Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Name'

Annäherung an die Realität des Schöpfers…

Eine Frage, die ich erhielt: Was stellt die Wahrnehmung der Realität für den Schöpfer dar?

Meine Antwort: Der Schöpfer verfügt über keine Wahrnehmung der Realität, weil Er nur eine Eigenschaft besitzt – das Verlangen zu geben, das Geben. Der Schöpfer hat keine Realität, Er selbst ist die vollkommene Realität.

Und indem wir die uns umgebende Wirklichkeit wahrnehmen und sie für uns zeichnen, erreichen wir Zustände, die Ihm immer näher kommen.

Darum entsteht die beste Form der Welt dann, wenn wir uns so weit korrigiert haben, dass wir eine solche Realität für uns erschaffen bzw. projizieren, die nur den Schöpfer enthält. Einen solchen Zustand erreichen wir.

Unsere ganzen Filme, Bilder und Formen, die wir während unserer Korrekturen durchlaufen, bringen wir allmählich, stufenweise einer solchen Realität näher, in der allein der Schöpfer existiert, wie geschrieben steht: „Er und Sein Name sind eins“, „Es gibt niemanden außer Ihn“.
Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 20.10.2010

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Gibt es Frauen hinter dem Machsom?

Eine Frage, die ich erhielt: Können Frauen den Machsom überqueren?

Meine Antwort: Daran gibt es keine Zweifel! In unserer Geschichte gab es viele Frauen, die sich in der spirituellen Welt befanden.

Unsere Stammmütter, Prophetinnen waren bis zu den letzten Generationen unter uns, und wir wollen hoffen, dass sich das in unserer Generation wiederholen lässt.

Frage: Waren die Prophetinnen ebenfalls Kabbalistinnen?

Meine Antwort: Ein Prophet ist jemand, der mit dem Schöpfer spricht, und der Schöpfer wird mit Hilfe der Wissenschaft der Kabbala enthüllt. Wenn man kein Kabbalist ist, ist es unmöglich, Prophet zu werden, die Stufe der Väter zu erreichen.

Alle Frauen, von denen du in der Tora liest, verfügen über spirituelle Erkenntnisse und die Wahrnehmung des Schöpfers. Zum Beispiel Batya, deren Name „Tochter des Schöpfers“ (Bat Yud-Hej) bedeutet. Einerseits ist sie die Tochter des Pharao, andererseits hat sie Moses großgezogen. Woher sind diese rechtschaffenen Frauen gekommen, die solche Männer großgezogen haben?

Wie sehr es uns auch vorkommen mag, dass alles dank Männern geschieht, entwickelt sich die Geschichte mit Hilfe von Frauen. Wir lernen in der Wissenschaft der Kabbala, dass die Verbindung zwischen den Stufen, zwischen dem vorherigen und darauffolgenden Zustand durch die Nukwa, durch die Malchut eines jeden Parzufs, einer jeden Stufe erfolgt.

Darum gebärt der weibliche Teil immer den nächsten Zustand, die Verbindung wird von einem weiblichen Teil an den anderen über den männlichen Teil weitergegeben. Das ist dem, was in unserer Welt geschieht, entgegengesetzt.

Frage: Und wie überqueren Frauen den Machsom? Genauso wie Männer oder auf eine andere Art und Weise? Die Männer verbinden sich in der Gruppe, in Liebe zu den Freunden, das bezieht sich aber nicht auf die Frauen.

Meine Antwort: Frauen erhalten jene Bürgschaft, die Männer erlangen, und außerdem die Kraft des Schirms. Ihre Verbindung kann nicht die gleiche wie bei den Männern sein, weil jede von ihnen selbständig handelt, sie haben eine andere Form der Verbindung als Männer.

Der männliche Teil kann also keine Verbindung zwischen den Stufen ohne den weiblichen Teil erreichen, der weibliche Teil kann sich ohne die Hilfe des männlichen Teils nicht verbinden. Und aus diesem Grund befindet sich der Schöpfer gerade zwischen dem männlichen und dem weiblichen Teil. Anders werden wir Ihn nicht enthüllen können.

Moses hat 600 Tausend Männer zwischen 20 und 60 Jahren aus Ägypten herausgeführt, alle anderen waren Greise, Frauen und Kinder, deren Anzahl das Fünffache von der Anzahl der Männer betrug und ohne die es unmöglich war, voranzukommen. Aus diesem Grund führt Kabbala zur Korrektur der Familie und garantiert gerade der Frau eine schöne Zukunft.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 14.10.2010

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Die mittlere Linie ist die Seele

Der Sohar, Abschnitt „WaJechi“, Punkt 119: „Nur eure Väter hat der Herr begehrt“. „Eure Väter“, wahrlich drei – Abraham, Isaak und Jakob.

