Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Licht'

Das Höhere Licht entrinnt durch die Bruchstellen, die es zwischen uns gibt

In unserer Zeit hat die Menschheit den Zustand des zerbrochenen Gefäßes (Kli) der gemeinsamen Seele erreicht. In früheren Generationen war das noch nicht der Fall – damals waren wir Individualisten und jeder lebte für sich, abgeschottet und getrennt voneinander. Diese Trennung und mangelnde Verbindung verhindert die Bildung eines spirituellen Gefäßes.

Wenn diese voneinander getrennten Teile versuchen, aber nicht in der Lage sind, die Bruchstücke (individuelle Seelen) zu einem Gefäß zu vereinen, um eine gemeinsame Seele zu bilden (Adam), dann fällt alles auseinander. Das verstehen wir unter einem zerbrochenen Kli, und das ist die Offenbarung des Egoismus. Dann offenbart sich uns, was zerbrochen ist und was getan werden muss, um das Zerbrochene zu korrigieren und zu reparieren.

Mit anderen Worten: Bevor sich ein Mensch nicht in die Gruppe einbringt, sieht er nicht seinen Egoismus, wodurch er die Höhere Welt sehen wird, sobald er in der Lage ist, sie zu korrigieren.

Genau das geschieht seit kurzem. Die Höhere Kraft richtet uns auf so eine Weise aus, dass wir während des Anwachsens des Egoismus zu sehen beginnen, dass wir in einem einzigen globalen Gefäß existieren. Dieses Gefäß ist zerbrochen und das Licht, das uns korrigieren will, läuft durch die Bruchstellen zwischen uns aus, durch unsere zerbrochenen Verbindungen.

Daher muss die Menschheit schnell zum Erkennen gebracht werden, dass unsere Rettung in unserer Vereinigung liegt.

(Aus dem Unterricht „Das Wesen der Weisheit der Kabbala“ vom 28.10.2009)

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Wie man das Licht um Korrektur bittet

Eine Frage, die ich erhielt: Angenommen, ich habe ausreichend Verlangen nach Korrektur angesammelt. Wie kann ich das Licht um Korrektur bitten?

Meine Antwort: Das Verlangen spricht für sich selbst. Sie müssen nicht über das ‘Wie‘ nachdenken, denn sobald Sie es wirklich wollen, wird Ihr Verlangen Ihre Bitte sein.

Das Wichtigste ist, ein Bedürfnis danach zu fühlen. Ein Baby denkt nicht darüber nach, wie es seine Mama nach etwas fragen kann.
Erst später, wenn es heranwächst und klüger wird, kommt es zu ihr und bittet und bettelt um etwas.

Wir kennen aber solche Tricks nicht. Es muss ein Schrei aus der Tiefe unseres Herzens und Verlangens sein.

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Das System, um der Vielzahl von Verlangen entgegenzuwirken

Ich brauche den einzelnen Vergnügen, die ich anziehend finde, keine Aufmerksamkeit zu schenken. In Wirklichkeit lassen sie sich alle auf einen gemeinsamen Nenner bringen – ich fühle mich gut durch sie.

Wenn ich diesen Ansatz verwende, ist es leichter für mich, meine Sehnsüchte nach Genüssen zu begrenzen und meine Aufmerksamkeit vom Vergnügen zu Seiner Quelle und zur Ursache zu lenken, warum ich dieses Vergnügen empfange. Dann werden diese Vergnügen „Hilfe gegen mich selbst“ sein. Die Abfolge von Ereignissen und Handlungen wird mir klarer werden, wenn ich mich nicht in einer bestimmten Art von Genuss verloren habe (egal ob Geld, tierische Verlangen, Essen, Ruhm oder Macht).

Anstelle einer besonderen Benennung benutze ich eine gemeinsame Bezeichnung – Vergnügen. Es steht vor mir, zieht mich an und lädt mich ein. Also, was vermag ich zu tun? Hier erinnere ich mich daran, dass die einzige Möglichkeit, sich über das Vergnügen zu erheben, die Bitte um Hilfe von außen ist. Nur die richtige Umgebung wird mein Verlangen entfachen, mich am Geben zu erfreuen, und wird den Beweis erbringen, dass Geben wichtiger ist, als Vergnügen im Empfangen zu finden.

