Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Glück für einen Kabbalisten

Frage: Was bedeutet das Glück eines Kabbalisten, und woraus schöpft er seine größte Freude?

Antwort: Glück bedeutet für einen Kabbalisten die Möglichkeit, andere zu erfüllen und durch sie dem Schöpfer zu geben. Dem Schöpfer zu geben – ebenso wie von Ihm zu empfangen – ist nicht unmittelbar möglich, sondern nur über einen vermittelnden „Puffer“: die Gruppe, und im erweiterten Sinn die gesamte Menschheit.

Die größte Freude empfindet er genau in einer solchen Handlung – wenn er durch die Gruppe dem Schöpfer geben kann und Ihn in ihr entdeckt; wenn er erkennt, wie das eine in das andere übergeht, wie die Gruppe zu einem verbindenden Glied zwischen ihm und dem Schöpfer wird und sie sich alle gemeinsam – zu dritt – in dieser Gruppe, in dieser gemeinsamen Masse, begegnen.

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Aus einer Unterrichtsstunde auf Russisch

 

Der Gesandte des Schöpfers

Kommentar: Heute begehen wir den Gedenktag meines Lehrers Rav Baruch Ashlag-des Rabash. Vor ihm gab es Tausende von Kabbalisten und Millionen von Menschen, die davon träumten, die Spiritualität zu enthüllen.

Jetzt konzentriert sich all diese Arbeit auf uns. Wir müssen uns bemühen, uns in die Form der sogenannten „letzten Generation” zu bringen, um durch den Glauben über dem Verstand hinaus auf die spirituelle Stufe zu gelangen, zum ersten Bewusstsein für die spirituelle Wirklichkeit mit ihren Kräften und Möglichkeiten.

Die gesamte Menschheit beginnt damit, ihre gegenseitige Abhängigkeit zu spüren, sowohl im negativen als auch im positiven Sinne:

abhängig von Kräften der Zerstörung, die nach Krieg trachten, und zugleich von Menschen, die nach Einheit und Frieden streben.

Wir alle sind Teile einer Menschheit und werden uns unserer Verbindung untereinander immer bewusster. Bislang drückt sich diese Abhängigkeit in einer unangenehmen Form aus: als Epidemie. Auf der anderen Seite kommen wir immer weiter voran, denn wir sehen, dass unsere Verbindung von oben kommt und eine notwendige Voraussetzung für den Weiterentwicklung ist. 

Zwei große Kabbalisten: Baal HaSulam und sein ältester Sohn Rabash haben uns eine Methode hinterlassen, die für die „letzte Generation” bestimmt ist. Deshalb sind wir diesen beiden Kabbalisten und dem Schöpfer, der sie uns gesandt hat, unendlich dankbar. Rabash schreibt, dass eine Gruppe von Menschen, die durch ein gemeinsames Ziel verbunden sind und bereit sind, ihre persönlichen Interessen zugunsten der Verbindung aufzugeben, in der Lage sind, noch hier in dieser Welt ein höheres Ziel zu erreichen.

Je höher ein Mensch die Gruppe, den Lehrer und den Schöpfer schätzt, desto näher kommt er der Kraft des Gebens und erreicht den Zustand des Glaubens über dem Verstand. Hier gilt ein Hauptprinzip: „Israel, die Tora und der Schöpfer sind eins“. Der Mensch strebt danach, sich in die Zehnergruppe einzuschließen, die er so organisiert, dass sie zu einem Ort wird, an dem sich der Schöpfer offenbaren kann.

Wir müssen in dieser Welt als Botschafter des Schöpfers handeln, indem wir den Wunsch von oben erfüllen und Ihm helfen, sich in der Menschheit zu verwirklichen. Denn es gibt keine Verbindung zwischen dem Schöpfer und der Menschheit, die es den Menschen ermöglicht, die Absicht des Schöpfers zu spüren. Deshalb müssen wir diese Verbindung herstellen: auf die spirituelle Stufe des Glaubens über dem Verstand erheben und gleichzeitig im Wissen bleiben. So dienen wir als Übergang zwischen der Kraft von Bina und Malchut, der gesamten Menschheit.

