Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Machsom'

Was ist Schmerz und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?


In unserer Welt ist Schmerz die Reaktion des Organismus zu einem Problem, das in ihm auftaucht. Es ist die Art des Organismus, uns zu sagen, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Zum Beispiel warnt uns Schmerz vor Gefahr und lässt uns die Hand vom Feuer wegnehmen. Schmerz zwingt uns dazu, uns zu bewegen, etwas/jemandem näher zu kommen oder Abstand zu nehmen, unsere Eigenschaften zu ändern, neue Standpunkte anzunehmen, uns der Ursache des Schmerzes bewusst zu werden und uns zu neuen Seinszuständen zu entwickeln.

Tatsächlich ist Schmerz die einzige Kraft, die fähig ist, auf unseren Egoismus einzuwirken: Schmerz, wenn wir uns mies fühlen oder wenn andere sich mies fühlen oder wenn andere sich wohl fühlen. Schmerz schiebt uns von hinten an und zwingt uns dazu, uns weiterzuentwickeln. Das Gefühl der Leere schiebt uns nach vorne in Richtung Erfüllung. Schmerz ist überall! All unsere Wahrnehmungen kommen von Zusammenstößen, Kontakt, Druck – oder mit anderen Worten, von Schmerz. Wir empfinden Genuss nur bei vorheriger schmerzvoller Wahrnehmung eines unerfüllten Verlangens, Leiden oder unerfüllter Erwartung.

Wenn wir jedoch aus dem Egoismus herauskommen und uns über den Machsom erheben, beginnen wir zu erkennen, dass wir unser Leben auf der Grundlage von vollständiger Erfüllung und Befriedigung leben können, anstatt auf der Basis von Mangel und Abwesenheit. Anstelle von Schmerz können wir Perfektion als Ausgangspunkt nehmen. Anstatt Dinge zu tun, weil wir sie tun müssen, können wir sie aus Liebe tun, ohne irgendwas zu benötigen.

Dies ist eine völlig andere Art des Daseins, eine andere Einstellung zur Welt, zu Menschen, zu dir selbst und natürlich – zum Schöpfer. Und wenn wir dies erreichen, wird sich der Schöpfer sofort für uns enthüllen, weil wir dann vollkommen werden, genau wie Er.

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Frauen auf dem Pfad der Kabbala


Fragen, die ich von Frauen darüber erhielt, wie man sicher sein kann, spirituell voranzuschreiten

Frage: Kann eine Frau den Machsom überqueren, ohne dass sie an einer Gruppe teilnimmt? Indem sie mindestens zwei Stunden pro Tag Ihre Bücher studiert?

Antwort: Um spirituell aufzusteigen muss eine Frau studieren und verbreiten.

Frage: Ist es möglich, dem Weg der Kabbala falsch zu folgen? Ich meine damit: wenn ich bei Bnei Baruch studiere und auch physisch alles erforderliche mache – verbreiten, Maaser zahlen, Kabbala studieren und Kontakt zur Gruppe halten – kann es dann sein, dass ich meine innere Arbeit trotzdem falsch mache?

Antwort: Vergleichen und überprüfen Sie sich selbst mit den Artikeln und Empfehlungen von Baal HaSulam und Rabash. Mit jedem Unterricht tauchen wir tiefer in diese entscheidende Frage ein.

Frage: Was ist der Unterscheid zwischen normalen Gefühlen und spirituellen Gefühlen? Wenn ich normale Gefühle habe, soll ich mich dann im Gedanken daran erinnern, dass sie nicht wahr sind? Und wenn ja, wie kann ich meinen Gefühlen vertrauen?

Antwort: Gerade jetzt sollten Sie nur studieren und das Licht wird Ihnen neue und korrekte Gedanken bringen, die Sie befähigen, alles richtig zu messen und zu beurteilen.

 
 

Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?

