Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die eigentlichen Schwierigkeiten werden erst kommen!


In den Nachrichten (aus Gallup): „Obama erhält im Juni 61% Zustimmung für seine Arbeit“ – US Präsident Barack Obama erhielt eine 61%ige durchschnittliche Zustimmung für die Regierungsarbeit im Monat Juni … Die 61%ige Zustimmung repräsentiert einen fünfprozentigen Rückgang, verglichen mit den 66% Zustimmung für seine ersten 11 Amtstage, vom 21.-31. Januar 2009 …

Mein Kommentar: Die eigentlichen Schwierigkeiten werden erst noch kommen. Es kann geschehen, dass sowohl die praktikablen Krisenprogramme wie auch die Möglichkeiten, sie durchzusetzen, fehlen werden. Jene, die dazu fähig sind, das wahre Lösungskonzept zu hören, welches Korrektur mit Hilfe einer äußeren Kraft darstellt, sind gewöhnliche Menschen und nicht Präsidenten.

Folglich wird sich nur durch die weite Verbreitung der Kabbala in den Massen die öffentliche Meinung zugunsten der Notwendigkeit für ihre Umsetzung verändern.

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Baal HaSulam Artikel: Das Horn des Messias

Durch die Kabbala ist es möglich, mit Verständnis und Liebe zu leiden


Fragen, die ich über den Einfluss des Lichtes und die Schwierigkeiten während des Kabbalastudiums erhielt:

Frage: Ist es möglich, dass das Licht uns sogar beeinflusst, wenn wir nichts über die Kabbala wissen, uns aber davon angezogen fühlen? Vielleicht erwachen unterbewusst in uns vorherige Lebenszyklen, in denen wir uns intensiv mit der Kabbala beschäftigt haben, und bringen uns dazu, nach der Kabbala zu suchen?

Meine Antwort: Das Erwachen eines Menschen, um Kabbala zu studieren, ist die Folge des Reshimo, das in ihm erscheint. Vielleicht ist es das erste Mal für ihn oder möglicherweise eine Fortführung in diesem Leben von dem, was vorher begann. Die Abfolge der Reshimot enthüllt sich eine nach der anderen und führt uns zur Kabbala, selbst wenn wir noch gar nichts davon wissen.

Frage: Würden die Schwierigkeiten, die wir während unseres Kabbalastudiums erleben, welche kurze Leiden in komprimierter Form sind, auch zu uns kommen, wenn wir keine Kabbala studieren?

Meine Antwort: Mit Sicherheit. Doch wenn wir Kabbala studieren, leiden wir nicht in der Realität, sondern im Verstand und mit Verständnis und Liebe.

Frage: Die Kraft, die auf uns wirkt, welche unserem Verlangen gegeben wurde, um spirituell voranzuschreiten, wird „Licht“ genannt, denn es „erhellt“ die Dunkelheit, d.h. das Unbewusste. Wird es danach bewusst?

Meine Antwort: Ja, in dem Maße, in dem wir ihm gleich werden.

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Blog-post: Ein Reshimo ist der vollendete künftige Zustand eines Menschen
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Perfektion ist die Vereinigung des Lichtes mit dem Verlangen


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, wenn ein Mensch in richtiger Weise seine Qualitäten und Charaktereigenschaften, die in ihm sind, vereint, dass er Perfektion erlangt. Was ist diese Vereinigung?

Meine Antwort: Es gibt im Menschen zwei natürliche Kräfte: Das Verlangen zu empfangen und das Verlangen zu geben, die der Eigenschaft des Geschöpfes und der Eigenschaft des Schöpfers entsprechen. Wir müssen sie auf die richtige Weise vereinen und sie angleichen!

Anfangs handelt unser Verlangen zu empfangen nur für sich selbst. Es an das Verlangen zu geben anzugleichen, bedeutet nicht, es zu ändern, sondern seine Anwendung zu verändern. Das Verlangen zu empfangen bleibt, doch seine Durchführung muss von „für sich selbst“ zu „für andere“ geändert werden.

Auf diese Weise wird das Verlangen zu empfangen, dem Verlangen zu geben des Schöpfers gleich und ein Mensch erlangt die Eigenschaft und die Stufe des Schöpfers – die Wahrnehmung des Verlangens in der neuen Verwirklichung von Ewigkeit und Perfektion.

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Shamati #4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annullieren

All unsere Gefühle kommen vom Schöpfer


Zwei Fragen, die ich über die Rollen in unserem Leben erhielt:

Frage: Sie sagten, dass wir der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ folgen müssen, aber Sie beantworten nicht meine Fragen! Außerdem haben sich alle von mir abgewandt, seit ich Kabbala studiere, und ich fühle mich völlig allein gelassen.

