Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kraft'

Wenn du ins Netz willst, musst du zuerst einen Computer kaufen

Eine Frage, die ich erhielt: Meine Gefühle und spirituelle Erlebnisse spiegeln sich in der Realität, die ich wahrnehme, wider. Bedeutet das, dass ich nach dem Äußeren über das Innere urteilen kann?

Meine Antwort: Ganz und gar nicht. Es steht geschrieben, dass „die Welt nach ihren Gesetzen lebt“. In der materiellen Welt durchlebe ich unterschiedliche Zustände und Beziehungen, die mehr oder weniger angenehm sind, doch ich habe auf keinen Fall vor, sie als spirituell abzustempeln.

Über allen Ereignissen meines materiellen Lebens muss ich mich ständig am spirituellen Ziel festhalten. Selbst wenn der Schöpfer etwas Schreckliches mit mir vorhat, darf ich meinen Griff nicht lockern.

Ich weiß nicht, warum und weshalb alles genau auf diese Weise geschieht. Denn ich bin mit den anderen Seelen, Ereignissen und Zuständen verbunden, von denen ich keine Ahnung habe. Heute habe ich noch keine Wahrnehmung des gesamten Systems in mir, welches mir erlauben würde, die Sache zu untersuchen.

Es wäre unklug, zu denken, ich könnte die Verbindung zwischen dem Spirituellen und dem Materiellen zurückverfolgen. Denn ich verstehe weder etwas von dem Einen noch von dem Anderen.

Ich habe kein Werkzeug für die Untersuchung: weder Verstand noch Gefühl oder Wahrnehmung. Ich sehe kein höheres System/keine höhere Welt, kein niedrigeres System/keine niedrigere Welt und keine Verbindung zwischen ihnen/zwischen den Welten vor mir.

All das ist noch ganz weit von mir entfernt. Selbst auf den ersten spirituellen Stufen erkenne ich das noch nicht. Denn diese basieren auf dem Selbstverzicht, dort kann ich nichts klären, und ich will auch nichts, außer in den Höheren aufgenommen zu werden.

Was habe ich im Moment außer dem Egoismus? Und was muss ich außer dem Geben erreichen? Dafür muss ich mein Ego annullieren und die innere Arbeit in der Gruppe mit den Freunden durchführen.

Wir bauen die innere Einheit auf und streben nach der gemeinsamen Kraft, die sich außerhalb von jedem von uns befindet und uns allen gehört.

Werde ich statt all dem etwa Mutmaßungen über den geheimen spirituellen Sinn meiner Krankheiten, Geldsorgen, Familienprobleme und Konflikte mit dem Vorgesetzten anstellen? Das wäre einfach dumm.

Ich bin zu solchen Berechnungen noch überhaupt nicht in der Lage. Genauso stellt ein neuer Computer einfach ein Stück Metall dar, bis ich ihn eingeschaltet, Betriebssystem und notwendige Programme installiert und erforderliche Dateien heruntergeladen habe.

Erst dann und wenn ich mich mit der Software und der daraufgeladenen Information auskenne, kann ich mich an die Arbeit machen.

Wir haben noch keine Kelim, keinen „Computer“, geschweige denn die „Software“. Darum sind wir nicht in der Lage, nach dem Äußeren über das Innere zu urteilen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 04.11 2010

Wo bin ich dann?

Eine Frage, die ich erhielt: Wer bin „ich“ und wie kann ich mich von dem „Film“ der Realität losloesen?

Meine Antwort: Zur Zeit kannst du dich nicht von dem Film loesen. Du lebst ja in diesem Film – ausschließlich in dem Wunsch, zu genießen.

Aber wenn du dich sowohl in dem Wunsch, zu genießen, als auch in dem Wunsch, zu geben befinden würdest, wenn du zwei Kräfte – die Kraft des Schöpfers und die Kraft der Schöpfung zusammen in dir hättest, wenn das Licht dir leuchten würde und dir seine Eigenschaften des Gebens bringen würde, dann würdest du anfangen, zu unterscheiden, wo du bist und wo der Film.

Aber heute bist du nicht in der Lage für eine solche Analyse deiner Welt, weil du nur den Wunsch zu genießen hast.