Glaube über dem Verstand wird nach dem Machsom erlangt (fortgeschritten)


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass die Zeit der Korrektur beginnt, nachdem wir den Machsom überschritten haben, aber es gibt etwas, das mich beunruhigt und das ich nicht gut verstehe: Sobald der Machsom überschritten ist, geschehen die Dinge, die uns in dieser Welt passieren, weiterhin. Jedoch sind wir dann in der Lage, sie zu verstehen. Wir verstehen was uns geschieht und können dies dazu verwenden, das Gefäß zu vergrößern und es zu füllen. Meine Frage ist nun, aufgrund des oben Erwähnten: Ist Glaube über dem Verstand nötig, um den Machsom zu überschreiten oder wird einem das gegeben, wenn man den vollständigen Masach hat? Und kann ein Mensch erkennen, ob er die Neshama hat?

Meine Antwort: Glauben über dem Verstand ist das, was wir nach dem Machsom erlangen. Vorher versuchen wir nur zu verstehen, was Glaube ist und versuchen, ihn zu erlangen. Vor dem Machsom versuchen wir, Glaube über dem Verstand zu erlangen (die Enthüllung des Schöpfers, eine Wahrnehmung von Ihm, von der Eigenschaft des Gebens und der Liebe in uns – über unserem gesamten Egoismus). Wir streben danach, uns über alle Hindernisse hinweg zur Einheit des Schöpfers und Seiner Lenkung zu erheben!

Aber die Erfüllung dieses Verlangens findet nach dem Machsom statt, wenn es mit dem Licht des Schenkens der Stufe Nefesh, dann Ruach usw., gefüllt ist, bis wir vollständig die Eigenschaft des Glaubens über den Verstand erlangen – die Eigenschaft von Bina.

Und danach gibt es ein anderes Maß – nicht das Erheben über den Egoismus, sondern den Gebrauch des Egoismus oder die Korrektur des Egoismus zum Schenken – wenn wir in unser Verlangen hinein um des Schenkens willen empfangen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Glaube über Verstand – vor und nach dem Machsom
Blog-post: Die kabbalistische Definition von Glaube verglichen mit…

Muss man verheiratet sein, um Kabbala zu studieren?


Fragen, die ich darüber erhielt, ob es für den spirituellen Fortschritt erforderlich ist, verheiratet zu sein

Frage: Kann ein lediger Mann Kabbala studieren? Jemand sagte mir, dass er es nicht kann.

Meine Antwort: Er kann, aber es ist für ihn schwerer, voranzukommen.

Frage: Ist es erforderlich zu heiraten, um den Machsom zu überqueren und spirituell voranzukommen?

Meine Antwort: Es ist nicht erforderlich, aber es ist vorzuziehen. Ein Mensch muss von dieser Welt aus in die Spiritualität aufsteigen, d.h. er muss in dieser Welt gegenwärtig sein, indem er eine Familie, einen Job hat und so weiter, eher als ein Einsiedler zu sein.

Frage: Wenn ein Mann mit dem Punkt im Herzen heiraten möchte, aber keine Frau findet, wird der Schöpfer auf diese Art Gebet antworten?

Meine Antwort: Es gibt nichts außer dem Licht und dem Verlangen, das es erschuf. Und es gibt nur ein Gebet (oder ein Verlangen, das von dem Licht wahrgenommen wird und es antreibt, zu handeln) – dem Schöpfer ähnlich zu werden.

Frage: Ist die Voraussetzung zu heiraten verbindlich?

Meine Antwort: Nein, aber es ist überaus empfehlenswert für spirituelles Vorankommen. Die Tora sagt, dass eine Frau als „Hilfe gegen dich“ (gegen deinen Egoismus) geschaffen wurde.

Frage: Wenn ein 21jähriger Mann Spiritualität im Leben wünscht, wird ihm das verwehrt, wenn er nicht verheiratet ist?

