Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Krankheit ist klar – jetzt kommt das Heilmittel

Bald werden wir in der ganzen Welt auf den Widerstand treffen. Bisher sind wir noch nicht so sehr aufgefallen, aber in Zukunft erwartet uns Widerstand. Denn die Welt versteht nicht, dass das Böse sich enthüllt, damit wir uns darüber erheben können.

Sie will dieses Übel einfach beseitigen, während wir es im Gegenteil korrigieren müssen. Darüber steht geschrieben: „Der Held unter den Helden ist derjenige, der einen Hasser in seinen Freund verwandeln kann“. Dann wird die Schlange, der Todesengel, zu einem heiligen Engel.

Aus diesem Grund müssen wir alle Schwierigkeiten und Gegenreaktionen „kreativ“ behandeln, nach einer Möglichkeit suchen, gerade aus ihnen ein Gebäude des Gebens und des ewigen Lebens zu errichten. Der einzige Unterschied zwischen einer zerbrochenen und einer korrigierten Welt besteht darin, wie wir von unserem Verlangen Gebrauch machen. Wir müssen lediglich die Absicht von der egoistischen zur altruistischen ändern.

Das müssen wir allen erklären. Wir müssen das Wesen des Zerbrechens, oder in moderner Sprache ausgedrückt, der Krise aufzeigen: die Rede ist ausschließlich von der Enthüllung des Bösen unserer Natur. Und sie kann nur durch die Erhebung über die egoistische Verwendung des Verlangens zur Liebe korrigiert werden. Nur darin besteht unser freier Wille, in allem anderem ist der Mensch völlig unfrei.

Je konsequenter wir dabei vorgehen werden, je mehr Ausrichtung und Zuversicht wir haben werden, desto schneller werden wir erkennen, dass wir uns im Krieg zwischen dem Schöpfer und Amalek befinden, der in allen Generationen geführt wird. „Amalek“ ist die ganze Basis des Bösen, das heißt unseres Egoismus, es ist seine wahre Natur. Und der Krieg wird „in jeder Generation“ geführt, d.h. in jeder Phase unseres Daseins, von einem Kreislauf zum nächsten.

Daher ist es so wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Krise aus der ganzen Welt zu sammeln. Wissenschaftler haben nichts mit der Kabbala zu tun, und wir präsentieren ihre Forschungsergebnisse, die besagen, dass die Krise das Ergebnis des menschlichen Egoismus ist und nur die Vereinigung als Heilmittel für diese Krankheit dienen kann; Vereinigung zwischen uns allen – über dem Egoismus.

In verständlicher Sprache erklären wir der Welt die kabbalistische Sicht auf den Zustand der Krankheit und auf den gesunden Zustand. Dann muss nur noch ein „Medikament verschrieben“, sprich – ein Zwischenglied ergänzt werden. Wir bezeichnen die Krankheit mit einem Plus-Zeichen und den korrigierten Zustand mit einem Minus-Zeichen. Das Problem liegt darin, dass die Menschen die Lösung nicht kennen. Das Heilmittel stellt für sie ein großes Fragezeichen dar.

Heute ist bereits klar, dass unser Ego die Ursache der Krankheit ist und dass unsere Erholung mit der Eigenschaft des Gebens verbunden ist. Wann werden wir also in der Lage sein, aus der Krise herauszukommen? Wenn wir verbunden sind. Unsere Aufgabe besteht also darin, die Bürgschaft zu erreichen, damit wir alle miteinander verschmelzen.

Die Welt meidet jedoch diese Entscheidung, denn der Egoismus wünscht keine Einigkeit. Er wird uns nicht in Ruhe lassen, bis wir zu ersticken beginnen. Er muss auch so sein, um uns genau zum Ziel, zur Notwendigkeit der Vereinigung, zu führen. Der Egoismus offenbart uns sein Übel so lange, bis wir es wirklich nicht mehr ertragen können. Nur dann können wir aus dem Ego zu der Eigenschaft des Gebens flüchten und dann das Ego selbst in das Geben umwandeln.