Ob das Licht in dir arbeitet, weißt du nicht. Du bist wie ein Kleinkind. Es weiß nicht, wer für ihn sorgt, und was geschieht. Und es weint, weil es ihm schlecht geht, ohne zu wissen, an wen sich das Weinen wendet.
Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“, 20.10.2010

Der Verstand der Schöpfung ist die allgemeine Verbindung

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann die Gedankenkonzentration den Menschen zur Enthüllung der spirituellen Welt bringen?

Meine Antwort: Alles klärt sich im Gedanken. Die Rede ist nicht von unserem Verstand, der künstlich in der Universität aufgepumpt wurde, damit ich „schlau“ werde.

Der Verstand ist die Kraft der Analyse und der Synthese, die Kraft der Verbindung von gegensätzlichen Meinungen in einem Menschen. Bina, die wir als Verlangen zu geben bezeichnen, ist der Gedanke. Der Gedanke ist Malchut de Chochma, und Malchut, die von Chochma empfängt, ist Bina.

Die allgemeine Malchut, die sich zu Bina erhebt und zu ihrer Nukwa wird, ist ebenfalls Nukwa de Chochma, denn sie will Chochma und nicht Bina erreichen.

Das heißt, der Gedanke ist eine grundlegende Sache. Als Gedanke wird meine Fähigkeit bezeichnet, die höheren Eigenschaften von Chochma und Bina in Malchut wahrzunehmen und mit ihnen zu arbeiten.

Der Verstand ist meine Fähigkeit, die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer aufzubauen. Die allumfassende Verbindung, die ich enthülle, ist der Verstand, die Weisheit, das Netz.

Genauso ist auch unser Gehirn beschaffen. Der Intellekt, der Verstand ist das Maß der Lebenskraft, die Fähigkeit, zu verstehen, zu kontrollieren, in Gang zu setzen, wahrzunehmen.

Woher kommt das? Das ist die Folge von zwei Kräften: der Kraft von Bina – des Verlangens, dem Schöpfer zu entsprechen, und der Kraft des Schöpfers, der sich in dem Maße dieser Entsprechung in die Schöpfung kleidet. Genau das ist der Verstand der Schöpfung – das Licht Chochma, eingekleidet in das Licht Chassadim.

Darum, wenn wir versuchen, dieses Netz zu ergründen, zu verstehen, welche Verbindungen darin existieren und nach welchen Gesetzen es funktioniert, wie wir die Verbindung, die zwischen uns bereits existiert, enthüllen und erfassen können, bedeutet das, dass wir den, „der die Vernunft erschafft“, den Schöpfer, erreichen und Ihn erkennen – „aus Deinen Taten werde ich Dich erkennen“.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 29.10.2010

Der Effekt der kritischen Masse

Eine Frage, die ich erhielt: Wie können wir auf dem Kongress psychologische Barrieren überwinden, die uns von der Vereinigung trennen?

Meine Antwort: Der Kongress ist keine kleine oder große Gruppe mehr, sondern Vereinigung, die von einer gemeinsamen Kraft zusammengehalten wird. Man kann mit der Quantität, aber auch mit der Qualität gewinnen. Nach einer gewissen kritischen Grenze wird die Masse entscheidend.

Wie schwach die Menschen auch sein mögen, wie wenig sie auch verstehen oder miteinander einverstanden sind, wenn sie sich verbinden, beginnt die Masse auf den Menschen einzuwirken. Er spürt die Kraft, die von der Quantität ausgeht und in die Qualität der Einwirkung auf ihn übergeht.

Wenn ich mich unter 7000 Menschen befinde, die vom Ziel begeistert sind, bin ich mit ihnen verbunden, weil wir uns gemeinsam in einem Gesamtsystem der Seelen befinden. Deshalb, unabhängig von meinem Verlangen, üben sie einen Einfluss auf mich aus.

Die Vereinigung einer großen Menschenmenge auf dem Kongress erzeugt eine Spannung, die an und für sich zu wirken beginnt. Wenn der Mensch sich dieser Vereinigung anschließt, befindet er sich in der Gewalt der Gemeinschaft, aus diesem Grund muss er an der Herabsetzung seiner selbst gegenüber der Umgebung nicht arbeiten.