Meine Antwort: Nein, ein Bachelor kann ebenso Spiritualität erlangen – alles hängt von seinen Anstrengungen ab. Er wird sich mehr anstrengen müssen und dann wird er verstehen, dass es natürlicher ist, dies in einer Familie zu tun. So hat die Natur Dinge festgelegt und ein Kabbalist folgt unfreiwillig ihren Bedingungen. Schließlich ist die Natur der Schöpfer.

Verwandtes Material:
Blog-post: Als Einsiedler verwehrt man sich die Korrektur
Blog-post: Warum erschuf der Schöpfer die Liebe zwischen Mann und Frau?
Kabbala Heute Artikel: Mann, Frau und die Schlange zwischen ihnen

Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)


11 Fragen, die ich zur Zukunft der Kabbala, der Geburt der letzten Generation und zu spirituellen Führern der Zukunft erhalten habe

Frage: Können wir aufgrund von Punkt 12, Talmud Esser Sefirot, welcher den Prozess der Empfängnis der Seele beschreibt, sagen und uns vorstellen, dass der gegenwärtige Zustand der Menschheit (die nahenden globalen Krisen) die Wehen während der Geburt der letzten Generation sind?

Meine Antwort: Die uns bedrängenden Kräfte sind die Wehen, die uns dazu zwingen, unseren vorigen Zustand zu verlassen.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess des Fötus, wo er sich von dem Zustand von „Kopf oben“ zu dem Zustand von „Kopf unten“ verändert, der Einheit von Keter und Malchut und den Anstrengungen der Kabbalisten?

Meine Antwort: Absolut, denn die Menschheit muss ihre Betrachtungsweise der Welt gegenüber, ihre Zielsetzung und Werte verändern und anfangen, das Beschenken dem Empfangen vorzuziehen; Liebe für den Nächsten über Liebe für sich selbst.

Frage: Sind Kabbalisten verantwortlich dafür, sicherzustellen, dass die letzte Generation normal geboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn Menschen werden sich ohne die Verbreitung der Kabbala nicht verändern. Das Leid und der Mangel an Verständnis davon was geschieht, werden sich nur anhäufen. Die Geburt ist eine harmonische Wechselbeziehung zwischen dem Organismus der Mutter und dem Fötus.

Frage: Ist es dann, wenn dem so ist nötig, ein System von Menschen zu erschaffen und vorzubereiten, die Diener des Schöpfers sind?

Meine Antwort: Diese Menschen sind Kabbalisten, die den Plan des Schöpfers (der Natur) und wie dieser ausgeführt wird erklären.

Frage: Im Buch Sohar, Kapitel „Die Vision von Rabbi Chiya“, Punkt 57, heißt es: „…denn all die rechtschaffenen Menschen dort sind die Köpfe der Versammlungen. Und all die Mitglieder jeder Versammlung steigen von dieser Versammlung hier, zur himmlischen Versammlung auf. Und der Messias besucht all diese Versammlungen und unterzeichnet die Tora mit dem Siegel der Lehren, die von den Mündern der Rechtschaffenen kommen.“ Dieses Zitat lies mich über die letzten Ereignisse in den Gruppen nachdenken. Ich denke, dass wir die Gruppen, welche an der Verbreitung arbeiten, von den Gruppen der „spirituell vorankommenden“ Menschen trennen sollten und die letztere sollte die Gruppe sein, wo Kabbalisten vorbereitet sind, die für die Geburt der neuen Generation verantwortlich sein werden. Ich habe mir ein Modell einer Pyramide ausgemalt, welche aus kleineren Pyramiden besteht, die wiederum Gruppen aus der ganzen Welt sind, die spirituelle Arbeit machen (und die Gruppen für die Verbreitung werden separat sein). Die Führer dieser Gruppen werden auf verschiedenen spirituellen Stufen sein und durch ihr Streben nach oben verbunden sein. Diese werden das spirituelle Hauptmanagement (nennen Sie es Sanhedrin, wenn Sie wollen) bilden. Ist dies korrekt?

