Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die gesamte Evolution ist darauf ausgerichtet, uns dazu zu bringen, die Höhere Bewusstseinsebene zu erlangen

Wir erfüllen einfach die Befehle der Natur und das Ziel der Natur ist es, uns auf die Höhere Entwicklungsstufe zu bringen. Die Natur arbeitet nach einem Programm, das dazu bestimmt ist, ihre höchste Ebene, den Menschen, zur höchsten Stufe der Entwicklung zu bringen.

Der Mensch, der ein Stück Eiweißmaterie ist, ist die Endstufe der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufen der Entwicklung. Das bedeutet, dass dieses „Tier“ das Verständnis und die Empfindung dafür bekommt, wer er ist, was er ist, warum er existiert und woher er kommt. Unsere gesamte Evolution ist darauf ausgerichtet.

Darum streben wir durch die ganze menschliche Geschichte hindurch, angefangen mit dem Urknall bis zum Ende dieser Welt, unbewusst danach, die richtige Wahrnehmung der Wirklichkeit zu erlangen, das richtige Verständnis und Wissen, um die gesamte Natur und ihr Programm zu erfassen.

Unsere ganze Entwicklung und jeder Augenblick unseres Lebens ist diesem Ziel gewidmet. Sei es essen, trinken, arbeiten, sich mit jemand unterhalten oder etwas tun – was immer ich mache, bewusst oder unbewusst, alle Abläufe in meinem Körper, seine ganze Substanz, alle seine Elektronen, Moleküle, Partikel und Organe, all seine Stufen – unbelebt, pflanzlich und tierisch – alles ist darauf ausgerichtet, lebt und existiert nur für dieses Ziel: die Höhere Bewusstseinsebene zu erlangen. Deshalb ist die ganze Evolution und der gesamte Weg unserer natürlichen Entwicklung dazu bestimmt, den Menschen dazu zu bringen, die höchste Entwicklungsstufe der Natur zu erlangen.

Erlangung bedeutet, dass ein Mensch alles in der Natur erkennt, sich an Ihr Programm bindet und beginnt, es selbst auszuführen, und erkennt, dass es seine Bestimmung ist, genauso zu werden, wie die Kraft, welche die gesamte Natur erfüllt, integriert und miteinbezieht.

Darum ist die Krise, die wir gerade durchmachen, global. Sie kommt von diesem Höheren Zustand zu uns, den wir erreichen müssen und der uns die entgegengesetzte Seite dieses Zustandes offenbart. Die Krise lässt uns den Zerbruch des korrekten künftigen Zustandes erkennen und zeigt uns, welch großartige Perfektion wir erreichen können, wenn wir diese globale Krise korrigieren.
(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 10.03.2009)

Der Schöpfer wird durch die Vereinigung mit anderen erreicht

Zwei Fragen, die ich zur Einheit der Gruppe erhielt:
Frage: Zum ersten Mal wurde vollkommen unerwartet eine Übertragung des Kongresses auf Deutsch ausgestrahlt. Ich fühlte eine enorme Kraft der Liebe und Vereinigung mit jedem, der Kabbala studiert. Als ich aber eine Frage stellen wollte, realisierte ich, dass ich einem leblosen Bildschirm gegenüber stand, der sagte,“Du schaust eine Live-Ausstrahlung an.“ Meine Frage ist nun: Ist es möglich, in der Spiritualität voran zu schreiten, indem man sich mit der Gruppe vereint?

Meine Antwort: Ja, und genau das ist der einzige Weg, um vorwärts zu kommen – durch die Vereinigung. Dann wirst du durch die Vereinigung den Schöpfer erreichen.

Frage: Ich studiere seit ungefähr zwei Jahren die Kabbala. Ein paar Mal in der Woche helfe ich bei der Verbreitung im Zentrum, ich studiere auf dem Campus und besuche das Forum der virtuellen Gruppe. Und trotz der guten Verbindung mit all diesen Leuten, fühle ich, dass es oberflächlich ist. Ich bin unfähig, mich wirklich mit den Leuten zu verbinden, die auf demselben Weg sind wie ich. Vielleicht mache ich etwas falsch? Oder vielleicht existiert diese Notwendigkeit der Verbindung nur in der materiellen Welt?

