Ein Staat, der die ganze Welt umfasst
Stellungnahme: Martin Wolf (führender Wirtschaftskolumnist bei der Financial Times, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Oxford Institute for Economic Policy): Das größte Hindernis der gleichmäßigen Prosperität in der Welt ist die Existenz von souveränen Staaten. Probleme, mit denen wir heute konfrontiert werden, sind nicht das Resultat von Fehlschlägen der einzelnen Staaten, sondern ihrer Existenz an sich.
Die Ungleichheit zwischen den Menschen hat sich durch die ungleiche Entwicklung der verschiedenen Gesellschaften verstärkt. Die Kluft zwischen dem Lebensstandard in den reichsten und ärmsten Ländern wird weiter wachsen.
Derart unterschiedliche Ergebnisse der Entwicklung erklären sich durch das Wirken von historischen Kräften, die die ungleiche Entwicklung verstärken. In den reichen Ländern steigt der Lebensstandard, während die „erfolglosen“ Länder in einen negativen Teufelskreis geraten: ein niedriger Lebensstandard setzt Grenzen bei der Versorgung der Bürger mit Gemeingütern, die zum Wirtschaftswachstum beitragen.
Stellt euch vor, es wäre eine weltweite Föderation mit gleichem Stimmrecht für alle nach dem USA-Modell gegründet worden, und in einem solchen imaginären weltweiten Staat würden mehr Ressourcen für die Finanzierung der Infrastruktur, der Bildung, des Gesundheitswesens und des Rechtschutzsystems in die ärmeren Regionen geleitet werden.
Durch gemeinsame Anstrengungen der Staaten zur Beschaffung von Gemeingütern auf globaler Ebene gewinnen alle; aber – einige Staaten sind daran interessiert, die dadurch entstehenden Ausgaben auf die Schultern von Anderen umzulegen.





Frage:
Weltweiter Kongress in Moskau, Lektion 7
Weltweiter Kongress in Moskau, Lektion 2
Frage:
In der Kabbala ist es nicht üblich, über persönliche Empfindungen zu sprechen. Man spricht über die Liebe zu Freunden, jedoch nur allgemein, ohne über sich selbst zu sprechen oder konkrete Namen zu nennen.
In der Kabbala geht es um die innere Arbeit eines Menschen – man muss sich in sich selbst vertiefen und dort Bilder von Freunden, von der Gruppe, von sich selbst, seine innere Welt, seinen Eindruck von der Spiritualität aufbauen. Und nicht auf die äußeren Eindrücke achten, die sogar entgegengesetzt sein können.
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