Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Menschen'

Lasst uns die Quelle der Liebe für einander zum fließen bringen

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagen, wenn jemand eine natürliche Neigung hat, Bedürftigen zu helfen, ist es nicht dasselbe, wie andere zu lieben. Können Sie bitte erklären, was es bedeutet, „andere zu lieben“?

Meine Antwort: „Liebe für andere“ ist eine spezielle Eigenschaft, die eine Person während der Korrektur des Kabbalastudiums entwickelt. Diese Eigenschaft befähigt eine Person, die gegenseitige Abhängigkeit zwischen allen zu empfinden und die Notwendigkeit, die anderen durch sich selbst zu erfüllen. Es ist vergleichbar mit einem Liebenden, der das Objekt seines Begehrens erfüllen möchte.

„Die Liebe für andere“ beginnt aus ihrem Gegensatz – der Enthüllung von Hass, Ablehnung und Abspaltung von anderen. So fühlt man zu Beginn, wenn man seine vollständige Abhängigkeit von anderen enthüllt. Es ist, als ob die Quelle, welche die Luft verteilt, die du atmest, unter der Kontrolle eines anderen stünde. Man enthüllt, dass man vollständig und absolut von der gesamten Welt und der eigenen freundlichen Einstellung gegenüber den anderen abhängig ist. Man enthüllt, dass man der Einzige ist, der seinen Zustand beeinflusst, indem man gute oder schlechte Beziehungen zur Welt hat.

Täglich wächst diese Wahrnehmung der Abhängigkeit und man ist immer mehr auf andere angewiesen, um seine Grundbedürfnisse, wie Wasser, Brot, Arbeit und Sicherheit, zu erhalten. Auf diese Weise enthüllt sich uns das globale, integrale System und wir beginnen, den Schmetterlingseffekt zu erkennen. Gleichzeitig enthüllen wir auch unseren Hass untereinander und dass unser Egoismus diesen Hass in allen Menschen dieser Welt erzeugt!

Das Bild, mit dem sich uns die Abhängigkeit zwischen allen Menschen enthüllt, lässt uns danach verlangen, „die Quelle für alle zum fließen zu bringen“. Und das ist die Bedeutung von „Liebe für andere“.

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Von der Unausgewogenheit zur Vollkommenheit

Eine Frage, die ich erhielt: Ein Mangel an Ausgewogenheit ist offensichtlich bei Menschen, die mehr konsumieren als für eine normale Existenz notwendig ist. Aber wie kann man das von jemand behaupten, der es kaum schafft, von einer Gehaltsauszahlung zur nächsten zu kommen?

Meine Antwort: Dieser ist ebenfalls nicht im Gleichgewicht. Es gibt sieben Milliarden Menschen auf der Erde, 50% davon hungern, 40 % haben keinen ausreichenden Lebensunterhalt. Nur eine halbe Milliarde Menschen sind mit ihrem materiellen Leben zufrieden. Das sind jedoch genau diejenigen, die Depressionen durchmachen, Drogen nehmen, sich scheiden lassen, Selbstmord begehen und so weiter.

Vollkommenheit kommt aus der Welt der Unendlichkeit zu uns hernieder und die einzige Art, wie wir sie erreichen können, ist, uns auf diese spirituelle Stufe zu erheben. Das ist realistisch und erreichbar, und die Natur treibt uns in diese Richtung. Die Methode, diesen vollkommenen Zustand zu erreichen, wird uns gerade offenbart – es ist die Wissenschaft der Kabbala!

 

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Wird uns die Krise dem Marxismus näher bringen?


Eine Frage, die ich erhielt: Würden Sie zustimmen, dass die Kabbala dem Marxismus sehr ähnlich ist? Unterstützen Sie tatsächlich den Marxismus, der in Russland so kläglich versagt hat?

Mein Kommentar: Der Marxismus hat versagt, weil die Methode des Übergangs zu einem altruistischen Regime, welche aus zwei gegensätzlichen Prozessen besteht, nicht richtig gehandhabt wurde. Gemäß der Kabbala muss zuerst ein Verlangen eingeschränkt und dann ein Schirm darüber erlangt werden (die Absicht zu geben).

Der erste Teil des Übergangs ist, das alte egoistische soziale Regime zu beenden. Der einzige Weg davon loszukommen ist, es zu hassen oder diejenigen, die an der Macht sind.