Er vereint sich einfach mit allen in einem Verlangen. Und selbst wenn ihm dieses Verlangen nicht ganz klar und verständlich ist, verbindet ihn das gemeinsame Ziel mit anderen Menschen und bedeckt alle Meinungsverschiedenheiten, Zusammenstöße und Missverständnisse.

Auf diese Weise funktioniert die Quantität, sie verschlingt alle Probleme der Vereinigung. Und abhängig von der Kraft der Vereinigung spüren wir dann das höhere Licht. Es ist in der Verbindung zwischen uns enthalten – wir müssen es lediglich dort enthüllen.

Das vereinte Kli existiert auf allen Ebenen mit allen die Verlangen erfüllenden Lichtern wie eine fertige Leiter. Darum hängt alles davon ab, ob ich in diese Stufe mit eingeschlossen bin oder nicht.

Wenn ich bereit bin, mich mit der Kraft einer bestimmten Stufe zu verbinden, dann schließe ich mich ihr an, als ob ich durch ein Tor schreiten und die spirituelle Welt spüren würde: die allgemeine Vereinigung, das alle erfüllende Licht, den Schöpfer.

In dem Maße meiner Erkenntnis sehe ich die Welt von einem Ende bis zum anderen – die Welt der Unendlichkeit auf der ersten der 125 Stufen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 05.11.2010

Die Endmontage

Wir wissen nicht im Voraus, wie und was wir korrigieren, wie wir uns zu einem gemeinsamen System, welches in der Welt der Unendlichkeit erschaffen wurde, zusammenschließen sollen.

Denn der Schöpfer will, dass wir selbständig sind, dass der Mensch selbst, auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen das richtige Schema der gegenseitigen Integration findet.

Wie kleine Kinder versuchen wir die einzelnen Teile zusammenzufügen, bauen sie zusammen und wieder auseinander.

Die Korrektur und das Zerbrechen wechseln sich ab, und dank dieser Versuche nähern wir uns einem solchen Verständnis, welches uns den Erfolg garantiert.

Im Großen und Ganzen sind vier Versuche erforderlich, weil unser Verlangen aus vier Ebenen der Dicke (Awiut) besteht.

Auf jeder Ebene versuchen wir uns zusammenzubauen, stellen fest, dass wir dazu nicht in der Lage sind und bauen die Teile wieder auseinander, um von vorne zu beginnen. Die Weisheit kommt mit den aus den Fehlern resultierenden Erfahrungen: zuerst müssen wir die ganze Tiefe des Zerbrechens und des Hasses zwischen uns enthüllen, und dann beginnen wir zu verstehen, was wir damit tun sollen.

Heute steht uns die letzte, vierte Montage bevor. Wir müssen die Korrekturmethode für uns enthüllen. Diesmal beteiligt sich jedoch das globale System am Prozess, und wir müssen die Methode auf der Ebene der gesamten Welt realisieren.

Heute verbinden wir uns über einem gewaltigen Egoismus, über dem tiefsten Abgrund des Zerbrechens, des Hasses, der Abstoßung – und enthüllen dementsprechend die Kraft der Methode, die uns erlauben wird, uns mittels der in der Natur enthaltenen Kraft, die die einzelnen Teile zusammenhält, wieder zu vereinigen.

Nicht wir verbinden sie miteinander, von uns hängt nur die Bereitschaft dazu, die Klärung der Methoden für den Zusammenbau, der Stelle eines jeden Teils und der Form dessen richtigen Einschlusses in die Gesamtheit ab.

Die Arbeit beginnt erst – eine einzigartige Arbeit, die den Menschen zu einer beispiellosen Entwicklung führt, eine echte Herausforderung.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 08.10.2010

An der Schwelle

Eine Frage, die ich erhielt: Was fehlt uns vor dem Kongress?

Meine Antwort: Ich glaube nicht, dass irgendetwas fehlt! Ich habe gehört, dass du „alles verkauft und beschlossen hast, alles auf eine Karte zu setzen“. Also was noch? Jetzt, wo du dein ganzes Hab und Gut in der Hand hältst, musst du nur entscheiden, worauf du setzen willst. Alles hängt von dir ab.

