Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Liebe'

Warum ist jetzt die Zeit, das Prinzip “Liebe deinen Nächsten“ umzusetzen

Ein Brief über den gegenwärtigen Zustand der Menschheit, den ich von meinem  Studenten Michael Chernikovsky erhielt:

Letztendlich erfasste ich den Grundgedanken der Kabbala:

1. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt in der Fähigkeit des Menschen, die Verlangen der umgebenden Gesellschaft aufzunehmen. Diese Verlangen werden die seinen und im Gegenzug überträgt er seine Verlangen auf die Gesellschaft.

2. Das erschafft ein System mit einer bestimmten Resonanz, das anfänglich unbeständig ist. In Systemen auf niedriger Ebene, beispielsweise den biologischen, existiert diese Art von gegenseitiger Beeinflussung nicht, weshalb diese Systeme beständig sind.

3. Bis heute war die menschliche Gesellschaft „offen“. Daher traten Störungen in die äußere Umgebung aus und klangen in ihr ab.

4. Wir haben eine Stufe erreicht, auf der die Gesellschaft „geschlossen“ ist. Geschlossene Systeme mit zwangsläufiger Resonanz werden chaotisch. Das können wir heute beobachten.

5. Jedoch hat uns die Natur gemeinsam mit dieser Krankheit auch die Medizin gegeben. Wenn wir beginnen, Liebe und Fürsorge an den Tag zu legen, anstatt zügellosen Konsum, dann wird derselbe zwangsläufige Resonanz-Mechanismus das System stabilisieren und es vom Chaos zur Harmonie bringen. Das ist in der Tat die einzige Lösung, denn jeder äußere Regulator wird wirkungslos werden, weil die Verlangen gegenseitig anwachsen.

6. „Liebe deinen Nächsten“ ist keine neue Idee. Von Zeit zu Zeit hat die Menschheit versucht, Gesellschaften aufzubauen, die auf diesem Prinzip gründen. Doch aufgrund der „Offenheit“ der Gesellschaft war es immer möglich, vor dem positiven Beispiel zu fliehen. Heute jedoch haben wir einen Punkt erreicht, wo wir nirgendwohin flüchten können. Daher ist jetzt die Zeit, das Prinzip „Liebe deinen Nächsten“ zu verwirklichen.

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Habe keine Angst vor Wünschen

Frage: Welche Wünsche stören den spirituellen Weg? Muss ich mit ihnen kämpfen, was soll ich mit ihnen machen?

Antwort: Fürchte dich nicht vor irgendwelchen Wünschen und versuche nicht dich gegen sie aufzulehnen. Das einzige was getan werden muss, ist das höhere Licht heranzuziehen. Er hat diese Wünsche geschaffen und Er soll sie korrigieren, lenken und handhaben.

Wir reduzieren und steigern unsere Wünsche nicht und üben keinen Druck auf uns aus. Wir entwickeln nicht in uns die Eigenschaft des Gebens, der Liebe und der Verbindung – das ist nicht unsere Zuständigkeit. Wir müssen nur das höhere Licht heranziehen, damit es wirkt.

Es ist ein großer Fehler zu glauben, dass wir uns selbst verändern können. Wir verwirren uns nur damit.

Aus dem russischen Unterricht 13.05.2018

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Warum lockt uns der Schöpfer, lässt uns aber das Vergnügen nicht genießen?

Frage: Wenn der Schöpfer Verlangen und Erfüllung gibt, warum zieht er es nur an und lässt es uns nicht auskosten?

Antwort: Stellen Sie sich vor, Sie wären an einem mit Süßigkeiten gedeckten Tisch gefesselt und würden dort den Rest des Lebens verbringen, was würde geschehen? Ein Mensch braucht Gegensätze. Es ist bekannt, dass die in der Süßwarenindustrie arbeitenden Menschen Hering mögen und umgekehrt.

Wenn wir das Gegenteil nicht kennen, schmecken wir weder süß noch bitter, noch salzig oder sauer. Durch das richtige Gleichgewicht von Gut und Böse beginnen wir uns zu entwickeln und den Schöpfer zu offenbaren.

Das Gute ist die Eigenschaft des Schöpfers, das Böse ist das absolute Gegenteil von Ihm. Wir müssen in uns die richtige Kombination bilden, die es uns ermöglicht, den Schöpfer wahrzunehmen.

