höhere Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Vor Kurzem spürte ich, dass viele meiner Handlungen nicht von mir ausgeführt werden. Es ist als würde ich meine Handlungen von außen beobachten. Durch diese Erkenntnis – dass bestimmte Handlungen nicht von mir gemacht werden – wünsche ich mir die Freiheit der Wahl. Doch die einzige freie Wahl, die ich vor dem Überschreiten des Machsom habe, ist die Wahl der richtigen Umgebung. Was sind diese Zustände und wie arbeite ich mit ihnen?

Meine Antwort: Alles was Sie sagen ist richtig! Machen Sie weiter mit dem, was Sie tun und fahren Sie damit fort, Ihre Verbindung mit dem gemeinsamen Kli zu stärken.

Die Technik des Prozesses ist wie folgt:
1. Zwingen Sie sich dazu, sich selbst unter den Einfluss der Umgebung zu stellen (siehe Artikel „Die Freiheit“).
2. Die Umgebung wird einen direkten Einfluss auf Ihr „Herz“ ausüben und Sie beginnen die Wichtigkeit des Schenkens und der Verbindung mit anderen zu spüren.
3. Vergessen Sie während des Unterrichtes nicht, was für Sie wichtig ist. Dann werden Sie den Einfluss des Umgebenden Lichtes (Or Makif) auf sich ziehen.
4. Unter dem Einfluss des Lichtes wird die Eigenschaft des Schenkens in Ihnen geschaffen.

Wenn Sie sich beständig an diesen Ablauf halten, werden Sie nach einiger Zeit (höchstens 3 – 5 Jahre) den Machsom überschreiten und in die Wahrnehmung (Erlangung, Enthüllung) der Höheren Welt eintreten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Überwinde dich selbst, indem du die Wichtigkeit des Ziels erhöhst
Blog-post: Das Umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken
Baal Hasulam Artikel: Die Bürgschaft (Arvut)