Es steht geschrieben „nur“, wirklich nur, da es nicht mehr gibt als diese drei, und von ihnen zweigen sich alle anderen ab und finden Halt, das heißt alle Stufen von BYA. Sie erheben MaN zu SoN, um den Namen zu krönen, d.h. neue Mochin an Nukwa heranzuziehen, welche „Name“ genannt wird.

Der Sohar bringt uns immer zur mittleren Linie, in jedem Zustand. Es ist seine Mission, uns ständig zu zeigen, wie wir diese zwei Linien, die wir von oben, von dem Schöpfer, erhalten – die Kraft des Empfangens und die Kraft des Gebens – in die gehörige Lage bringen und aus ihnen unsere Realität aufbauen können, wie wir uns über der Kraft des Gebens und über der Kraft des Empfangens befinden, uns über sie beide erheben und sie in dem Maße, in dem wir sie ineinander einzuschließen im Stande sind, empfangen können. Ihre gegenseitige Verflechtung baut in uns die mittlere Linie auf.

Die mittlere Linie wird aus der Summe von zwei Linien aufgebaut, indem das Beste aus ihnen beiden verwendet wird. Die mittlere Linie wird folgendermaßen gebildet: die linke Linie schließt sich in die rechte mit ein und die rechte in die linke, anschließend nimmst du das Gemeinsame zwischen ihnen – ihre gemeinsamen Verflechtungen von beiden Seiten (Malchut in Bina und Bina in Malchut) – und machst daraus die mittlere Linie.

Das ist das grundlegende Prinzip. Das Gleiche geschieht mit der Seele. Die Seele existiert nicht, wenn wir sie nicht aufbauen. Und obwohl sie als ein „Teil des Schöpfers von oben“ bezeichnet wird, kommt dieser Teil nicht vom Schöpfer, wenn ich ihn nicht in der Verbindung zwischen uns aufbaue. Dieses spirituelle Gefäß (Kli) existiert nicht, wir bauen es in Form eines Verbindungsnetzes zwischen uns auf.

Das Gleiche geschieht mit der mittleren Linie, weil genau das auch die Seele ist. Es kommen zu uns die rechte und die linke Linie, das Geben und das Empfangen. Alle beide sind Naturkräfte. Wenn ich sie auf die richtige Art und Weise kombiniere, entsteht aus ihnen beiden die mittlere Linie – die Seele.

In den Beziehungen zwischen uns haben wir es mit den Kräften des Empfangens und des Gebens zu tun. Auf der Grundlage unseres Empfangens bauen wir die Form des Gebens auf und erreichen somit die Seele, indem wir zwischen uns die mittlere Linie erschaffen. Es gibt keine Realität außer der, die wir selbst zwischen uns aufbauen. Und dort, in dieser Realität, enthüllt sich alles.

Der Sohar bringt uns die mittlere Linie von oben. Und wir müssen beim Lesen des Sohar versuchen, uns in sie einzuordnen. Dann sind wir auf die gleiche Welle eingestellt, durch die das Licht kommt und uns zur Quelle, zum Schöpfer, zurückführt.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 30.08.2010
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Mit erhobenem Haupte

Aus dem Artikel von Rabash „Dies sind die Nachkommen Noahs“: Ein Mensch, der sich in einem Zustand von Verlangen und Gedanken eines Sünders befindet, muss eine große Anstrengung unternehmen, um die Argumente von Sündern zu bezwingen, die sein Gehirn mit den bekannten Fragen „Wer?“ und „Was?“ durchbohren. („Wer ist der Schöpfer, auf dessen Stimme ich hören soll?“ und „Was bringt dir diese Arbeit?“) Und der Mensch hat keine andere Möglichkeit, sie zu bezwingen, als mit der Kraft des Glaubens über dem Verstand…

Das heißt, der Mensch arbeitet nicht nach seinem egoistischen Verstand, der von seinen heutigen Verlangen bestimmt wird, sondern handelt entsprechend dem Verstand einer höheren Stufe, dem größeren Geben.

Denn wenn ich meinem Verlangen – und dem Verstand, der es bedient – unterliege, dann bin ich ein Tier, dessen Kopf (Verstand) und Körper (Verlangen) sich auf einer „Höhe“ befinden.