Meine Antwort: Wenn andere das Gleiche studieren wie du, dann liegt es an dir, dich mit ihnen zu verbinden und von ihnen Hilfe zu erhalten, ungeachtet der Größe oder des Niveaus der Gruppe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir spielen gegen unseren Egoismus
Blog-post: Die Voraussetzung für den Eintritt in die Höhere Welt ist die gegenseitige Bürgschaft
Artikel: Liebe zur Freunden

Wo sind Obamas Milliarden hin?


Zwei Fragen, die ich über die Gesetze der Natur und die Gesetze der Gesellschaft erhielt:

Frage: Sie sagen, die Menschen sollten den Gesetzen der Natur folgen. Wenn die Menschen aber immer gemäß den Naturgesetzen gehandelt hätten, würden sie sich immer noch benehmen, wie im Dschungel, wo die Löwen die Antilopen fressen und wir hätten nie unsere Zivilisation entwickelt.

Meine Antwort: Wir haben uns immer den Naturgesetzen gemäß entwickelt. Jetzt sehen wir jedoch, dass wenn ich versuche Sie heute zu fressen, dann werden Sie mich morgen fressen. Deshalb sind wir zur Übereinkunft gekommen, dass wir einander nicht fressen werden. Auch dies ist ein Naturgesetz.

Frage (fortgesetzt): In allen Fällen haben die Menschen sich auf die Schaffung gesellschaftlicher Normen, einem Werte-System und Strukturen zur Unterstützung geeinigt. Deshalb wurden Regierungen geschaffen – zum Schutz der Bürger durch die sozialen Gesetze. Wie können wir nun all dies über Bord werfen und in eine andere Richtung gehen?

Meine Antwort: Wir können es tun, weil sich von diesem Augenblick an unsere Welt ändern wird. Vorher entwickelten wir uns aufgrund unserer Egoismus so, dass jeder Mensch alles tun konnte, wozu er in der Lage war. Wir schafften Gesetze, die versuchten zu verhindern, dass wir einander mit unserem Egoismus schadeten; weil ansonsten jeder von uns den anderen fressen würde.

Nun aber haben wir einen Zustand erreicht, wo unser Egoismus global und vernetzt ist, und jeder vom anderen abhängig ist. Jetzt herrscht ein anderes, ein zusätzliches Gesetz innerhalb der Gesellschaft, ein Gesetz, das besagt, dass jeder vom anderen abhängig ist und dass es kein Entrinnen gibt. Jetzt müssen die Menschen neue Gesetzeswerke schaffen.

Sie werden sehen, dass die alten Gesetze nirgendwo mehr funktionieren. Sie funktionieren weder in der Erziehung, der Wissenschaft, dem Familienleben oder den gesellschaftlichen Beziehungen, noch in der Wirtschaft oder im Handel. Sie funktionieren einfach nicht! Wir können sagen sie tun es, aber wir fühlen, sie tun es nicht. Aus all den guten Dingen, die wir versucht haben zu tun, sind nur schlechte Dinge hervorgegangen. Alle Untersuchungen zeigen, dass aus unseren Bemühungen nichts Gutes resultiert ist. Das liegt daran, dass sich die Gesetzmäßigkeiten geändert haben.

In der Vergangenheit waren wir in der Lage etwas in der Welt zu bewirken, indem wir diese Gesetze zu Hilfe nahmen. Wir konnten eine Art Ordnung schaffen oder Kontrolle ausüben. Heute aber schaut jeder orientierungslos um sich und fragt: „Wo ist die Kontrolle? Und was für eine Art von Kontrolle kann es hier überhaupt geben?“

Heutzutage gibt es keine Kraft oder Vernunft, die eine positive Wirkung erzeugen könnten. Das ist genau das, was wir sehen. Obama hat tausende Milliarden Dollar investiert, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wo sind diese Milliarden jetzt? Niemand kann sagen, wo sie hingegangen sind. Putin hat ebenfalls viel Geld in Banken und Handel investiert. Wo ist es hin? Niemand weiß es. Aber es ist Geld, Schuldscheine um genau zu sein! Wo ist es also hin?