Der zweite Teil des Übergangs ist, die Massen altruistisch zu entwickeln, um der Schaffung einer altruistischen Gesellschaft näher zu kommen. Marx wusste, dass die Taktik auf der Mitte des Weges wechseln muss – von einer egoistischen Zerstörung der Vergangenheit zu einer altruistischen Erschaffung der Zukunft. Letzten Endes ist eine altruistische Gesellschaft nur möglich, wenn sie auf einer altruistischen Grundlage basiert und um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Massen vorzubereiten (zu erziehen).

In Russland vollendete der Marxismus nur den ersten Teil – die Entthronung. Doch er konnte die Massen nicht erziehen, um den Egoismus, der am Beginn der Entthronung eingeprägt wurde, zu Altruismus zu transformieren – der Basis für ein kollektives Regime.

Der einzige Weg, das Verhalten der Menschen diametral zu verändern – vom Egoismus zum Altruismus – ist es, die Massen zu erziehen und die Erkenntnis zu fördern, dass diese Veränderung notwendig ist. Nur danach kann die neue Gesellschaft vollendet werden.

Können Sie sich daran erinnern, wie die ganze Welt den Atem anhielt und auf die erfolgreiche Errichtung des Sowjetsystems wartete – dem zweiten Teil der Korrektur? Wenn sie darin Erfolg gehabt hätten, dann hätte die gesamte Welt dieses kollektive Regime sofort übernommen. Doch die egoistische Richtung des ersten Teils des Übergangs wurde für das kollektive Regime des zweiten Teils zerstörerisch.

Schlussfolgerung: In unserer Zeit macht die Enthüllung der Naturgesetze die Notwendigkeit für ein kollektives Regime immer offensichtlicher. Durch unser Versagen, die Naturgesetze zu befolgen, ziehen wir nur weiteres Leiden auf uns. Deshalb müssen wir den Menschen praktische und wissenschaftliche Beispiele und eine Erklärung der Tatsache geben, dass der Egoismus zerstörerisch ist. Das muss kontinuierlich weitergehen, bis die Massen anfangen zu verstehen. Wir sollten uns nicht der Menschheit entgegenstellen, sondern ihrem Egoismus. Schließlich ist unsere Botschaft Verbindung, Geben und Liebe!

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Wenn Israel sich mit den Nationen der Welt verbindet


Eine Frage, die ich erhielt: Die Menschen in Israel leiden unter dem Antisemitismus. Wenn sie damit beginnen werden, das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu befolgen, und das System der Beziehungen in ihrem Land verändern, werden andere Nationen dann aufhören, Israel zu hassen? Wie stehen diese Dinge miteinander in Verbindung?

Meine Antwort: Wir, Bnei Baruch, haben überall auf der Welt viele Freunde und diese globale Gemeinschaft zeigt, was mit Menschen geschieht, die etwas darüber gelernt haben, was die Kabbala der Welt zu geben hat. Diese Menschen sind uns nahe geworden und wir können alle spüren, dass es unter uns Liebe und Einheit gibt.

Wenn ein Mensch erkennt, dass man ein kostbares Wissen über die Seele, über die Zukunft, über das Schicksal der Welt und über die Verbindung untereinander besitzt und wenn er spüren kann, dass diese Dinge richtig sind, dann verbindet er sich mit dir. Und dann wirst du keinen Unterschied zwischen euch feststellen.

Das ist es, was wir in der Praxis sehen: Es gibt keine Entfernung oder irgendeinen Unterschied zwischen uns in Israel und unseren Freunden in der Welt. Sie sind Teil unserer Gruppe und werden durch den „Punkt im Herzen“ gelenkt. Es gibt zwischen uns keinen Unterschied in unserer Wahrnehmung, unseren Handlungen oder unserer Einstellung zum Schöpfer. Wenn du jemandem aus der Ferne nahe kommst, dann wird dir dieser Mensch sogar noch teurer.

