Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Physikalischen Gesetze der Höheren Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Warum antwortet der Schöpfer auf keine meiner Bitten, egal wie laut ich schreie?

Meine Antwort: Weil es keine richtige Bitte ist, sondern eher der Schrei „eines launenhaften Kindes“, dem niemand Aufmerksamkeit schenkt.

Denn als Schrei wird der Wunsch bezeichnet. Und wenn ein erwachsener Mensch schreit oder weint, dann ist offenbar etwas Ernstes geschehen. Als „Erwachsener“ wird ein Mensch bezeichnet, der über den genau überdachten Wunsch verfügt, und der folglich versteht, was er will. Wir müssen unseren Wunsch entziffern, und wenn unser innerer Schrei, unser innerer Wunsch dem Licht ähneln wird, dann wird darin das Licht offenbart, was dem Menschen die Empfindung der geistigen Realität geben wird.

In Wirklichkeit, studieren wir die Physik der Geisteswelt – die exakten Gesetze der Wechselbeziehung zwischen dem Licht und dem Wunsch. Das Licht hat den Wunsch aus fünf Teilen aufgebaut, wobei jeder Teil aus fünf weiteren Teilen besteht und weiterhin in fünf Teile geteilt wird. Insgesamt entstehen125 Stufen, nach denen der Wunsch dem Licht verglichen werden kann, er beginnt sich der geistigen Treppe entlang zum Licht zu erheben, bis er dem Licht vollständig gleich wird.

Was bedeutet dann der Schrei? Dies ist der Wunsch, den ich in meinem Inneren entwickele, eine größere Ähnlichkeit mit dem Licht, als ich jetzt habe zu erreichen. Und wenn ich die richtigen Handlungen durchgeführt habe, was mich zur Ähnlichkeit mit dem Licht näher brachte – dann wird das Licht offenbart! Und wenn nicht – dann nicht.Deshalb braucht man nicht zu schreien – man muss so lange den Wunsch ändern, bis das Licht darin offenbart wird. Vielleicht wird man für die Vorbereitung, oder um von einem Zustand zum nächsten überzugehen, Monate brauchen, es können aber auch Jahre oder sogar die Leben sein – bis man eine solche Veränderung erreicht, die einen auf die nächste Stufe hinaufsteigen lässt.

Alles hängt von der Umgebung, deiner Hartnäckigkeit und dem Druck ab, davon, wie du dich bemühst, die Zeit zu beschleunigen. Aber für niemanden existiert ein Schutz seitens des Lichtes oder die Möglichkeit, auf besondere Weise zu schreien, damit Er die Bitte erhört.

Es sind die harten Gesetze – wie in die der Physik: entweder kommst du der nächsten Stufe näher, oder nicht. Wenn du genügen Kräfte besitzt, die dich vorankommen lassen, dann bewegst du dich nach vorne. Wenn ich eine Tonne verschieben muss, dann brauche ich eine Kraft, die um ein Gramm schwerer, als diese Tonne ist – dann kann ich sie verschieben. Aber nicht eher! Deshalb unterrichtet uns die Wissenschaft der Kabbala darin, wie das Licht heranzuziehen ist, das unsere Kräfte verstärken wird, um dem Licht ähnlich zu werden. Aus dem Zustand, in den ich hinaufsteigen will, kann ich das Licht „das umgebende Licht“ heranziehen, das zur „Quelle zurückführt“.

Dieses Licht wird auf meinen Wunsch einwirken und wird mich erheben, wird mich jener höheren Stufe ähnlich machen, aus welcher heraus das Licht kommt. Und ich selbst bin nicht dazu fähig, mich zu verändern.

