Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Liebe'

Hören Sie auf zu träumen!


Die spirituelle Welt ist nicht in einer anderen Dimension oder über den Wolken. Es ist etwas was Sie in ihrer Haltung zu anderen Menschen finden, wenn sie sehen dass deren Vernachlässigung von ihnen durch Aufmerksamkeit und ein Gefühl der Wichtigkeit ersetzt wird. Dies geschieht weil Sie die Spiritualität erreichen wollen, und Sie beginnen zu erkennen, dass die Anderen Ihre Partner auf diesem Weg sind.

Sie fangen dann an, sich um sie so zu kümmern und zu sorgen wie Sie es mit jemanden tun der Ihnen wichtig ist. Auf den ersten Blick tun Sie dies rein egoistisch, aber allmählich werden Sie zu fühlen beginnen, dass Sie wirklich geben wollen.

Dies geschieht wenn das Licht zu arbeiten beginnt und Sie zu fühlen beginnen dass es innere Eigenschaften gibt, welche Sie korrigieren müssen. Sie wollen andere mit Liebe behandeln und Sie bekommen auch ein Gefühl, dass nur das Licht diese Korrektur durchführen kann. Wenn Sie wirklich wollen dass dies geschieht, wird das Licht kommen welches Sie korrigieren wird.

Allerdings funktioniert dieses Licht nur innerhalb der Verbindung zwischen Menschen, verwandelt Hass in Liebe und korrigiert den Bruch welcher Liebe in Hass umwandelt. Innerhalb dieser neuen Haltung zu Anderen erreichen Sie die spirituelle Welt, die während dem Zerbruch verloren gegangen ist. Sie offenbaren das die Verbindung mit Anderen eine Verbindung der Seelen und inneren Verlangen ist und enthüllen somit den Schöpfer.

Die wahre Quelle des Glücks

Zwei Fragen, die ich über das Glück erhielt:

Frage: Wie können wir junge Leute und ihre Eltern wissen lassen, dass Glück über einen langen Zeitraum besser erreicht werden kann, wenn man das Ego niederhält und stattdessen die Kraft der Liebe und des Gebens wählt? Wie können wir dieses Prinzip lehren und entwickeln?

Meine Antwort: Der einzige Weg, Korrektur herbeizuführen und eine neue stabile Generation zu schaffen, wird durch die Einführung der Methode zur Bildung und Erziehung der Kabbala in Schulen erreicht.

Frage: Wie kann ich mich selbst glücklich machen?

Meine Antwort: Die Quelle des Glücks liegt in der Nähe zum Schöpfer.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Das Rezept zum Glücklichsein
Blog-post: Geben kann uns mehr erfüllen als alles andere
Baal HaSulam: Einführung in das Buch Sohar, Punkt 39

Der Granatapfel ist ein Symbol für die Verlangen der Seele


Eine Frage die ich erhielt: Sie haben in einem Ihrer Unterrichte gesagt, dass die Seele eines Menschen aus 613 egoistischen Verlangen besteht und das man diese durch das Licht, welches man während des Studiums der Kabbala auf sich zieht, korrigieren muss und dadurch die Eigenschaft der „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ bekommt.

Die Korrektur der 613 Verlangen wird auch die Ausführung von 613 Geboten genannt. Sie haben die Seele auch mit einem Granatapfel verglichen, da dieser auch aus 613 Samen besteht, eben genau so wie bei einer Seele welche aus 613 Verlangen besteht. Wer hat das nachgeprüft?

Meine Antwort: Du hast es korrekt beschrieben. Es war ein Artikel über den Granatapfel und über ein Projekt, bei dem Forscher verschiedene Granatäpfel aus der ganzen Welt miteinander verglichen haben und deren Samenkerne gezählt haben. Jeder Granatapfel hatte eine andere Anzahl von Samen – einige weniger als 613 und einige mehr, aber im Durchschnitt waren es 613.