Wenn ich ein „Mensch“ sein will, muss mein Kopf höher als der Körper, d.h. höher als das Verlangen, sein. Das bedeutet, dass mein Verstand nicht jenes Verlangen, welches ich momentan in mir habe, bedienen muss, sondern ein höheres, sprich das Geben, welches sich außerhalb von mir befindet.

Heute befindet sich das Verlangen zu geben noch außerhalb von mir („heute“ heißt meine jetzige Stufe), und „morgen“, auf der nächsten Stufe, wird es sich bereits in mir befinden.

Aus diesem Grund versuche ich mit meinem Kopf dem Nächsten zu dienen, auf diese Weise arbeite ich für die nächste Stufe, wodurch ich Mensch heiße, dessen Kopf höher als der Körper ist.

So ist der Aufbau von spirituellen Objekten: GE (der obere Teil) des unteren Parzuf umhüllen ACHaP (den unteren Teil) des Höheren und führen eine Berechnung in Übereinstimmung mit dem Höheren durch, indem sie sich an ihn anschließen und versuchen, genauso wie der Höhere zu werden, sich ihm anzugleichen.

Das heißt, ich schließe mich der Gruppe an, die mir als ACHaP des Höheren dient, und benutze meinen Verstand, um ihr zu dienen, anstatt meine egoistischen Verlangen (ACHaP) zu bedienen, die sich eine Stufe tiefer befinden.

Das höhere spirituelle Objekt wird in zwei Teile unterteilt: sein Verlangen und das Licht in ihm. Das Verlangen des Höheren ist die Gruppe, die Umgebung, alle jene Teile der Gesamtseele, die ich noch nicht an mich angeschlossen habe, deshalb empfinde ich sie als die äußeren.

Später wird sich das alles zu einem Verlangen und dem Licht in ihm vereinen, worüber geschrieben steht: „Er und Sein Name sind Eins“.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 03.08.2010

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Das ewige Bündnis des Ganzen und Seiner Teile

Der Sohar, Abschnitt Wajikra, Punkt 20:… Und ein Gesandter wurde von außen an der Türe eingesetzt, und sein Name ist Gabriel. Mit ihm sind zwölf Gesandte, die ihn umgeben – drei auf jeder Seite, von vier Seiten.Der untere gemeinsame Kriegswagen (Merkawa), ist zwölf: Michael – Gabriel – Uriel -Rafael, wobei jeder aus drei Linien besteht, ChaGaT, also insgesamt – zwölf.

Folglich beinhaltet jeder von ihnen auch zwölf…

Jedes spirituelle Geschöpf besteht aus zwölf Teilen. Ein beliebiges, das kleinste Element und die gesamte geistige Realität weisen eine und dieselbe Struktur auf, sowie gleiche Eigenschaften.

Wenn man einen winzigen Teil abtrennt, dann wird er alle Eigenschaften des Ganzen beinhalten.

Deshalb gibt es in der Spiritualität keinen Unterschied zwischen dem Ganzen und seinem Teil, nicht wie in unserer Welt, wo sich die einzelnen Teile zusammenaddieren, um ein Ganzes zu bilden.

In der Höheren Welt zählt also die Qualität und nicht die Quantität, und das Ganze entsteht nicht aus der Summe einzelner Teile – jeder Teil repräsentiert das Ganze, das im qualitativ neuem Maß enthüllt wird.

Die geistige Realität wird nur in der Wahrnehmung des Menschen, innerhalb seines Wunsches enthüllt, das heißt wir begreifen die Formen des eigenen Wunsches, die als „Seele“ und „Licht“ bezeichnet werden, folglich gelten sie innerhalb des Wunsches und geben ihm solche Formen.

Daraus folgt, dass die gesamte Realität eine Seele (Adam Rishon) ist. Alle Welten, alle spirituellen Objekte (Parzufim), die Engel, die Formen – stellen vier Stufen eines Wunsches dar (unbelebt, pflanzlich, tierisch, menschlich).

Die gesamte Schöpfung weist eine und dieselbe Struktur auf, und außer ihr gibt es nur Azmuto – das Wesen des Schöpfers, das für uns unbegreiflich ist.

Man kann nur erraten, dass es die Wurzel für alles ist, was wir offenbaren werden, aber wir können sie nicht begreifen.