Meine Antwort: Wenn die Gruppen so unterteilt werden würden, wie Sie das vorschlagen, dann wird dies das grundlegende spirituelle Gesetz missachten, wonach alle Seelen das gleiche Recht haben sich spirituell zu entwickeln. Sie kennen nicht die Wurzeln der Seelen und folglich werden Sie nicht fähig sein, diese zu trennen. Nur gleiche, „einfache“ Verbreitung wird alle „Zahnräder“ zu ihrem eigentlichen Zustand bringen, wo sie harmonisch zusammenarbeiten. Es kann von unserer Seite keine Aussonderung geben. Jede Teilung bedeutet Klipa. Alle möglichen Menschen werden sich in jeder Gruppe zusammenschließen und sie werden alle zusammenarbeiten.

Frage: Ich fühle bei Ihnen ein starkes Verlangen danach, diesen funktionierenden Körper erfolgreich zu erschaffen, um die Menschen zu entdecken, die würdig sind, ein Teil davon zu werden und die die dafür benötigte spirituelle Stufe erreicht haben. Dies ist eine völlig andere Stufe der Arbeit und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie mächtig diese „Antenne“ darin ist, das Licht anzuziehen.

Meine Antwort: Nichts kann unter Zwang geschehen. Auf dieser Stufe sind unsere Ziele:

– Die Menschen sollen das korrekte Verständnis über sich selbst, das Universum, dessen Sinn und wie man diesen erreichen kann, erlangen.

– Dies sollen sie in der weltweiten Gruppe, durch die Verbreitung, in die Praxis umsetzen.

Diese Handlungen werden in der jetzigen „formlosen“ Konstruktion (ein „Haufen“, wenn Sie so wollen) eine Veränderung herbeiführen und stattdessen wird es eine Pyramide geben – ein Zentrum mit Abteilungen. Im Moment befindet sich dies im Prozess des Wiederaufbaus.

Wie bei einer Geburt oder jeglicher anderer Entwicklung, können wir nichts, was wir in der Kabbala tun, überstürzen. Nur die Wahrnehmung des Bösen im jetzigen Zustand wird den nächsten Zustand hervorbringen und uns dazu zwingen, diesen zu erreichen. [Rest des Beitrags lesen →]

Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man die spirituelle Entwicklung mit den täglichen Verlangen und Verantwortungen vereinigen kann

Frage: Ich bin 17 Jahre alt und studiere Kabbala seit ca. 4 Monaten. Manchmal werde ich von anderen Wünschen abgelenkt, gehe ihnen nach und vergesse Kabbala dabei. Manchmal kommt es mir so vor, als ob diese mir wichtiger sind als meine Korrektur. Was soll ich tun? Kommt das Problem wegen meines Alters, oder sind es Reschimot, die ich korrigieren muss?

Meine Antwort: Achten Sie nicht auf die Störungen und studieren Sie weiter. Dann kommt das Höhere Licht und korrigiert Sie. Indem Sie auf dem spirituellem Weg weitermachen, stellen Sie fest, wie sehr Ihre Wünsche Sie beherrschen, und das Einzige, was Sie retten kann, ist die Hilfe von Oben. Nur die Geduld macht einen Kabbalisten aus Ihnen.

Frage: Glauben Sie wirklich, dass wir den höchsten Grad in diesem Leben erreichen können, auch wenn wir uns nicht völlig dem Studium widmen? Wie kann dies in diesem Leben möglich sein, wenn man an die Verwantwortungen denkt, die wir gegenüber den Menschen um uns herum und der Gesellschaft haben?

Meine Antwort: Ich bezweifele nicht, dass es jeder kann. Auch wenn jemand den Machsom nicht in diesem Leben erreicht, dann wird er sehr wenig im nächsten Leben dafür zu tun haben. Und danach wird Ihre Seele Sie auf den Stufen des Aufstiegs führen!