Die ganze Weisheit der Kabbala – erzählt darüber, wie man dieses Licht zu sich von oben nach unten heranziehen kann. Darüber wurde gesagt: „Ich habe den Bösen, Egoistischen Trieb und Tora als Mittel für seine Korrektur erschaffen, weil das darin enthaltene Licht, zur Quelle zurückführt“.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel aus dem Buch „Schamati“, 16.07.2010

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Gewollt und nicht gezwungen

Der Sohar, Abschnitt „Lech Lecha“, Punkt 7: „Die zwei sind gekrönt und leuchten, das bedeutet, sie werden drei – ChaGaT – durch die Mittlere Linie, die zwischen ihnen entschied. Daher „treten drei in eine ein“, weil die Mittlere Linie, Tiferet, selbst empfängt und sich in drei anderen Linien – NHJ – ausbreitet. „Dies ist so, weil der Untere mit dem vollen Maß belohnt wird, welches er im Leuchten des Höheren verursacht, da es dessen Ursache ist.“

Wenn du den Höheren nicht erwecken und in dem Höheren nicht das Verlangen, dir zu geben, hervorrufen kannst, bedeutet dies, dass du selbst noch kein Verlangen hast, die spirituelle Erfüllung zu empfangen. In dem Maße, in dem der Untere den Höheren erwecken kann, ist er bereit, sprich korrigiert, um von dem Höheren zu empfangen, und darum empfängt er auch. Denn von dem Höheren geht keine Handlung aus, sondern der Untere öffnet selbst den Ausgang – und empfängt. Doch der ganze Prozess der Annäherung der gesamten Schöpfung an die Vollkommenheit hat sein eigenes Programm „Beito“ (zu seiner Zeit), nach welchem wir das Ziel der Schöpfung innerhalb einer bestimmten Zeit erreichen müssen, indem wir uns zu einem Verlangen mit einem Licht vereinen, wie in der Welt der Unendlichkeit vor der Einschränkung.

Deshalb existiert eine Abfolge von Handlungen, die wir, ob wir wollen oder nicht, in jedem Augenblick vollziehen müssen.

Aus diesem Grund werden in uns jeden Augenblick unkorrigierte Reschimot (Informationen) sowie die sie korrigierende Kraft erweckt – und dieser Korrekturprozess führt uns von dem Schöpfungsursprung zur Endkorrektur, zur völligen Angleichung an die Eigenschaften des Schöpfers.
Deshalb beginnt alles damit, dass der Schöpfer und die Schöpfung getrennt und voneinander polar entfernt sind, und die Einwirkung der Kraft auf das unkorrigierte Verlangen (Reshimo) zwingt sie, sich durch die Ähnlichkeit der Eigenschaften anzunähern.

Diese Annäherung, die der Untere nicht will und nicht begreift, wird in ihm als Leiden empfunden, denn er bewegt sich etwas Unerwünschtem entgegen. Deshalb ist unser ganzes Leben ein durchgängiges Leiden, denn wir bewegen uns dem Schöpfer entgegen, empfinden aber, dass wir uns dem Bösen nähern. Und alles nur, weil der Weg „Beito“ (mit der Zeit) – ein Prozess, der die gesamte Schöpfung zur Korrektur führt, – automatisch läuft, ohne die Unteren zu fragen. Doch indem wir die Wissenschaft der Kabbala studieren, können wir heute für uns das Programm enthüllen, nach dem der Prozess unserer Korrektur „Beito“ automatisch läuft, und uns daran beteiligen, indem wir uns gewollt, nach dem Prozess „Achishena“, korrigieren (und die Zeit der Korrektur beschleunigen) – zuerst aus Ausweglosigkeit und später gewollt.

