Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Krise'

Zum letzten Mal in den Abgrund des Egoismus fallen

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ein Mensch, der die Krise heute erlebt, begreifen, dass er an einem Wendepunkt ist, einer Gelegenheit, die ihm zum spirituellen Aufstieg verhilft, anstatt in eine sich immer mehr verschlimmernde Krise zu fallen?

Meine Antwort: Die gesamte Schöpfung besteht aus Licht (Freude, die Energie des Gebens) und dem Gefäß, (das Verlangen, mit Licht gefüllt zu werden). Das Licht entwickelt unser egoistisches Verlangen bis zu seinem Endzustand, wo das Verlangen anfängt zu spüren, dass es unmöglich ist, direkt mit Licht gefüllt zu werden. Der Grund dafür ist, dass der Genuss das Verlangen annulliert. Beispielsweise wenn man aus Durst trinkt, dann annulliert man den Genuss, indem man das Verlangen nach Wasser erfüllt.

Die gegenwärtige Krise zeigt uns, dass unsere egoistische Entwicklung ihr Ende erreicht hat, und wir können das Licht nicht weiter verwenden, um unserem Egoismus zu dienen. Um es anders zu sagen, entdecken wir, dass es unmöglich ist, unser Ego zu befriedigen. Und während unser Ego uns immer noch weiter zur Erfüllung treibt, begreift unser Verstand, dass dies vergeblich ist.

Ohne Erfüllung können wir jedoch nicht existieren und sind daher gezwungen, den Befehlen unseres Egos zu gehorchen, auch wenn es gegen unseren Willen ist. Wir sind nicht begeistert davon, doch sind wir durch unsere Umgebung dazu gezwungen. Wir tun es gegen unseren Willen und sind dadurch deprimiert und unglücklich. Darum greifen die Menschen auch zu Drogen.

In der Tat führt dies zu Krisen in allen unseren Lebensbereichen. Immerhin basiert unser Leben darauf, das Licht zur Erfüllung unseres egoistischen Verlangens zu verwenden. Während das Verlangen sich unter dem Einfluss des Lichtes entwickelt hat, haben wir danach gestrebt voranzukommen. Wir meinten, dass wir durch die Befriedigung des nächsten Wunsches erfüllt werden würden, und diese Lüge half uns dabei, uns zu entwickeln.

Sobald jedoch das Verlangen aufhört, sich auf egoistische Art zu entwickeln, entdecken wir, dass es leer bleibt. Das Licht zeigt uns, dass es einfach unmöglich ist, auf diese Art erfüllt zu werden. Das nennen wir „Krise“. Darum müssen wir aufhören, uns in die Irre zu führen und anfangen, zu begreifen, dass der einzige Weg derjenige ist, die Eigenschaft des Lichtes anzunehmen – die Absicht zu geben und zu lieben.

Unsere „irdische“ Entwicklung ist zu Ende, und als Zeugnis dafür sehen wir die vielen Fabriken, die nun geschlossen sind, weil wir nicht mehr diese unnötigen, überflüssigen Güter produzieren brauchen. Die Größe deiner Yacht oder die Zahlen auf deinem Bankkonto sind nicht mehr beneidenswert.

Die Menschen sehen keine wahren Genüsse mehr auf dieser Welt. Letztendlich wird jeder Stern – wie sehr er auch strahlen mag – immer schwächer. Und auch wir schwinden beim Fall in den Abgrund, bekannt als letzte Stufe des Egoismus. Der Egoismus verzehrt alles, läßt nichts aus und hat nur Dunkelheit in sich.

Die Verbreitung der Weisheit der Kabbala ist das Einzige, was uns die Möglichkeit gibt, unsere Natur wieder aufzubauen -„Und die Dunkelheit wird scheinen wie das Licht“.

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Was wir für Liebe halten, ist Egoismus in einer Verkleidung


Eine Frage, die ich erhielt: Weshalb sagen Sie, dass wir nicht wissen oder verstehen was „Liebe für die anderen“ ist?