Einzig und allein die Bemühung, den Schöpfer zu erreichen, bleibt. Alles andere verschwindet, denn es kommt von Oben, und ist nicht etwas, was wir arrangiert haben. Das Beste, was Sie tun können, ist nach dem Ziel zu streben und das Resultat dem Schöpfer zu überlassen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle
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Kabbala-Blog: „Licht“ – die kabbalistische Bedeutung

Lauschen Sie einer Kabbalalektion jedes Mal so, als wäre es Ihr erstes Mal!


Eine Frage, die ich erhielt: Manchmal kann man die Lektion nicht hören! Man lauscht ihr zwar, aber man hört sie nicht! Manchmal verschläft man sie… Und manchmal scheint es, als wäre jedes Wort verständlich und es ist schlicht eine Enthüllung!

Was bestimmt die Wahrnehmungen des Menschen während der Lektion? Ist es die Lektion selbst, die Menschen, die bei der Lektion anwesend sind, der Mensch, das Material, das studiert wird, oder etwas anderes?

Was kann ich tun, um die Lektion so zu hören wie beim ersten Mal, als ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte?

Meine Antwort: Ich verstehe Sie. Dies passiert jedem. Dies liegt daran, dass der Schöpfer dem Menschen nur das anfängliche Verlangen für das spirituelle Ziel gibt: Er erweckt den Punkt im Herzen des Menschen. Und Er bringt einen Menschen zur Quelle (einem Buch, einem Lehrer, einer Gruppe, dem Internet) und nicht mehr als das. Und es liegt am Menschen selbst, dieses Verlangen, das er von oben bekommen hat, weiter zu entwickeln, es bis zur Größe der Welt der Unendlichkeit auszubauen.

Dies ist unmöglich, außer Sie studieren Kabbala in der richtigen Umgebung. (Siehe Punkt 155 von Baal HaSulams „Einführung zu Talmud Esser Sefirot“ und seinen Artikel „Die Freiheit“.) Ansonsten werden Sie viele Jahre damit verbringen, sich selbst zu verzehren.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, sich auf die Lektion vorzubereiten. Die Vorbereitung fängt vor dem Schlafengehen an. Sie sollten mit einem kabbalistischen Buch in Ihren Händen einschlafen, eine halbe Stunde vor der Lektion aufwachen und sich selbst auf die Lektion einstimmen. Wenn Sie sich nicht selbst einstimmen, wird die Lektion nicht effektiv sein.

Sie sollten diese Periode energischer durchlaufen: vom Punkt bis zum Machsom. Viel Glück!

Glaube über dem Verstand – vor und nach dem Machsom


Zwei Fragen, die ich zu dem Thema „Glaube über dem Verstand“ erhalten habe

Frage: Ein Mensch, der Kabbala studiert, arbeitet vor dem Machsom (Barriere) mit dem Glauben über dem Verstand. Wie verändert sich diese Absicht, nachdem sich der Mensch einen Schirm angeeignet hat? Und braucht er diesen überhaupt, wenn er einmal anfängt den Schöpfer zu empfinden?

Meine Antwort: Erst nach dem Machsom ist ein Mensch fähig, mit dem Glauben über dem Verstand zu arbeiten. Vor dem Machsom strebt er nur danach, jedoch kann er davor nicht auf solche Weise handeln. Dies liegt daran, dass der Glaube die Eigenschaft des Gebens ist, die ein Mensch sich über dem Machsom aneignet, über dem Egoismus (Wissen, Empfangen). „Glaube über dem Verstand“ = „Beschenken über Empfangen“.

Frage: Wenn ein Mensch ein bestimmtes spirituelles Niveau erreicht und er sich wünscht, noch höher aufzusteigen, zu noch größerer Gleichheit der Form mit der Eigenschaft des Gebens und wenn er auf dem Weg des Glaubens über dem Verstand ist, benutzt er dann die vorige Stufe in seinen Handlungen oder lehnt er diese ebenfalls ab?