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Verwandtes Material:
Baal HaSulam, Brief 17, Seite 63
Shamati #13: Bezüglich des Granatapfels

Ein Meer der spirituellen Erfüllung befindet sich direkt vor unserer Nase


Die Erschöpfung, die wir spüren, wurde uns absichtlich von Oben gesandt. Es erscheint uns, als ob es nicht Gutes an der Spiritualität gibt und der heutige Unterricht über genau das Gleiche wie gestern spricht. Und diese Erschöpfung, die wir spüren, wird nur noch größer. Wenn ein Mensch keine Kraft von seiner Umgebung (der Gruppe und den Büchern) erhält, wird er nicht fähig sein, spirituell weiterzukommen.

Doch die größte Kraft kommt daher, dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Wenn ihr das tut, werdet ihr erholt und viel stärker aus dem Unterricht kommen, als vorher. Das ist so, weil ihr euch mit den Verlangen vieler Menschen verbindet und ihr miteinander das Material durcharbeitet.

Innerhalb eurer neuen Verlangen, werdet ihr die Welt auf einer tieferen Existenzebene enthüllen und ihr werdet diese Enthüllung als neue Kraft und Energie, als Wiederbelebung eurer Seele erfahren.

Doch wenn ihr keinen Genuss und die Kraft des Lebens vom Unterricht und der Verbreitung verspürt, verbindet ihr euch nicht mit den Verlangen der Freunde. Die Korrektur liegt nur darin, die zerbrochene Verbindung zwischen den Seelen zu einen. Wir müssen korrigieren, was zerbrochen wurde. Sobald wir zu der ersten Verbindung untereinander kommen, werden wir in dem Maße sofort die Höhere Welt empfinden.
Das Licht, das Empfinden der Verbindung, des Gebens und der Liebe, kommt nicht von irgendwoher, sondern es erscheint in unserm Innern, sobald wir diese Eigenschaft erlangen. Diese Eigenschaft kommt vom Schöpfer und umgibt uns.

Tatsache ist, dass wir immer in ein Meer von Licht getaucht sind! Deshalb spüren wir nicht, dass überall um uns herum Wasser ist. Das können wir nur in unserm Glas wahrnehmen. Verbindet also einige Seelen miteinander. Ihr werdet dann ein Gefäß formen und die spirituelle Welt spüren!

Das ist so einfach. Wenn es erst einmal einem Menschen enthüllt wird, ist er verblüfft, weil er erkennt, dass es immer genau vor seiner Nase war und er fragt sich: Warum habe ich das nicht vor zehn Jahren gemacht?

Am Sukkot Fest “Abfall” und “Schatten” zum Bau unserer Seele verwenden


Sukkot ist ein Fest, das für unsere spirituelle Arbeit ein sehr gutes Symbol ist. Es kommt nach der Erkenntnis des Bösen, das an Yom Kippur geschieht. Das heißt, an Yom Kippur versteht ein Mensch das ganze Ausmaß, in dem sein Wille zu genießen, sein Egoismus, seine gesamte Natur, böse ist und dass er keine Chance hat, ihm zu entkommen. Doch diese Erkenntnis kommt als Ergebnis von großer vorausgehender Arbeit.

An Rosh HaShana (Neujahr) entscheidet ein Mensch, mit einem neuen Leben zu beginnen, über seine eigene Natur aufzusteigen, koste es was es wolle, und zur nächsten Stufe aufzusteigen. Doch an Yom Kippur erkennt er jedoch, dass er nicht fähig ist, dieses zu erlangen, denn seine Kelim (Verlangen) sind dafür untauglich. Doch dann versteht er, dass die Spiritualität und das Körperliche untrennbar sind, dass jede höhere Stufe auf der vorherigen Stufe basiert und darauf aufgebaut ist. Es ist nicht so, dass irgendwo eine Art fertige spirituelle Welt auf dich wartet und alles, was du tun musst, aus dieser Welt „dorthin“ zu gelangen, sondern du musst alles, was du auf der jetzigen Stufe besitzt nehmen und es auf eine neue Art ordnen und umgestalten. Auf diese Weise wirst du deine neue Stufe bauen.

Auf unserer jetzigen Stufe besitzen wir sehr Wichtiges, einschließlich aller physischen und spirituellen Dinge. Doch die spirituellen Dinge scheinen uns noch nicht wichtig zu sein, weil wir sie noch nicht genießen können. Geben, sich um den Nächsten kümmern und Liebe zum Schöpfer sind alles Dinge, die uns nutzlos erscheinen, wie Abfall.