In der Welt geschieht etwas und wir wissen nicht einmal, wo irgendetwas hingeht. Wir wissen nicht, welche Art Verbindung heute zwischen uns besteht. Wir erkennen nicht, was es ist. In der Vergangenheit lebte jeder Mensch innerhalb seines oder ihres eigenen Egoismus und die Menschen schlossen sich zu „mafiösen“ Gruppen zusammen. Die Bank war eine Art Mafia, der Handel – eine andere Art Mafia; noch etwas anderes- eine weitere Art Mafia. Wir verbanden uns aufgrund unseres Egoismus und wir wussten, wie alles funktioniert. Deshalb hatte jede Seite einen Anwalt und wir handelten miteinander. So funktionierten wir. Die Leute verteidigten sich und jeder verstand, dass bei Bruch einer Abmachung die Armee, die Polizei usw. zur Stelle ist.

Heute jedoch funktioniert das nicht mehr. Und wir verstehen noch nicht, wie sehr unsere Gesetze und Gewohnheiten nicht funktionieren. Wir können es noch nicht verstehen. Die Welt verändert sich, weil das Gesetz, das jetzt in ihr wirksam wird, eher das Gesetz des öffentlichen, nicht das des privaten Eigentums ist. Wir müssen uns nun mit jedem zu einem Ganzen verbinden. Das sind die Veränderungen, die wir machen müssen.
(Auszug aus der Lektion über Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“ vom 13.03.09)

Wird eine neue Moral die Welt vor dem Zusammenbruch retten?


In den Nachrichten ( Bundespräsident.de): „Der deutsche Bundespräsident ruft angesichts der Wirtschaftskrise zur Einheit auf“ Die Krise zeigt uns, dass schrankenlose Freiheit Zerstörung in sich birgt. Der Markt braucht Regeln und Moral. Deshalb bestätigt gerade die Krise den Wert der Sozialen Marktwirtschaft. Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Werteordnung. Und wir müssen die großen Finanzinstitute international unter eine einheitliche Aufsicht stellen.

Mein Kommentar: Sobald sie jedoch anfangen, solch ein System zu schaffen, werden sie entweder entdecken, dass es undurchführbar ist oder es in ein sowjetähnliches System verbiegen, das nur zu weiteren Konflikten und Kriegen führen wird. Nur durch die Verbreitung der Kabbala – der Methode der Korrektur des Menschen – werden wir fähig sein, zwischen uns das richtige System von Verbindungen auf allen Ebenen zu schaffen – soziale, politische, wirtschaftliche, moralische, innerstaatliche und so weiter.

Inzwischen wird sich die Krise Schritt für Schritt weiterentwickeln, in Wellen, und die Wirtschaft, unsere Gesundheit, die Ökologie, die Ernten und so weiter in Mitleidenschaft ziehen. Durch diese Stürme und Abstiege wird die Menschheit zu erkennen beginnen, dass es eine intelligente Kraft der Natur gibt, welche die Krise steuert, um uns weiterzuentwickeln. Die Menschheit wird dann anfangen, nach einer Verbindung mit dieser Kraft zu suchen und wird von selbst zur Kabbala kommen. Unsere Verbreitung jedoch wird diesen Weg beschleunigen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Programm, aus der Krise herauszukommen

Warum sich das Studium kabbalistischer Texte vom Gebrauch roter Bänder und vom Rezitieren von Segenssprüchen unterscheidet


Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben empfohlen, die Sendungen des Kabbala-Fernsehkanals anzuschauen, weil indem man das tut, man das Höhere Licht anzieht. Sie führten Folgendes an: „Solange man keine Vollkommenheit erlangt hat, wird das Licht, das dazu bestimmt ist, die Seele zu füllen, als Umgebendes Licht betrachtet. Wenn man sich jedoch mit der Weisheit der Kabbala befasst, scheint auf einen umgehend das Licht in einem gewissen Ausmaß, um einen näher zur Vollkommenheit zu führen.“ Wieso unterscheidet sich dies vom Tragen eines roten Bandes um das Handgelenk oder vom Rezitieren von Segnungen und Gebeten?