Aus der 3 Lektion des Kongresses in Deutschland, 06.08.201

Ohne Widerstand

Frage: Wie kann man den Menschen den Nutzen der Vereinigung erklären? Was nutzt sie ihnen?

Meine Antwort: Dank der Vereinigung wirst du das Gleichgewicht mit der Natur erreichen, wonach du gar keinen Mangel empfinden wirst.

Unser Problem besteht also darin, dass alle unsere Bemühungen Energie erfordern. Aber wenn du dich im Gleichgewicht, in der Harmonie mit der Natur aufhältst, dann muss du dich kaum anstrengen. Du funktionierst wie das Perpetum mobile, fast ohne Brennstoff, ohne Bemühungen, ohne Widerstand.

Heute basieren alle deine Handlungen auf dem Widerstand mit der Natur. Stelle dir jedoch eine völlig entgegengesetzte Situation vor: egal wo du hingehst, sind dort alle Menschen sofort bereit dir zu helfen und du ihnen. Alles wird einfacher, du verbrauchst weniger Energie, weniger Zeit und hast geringere Probleme. Und das betrifft alles.

Das Gleichgewicht neutralisiert den Widerstand. Du initiierst solche Verbindung, die einfach alles möglich macht. Überall entsteht der Überfluss, denn bei jeder Handlung öffnet sich das innere Licht, die zusätzliche Energie.

Damals erzählten die Kundschafter über die riesigen Früchte, als sie nach vierzig Jahren in der Wüste das Land Israel gesehen hatten. Damit meinten sie den Überfluss. Es ist schwer, diesen Zustand zu erreichen, aber es gibt keine andere Alternative. Wenn du nach dem Wohl für die ganze Gesellschaft streben willst, musst du unsere Gegensätzlichkeit mit der Natur annullieren.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch „Sohar“, 12.08.2011

Die Unterstützung und das Beispiel

Die Menschheit ist krank. Es genügt jedoch nicht, den Kranken bloß zu heilen. Der Heilungsprozess in unserer Welt funktioniert so, dass der Mensch die Medikamente einnimmt, ohne zu wissen, wie sie wirken. Auf dem spirituellen Weg dagegen soll jeder das Verständnis, die Empfindung erreichen, und die Tiefe des ganzen Universum begreifen.

Jeder soll sich mit den ganzen riesigen Verlangen aller Seelen verbinden und das allgemeine System erforschen, um folglich das Geben zu praktizieren. Mit anderen Wörtern, wir sollen zum Begreifen der ganzen Wirklichkeit kommen.

Die Aufklärung, die Bildung und die Erziehung sind die Ziele, die sich unsere Organisation gestellt hat. Genauso wie die Natur den Menschen aus einer einzigen Zelle entwickelt, so sollen auch wir den Menschen, der sich dem Schöpfer gleichen wird, aufbauen. Wir schaffen die passende Umgebung, geben ihm alle notwendigen Mittel und Instrumente, helfen ihm und unterstützen seine Entwicklung. Nur so kann sich jeder einzelne Mensch entwickeln und sich die Eigenschaften des Schöpfers aneignen.

Unsere Aufgabe ist jeden zu unterstützen, zu bilden, jedem in seiner Entwicklung zu helfen. Mit unserer Unterstützung soll der Mensch selbst aktiv werden.

Wir sollen geduldig gegenüber unseren Gegnern bleiben, und nur die Materialien und Fakten, die sie auf ihrem Niveau verstehen können, verbreiten. Wir sollen sie aus dem Zustand „des Kurzschlusses innerhalb ihrer selbst“ herausführen, ihnen ermöglichen, sich von der Seite zu erblicken. Dies ist unsere Aufgabe.

Damit wir diese Aufgabe erfüllen können, sollen wir uns über allen Unterschiede, allen Differenzen und der Zwietracht vereinigen. Unabhängig davon, was wir in unserem Inneren empfinden, wird „die Liebe alle Verbrechen überdecken“. Nur so können wir den Menschen zeigen, wie wir untereinander in Harmonie, Liebe und Einheit arbeiten.