Meine Antwort: Die Menschen denken normalerweise, dass „Liebe“ mit Sachen wie Sex, Fürsorge für ein Kind oder der Hilfe für Kranke und Bedürftige zu tun hat. Nun ist es an der Zeit, diesen Begriff zu verstehen, der den Grund für den Ausbruch der Krise darstellt. Die Krise ist da, um uns erkennen zu lassen, was Liebe ist und was es heißt, Liebe zu benötigen. Das ist eigentlich die Essenz der Krise.

Der einzige Zweck von allem, was im Finanzbereich, der Industrie und auf anderen Gebieten geschieht, ist uns zu zeigen, was Liebe wirklich ist. Wir werden dann in der Lage sein, alles mit diesem Begriff zu vergleichen und wir werden realisieren, dass in diesem Moment unsere einzige Eigenschaft der Egoismus ist.

Die Menschen werden diesen Prozess durchmachen müssen, der sich „die Enthüllung des Bösen“ nennt. Sie müssen sehe, dass ihr aktuelles Verständnis der Liebe schlecht ist, so wie die Tatsache, dass sie bereits denken, andere zu lieben. Die Leute werden dann erkennen, dass wenn sie sich gegenseitig so behandeln, wie sie es tun, jeder sich schlecht fühlen wird – individuell und kollektiv. Ich mag mich persönlich gut fühlen, aber solange ich andere nicht liebe, befinde ich mich immer noch in einem schlechten Zustand.

Wir müssen definieren, was „Liebe für die anderen“ wirklich ist, wie auch ihr Gegenteil – der Hass, denn „das Licht ist der Dunkelheit überlegen.“ Solange wir nicht anerkennen, dass wir jeden außer uns selbst hassen, werden wir nicht fähig sein, zur Liebe hinüber zu wechseln. Das ist die erste Stufe und die Menschheit hat damit begonnen, sich ihr zu nähern.

In der verbleibenden Zeit geben sich die Leute damit einverstanden und denken „Ja, es ist möglich, dass wir uns gegenseitig nicht genug lieben“. Sie haben jedoch noch nicht damit begonnen zu erkennen, dass uns der Hass regiert.

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Wie können alle Nationen eine Familie werden?


In den Nachrichten (aus BBC News ): „Es besteht ein stark empfundenes Bedürfnis nach einer Reform der Organisation der Vereinten Nationen ebenso wie der wirtschaftlichen Unternehmen und der Finanzgesellschaften, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, dass alle Nationen der Welt, wie eine Familie zusammenleben“, so der Papst in seiner Dritten Enzyklika (…) „Eine wirkliche politische und globale Autorität wird dringend benötigt, um die Weltwirtschaft zu verwalten, die von der Krise angeschlagenen Wirtschaften wiederzubeleben, und eine Verschlimmerung der bestehenden Krise und der daraus resultierenden schlimmen Folgen zu verhindern“, heißt es weiter. „Eine Regulierung per Gesetz wird vonnöten sein, damit beständig der Grundsatz der Subsidiarität und Solidarität respektiert und das Wohl Aller im Auge behalten wird (…) Weiterhin muss eine solche Autorität zur Gewährleistung der allgemeinen Sicherheit und der Gesetzestreue, allgemein anerkannt und mit Durchsetzungskraft ausgestattet sein.

Mein Kommentar: Ich stimme dieser Idee zu, solange sie nicht mit der Religion und dem religiösen Verständnis moraler Prinzipien, der Gnade und der sozialen Wohlfahrt vermischt wird. Der einzige Weg sie zu verwirklichen ist jedoch, die menschliche Natur zu ändern. Der Egoismus muss in Altruismus verwandelt werden. Dies kann nur durch den Einsatz der Methode der Kabbala geschehen.