So können wir alle Kräfte und Absichten an die Menschheit weitergeben, die sich uns anschließen und mit uns gemeinsam als uns unterstützende Kraft, als AHAP der spirituellen Stufe, aufsteigen wird.

Natürlich gibt es nichts Neues unter der Sonne, und das Konzept des Glaubens über dem Verstand war den Kabbalisten schon vor Rabash bekannt. Es wurde aber nicht so detailliert erforscht und erklärt, wie es Baal HaSulam und Rabash es taten, um diese Methode in der breiten Masse praktisch umzusetzen.

Rabash hat die Methode von Baal HaSulam ausführlich erläutert und sie mit seinen Artikeln erweitert. Im Wesentlichen hat er den gesamten spirituellen Weg, den ein Mensch gehen muss, genommen und ihn gründlich erklärt. Alle seine Artikel sind wie ein spannender Roman, der von der spirituellen Entwicklung des Menschen erzählt, vom Aufstieg der tierischen-  zur wahrhaft menschlichen Stufe.

Wir verstehen nicht, welche unendliche Tiefe in Rabashs Artikeln verborgen ist. Erst wenn wir die spirituelle Leiter bis zur endgültigen Korrektur erklommen haben, werden wir verstehen, wie dieser Mensch den gesamten Weg für uns vorbereitet hat und welche erhabenen Stufen er in seinen Artikeln beschreibt.

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Aus dem Unterricht zum Thema „Gedenktag für Rabash“

 

Eine neue Art der Verbindung

Bemerkung: In unserer Zeit kommunizieren die Menschen immer weniger miteinander. Sie starren in ihre Handys und Computer und tauschen nur noch Emojis aus.

Antwort: Das dient dazu, die Illusion von Kommunikation zu erschaffen. Jemand schreibt dir etwas, du antwortest irgendwie, liest es halb, tippst irgendwas zurück – und das war’s, man „hat sich ausgetauscht“.

Frage: Und was bedeutet Kommunikation aus der Sicht der Kabbalisten?

Antwort: Kabbalistische Kommunikation ist um ein Vielfaches höher.

Wenn wir miteinander in Kontakt treten, sprechen wir darüber, wie wir unsere inneren Empfindungen so abstimmen können, dass sie in Einklang kommen – sodass wir einander verstehen. Das geschieht nicht nur über Schrift, Ton oder andere Informationskanäle – nicht nur über die sinnlichen Verbindungen zwischen uns. Wir streben danach, uns auf eine gemeinsame spirituelle Wellenlänge einzuschwingen – auf die Welle, mit der das ganze Universum erfüllt ist.

Wir versuchen, eine Ebene der gemeinsamen Schwingung zu erreichen, auf der wir sie alle gemeinsam spüren können – jeder auf seine Weise. So wie wir alle dieselbe Melodie hören und sie jeder nach seinen eigenen Eigenschaften empfindet, und dennoch gibt es etwas Gemeinsames: Etwas Gemeinsames in der Melodie, die aus einer Quelle stammt und in uns verschiedene, aber in Bezug auf die Quelle adäquate Reaktionen hervorruft. Deshalb begegnen wir uns in ihr.

Wir bleiben verschieden – aber wir fühlen diese Unterschiede zueinander. Und das Wichtigste ist: Wenn jeder von uns sich mit der Quelle verbindet, dann verbindet uns gerade diese Quelle miteinander. In ihr sind wir gleich.

Andernfalls könnten wir überhaupt nicht miteinander kommunizieren – und würden entdecken, dass wir nur noch über Mobiltelefone kommunizieren können.

Deshalb ist die kabbalistische Kommunikation völlig anders – sie geschieht ohne Worte. Wir senden einander keine Nachrichten, sondern versuchen gemeinsam, auf dieselbe Wellenlänge zu kommen, das Feld des Schöpfers zu offenbaren und uns darin zu befinden.

Frage: Was bringt uns dazu, auf diese Weise zu kommunizieren? Wir sehen doch, dass die Menschheit heute gar nicht mehr miteinander in Kontakt treten will.

Antwort: Das stimmt – der Mensch will überhaupt nicht mit anderen kommunizieren. Nur wenn es ihn beruhigt und erfüllt. Im Grunde genommen braucht er keinen Austausch.