Meine Antwort: Die Höhere Welt ist eine Welt der Gesetze, nicht des Mystizismus. Die agierende Kraft in dieser Welt ist Ihr Verlangen, sofern es Ihren nächsten Zustand zum Ziel hat. Indem Sie kabbalistische Texte studieren, lernen Sie über Ihre korrigierten Zustände. Wenn Sie nach diesen Zuständen streben, dann verursacht Ihr Verlangen das Voranschreiten durch das Feld des Lichtes, und bringt Sie näher zum Höheren Zustand. Es funktioniert genauso wie wenn ein Stück Metall oder elektrischer Strom in einem magnetischen Feld zur Quelle gezogen werden.

Verwandtes Matrerial:
Blog-post: Das gemeinsame Studieren bringt den größten Vorteil
Blog-post: Die Kraft kabbalistischer Texte

Die Rückkehr zum dörflichen Leben wird niemanden vor der Krise retten


In den Nachrichten (übersetzt aus Newsland.ru): Eine Gruppe von ca. 100 Menschen hat eine Gemeinschaft gegründet, um die Krise zu überwinden. „Wir sind vollständig autark!“ verkünden die Mitglieder der Gemeinschaft stolz, „Wir züchten unser eigenes Vieh, backen unser eigenes Brot, stellen unsere eigene Nahrung her, sogar eigene Kekse! Die Krise kümmert uns nicht!“ Die Mitglieder der Gemeinschaft brauchen kein Geld. Sie haben eine eigene Schule und einen Kindergarten. Sie sind vollkommen autark!

Mein Kommentar: Sie sind so kindisch! Obwohl es für jeden offensichtlich zu sein scheint, dass es leichter ist die Krise durch größere Nähe zur Natur zu überwinden, richtet sich diese Neigung in Wahrheit gegen die Natur, die uns zur Globalisierung geführt hat. Wir sehen nicht die Kraft der Natur, die uns entwickelt. Wir beziehen uns nur auf die unbewegten, pflanzlichen und tierischen Ebenen der Umwelt und verneinen dadurch, dass die Natur zweckgerichtet ist und zu einem bestimmten Ziel führt.

Die Tendenz zum Protektionismus und zur Isolation von der Gesellschaft ist anti-sozial und anti-global, und schwächt die Verbindungen in der Gesellschaft. Gleich, ob dies in einem bestimmten Land oder in der Welt geschieht. Weil dies dem Gesetz der Entwicklung der Natur entgegengesetzt ist, wird es keinen Erfolg haben!

Die G-20 werden sich ohne Kabbala nicht vereinen können


Eine Frage, die ich erhielt: Der G-20 Gipfel erinnert mich an die berühmte Geschichte, als Einwohner eines Kibbuz mitten in der Wüste um Regen beteten. Ist das ein guter Vergleich?

Meine Antwort: Sie sagten, dass die Kibbuz Mitglieder aus der Tiefe ihres Herzens um Regen beteten und schließlich kam der Regen. Wenn also die G-20 und die Menschheit im Allgemeinen sich das Gute wünschen, wird das Gute dann eintreten? Also die Leute, die im Kibbuz lebten, waren bereits verbunden! Sie waren gewillt, ihren Egoismus anderen gegenüber zu opfern und sich selbst im Hinblick auf den Kibbuz zu annullieren. Sie hatten einen gemeinsamen Wunsch – ein Gebet, das aus ihrer tiefen Verbindung entsprungen war, und daher erfüllte sich ihr Wunsch.

Doch welche Verbindung besteht hier bei den G-20? Einerseits können wir sagen, dass diese Leute durch ein gemeinsames Problem verbunden sind, wie Nüsse in einem Sack. Dies ist aber nicht genug, denn wahre Verbindung ist gefordert. Es hilft nicht, es nur zu versuchen und vor dem Leid zu fliehen. Dies wird die Menschen nicht zur Tugend zurückführen. Es gelingt nur unter der Bedingung, dass sie verstehen, wie man diese Tugend bzw. Güte erschafft.

Tatsächlich stellt sich folgende Frage: Kann die Menschheit den Weg zu einer glücklichen Zukunft auch ohne Kabbala finden? Die Antwort lautet: nein, denn sie hat nicht die Kraft, die fähig wäre, Egoisten zu vereinigen. Sie verfügen nicht über den Kanal, der das Höhere Licht anzieht, das das Vakuum zwischen Egoisten füllen und als „Klebstoff“ zwischen ihnen dienen könnte. Notwendig dazu ist die Verbindung zu der Höheren Kraft; das ist der Grund, warum die Kabbala im alten Babylon enthüllt wurde und nun zurückkehrt.