Das Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften zwischen uns und dem Schöpfer, der Zustand der Welt der Unendlichkeit, den wir erreichen müssen, wirkt auf uns ein und zieht uns zu diesem Zustand, ob gezwungen oder gewollt. Und deshalb sollten wir lernen, wie dieses Gesetz umzusetzen ist. Sonst stürzen uns diese ganzen Etappen, in denen wir uns nicht in der Ähnlichkeit der Eigenschaften befinden, in enorme Leiden. Daraus kann man ableiten, welche Leiden die Gegner der Kabbala der Welt zufügen…

Aus dem Sohar-Unterricht vom 13.07.2010

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Empfänger für den Bereich des Gebens

Alles, wovon die Kabbalisten uns erzählen, hat in ihren Empfindungen stattgefunden. Doch auch in mir, in meiner Materie, findet es gerade statt, nur empfinde ich es nicht! Ich muss die Eigenschaften jener Prozesse, die ich wahrnehmen möchte, erlangen, dann werde ich sie empfinden. Alle Handlungen, die in der Lehre von den zehn Sefirot beschrieben sind, finden in uns statt – eine unendlich große Anzahl von Handlungen pro Sekunde. Doch wir nehmen sie nicht wahr, weil wir „(spirituell) bewusstlos“ sind.
Auch in der materiellen Welt ist es genauso: ich werde gerade von Tausenden von Wellen durchdrungen, Wellen von all den Geräten dieser großen Stadt gehen in diesem Moment durch mich hindurch – Millionen von Telefongesprächen sowie alle Radio- und Fernsehkanäle! Mithilfe von Geräten können wir diese Wellen wahrnehmen.

Genauso befinden auch wir uns gerade inmitten der spirituellen Natur, wo die von den Kabbalisten beschriebenen Handlungen stattfinden, und wir müssen lernen, sie zu erkennen.

Wir müssen empfindsam dem Geben gegenüber werden: was ist Geben, wem soll ich geben und wozu, welche Belohnung gibt es dafür, lohn es sich, das zu tun, oder nicht? Wenn ich beginne, mir das klar zu machen, dann werde ich ein Sinnesorgan in mir entwickeln, welches die Eigenschaften des Gebens wahrnimmt. Dann werde ich plötzlich anfangen, die Wellen des Gebens wie Radiowellen zu hören. In mir wird ein Empfänger entstehen, der verschiedene Arten von Wellen des Gebens, welche Lichter genannt werden, auffängt.

Und durch die Wellen werde ich anfangen, die Quellen, von denen sie kommen, zu enthüllen sowie wohin, zu wem, zu welchem Zweck und warum sie gehen. Und das Wichtigste – was ist das für eine Sendestation, die diese ganzen Wellen erzeugt?  Der Schöpfer!

Doch all das geschieht nur unter der Bedingung, dass ich in meinem Inneren einen Empfänger aufbaue, der auf ihre Eigenschaften reagiert. Denn nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften, dem Gesetz der Resonanz, muss ich, um diese Wellen, die von außen kommen, aufzufangen, die gleiche Welle in mir erzeugen.

In diesen äußeren und inneren Wellen gibt es eine gemeinsame Komponente, „die tragende Welle“. Doch in der äußeren Welle gibt es noch eine zusätzliche Welle, die sich mit der Hauptwelle überlagert – und sie leitet die Informationen an mich weiter.

Du musst in deinem Empfänger (deiner Seele) eine Welle mit der gleichen Frequenz (93 MHz, zum Beispiel) erzeugen, dann wirst du das äußere Signal (den Schöpfer) empfangen und das Nutzsignal – die überlagerte Welle (die Stimme, das Lied oder die Botschaft des Schöpfers) – zuordnen können.

Der spirituelle Empfänger funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der irdische, denn die Natur ist die gleiche! Wir brauchen eine mit dem Schöpfer gemeinsame Basis – diese Welle (93 MHz), die Kraft (die Absicht) des Gebens, und sie wird von einem kleinen Signal für dein Empfangen, das in dich hineingeht und von dir empfangen wird, überlagert. Wenn du dich an die kommende Welle in ihren Eigenschaften angeglichen hast, gibt sie einen kleinen Zusatz für das Empfangen – das Licht von Chochma, die Erfüllung – von dem Schöpfer an dich weiter.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 08.07.2010

 

Zeit für spirituelle Befreiung

Alles, was die Kabbalisten der vergangenen Tage zu ihrer Zeit geschafft haben, während jeder von ihnen entsprechend seinen Bedingungen gehandelt hat, war die Vorbereitung auf unseren jetzigen Zustand. Dadurch verfügen wir heute über alle notwendigen authentischen Quellen: Werke von ARI, das Buch Sohar mit dem Sulam-Kommentar, Werke von Baal HaSulam und Rabash, um mit ihrer Hilfe voranzukommen.