Aber in der Kabbala ist das etwas ganz anderes, denn dabei erkennen wir unser inneres, spirituelles Leben. Wir enthüllen einen ewigen, unveränderlichen Zustand, der sich ständig erhöht und alles Existierende in sich einschließt – etwas, das ein gewöhnlicher Mensch nicht wahrnimmt.

Wenn wir anfangen zu begreifen, was uns durch die Kabbala offenbart wird, ist das überwältigend. Dann hören wir auf, uns mit technischen Kommunikationsmitteln zu beschäftigen, und versuchen stattdessen, im Zehner durch Gedanken- und Gefühlskontakt Verbindung zu schaffen. Dieser Kontakt umfasst die ganze Wirklichkeit – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft –, mit uns und mit der ganzen Menschheit.
Das ist eine vollkommen andere Art der Verbindung.

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Aus dem russischen Unterricht vom 22.10.2017

Was ist ein „Segen“?

Frage: Das letzte Kapitel der Tora heißt „Vezot HaBracha“ („Und dies ist der Segen“). Was bedeutet das?

Antwort: Ein Segen ist das Höhere Licht. Doch nicht einfach nur Licht, sondern das Licht, das den Menschen und die gesamte Menschheit korrigiert, sie zu einer einzigen, einheitlichen Form verbindet – und diese Form gleicht dem Schöpfer, befindet sich in Verschmelzung mit Ihm. Sie ist dem Schöpfer ähnlich, sowohl als Gefäß als auch in ihrer Erfüllung.

Das Licht, das uns korrigiert und uns dem Schöpfer ähnlich macht, wird Tora genannt.

Uns bleibt nur, zu lernen, wie wir die Tora empfangen, wie wir sie richtig auf uns lenken, sodass sie uns vollständig formt und gestaltet.

Der Segen ist der höchste Zustand, den ein Mensch erreichen kann – wenn er sich vollkommen „auf den Schöpfer kleidet“. Denn dann ist er wie ein Gefäß, das das Höhere Licht in sich aufnimmt.

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(Aus der TV-Sendung „Die Geheimnisse des ewigen Buches“)

Das Ziel der gesamten Menschheit

Kommentar: Die Gruppe die Abraham im alten Babylon gegründet hat wurde nach einem einzigen Grundprinzip gegründet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. In der Tora und vielen anderen Quellen wird dies als das höchste Gebot bezeichnet.

Dieses Gebot gilt für die ganze Menschheit, wir sehen aber, dass die Menschen damals nicht in der Lage waren, es umzusetzen. Heute ist dieses Thema wieder aktuell.

Aus diesem Grund befinden wir uns, wie die Kabbalisten sagen, im Zustand der letzten Generation die diese Idee verwirklichen soll. Dazu haben wir alle Möglichkeiten. Dasselbe System, das Abraham einst verstand, wird der gesamten Menschheit in unserer Zeit offenbart und wir müssen diese Idee verwirklichen.

Es geht darum, dass wir uns mit unseren Gefühlen und Gedanken verbinden müssen- nicht mit unseren Körpern. Die materielle Welt hat damit nichts zu tun. Das Wichtigste ist das menschliche Bestreben, sich den anderen anzunähern. Erst dann erreichen wir den Zustand „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

Sobald wir die niedrigste Stufe, die kleinste Verbindung zwischen uns erreichen, werden wir sofort eine höhere Welt, einen anderen Zustand, eine andere Natur spüren.

Unsere Natur wird von uns in den fünf materiellen Sinnen wahrgenommen, darüber hinaus werden wir durch die Verbindung zwischen uns auch die höhere Natur spüren können. In dem Maß, in dem wir uns miteinander verbinden, werden wir ein völlig anderes Gesamtbild, eine andere Welt, eine andere Natur wahrnehmen, die nicht auf der Eigenschaft des Empfangens, sondern auf der Eigenschaft des Gebens aufgebaut ist.

Sagen wir, unsere irdische Natur wird als „Minus“ betrachtet, da sie andere ständig negativ anzieht, und die höhere, spirituelle Natur ist auf dem Prinzip des Gebens aufgebaut – „Plus“ und so fangen wir an, sie zu spüren.