Als Nachweis für die Wichtigkeit des Erlangens der Eigenschaft des Gebens zwingt mich die Umgebung dazu, das Licht (Or Makif) um Hilfe zu bitten, um den Aufstieg zu beginnen! Die Hauptsache ist der Grundsatz, nicht aufzugeben, trotz der Schwierigkeit der Hürde. Dann werde ich Vergnügen gegen mein Verlangen erfahren.

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Wir müssen uns über unseren Egoismus und unsere Hindernisse erheben


Damit wir spirituell aufsteigen, benötigen wir den Egoismus, über welchen wir uns erheben müssen. Hindernisse müssen nicht beseitigt werden – wir müssen uns über sie erheben.

Das ist der grundlegende Unterschied zwischen der Kabbala und allen anderen spirituellen Methoden, Religionen und Glaubensrichtungen. Diese lehren, wie man Probleme aus dem Weg räumt und sich beruhigen kann, damit jeder sich wohlfühlt.

Diesem Prinzip nach handelt die ganze Welt. Jeder beruhigt sich, so gut er kann, indem er mit Psychotherapeuten spricht, Drogen nimmt, kämpft, Zuflucht in Schlaf, Alkohol, Religion und Belohnungen in dieser Welt nimmt.

Alles was der Mensch tut, ist bloß, sich unbequemer Gefühle zu entledigen.

Aufgrund dieses Prinzips ziehen Religionen die Menschen an und beschwichtigen ihren Egoismus. Doch in der Kabbala ist es genau das Gegenteil. Hier muss man all seinen Egoismus benutzen, ihn vergrößern and sich über ihn erheben.

Darum braucht ein Mensch, der seinen Egoismus korrigieren und ihn ins Geben verwandeln will, das Licht, welches seinen Egoismus korrigiert. Er braucht genau die Kraft, die sein Ego erschaffen hat, da diese Kraft ihm nun helfen wird, sich darüber zu erheben.

Wenn ein Mensch seinen Egoismus nur unterdrückt, dann braucht er das zurückkehrende Licht und den Schöpfer nicht. Er erfindet irgendeine Religion oder Methode und macht es sich gemütlich.

Der Unterschied zwischen allen anderen Methoden und der Kabbala ist, dass Kabbala den Egoismus nicht beruhigt, sondern ihn belebt!

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Wir warten darauf, uns mit unseren anderen Teilen zu vereinen

Neid ist eine direkte Folge des Zerbrechens. Früher waren wir verbunden und haben aus uns selbst heraus gegeben, zum Nutzen anderer. Schließlich war das Licht unter uns, hat uns vereint und uns nicht erlaubt, uns getrennt zu fühlen.

Plötzlich ist dieser Körper in verschiedene Teile und Organe zerbrochen und es ist, als ob jedes Organ für eine Transplantation vorbereitet würde, indem es konserviert und in eine Nährlösung gelegt wird. Jedes Organ für sich erhält seine Lebensgrundlage und darf nicht sterben, bis sich eine Gelegenheit ergibt, es in einen anderen Körper einzusetzen und alle Organe wieder zu einer Einheit zusammenzufügen.

So leben wir heute – wie ein Körper, der in Teile zersplittert ist, und jedes dieser Teile wird mit einem kleinen Funken Leben erhalten, der es vor dem Sterben bewahrt, damit es sich wieder mit den anderen Teilen vereinen kann. Das ist der jetzige Zustand der Menschheit.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Bedingungen für die Korrektur der Seele
Blog-post: Ein Mensch ist eine ganze Welt
Blog-post Die gesamte Menschheit ist der Leib deiner Seele

Moses und Pharao sind in jedem von uns


Wir können unsere Verlangen nicht überwältigen. Wir können nur ein Verlangen durch ein anderes, besseres ersetzen. Schließlich besteht der Mensch aus Verlangen und er kann nicht gegen sich selbst vorgehen.