Meine Antwort: Ich erhalte hunderte Fragen, aber ich beantworte nur solche, die neu sind (die nicht etwas wiederholen, was schon einmal beantwortet wurde) und die sich an mein Thema halten.

Was Ihr Gefühl des Alleinseins anbelangt, entwickelt es sich normalerweise im Prozess des Kabbalastudiums und ist dazu gedacht, damit Sie nach dem Schöpfer suchen. Kommt dieses Gefühl letzten Endes nicht vom Ihm?

Frage: Kürzlich habe ich mich gefragt, ob all die Menschen verschieden oder gleich sind. Da jeder das gleiche Wesen besitzt – den Egoismus, ist es richtig zu sagen, dass die Rollen, die wir in unserem Leben spielen, nur Kleider sind, die wir über unserem Egoismus tragen?

Meine Antwort: Der Egoismus zwingt uns dazu, diese Rollen zu spielen, die alle Manifestationen unseres Egoismus sind. Unsere Aufgabe ist es, dem Beispiel des Schöpfers zu folgen und Seine Rolle zu übernehmen.

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Wir enthüllen den Schöpfer, indem wir unserem Egoismus entfliehen – dem Pharao


Eine Frage, die ich erhielt: Kann die Kabbala auf logische Art die Verbindung zwischen einem bestimmten Schlag und dem Mangel an Verbindung unter den Menschen erklären?

Meine Antwort: Als Konsequenz der ägyptischen Plagen schlussfolgerten die Weisen des Pharao, dass die Plagen vom Schöpfer kamen und sagten dem Pharao: „Es ist die Hand des Schöpfers!“ Und obwohl der Pharao hartnäckig behauptete: „Wer ist der Schöpfer, dass ich auf Ihn hören sollte?“, gab er in Folge der Schläge auf und ließ seine Sklaven frei.

Der Pharao ist der Egoismus, den der Schöpfer erschuf. Die Plagen sind das Leiden, das durch unseren Egoismus verursacht und enthüllt wird. Durch die Schläge fangen wir an, unseren Egoismus zu hassen und erkennen, dass die Schläge vom Schöpfer kommen und dazu gesandt wurden, damit wir uns danach sehnen, aus Ägypten und der Herrschaft des Pharaos (dem Egoismus) zu entfliehen. Wir erkennen, dass unsere Natur nicht unsere eigene ist, sondern eine Kraft außerhalb unserer selbst, die uns kontrolliert.

Indem wir Schläge bekommen, die durch unseren Egoismus hervorgerufen wurden, und durch das Streben nach etwas Höherem (durch den „Moses“ in uns), wird der Schöpfer enthüllt und wir erkennen, dass die Schläge von Ihm kommen. Sonst würden wir Ihn hassen.

Ein Mensch sollte Hass auf seinen Egoismus entwickeln, sich von ihm losreißen und von ihm trennen, wobei er der Eigenschaft des Gebens näher kommt. Wir sehen nun, dass jetzt die Zeit ist, in der die Menschheit durch genau diese Zustände der Entwicklung geht.

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Die Folgen des Spiels mit der Finanzblase


In den Nachrichten (The New York Times): „Die Arbeitslosigkeit erreicht 9,5 %; Hoffnungen auf einen Aufschwung vernichtet“ – Im Juni verloren in den USA weitere 467 000 Menschen ihren Job und die Arbeitslosenrate stieg auf 9,5 %. Ein Hinweis darauf, dass die größte Rezession seit 1930 noch kein Ende gefunden hat. Vielmehr deuten die Zahlen auf das Andauern einer sehr ernsten Rezession und nichts auf eine derzeitige Erholung der Wirtschaft und der Märkte.

Mein Kommentar: Weltweit will keiner auf die Stimme der Vernunft hören, dass die Krise weiterhin andauert, dass zu ihrer Überwindung die Beziehungen in der Gesellschaft verändert werden müssen, dass sich die sozialen Beziehungen in einer neuen Entwicklungsphase befinden. Das liegt daran, dass das Geld durch die Hände von Menschen fließt, deren Wohlhaben nur von der Entwicklung von Finanzblasen abhängig ist. So werden diese ihr Spiel nicht eher beenden, bis die Welt den totalen Kollaps erreicht.

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Blog-post: Statistiken zeigen: Die Kirse ist weit davon entfernt, vorüber zu sein
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Shamati #69: Zuerst wird die ganze Welt korrigiert werden

Korrektur ist durch die Macht der öffentlichen Meinung möglich


Alle Menschen entstammen dem ganzheitlichen, vereinigten, universellen System „Adam“. Später wurden die Verbindungen zwischen den Teilen dieses Systems getrennt, und dies ist auch die Bedeutung von „Adams Sündenfall.“ Wenn die Menschen diese Bindungen erneuern, dann werden sie anfangen, den Vorgang der Korrektur und die Eigenschaft von Geben und Liebe zu schätzen und als wertvoll zu erachten.