Das Empfinden der „Plus“-Natur ist völlig anders als das, was wir heute sehen. Wir werden anfangen, die höhere Kraft zu spüren, das Leben jenseits der Grenzen von Zeit, Raum und Bewegung, wir werden die ewigen Zustände erleben.

Der richtige Gebrauch des Egoismus, das heißt, sich über ihn zu erheben, wird uns dazu führen.

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Aus dem Unterricht über „Bürgschaft“

Das Wesen des Schöpfers erfassen

Es ist alles eins, denn Er und Sein Name sind Eins, wie geschrieben steht: „So werden sie erkennen, dass Du allein Ewiger heißt.“ (Baal HaSulam, Sohar, Der Eseltreiber, Punkt 122)

Es geht darum, dass man selbst durch die entgegengesetzten Eigenschaften – egoistische, scheinbar unangenehme – immer noch die Einheit des Schöpfers und seine Größe erfasst.

Frage: Was bedeutet „Er und Sein Name sind Eins“?

Antwort: Er ist der Schöpfer und sein Name ist seine Manifestation in allen Geschöpfen. Alles, was wir sehen, ist lediglich eine Manifestation des Schöpfers in uns.

Daher erkennen wir durch alles, was in uns ist, egal wie negativ und entgegengesetzt unsere Eigenschaften sein mögen, den Schöpfer und offenbaren, dass seine Manifestation die Manifestation von Liebe und Geben ist.

Frage: Wird am Ende die gesamte Menschheit und jeder von uns zu jedem Zeitpunkt – in der Vergangenheit, in der Zukunft, in allen Zuständen, die die Menschheit durchlaufen hat – feststellen, dass in Seinen, selbst negativsten Handlungen, die Manifestation der Liebe und des Gebens war?

Antwort: Ja. Ausschließlich, ununterbrochen, der Einzige und der Eine! Was uns negativ erschien, war, dass unsere Eigenschaften Ihm entgegengesetzt waren.

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Aus der Fernsehsendung „Vorwort zum Buch Sohar“, 06.08.2023

Ein System, aus dem es kein Entrinnen gibt

Frage: Die Kabbala bildet eine umfassende Sicht der Welt. Wie kann man die Information am besten vermitteln damit sie leichter zu verstehen ist?

Antwort: Die Information selbst ist sehr global. Gleichzeitig schließt sie aber auch alle Einzelfälle ein.

Angenommen, man hat ein Unternehmen. Man kann es nicht führen, wenn man nicht die gesamte Menschheit und deren Vernetzung untereinander berücksichtigt. Wie soll man das tun?

Das bedeutet, man muss denken: „Ich muss etwas besorgen, verkaufen, irgendwas erledigen…“ Das geht aber nicht, wenn man nicht an die ganze Menschheit denkt, dass es dabei allen anderen gut gehen soll, dass man für sich nur das nimmt, was man zum Leben braucht und den Rest abgibt, damit alle die Früchte meiner Arbeit genießen können. – „Ist das die richtige Art zu handeln?!“ Wow!“.

Die Höhere Kraft, die heute über uns hereinbricht, verpflichtet uns, dies zu tun. Wenn wir uns ihr nicht anpassen, werden wir daran zerbrechen, es wird schlimmer werden. Krisen unterschiedlicher Form und Art werden sich häufen.

All dies muss auf der untersten Stufe erklärt werden. Man kümmert sich um andere Dinge, um die eigene Arbeit, die eigenen Kinder und die eigene Familie. Konzentriert man sich auf die Tatsache, dass man ohne an andere zu denken, kein normales Leben führen kann?

Man ist gezwungen zu denken, dass die ganze Menschheit eins ist. Es gibt keinen anderen Weg! Man muss sich an dieses Bild gewöhnen, es allmählich in sich verankern. Je freiwilliger man sich dem bewusst nähern kann, desto eher erkennt man, dass dies tatsächlich der Fall ist.

Plötzlich wird es sich wie aus einem Nebel heraus offenbaren: „Es stellt sich heraus, dass tatsächlich alles miteinander verbunden ist! Was ist zu tun? Wohin soll man gehen?“ Oder umgekehrt: „Wie kann man es annehmen?! Wie kann man damit arbeiten?!“

Es ist ein System, dem man nicht entkommen kann! Es ist nicht etwas Trotziges oder etwas Bedrohliches, sondern im Gegenteil – eine Rettung! Nicht eine Rettung vor der Tatsache, dass man sich jetzt schlecht fühlt, sondern eine Befreiung von diesem wertlosen Leben, aus dieser Leere, aus diesem vergänglichen Leben, ein Übergang zu etwas Lichtvollem, Ewigem.