Sie hatten keine Möglichkeit, unter solchen Bedingungen wie wir zu arbeiten, wenn die weltweite Krise beginnt, eine ermahnende Krise, die im alten Babylon begonnen hat und das Zerbrechen der Gesamtseele in der höheren Welt widerspiegelt. Noch nie gab es ähnliche Zeiten wie jetzt! Baal HaSulam hat bereits im Voraus, vor 80-90 Jahren, geschrieben, dass wir in den Zeiten von Mashiach, in der Epoche der spirituellen Befreiung, leben.

Wenn das Volk Israel sein Land zurückbekommen und darauf seinen Staat errichtet hat, dann haben wir die Möglichkeit, alles hier gemäß den spirituellen Gesetzen aufzubauen und uns wie ein spirituelles Volk in Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst zu vereinigen. Doch es ist unmöglich, dies ohne die Erkenntnis des Bösen zu erreichen – und dafür sind entweder große Leiden oder das Licht, welches unser Übel ausleuchtet, notwendig. Heute haben wir die Möglichkeit, dieses Licht anzuziehen, um darin zu sehen, wie sehr entgegengesetzt dem Geben und der Liebe wir sind, und die Korrektur durch die Vereinigung der Gesellschaft und des Volkes zu beginnen! Wollen wir hoffen, dass es in naher Zukunft liegt.

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 15.07.2010 .

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Woher habe ich diese spirituellen Gene?

Im siebten Teil des „Talmud Esser HaSefirot“, den wir gerade lesen, geht es um das Heruntersteigen der Welten von oben nach unten und ihr Zerbrechen.

Es ist wichtig für uns, das zu wissen, um die Natur der Dinge begreifen und daraus wiederum verstehen zu können, wie man aufsteigen kann, indem man sich durch seine kleinen Korrekturen und indirekte Hilfshandlungen auf diesen Aufstieg vorbereitet.

Jede dieser kleinen Handlungen bereitet eine größere Handlung in Zukunft vor.

Beim Heruntersteigen der Welten hat ein riesiges Zerbrechen vielerlei kleinere Handlungen zur Folge gehabt. Nun vollziehen wir, indem wir von unten nach oben aufsteigen, vielerlei kleinere Handlungen, die sich verbinden und eine große Handlung der Korrektur hervorrufen.

Auf diese Weise fließen kleine Korrekturen in einen vollkommen korrigierten Endzustand – Gmar Tikun – mit ein.

Natürlich ist das Hauptziel des Studiums das Anziehen des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Und doch müssen wir ein wenig von den Prozessen, die in der Spiritualität stattfinden, wissen.

Wir studieren das Zerbrechen der Welten so ausführlich, um es rechtfertigen und seine Notwendigkeit begreifen zu können!

Dank diesem befinden wir uns jetzt unten und verfügen über alle Informationsdaten (Reshimot) für den Aufstieg und die Erreichung der Endkorrektur.

Uns fehlt nur das höhere Licht, das diese Informationsdaten mit dem Material, in dem wir uns befinden, mit dem Verlangen, verbindet und sie eine nach der anderen (wer ist hier mit „sie“ gemeint?) umsetzt!

Reshimo ist eine Art Computerprogramm. Ich schiebe die CD mit dem Programm in den Computer hinein, und dort drin ordnet sich alles und nimmt die Form dieses Programms ein. Genauso funktioniert ein Reshimo.