Die einzige Möglichkeit ein Verlangen zu bekämpfen, ist durch eine externe Kraft – die Kraft des Lichtes. Dann wird dieses Licht Ihren Krieg für Sie führen. Deshalb sprach der Schöpfer zu Moses: „Lass uns zum Pharao gehen! Ich werde gegen ihn kämpfen, um meine Macht über ihn zu demonstrieren. Dies alles werde ich dir zeigen!“ Dies ist auch der Grund, warum der Schöpfer sagte: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen und die Tora zu dessen Korrektur, weil darin ein Licht verborgen ist, welches zur Quelle zurückführt.

Deshalb ist es nicht die Aufgabe des Menschen, gegen sich selbst zu kämpfen, sondern Anstrengungen zu machen, um durch das Studium der Kabbala Licht auf sich zu ziehen. Sie müssen nur das eigene Böse aus der Entfernung sehen und das Verlangen haben, sich davon zu trennen. Dies ist wie die Geschichte von Moses, der im Haus des Pharao aufgewachsen war, sich aber dann von ihm getrennt hat.

Sie haben einen Punkt im Herzen empfangen, der als Moses bezeichnet wird. Sie müssen nun das Licht, den Schöpfer, anziehen, um gegen dieses Übel, gegen Ihr Herz – den Pharao anzukämpfen.

Es gibt drei Komponenten in diesem Zustand:

1. Die böse Neigung eines Menschen, sein Egoismus, der sich tief in ihm verbirgt. Dies ist die Natur des Menschen, der Pharao.

2. Ein neues Bewusstsein, welches sich im Menschen heranbildet, der Punkt im Herzen, Moses. Dies ist die Erkenntnis, dass es notwendig ist, die böse Neigung zu korrigieren, da man sonst nie Spiritualität erreichen wird.

3. Die Quelle des Lichtes, den Schöpfer. Dies ist ein Buch, das darüber spricht, wie man den Egoismus mit Hilfe des Lichtes korrigiert. Das Buch ist ein Werkzeug, das Ihnen hilft, das Licht anzuziehen, um ihren Egoismus zu korrigieren und zum Guten zu verändern.

Ihre böse Neigung befindet sich in Ihnen – dies ist der Pharao. Die Kraft des Lichtes, welche Sie während des Studiums auf sich ziehen, ist die Kraft des Schöpfers. Sie, Moses, sind in der Mitte und wagen beständig den Kampf, so wie es geschrieben steht: Der Mensch soll stets seine gute Neigung gegen seine schlechte Neigung stellen.“

Unser Punkt im Herzen, Moses, wächst im Haus des Pharao heran. Moses sitzt auf dem Schoß des Pharao, spielt mit seinem Bart und probiert seine Krone auf. Moses war wie ein adoptierter Sohn für die Tochter des Pharao, Batya. Mit anderen Worten, er war ein Prinz.

Aber sobald sich der Mensch von seiner schlechten Neigung trennt, beginnt er sich gegensätzlich und voller Hass zu fühlen. Als Moses später zum Pharao kommt, spricht er nicht mehr mit ihm wie mit einem nahe stehenden Menschen. Er spricht zu ihm wie zu einem Fremden oder Feind.

Auf diese Weise trennt der Mensch sich von seinem eigenen Wesen, indem er sich dagegen auflehnt und es zu hassen beginnt. Seine einzige Hoffnung ist dann das Licht, damit es während des Studiums der Kabbala zu ihm kommt, um seine Natur zu ändern.

Die Zeit ist gekommen, um geboren zu werden


Es gibt nur ein Gesetz, eine Kraft, die vom spirituellen Feld aus auf mich einwirkt, von diesem endlosen Ozean aus Licht. Es will nur Eines, mich zu seinem Zentrum anziehen, zum Guten hin.

Mein egoistisches Verlangen (meine „Last“) wächst und entwickelt sich konstant, und deshalb gerate ich immer mehr in ein Ungleichgewicht mit dem spirituellen Feld.

Ich entferne mich vom Zentrum des Guten immer weiter und weiter weg. Aber das Feld verändert sich nicht. Ich bin es, der sich verändert. Die Veränderungen zum Schlechten hin geschehen in mir unabsichtlich und automatisch. Deshalb verschlechtert sich mein Zustand immer mehr.