Alle unsere Anstrengungen sind für das Ziel. Nichts anderes kann uns vereinigen. Ohne des Ziels hätten wir kein Verlangen uns zu vereinigen; es hilft uns die ganze Welt zu dieser Vereinigung einzuladen. Sowohl die Wissenschaftler, als auch der gesunde Menschenverstand und die Welttendenzen zeigen uns, dass die sichere Zukunft in der Vereinigung, Kooperation und Solidarität liegt. Die Menschheit kann die gute Zukunft nicht durch den Kampf erreichen.

Auszug aus der 3. Lektion des Kongresses in Deutschland, 06.08.2011

Ein Naturgesetz seit Adam bis Heute

Die Menschen kommen zur Kabbala mit vielen Illusionen und verkehrten Ansichten über diese Wissenschaft, indem sie sich diese auf eine Art und Weise vorstellen, wie es ihnen ihr egoistisches Verlangen vorgibt, das auf allen Arten von Gerüchten basiert.

Die Leute stellen sie als Mystizismus dar und meinen, dass sie mit Astrologie, Heilen, Segnen, Wundern, heiligem Wasser und roten Armbändern zu verstehen ist, dass sie dazu benutzt werden kann, die Vergangenheit und Zukunft zu offenbaren. Letzten Endes sucht unser Ego nach einer besonderen Art der Erfüllung für sich selbst.

Demzufolge hat jeder zuerst einmal Schwierigkeiten damit, den kabbalistischen Grundsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu verstehen. Selbst wenn sie ihm zustimmen, sie gehen egoistisch an ihn heran. Das ist die Grundlage von allen Arten von „spirituellen“ Methoden.

Indes sind besondere Menschen nötig, um der wahren Erkenntnis der Methode der Kabbala näher zu kommen. Dies erfordert grosse Ausdauer, viele Bemühungen und gegenseitige Unterstützung von einer Gruppe von Menschen, die dazu bereit sind, und die verstehen, dass sie andernfalls keine Möglichkeit besitzen, sich selbst zu verwirklichen. Einzig durch dieses gegenseitige Verlangen, das „gemeinsame“ Gefäß, können sie die Gelegenheit erlangen, Menschen zu werden um mit sich selbst etwas tun zu können, um über die stoffliche, belebte Existenz zur „menschlichen“ Ebene aufzusteigen.

Die spirituelle Handlung, die wir auszuführen haben, ist in der Ausführung der „613 Gebote“ ausgedrückt, das heisst Handlungen der Einheit unter Menschen, die sich dazu entschlossen haben, sich vereinigen zu müssen.

Dies geschah während der Zeit Abrahahms und während der Zeit Moses ebenso. Und es ist heute das gleiche. Der Grundsatz ist immer noch der gleiche. Wenn Fragmente der zerbrochenen Seele, die vom Schöpfer geschaffen wurde, dazu bereit sind, sich miteinander zu verbinden um das gemeinsame Gefäß wiederherzustellen, dann wird dies zu einer grossen Zusammenfassung der Tora – dem Gefäß des Lichts.

Das Licht wird im Innern dieses gemeinsamen Verlangens, gemeinsamer Anstrengungen und gegenseitiger Unterstützung und Bürgschaft enthüllt.

Daher ist es für einen Menschen nutzlos über spirituelle Kenntnisse und seine Selbstverwirklichung nachzudenken, es sei denn, dass er all dies durch die Vereinigung mit anderen, mit „dem Nächsten“wahrnimmt, das heisst mit Menschen gleicher Art wie er selbst, das bedeutet, dass sie nur durch die Vereinigung eine zweite Natur erlangen können.

Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichts vom 20.07.2011, Schriften von Rabash

Lernen mit der Natur im Gleichgewicht zu leben

Frage: Was ist die Natur und was bedeutet es, mit ihr im Gleichgewicht zu sein?