(Aus der Lektion über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ vom 3.8.2009)

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen
Blog-post: Sie müssen wissen, wie man richtig bittet!

Der Schöpfer – die allgemeine Kraft der Natur – ist unter uns

Zwei Fragen, die ich bezüglich der richtigen Ausrichtung auf den Schöpfer erhielt:

Frage: Ich habe es nicht zum Kongress geschafft, aber ich habe die Lektionen via Internet gehört. Ich studiere Kabbala seit einigen Jahren und es war das erste Mal, dass ich Sie sagen hörte, dass wir jede Minute unseres Lebens mit der Einstellung „Es gibt keinen außer Ihn“ und „Er ist gut und gutes tuend“ verbringen sollten, um uns über das Ego zu erheben. Ich habe es ausprobiert und es funktioniert! Meine Frage ist: Muss ich glauben, dass der Schöpfer bereits unter uns in der Gruppe ist, und Sie haben deshalb die oben genannte Vorgehensweise empfohlen?

Meine Antwort: Natürlich. Der Schöpfer ist unter uns, weil er die allgegenwärtige Macht der Natur darstellt. Allerdings ist Er vor uns verborgen, weil unsere egoistischen Eigenschaften von Ihm abweichen. Mit der Korrektur der egoistischen Eigenschaften werden wir Ihn schrittweise innerhalb unserer neuen altruistischen Eigenschaften enthüllen.

Frage: Sie sagten, dass alles vom Schöpfer gelenkt wird und vor einer Weile haben Sie als Antwort auf eine Frage über Ihre Schüler gesagt, dass sie alle einen Beruf haben und es keine „Faulenzer“ unter ihnen gibt. Aber sind Faulenzer nicht auch Menschen? Es ist nicht ihr Schuld, dass sie so sind; sie haben keine Wahlfreiheit, weil sie vom Schöpfer gelenkt werden.

Meine Antwort: Du kannst diese Erklärung als Entschuldigung für alles benutzen und für immer faul bleiben. Du kannst einfach dort sitzen und nichts tun für den Rest deiner Tage, indem du behauptest, dass dich der Schöpfer erwecken wird, wenn er das möchte, und dass dein Wunsch faul zu sein, ebenso von Ihm kommt usw.

Die Führung durch den Schöpfer wird sich dir nur enthüllen, sobald du Ihn erreichst und erst dann wirst du in der Lage sein, über Ihn zu sprechen. Aber bevor das passiert, sind all diese Spekulationen nur Philosophie, begründet auf Faulheit.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Alles was Sie über die 613 Verlangen wissen müssen
Blog-post: Kämpfe gegen nichts, außer gegen deine eigene Faulheit
 

 

In Zeiten der Krise nehmen die Menschen Zuflucht zur Religion


In den Nachrichten (Gallup): „Die Religion verschafft den Armen in der Welt emotionalen Auftrieb“. Umfragen des US-amerikanisches Meinungsforschungsinstitutes The Gallup Organization ergaben, dass in Ländern, wo das Jahreseinkommen bei 2000 US-Dollar oder drunter liegt, 92% der Bewohner die Religion als wichtigen Bestandteil ihres Alltages bezeichnen, in den reichsten Ländern der Umfrage hingegen (25 000 / jährlich und mehr), sinkt der Anteil auf 44%.

Natürlicherweise orientieren sich Gesellschaften mit ihrer Modernisierung zunehmend weltlich. Tatsächlich stellt die Religion eine starke positive Kraft für benachteiligte Bevölkerungen dar – in Zeiten der Krise buchstäblich eine Art „sozialer Sicherheit“.

Mein Kommentar: Die Zeit der Erleuchtung ist noch nicht ganz gekommen. Die Kabbala wird die Menschheit in die Lage versetzen die gesamte Schöpfung zu entdecken, diese Welt und die Höhere Welt zusammen. Dann wird das Zeitalter unbegründeten Glaubens, so wie es geschrieben steht, durch das Zeitalter des wahren Wissens ersetzt werden: „Und alle werden Mich kennen, von den Kleinsten zu den Größten.“

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wer glaubt an Gott?
Blog-post: Warum die Religion gegen die Kabbala ist
Blog-post: Im Fegefeuer gibt es keine Feueröfen oder flammende Ruten

Über Leben, Tod und die Seele


Fragen, die ich über die Seele erhielt:

Frage: Was geschieht mit der Seele, wenn der Körper stirbt?