Meine Antwort: Er betrachtet die vorige Stufe, im Vergleich mit der nächsten Stufe, als abgeschlossen und als egoistisch. Und dies geschieht jedes Mal. Die Höhere Stufe wird „der Schöpfer“ genannt und dies verändert sich jedes Mal. Heute erreicht ein Mensch den Schöpfer von gestern und erarbeitet sich einen neuen Schöpfer, den er morgen erreichen wird.

Verwandtes Material:
Michael Laitman Artikel: Die Notwendigkeit, Kabbala zu Lernen
Leben aus der Kabbala, Kapitel 5: Der Zweck des Studiums der Kabbala

Himmel und Hölle in der Kabbala


Fragen, die ich über das Leben in den Höheren Welten erhielt

Frage: Was bedeutet „Himmel“ aus der Sicht der Kabbala?

Meine Antwort: Himmel ist das Licht von Chochma. Der „Garten“ ist Malchut. Malchut gefüllt mit dem Licht von Chochma wird Garten Eden genannt. In diesem Zustand ist Malchut für die Seelen die Malchut der Welt Atzilut.

Mit anderen Worten, der Garten Eden bezieht sich auf einen Ort (oder ein Zustand), wo die Seelen mit dem Licht von Chochma gefüllt sind. Einfach ausgedrückt: der Garten Eden ist Malchut der Welt Atzilut. Der Höhere Garten Eden ist Bina der Welt Beria und der Niedere Garten Eden ist Yesod de Malchut von der Welt Assiya. Natürlich bezieht sich das nicht auf die üblichen Vorstellungen der Leute über den Himmel und seine Bewohner. In der Spiritualität gibt es keinen Raum, kein Abbild, Geräusche etc., sondern nur Kräfte ohne Materie. Die Seele ist ein Verlangen. In dem Maße, in dem sie dem Schöpfer gleicht, der Eigenschaft von Geben und Liebe, wird sie mit der Empfindung des Schöpfers erfüllt, der Empfindung dieser Eigenschaft innerhalb sich selbst. Diese Empfindung wird „Himmel“ genannt und es gibt keinen Himmel außer diesem.

Frage: Gebraucht eine Person das System von ABYA de Kedusha schon vor dem Machsom?

Meine Antwort: Dieses System beginnt erst über dem Machsom. Schauen Sie sich das „Vorwort zum Buch Sohar“ an, wo von der Erreichung der Malchut de Assiya gesprochen wird.

Frage: Wie hat sich der Parssa nach dem Zerbrechen der Gefäße (Shwirat ha Kelim) in der Welt von Nekudim wieder verstärkt, um zu vermeiden, noch einmal zu zerbrechen?

Meine Antwort: Um das Licht zu empfangen ist es nötig, von BYA zu Atzilut aufzusteigen – dies ist eine der Verstärkungen des Parssas.

Frage: Warum ist Ejn Sof (Unendlichkeit) umgeben von Igulim (Kreise)?

Meine Antwort: Weil jeder gleich ist und es keine Begrenzungen gibt.

Frage: Gibt es in der Kabbala Dinge wie den Teufel oder andere böse Kräfte oder sind dies nur Metaphern für den Egoismus?

Meine Antwort: Das Einzige, das geschaffen wurde, ist das Verlangen. Es ist verschiedenartig, bestimmte Arten haben verschiedene Namen. Meine Wahrnehmungen von mir selbst und von meiner Umgebung sind ebenfalls Verlangen oder Kräfte, aber wir empfangen sie als Überträger auf einem Fernsehschirm, als Bilder. In Wirklichkeit sind die einzigen Dinge, die existieren, die Kraft des Empfangs (Schöpfung) und die Kraft des Gebens (der Schöpfer). Sie stellen das gesamte Bild dar, das wir sehen. Wenn wir diese Kräfte erlangen, sind wir sofort von der Illusion des sichtbaren Bildes der Welt frei und daher beschreibt Kabbala unsere Welt als unwirklich und geträumt.

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