Meine Antwort: Wir existieren innerhalb der Natur. Viele Parameter wirken auf uns – die Temperatur, der Druck, verschiedene Schwingungen, allerlei Wellen, die Radioaktivität. Wir sollen uns im Gleichgewicht mit diesen Erscheinungsformen der Natur befinden. Das physische Gesetz besagt, dass der Körper, welcher im Zustand des Gleichgewichtes mit der Umwelt ist, sich im komfortabelsten Zustand befindet.

Wenn die Temperatur, der Druck oder andere Parameter höher steigen, dann fühle ich mich schlechter, wenn sie wiederum niedriger werden, so geht es mir auch schlecht. Ich bin so geschaffen worden, dass ich mich innerhalb der Natur in einem bestimmten Rahmen aufhalten kann, in welchem ich folglich die Ähnlichkeit mit der umgebenden Natur erreichen soll. Das heißt, im Winter soll ich mich passend bekleiden, um in einem Gleichgewicht mit ihr zu sein. Im Sommer gilt das Gegenteil davon. Und so weiter. Es betrifft den sichtbaren Teil.

Es existiert dennoch ein für uns unsichtbarer Teil der Natur. Er beinhaltet die Gesetze der Verlangen, die Gesetze unserer wünschenswerten Entwicklung, d. h. die moralischen Gesetze. Und der Mensch soll ihnen auch entsprechen, mit ihnen im Gleichgewicht sein.

Wir kennen diese Gesetze nicht. Wir selber halten uns in unserer Welt für sehr gute Menschen: ich mache eine Spende, helfe den armen Menschen, ich kränke niemanden, bezahle meine Steuer, helfe der alten Frau über die Straße zu gehen usw. – alles, was ich mir nur vorstellen kann. Reicht das alles etwa nicht?! Es ist nicht nur ungenügend, sondern ist auch gar nichts, weil ich nur das mache, was ich aus meiner egoistischen Natur heraus denke und verstehe.

Um zu begreifen, was tatsächlich notwendig ist, um richtig zu handeln, muss ich die Natur verstehen und zur Balance mit ihr streben. Ich soll nur ein einziges Gesetz, das Gesetz der Gleichheit beachten. Jeden Tag empfinde ich die innerlichen Veränderungen, ich entwickele mich und werde ein anderer Mensch. Dies bedeutet, dass ich jeden Tag mein Gleichgewicht mit der Natur korrigieren soll.

Dafür sollen wir zuerst lernen, welche Forderungen die Natur oder der Schöpfer an uns stellt (die Natur gleicht dem Schöpfer), inwiefern wir diesen Forderungen entsprechen oder nicht, und wie die Übereinstimmung erreicht werden kann.

Das alles erzählt uns die Wissenschaft der Kabbala: Was ist die uns umgebende Natur? Wer sind wir? In welcher Nichtübereinstimmung befinden wir uns mit dieser Natur, nach welchen Parametern handeln wir? Wie können wir das Gleichgewicht mit ihr erreichen? Hieraus besteht die ganze Wissenschaft der Kabbala.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 31.07.2011

Kabbala Akademie

 

Ob sich Europa den eigenen Tod wünscht?

Meinung (Joschka Fischer, Bundesaußenminister und Vizekanzler 1998-2005): die Regierungen der EU führen Europa zum wirtschaftlichen Abgrund. Die Ursache ist die nationale Selbstsucht.

Man muss Hilfe leisten und keine unterdrückenden Methoden anwenden. Alle Mitglieder der EU befinden sich in einem Boot, weshalb die Absage der Finanzhilfe keine passende Variante ist. Es gibt das persönliche Interesse der Staatsoberhäupter, ihre Besorgnis um ihre eigene politische Zukunft – von hier aus kommt die Unentschlossenheit der Handlungen und die Unlust, die ganze Wahrheit zu öffnen.

Ohne der realen politischen Vereinigung werden weder der Euro, noch die EU überleben. Vor einem halben Jahrhundert, auf dem Hintergrund der Wirtschaftintegration, begann der Nationalismus seine Entwicklung, und heute erfordert die Lösung des vorliegenden Problems noch mehr Vereinigung, sonst wird die Integration des Euro und die EU aus allen Nähten platzen. Zwei EU – Akteure, Deutschland und Frankreich, sollen gemeinsam arbeiten, um die größere politische Integration zu erreichen, sowie die Wirtschaftslage der schwachen EU – Mitglieder finanzieren zu können.