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So korrigiert man einen Egoisten!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man sein Gefühl für seine Nächsten erwecken, als ob es die eigenen Kinder wären? Wie werden sich diejenigen korrigieren, die nicht nach dem Sinn des Lebens streben?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala und die richtige Umgebung helfen uns, die Natur der Höheren Stufe (Welt) und der Einheit aller Teile der Welt zu verstehen. Uns ist die Gelegenheit gegeben, dies unter uns in unserer Gruppe zu verwirklichen und dadurch zur Erkenntnis zu gelangen, dass dies unmöglich ist, obgleich wir aneinander gebunden und voneinander abhängig sind. Heute beginnen die Menschen allmählich deutlich das Netz wahrzunehmen, das uns alle verbindet.

Die gegenwärtige Krise ist dazu da, um uns unsere schädliche Verbindung zu zeigen und unsere Unfähigkeit, sie zu korrigieren, obwohl wir erkennen, dass der gegenseitige Egoismus die Ursache all unserer Probleme ist.

Je eher dieses Wissen die Massen durch die Medien erreicht, um so eher wird das Übel erkannt und desto kürzer wird unser Leidensweg sein.

Unser Gefühl der Hilflosigkeit, aufgrund unserer egoistischen Verbindung, wird unser Leiden und Verlangen vereinen, um einen Weg heraus und eine Lösung des Problems zu finden.

Sobald jeder Mensch seine Abhängigkeit von anderen spürt, wird er sich für ihre Situation interessieren und sich um ihr Wohlbefinden sorgen. Erst einmal kommt das Gefühl, eine vereinte Familie zu sein, aus egoistischem Interesse. Wenn wir uns jedoch verbinden und näher kommen, werden wir die richtige Voraussetzung erlangen, um unsere Gemeinsamkeit zu spüren.

Jeder wird lernen, Rücksicht auf seinen Nächsten zu nehmen und ihn als einen Angehörigen zu behandeln, indem er mit ihm alles gleichmäßig auf egoistische Weise teilt, bis wir auf der ganzen Welt völlige Gleichheit erreichen.

Mit dieser Art von Teilen werden die Menschen alles haben, was sie brauchen, da die Natur für alle sorgt.

Indem die Menschen auf egoistische Weise das Gesetz der Gleichheit mit dem Schöpfer befolgen, werden sie anfangen, die Bindung zu ihrer spirituellen Wurzel zu enthüllen, genau wie ein Arm oder Bein seine Bindung zum Gehirn enthüllt.

 

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Die egoistische Natur des Menschen ist die wahre Ursache für die Krise


In den Nachrichten (aus The Epoch Times): „Gordon Brown: der G8-Gipfel soll das Wachstum ankurbeln“ – Die Welt muss sich des Ausmasses des Abschwungs bewusst werden und Anstrengungen unternehmen, um in den von der Rezession gebeutelten Ländern die Wirtschaft wieder anzukurbeln, so der britische Premierminister Gordon Brown am Vorabend des Gipfels gegenüber der Nachrichtenagentur Reuter. Im Vorfeld des 3-tägigen Gipfels in Italien war viel darüber spekuliert worden, ob China und Russland den US-Dollar als Reservewährung loswerden wollen.

Mein Kommentar: Die Krise ist nicht finanzieller, ökologischer oder sonstiger Art. Sie ist globaler Art und betrifft die gesamte menschliche Zivilisation auf allen Ebenen der Existenz. Wir müssen daher das Problem betrachten, das an der Wurzel der Krise liegt und allen gemeinsam ist: unsere egoistische Natur. Der gegenseitige Hass resultiert aus diesem Egoismus. Dies macht uns der Natur entgegengesetzt und wir bekommen es in Form einer allgemeinen globalen Krise zu spüren. Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem wir dazu bereit sind unsere Natur zu ändern, werden wir weiter leiden.