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Aus dem Gespräch „Mein Telefon hat geklingelt. Eine globale Idee“.

Eine Frau des 21. Jahrhunderts, Teil 3

Spiritueller Krieg um die Welt

Nur Frauen können, wenn sie sich verbinden, die Situation in der Welt verändern und die Ordnung in ihr wiederherstellen. Aber leider melden sich die Frauen nicht aktiv zu Wort. In jedem Land gibt es Gesetze, die es Frauen erlauben, Zugang zu Führungspositionen zu fordern, um das Leben in ihren Ländern richtig zu organisieren.

Normalerweise kämpfen Frauen für ihre eigenen Rechte, für Gleichberechtigung, und es wird wie ein Familienstreit in der Küche wahrgenommen. Aber ich spreche von spiritueller Kriegsführung. Eine Frau muss begreifen, dass dies jetzt das Wichtigste ist, und sie muss die ganze Welt in die Pflicht nehmen, ähnlich wie eine Mutter ihre Kinder dazu bringt, zu lernen, hinter sich aufzuräumen, zur Schule zu gehen und sich zu waschen. So sollte die Rolle der Frau gesehen werden – als Mutter der Menschheit.

Die ganze Welt wartet darauf, dass die Frau anfängt, ihre Rolle richtig zu erfüllen und alle dazu zu verpflichten, das spirituelle Ziel der Welt zu erkennen und zu erreichen. Wenn wir uns in der richtigen Form miteinander verbinden, dann erlauben wir dem Höheren Licht, der höheren Kraft der Natur, in uns einzutreten und uns zu beeinflussen. Dies ist die Rolle einer Frau, die Rolle einer Mutter.

Es stellt sich heraus, dass der Kampf nicht um die Rechte der Frauen selbst geführt werden sollte, sondern um ihre Fähigkeit, die Gesellschaft zu beeinflussen. Frauen fehlt es an Wissen, Verbindungen und Organisation. Wenn sie vorankommen wollen, müssen sie viel lernen und sich dementsprechend richtig vernetzen, ihre Aufgabe kennen lernen und mit der nötigen Weisheit und dem nötigen Gefühl ihre Bestimmung erkennen. Es gibt keine andere Lösung, genau wie bei einem Kind, das nicht lernen will.

Für eine Frau ist das nicht leicht, denn sie ist es von jeher gewohnt, im Schatten zu bleiben. Nur die richtige Erziehung wird helfen. Wir müssen mit kleinen Rollen beginnen, und daraus wird sich eine ernsthafte Organisation entwickeln.

Eine Frau ist verpflichtet, das Programm und den Zweck der Schöpfung zu kennen, die Etappen, durch die wir uns bewegen, und wie wir sie erreichen können. Frauen, die heute zu studieren beginnen, bereiten sich außerdem darauf vor, Führungskräfte der Gesellschaft und der Menschheit zu werden.

Ihr müsst euch bewusst sein, dass ihr eine besondere Mission erfüllt, und ihr müsst jeden Tag hartnäckiger sein und bereit sein, alles zu tun, um die Menschheit vor den schweren Prüfungen zu bewahren, die uns erwarten, wenn wir diese besondere Phase nicht richtig umsetzen.

Ich bin sicher, dass ihr dazu in der Lage seid, und ich bin bereit, euch in jeder Weise zu helfen. Ich wünsche Euch viel Erfolg!

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Aus dem Programm „Frauen in der Neuen Welt“ vom 05.07.2020

Alles zum Wohle des Nächsten tun

Frage: In vielen Originalquellen steht geschrieben, dass der Schöpfer die Eigenschaft des Gebens ist. Kann ich davon ausgehen, dass den Schöpfer zu lieben bedeutet, die Eigenschaft des Gebens zu lieben?