Die öffentliche Meinung wird jedes Individuum dazu veranlassen, die Wiederherstellung der Bindungen zwischen den Leuten zu ehren und zu begehren. Die Gesellschaft wird die Korrektur der Verbindungen zwischen den Menschen preisen, denn diese Korrektur wird das Überleben der Gesellschaft gewährleisten. Die Menschen werden einsehen, dass Handlungen, die Korrektur bewirken, ihnen und ihren Kindern Leben, Energie, Sauerstoff, Nahrung und Sicherheit geben.

Korrektur bedeutet, dass die Menschen die Haltung der Liebe und des Gebens füreinander erneuern, und zwar zwischen den Teilen des integralen Systems der Seelen. WENN die Menschen aufrichtig diese Idee, Methode und den Weg schätzen und achten, dann wird sich jedes Individuum wünschen, daran teilzuhaben, selbst wenn es ihm persönlich nichts nützt. Die Menschen werden danach streben von ihrem egoistischen Zustand (Lo Lishma) zum Zustand von Lishma zu gelangen – absolutes Geben und Liebe.

Wir haben Beispiele davon, wie dies in unserer Welt funktioniert: Wenn eine Person als bedeutend erachtet wird, gleichgültig wie böse sie ist und wie sehr die Menschen sie hassen (denkt nur an Stalin oder Hitler), dann erweckt und fordert sie Respekt.

Das Gleiche gilt für die Eigenschaft des Gebens. Selbst wenn man sie zuerst hasst, wenn die Gesellschaft sie achtet und als bedeutend und notwendig auffasst, dann wird man auch anfangen sie zu achten und sie zu begehren.

 
 

Das wahre Wesen der Religion erkennen


Nachrichtenbericht (übersetzt aus Cursorinfo): In einer Befragung russischer Immigranten in Israel empfanden 75 %, dass sich orthodoxe Juden in ihr Leben einmischen. Die Mehrheit der Auskunft gebenden waren der Meinung, dass Religion und Staat in Israel getrennt werden sollten. Der Druck und die Begrenzungen, die durch die religiösen Interessen aufgebürdet werden, verschärfen die Feindschaft gegenüber den Orthodoxen und vertiefen das Schisma zwischen säkularen und religiösen Gruppen.

Mein Kommentar: Folgende Schritte sind notwendig, um die Religion vollkommen vom Staat zu trennen: Schafft sämtliche verpflichtenden, religionsbedingten Konditionen und Gesetze ab und gründet eine gemeinsame Einrichtung zur säkular-religiösen Übereinstimmung. Indem man Nächstenliebe ausübt (Liebe deinen Nächsten ist die Hauptregel der Tora!), werden die Orthodoxen gewährleisten, dass die Religion verstanden und akzeptiert wird, und nicht verhasst ist wie heutzutage. Ihr gegenwärtiges Verhalten offenbart die Habgier der religiösen Institutionen und ihren Gegensatz zum Gebot der Nächstenliebe. Wie mit allen anderen Geboten, haben sie es von der Kabbala gestohlen, allerdings besitzen sie kein Mittel, es zu verwirklichen – die Höhere Macht.

Gedanken über die wahre Religion: Religiös zu sein heißt, zum Vorteil anderer zu handeln. Denn das ist die Natur des Schöpfers, jedermann muss eine solche Einstellung gegenüber anderen entwickeln. Die Mission einer religiösen Person ist es, anderen dabei zu helfen, genau so zu werden.

Ein Mensch wird als religiös erachtet, wenn er diese Art der Gesinnung gegenüber anderen hat und nicht aufgrund irgendwelcher religiöser Rituale. Rituelles Auftreten alleine verunglimpft den Schöpfer und die Religion in den Augen der Nicht-Religiösen, indem man den Nicht-Religiösen die falsche Vorstellung vom Zweck der Religion vermittelt. Siehe Baal HaSulam’s Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“.

Es gibt nur eine Religion – Kabbala. Alle irdischen Religionen sind Ausgestaltungen des Egoismus und in ihrer Zielsetzung sind sie absolut egoistisch. Alle Religionen trennen und kontrollieren Menschen, wohingegen es das Wesen der Religion sein muss, den Egoismus im Menschen auszurotten!

Religion muss die Bedingungen hervorbringen, in denen der Mensch sich selbst umdrehen kann, genauso wie das Erdreich umgedreht wird, wenn man es pflügt. Religion muss eine Umwelt hervorbringen, die jeden dazu zwingt, seine Geisteshaltung und Werte zu ändern. „Zwang“ deshalb, weil anders der Mensch sich selbst nicht ändern kann, ganz gleich, wie fest er es versucht.