Wir sind einverstanden, spirituelle Arbeit zu leisten, doch nur, wenn es dazu ist, mehr Wissen und Verständnis zu erlangen, um für die Arbeit eine Belohnung zu bekommen. Und wir verstehen nicht, dass kraft dieser „unwichtigen“ Dinge ist, dem „Abfall“, den wir über uns emporheben und ihn dazu gebrauchen, ein Dach oder einen Schutz zu bauen, mit denen wir ein neues Kli erschaffen.

Das geschieht, wenn diese Dinge, die mein Verlangen zu genießen für unnötig erachtet, arbeiten, um meinen Egoismus zu bedecken oder zu verhüllen und zu beschwichtigen, indem sie einen Schatten darüber legen. Wenn ich willig bin und mich darüber freue, in diesem Schatten zu bleiben und in meinem Innern das Verlangen zu Geben zu schaffen, dann kommt das Licht des Sukkot Festes zu mir.

Wer ist in einer kabbalistischen Gruppe dein Freund?

Eine Frage, die ich von einem meiner Studenten erhielt: Sie sagen, dass man seinen Freund in der Gruppe als Kind behandeln soll, mit Liebe und ohne ihn zu verurteilen. Wir müssen uns zu einer höheren Stufe des Verständnisses erheben und erkennen, dass es das Wichtigste ist, unsere Freunde mit der Regel „Liebe deinen Freund wie dich selbst“ zu behandeln.

Aber bedeutet das, dass wir Beleidigungen durch unsere „Freunde“ ignorieren müssen und sie nicht tadeln sollen, selbst wenn ihre Handlungen uns moralisch und physisch schaden? Jedesmal, wenn mir dies geschieht, möchte ich die Situation klären und ich habe das Gefühl, dass diese Person nicht mein Freund ist. Oder soll ich mich in solchen Fällen von dieser Person distanzieren, um die negativen Gefühle zu vermeiden, auch wenn wir beide Kabbala studieren?

Meine Antwort: Rabash hat geschrieben, wenn du aufrichtig versuchst, die Situation mit dieser Person zu klären und deine Versuche scheitern, dass du sie alleine lassen und so handeln sollst, als ob du sie nicht bemerkst. Du musst warten, dass die Person sich entwickelt und wenn das der Fall ist, wird sie dein Freund werden. Wenn du diese Einstellung behältst, wird dir das helfen!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Hass und das Böse sind Widerspiegelungen unserer inneren Zustände
Blog-post: Der Zweck unserer Abhängigkeit und Entfremdung
Baal HaSulam Artikel: „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen“

Das Konzept des “Umgebenden Lichts” verstehen (fortgeschritten)

Eine Frage, die ich von einem meiner Studenten erhielt: Ist es richtig zu sagen, dass das Umgebende Licht unsere Gedanken und Verlangen sind, die auf uns wirken?

Meine Antwort: Nicht ganz. Das Umgebende Licht ist nicht einfach unsere Gedanken und Verlangen, sondern es ist unsere korrigierten Gedanken und Verlangen. Es ist die Erfüllung, die uns erwartet und die wir empfangen müssen. Vielmehr ist das Umgebende Licht unsere korrigierten, guten und richtigen Gedanken und Verlangen. Es ist die tiefempfundene Verbindung untereinander, die auf uns wirkt. Und die Gesamtsumme unserer korrigierten Gedanken und Verlangen heißt „der Schöpfer“. Darum heißt der Schöpfer auf Hebräisch Bo-re, was „komm und siehe“ bedeutet.

Die positive Energie des Gebens und der Liebe, die in unserem künftigen Zustand existiert, wirkt auf eine Person und ihren gegenwärtigen Zustand. Diese Energie wird das Umgebende Licht genannt. Somit beeinflussen wir unseren unkorrigierten, gegenwärtigen Zustand durch unseren korrigierten, zukünftigen Zustand.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst
Blog-post: Der Name des Schöpfers bedeutet: „Komm und siehe“ (Fortgeschritten)
Shamati #72: „Sicherheit ist die Kleidung des Lichts“

Die Heilung aus absoluter Güte bringt uns zur Perfektion

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn jemand wissen möchte, ob er nach dem Prinzip des Lebensnotwendigen lebt, was soll er tun?