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Die Gefahr und die Enttäuschung bei virtuellen Affären


In den Nachrichten (übersetzt aus The Times Online): „Hilfe, mein Freund benutzt Online-Sex-Chatrooms“ – … das Muster der Cybersex-Abhängigkeit – definiert nach Dr. Kimberly Young, einer anerkannten Expertin für Internet-Abhängigkeit – zeigt, dass Enthemmung, beschleunigte Intimität und hypersexuelles Online-Verhalten ziemlich genau Verstöße in der realen Welt prognostizieren. Ellen Helsper, eine Kollegin in der Forschung am Oxford Internet Institute der Universität von Oxford, sagt: „ Ehepaare machen keinen Unterschied zwischen Online- oder Offline-Seitensprüngen, denn die Gefühle und die Wahrnehmung vom Treuebruch sind die gleichen.“

Mein Kommentar: Ein Mangel an Kritik, Fantasie, Wunschdenken, das Nichtvorhandensein von Grenzen etc., sind die gefährlichen Eigenschaften der virtuellen Affären. Die Kabbala betrachtet virtuelle Verbindungen als wirklich, denn sie enthüllen die inneren Verlangen eines Menschen. Nicht verwirklichte Bestrebungen sind gefährlicher, als verwirklichte, denn sie verfolgen den Menschen fortwährend, erlauben keine Verwirklichung und die Folge ist Enttäuschung.

Es heißt, „Сомнения согрешить труднее, чем сам грех“ „Versuchungen zu sündigen sind schwerer, als die Sünde selbst“, denn Zweifel verfolgen einen Menschen und lassen den Menschen in Enttäuschung zurück oder offenbaren zumindest seine Unvollkommenheit, genau wie jede andere sogenannte Erfüllung in dieser Welt.

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Ein Artikel über mich in den Nachrichten


Im Folgenden die Übersetzung eines Artikels, der bei Walla.co.il, einem großen israelischen Web-Portal über mich veröffentlicht wurde:


Wie ist Rav Laitman zu einem so beliebten Verbreiter der Kabbala und einem der herausragendsten israelischen Botschafter des New Age in der Welt geworden?

Gibt es wirklich Menschen, die verrückt genug sind jeden Morgen um 3 Uhr aufzustehen, um die Kabbala zu studieren?. Scheinbar gibt es eine ganze Menge davon. Unter Ihnen sind eine ganze Reihe israelischer Berühmtheiten, die alle in den Hörsaal ihres Lehrers, Michael Laitman, eilen.

Früher war Michael Laitman Forscher, Wissenschaftler und Philosoph. Sogar Militärflugzeugmechaniker ist er gewesen. Seine rastlose Natur konnte jedoch keine Ruhe finden.
Es sind die späten 70er. In einem eingeschossigen Haus am Rande des Städtchens Bnei Brak sitzt eine Gruppe von weisen Männern und studiert die Kabbala. Eines Abends betritt Michael Laitman das Haus und bittet darum, mit ihnen studieren zu dürfen. Der Leiter der Gruppe ist der renommierte Kabbalist Rav Baruch Shalom Ashlag. Nicht viel später wird Michael Laitman Rav Baruchs persönlicher Assistent und verdient sich das Privileg eng in das tägliche – auch das spirituelle -Leben des Kabbalisten eingebunden zu werden.

Nach dem Tod seines Ravs und Lehrers 1991 macht es sich Michael Laitman zur Aufgabe die Kabbala zu verbreiten. Seither unterrichtet er auf verständliche und logische Art die Kabbala als Wissenschaft und Philosophie. Für „gewöhnliche“ Menschen überall, die in Zeiten der Krise leben und Jahre der Erfahrung benötigen, um ihre Grundlagen zu verbessern, wird die Welt, trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse, mit jedem Tag, der vergeht, nur noch ungewisser. Im Gegensatz zu diesem Ansatz, entwickeln diejenigen, die sich der kabbalistischen Weisheit widmen, verborgene Sinne zur Wahrnehmung. Im Wesentlichen ist ein Kabbalist jemand, der den Sinn seiner Existenz enthüllt hat und daher auf Fragen Antworten findet, die niemand anderes hat.

Michael Laitman unternimmt enorme Anstrengungen, um die Kabbala zu verbreiten. Nach dem Namen seines Lehrers hat er hat eine Organisation mit dem Namen „Bnei Baruch“ (die Kinder Baruchs) gegründet. Die gesamte Organisation ist darauf konzentriert, ein Bildungssystem zu schaffen, das die Weisheit der Kabbala für Jeden verständlich macht. Zu den Angeboten gehören, unter anderem, ein Fernsehkanal, eine in 30 Sprachen übersetzte Webseite, eine große Auswahl an Büchern und sogar eine Filmgesellschaft, die Videoinhalte produziert.