Jedes nachfolgende Reshimo muss von mir in meinem Material umgesetzt („vernäht“) werden, damit es von ihm „formatiert“ wird, damit es im Inneren ein System aufbaut, eine bestimmte Form aus ihm „bildet“.

Ich habe ein Informationsgen (Reshimo), das Material (Verlangen) wird auch enthüllt, und ich muss nur das eine auf das andere legen und es in Ordnung bringen – das geschieht mit Hilfe des umgebenden Lichtes.

Das heißt, wir haben zwei Komponenten, wir müssen nur die dritte, die fehlende, erhalten – die Kraft des Schöpfers.

In dem Kapitel, das von dem Zerbrechen der Welten erzählt, wird uns erklärt, woher wir diese inneren Informationsgene haben, und uns ermöglicht, unser inneres Wesen zu spüren.

Aus dem Unterricht nach dem “ Talmud Esser HaSefirot“ vom 15.07.2010

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Umwandler der materiellen Kraft in die spirituelle

Der Schöpfer füllt die Verbindung zwischen unseren Seelen aus. Und je näher du an die anderen Seelen herankommst, desto näher kommst du an den Schöpfer heran und kannst beginnen, Ihn (das Licht, das Geben, die Liebe) als denjenigen wahrzunehmen, der die Verbindung zwischen uns ausfüllt.

Dieses Verlangen in uns, sich mit den anderen Seelen zu verbinden, darf nicht kurzfristig, sondern muss nachhaltig sein und sich ständig verstärken.

Wenn es aus irgendeinem Anlass entbrennt und sich augenblicklich wieder beruhigt, ist es noch nicht genug. Man muss danach streben, dass diese Zustände andauern und sich häufen.

Es ist klar, dass der Mensch nicht fähig ist, das aus eigener Kraft zu tun, genau dafür ist ihm die Gruppe zur Hilfe gegeben worden. Denn der Mensch herrscht nicht über seine Verlangen.

Diese erneuern sich nach der vorgegebenen Kette der Informationsaufzeichnungen (Reshimot) und unter dem Einfluss der Umgebung – auf beiden Wegen gleichzeitig. Der Mensch entscheidet aber nichts für sich selbst.

Unser Fehler besteht darin, dass wir auf unser Ego hören, welches uns verfuehrt, sodass auf uns Gewalt ausgeuebt wird, es drängt uns in die falsche Richtung.

Die richtige Richtung bedeutet die Einwirkung auf sich selbst, jedoch nur durch die Umgebung. Nur durch die Umgebung, die Gruppe, kann ich auf meine Seele einwirken. Ich selbst bin nicht in der Lage, sie direkt zu erreichen.

Sie besteht in der Verbindung mit den anderen, und nur durch diese Verbindung kann ich indirekt auf mich selbst einwirken.

Kann ich meine Gene oder Chromosomen beeinflussen und irgendetwas mit meinen eigenen Händen in mir verändern? Natürlich nicht! Doch es gibt ein Gerät – die Gruppe, mit deren Hilfe ich das tun kann.

Und ich steuere dieses Gerät durch meine Einwirkung, durch die einfachen materiellen Handlungen wirke ich auf meine Umgebung ein.

Und sie kann ihrerseits bereits auf der spirituellen Ebene auf mich einwirken! Darin besteht das Wunder – die Möglichkeit, sich bis zur Angleichung an den Schöpfer zu verändern!

Ich beeinflusse andere Körper durch meine physischen Handlungen in dieser Welt – und sie sind in der Lage, mich, meine spirituellen Eigenschaften, sprich meine Seele, durch ihre Körper zu beeinflussen!

Ich selbst kann beim besten Willen meine Seele nicht beeinflussen. Das ist ein sehr einfacher Mechanismus. Sein Prinzip besteht darin, dass nur die Verbindung zwischen uns zur Enthüllung des Schöpfers führt!

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 06.07.2010

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Vorsicht: Die richtige Absicht halten!