Meine Antwort: Studieren. Es gibt nichts anderes, als das Licht durch das Studium zu erwecken und sich selbst durch seine Beziehung zu anderen, der Gesellschaft und dem Schöpfer zu erkennen. Dadurch korrigiert sich der Mensch selbst.

Wie das funktioniert, ist uns schleierhaft. Wenn du dich deprimiert fühlst, fange an, zu studieren, denn es steht geschrieben, „es ist ein Heilmittel für jedes Fleisch“. Die Wurzel aller Probleme ist die Krise, in anderen Worten, die Zerstörung und der Zerbruch der allgemeinen Seele, was bedeutet, dass wir, anstatt aus Liebe zu handeln, dem Hass verfallen sind. Darum müssen wir die Wurzel eines jeden unserer Probleme korrigieren.

Die allgemeine Seele war im Zustand der Unendlichkeit und zerbrach dann in eine Myriade von einzelnen Seelen, die durch den Egoismus getrennt sind. Das ist unser heutiger Zustand und aufgrund dieses Zerbruchs empfinden wir nur diese Welt anstelle der Welt der Unendlichkeit. Wenn wir diesen Zerbruch durch unsere Vereinigung korrigieren, dann werden wir wieder in die Welt der Unendlichkeit zurückkehren (der unendlichen und ewigen Perfektion).

Vielleicht geht es bei Ihrer Frage um eine zeitweilige Lösung. Sagen wir, ein Mensch wird mit akuten Schmerzen ins Krankenhaus gebracht und muss operiert werden, aber in der Zwischenzeit gibt man ihm ein Schmerz- bzw Beruhigungsmittel, also weder eine Heilung noch eine Behandlung.

Wenn ein Mensch Sie darum bittet, muss ihm geholfen werden. Doch zusammen mit dem Beruhigungsmittel, muss ihm auch die Lage erklärt werden: Es gibt für ihn ein Entwicklungsprogramm und er steht unter dessen Lenkung; sein Leben hat einen Sinn usw., der darin liegt, den ewigen und perfekten Zustand zu erlangen. All seine Zustände und sein gesamtes Schicksal kommen aus einer Quelle, und eben diese Quelle heilt ihn.

Wenn es ihm gelingt, zu erkennen, dass alles kein Zufall ist und dass er unendliche Schläge auf sich nehmen muss, bis er zur Erkenntnis gelangt und alles nur aus reiner Güte für ihn getan wurde, um ihn an sein Ziel zu bringen, dann wird ihn diese Erkenntnis beruhigen. Diese Erkenntnis ist sein Schmerzmittel! Zusammen mit seinem Studium beginnt er seine Heilung, nimmt sein Schicksal in die Hand und sichert sich eine gute Zukunft.

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Blog-post: Heile die Welt, heile dich selbst
Blog-post: Ärzte haben eine neue Diagnose: Das  „Krisensyndrom“
Blog-post. die wichtigste Aufgabe im Leben

Egal was geschieht – hör niemals auf

Eine Frage, die ich erhielt: Ich war nie sehr kontaktfreudig und nicht gerade ein gesprächiger Mensch. In der Tat ist es für mich eine große Qual, unter einer großen Menge lebendiger Menschen zu sein. Ich verliere mein ganzes Verlangen zu sprechen, ich drehe noch durch. Ich spüre, dass ich fehlerhaft bin, etc.. Sie lehren uns: „Schaffe dir deine eigene Umgebung.“ Ich spüre, dass ich dazu niemals in der Lage sein werde. Aber ich kann mir ein Leben ohne Kabbala-Studium nicht vorstellen und ich mache alleine weiter, Bücher zu lesen und via Internet zu studieren.