Uns werden Gut und Böse gegeben, um zuerst das Äußere des Schöpfers zu erkennen und dann Ihn selbst: Seine Absichten in Bezug auf uns, sein ursprünglicher Gedanke, den Plan der Schöpfung und noch tiefer – dort beginnen sich bereits Geheimnisse zu offenbaren. 

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Die geheime Kraft einer Frau

In unserer Welt verhält sich ein Mann wie ein Macho gegenüber einer Frau, um zu zeigen, dass er höher, stärker, erfolgreicher als sie ist.

Das ist durch die Natur bedingt, obwohl in der spirituellen Natur alles umgekehrt ist. Da die Frau die neue Generation gebärt und den Mann zur Entwicklung antreibt, ist sie höher und wichtiger als er.

Genauso wie in unserer Welt eine Frau die neue Generation zur Welt bringt, erschafft der weibliche Teil auch in der Spiritualität eine neue Stufe, die näher zum Schöpfer ist.

Wer macht den Schritt der Annäherung an den Schöpfer? Der Mann setzt die Kraft in Bewegung, doch die Frau macht diesen Schritt, sie gebärt die nächste Stufe. In unserer Welt genießt der Mann dadurch, dass er nichts zur Welt bringt, eine größere Freiheit – …und macht das, was er will.

In der Spiritualität ist der Mann mit all seiner Freiheit vollkommen darauf ausgerichtet, die weibliche Kraft zu bedienen, um die nächste Stufe zur Welt zu bringen und sich zusammen mit der Frau der Spiritualität anzunähern.

Alles, was es in einem Mann gibt, bringt er in die Frau hinein und aus ihr kommt ihre neue gemeinsame Stufe heraus, genauso wie auch in unserer Welt, die eine natürliche Projektion der spirituellen Welt ist, wo ein Mann den Samen hineinbringt und eine Frau ihn entwickelt und die nächste Generation zur Welt bringt.

Frage: Was hat eine Frau, dass sie den Samen empfangen und ihn entwickeln kann?

Antwort: Es existieren in ihr zwei Kräfte, die Kraft des Empfangens und die Kraft des Gebens. Ein Mann hat nur die Kraft des Gebens, er ist schwach, das ist nicht genug, um in der Natur existieren zu können. Und eine Frau hat sowohl die Kraft des Empfangens als auch die Kraft des Gebens.

Frage: Also symbolisiert sie die Schöpfung selbst?

Antwort: Sie symbolisiert die Schöpfung und die gesamte Schöpfung ist für sie erschaffen worden, das ist Bina, die Höhere Mutter.

Der Vater (Aba) hat nur die Kraft Chochma und die Mutter (Ima) hat sowohl Chochma als auch Chassadim, sie weiß auch, wie diese beiden Kräfte organisiert werden müssen, um den männlichen und den weiblichen Teil zur Welt zu bringen und sie anschließend voranzutreiben.

Die Entstehung, das Säugen, der Zustand des Erwachsenseins – all diese Etappen gehen von Ima aus.

Frage: Und all das wird in unsere Welt projiziert?

Antwort: Wir müssen verstehen, dass wir, wenn wir in unsere Welt in Übereinstimmung mit der spirituellen Welt die Korrektur hineinbringen, eine andere Welt sehen werden.

Es werden ganz andere Beziehungen in der Familie, zwischen Männern, Frauen und Kindern herrschen. Alles wird eine andere Form annehmen. Darüber steht geschrieben: „Ich sah eine umgekehrte Welt“.

Und wenn wir dagegen die Wissenschaft der Kabbala nicht anwenden, werden wir immer tiefer absteigen und wir mögen noch so viel in neue Schulen, Freizeitaktivitäten und öffentliche Einrichtungen investieren, es wird uns nichts helfen und unsere Welt wird bis zum völligen Verfall hinabsteigen.

Kabbala Grundkurs

Frau = Verlangen

Frage: Zum Thema Frauen als Führungskräfte der Nationen: Was die Frauen als Führer von Nationen betrifft… da es nicht mit dem spirituellen System übereinstimmt und da es „nur eine Wahrheit und nur einen Weg dahin gibt (derselbe Weg, auf dem wir aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen sind),“ bedeutet das, dass eine Frau nicht aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen ist und nicht dahin aufsteigen kann und deshalb keinerlei Gründe hat, Kabbala zu studieren?