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Das Gute in dem erkennen, was schlecht zu sein scheint


Ein Mensch denkt immer, dass er recht hat. Er erwartet, dass ihm nur Gutes widerfährt und niemals Schlechtes. Heute betrachtet die gesamte Menschheit das Leben auf diese Weise. Die Welt leidet an einer Krise nach der anderen, immer mehr Probleme brechen über uns herein, doch niemand hält inne, um darüber nachzudenken, dass es für all das eine Absicht gibt. Jeder denkt, dass dies alles zufällige Ereignisse sind.

Mit anderen Worten, wir lernen nicht aus unserer Erfahrung. Wir sind uns dessen nicht bewusst, dass wir die Ursache für diese Ereignisse sind.

In unserem jetzigen Zustand wird dieses Problem mehr und mehr akut. Ab diesem Punkt ist der einzige Weg, wie wir vorankommen können, uns zu einem Ganzen zu verbinden.

Und das ist nur durch das Heranziehen der Höheren Kraft – des Schöpfers – möglich. Daher ist es so entscheidend, die Kenntnis, wie man die höhere Kraft der Natur gebraucht, zu verbreiten. Nur dann wird jeder Mensch fähig sein, über das Gute in dem, das zuerst schlecht erscheint, lernen zu können.

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Der Erfolg liegt in der Verbindung unter uns


Die Kabbala liefert den Menschen die Mittel zum Erfolg in ihrem Leben. Sie zeigt uns, dass all unser Unglück durch unseren Egoismus hervorgerufen wird, der während der gesamten Geschichte angewachsen ist. In der Vergangenheit sorgte unser wachsender Egoismus für größere Errungenschaften und Revolutionen.

Damals wurde unser Leben besser. Doch in den letzten 50 Jahren fühlten wir uns stufenweise schlechter. Wir spüren, dass es eine Krise gibt, die praktisch alle Bereiche unseres Lebens betrifft, Unfrieden und Scheidung in unserem Familienleben hervorruft, die Beziehungen zu unseren Kindern ruiniert und zu Drogensucht und Depression führt.

Demnach hat der Egoismus aufgehört, uns zu erfüllen. Zum ersten Mal in der Geschichte wollen wir keinen Fortschritt machen. Und diese Krise ist universal. Sie findet ebenfalls in der Wissenschaft, in der Bildung und der Kultur statt. Sie befindet sich in unserm Innern und schneidet uns von der Möglichkeit ab, uns zu entwickeln.

Der Egoismus lockt uns nicht länger zu hochfliegenden Zielen und Wohlstand. Im Gegenteil zeigt er uns, dass wir ihn niemals erfüllen können und treibt uns an den Rand der Verzweiflung. Außerdem zeigt der Egoismus, dass jeder Mensch mit jedem anderen verbunden ist, dass der Erfolg eines jeden vom Erfolg aller anderen abhängig ist und dass Erfolg nicht länger daher kommt, alle anderen für den eigenen Vorteil zu benutzen.

Wir haben eine Entwicklungsstufe erreicht, die in vorangegangenen Generationen nicht ihresgleichen hat. Unser Ego treibt uns nicht länger vorwärts, sondern im Gegenteil: Es stoppt uns. Es sagt uns: „Von diesem Augenblick an musst du mich anders gebrauchen. Du musst erkennen, wie du mich verwenden musst, um dich gut zu fühlen.“ Die Antwort ist, dass wir unseren Egoismus in den Dienst für andere stellen müssen, anstatt für uns selbst, denn jeder einzelne von uns ist mit allen anderen verbunden. Auf diese Weise können wir glücklich werden.

Dieser Ansatz ist so entgegengesetzt zur Art, wie wir den Egoismus üblicherweise gebrauchen, dass wir ratlos sind, was zu tun ist. Unseren Egoismus nicht zu benutzen, bedeutet, unsere Natur nicht zu benutzen! Doch dann kommt alles zum Stillstand und geht in den „Krisenmodus“ über. Und genau das geschieht heute: Wir können nichts mehr tun. Zum Beispiel sind wir unfähig, mit anderen Menschen Geschäfte zu machen, weil wir darauf Rücksicht nehmen müssen, wie sie sich auf jeden anderen auswirken. Kleine Geschäfte funktionieren vorläufig noch, doch große Geschäfte können nicht länger funktionieren.