Antwort: Ja: Bis zu einem gewissen Grad, ja. Diese Eigenschaft kann nur in Bezug auf andere Menschen gezeigt werden. Deswegen heißt es auch: „Von der Liebe zum Nächsten zur Liebe zum Schöpfer“.

Im Prinzip gibt es keinen Unterschied, ob man den Schöpfer, einen Menschen oder die gesamte Menschheit liebt. Aber es ist viel anschaulicher, wenn man eine große Menge von Menschen nimmt und sich selbst so verändert, dass man sie mit absoluter Güte behandelt. Den Nächsten zu lieben bedeutet, das zu tun, was für ihn gut ist.

Frage: Und wer entscheidet, was für ihn gut ist?

Antwort: Um das zu verstehen, muss man sich ein wenig über sich selbst erheben. Dafür muss man anfangen, die Weisheit der Kabbala zu studieren und daraus Wissen zu schöpfen, was man braucht, um wirklich voranzukommen: wie man gütiger und besser wird und wie man den anderen helfen kann, der Offenbarung des Schöpfers anzunähern. Dies alles ist deine Aufgabe.

Frage: Sie sagen oft, dass man seinen Nächsten lieben muss, um den Schöpfer lieben zu können. Bedeutet es, seinen Nächsten zu lieben, ihm zu helfen, den Schöpfer zu offenbaren, und nicht, dass ich Hunderte von seinen Wünschen erfüllen muss?

Antwort: Natürlich nicht. Man muss nur einen Wunsch befriedigen – den Schöpfer zu offenbaren, und man muss alles tun, um dies zu erreichen. Das schließt alles ein.

Es macht keinen Sinn, andere Wünsche des Menschen zu erfüllen außer denen, die für die Existenz notwendig sind, denn unsere Hauptaufgabe ist es, den Schöpfer zu offenbaren.

Aus der TV-Sendung „Spirituelle Zustände“ von 14.12.21.

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Im Teufelskreis der globalen Abhängigkeit

Der Schöpfer hat jeden von uns so geschaffen, dass wir von unserer Umgebung abhängig sind. Wir sehen sogar in der Evolution der Menschheit, wie sich die Menschen allmählich zusammenschließen und sich abhängig von einander fühlen. Es mag durch Eroberungen geschehen sein, durch negative Beziehungen untereinander, aber die Menschen beginnen sich immer mehr zu vereinen, sowohl kulturell als auch wissenschaftlich.

Sehen Sie sich an, welche Bedeutung der Tourismus in unserer Zeit erlangt hat. Woher kommt dieses Verlangen der Menschen, irgendwohin zu reisen? Vor hundert Jahren gab es so etwas noch nicht. Die Menschen hatten kein solches Verlangen. Aber es entwickelt sich allmählich in uns.

Warum hat der Schöpfer die Abhängigkeit des Menschen geschaffen, ausgehend von seinem kleinen Umfeld, seinem Zuhause, seiner Familie, seiner Stadt, seinem Land, bis hin zu einem riesigen Umfeld, in dem ich den ganzen Planeten, die ganze Menschheit, spüre und verstehe, dass ich im Prinzip von ihnen abhängig bin?

Wir beginnen, dies zu spüren, besonders in letzter Zeit. Wir sind abhängig von Öl- und Gaslieferungen, davon, was für eine Ernte irgendwo anfallen wird, usw. Und schließlich wird es so weit kommen, dass wir die Abhängigkeit vom ganzen Planeten spüren.

Und dies wird uns zur Notwendigkeit guter Beziehungen untereinander führen. Wir werden nicht in der Lage sein, die Abhängigkeit zwischen uns aufzuheben, aber wir werden gezwungen sein, sie von negativ zu positiv zu verändern. Und dann werden wir von allen Pandemien, von allen Problemen und Viren, die uns schaden, geheilt sein – von allem.

Als Ergebnis werden wir an den Punkt kommen, an dem wir all die Milliarden von Menschen brauchen werden, und all das ist in Wirklichkeit die Struktur meiner persönlichen Seele, deiner persönlichen Seele, seiner persönlichen Seele und unserer gemeinsamen Seele, weil es eine für alle ist.

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Aus dem Internationalen Kongress „Über uns selbst hinauswachsen“ 1/8/22, „Die Größe des Ziels von den Freunden ableiten“, Lektion 4