Natürlich hat Michael Laitman auch Kritiker. Diese sind der Ansicht, dass das Studium der Kabbala nur bei gleichzeitiger religiös-orthodoxen Lebensweise, verbunden mit dem Studium der Tora und der strikten Befolgung der Gebote, erfolgen darf. Sie meinen, dass die Kabbala, ohne diese Voraussetzungen, von ihren heiligen Wurzeln abgetrennt und nur eine weitere New-Age-Richtung sei. Herr Laitman lässt sich durch diese Kritik nicht beirren und geht weiter seinen Weg. In den letzten Jahren hat er in den USA und Europa, große Beliebtheit als Vortragender erlangt. Er hat über 30 Bücher veröffentlicht und ist Mitglied einer Organisation mit dem Namen World Wisdom Council. Michael Laitman zählt zweifellos zu den herausragendsten und inspirierendsten Persönlichkeiten im heutigen Israel.

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Kabbala weltweit

Diese Krise ist anders als alles, was wir bisher gesehen haben


Wir leben in einer besonderen Zeit, denn unser unkorrigierter spiritueller Zustand wird durch die unkorrigierten Verbindungen zwischen den Menschen enthüllt. Diese unkorrigierte Form wird absichtlich enthüllt, damit wir sie korrigieren können.

Alle vorherigen Krisen waren dazu bestimmt, unseren Egoismus anwachsen zu lassen, wobei die jetzige Krise enthüllt, dass unser eigener Egoismus uns zerstört. In allen vorherigen Phasen unserer Entwicklung haben wir gedacht, dass der Egoismus größere Entwicklung mit sich bringt. Noch vor fünfzig Jahren betrachtete man sich in Amerika als die Generation, die Fortschritte machen, Wohlstand erlangen und größeren Konsum erreichen wird. Doch heute ist mit diesem ganzen Egoismus und Konsum Schluss.

Zum ersten Mal enthüllen wir, dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Jeder kommt zu der gleichen Feststellung, denn auf diese Weise wird unser zerbrochener spiritueller Zustand enthüllt. Die gesamte gestrige Welt, die auf Egoismus, egoistischem Vorwärtskommen und Ausbeutung gegründet war, existiert nicht mehr.

Doch die Krise geht weiter und wird nicht aufhören. Die Schläge werden weiterhin einer nach dem anderen kommen, bis wir ihren Zweck enthüllen, die Medizin dafür entdecken und einverstanden sind, sie zu nehmen.

Kabbala Akademie

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Die Zeiten des egoistischen Austauschs sind zu Ende


Die aktuelle Krise hat ein Niveau erreicht, wo unser egoistisches voneinander Getrenntsein ihren Höhepunkt erreicht hat und uns keinerlei kollektive Handlungen erlaubt. Heutzutage sind wir sogar unfähig einen Austausch zu vollziehen, wo wir etwas geben um im Gegenzug etwas dafür zu empfangen. Dies bedeutet wir sind sogar unfähig zu geben, um zu empfangen.

Ich kann nicht mein Geld auf die Bank bringen und es zurückbekommen. Ich kann nicht für jemanden arbeiten und meinen Lohn bekommen, ein Geschäftsbesitzer kann sein Produkt nicht einem anderen verkaufen und einen Gewinn erzielen. Diese Art des gegenseitigen Austauschs funktioniert nicht mehr!

Deshalb müssen wir zu einer Haltung übergehen, wo wir uns um andere sorgen. Dies ist der einzige Weg, wie jeder einzelne alles bekommen kann, was er für ein komfortables Leben braucht.

Wir haben bisher in einer Welt gelebt, wo wir bekommen konnten ohne auf andere Rücksicht zu nehmen, ohne etwas zurückzugeben oder anders gesagt, indem wir stahlen. Über die Jahrtausende hinweg ist die gesamte Zivilisationsgeschichte eine Geschichte des Austausch und der Interaktion. So wie es in der Bibel steht: „ Geht hin und verdient aneinander“.