Ich bin in diesem Feld nicht alleine, da es sieben Milliarden Menschen in derselben Situation gibt. Wir sind kleine egoistische „Lasten“ und wir alle fühlen uns zu einem gewissen Grad „schlecht“.

Am Ende unserer egoistischen Entwicklung bewegen wir uns zu einem Maximum vom Zentrum des Guten zum entferntesten Kreis weg und beginnen damit, uns miteinander verbunden zu fühlen.

Das verschlimmert unseren ohnehin schon „schlechten“ Zustand. Jeder beginnt, sich selbst abhängig von allen anderen zu fühlen. Das zwingt ihn dazu, alle zu hassen und wegen allen zu leiden.

Unser Zustand ähnelt den Geburtswehen. Während der neun Monate der Schwangerschaft (der Evolution der Menschheit) hilft die Mutter (die Natur) dem Fötus (dem Ego) bei seiner Entwicklung bis zu seinem vollen Ausmaß.

Sobald aber die komplette (egoistische) Entwicklung (global und geschlossen) erreicht ist, zwingt Mutter Natur den Fötus, geboren zu werden.

Die globale Krise ist ein Druck auf den allgemeinen Fötus, die Menschheit, um sie zu zwingen, spirituell geboren zu werden.

Der Fötus muss sich in eine Kopf-über-Stellung bringen (die Prioritäten vom Nehmen zum Geben hin ändern) und beginnen, aus seinem egoistischen Zustand auszutreten (der Mutter helfen, ihn zu gebären).

Nur so kann er die Wehen beschleunigen und in die Welt des Lichts geboren werden.

(Aus der täglichen Lektion 19.10.2009

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Der Schöpfer ist tief in unserer bösen Absicht verborgen (Fortgeschr.)

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet „die böse Absicht“?

Meine Antwort: Die böse Absicht ist dein Wunsch, den du als böse bezeichnest. Im Hebräischen stammt das Wort „jezer“ aus dem Wort „razon“ – Wunsch. Und es ist nicht nur ein Wunsch, sondern viele Verlangen in dir, die dich daran hindern, das Ziel der Schöpfung zu erreichen und die als Hindernisse auf deinem Weg erscheinen.

Der Stolperstein auf dem Weg zum letztendlichen Erfolg wird in dir gefunden und ist nichts, was man außen finden kann. Du kannst ihn jedoch von allein nicht zerstören oder loswerden, trotz der Tatsache, dass du sehen kannst, wie sehr er dir Schwierigkeiten bereitet, dein Leben ruiniert und dir auf dem Weg zum Erfolg im Wege steht! Darum heisst diese Eigenschaft in dir die böse Absicht.

Die „böse“ Absicht ist nur böse, wenn du dir alle Mühe gegeben hast, sie loszuwerden…und daran gescheitert bist. Dann wird dir klar, dass sie die endgültige Macht über dich und alles, was du tust, hat. Sie betrügt dich dauernd, doch du vergisst das und folgst dauernd ihrem Rat. Daher ist das Böse der Wunsch, der dich dazubringt.

Die Erkenntnis des Bösen ist kein leichter Prozess. Du mußt dir selbst ein wahrer Richter werden und dich nicht der „Bestechung“ hingeben. Du mußt Dir über dein Ziel klarwerden, wer du bist, welche Eigenschaften du hast und verstehen, was du innerhalb deiner selbst loswerden mußt. Und dann mußt du dir die größte Mühe geben, das zu tun. Und letztendlich, die Eigenschaften, die du noch verbleiben und die nicht zu ändern sind, die werden dann die böse Absicht genannt.

Wenn du so vorgehst, dann wirst du für die Korrektur vorbereitet, die von Oben kommt, und dann kommt das Licht und korrigiert dich. Aber erst dann, wenn du alles getan hast, was in deiner Macht steht, kannst du wirklich feststellen, was das Böse ist. Dies wiederum bereitet dich darauf vor, dich an den Schöpfer mit der Bitte zu wenden und Ihn anzuflehen „Ich will dieses Böse ein für alle mal loswerden – aber ich kann es nicht!“.