Das Licht wirkt nur dann auf unseren Wunsch, wenn der Wunsch ihm ähnlich ist. Dieses Ausmaß der Ähnlichkeit zwischen dem Wunsch und dem Licht bezeichnet man als Glauben. Wenn ich die kabbalistischen Quellen nur mit rein egoistischem Wunsch und Ziel lese, dann werden sie nicht auf mich einwirken. Der Punkt im Herzen ist ein zerbrochener Punkt, der den Menschen in die Spiritualität hochzieht, jedoch immer noch aus egoistischen Gründen, weil es ihm schlecht geht. Er erschafft das „Gute“ nicht und strebt noch kein Geben und keine Liebe an.
Das einfache irdische Leben bringt ihm keine Zufriedenheit, die Zukunft ist dunkel, es gibt keinen Sinn im Leben – das alles zwingt den Menschen, auch „in der Spiritualität“ eine egoistische Erfüllung zu suchen. Aber das Licht kann auf solchen Wunsch nicht einwirken. Es wirkt auf den Wunsch nur im Ausmaß des Glaubens ein, das heißt des Strebens zum Geben. Der Glaube wird durch die Treue des Menschen, seinem Weg und seinem Ziel geprüft, indem er seine Absicht auf die Erreichung der Eigenschaft des Gebens ausrichtet.
Den Glauben bzw. die Eigenschaft des Gebens empfängt der Mensch von oben, in Form der Belohnung für seine Bemühungen – dann geht die „Nacht“ zu Ende und er wird des „Tageslichts“ würdig.

Wenn der Mensch die Tora jedoch für die egoistische Füllung verwendet, dann wird sie eine tödliche Droge für ihn. Das heißt, er ist nicht einfach nur „geistig tot“, sondern er steht unter der Droge des Todes, weil er denkt, dass es das Geistesleben ist! Er lässt seine Selbstsucht noch größer werden und er erkennt nicht, dass er sich selbst belügt. Wie findet man die Wahrheit: wenn wir alles gemeinsam machen würden, so würde jeder von allen anderen solche Kräfte bekommen, dass er einfach die Einwirkung des Lichtes „Or Makif“ fordern könnte – damit der Weg für ihn ein hinreißendes Abenteuer werden würde. Man muss nur zusammenhalten!

Wenn du alleine bleibst, dann wächst vor dir sofort eine Wand! Wenn du dich hingegen mit den anderen verbindest, um gemeinsam zu gehen, dann verschwindet die Wand sofort und wird zu einem breiten Weg. Es gibt entweder die Wand oder den Weg, und die Auswahl besteht darin – jederzeit unter den Freunden zu sein oder nicht. Das Höhere Licht wird alles erledigen, wir müssen lediglich diese einzige Bedingung erfüllen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zum TES“, 27.05.2010

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Die absolute Ruhe in der unendlichen Bewegung

Eine Frage, die ich erhielt: Warum wurde es gesagt, dass sich das Licht in absoluter Ruhe befindet, wenn unser gesamter Weg vom Eintritt des Lichtes in den Wunsch und seinem Ausgang begleitet wird?

Meine Antwort: Die absolute Ruhe des höheren Lichtes ist seine ständige Veränderung mit der unendlichen Frequenz!

„Die Unveränderlichkeit“ des Lichtes bedeutet seine Ruhe und die Beständigkeit in der Bestrebung des einzigen Ziels – denn es erfüllt nur die Handlungen, die zum Erreichen des Ziels führen.
Seine absolute Ruhe besteht darin, dass es dieses Ziel nicht ändert – aber es bewegt sich in ihre Richtung mit der unendlichen Geschwindigkeit. Die Ruhe bedeutet für uns – sich auf dem Wege nicht irren zu lassen, und sich in eine Richtung bewegen, nach tausenden von Möglichkeiten zu suchen, sich anzustrengen, um schneller ans Ziel zu kommen. Und das alles heißt die absolute Ruhe, weil ich vor mir nur ein einziges Ziel sehe.
Das Licht geht im Wunsch ein und aus, und in jedem Augenblick geschehen unendlich viele Handlungen. Aber wenn sich der Mensch in der Eigenschaft des Gebens befindet, dann empfindet er diese verschiedenen Handlungen als Form der ewigen Ruhe!