Eine der elementaren Absichten der Religion ist es, jedermann auf die gleiche Ebene zu stellen, unabhängig von religiösen Titeln, sozialen oder wirtschaftlichen Status – sei er König oder Sklave, reich oder arm – alle sind gleich. Der Mensch wird alleine aufgrund seiner Liebe zum anderen beurteilt, und nicht aufgrund seines Festhaltens an Ritualen.

Eine religiöse Person kann unmöglich andere geringschätzen (Nicht-Religiöse, Leute anderen Glaubens oder ethnischer Herkunft). Der Ruin der Religion ist, dass die Menschen beginnen, sie zu erhöhen, und indem sie das tun, sich selbst aufgrund ihrer Zugehörigkeit erhöhen. Dadurch verwandelt sich Religion in eine andere Form der Macht!

Religion ist unsere persönliche Verbindung mit dem Schöpfer, die aus dem Gefühl der Verschmelzung mit der ganzen Menschheit stammt. Daher ist Religion eine persönliche und private Sache und sollte nicht äußerlicher Bewertung unterworfen sein.

Die Mission eines religiösen Menschen ist es, die Wahrnehmung des Schöpfers einzubringen – das Höheren Leben in unsere Welt.

 
Blog-post: Der Gegensatz von Religion und Kabbala: Handlungen versus Absichten
Blog-post: Der wahre Ursprung der Religionen
Blog-post: Warum die Religion gegen die Kabbala ist
 
Kabbala Akademie

Der Zweck des Universums


Der allgemeine Zweck des ganzen Universums ist, für die Menschheit den Zustand zu erreichen, wo alle Menschen eine einzige Familie sein werden. Jedermann wird auf die anderen Rücksicht nehmen und ein Bürge für alle anderen sein.

Eine der Ursachen, die dies herbeiführt, wird der Druck sein, der vom Höheren Naturgesetz stammt, das gerade jetzt ans Tageslicht kommt. Es ist das Gesetz von jedermanns universeller Verbindung und Abhängigkeit voneinander.

Aber das wird nicht die einzige Ursache sein. Es wird auch dann geschehen, wenn die Menschen die Ebene des gegenseitigen Gebens erreichen und sie danach verlangen werden, sich zu dieser neuen Art von Beziehungen zu verändern, jenen der „Liebe zu deinem Nächsten.“ Die Menschen werden dies absichtlich begehren, aus sich heraus.

Die Natur lenkt die unbelebte, pflanzliche und tierische Ebene und balanciert sie so, dass diese in gegenseitiger Harmonie sind. Deshalb verzehren alle Wesen in der Natur nur soviel, wie zur Aufrechterhaltung des Lebens notwendig ist. Der Mensch jedoch muss die gleiche, gegenseitige Balance mit der Natur mittels einer bewussten Teilnahme erreichen. Der Mensch muss den Aufbau des Universums und seine Einigkeit studieren, um mit der Natur gleich zu werden. Dann wird er wahrhaft würdig sein, „Mensch“ genannt zu werden (Adam auf Hebräisch stammt vom Wort Domeh – dem Schöpfer gleich).

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Blog-post: Einheit unter den Menschen ist in der Natur einzigartig
Blog-post: Du bist für alle Verbrechen in der Welt verantwortlich
Blog-post: Was ist Ausgewogenheit in der Natur?

Der Zweck unserer Abhängigkeit und Entfremdung

Weil sich unser egoistisches Verlangen ständig entwickelt, nehmen wir auch die Welt als sich weiter entwickelnd wahr, weil die Welt unsere innere, subjektive Wahrnehmung ist. Umso mehr unser Verlangen wächst, um so mehr fühlen wir, dass wir uns weiter entwickeln, jedoch fühlen wir uns auch leerer.

Weil sich jedes einzelne egoistische Verlangen (jede Person) entwickelt, beginnt sie ihre Abhängigkeit von den anderen egoistischen Verlangen (anderen Leute) zu fühlen. Zur gleichen Zeit nimmt sie diese als fremd und sonderbar wahr. Diese Art der Wahrnehmung wurde in uns absichtlich geschaffen, damit wir alle anderen Verlangen sammeln und sie zu unseren eigenen machen.

Wir werden veranlasst so zu handeln, damit diese Umstände jeden von uns unsere Abhängigkeit von der Umgebung – sei es unser Land oder die Stadt, unsere Verwandten, die Welt oder die ganze Menschheit, fühlen lässt. Wir entdecken später, dass unsere Verbindung zur Welt nicht nur für unsere Existenz in diesem Leben notwendig ist, sondern um die Höhere Welt und unsere zukünftige Existenz zu schaffen.

Darum wurde uns ein neues Gesetz in dieser Welt offenbart: Das Gesetz der gegenseitigen Anteilnahme oder das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft, Nächstenliebe und Einheit.

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Blog-post: Wie kann die ganze Welt wie eine Familie werden?
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Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Arwut)“