Und dann wirst du feststellen, dass Er hinter allem steckte. Innerhalb der bösen Absicht enthüllst du die Verbindung mit dem Schöpfer. Alle Probleme, mit denen du nicht fertig wirst, wurden dir absichtlich vom Schöpfer geschickt, damit du eine Verbindung zu Ihm aufbaust, und Dich an Ihn wendest.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Bedingungen für die Korrektur der Seele
Blog-post: Die zwei Wege, unser Ziel zu erreichen
Blog-post: Wie offenbart sich der Schöpfer der Menschen?
Baal HaSulam Artikel: Verhüllung und Enthüllung des Angesichts des Schöpfers

Eine Welt durchflutet von Liebe

Es gibt Momente im Leben, wo ein Mensch plötzlich durch eine ungewöhnliche Eingebung überrascht wird. Er spürt, dass die Welt um ihn herum von einer speziellen Kraft durchdrungen ist, dass die Luft um ihn „dick“ wird und mit einer neuen Essenz gefüllt ist. Er wird durch Gedanken und Absichten umgeben, die sich auf ihn richten und er spürt, dass sie ihn lenken. Es scheint, dass alles rundherum von Liebe durchflutet ist.

Das geschieht sehr selten, dass ein Mensch das Licht anzieht und es ihn auf die Hände des Höheren emporhebt. Von dort sieht er dieselben Dinge wie der Höhere. Jedoch sieht er es mit seinen eigenen Augen, die sich gerade ein bisschen geöffnet haben.

Wenn das geschieht, ist es das Wichtigste, von dort mit einem klaren Eindruck herauszugehen: „Das war die spirituelle Welt im Ausmaß meiner beschränkten Wahrnehmung.“ In Wirklichkeit jedoch ist sie ewig und ihre Macht ist eine Milliarde Mal größer für diejenigen, die zur ersten, kleinsten spirituellen Stufe aufsteigen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: In der Wahrnehmung der Spiritualität leben
Blog-post: Ein Kabbalist fühlt das selbe Vergnügen wie der Schöpfer
Blog-post: Ein Wegweiser zu dem Film genannt „Leben“

Der Unterschied zwischen dem Inneren Licht und dem Umgebenden Licht (Fortgeschrittene)


Eine Frage, die ich von einem Studenten erhielt: Wie wirkt das Umgebende Licht auf uns? Kann es empfunden werden oder ist es ein rein spirituelles Phänomen, das in keinster Weise in den körperlichen Sinnen zum Ausdruck kommt?

Meine Antwort: Wir spüren nicht das Umgebende Licht selbst, genauso wenig wie wir zum Beispiel Radiowellen wahrnehmen können. Daher heißt es auch „Umgebendes“ Licht, da es auf eine verborgene Weise auf uns scheint und seine Handlungen für uns unsichtbar sind. Wir empfinden nur die Ergebnisse seiner Handlungen.

Wenn ich fühle, dass eine Kraft von Oben mir hilft und ich somit klar spüren kann, wo sie herkommt, so nennt sie sich „Direktes Licht.“ Wenn ich mir aber nicht vorstellen kann, aus welcher Quelle sie stammt, so heißt sie „Umgebendes Licht.“

Aber wir sollten nicht annehmen, dass „Umgebend“ bedeutet, dass es irgendwo außerhalb von mir existiert. Es ist in uns! Es ist so, dass wenn wir ein Phänomen zusammen mit seiner Wurzel wahrnehmen, man dies „Inneres Licht“ nennt, und wir somit in der Lage sind, ein Bild von dessen Quelle zu rekonstruieren. Wenn man sich aber innerhalb seiner Eigenschaften noch kein Bild seiner Quelle oder seiner Ähnlichkeit vorstellen kann, dann wird dies als „Umgebend“ bezeichnet. Man spürt es bereits in neun von zehn Eigenschaften, kann aber noch nicht identifizieren, was es ist und wo es seinen Ursprung im Schöpfer hat.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?