Das ist die Wahl, die wir treffen müssen. Aber für den Anfang müssen wir uns an der Vorbereitung, die unwahrscheinlich wichtig ist, beteiligen. Nichts Nebensächliches sehen und hören, an nichts Anderes außer dem Ziel denken. Wir lassen alles hinter uns und spielen va banque.

In der Spiritualität, genauso wie auch im Materiellen, verlangt das Kind, und die Erwachsenen müssen ihm das geben, wonach es verlangt. So geschieht es bei den Tieren und auch bei den Menschen. Das ist der natürliche Lauf der Dinge.

Wir müssen nicht besonders klug sein. Wir müssen wir selbst sein – das genügt. Wir müssen nicht aus uns herausspringen bei dem Versuch, an dem Verlangen zu feilen, bis es kristallklar ist. Nein, wir müssen uns dort verbinden, wo wir sind, – und wie Kinder um Hilfe bitten.

Der Schöpfer braucht nichts, außer einer einfachen Bereitschaft. Alles Andere bringt Er uns bei – auf eine wunderbare Weise, Schritt für Schritt, fürsorglich, sanft und liebevoll.

Von uns werden einfache Dinge und keine Allwissenheit verlangt. Wir müssen einfach nur wollen, das genügt.

Wollen wir hoffen, dass wir in den bis zum Kongress verbleibenden Stunden die Herzen erwärmen können, um die Gäste angemessen empfangen und das Erwünschte erreichen zu können.

Dann beginnt aber eine ganz andere Arbeit. Wir werden ein neues Realitätsbild, hinter welchem der Schöpfer steht, sehen. Dann wird uns klar, dass alle seine Teile von einer einzigen Kraft, der allumfassenden Natur, gesteuert werden.

Diese Kraft stellt das allgemeine Feld dar, welches alle durchdringt und erfüllt. Wir befinden uns in einem untrennbaren Netz, und es bewegt jeden – in allem bis hin zum letzten Detail.

Dann werden wir bereits anders arbeiten, wir werden versuchen, uns dieser Kraft anzuschließen, in die dynamische Entwicklung, in die Harmonie, in jenen Bereich, jenen Strom, genannt Verschmelzung, einzufließen. Auf diesem Weg lehrt die Seele den Menschen.

Wie dem auch sei, bewegen wir uns in die richtige Richtung und stehen bereits an der Schwelle. Ich hoffe sehr, dass wir diesmal Erfolg haben werden. Ich fühle das auch an den Verlangen der Herzen. Selbst diejenigen, die sich uns in den letzten ein, zwei Jahren angeschlossen haben, sind ebenfalls bereit. Erstaunlich, wie schnell der Mensch in der heutigen Zeit wächst.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 05.11.2010

Der Grund aller Verzögerungen.

Eine Frage, die ich erhielt: Welche praktische Tipps haben Sie für die Verstärkung unserer inneren Arbeit?

Meine Antwort: Wir müssen mehr Zugehörigkeit zur allgemeinen weltweiten Gruppe empfinden. Sie besitzt mehr Kräfte und Möglichkeiten, um uns aus den einzelnen Gruppen zum allgemeinen Wunsch zu erheben. Wir sollten in unserer Einigkeit die erste Eigenschaft des Gebens öffnen.

Ich hoffe, es wird auf diesem Kongress geschehen, und ihre Konturen werden in unserem Inneren sichtbar werden. Unsere nächste Aufgabe ist, sich zu bemühen mit ihr die Verbindung zu halten, d.h., trotz ständigem Wachsen/Öffnen der Selbstsucht in jedem einzelnen immer mehr vereinigt zu werden.

Welche Handlungen werden uns darin helfen? Aus allen kabbalistischen Quellen und aus der Gesprächen mit Rabasch ist nur ein Mittel ersichtlich: Die gemeinsame Bitte während des Studiums. Im Laufe des Tages, vor dem Unterricht soll ich klären, worum ich bitten möchte.