Kommentar: Ah, dieser ewige Kampf zwischen dem Verstand und der Gier, zwischen der eigenen politischen Zukunft und dem Wohl des Volkes oder sogar der Welt … Aber ohne integrale Erziehung wird die EU nicht zusammenhalten können und wird einfach auseinanderfallen. Anscheinend muss die Welt die Leiden ertragen, um sich davon zu überzeugen, dass die Natur uns die Bedingungen stellt, sich im Bündnis zu vereinigen und nicht im Markt, um auf Kosten der Leiden Anderen verdienen zu können.

Die norwegische Lektion

Meinung (Jacques Attali, Politologe, Ökonom und Schriftsteller): Der Nationalismus erträgt keine Ausländer, aber bekannterweise ist der Internationalismus einer der Bestandteile der europäischen Demokratie.

Das egoistische Europa ist nicht bereit, sich vom Komfort zu trennen und den Wohlstand mit anderen zu teilen. Auf dieser Basis entsteht der Hass und die Gewalt den Fremden gegenüber.

Kommentar: Es gibt keine Mittel gegen den Hass. Es existiert nur ein Grund für alle Probleme – unsere Selbstsucht, der Egoismus. Und die einzige Lösung ist seine Korrektur in das Gegenteil – in die Liebe.

Alle Probleme sollte man nicht als Probleme betrachten, sondern als anregende Zustände, die uns zur Korrektur vorantreiben, damit wir auf die nächste Stufe unserer Entwicklung, den Zustand der Harmonie mit der ganzen Welt, aufsteigen. In diesem Fall werden wir beginnen, die Natur in ihrer Ewigkeit und Vollkommenheit zu betrachten und sich selbst in diesem Zustand zu empfinden!

Das Gleichgewicht mit der Natur kennenlernen

Wir sollen eine integrale Erziehung für jeden Menschen ermöglichen und jeden verpflichten, daran teilzunehmen. Die allgemeine Krise wird mit einem so großen Schlag enden, dass niemand eine Arbeit haben wird. Alle diese überflüssigen Waren sind nicht nötig, sie werden nicht gebraucht. Diese überflüssige Produktion an Waren bedeutet nichts anderes als Umweltverschmutzung.

Wir werden plötzlich verstehen, dass aus sieben Milliarden Menschen, die heute in der Welt existieren, 80 % überflüssig sind. Was soll man mit ihnen machen? Soll man sie töten? Es existieren solche Theorien, dass man „die überflüssigen Menschen“ wirklich vernichten muss, dann werden die übrigen Menschen genug Arbeitsplätze haben. Aber im Fall eines Krieges wird die Situation so schlimm werden, dass die wenigen, die den Krieg überleben, sich nicht darüber freuen werden, am Leben zu bleiben.

Deshalb schlagen wir eine sehr einfache Lösung vor. Die Arbeit jedes Menschen wird darin bestehen, an der Ausbildung teilzunehmen. Ebenso wie wir unsere Kinder ausbilden, würde auch für jeden erwachsenen Menschen eine Bildungspflicht bestehen, und das sein ganzes Leben lang. Zusätzlich zu der Bildungpflicht würden sie noch ein paar Stunden am Tag einer Beschäftigung nachgehen.

Mit Hilfe dieser globalen Bildung würden die Menschen sich innerlich verändern. Jeder Mensch wäre einbezogen – jeder wäre verpflichtet, mittels eines virtuellen Systems zu lernen: die Videos anzuschauen, die Lieder zu hören, die humoristischen Erzählungen zu lesen – alles zum Thema einer globalen, integralen Welt, Vereinigung und der Bürgschaft. Jeder soll die Hausaufgaben erledigen und die Prüfungen ablegen. Hat er alles erfüllt? – Am Monatsende würde er sein Gehalt dafür bekommen. Das ist seine Arbeit.