Menschen, die um mich sind, mögen mich nicht. Ich hasse sie einfach und hasse auch mich selbst. In einem der Foren haben sie mir gesagt, dass ich mich mehr verbinden soll. Aber was kann ich tun, wenn mich das Wort „verbinden“ krank macht?

Meine Antwort: Es ist einfach wundervoll! Mach trotzdem weiter, so wie du kannst und das Licht wird dich zu einem neuen Zustand, einer Lösung und neuen Gegebenheiten führen – egal was geschieht, mach weiter mit deinem Studium.

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Blog-post: Kabbala ist nicht der Weg des „schnellen Geldverdienens“
Blog-post: Mit Kabbala ist es möglich, mit Verständnis und Liebe zu leiden
Blog-post: Was wir für Liebe halten, ist Egoismus in einer Verkleidung
Leben aus der Kabbala: Kabbalistische Zitaten, Kapitel 38

Für wen arbeiten wir: Für uns oder für den Schöpfer?


Eine Frage, die ich erhielt: Es steht geschrieben: „Wichtig ist nicht deine Belohnung, sondern für wen du arbeitest“. Wie kann ich mich darauf konzentrieren und nicht auf die Belohnung?

Meine Antwort: Diese Worte mögen dich verwirren. Für wen arbeite ich? Für mich, und keinen anderen! Es ist verboten, sich den Schöpfer in irgendeiner Form oder bildlich vorzustellen. Der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens, die wir in uns enthüllen müssen. Darum hängt die Frage „Für wen arbeite ich“ davon ab, mit wem ich mich identifiziere.

Wenn ich mich mit meinem egoistischen Verlangen identifiziere, dann werde ich denken, dass ich für den Schöpfer arbeite. Andererseits kann ich mich mit dem Punkt im Herzen identifizieren, welcher die Eigenschaft des Gebens ist – der Embryo der Seele. Dies wird bedeuten, dass ich die Eigenschaft des Gebens -Schöpfer genannt – erlangen möchte. Ich möchte, dass sie sich in mir manifestiert.

Der Schöpfer wird Bore genannt, aus den Worten Bo – komm, und re – sieh. Dies bedeutet, dass man diese Eigenschaft in sich entdecken muss. Daher gibt es nichts außerhalb von mir, wofür ich arbeite. Ich arbeite an meiner eigenen Korrektur, damit ich Geben und Liebe erreiche, was „der Schöpfer“ genannt wird.

Andererseits werde ich die kabbalistischen Texte nicht richtig interpretieren, wenn ich mir vorstelle, dass es den Schöpfer irgendwo außerhalb von mir gibt und ich für Ihn arbeiten und Seine Wünsche erfüllen muss. Genauso ist die Religion des Judentums entstanden, als die Menschen das Gefühl für den Schöpfer während der Zerstörung des ersten Tempels verloren haben. Später entstanden das Christentum und auch der Islam aus dem Judentum .Diese Religionen beschreiben den Schöpfer als außerhalb des Menschen anstatt in seinem Innern.

Während der Zeit des Zweiten Tempels verschwand der Schöpfer aus der Wahrnehmung des Menschen und verhüllte sich vor ihm. So verloren die Menschen das korrekte Bild von der Welt, weil sie anfingen zu denken, dass der Schöpfer jemand ist, der von ihnen getrennt ist, dass Er nicht die Eigenschaft ist, die in ihrem Innern enthüllt wird. Sie begannen zu glauben, dass sie einen Herrn haben, für den sie arbeiten müssen – wie Sklaven.

Anstatt an den Schöpfer hauptsächlich als die wichtigste Eigenschaft in der Schöpfung zu denken, die im Innern eines Menschen zum Ausdruck kommt, begannen die Menschen mit der Vorstellung, dass Er irgendwo als außerhalb existierendes Individuum in den Wolken sitzt und an den Hebeln unseres Lebens sitzt. Darum ist es so wichtig, die korrekten kabbalistischen Definitionen zu lernen, da man sonst leicht Fehler machen kann und alles zur normalen Religion wird.

In der Kabbala sind die Regeln einfach erklärt: Es gibt kein Licht ohne ein Kli und keinen Schöpfer ohne Schöpfung, Bore = Bo + Re usw.
(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht.)

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