Unabhängig davon, womit ich mich gerade beschäftige, woran ich momentan arbeitete – bin ich verpflichtet, das Studium mit der FragedesProblems zu beginnen, ich muss also genau wissen, worum ich zu bitten habe.

Jeder soll zum Unterricht mit der Frage kommen, die auf das Ziel gerichtet ist. Dabei kann jeder seine Frage auf die eigene Art formulieren, in Verbindung mit dem persönlichen Zustand. Hauptsache, man kommt mit der Frage, mit der Forderung.

Diese Fragen reihen sich in Malchut der Welt Azilut ein, sie hebt das МАN zu Seir Anpin, und er – zu Bina. Dies ist notwendig: der Wunsch, das Erwachen, die Leidenschaft, der Schrei, bis die Tore der Tränen erreicht werden.

Für die Vorbereitung auf die Bitte sind uns alle Tagesstunden vom Unterricht gegeben, wobei sie selbst während des Unterrichtes entsteht.

Somit ist es unwichtig, welches Material wir gerade lesen oder welche Fragen wir bearbeiten – der Lehrstunden widmet man der Bitte: wie bekomme ich das, was ich im Laufe des Tages zum ersehnten Wunsch gemacht habe, den ich jetzt realisieren muss.

Der Grund aller Störerungen- ist die ungenügende Vorbereitung, der Mangel an gegenwärtiger Bitte, wenn wir uns zusammen mit dem Lichtsowie dem Weltkli befinden.

Auf dem Kongress ist es also wichtig, vereinigt zu werden, man muss dorthin mit dem echten Wunsch kommen. In verschiedenen Stilen und den Variationen müssen wir das allgemeine Wesen zeigen: wir wollen zwischen uns die Höhere Kraft offenbaren.

Welche Kraft ist die Höhere in Bezug auf uns? Wir stellen den Wunsch des Erhaltens dar, und die höhere Kraft ist ein Wunsch des Gebens. Wir wollen ihn in uns öffnen, damit er in uns gezeigt wird, uns ausfüllt. Es ist die Offenbarung des Schöpfers in den Geschöpfen.

Auch wenn unsere Wünsche zunächst schwach sind, wird ihre allgemeine Macht ausreichen, um den Schöpfer zu enthüllen, aber nur dann, wenn sie vereinigt werden.

Und dann bleibt in uns Reschimo – der Eindruck von der Enthüllung, der uns jeden Tag in der häuslichen Gruppe zugelassen wird, sich nach diesem Zustand zu richten, ihn heranzuziehen, zu festigen und zu verstärken, auf seiner Grundlage die neuen Stufen aufzubauen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Verhüllung und die Enthüllung des Schöpfers“, 05.11.2010

In den Händen des Schöpfers

Eine Frage, die ich erhielt: In der letzten Generation zu leben ist eine große, schwere Verantwortung?!

Meine Antwort: In der letzten Generation zu leben ist gerade nicht die schwere Verantwortung, sondern eine riesige Freude, weil man trotz den Kräften der Gegenwirkung, in denen die Hilfe des Schöpfers auch zu sehen ist, wie das Kind keucht und sich bemüht, das Ziel zu erreichen.

In der letzten Generation zu leben ist sehr gut und sehr leicht! Alle sorgen sich um mich, alles ist in Ordnung, ich bin von der Liebe der Freunde umgeben, und der Schöpfer beschenkt mich mit dem Guten.

Die Enthüllung des Angesichts des Schöpfers – bedeutet, dass das ganze Leben sich verändert, dass ich gesund werde und keine Probleme mehr habe, dass ich mich gut und komfortabel fühle. Folglich sehe ich die ganze übrige Welt um mich herum – dass alle Menschen gut leben! Ich sehe vor mir die ganze höhere Welt, die offen und ewig ist.

Ich zähle nicht die Augenblicke des Lebens, die mir bis zum Tod geblieben sind, ich habe keine Ungewissheit, was das Morgen betrifft – ich bin in der Welt der Unendlichkeit aufgelöst. Warum sollte ich dann irgendwelche Unannehmlichkeiten erwarten?! Es wird in der Welt kein Übel mehr geben, und ich werde mich „an das Gute“ anschließen!