Antwort: Ihre Schlussfolgerung ist unklar. Eine Frau hat eine Wurzel im Schöpfungsgedanken, denn sie repräsentiert das geschaffene Verlangen. Ein Mann andererseits repräsentiert die Eigenschaften des Schöpfers und verwirklicht Korrektur basierend auf dem Verlangen der Frau. Beide müssen in der spirituellen Korrektur Partner sein, jeder in seiner eigenen Funktion.

Frage: Ich empfinde hier ein Paradox. Männer und Frauen funktionieren auf verschiedenen Frequenzen und verstehen einander nicht sehr gut. Ferner braucht der Mann, um das Ziel zu erreichen, das Verlangen der Frau. Wenn die Höhere Kraft das Einzige ist, das Menschen zu „gegenseitigem Verständnis“ bringen kann, wie sollte der männliche Teil fragen, um das weibliche Verlangen wahrzunehmen?

Antwort: Verlangen werden „durch die Luft“ transportiert, sie „lungern“ sozusagen „in der Luft herum“. Menschen müssen nicht miteinander sprechen, um voneinander die Verlangen wahrzunehmen.

Frage: Wenn Gott Adam erschuf, warum musste Er nach der Abtrennung Adams, eine Frau erschaffen?

Antwort: Es ist gerade der weibliche Teil des Mannes, der Natur, der das Verlangen erschafft alles zur Korrektur zu bringen.

Frage: (von einer Frau): Darf eine Frau fragen, sodass ein Mann schließlich das Verlangen nach Korrektur in seinem vollen Umfang empfindet?

Antwort: Das ist das Einzige, das Männer zwingt, um Korrektur zu bitten – für beide, für den Mann und für dich. 

Kabbala Grundkurs

Was ist die Seele?


Ich erhielt Fragen über die Seele und ihre Beziehung zum Körper:

Frage: Sie beharren darauf, dass sich die Seele im Herzen befindet. Wie erklären Sie dann, dass der Mensch nach einer Herztransplantation derselbe ist wie vorher?

Meine Antwort: Ich denke, Sie verwechseln mich mit jemand anderem. Ich habe nie so etwas gesagt. Die Seele befindet sich überhaupt nicht im menschlichen Körper. Sie ist die Eigenschaft der Liebe und des Gebens, die ein Mensch erwirbt.

Frage: Was ist die Seele für Sie?

Meine Antwort: Die Seele ist die Eigenschaft der Liebe und des Gebens – die Eigenschaft des Schöpfers. Es steht geschrieben, „Die Seele ist ein Teil des Schöpfers“ und der Schöpfer ist das Verlangen zu lieben und zu geben. Das ist alles!

Frage: Wann wird die Seele in den menschlichen Körper wiedergeboren: Während der Empfängnis oder während der Geburt?

Meine Antwort: Die Seele ist auf keine Weise mit irgendeinem körperlichen Prozess verbunden und sie wird in nichts wiedergeboren. Sie kommt zu einem Menschen, wenn er die Eigenschaft des Gebens erreicht.

Kabbala Grundkurs

Verwandtes Material:
Blog-Post: Warum müssen wir immer wieder hierher zurückzukommen?
Blog-Post: Spirituelle und physische Babys

„Auserwählt“ zu sein bedeutet, die Verantwortung zu haben, der Welt spirituell zu dienen


Frage: Ich habe gedacht, dass alle Begriffe der Kabbala, wie zum Beispiel Goy (Nichtjude), die Nationen der Welt, Israel und Jude, Zustände sind, die jede Person durchmachen muss. Es betrübt mich, dass alle Ihre Antworten immer zweiseitig sind. Dieser Erklärung nach ist Adam haRishon kein gemeinsamer Zustand, sondern nur einer für genetische Juden, weil sie bereits dort waren, während „Nichtjuden“ nicht einmal einen entfernten Geschmack davon haben. Aber weshalb sind sie dann in einem Zustand des Abstiegs?