Weil die Menschen in diesem universalen Egoismus leben, beginnen sie plötzlich zu spüren, dass sie im Vergleich zu dem, was andere erreichen, keinen Grund haben, stolz auf ihre Errungenschaften zu sein. Und das bedeutet, dass man keinen Grund mehr hat, andere auszunutzen. Die innere Wahrnehmung unserer Verbindung zueinander, die uns die gegenwärtige Krise enthüllt, führt zu einer Situation, in der die Menschen aufhören werden, Genuss daran zu haben, andere auszunutzen. Das ist sehr befremdlich, aber genau das ist, was mit uns geschieht. Schlussendlich werden wir keinen Genuss an Geld, Ruhm oder Macht verspüren. Was also wird uns bleiben? Dann werden wir verstehen, dass der Weg zu Glück und Wohlstand in der Verbindung unter uns liegt.

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Die innere Harmonie der Menschheit


Eine Frage, die ich erhielt: Sie verwenden häufig das Wort „Harmonie“. Was meinen Sie damit?

Meine Antwort: Die Harmonie der Menschheit bezieht sich auf die richtige Verbindung zwischen den Menschen und den Regierungen innerhalb der Gesellschaft.

Diese Verbindung wird ein normales Funktionieren der wirtschaftlichen, politischen, militärischen, erzieherischen, familiären und der anderen Systeme erschaffen, die zurzeit in der Krise sind.

Es ist notwendig, die Menschheit zu einem Stadium der inneren Harmonie zu bringen, ohne die ihr Überleben unmöglich ist, da wir enthüllt haben, dass die Zerstörung der vorherigen Beziehungen zu dieser vielfältigen Krise geführt hat.

Wirtschaft, Politik, Ausbildung, Familie, Gesellschaft, Geschäftsleben und Handel werden von den Menschen gebildet und beruhen auf menschlichen Beziehungen. Plötzlich entdecken wir, dass wir sie auf einer egoistischen Basis erbaut haben und die altruistische Basis jetzt offenbart wird, mit der wir nicht übereinstimmen. Nichts, was wir ehemals erschaffen haben, funktioniert jetzt.

Wir sehen es als eine Krise von Institutionen. Aber in Wirklichkeit ist es eine Krise unserer gegenseitigen Beziehungen. Heute müssen wir die Institutionen verändern, die wir geschaffen haben. Die Natur hat uns in eine Position der Abhängigkeit voneinander gebracht, so dass wir verpflichtet sind, uns in Übereinstimmung mit den neuen Anforderungen der Natur zu ändern: Lasst uns ein System einer vollständigen und harmonischen Verbindung untereinander erschaffen. Das ist, was die Wissenschaft der Kabbala uns lehrt.

 

Welchen Anfang wird die Gesellschaft von morgen nehmen?

Eine Frage, die ich erhielt: Welche Art von Regierung wird sich am ehesten dem Experiment stellen, eine zukünftige Gesellschaft zu erschaffen – eine, die bereits den Begriff Sozialismus gespeichert hat oder im Gegenteil eine, die bereits die Nase voll vom Kapitalismus hat?

Meine Antwort: Ich glaube, dass dies nicht vom physischen Zustand der Regierung abhängt, sondern davon, wie weit die Menschen bereit sind, den Grund der Krise und die Notwendigkeit zu erkennen, sich über sie zu erheben, durch Vereinigung zu überwinden und zu begreifen, dass es kein anderes Mittel zum Überleben gibt.