Gerade diese Enthüllung wollen wir auf unserem Kongress erreichen, damit sie auf uns den ständigen guten Einfluss ausübt.

Und alle Besorgnisse und Erwartungen der Schwierigkeiten muss man vergessen und wegwerfen – denn sie wird es nicht mehr geben! In dem Augenblick, in welchem du dich mit den Freunden verbindest und den Schöpfer offenbaren willst, gerätst du unter die beste Einwirkung der Quelle des ganzen Guten. Außer ihr gibt es keine andere Kraft, die uns beeinflussen könnte.

Du wirst durch die Gruppe an die stärkste und beste Quelle der Energie angeschlossen. Man muss nur trotz alle Hindernisse, diese Verbindung weiterhin verstärken! Wir werden uns bemühen, es in drei Tage des Kongresses zu machen, und wir werden sehen, dass man auch diese Weise lebenslang genießen kann.

Infolge dieser Verbindung findest du die wunderbare Kraft, mit der du in allem – in jeder beliebigen Lebenssituation erfolgreich sein kannst. Die einzige Bedingung hierfür ist, die Verbindung mit dieser Kraft fest zu halten – weil sie alle Handlungen und Ereignisse in unserer Welt bestimmt.

Und du wirst sie ganz offenbar empfinden. Du wirst dich wie das Kind fühlen, das die Hand des Erwachsenen hält, um ihm an jeden beliebigen Ort zu folgen.

Wie der kleine Sohn die Hand des Vaters oder der Mutter nimmt, und sie schleppt, damit sie für ihn das erledigen, was es selbst noch nicht machen kann. Genauso wirst du es mit dem Schöpfer machen – Er wartet darauf!

Wir werden hoffen, dass uns gelingen wird, dass Er uns auf die Hand nehmen und helfen wird, alles zu erfüllen, was notwendig ist!!!

Aus dem Unterricht über den Artikel „Die letzte Generation“, 07.11.2010

Wie kommt man zum geistigen Orbit?

Zur Erreichung der nächsten Stufe – brauche ich ein Verlangen nach ihr, weil das Feld der höheren Macht sich nicht ändert!

Dieses Feld der höheren Macht ist in Leistungsstufen aufgeteilt, und ich befinde mich ganz unten – auf der Ebene von „dieser Welt“.

Wie komme ich zur nächstmöglichen Ebene der „Welt Assia“ und dann höher und höher? Wir bewegen uns in diesem Bereich, wie Elektronen, die von einer Laufbahn zur nächsten springen.

Um von einem Zustand / Orbit eins zum Orbit zwei zu kommen, brauche ich den Wunsch nach der Stufe zwei, Wunsch zur nächsten Ebene zu springen!

D.h. damit die Kraft des Feldes die Arbeit erledigt, mich von der Stufe eins auf die Stufe zwei bringt, mich Schritt für Schritt zum Zustand zwei bringt, muss ich im zweiten Zustand wollen, schon im dritten Zustand zu sein.

Ich brauche nur die richtige Lust/Wunsch zu äußern, und dann wird mich das Feld schon dahin führen, in Übereinstimmung/Einklang mit Ihm. Aber wie soll ich mehr Wirkung erzielen – mehr als ich hab – damit man diesen Effekt zum Erreichen der 125 Stufen der Spiritualität erlangt?

Dafür wird das richtige Umfeld geschaffen. Am meisten habe ich selbst den Wunsch, in einer Einheit der Kraft, aber um weiter aufzusteigen brauche ich die Leistung von zehn Einheiten. – Schließe dich mit mehr als neun Freunden zusammen und du bekommst die Kraft für die nächste Stufe – von zehn Einheiten. Es gibt keinen anderen Weg!

Deshalb hat sich große Seele des Adams zerbrochen, um allen die Möglichkeit zu geben, den Wünschen anderer Menschen anzuschließen, die Auswirkungen des Feldes auf sich zu ziehen und von Null bis Stufe 125, voller Korrektur, zu gelangen.

Nur durch die Verbindung mit Anderen bekommst du die Kraft aufzusteigen. Zunächst erhälst du nur einen Funken, aber dank diesem, müsst du noch weitere neun Funken hinzufügen, und dann bekommst du genügend potenzielle Stärke, um auf die nächste Ebene zu springen. Und es geschieht plötzlich, wie die Flucht aus Ägypten.