Aus dem Abendunterricht zum Buch Sohar, 13.05.2010

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Jemand, der aufsteigt, verbindet alle Welten in seinem Innern

Eine Frage, die ich erhielt: Warum schrieb Rabbi Shimon das Buch Sohar allegorisch und verbarg dabei die Tatsache, dass es nur über die Verbindung zwischen dem Licht und dem Verlangen spricht?

Meine Antwort: Hat er wirklich etwas verborgen? Denken Sie daran, wie das Buch „Baum des Lebens“ von ARI beginnt: „Wisse, dass, bevor die Welten entstanden und die Geschöpfe geschaffen wurden, ein Höheres Einfaches Licht die gesamte Wirklichkeit ausfüllte“. Und dann erschien ein Punkt des Verlangens und entwickelte sich weiter, bis die Welten und alles, was sie bewohnt, aus diesem Punkt entstanden.

Es gibt dort nichts anderes als den Willen, Licht zu empfangen, und das Licht. Alles andere ist eine Entwicklung der Verbindung zwischen ihnen, wo das Licht unveränderlich bleibt und das Verlangen sich in der Angleichung zum Licht verändert. Diese Verbindung ist der Gegenstand, welcher in der Wissenschaft der Kabbala und insbesondere im Buch Sohar beschrieben wird.

Wenn ein Mensch sich auf einer spirituellen Stufe befindet, dann sieht er die Verbindungen zwischen unserem Bild der Welt und seiner spirituellen Stufe. Er sieht, wie Kräfte und Eigenschaften von der Höheren Stufe auf die niedere hinabsteigen, die wir alle wahrnehmen. Alle Namen der Eigenschaften und Kräfte auf allen 125 Stufen oberhalb unserer Welt bleiben gleich, wie die Bezeichnungen in unserer Welt, jedoch wenn er jeden Namen liest, erkennt er dessen Wurzel anstelle der materiellen Objekte.

Wenn jemand einen Schirm erlangt und in die spirituelle Welt eintritt, indem er den Machsom überquert, beginnt er die Quelle von allem, was in dieser Welt geschieht, zu enthüllen. Man erkennt das Bild dieser Welt und wie es im eigenen Innern von einer höheren Ebene aus projiziert wird, ebenso wie es sich in Ebenen unterteilt: unbelebt, pflanzlich, tierisch und menschlich.

Diese Sichtweise ermöglicht es ihm, automatisch alle Kräfte und Eigenschaften der Höheren Welt zu benennen, indem er die Bezeichnungen der materiellen Objekte verwendet, da sie die Materialisation der Höheren Kräfte sind, die in diese Welt herabkommen.

Wenn man alle Verbindungen zwischen dieser Welt und seiner spirituellen Stufe findet, steigt man zur nächsten, höheren Ebene auf. Unterdessen verbleibt diese Welt unverändert und behält die gleiche Form bei. Auf der neuen Stufe fährt man fort, die Verbindungen zwischen den Wurzeln (Eigenschaften auf der spirituellen Stufe) und ihren Projektionen in dieser Welt zu suchen. Die Suche kommt herab, um die eigenen Eigenschaften zu korrigieren und in dem Maße, in dem man sie korrigiert, sieht man ein klareres Bild der Höheren Stufe. Sobald man alle Kräfte, Eigenschaften und Verbindungen wahrnimmt, vollendet man diese spirituelle Stufe und steigt zur nächsten auf.

Obwohl dieser Prozess monoton klingen mag, ist er tatsächlich spannend, wie eine außergewöhnliche Entdeckung. Das Bild dieser Welt bleibt gleich, bis man die vollständige Korrektur (Gmar Tikun) erreicht hat, wo man zu einem Zustand aufsteigt, in dem sich alles zu Einem vereinigt. Alle Kräfte, Lichter und Verlangen vereinigen sich in ein einziges Ganzes und man ist vollkommen mit dem Schöpfer vereint.

Wenn ein Mensch die Verbindung zwischen dieser Welt und der letzten, höchsten Stufe erkennt, verbindet er zwei gegensätzliche Achsen: Sich selbst unten und den Schöpfer oben. Auf diese Weise erreicht er den Zustand der Anheftung an den Schöpfer und die totale Gleichheit mit Ihm. Anders gesagt, man erreicht die Welt der Unendlichkeit.

All die Verlangen – die unkorrigierten Verlangen unserer Welt oder die am meisten korrigierten, ebenso wie all die Bilder und Abbildungen, werden sich in eine vereinte Wirklichkeit verwandeln, genannt „Der Schöpfer und Sein Name sind Eins“. Dort wird nur ein einziges Verlangen sein: HaWaYaH.