Und wie Baal HaSulam schon sagte, diese Methode kann in jedem Land wirken (wenn auch nicht unbedingt auf der ganzen Welt). Das hängt jedoch vom Grad der Erkenntnis der Menschen und ihrer Entwicklungstufe ab. Damit sie wirklich funktioniert, müssen die Leute merken oder wirklich verstehen, dass es keinen anderen Ausweg aus unserer Situation gibt und es der einzige Überlebensweg ist. Dies darf jedoch nicht durch Zwang oder durch Massennötigungen, wie es bei der Machtübernahme der Sowjets geschah, geschehen.

Die Gesellschaft selbst sollte überzeugt sein, dass die alten Sichtweisen, Entscheidungen, Ansätze und Regulatoren einfach nicht mehr funktionieren. Zuerst könnte es in Amerika geschehen, dann in Russland gefolgt von Europa. Ich glaube nicht, dass dies technologisch und sozial unterentwickelte Länder, sowie Länder, die noch von Diktatoren gelenkt werden, betrifft. Diesen Ländern fehlt noch der notwendige Grad an öffentlichem Bewußtsein und fortgeschrittener Entwicklung. Sie werden dieses Prinzip erst akzeptieren, wenn sie dazu aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen zur Teilnahme gezwungen sein werden.

Ich bin der Meinung, dass ein internationaler Fond und eine einheitliche Weltregierung, auch wenn sie widerwillig gebildet wird, eine Bewegung in Richtung Zusammenarbeit

schaffen wird, indem sie ein gutes Beispiel gibt und moralischen Druck ausübt. Immerhin ist die Menschheit pyramidenartig angeordnet: Ein Teil der Menschheit ist schon bereit, die Wichtigkeit integrierter Entwicklung anzuerkennen, während andere erst teilnehmen, wenn sie merken, dass es keinen anderen Weg gibt. Doch wird jeder gemäß dem Naturgesetz vollständige Harmonie und Gleichheit mit der Natur erreichen müssen.

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Kinder sind ihre eigenen besten Lehrer


Nachdem es seit mehr als 200 Jahren moderne Schulen gibt, stecken sie in einer tiefen Krise, die sich in den letzten Jahrzehnten entfaltet hat. Schulen müssen Orte werden, an denen das Umfeld so angenehm ist, wie es in der Vergangenheit war. Das Wort „Schule“ wird aus dem Altgriechischen als „Muße“ übersetzt, was eine angenehme Weise ist, Zeit zu verbringen.

Ein Mensch kann sich nicht in einem Umfeld entwickeln, in dem Unterdrückung herrscht, da es einen Menschen dazu veranlasst, sich einzuschränken und sich von anderen abzuschotten. Genau dieses Umfeld bieten heute die Schulen ihren Schülern. Für ein Kind ist Freiheit notwendig, damit es sich öffnet und seinen eigenen Platz und seine Bestimmung in der Welt findet, so dass es fähig ist, auf unabhängige Weise diese wichtigen Entscheidungen zu treffen.

Deshalb müssen wir unseren Kindern helfen, sich ohne irgendeine Beschränkung zu entwickeln. Jedes Einzelne muss innerlich vollständig frei sein und von der Gesellschaft erzogen werden. Kinder werden einander innerhalb der Gruppe, der sie angehören, auf natürliche Weise erziehen und die Gruppe wird für diejenigen sorgen, die ihr angehören. Die Aufgabe der Lehrer ist es, die Gruppe zu organisieren. Die Gesellschaft wird die Gruppen beobachten, weil die Gesellschaft eine Ordnung erschafft und keiner Person oder Gruppe erlauben wird, zu tun, was sie wollen, da jeder ein Mitglied dieser Gesellschaft sein möchte.

Nach der Wissenschaft der Kabbala ist das die erfolgreichste Methode gesellschaftlicher Organisation, welche die richtige Entwicklung des Menschen fördert. Unter solchen Bedingungen sollte die Anwesenheit von Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen nicht zu bemerken sein und von den Kindern nicht gespürt werden. Diese Methode wird jedem Kind die beste Gelegenheit bieten, sich nach seinem eigenen Potenzial zu entwickeln.

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