Das gleiche passiert auf jeder Stufe. Potentielle Energie wächst, springt auf diesen Ebenen: erste, zweite, dritte, vierte – Denn so steigert sich die Kraft (Aviut) des Wunsches: Wurzel (0), Aleph (1), Beth (2), Gimel (3), Dalet (4).

Daher bist du in dem untersten, ersten Zustand, und beim ersten Mal glaubst du, das ist das Leben! Aber dann plötzlich bekommst du das Gefühl, dass das der Exil ist …

Um dies zu verstehen, müsst du für dich selbst die „Erlösung“ ausmahlen, den nächsten Schritt. Vielleicht denkst du, dass das – der Garten Eden ist, voller verschiedener Gerichte, oder die Befreiung für dich – es ist eine Gelegenheit zu geben, zu lieben, sich mit Anderen zu vereinigen.

Und diese Erkenntnis, realisieren wir auch in der Gruppe. Die ganze Arbeit erfolgt im inneren der Seele – zerbrochene oder mit unseren Kräften gesammelte.

Wenn wir uns mehr miteinander verbinden/vereinigen, dann erzeugen wir ein stärkeres Kraftfeld und ziehen die schwächeren Teilchen an und helfen ihnen sich vorwärts zu bewegen. Sie fühlen eine Anziehung zu uns, weil wir alle zusammen gehören, zu einer einzigen Seele von Adam.

Das ist nur in Bezug auf uns zerbrochen, und wir fühlen diese nicht, aber sie existiert. Wir erstellen um uns drum herum energetische Kreise und ziehen Menschen an.

So handelt das Feld des Wunsches/des Begehrens – das ist die reale Verbreitung der Kabbala. Diese Kreise durchdringen alle Seelen, die ganze Menschheit, wie eine einzige spirituelle Kraft – alle erwachen zum Ziel der Schöpfung.

Aus einem Unterricht über einen Artikel von Baal HaSulam Exil und Erlösung, 2.11.2010

Ein Teilchen im Bereich der höheren Macht.

Ein Funke „Isra-el“ zeigt sich im Menschen, wenn er zu der Kabbala kommt. Ansonsten, welche Macht hätte Ihn denn dahin geführt? In jedem Schüler existiert dieser Funke, sonst wäre er nicht in der Lage davon zu lernen.

Wir alle schwimmen im Feld der höheren Macht – die Macht des Nehmens und des Gebens, von einem bis zum nächsten Rand, in jedem Augenblick, für sich eine geeignete Stelle des Gleichgewichts zu finden.

Jeder befindet sich, wie im elektromagnetischen Feld, als ein geladenes Teilchen, reagierend auf ihre Auswirkungen. Wenn sich das Feld ändert – bewegt das den Mensch / Teilchen von einem zum nächsten Ort.

Und so kommst du zu Kabbala. – In dir erweckt sich der Wunsch, dass der Gemeinschaft der Menschen gehört – und du bist in Ihr gemündet. Und so heißt du „Isra-el“ (direkt zum Schöpfer), entsprechend diesem Funke.

Und dieser Wunsch des Gebens kann nicht in sich ruhen, bis du das nicht realisiert hast. Du bist nicht mehr in der Lage, in seinem inneren Exil zu leben!

Zum Kongress versammeln sich bis zu 7.000 Menschen – von denen ein Teil aus Israel kommt, und ein Teil – von der ganzen Welt. Aber jeder von ihnen befindet sich im Exil von der geistigen Welt!

Sie alle vereinigt, die spirituelle Menschheit „Isra-el“, der gleiche Funke, der nicht zu materiellen Dingen gehört, aber auch im geistigen nicht existiert, nur als ein Teilchen – laut Ihrem Zweck, nennen sie sich „Menschen des Schöpfers“, in die Kraft eines künftigen Zustandes.

Wenn all diese Menschen sich versammeln und ihre Funken sich vereinigen, so investiert jeder seine mögliche Kraft – und bekommt dafür die gesamte Macht, die Ihm hilft in die geistige Welt zu kommen.