Frage: Wer finanziert sein Gehalt, wenn niemand arbeitet?

Meine Antwort: Es bedeutet nicht, dass niemand arbeitet. Wir arbeiten in jenem Maß, in dem es notwendig ist, für das Existenzielle im Leben zu sorgen. Denn heute erzeugen wir die Sachen nur, um sie fürs Geld zu verkaufen und später, weil sie keiner verwendet, werden sie weggeworfen. Wir sollen nur die notwendigen Produkte erzeugen, die jeder braucht, um normal zu existieren..

Die Ausbildung, wie der Mensch sein Leben im Gleichgewicht mit der Natur gestaltet, findet auch im Rahmen der globalen Bildung statt. Ein solches Bildungkonzept soll jedem Menschen erklären, dass ein überflüssiger Konsum die Natur aus dem Gleichgewicht bringt und somit unsere eigene Existenz bedroht.

Ein Körper kann nur dann funktionieren, wenn seine Organe für das gemeinsame Wohl sorgen. Man muss verstehen, dass wir keine Wahl haben. Wir sind verpflichtet, uns zu einem gemeinsamen System zu verbinden und darin für das allgemeine Wohl zu sorgen. Die Kabbalisten schreiben viel darüber, und wir sollen dieses Wissen an alle Menschen weitergeben.

Auszug aus dem Gespräch über das neue Buch, 11.07.2011

Kabbala Akademie

Innerlich global werden

Zuallererst müssen wir unser Paradigma, unsere Lebens- und Weltanschauung, ändern. Ich muss mich innerlich ändern, die „Boot-Diskette“, das Muster für die Bewertung meiner selbst, der Welt und der Gesellschaft erneuern. Ohne den Menschen zu ändern, werden wir die Welt nicht ändern können. Denn die Welt ist eine Kopie des Menschen.

Die menschliche Natur ist das Fundament, auf dem die Gesellschaft, die Umwelt, die Bildung, die Kultur, die Wirtschaft und alle anderen Lebensbereiche aufgebaut werden. Die Welt ist die äußerliche Projektion dessen, was sich im Inneren eines Menschen verbirgt. Aus diesem Grund soll gerade der Mensch geändert werden, nur darauf sollen alle Anstrengungen ausgerichtet werden.

Die Ursache liegt nicht in der Wirtschaft, nicht in der Industrie und nicht in der Bildung. Alles wird sich normalisieren, wenn der Mensch sich ändert. Und dafür muss er erzogen werden. Die Erziehung ist der Kern der inneren Umgestaltung des Menschen. Keine äußerlichen „heißen Umschläge“ werden helfen.

Vielleicht sollte man sich zu diesem Zweck an die UNO, an die UNESCO und an die Regierungen wenden mit der Erklärung, dass unsere einzige Aufgabe darin besteht, den Menschen zu ändern. Denn anderenfalls wird er die Welt nicht ändern können.

Das ist der Grund, warum die besten Köpfe der Menschheit heute nicht verstehen, wie man verfahren und was man ändern soll. Wir sind an einer Stufe angelangt, die von uns neue qualitative Veränderungen erfordert. Von nun an müssen wir in unserer Welt mit Hilfe eines Mittels namens „Bürgschaft“ agieren. Nur gemeinsam – alleine schaffst du es nicht.

Zum Beispiel im Fall eines Erfolges stellt der Mensch, der sein Geschäft eröffnet, fest, dass sein Gewerbe mit dem Gewerbe der ganzen Welt verbunden ist, und deshalb müssen diese auch berücksichtigt werden. Andernfalls wird der Erfolg ausbleiben.

Von nun an kannst du keinen einzigen Schritt machen, ohne das gesamte globale Systems zu berücksichtigen. Aus diesem Grund musst du selbst im Inneren global, vereint mit allen sein.

Aber ich bin nicht global. Was soll ich tun? Werde ich etwa keinen Erfolg haben? So ist es. Das ist ein unveränderliches Gesetz. Ohne die integrale gegenseitige Beziehung wird dir nichts gelingen. Schaue mal, wir tauchen bereits in eine Multikrise ein. Und es gibt nur einen Ausweg daraus – sich selbst zu ändern.