Welche Namen sollten wir Kindern geben?

Fragen, die ich über unsere Vortragsreihen, über Symbole, die bei Hochzeiten gebraucht werden, und Namen erhielt:

Frage: Ich habe mir eine Vortragsreihe angehört, die Sie über das „Vorwort zur Weisheit der Kabbala“ gaben. Der letzte Unterricht, der am 21.11.08 gegeben wurde, endete mit Punkt 121. Werden Sie weiterhin Unterrichte zu diesem Thema geben?

Meine Antwort: Das regelmäßige Studium zum „Vorwort zur Weisheit der Kabbala“ endet hier, da es von diesem Punkt an besser ist, beim Studium der Kabbala das Buch „Talmud Esser HaSfirot“ zu verwenden. An diesem Punkt wird die Thematik sehr dicht – das können Sie selbst nachprüfen. Außerdem war das die Tradition meines Lehrers.

Frage: Bitte erklären Sie die kabbalistische Bedeutung der Symbole, die im jüdischen Hochzeitsritual gebraucht werden: die Chuppa (Hochzeitsbaldachin), das Glas Wein, der Ring, das Geld für den Ring und die Braut, das Zerbrechen des Glases, die Ketuba (Ehevertrag) und so weiter.

Meine Antwort: Das alles ist eine Symbolik für die Vereinigung des Verlangens (Gefäß) mit der richtigen Absicht (Schirm) für das Empfangen des Lichtes (Verschmelzung mit dem Schöpfer). Die Chuppa ist der Schirm, der Wein ist das Licht von Chochma, der Ring und das Geld sind die Anstrengung, den Schirm zu bilden, die Braut ist das Verlangen, die Ketuba ist die Bedingung zur Anheftung und das Zerbrechen des Gefäßes oder Glases zeigt, dass die Korrektur und die Vereinigung mit der Enthüllung der zerbrochenen egoistischen Verlangen beginnen. Und das gesamte Familienleben ist die Korrektur des Gefäßes.

Frage: Sie schrieben, dass die Tora alle Namen enthält, die spirituelle Wurzeln haben und diese alle Namen von spirituellen Kräften sind, heilige wie auch böse. Aus diesen Namen sollen wir die „heiligen“ für unsere Kinder nehmen. Wie kann ich erkennen, welche Namen heilig sind?

Meine Antwort: Nehmen Sie die Namen, die den Kindern schon während der ganzen Jahrhunderte hindurch gegeben wurden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Krise wird den „Krieg der Geschlechter“ auslöschen
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Kabbalabog: Namenswahl

Was die Kabbala über Astrologie, Tod, Homosexualität und anderes sagt

Fragen über Namensänderung, Astrologie, Hellseher, die Zeit, den Tod und Homosexualität, die ich erhielt:

Frage: Meine Eltern haben ihren Nachnamen von Kroni zu Karni geändert, damit er besser und einfacher klingt. Meine Tochter Noga ist am 2.07.2003 geboren. Wird der Name Noga Karni für sie günstiger sein?

Meine Antwort: Das ist keine Frage für einen Kabbalisten. Die Kabbala beschäftigt sich nur mit der Korrektur des Egoismus, der menschlichen Natur.

Frage: Was denken Sie über die Wissenschaft der Astrologie?

Meine Antwort: Ich messe ihr keinen Wert bei.

Frage: Medien oder Hellseher haben die Fähigkeit, Dinge zu „sehen“, die andere nicht sehen können. Was ist der Unterschied zwischen ihnen und Kabbalisten, die den sechsten Sinn entwickelt haben?

Meine Antwort: Menschen mit übersinnlicher Wahrnehmung und Menschen, die der Natur nahe sind, sind tatsächlich fähig, Dinge über Menschen zu „sehen“. Jedoch können sie nur die Dinge sehen, die sich auf das tierische oder irdische Wesen eines Menschen beziehen. Kabbalisten sehen diese Dinge nicht. Stattdessen beschäftigen sie sich mit der Korrektur der Seele und schenken dem Körper keine Beachtung.

Frage: Wenn es keine Zeit gibt, bedeutet das, dass wir schon vereinigt sind?

Meine Antwort: Ja, jedoch nicht in unserer Wahrnehmung.

Frage: Was ist der Tod?

Meine Antwort: Es ist das Ende unserer Empfindung innerhalb des egoistischen Verlangens auf der Stufe dieser Welt.