Meine Antwort: Die Seele ist „ein Teil des Schöpfers“, und der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Somit erwirbt ein Mensch eine Seele, wenn diese Eigenschaft der „Liebe für den Nächsten“ in ihm erwacht. Er besitzt jedoch keine Seele, wenn er ähnlich einem Tier diese Eigenschaft des Gebens und der Liebe noch nicht errungen hat. Darum steht in kabbalistischen Texten: „Ihr seid alle wie Tiere“, „Ein Mensch kommt wie ein kleines Tier auf die Welt“, usw.

Man kann die Eigenschaft des Gebens und der Liebe nur unter dem Einfluss des Höheren Lichtes erwerben, welches eine Kraft ist, die unseren Egoismus korrigiert. Dieses Licht wird Umgebendes Licht (Or Makif) oder der Schöpfer genannt, weil Es uns umgibt und wir von Ihm umringt sind. Es steht geschrieben „Der Schöpfer ist wie Wasser, das Israel (Mikwe Israel Hashem) reinigt, wobei Israel Jashar-El ist, was bedeutet, einer der nach dem Schöpfer, dem Geben und der Liebe strebt.

Was bedeutet dies? Ein Mensch nimmt unsere Welt mit seinen natürlichen, egoistischen Eigenschaften wahr.
Wenn er die altruistische Eigenschaft von Geben und Liebe erringt, dann fühlt er die Höhere Welt innerhalb dieser Eigenschaft. Dies bedeutet, dass er eine Seele erhalten hat.

Wenn er einmal diese Eigenschaft besitzt, dann bleibt diese bei ihm, auch wenn er seine egoistischen Eigenschaften verliert, oder anders gesagt, sogar wenn sein Körper (die Materie, die wir in unseren Gefühlen spüren) stirbt. Und dies ist so, weil es nur eine erschaffene Sache gibt – das Verlangen, und die gesamte Existenz wird innerhalb dieses Verlangens gefühlt. Wenn das Verlangen die Absicht „um seiner selbst willen“ besitzt, dann nimmt man „unsere Welt“ oder „diese Welt“ wahr. Besitzt das Verlangen die Absicht „um des Nächsten willen“, dann spürt man die Höhere Welt oder den Schöpfer.

Die Geburt unserer Körper, unser Leben und Tod sind nur die Erscheinung und das Erlöschen des Lichtes innerhalb unserer egoistischen Verlangen. Die spirituelle Geburt andererseits ist das Erscheinen des Verlangens zu geben und außerhalb von sich selbst zu lieben (nicht um seiner selbst willen zu handeln oder um sich auf egoistische Weise wohl zu fühlen).

Das Verlangen zu geben ist unabhängig vom egoistischen Verlangen, durch welches wir unsere Körper und diese Welt fühlen. Wenn unser Körper daher stirbt und das Gefühl dieser Welt verschwindet, dann verbleiben das altruistische Verlangen und das Gefühl für die Höhere Welt.

Frage: Wie kann die Seele ohne die Mitarbeit des Gehirnes „sehen“, „fühlen“ und „wahrnehmen“?

Mein Antwort: Wir fühlen alles innerhalb des Verlangens. Das Gehirn hilft uns nur zu unterscheiden, was wir sehen, oder vielmehr, was wir wünschen.

Frage: Ist es für die Seele eines Menschen möglich, der an Alzheimer leidet und seine Erinnerung und Wahrnehmung verloren hat, all dies nach seinem Tod wieder herzustellen?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch erst einmal seine Seele entwickelt hat, wird diese niemals verschwinden.

Frage: Wie kommt es, dass Babies und Kleinkinder, deren Seelen noch nicht korrigiert wurden, so jung sterben?

Meine Antwort: Indem sie solange existierten, wie es ihnen bestimmt war, auf der Welt zu sein, haben sie einen bestimmten Teil ihrer spirituellen Entwicklung korrigiert.

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