Wie kann ich mich ändern? Wie „formatiere“ ich mich selbst? Wie kann ich mich selbst einer Gehirnwäsche unterziehen? Wie deinstalliere ich die alte Software und wie installiere ich eine neue? Denn von nun an muss ich mit allen anderen ein gemeinsames Gefühl, einen gemeinsamen Verstand haben, damit meine Handlungen naturgemäß im Einklang mit dem

neuen Zustand sind. Meine eigene Natur muss sich ändern.

Die Umsetzung erfolgt durch das „Licht, das zur Quelle zurückführt“. Die Menschen werden es so oder so finden, vielleicht durch große Leiden, aber es gibt keine andere Wahl. Du musst dich ändern, damit die Welt sich ändert, und du hast die Mittel dazu.

Doch um dieses Licht erreichen zu können, musst du das Böse erkennen, um zu verstehen, was dir fehlt. „Ich muss mich ändern!“ Aber woher weißt du es? Und wie genau kannst du dich ändern? Hast du bereits ein ausformuliertes Verlangen? Noch nicht.

Und deshalb wurde dir ein Arbeitsfeld (die Gruppe) gegeben, ein Mittel (die Wissenschaft der Kabbala) und die Anleitung (der Lehrer). Bitte fang an zu handeln, schalte dich in das System der Bürgschaft ein, fang an, dieses System zu spielen, um den Mangel zu entdecken, den es zu korrigieren gilt. Dann wirst du etwas haben, womit du dich an das Licht wenden kannst, um korrigiert zu werden.

Du muss noch nicht einmal irgendwohin gehen: in dem Maße, in dem deine Verlangen eine Form annehmen und klarer werden, beginnt es von allein zu wirken. Schließlich befindest du dich in ihm, und deshalb funktioniert es entsprechend deinen Bemühungen. Sobald du etwas in dir aufgebaut hast, wirkt es sofort auf dich ein. Und so veränderst du dich nach und nach, selbst ohne jene Räder zu sehen, die sich in dir drehen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“, 13.07.2011

Das Lächeln des Kindes – Droge für die Mutter

Mitteilung: Jede beliebige Mutter ist beim Anblick des Lächelns ihres Kindes unglaublich glücklich. Jetzt haben die Forscher für diese Begeisterung eine wissenschaftliche Erklärung gefunden. Die Freude des Kleinen aktiviert im Gehirn der Mutter das Zentrum des Genusses ebenso, wie es Alkohol oder Drogen leisten. Den Forschern aus Texas gelang es zum ersten Mal, aufzuklären, warum das Lächeln des Kindes positive Auswirkung auf die Eltern hat.

Es wurde ein Experiment durchgeführt – den Frauen wurden Fotografien ihrer eigenen und fremden Kinder vorgeführt. Auf einigen Aufnahmen lächelten die Kleinen. Die Magnet-Resonanzforschung und die Analyse des Blutes zeigten, wenn die Mütter ihre Kinder lächelnd sahen, dass dann in ihren Gehirnen die Dophaminproduktion angeregt wurde.

Bei Fotografien der fremden glücklichen Kinder blieb diese Reaktion jedoch aus. Die Dophaminproduktion bedingt die Freude der Mutter. Dieses Hormon ist für den Genuss verantwortlich und wird beim Konsum des Alkohols oder der Drogen produziert.

Kommentar: Das ist der chemische Mechanismus unserer egoistischen Natur. Sagen Sie, wenn der Mensch die Eigenschaft der Nächstenliebe erlangt, wird dann sein Gehirn die Droge der Liebe „Dophamin“ beim Anblick des Lächelns eines fremden Kindes oder Erwachsenen produzieren? Ist diese „Droge“ die von uns erwartete Empfindung des Schöpfers, wie „Gut, das Gute schaffend“ eben? Wird man mit Elektroenzephalografie und Blutanalyse bestimmen können, ob der Mensch die Nächstenliebe erreicht hat?