Antwort: Sie sollten alles objektiv betrachten, wie ein Wissenschafter. Dann werden Sie der Wahrheit näher kommen. Alle Begriffe bestehen sowohl für die körperlichen als auch für die spirituellen Zustände. Jede Person muss alle Zustände durchmachen.

Diejenigen, die durch den spirituellen Abstieg und Aufstieg in der Vergangenheit gegangen sind, sind die genetischen Juden, beginnend mit Abraham, dem ersten Kabbalisten. (Wir berücksichtigen niemanden vor ihm, da es kein System gab, obwohl alles mit Adam begonnen hat). Diese Menschen (Seelen) müssen die Ersten sein, die durch die Korrektur gehen, weil sie in der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels zerbrachen. Danach müssen sie die Methode allen anderen übermitteln.

Auf der körperlichen Ebene werden sie gehasst und geschmäht, weil sie diese Mission vernachlässigen. Übrigens, das hebräische Wort Goy (Nichtjude) bedeutet Nation. Israel wird auch „Goy“ genannt, aber „Goy Kadosh“ – eine heilige Nation, die dazu bestimmt ist, in der Eigenschaft von Liebe und Schenken zu sein.

Adam ist die gemeinsame Seele aller Menschen. Ein Teil von Adam – die Seelen von Abrahams Schülern – durchlebten spirituellen Aufstieg und zerbrachen. Ein anderer Teil der Seelen, die Goyim (Nichtjuden), stiegen niemals auf oder zerbrachen. Die zerbrochenen Seelen sind schlechter als diejenigen, die nicht zerbrachen, aber sie haben auch eine größere Neigung zur Korrektur, weil sie die zerbrochenen spirituellen Verlangen enthalten. Deshalb sind sie verpflichtet „Or Le Goim“ zu werden – das Licht für die Nationen der Welt, die die zerbrochenen Verlangen nicht enthalten.

„Auserwählt“ zu sein bedeutet, verantwortlich zu sein, die Methode der Korrektur zu beherrschen und sie in der gesamten Welt zu verbreiten oder anders gesagt – der Welt spirituell zu dienen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Unter Israel versteht man all jene, die direkt zum Schöpfer streben
Blog-post: Der Bau des Dritten Tempels
 

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Unter Israel versteht man all jene, die direkt zum Schöpfer streben


Frage: Betrachtet die Kabbala die jüdische Nation als das auserwählte Volk Gottes?

Antwort: Das auserwählte Volk ist eine Gruppe von Menschen, die irgendwelche irdischen Charakterzüge oder Eigenschaften haben mögen. Das Wichtige ist, das sie „Punkte im Herzen“ haben – ein Streben zum Schöpfungsziel: Anheftung an den Schöpfer durch Gleichheit der Form. Diese Gruppe muss ebenfalls eine Empfindung von ihrer Mission haben: die Methode der Korrektur zu meistern und sie der ganzen Welt zu lehren.

Diese Gruppe wird Israel (von den Worten Isra – „direkt“ und El – der Schöpfer) genannt, weil sie „direkt zum Schöpfer“ ausgerichtet ist – auf Schenken und Liebe für den Nächsten. Jeder, der diese Bedingung erfüllt, wird Israel genannt und ist „auserwählt“.

Wir stammen alle von der alten Zivilisation in Babylon ab – eine einzige Nation. Einige der Menschen im alten Babylon akzeptierten die Methode der Korrektur, die Abraham jedem anbot und aufgrund ihrer Absicht wurde diese Gruppe Israel genannt.

Heute wird sich die gesamte Menschheit bewusst, dass wir mit unserer egoistischen Entwicklung, die seit dem alten Babylon 4.500 Jahre gedauert hat, in einer Sackgasse angelangt sind. Diese Bewusstwerdung wird uns zwingen, uns über unseren Egoismus zu erheben und zusammen die Stufe des Schöpfers zu erreichen. Dies ist der Plan der Natur.