Aus dem Unterricht, nach dem Artikel „die Einführung in Sulam Kommentar“, 27.06.2010

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Wie man die höhere Fülle empfängt

Der Sohar, Abschnitt „Lech Lecha, Punkt 6: Das ist der Bote, der um Mitternacht am Anfang des Leuchtens der Linken Linie vom Punkt von Shuruk für die Rechtschaffenen erscheint, um MaN für die Erweiterung der Mittleren Linie zu erheben.

Der Bote kommt heraus und ruft laut, da er in der Verhüllung der Dinim des Punkts von Shuruk ist. Deshalb wird erkannt, dass er mit großer Kraft herauskommt und die Rechtschaffenen ruft, damit sie ihn korrigieren.

Vor uns liegt die Ordnung der Erweiterung der drei Linien von Bina zu SA, von SA zu Nukwa, und von Nukwa zu den Seelen der Rechtschaffenen.

In dem gleichen Maße, wie der Untere den Höheren in der mittleren Linie durch die Erhebung von MaN erwecken kann, kann auch der Höhere sein Verlangen füllen.

Du musst nur dein Verlangen an den Höheren herantragen – ein Verlangen, das seinem ähnlich ist, das Verlangen, mit seiner Fülle erfüllt zu werden – dann wirst du diese Fülle auch empfangen.

Seitens des Höheren gibt es keine besonderen Bedingungen. Er erwartet nur, dass dein Verlangen sich nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften für seine Erfüllung eignet.

Und deshalb sind alle unsere Gebete, alle unsere Bitten, nicht darauf gerichtet, dass der Höhere uns füllen soll, sondern auf die Hilfe zur Erschaffung eines richtigen Verlangens in uns, eines Mangels, einer Absicht, die sich für die Erfüllung eignet, die im Höheren existiert.

Ich bitte den Höheren nicht darum, mich zu füllen, denn es gilt ohnehin: „mehr als ein Kalb saugen will, will die Kuh säugen“. Meine ganze Bitte besteht darin, dass ich bereit sein will, von dem Höheren zu empfangen, mich ihm angleichen will.

Zwischen uns muss es eine Übereinstimmung, eine Ähnlichkeit der Eigenschaften geben. Sobald sie entsteht, fließt die Fülle von selbst aus ihr in mich hinein.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 13.07.2010 010

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Auch im Spirituellen darf man den Kopf nicht verlieren

Die Schöpfung heißt: ein leeres Verlangen; der Schöpfer heißt: das Licht. Wie verbindet man die Leere mit dem Licht, diese zwei Gegensätze?

Denn sonst wird die Schöpfung, deren Wesen das leere Verlangen ist, für immer leer bleiben.

Wie kann man die zwei Gegensätze zusammenführen? Denn – entsprechend dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften, welches in der Natur wirkt, können sie sich einander nicht annähern und verbinden wie zwei entgegengesetzte Pole!

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, das Verlangen zu empfangen mit dem Verlangen zu geben zu vermischen.

Im Kopf (Rosch) entsteht die Absicht, zu empfangen um des Gebens willen, im Körper (Guf) erwacht die egoistische Kraft, auch zu empfangen, aber nicht um des Gebens willen, sondern für sich. Es kommt zu einer Unstimmigkeit zwischen dem Kopf und dem Körper, somit zum Verlust der Verbindung zwischen ihnen und der Möglichkeit, im Einklang zu denken und zu handeln.

Der Kopf hat einen Gedanken, der Körper aber ein ganz anderes Verlangen. Das Herz und die Vernunft befinden sich nicht im Einklang.

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