Frage: Mein Cousin ist homosexuell. Was sollte er tun, wenn er wirklich Kabbala studieren möchte? Der Schöpfer gab ihm ein Verlangen, sich zu anderen Männern hingezogen zu fühlen und Sie sagen immer, dass wir über unsere Verlangen keine Macht haben, da alles von Ihm kommt.

Meine Antwort: Er kann studieren. Das Licht wird korrigieren, was korrigiert werden muss.

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Blog-post: Homosexualität kommt vom Bruch der Seelen

Die spirituelle Bedeutung von Namen und Titeln

Eine Frage, die ich erhielt: In einem Ihrer Bücher schrieben Sie, dass Moses (Moshe in Hebräisch) von dem Wort Moshech kommt – herausziehen. Jedoch das Wort Moshe endet mit dem Buchstaben Hej und das Wort Moshech endet mit dem Buchstaben Kaf. Also aus dem linguistischen Blickwinkel betrachtet, stimmen die Wurzeln nicht so recht überein.

Meine Antwort: Sein Name wurde ihm von Batia, der Tochter des Pharaos, gegeben, die ihn im Nil gefunden und ihn herausgezogen hat. Darum hat sie ihn Moshe genannt. So sagt es die Bibel. Jedoch gibt es auch andere zusätzliche Bedeutungen der Namen. Im Wesentlichen beziehen sie sich auf die Handlungen und Vorherbestimmung eines Menschen.

Baal HaSulam schreibt: „Der Ölberg (Olivenberg – Har HaSeitim) dürfte von normalen Menschen, anstatt von Kabbalisten, benannt worden sein, die sahen, dass dieser Berg sich gut zum Kultivieren und Anbauen von Olivenbäumen eignet. Doch dieser Name entspricht ebenfalls der inneren spirituellen Bedeutung dieses Ortes und der Grund dafür ist, dass die gesamte Natur in solch einer Weise enthüllt ist, dass Menschen sprechen und handeln, ohne zu verstehen, was sie lenkt.“

Verwandtes Material:
Artikel: „Die verborgene Bedeutung der Bibel“

Warum müssen wir immer wieder hierher zurückzukommen?


Fragen, die ich darüber erhielt, was nach dem Tod geschieht:

Frage: Mein Name ist Daniel und ich bin 15 Jahre alt. Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit meinem Onkel über die Weisheit der Kabbala. Er sagte, dass Menschen, die die Weisheit der Kabbala studieren, ewig leben, aber das scheint mir nicht logisch zu sein. Ich würde gerne wissen, was nach dem Tod mit der Seele geschieht.

Meine Antwort: Das stimmt. Ein Mensch, der das Leben seiner Seele erlangt hat, nimmt seine Existenz als ewig wahr. Aber vermutlich denkst Du, dass ewiges Leben unmöglich ist, weil Du es mit deinem Körper verbindest. Natürlich können wir nicht ewig in unserem Körper existieren, denn diese Art der Existenz ist unvollkommen (egoistisch) und wurde geschaffen, um kurz zu bestehen (gegensätzlich zum Schöpfer). Der einzige Zweck für uns liegt darin, diese Art der Existenz zu korrigieren, sie dem Schöpfer gleich zu machen. Und der korrigierte Zustand ist ewig. Darüber hinaus ist unser vorläufiger Zustand eigentlich eine Illusion, der uns nur gegeben wurde, um das Böse zu erkennen, wie ein schlechter Traum, so dass wir einen Eindruck von ihm bekommen und uns von ihm trennen.

Frage: Ich genieße es wirklich sehr, Ihren Unterrichten zu lauschen und mit Ihnen zu studieren. Sie haben mir eine schöne Welt offenbart. Angenommen, jemand hat den Machsom überquert, aber dann stirbt er, bevor er seine vollständige Korrektur abgeschlossen hat. Wenn dieser Mensch das nächste Mal geboren wird, wird er die spirituelle Welt sofort wahrnehmen?

Meine Antwort: Nein, aber er wird schnell durch all die vorangehenden Zustände gehen und den Zustand erreichen, den er zuvor erlangte, und dann wird er von dort weitergehen. Man muss so lange in unsere Welt zurückzukehren, bis man die vollständige Korrektur erlangt hat, da ein Verlangen nur „von außerhalb“ korrigiert wird, das heißt, während man in dieser Welt ist, welche außen ist in Bezug auf die Spiritualität.

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