Dieses Zeitalter des egoistischen Austauschs ist jedoch nun zu Ende gegangen. Man kann nicht mehr weder bekommen noch geben, um zu bekommen. Wie können wir dann aber existieren? Was sollen wir tun?

Die Menschheit hat ihren neuen Zustand noch nicht erkannt. Die Menschen verstehen noch nicht, dass es die alten Regulatoren nicht mehr gibt und dass von nun an jeder nur dann leben kann, wenn er völlig vernetzt mit der Welt ist. Das ist die Bedingung in der globalen, integralen Welt. Diese Bedingung, wird die „gegenseitige Garantie“ genannt.

Die Menschen werden Wohlstand nur durch andere erreichen. Abhängig davon wie freundlich sie anderen gesinnt sind und wie sehr, sie anderen geben wollen. Das ist es, wozu uns die heutige Krise drängen will.

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Glaube nicht, dass alles gut wird ohne dass Du dich daran beteiligst


Eine Frage, die ich erhielt: Viele Menschen reagieren auf die Probleme des Lebens nach dem Motto: „ Lächeln! Es wird schon alles vorbei gehen“, womit sie meinen, dass am Ende alles gut werden wird. Bedeutet dies, dass diese Leute niemals aus ihrem Egoismus herauskommen werden?

Meine Antwort: Diese Art der Herangehensweise ist destruktiv. Man denkt, wenn man lächelt, wie ein Idiot, dann wird alles gut. Man erwartet, dass die Dinge nicht durch eigene Bemühungen und Arbeit gut werden, sondern einfach so, von alleine.

Wo kommt diese Haltung her? Sie rührt von der Tatsache her, dass die Menschen nichts im Leben haben und doch bereits wissen, dass es nichts gibt, was sie tun können. Sie fühlen, dass alles durch ein blindes Schicksal bestimmt ist und dies bedeutet, dass alles irgendwie funktionieren sollte. Also denken sie: Man kann nicht wirklich etwas ändern, aber wenigstens kann man lächeln, wie ein Idiot.

Diese Herangehensweise bringt einen Menschen davon ab zu handeln. Verneint seine Freiheit zu Wählen und sich zu korrigieren. Und deshalb ist sie destruktiv.

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Wir kommen dem Gesetz der universalen Verbindung näher


Dir wurde beigebracht, auf andere Rücksicht zu nehmen, aber du bist dazu nicht im Stande – selbst wenn du vom Tod bedroht bist! Selbst wenn du zu anderen rücksichtsvoll sein möchtest, wie kannst du das? Es ist gegen die menschliche Natur!

Die Menschen wollen bereits zu anderen wirklich rücksichtsvoll sein. Das Gesetz der universalen Verbindung und die Notwendigkeit für die gegenseitige „Bürgschaft“, die jetzt in der Welt enthüllt werden, fordern, dass du nur unter der Bedingung Nahrung bekommst, wenn jeder der Bürge des anderen ist. Wenn das geschieht, werden Wirtschaft und Gewerbe wieder funktionieren und jeden mit dem Notwendigen versorgen.

Heute hängt unser Lebensunterhalt von der gegenseitigen Bürgschaft ab, was bedeutet, dass du auf jedermann Rücksicht nehmen musst und dass jeder auf dich Rücksicht nehmen muss. Sicher möchtest du für dich selbst und deine Familie kein Leiden haben und somit bist du bereit, dich selbst zu ändern. Doch wie machst du das? Du würdest dich gerne mit anderen verbinden, aber du bist dazu nicht fähig. Der Grund dafür ist, dass du ein Egoist bist. Das zu erkennen, wird „die Erkenntnis des Bösen“ genannt.

Wenn du diesen Zustand erreichst, diese Sackgasse, wirst du anfangen zu enthüllen, dass es eine Kraft geben muss, die dich korrigieren wird. Du wirst die Notwendigkeit nach einer Kraft spüren, die deine egoistische Natur korrigieren kann. Diese Kraft wird der Schöpfer genannt – die gesamte Natur und sie kann nur in deinem Innern enthüllt werden. Diese Enthüllung des ganzen Universums wird dir die Stärke geben, dich zu erheben und deinen Egoismus zum Wohle aller anderen zu kontrollieren.

Kabbala Akademie

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