Diejenigen, die diesen Ruf spüren und erkennen, haben die Aufgabe, die gesamte Menschheit zu leiten, das gesamte Babylon. Das ist es, was sie zu Auserwählten macht. Dies schreibt Baal HaSulam in Punkt 19 seines Artikels Die Bürgschaft (Arwut):

Rabbi Elazar, Sohn von Rabbi Shimon, Autor des Buches Sohar, verdeutlicht dieses Konzept von Arwut (Bürgschaft) noch weiter, indem er erklärt, dass es nicht genügt, dass ganz Israel füreinander verantwortlich ist, sondern dass stattdessen die ganze Welt in diese Bürgschaft mit eingeschlossen werden muss… Doch das Ende der Korrektur der Welt wird erfolgen, wenn sich alle Völker dieser Welt dieser – seiner [des Schöpfers] Arbeit stellen. Wie geschrieben steht: „Und der Ewige wird König sein über alle Lande: An diesem Tag wird der Ewige der einzige sein und sein Name der einzige. (Sacharja 14, 9). Und es heißt: „an diesem Tag“ und nicht eher. Und es heißt auch weiter: „denn das Land wird voll der Erkenntnis des Ewigen sein… (Jesaja 11, 9) …und alle Völker werden zu Ihm strömen (Jesaja 2, 2)“.

Die Rolle Israels gegenüber der Welt ist, dass sie dazu verpflichtet sind, spirituell aufzusteigen und die gesamte Menschheit vorzubereiten, das erhabene Werk der „Liebe für den Nächsten“ zu akzeptieren, das ein Hilfsmittel ist, eine Leiter, die zum Ziel der Schöpfung führt – der Anheftung an den Schöpfer.

Verwandtes Material:
Blog-post: Nationalität resultiert aus den Eigenschaften der Seele
Blog-post: Warum hasst ein jeder Israel?
 
 
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Dem Tag der guten Taten fehlt ein Element


Nachricht aus Ynet, eines populären israelischen Online-Magazins: Tag der guten Taten (hebr.)

Wir Sie ein, für einen Moment in ihrem Tagesablauf inne zuhalten und am israelischen Versuch, etwas für die Gemeinschaft zu tun, teilzunehmen. Sie können freiwillig in Ihrem Viertel mit Freunden und Kollegen etwas tun, was Ihnen passt. Jeder von Ihnen kann an diesem Tag, an dem Tausende von Israelis sich gegenseitig ihre Herzen öffnen, teilnehmen und wir alle werden fühlen, welche gemeinsame Verantwortlichkeit wir uns gegenüber tragen. Was halten Sie davon?

Meine Antwort: Das ist eine wundervolle Initiative, damit sie jedoch Resultate ergeben soll, muß sie mit der lenkenden Kraft verbunden sein, dem Schöpfer. Auch wenn wir Ihn nicht erwähnen, so müssen wir den Leuten erklären, dass jeder untereinander verbunden und von jedem abhängig ist. Die gesamte Welt existiert nach dem Gesetz „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ und nur wir Menschen verstoßen mit unserem Egoismus gegen dieses Gesetz und darum leiden wir so.

Wir können zu einer Existenz gemeinsamer Verantwortung und Liebe in aller Ewigkeit gelangen – und nicht nur für einen Tag. Ausgerüstet mit diesem Ziel, sollten wir weiterhin erklären, wie wir Harmonie mit der Natur ereichen, die nach dem Prinzip der Verbindung untereinander arbeitet und wir sind bereit, mit Ihnen an dieser Aufgabe zu arbeiten. Ohne solch eine Erklärung, zusammen mit Eurem Aufwand, werden sie leer zurückbleiben. Es gab viele solcher Initiativen, und sie waren am Ende nichts anderes als eine nationale Party.

Hier erfahren wie es erreicht wird.

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Kabbala ist für die ganze Welt


Frage: Warum enthüllen Sie dieses ganze geheime Wissen für Nichtjuden?

Meine Antwort: Ich nehme an, sie sind mit den originalen Quellen vertraut: Die Artikel “Das Horn des Messias“ und “Die Bürgschaft” von Baal HaSulam.

Die gegenseitige Bürgschaft (Arvut) innerhalb einer einzigen Nation ist fähig die Korrektur der ganzen Welt herbeizuführen. Andererseits können nicht alle Nationen gleichzeitig diese Korrektur durchführen. Wie die Weisen sagen: Der Schöpfer bot die Tora allen Nationen an (durch Abraham im alten Babylon), aber wegen der Größe ihres Egoismus und ihrer Selbstliebe waren sie unfähig sie zu akzeptieren. Sie nahmen das Geschenk nicht an.

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